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Vom Umgang
mit Fehlern
"If you're not failing 90% of the time,
then you're probably not working on
sufficiently challenging problems."
Alan Kay
Die alte Toyota Story ...
Google Project Aristotele
▪ Psychologische Sicherheit mit Abstand am wichtigsten!
▪ Offenheit
▪ Augenhöhe
▪ eingehen von Risiken
▪ Fehler verzeihen
▪ Um Hilfe bitten
Mehr Infos unter https://rework.withgoogle.com/
… und was Google dazu denkt
Mindset
5
Fehler passieren …
Unser Umgang mit
ihnen entscheidet
darüber, ob sie gut
oder schlecht sind
F hl r passi r …
Sichtbarkeit – in der stillen
Kammer ist es dunkel
Forschergeist – das ewige
„Warum?“
Resilienz - leben mit Fehlern,
nicht ohne Fehler
Wissen - Nur aus bekannten
Fehlern kann man lernen
Blameless Post Mortem - BPM
12
Maßnahmen sollten Fehler beheben
ODER
unbehebbare Fehler unwahrscheinlicher machen
ODER
beschreiben, wie man mit Problemen umgeht.
Verbesserungen
• Menschen sind niemals die
Ursache eines Problems!
• Ursachen können sein:
• Architekturen
• Prozesse
• Tools
• Dokumentation
• Wissen
Der richtige Fokus
Blameless!
Viel Arbeit – Viel Offenheit
Unser Vorgehen
BPMs sind ein zentraler Teil unserer Fehlerkultur.
Fehler können bei uns offengelegt werden, ohne dass einer Person daraus Nachteile entstehen!
Wir wollen von aufgetretenen Störungen das maximale Lernen und damit ähnliche Fehler vermeiden.
Die geschriebenen Post Mortems dokumentieren unser Troubleshooting Wissen, stellen Qualität sicher,
ermöglichen teamübergreifendes Lernen und helfen bei der Einarbeitung neuer Kollegen.
Unser Warum
1. Betroffene Kollegen erstellen Timeline
▪ "Was ist wann genau passiert?"
2. Expertenteam diskutiert Erkenntnisse
▪ "Was sind unsere eigentlichen Probleme?"
3. Diskussion des BPM in großer Runde
▪ "Was sind unsere Ideen zur Lösung?"
4. Umsetzen von Verbesserungsideen
▪ "Was können wir sinnvoll und kurzfristig umsetzen?"
Unser Praxisleitfaden für BPMs
Unser Praxisleitfaden für BPMs
Unser Praxisleitfaden für BPMs
Unser Praxisleitfaden für BPMs
Fehler sind normal
▪Unser Umgang mit ihnen entscheidet,
ob sie gut oder schlecht sind
Offenheit siegt
▪Auch wenn Kollegen nicht alles
verstehen, können gute Ideen
für Verbesserungen entstehen
Das „Wer?“ steht im Hintergrund
▪„schul s i “ u i Probl m lös
zu können hängen oft nicht zusammen
Lernen geht am besten gemeinsam
▪Einblick in andere Projekte erweitert den
Horizont - genaue Erklärungen schärfen
das eigene Verständnis
Fazit

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  • 2. "If you're not failing 90% of the time, then you're probably not working on sufficiently challenging problems." Alan Kay
  • 3. Die alte Toyota Story ...
  • 4. Google Project Aristotele ▪ Psychologische Sicherheit mit Abstand am wichtigsten! ▪ Offenheit ▪ Augenhöhe ▪ eingehen von Risiken ▪ Fehler verzeihen ▪ Um Hilfe bitten Mehr Infos unter https://rework.withgoogle.com/ … und was Google dazu denkt
  • 7. Unser Umgang mit ihnen entscheidet darüber, ob sie gut oder schlecht sind F hl r passi r …
  • 8. Sichtbarkeit – in der stillen Kammer ist es dunkel
  • 9. Forschergeist – das ewige „Warum?“
  • 10. Resilienz - leben mit Fehlern, nicht ohne Fehler
  • 11. Wissen - Nur aus bekannten Fehlern kann man lernen
  • 13. Maßnahmen sollten Fehler beheben ODER unbehebbare Fehler unwahrscheinlicher machen ODER beschreiben, wie man mit Problemen umgeht. Verbesserungen
  • 14. • Menschen sind niemals die Ursache eines Problems! • Ursachen können sein: • Architekturen • Prozesse • Tools • Dokumentation • Wissen Der richtige Fokus
  • 16. Viel Arbeit – Viel Offenheit
  • 18. BPMs sind ein zentraler Teil unserer Fehlerkultur. Fehler können bei uns offengelegt werden, ohne dass einer Person daraus Nachteile entstehen! Wir wollen von aufgetretenen Störungen das maximale Lernen und damit ähnliche Fehler vermeiden. Die geschriebenen Post Mortems dokumentieren unser Troubleshooting Wissen, stellen Qualität sicher, ermöglichen teamübergreifendes Lernen und helfen bei der Einarbeitung neuer Kollegen. Unser Warum
  • 19. 1. Betroffene Kollegen erstellen Timeline ▪ "Was ist wann genau passiert?" 2. Expertenteam diskutiert Erkenntnisse ▪ "Was sind unsere eigentlichen Probleme?" 3. Diskussion des BPM in großer Runde ▪ "Was sind unsere Ideen zur Lösung?" 4. Umsetzen von Verbesserungsideen ▪ "Was können wir sinnvoll und kurzfristig umsetzen?" Unser Praxisleitfaden für BPMs
  • 20.
  • 24. Fehler sind normal ▪Unser Umgang mit ihnen entscheidet, ob sie gut oder schlecht sind Offenheit siegt ▪Auch wenn Kollegen nicht alles verstehen, können gute Ideen für Verbesserungen entstehen Das „Wer?“ steht im Hintergrund ▪„schul s i “ u i Probl m lös zu können hängen oft nicht zusammen Lernen geht am besten gemeinsam ▪Einblick in andere Projekte erweitert den Horizont - genaue Erklärungen schärfen das eigene Verständnis Fazit