Interaktive
Whiteboards
an Schulen
Windisch Rafaela
Multimedia und Öffentlichkeitsarbeit in der
Umweltbildung I
Gliederung
• Voraussetzungen
• Evaluation aus Berlin
• Gefahren/Stolpersteine
• Kommentare
• Abschließende
Diskussion
Voraussetzungen
• Freie Wand, die für alle Teilnehmer gut sichtbar ist
• Keine direkte Sonneneinstrahlung
o ansonsten Möglichkeit zum Verdunkeln
• Lautsprecher
o am Board
o an der Wand
o in der Ecke
o im Beamer
Nur durch den Einsatz von Internet können die
Möglichkeiten eines Whiteboard/Smatboards voll
ausgeschöpft werden
Evaluation aus Berlin
Ergebnisse
• Interaktive Whiteboards haben eine verhältnismäßig
kleine Arbeitsfläche - jedenfalls im Vergleich mit üblichen
Flächen von Wandtafeln
• Beschriftungen mit Handelsüblichen Markern sind nur
mit Spezialreinigern zu entfernen
• Anfälligkeit der Tafeloberfläche gegenüber Kratzer und
Stößen – Lehrkräfte fürchten Beschädigungen in für die
Schüler frei zugänglichen Räumen
Evaluation aus Berlin
Ergebnisse
• Bedenken der Befragten gegenüber der
Strahlenbelastung und der Schädlichkeit des grellen
Beamer-Lichts für die Augen
• Kann in allen Fächern gut eingesetzt werden, in denen
Veranschaulichungen einen didaktische Rolle spielen
• Vorteil der Speichermöglichkeit des Tafelbildes
• Vorbereitung wird als aufwändiger empfunden
• Notwendigkeit der Fortbildung für Lehrkräfte
Gefahren
• Ergebnisse werden gespeichert und den SchülerInnen
zugänglich gemacht bzw. per Mail geschickt
• Fehlen der didaktischen Kenntnisse des Lehrpersonals
• Interaktive Whiteboards sind nicht in allen Räumen
vorhanden
• Technische Probleme
• Fehlende AnsprechpartnerInnen
Gefahren
• Ergebnisse werden gespeichert und den SchülerInnen
zugänglich gemacht bzw. per Mail geschickt
• Fehlen der didaktischen Kenntnisse des Lehrpersonals
• Interaktive Whiteboards sind nicht in allen Räumen
vorhanden
• Technische Probleme
• Fehlende AnsprechpartnerInnen
Kommentare
„Der Lehrer hat zu Hause seine Stunde gut vorbereitet und
will eine große Show abziehen auf
dem Smartboard. Leider hat ein kleiner Lausbub
einige Teile des Computers entfernt. Der Lehrer steht jetzt
da mit leeren Händen. Er hat ja kein
Whiteboard mehr zu verfügung. Was jetzt?
Oder z.B. Das Netzwerk der Schule hat einen Kurzen. Aus
ist es mit dem Smartboard. Was jetzt?“
„Fehlinterpretationen und Schoenreden beginnen bereits
bei der Namensgebung dieser Tafel: interaktives
Whiteboard. Interaktiv? Statt Partner- und
Gruppenarbeit, statt Bewegung im Klassenraum, echten
Bildern zum Anfassen und Sortieren, wirklichen
Gegenstaenden usw. starren die Schueler auf das
Whiteboard, waehrend der Lehrer eine Show abzieht -
zurueck zum uralten Frontalunterricht entgegen aller
lernpsychologischen Erkenntnisse. ….“
„…Waehrend ich an einer herkoemmlichen Tafel mehrere
Schueler gleichzeitig schreiben lassen kann, kann am
Whiteboard jeweils nur eine Person gaaanz laangsaam
schreiben. Herkoemmliche Tafeln sind auch groesser, und
ich kann ein gutes Stundenbild entwickeln, das die ganze
Zeit praesent ist. Die Whiteboards sind einfach zu klein und
man muss staendig neue Fenster kreieren und oeffnen. …“
„…Die Vorbereitung ist sehr zeitinsensiv; statt inhaltlichen
und paedagogischen Ueberlegungen verschwendet man
unglaublich viel Zeit, um dann in der Tat oft ohne
Vorbereitung in der Klasse zu stehen, weil die Technik oder
das Schulnetz wieder mal versagt haben. Uebrigens
erfordern Whiteboard-Files sehr viel Speicherplatz und
erfordern einen Stand der Computertechnik, den die
meisten Schulen und Privatpersonen schlichtweg nicht
haben. Noch von einer ganz anderen Perspektive:
Waehrend wir jedes bisschen Energie sparen sollen und
von globaler Erwaermung reden, schaffen wir uns neue
Energiefresser an, die rund um die Uhr laufen.“
„Im siebten Jahr sammeln wir aktive Erfahrungen mit
diesen neuen ActivBoards. Nach einer
Eingewöhnungszeit, in der die Kollegen/innen sie eher so
benutzt haben, dass auch der OHP und die Kreidetafel
ausgereicht hätten, sind wir nun auf dem Weg in die
Interaktion im Klassenraum und über Iserv. ….
Bei den Lehrkräften sind inzwischen auch die größten
Skeptiker und Verhinderer begeistert von der Technik im
Zusammenspiel mit konventionellen Whiteboards für die
Dauertafelbilder.
Mit dieser Technik lässt sich auch im Schulbau viel Geld
einsparen und für die Lehrkräfte auch Arbeits- und
Kopierzeit.“
Viel Spaß,
beim selber ausprobieren
Quellen
• http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/978-3-407-
36500-2.pdf
• http://www.ewi-psy.fu-
berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/medienpsychologie/medi
a/media_projektarchiv/EvaluationIWKurzfassung_Issing_.pdf
• http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/interaktive-whiteboards-
praxis/3210
• http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/interaktive-whiteboards-
praxis/3210

Whiteboard

  • 1.
    Interaktive Whiteboards an Schulen Windisch Rafaela Multimediaund Öffentlichkeitsarbeit in der Umweltbildung I
  • 2.
    Gliederung • Voraussetzungen • Evaluationaus Berlin • Gefahren/Stolpersteine • Kommentare • Abschließende Diskussion
  • 3.
    Voraussetzungen • Freie Wand,die für alle Teilnehmer gut sichtbar ist • Keine direkte Sonneneinstrahlung o ansonsten Möglichkeit zum Verdunkeln • Lautsprecher o am Board o an der Wand o in der Ecke o im Beamer Nur durch den Einsatz von Internet können die Möglichkeiten eines Whiteboard/Smatboards voll ausgeschöpft werden
  • 4.
    Evaluation aus Berlin Ergebnisse •Interaktive Whiteboards haben eine verhältnismäßig kleine Arbeitsfläche - jedenfalls im Vergleich mit üblichen Flächen von Wandtafeln • Beschriftungen mit Handelsüblichen Markern sind nur mit Spezialreinigern zu entfernen • Anfälligkeit der Tafeloberfläche gegenüber Kratzer und Stößen – Lehrkräfte fürchten Beschädigungen in für die Schüler frei zugänglichen Räumen
  • 5.
    Evaluation aus Berlin Ergebnisse •Bedenken der Befragten gegenüber der Strahlenbelastung und der Schädlichkeit des grellen Beamer-Lichts für die Augen • Kann in allen Fächern gut eingesetzt werden, in denen Veranschaulichungen einen didaktische Rolle spielen • Vorteil der Speichermöglichkeit des Tafelbildes • Vorbereitung wird als aufwändiger empfunden • Notwendigkeit der Fortbildung für Lehrkräfte
  • 6.
    Gefahren • Ergebnisse werdengespeichert und den SchülerInnen zugänglich gemacht bzw. per Mail geschickt • Fehlen der didaktischen Kenntnisse des Lehrpersonals • Interaktive Whiteboards sind nicht in allen Räumen vorhanden • Technische Probleme • Fehlende AnsprechpartnerInnen
  • 7.
    Gefahren • Ergebnisse werdengespeichert und den SchülerInnen zugänglich gemacht bzw. per Mail geschickt • Fehlen der didaktischen Kenntnisse des Lehrpersonals • Interaktive Whiteboards sind nicht in allen Räumen vorhanden • Technische Probleme • Fehlende AnsprechpartnerInnen
  • 8.
    Kommentare „Der Lehrer hatzu Hause seine Stunde gut vorbereitet und will eine große Show abziehen auf dem Smartboard. Leider hat ein kleiner Lausbub einige Teile des Computers entfernt. Der Lehrer steht jetzt da mit leeren Händen. Er hat ja kein Whiteboard mehr zu verfügung. Was jetzt? Oder z.B. Das Netzwerk der Schule hat einen Kurzen. Aus ist es mit dem Smartboard. Was jetzt?“
  • 9.
    „Fehlinterpretationen und Schoenredenbeginnen bereits bei der Namensgebung dieser Tafel: interaktives Whiteboard. Interaktiv? Statt Partner- und Gruppenarbeit, statt Bewegung im Klassenraum, echten Bildern zum Anfassen und Sortieren, wirklichen Gegenstaenden usw. starren die Schueler auf das Whiteboard, waehrend der Lehrer eine Show abzieht - zurueck zum uralten Frontalunterricht entgegen aller lernpsychologischen Erkenntnisse. ….“
  • 10.
    „…Waehrend ich aneiner herkoemmlichen Tafel mehrere Schueler gleichzeitig schreiben lassen kann, kann am Whiteboard jeweils nur eine Person gaaanz laangsaam schreiben. Herkoemmliche Tafeln sind auch groesser, und ich kann ein gutes Stundenbild entwickeln, das die ganze Zeit praesent ist. Die Whiteboards sind einfach zu klein und man muss staendig neue Fenster kreieren und oeffnen. …“
  • 11.
    „…Die Vorbereitung istsehr zeitinsensiv; statt inhaltlichen und paedagogischen Ueberlegungen verschwendet man unglaublich viel Zeit, um dann in der Tat oft ohne Vorbereitung in der Klasse zu stehen, weil die Technik oder das Schulnetz wieder mal versagt haben. Uebrigens erfordern Whiteboard-Files sehr viel Speicherplatz und erfordern einen Stand der Computertechnik, den die meisten Schulen und Privatpersonen schlichtweg nicht haben. Noch von einer ganz anderen Perspektive: Waehrend wir jedes bisschen Energie sparen sollen und von globaler Erwaermung reden, schaffen wir uns neue Energiefresser an, die rund um die Uhr laufen.“
  • 12.
    „Im siebten Jahrsammeln wir aktive Erfahrungen mit diesen neuen ActivBoards. Nach einer Eingewöhnungszeit, in der die Kollegen/innen sie eher so benutzt haben, dass auch der OHP und die Kreidetafel ausgereicht hätten, sind wir nun auf dem Weg in die Interaktion im Klassenraum und über Iserv. …. Bei den Lehrkräften sind inzwischen auch die größten Skeptiker und Verhinderer begeistert von der Technik im Zusammenspiel mit konventionellen Whiteboards für die Dauertafelbilder. Mit dieser Technik lässt sich auch im Schulbau viel Geld einsparen und für die Lehrkräfte auch Arbeits- und Kopierzeit.“
  • 13.
    Viel Spaß, beim selberausprobieren Quellen • http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/978-3-407- 36500-2.pdf • http://www.ewi-psy.fu- berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/medienpsychologie/medi a/media_projektarchiv/EvaluationIWKurzfassung_Issing_.pdf • http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/interaktive-whiteboards- praxis/3210 • http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/interaktive-whiteboards- praxis/3210