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IT-Management und Systeme

     Informationsmanagement
       Web Systemplanung &
   Systemlandschaft, Konzeption
Ziele

    Sie kennen die wichtigsten Begriffe aus dem Umfeld
     des Informationsmanagements, im Speziellen im
     Bezug auf Web Systeme und dem Enterprise Content
     Management.

    Sie kennen die wesentlichen Faktoren zur
     Systemplanung im Web und können Webauftritte
     konzipieren.

    Sie wissen über die Möglichkeiten des Web 2.0 sowie
     mobiler Anwendungen Bescheid.




                                                           2
Inhalte
  I.    Grundlagen Enterprise Content Management
           – Enterprise Content Management
           – Web Content Management
           – Content Life Cycle
           – Content Governance
           – Collaboration

  II.   Konzeption Webauftritt
           Inhaltliche Konzeption
           – Zielgruppenanalyse
           – Nutzerbedürfnisse
           – Card Sorting
           Gestalterische Umsetzung
           – Wireframing, Prototyping
           – User Experience Design

           Technische Umsetzung
           – Frontend versus Backend
           – Content Enrichement
           – Systemplanung und Systemauswahl
           – Gängige Systemlandschaft
           – Informationssicherheit
           – Cloud
           – Mobile
                                                   3
I|   Enterprise Content
     Management




                          4
Grundlagen Enterprise Content Management



    Content = Inhalt
      • Direkte Übersetzung

    Content = Inhalt, der sich dem Betrachter auf einem
     Informationsträger optisch repräsentiert.

      • Vgl. Riggert, Wolfgang: ECM – Enterprise Content
        Management. Konzepte und Techniken rund um
        Dokumente. Vieweg und Teubner, 2009.




                                                           5
Grundlagen Enterprise Content Management
    Daten = zum Zweck der Verarbeitung
     zusammengefasste Zeichen, die aufgrund bekannter
     oder unterstellter Abmachungen Informationen (d. h.
     Angaben über Sachverhalte und Vorgänge)
     darstellen.
      • Vgl. Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler
        Wirtschaftslexikon, Stichwort: Daten.

    Es existieren viele unterschiedliche Definitionen
     dieser Begriffe
      • Eine gute Übersicht liefert: Trieblmaier, Horst:
        Datenqualität und individualisierte Kommunikation.
        DUV, 2006. S. 24 ff.




                                                             6
Einordnung der Begriffe

  pragmatics              knowledge                  relation to user /
                                                     application
                                    link with context /
                                    experiences

  semantics               information                relation to meaning


                                     interpret

  syntactics                 data                    relation to other symbols

                                 structure, order,
                                 format
                                                  Relation to
  sigmatics                 symbol
                                                  denominated object /
                                                  activity

Maier, Ronald et al.: Enterprise Knowledge Infrastuctures. Springer,
2009. S. 5                                                                       7
Information versus Content


     Inhalt (Content) = Information welche mit weiteren
      Daten angereichert wird.

       • Vgl. Boiko, Bob: Content Management Bible. Wiley,
         2002. 3ff



     Anreicherungen:

        •   Layout
        •   Beschreibende Informationen
        •   Verlinkungen
        •   …



                                                             8
Enterprise Content Management


“Enterprise Content Management (ECM) is the
strategies, methods and tools used to capture,
manage, store, preserve, and deliver content and
documents related to organizational processes.”

AIIM, www.aiim.org




                                                   10
Enterprise Content Management


“ECM covers the management of information
within the entire scope of an enterprise whether
that information is in the form of a paper
document, an electronic file, a database print
stream, or even an email.”

AIIM, www.aiim.org




                                                   11
Content Management Prozess




       Collect                Manage                  Publish




Vgl. Boiko, Bob: Content Management Bible. Wiley, 2001. S. 72f
                                                                 12
Content Management Lifecycle

                     Ermittlung Informationsbedarf,
      Collect           generierung des Inhalts


                Inhalt bearbeiten, kontrollieren, verlinken,
      Manage                     gestalten



      Publish             Inhalt veröffentlichen


                   Wartung des Inhaltes, Anreicherung,
      Update              Wiederverwendung



      Archive                  Archivierung


                    Löschen des Inhaltes (oft durch
       Delete    Redundanzen und Caching nicht einfach
                              möglich)
Content Governance

• People
   • Festlegen einer Organisationsstruktur, Rollen
     und Verantwortungen für das Management
     der Webseite

• Process
   • Definition von Methoden und Prozessen für
     alle Phasen des Content Lifecycle

• Standards
   • Richtlinien zur Einhaltung der Qualität und
     des rechtlichen Rahmens.

                                                     14
Enterprise Content Management


•   Erfassung (Capture)
•   Verwaltung (Manage)
•   Speicherung (Store)
•   Bewahrung (Preserve)
•   Ausgabe (Deliver)

AIIM, www.aiim.org




                                16
Enterprise Content Management

                                                      structured data
          Enterprise Resource Planning


     FI             SCM            CRM         …




    DMS&         File
                               E-Mail        Papier
    Archiv      Server


             Web-         Intra-
                                         …
             site          net

       Enterprise Content Management
                                                      semi structured
                                                      data
                                                                        17
Unterschiedliche Qualitäten der Information

• Strukturierte Information
   • Ein Datensatz aus einer Datenbank ist strukturiert.

• Semi strukturierte Information
   • Eine Textdatei ist häufig nur schwach strukturiert.

• Unstrukturierte Information
   • Ein Bild ist meist unstrukturiert und kann nicht ohne
     weiteres ausgewertet werden.

In der Praxis besteht aber keine vollständige Abgrenzung
zwischen diesen Typen. (Vgl. Maier, Ronald et al.: Enterprise
Knowledge Infrastuctures. Springer, 2009. 154ff)




                                                                18
Begriffe Internet, Intranet, Extranet

                                               Intranet
                                               (Mitarbeiter)


                                               Extranet
                                               (Partner)


                                               Internet
                                               (Öffentlichkeit)




Enterprise Content Management bedient alle 3 Gruppen
                                                                  19
ECM Sytemlandschaft in Unternehmen

•   WCMS, CMS
•   Document Management
•   Digital Asset Management
•   Records Management
•   Collaboration
•   PIM, PDM (Product Data Management)
•   eCommerce Systeme
•   …




                                         20
ECM Landschaft: Web Content Management

 •   Ein WCMS (meist nur CMS genannt) ist ein System zur
     Pflege einer Webseite.

 •   Kernfunktion ist die Trennung von Inhalt und Design
 •   Berechtigungsverwaltung
      • Administrator
      • Designer
      • Redakteur
      • …
 •   Wiederverwendbarkeit der Inhalte
 •   Auslieferung der Inhalte an unterschiedliche Endgeräte
      • Desktop PC, Notebook
      • PDA
      • Mobiltelefon
      • Tablet PC
      • …

                                                              21
ECM Landschaft: Web Content Management




      Redakteur   Webdesigner   Programmierer




                     CMS




                                                23
ECM Landschaft: Web Content Management
 Beispiel für Entwicklungsframework und Publishing:



                publishing               publishing



  Testserver                  Stage                   Live




Programmierer                Redakteur



                                                             24
ECM Landschaft: Web Content Management
 Beispiele für Open Source CMS:




                                  http://www.onehip
                                  po.com/en/product
                                  s/cms/try




                                                25
ECM Landschaft: Web Content Management
 Beispiele für Enterprise CMS Solutions:




                                           26
ECM Landschaft: Web Content Management
 Beispiel für SAAS CMS / CMS in der Cloud:


                         http://www.crownpeak.com/




 Speziallösung ursprünglich für Blogs:




                                                     27
28
ECM Landschaft: Collaboration

• Gute Zusammenarbeit ist einer der Schlüssel
  für erfolgreiche Projekte.

• Das Management muss eine Kultur dafür im
  Unternehmen schaffen.

• Die Aufgabe der IT ist es, Systeme zu schaffen
  die selbst in geografisch verteilten Teams eine
  übergreifende Zusammenarbeit ermöglichen.




                                                    29
ECM Landschaft: Collaboration

• Viele CMS bieten auch Collaboration an




• Es gibt aber auch Spezialsoftware die
  vorwiegend auf Collaboration und Social
  spezialisiert ist.




                                            30
ECM Landschaft: Media Asset Management

• Verwaltung von Medionobjekten (Bildern,
  Videos, Multimedia,…)
     • Rechteverwaltung - Urheberrechte!
     • Unterschiedliche Formate für
       unterschiedliche Anwendungen
     • Anreicherung mit Informationen

Beispiel:




 http://demo.mediamid.com/marsDemo/
                                            31
ECM Landschaft: Document Management
 •   Datenbankgestützte Verwaltung von Dokumenten
 •   Wiederauffindbarkeit
 •   Systematische Verwaltung
 •   Workflows hinterlegen
 •   Versionierung
 •   Berechtigungssystem




                                                    32
ECM Landschaft: Records Management
 • Ähnlich eines Dokumentenmanagements:
   Datenbankgestützte Verwaltung von Dokumenten

 • Aber: bei Dokumentenmanagement sollte den Nutzern
   einen einfacheren Umgang und ein einfaches
   Wiederauffinden sowie eine übergreifende
   Zusammenarbeit mit Dokumenten ermöglichen.

 • Records Management stellt hingegen kritische
   Geschäftsfälle dar und möchte diese möglichst
   rechtssicher und korrekt abbilden. z.B. Ablegen von
   digitalisierten Verträgen in einer manipulationssicheren
   Form.


   Gute Differenzierung der Begriffe: http://www.cmswire.com/cms/document-
   management/6-ways-document-management-and-records-management-differ-006454.php


                                                                                    33
II|   Konzeption eines
      Webauftrittes




                         34
Website Konzeption – Phasen
                            User needs                       abstract
 strategy
                                                                                                     Manage-
                         Site Objectives                                                              ment


                 Functional              Content
  scope
                Specifications        Requirements
                                                                                                       IT




                                                                                  web organization
                  Interaction         Information
structure
                    Design            Architecture
                                                                                                     Business
                                                                                                      dept.
                   Interface           Navigation
 skeleton           Design              Design
                     Information Design
                                                                                                     External
                                                                                                     partners
 surface                   Visual Design
                                                             concrete
Modifiziert und erweitert aus: Garrett, Jesse J.: The Elements of User Experience. User-Centered Design for
the Web. New Riders, 2002. S 33.                                                                                35
Website Konzeption – Phasen aus IT Sicht
                              User needs                          abstract
 strategy                                                                                      Vorstudie
                           Site Objectives


                   Functional                Content
   scope                                                                                       Feinstudie
                  Specifications         Requirements



                   Interaction           Information
structure                                                                                 Grobprojektierung
                     Design              Architecture


                     Interface            Navigation
 skeleton             Design               Design                                         Feinprojektierung
                       Information Design


  surface                    Visual Design                                                Implementierung
                                                                  concrete
Modifiziert und erweitert aus: Garrett, Jesse J.: The Elements of User Experience. User-Centered Design for the Web.
New Riders, 2002. S 33 und adaptiertem Phasenmodell u.a. zu finden bei Heinrich, Lutz et al: Wirtschafts-Informatik
Lexikon . Oldenbourg, 2004. S 494f                                                                                     36
Wireframes

             • Wireframe = Drahtgittermodell

             • Wireframe vs. Mockups
               • Wird oft synonym verwendet. Bei strenger
                  Betrachtung ist ein Mockup (Attrappe)
                  jedoch bereits mit designgebenden
                  Elementen (Farbe, Formen) ausgestattet.

             • Statische Wireframes
                • Nur eine Seite als schematische
                  Darstellung.

             • Dynamische Wireframes
                • Mehrere Seiten bei denen zumindest
                  einige Pfade bereits klickbar sind
                  (prototypischer Wireframe)

                                                       37
Warum Wireframes?

 • „Form follows function“ (Louis Sullivan)

 • Möglichkeit Prozesse zu gestalten ohne über Farbe und
   Form zu diskutieren

 • Iterativer Designprozess: durch die Trennung von
   funktionaler Planung und Layout von Grafik und Design
   kann früher Input von allen Beteiligten geholt werden.

 • Vereinfachen die Kommunikation zwischen allen
   Beteiligten.




                                                            38
Wireframe Beispiel




                     39
Wireframe Beispiel




                     40
Wireframes Tools
 •   Lumzy (www.lumzy.com) – prototypisch!
 •   Gliffy (www.gliffy.com)
 •   Cacoo (www.cacoo.com)
 •   …




                                             41
Closed Source versus Open Source




                   Gemeinsame
                    Mind Map




                                   42
ITIL – IT Infrastructure Library
 • Ein flexibles Gerüst für die IT Infrastruktur Planung und
   Umsetzung

 • Basierend auf best practice case studies

 • Rein für die Prozesse und Organisation rund um die IT
   Infrastruktur

 • De-Facto Standard für IT Infrastruktur Projekte




                                                               43
ITIL – IT Infrastructure Library – V3

 1.   Service Strategy
 2.   Service Design
 3.   Service Transition
 4.   Service Operation
 5.   Continual Service Improvement




                                        44
Software - Basisframework
 • LAMP
    • Linux - Betriebsystem
    • Apache - Webserver
    • MySQL – Datebank
    • PHP – Programmiersprache
       • Ev. auch Perl oder Python



 • WAMP
   • Windows – Betriebssystem
   • Apache – Webserver
   • MySQL – Datenbank
   • PHP, Perl oder Python - Programmiersprache



                                                  45
Wichtige Systeme im Web
 •   Webserver
 •   Datenbankserver
 •   Portalsoftware
 •   Spezialsoftware

 • CMS = Content Management System
 • eCommerce Software, online Shop Systeme
 • …




                                             46
Wichtige Entscheidungskriterien Softwareauswahl

•   Funktionsumfang
•   Kostenrahmen - TCO – Total Cost of Ownership
•   Zukünftige Bedürfnisse
•   Rechtssicherheit (z.B. bei eCommerce oder ERP)
•   Anbieterleistungen
•   Vertrauen in Anbieter
•   Zusammenspiel mit eigener Systemlandschaft
•   Erfahrungen eigener Mitarbeiter




                                                     47
Beispielhafte Softwareauswahl

    Vorauswahl

    •   Marktrecherche
    •   Oft mehr als 100 mögliche Produkte
    •   Oft wird eigener Projektrahmen durch die Recherchephase beeinflusst
    •   Grobe Vorentscheidung

    Feinauswahl

    •   3-5 Produkte
    •   Präsentation der Anbieter
    •   Workshops
    •   Referenzen!!!
    •   Kostenrahmen

    Endauswahl

    • Feinspezifikation
    • Vertragsverhandlungen
    • Ausstiegsszenarien


                                                                              48
Hardware / Auswahl wichtiger Grundbegriffe
 •   Firewall
 •   Router
 •   Datenbankserver
 •   Webserver
 •   SAN / NAS




                                             49
Einfacher Netzwerkplan




                         50
Firewall

• Überwacht Datenverkehr

• Entscheided anhand von Regeln ob Datenpakete
  durchgelassen werden oder gesperrt werden

• Bei kleinen Netzwerken meist im Router integriert




                                                      51
Router

• Leitet Datenverkehr an die Zieladresse weiter

• Statisches Routing
     • Ein Administrator legt fest, welchen Weg die Daten
        nehmen. Fest vorgegebener Weg zwischen Quelle
        und Ziel.

• Dynamisches Routing
     • Der Router merkt sich in einer Tabelle die Quelle
       der Anfrage und leitet Antworten automatisch an
       die richtige Stelle.




                                                            52
Load Balancer

• Teilt den Datenverkehr entsprechend der Last auf.

• Zum Beispiel bei Webservern oder Datenbankservern.
  Wenn ein einzelner Server nicht mehr für alle Zugriffe
  ausreicht.

• Unterschiedliche Methoden
     • Round Robin
     • Hardware
     • Software




                                                           53
Web Systemplanung & Systemlandschaft, Konzeption
Mobile Anwendungen: QR Code / Strichcode
 • QR (Quick Response) Code
   wurde von Toyota entwickelt.
   Zur Markierung von
   Fahrzeugkomponenten.

 • Ist Fehlertolerant – bis zu 30%
   der Daten können rekonstruiert
   werden.

 • Mittlerweile ISO Norm
   vorhanden




                                           55
Mobile: Hybrid
 Der Server entscheidet aufgrund des HTTP Request
 Headers welches Endgerät die Anfrage gesendet hat.

 An Mobilgeräte wird eine andere Version der Webseite
 ausgeliefert.




                                                        56
Mobile: Responsive Webdesign
 Statt unterschiedlicher Versionen für die einzelnen
 Endgeräte passen sich Design und Inhalte der Seite
 dynamisch an das Endgerät an.




                                                       57
Mobile: Apps
 • Bis 2015 sollte der weltweilte Mobile Apps Markt USD
   25 Milliarden pro Jahr erreichen




                                                          58
IT Sicherheit - Warum?
 DDOS-Attacken setzen dem Business zu:




                                         59
IT Sicherheit - Warum?
 Suchmaschinenplatzierung als Druckmittel für Erpressung:




 Quelle: Internetworld.de




                                                            60
Sicherheitsmanagement
 Das Böse lauert immer & überall.
 Bedrohungsquellen:

       Unzuverlässigkeit (Menschen, Maschinen, …)
       Kriminelle Handlungen (Mitarbeiter, Dritte)
       Umgebungseinflüsse (Wasser, Feuer, Temperatur,
        Schadstoffe, …)

 Die Bedrohungen wirken 4fach auf die Sicherheit ein, durch
 Verletzung der

          Integrität (z. B. unbefugtes Verändern von Daten)
          Verfügbarkeit (z. B. durch Software Fehler)
          Vertraulichkeit (z. B. durch unbefugten Datenzugriff)
          Verbindlichkeit (z. B. Fälschung von Unterschriften)

       zusätzlich: Nichtabstreitbarkeit
  Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff


                                                                        61
Sicherheitsmanagement
 Das Ziel des Sicherheitsmanagement ist das regelmäßige
 Identifizieren von Bedrohungen.


              • Bedrohungsanalyse
   Analyse    • Schwachstellenanalyse



              • von Sicherheitsmaßnahmen
   Planung




    Reali-
              • von Sicherheitsmaßnahmen
   sierung




   Versiche
              • Abschluss von Versicherungen
   rungen

              Quelle: Informationsmanagement nach Heinrich, 8. Auflage, S. 258ff




                                                                                   62
Sicherheitsmanagement
 Mit der Einteilung in verschiedene Risikoklassen der
 verschiedenen Bedrohungsfälle ergibt sich eine Bewertung
 der verschiedenen Fälle.
           groß




                             A                               B
                     Unrealistische                Problemfälle            KATAM
                         Fälle
  Schadenshöhe




                             C                               D
                      Routinefälle                  Unkritische            SICHM
           gering




                                                      Fälle

                      hoch                                       niedrig
                    Eintrittswahrscheinlichkeit der Schadensursache
  Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff

                                                                                   63
Sicherheitsmanagement
 Welche Komponenten sind durch Sicherheitsmaßnahmen
 betroffen?
     Schutz von Objekten
     Schutz von Hardware
     Schutz von Software
     Schutz von Daten

 Bzw. nach Hoppe/Prieß:
     Technische Sicherheitsmaßnahmen (Authentifizierung,
      Autorisierung, Kryptographie, Firewalls, …)
     Nicht-Technische Sicherheitsmaßnahmen
      (Qualifizierung und Sensibilisierung d. MA,
      Berechtigungskonzepte, IT-Revision, Versicherungen,
      Verträge)
  Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff


                                                                        64
Überwachung - Server Monitoring
 Instabile Systeme können viel Geld kosten. Server bzw.
 deren Systeme-Monitoring sollte für viele ein Muss sein.

 Systeme bestehen meist aus verschiedenen Bausteinen,
 welche voneinander abhängig sind.
 Daraus entstehen Ansprüche hinsichtlich Verfügbarkeit und
 Performance, welche aber nur durch konsequentes
 Monitoring erfüllt werden können.

 Möglich z. B. über Nagios IT-Infrastructure Monitoring (Free
 Software):

     http://nagios.org/
     http://www.youtube.com/nagiosvideo/


                                                                65
Hosting
 Wenn es um die Organisation eines Webspaces geht, so
 stehen grundsätzliche folgende Möglichkeiten offen:

     Free Hosting
     Web-Hosting/Shared-Hosting
     Dedicated Hosting
       • Root Server
       • Managed Server
     Server Housing




                                                        66
Hosting
 Beim Hosting muss auf folgendes geachtet werden – gleich
 ob eine Inhouse Lösung oder das Hosting als Outsourcing
 Lösung betrieben wird.

       Verfügbarkeit
       Zuverlässigkeit
       Redundanz
       Standardisierung
       Backuplösungen
       Zertifizierung




                                                            67
Domain
 Eine Domäne ist etwas Einzigartiges. Daher kann ihr Wert
 sehr hoch sein, insbesondere wenn es sich um Keyword-
 Domänen handelt.

       Pizzeria.at (17.000 Euro) - 2009
       Bücher.at (10.000 Euro) - 2009
       Fly.com (1,2 Mio. Euro) – 2009
       Aktien.de (500.000 Euro) – Q3/2011

 https://sedo.de/de/wissen/markt-trends

 Rechtzeitig sichern! Gängige TLD.
 Typos und Varianten mit bedenken.
     xxlutz.at


                                                            68
Domain
  http://www.oe3.orf.at/aktuell/stories?id=541412

                           Generic               Countries

  Top Level
              com   edu    info berlin   …       us   at        …
  Domain

                                                             orf
  Domain
                            Bei (Domain)-                  fh-steyr
                              Registrar
                             beantragen
  Sub-
  Domain

                                                               lehre
                          Domaininhaber kann
                          über Subdomains frei               mail
                                verfügen                   …
                                                                       69
Cookies
 Ein Cookie ist eine kleine Text-Datei, welche vom
 Webserver am Client abgelegt wird und von diesem wieder
 ausgelesen werden kann.

 Die wichtigsten Cookie Arten:
     Session Cookies: Sind temporäre Cookie während
      einer Session. Mit dem Schließen des Browsers sind
      diese nicht mehr gültig.
     Persistent Cookies: Diese Cookies bleiben am
      Client bestehen, auch nach dem Schließen einer
      Session.

     First-Party Cookies: Werden durch den Webserver
      der aufgerufenen Domain gesetzt.
     Third-Party Cookies: Diese Cookies werden beim
      Besuch einer Website durch eine 3. Website gesetzt.


                                                            70
71
72
73
?
User Experience Design & Usability




Navigation
A-Z Sortierung = Chaos
Funktioniert nur bei Namen
(Nachname, Ortsname…)

                                     75
Navigation: Ist weniger mehr?




                           Experiment von Sheena Iyengar
UX: Beobachtungsanalyse
 • Beispielaufgabe möglichst realistisch beschreiben!
     Statt „Suchen Sie einen Flug von Salzburg nach
      Kopenhagen in zwei Tagen um maximal € 600“

       „Sie müssen in zwei Tagen für eine Besprechung
      nach Kopenhagen. Sie möchten nicht mehr als € 600
      ausgeben und müssen am Mittwoch um 18 Uhr
      wieder zuhause sein!“

 • Proband startet dann mit der Aufgabe und spricht laut
   mit, was er denkt. Sie dürfen ihm nicht helfen.

 • Techniker, Designer etc. sollten ebenfalls beobachten. Im
   Best-Case mit Hilfe von Kameras.



                                                               77
UX: Expertenreview
 • Durch Erfahrung können viele Fehler bereits vorab
   erkannt werden.

 • Kosten-Nutzen meist sehr gut da mit wenig Aufwand
   realisierbar.

 • Webdesigner und Programmierer KÖNNEN NIEMALS die
   UX Experten für das eigene Projekt sein!

 • Auch eine Trennung zwischen beauftragter Web-Agentur
   und UX Experten ist zu empfehlen!




                                                          78
User Experience Design & Usability
 Noriaki Kano Modell

                       satisfied




 done very poorly                        done
 or not at all                        very well




                       dissatisfied
                                            79
80

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Web Systemplanung & Systemlandschaft, Konzeption

  • 1. IT-Management und Systeme Informationsmanagement Web Systemplanung & Systemlandschaft, Konzeption
  • 2. Ziele  Sie kennen die wichtigsten Begriffe aus dem Umfeld des Informationsmanagements, im Speziellen im Bezug auf Web Systeme und dem Enterprise Content Management.  Sie kennen die wesentlichen Faktoren zur Systemplanung im Web und können Webauftritte konzipieren.  Sie wissen über die Möglichkeiten des Web 2.0 sowie mobiler Anwendungen Bescheid. 2
  • 3. Inhalte I. Grundlagen Enterprise Content Management – Enterprise Content Management – Web Content Management – Content Life Cycle – Content Governance – Collaboration II. Konzeption Webauftritt Inhaltliche Konzeption – Zielgruppenanalyse – Nutzerbedürfnisse – Card Sorting Gestalterische Umsetzung – Wireframing, Prototyping – User Experience Design Technische Umsetzung – Frontend versus Backend – Content Enrichement – Systemplanung und Systemauswahl – Gängige Systemlandschaft – Informationssicherheit – Cloud – Mobile 3
  • 4. I| Enterprise Content Management 4
  • 5. Grundlagen Enterprise Content Management  Content = Inhalt • Direkte Übersetzung  Content = Inhalt, der sich dem Betrachter auf einem Informationsträger optisch repräsentiert. • Vgl. Riggert, Wolfgang: ECM – Enterprise Content Management. Konzepte und Techniken rund um Dokumente. Vieweg und Teubner, 2009. 5
  • 6. Grundlagen Enterprise Content Management  Daten = zum Zweck der Verarbeitung zusammengefasste Zeichen, die aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen Informationen (d. h. Angaben über Sachverhalte und Vorgänge) darstellen. • Vgl. Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Daten.  Es existieren viele unterschiedliche Definitionen dieser Begriffe • Eine gute Übersicht liefert: Trieblmaier, Horst: Datenqualität und individualisierte Kommunikation. DUV, 2006. S. 24 ff. 6
  • 7. Einordnung der Begriffe pragmatics knowledge relation to user / application link with context / experiences semantics information relation to meaning interpret syntactics data relation to other symbols structure, order, format Relation to sigmatics symbol denominated object / activity Maier, Ronald et al.: Enterprise Knowledge Infrastuctures. Springer, 2009. S. 5 7
  • 8. Information versus Content  Inhalt (Content) = Information welche mit weiteren Daten angereichert wird. • Vgl. Boiko, Bob: Content Management Bible. Wiley, 2002. 3ff  Anreicherungen: • Layout • Beschreibende Informationen • Verlinkungen • … 8
  • 9. Enterprise Content Management “Enterprise Content Management (ECM) is the strategies, methods and tools used to capture, manage, store, preserve, and deliver content and documents related to organizational processes.” AIIM, www.aiim.org 10
  • 10. Enterprise Content Management “ECM covers the management of information within the entire scope of an enterprise whether that information is in the form of a paper document, an electronic file, a database print stream, or even an email.” AIIM, www.aiim.org 11
  • 11. Content Management Prozess Collect Manage Publish Vgl. Boiko, Bob: Content Management Bible. Wiley, 2001. S. 72f 12
  • 12. Content Management Lifecycle Ermittlung Informationsbedarf, Collect generierung des Inhalts Inhalt bearbeiten, kontrollieren, verlinken, Manage gestalten Publish Inhalt veröffentlichen Wartung des Inhaltes, Anreicherung, Update Wiederverwendung Archive Archivierung Löschen des Inhaltes (oft durch Delete Redundanzen und Caching nicht einfach möglich)
  • 13. Content Governance • People • Festlegen einer Organisationsstruktur, Rollen und Verantwortungen für das Management der Webseite • Process • Definition von Methoden und Prozessen für alle Phasen des Content Lifecycle • Standards • Richtlinien zur Einhaltung der Qualität und des rechtlichen Rahmens. 14
  • 14. Enterprise Content Management • Erfassung (Capture) • Verwaltung (Manage) • Speicherung (Store) • Bewahrung (Preserve) • Ausgabe (Deliver) AIIM, www.aiim.org 16
  • 15. Enterprise Content Management structured data Enterprise Resource Planning FI SCM CRM … DMS& File E-Mail Papier Archiv Server Web- Intra- … site net Enterprise Content Management semi structured data 17
  • 16. Unterschiedliche Qualitäten der Information • Strukturierte Information • Ein Datensatz aus einer Datenbank ist strukturiert. • Semi strukturierte Information • Eine Textdatei ist häufig nur schwach strukturiert. • Unstrukturierte Information • Ein Bild ist meist unstrukturiert und kann nicht ohne weiteres ausgewertet werden. In der Praxis besteht aber keine vollständige Abgrenzung zwischen diesen Typen. (Vgl. Maier, Ronald et al.: Enterprise Knowledge Infrastuctures. Springer, 2009. 154ff) 18
  • 17. Begriffe Internet, Intranet, Extranet Intranet (Mitarbeiter) Extranet (Partner) Internet (Öffentlichkeit) Enterprise Content Management bedient alle 3 Gruppen 19
  • 18. ECM Sytemlandschaft in Unternehmen • WCMS, CMS • Document Management • Digital Asset Management • Records Management • Collaboration • PIM, PDM (Product Data Management) • eCommerce Systeme • … 20
  • 19. ECM Landschaft: Web Content Management • Ein WCMS (meist nur CMS genannt) ist ein System zur Pflege einer Webseite. • Kernfunktion ist die Trennung von Inhalt und Design • Berechtigungsverwaltung • Administrator • Designer • Redakteur • … • Wiederverwendbarkeit der Inhalte • Auslieferung der Inhalte an unterschiedliche Endgeräte • Desktop PC, Notebook • PDA • Mobiltelefon • Tablet PC • … 21
  • 20. ECM Landschaft: Web Content Management Redakteur Webdesigner Programmierer CMS 23
  • 21. ECM Landschaft: Web Content Management Beispiel für Entwicklungsframework und Publishing: publishing publishing Testserver Stage Live Programmierer Redakteur 24
  • 22. ECM Landschaft: Web Content Management Beispiele für Open Source CMS: http://www.onehip po.com/en/product s/cms/try 25
  • 23. ECM Landschaft: Web Content Management Beispiele für Enterprise CMS Solutions: 26
  • 24. ECM Landschaft: Web Content Management Beispiel für SAAS CMS / CMS in der Cloud: http://www.crownpeak.com/ Speziallösung ursprünglich für Blogs: 27
  • 25. 28
  • 26. ECM Landschaft: Collaboration • Gute Zusammenarbeit ist einer der Schlüssel für erfolgreiche Projekte. • Das Management muss eine Kultur dafür im Unternehmen schaffen. • Die Aufgabe der IT ist es, Systeme zu schaffen die selbst in geografisch verteilten Teams eine übergreifende Zusammenarbeit ermöglichen. 29
  • 27. ECM Landschaft: Collaboration • Viele CMS bieten auch Collaboration an • Es gibt aber auch Spezialsoftware die vorwiegend auf Collaboration und Social spezialisiert ist. 30
  • 28. ECM Landschaft: Media Asset Management • Verwaltung von Medionobjekten (Bildern, Videos, Multimedia,…) • Rechteverwaltung - Urheberrechte! • Unterschiedliche Formate für unterschiedliche Anwendungen • Anreicherung mit Informationen Beispiel: http://demo.mediamid.com/marsDemo/ 31
  • 29. ECM Landschaft: Document Management • Datenbankgestützte Verwaltung von Dokumenten • Wiederauffindbarkeit • Systematische Verwaltung • Workflows hinterlegen • Versionierung • Berechtigungssystem 32
  • 30. ECM Landschaft: Records Management • Ähnlich eines Dokumentenmanagements: Datenbankgestützte Verwaltung von Dokumenten • Aber: bei Dokumentenmanagement sollte den Nutzern einen einfacheren Umgang und ein einfaches Wiederauffinden sowie eine übergreifende Zusammenarbeit mit Dokumenten ermöglichen. • Records Management stellt hingegen kritische Geschäftsfälle dar und möchte diese möglichst rechtssicher und korrekt abbilden. z.B. Ablegen von digitalisierten Verträgen in einer manipulationssicheren Form. Gute Differenzierung der Begriffe: http://www.cmswire.com/cms/document- management/6-ways-document-management-and-records-management-differ-006454.php 33
  • 31. II| Konzeption eines Webauftrittes 34
  • 32. Website Konzeption – Phasen User needs abstract strategy Manage- Site Objectives ment Functional Content scope Specifications Requirements IT web organization Interaction Information structure Design Architecture Business dept. Interface Navigation skeleton Design Design Information Design External partners surface Visual Design concrete Modifiziert und erweitert aus: Garrett, Jesse J.: The Elements of User Experience. User-Centered Design for the Web. New Riders, 2002. S 33. 35
  • 33. Website Konzeption – Phasen aus IT Sicht User needs abstract strategy Vorstudie Site Objectives Functional Content scope Feinstudie Specifications Requirements Interaction Information structure Grobprojektierung Design Architecture Interface Navigation skeleton Design Design Feinprojektierung Information Design surface Visual Design Implementierung concrete Modifiziert und erweitert aus: Garrett, Jesse J.: The Elements of User Experience. User-Centered Design for the Web. New Riders, 2002. S 33 und adaptiertem Phasenmodell u.a. zu finden bei Heinrich, Lutz et al: Wirtschafts-Informatik Lexikon . Oldenbourg, 2004. S 494f 36
  • 34. Wireframes • Wireframe = Drahtgittermodell • Wireframe vs. Mockups • Wird oft synonym verwendet. Bei strenger Betrachtung ist ein Mockup (Attrappe) jedoch bereits mit designgebenden Elementen (Farbe, Formen) ausgestattet. • Statische Wireframes • Nur eine Seite als schematische Darstellung. • Dynamische Wireframes • Mehrere Seiten bei denen zumindest einige Pfade bereits klickbar sind (prototypischer Wireframe) 37
  • 35. Warum Wireframes? • „Form follows function“ (Louis Sullivan) • Möglichkeit Prozesse zu gestalten ohne über Farbe und Form zu diskutieren • Iterativer Designprozess: durch die Trennung von funktionaler Planung und Layout von Grafik und Design kann früher Input von allen Beteiligten geholt werden. • Vereinfachen die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. 38
  • 38. Wireframes Tools • Lumzy (www.lumzy.com) – prototypisch! • Gliffy (www.gliffy.com) • Cacoo (www.cacoo.com) • … 41
  • 39. Closed Source versus Open Source Gemeinsame Mind Map 42
  • 40. ITIL – IT Infrastructure Library • Ein flexibles Gerüst für die IT Infrastruktur Planung und Umsetzung • Basierend auf best practice case studies • Rein für die Prozesse und Organisation rund um die IT Infrastruktur • De-Facto Standard für IT Infrastruktur Projekte 43
  • 41. ITIL – IT Infrastructure Library – V3 1. Service Strategy 2. Service Design 3. Service Transition 4. Service Operation 5. Continual Service Improvement 44
  • 42. Software - Basisframework • LAMP • Linux - Betriebsystem • Apache - Webserver • MySQL – Datebank • PHP – Programmiersprache • Ev. auch Perl oder Python • WAMP • Windows – Betriebssystem • Apache – Webserver • MySQL – Datenbank • PHP, Perl oder Python - Programmiersprache 45
  • 43. Wichtige Systeme im Web • Webserver • Datenbankserver • Portalsoftware • Spezialsoftware • CMS = Content Management System • eCommerce Software, online Shop Systeme • … 46
  • 44. Wichtige Entscheidungskriterien Softwareauswahl • Funktionsumfang • Kostenrahmen - TCO – Total Cost of Ownership • Zukünftige Bedürfnisse • Rechtssicherheit (z.B. bei eCommerce oder ERP) • Anbieterleistungen • Vertrauen in Anbieter • Zusammenspiel mit eigener Systemlandschaft • Erfahrungen eigener Mitarbeiter 47
  • 45. Beispielhafte Softwareauswahl Vorauswahl • Marktrecherche • Oft mehr als 100 mögliche Produkte • Oft wird eigener Projektrahmen durch die Recherchephase beeinflusst • Grobe Vorentscheidung Feinauswahl • 3-5 Produkte • Präsentation der Anbieter • Workshops • Referenzen!!! • Kostenrahmen Endauswahl • Feinspezifikation • Vertragsverhandlungen • Ausstiegsszenarien 48
  • 46. Hardware / Auswahl wichtiger Grundbegriffe • Firewall • Router • Datenbankserver • Webserver • SAN / NAS 49
  • 48. Firewall • Überwacht Datenverkehr • Entscheided anhand von Regeln ob Datenpakete durchgelassen werden oder gesperrt werden • Bei kleinen Netzwerken meist im Router integriert 51
  • 49. Router • Leitet Datenverkehr an die Zieladresse weiter • Statisches Routing • Ein Administrator legt fest, welchen Weg die Daten nehmen. Fest vorgegebener Weg zwischen Quelle und Ziel. • Dynamisches Routing • Der Router merkt sich in einer Tabelle die Quelle der Anfrage und leitet Antworten automatisch an die richtige Stelle. 52
  • 50. Load Balancer • Teilt den Datenverkehr entsprechend der Last auf. • Zum Beispiel bei Webservern oder Datenbankservern. Wenn ein einzelner Server nicht mehr für alle Zugriffe ausreicht. • Unterschiedliche Methoden • Round Robin • Hardware • Software 53
  • 52. Mobile Anwendungen: QR Code / Strichcode • QR (Quick Response) Code wurde von Toyota entwickelt. Zur Markierung von Fahrzeugkomponenten. • Ist Fehlertolerant – bis zu 30% der Daten können rekonstruiert werden. • Mittlerweile ISO Norm vorhanden 55
  • 53. Mobile: Hybrid Der Server entscheidet aufgrund des HTTP Request Headers welches Endgerät die Anfrage gesendet hat. An Mobilgeräte wird eine andere Version der Webseite ausgeliefert. 56
  • 54. Mobile: Responsive Webdesign Statt unterschiedlicher Versionen für die einzelnen Endgeräte passen sich Design und Inhalte der Seite dynamisch an das Endgerät an. 57
  • 55. Mobile: Apps • Bis 2015 sollte der weltweilte Mobile Apps Markt USD 25 Milliarden pro Jahr erreichen 58
  • 56. IT Sicherheit - Warum? DDOS-Attacken setzen dem Business zu: 59
  • 57. IT Sicherheit - Warum? Suchmaschinenplatzierung als Druckmittel für Erpressung: Quelle: Internetworld.de 60
  • 58. Sicherheitsmanagement Das Böse lauert immer & überall. Bedrohungsquellen:  Unzuverlässigkeit (Menschen, Maschinen, …)  Kriminelle Handlungen (Mitarbeiter, Dritte)  Umgebungseinflüsse (Wasser, Feuer, Temperatur, Schadstoffe, …) Die Bedrohungen wirken 4fach auf die Sicherheit ein, durch Verletzung der  Integrität (z. B. unbefugtes Verändern von Daten)  Verfügbarkeit (z. B. durch Software Fehler)  Vertraulichkeit (z. B. durch unbefugten Datenzugriff)  Verbindlichkeit (z. B. Fälschung von Unterschriften)  zusätzlich: Nichtabstreitbarkeit Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff 61
  • 59. Sicherheitsmanagement Das Ziel des Sicherheitsmanagement ist das regelmäßige Identifizieren von Bedrohungen. • Bedrohungsanalyse Analyse • Schwachstellenanalyse • von Sicherheitsmaßnahmen Planung Reali- • von Sicherheitsmaßnahmen sierung Versiche • Abschluss von Versicherungen rungen Quelle: Informationsmanagement nach Heinrich, 8. Auflage, S. 258ff 62
  • 60. Sicherheitsmanagement Mit der Einteilung in verschiedene Risikoklassen der verschiedenen Bedrohungsfälle ergibt sich eine Bewertung der verschiedenen Fälle. groß A B Unrealistische Problemfälle KATAM Fälle Schadenshöhe C D Routinefälle Unkritische SICHM gering Fälle hoch niedrig Eintrittswahrscheinlichkeit der Schadensursache Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff 63
  • 61. Sicherheitsmanagement Welche Komponenten sind durch Sicherheitsmaßnahmen betroffen?  Schutz von Objekten  Schutz von Hardware  Schutz von Software  Schutz von Daten Bzw. nach Hoppe/Prieß:  Technische Sicherheitsmaßnahmen (Authentifizierung, Autorisierung, Kryptographie, Firewalls, …)  Nicht-Technische Sicherheitsmaßnahmen (Qualifizierung und Sensibilisierung d. MA, Berechtigungskonzepte, IT-Revision, Versicherungen, Verträge) Quelle: Informationsmanagement nach Heinreich, 8. Auflage, S. 258ff 64
  • 62. Überwachung - Server Monitoring Instabile Systeme können viel Geld kosten. Server bzw. deren Systeme-Monitoring sollte für viele ein Muss sein. Systeme bestehen meist aus verschiedenen Bausteinen, welche voneinander abhängig sind. Daraus entstehen Ansprüche hinsichtlich Verfügbarkeit und Performance, welche aber nur durch konsequentes Monitoring erfüllt werden können. Möglich z. B. über Nagios IT-Infrastructure Monitoring (Free Software):  http://nagios.org/  http://www.youtube.com/nagiosvideo/ 65
  • 63. Hosting Wenn es um die Organisation eines Webspaces geht, so stehen grundsätzliche folgende Möglichkeiten offen:  Free Hosting  Web-Hosting/Shared-Hosting  Dedicated Hosting • Root Server • Managed Server  Server Housing 66
  • 64. Hosting Beim Hosting muss auf folgendes geachtet werden – gleich ob eine Inhouse Lösung oder das Hosting als Outsourcing Lösung betrieben wird.  Verfügbarkeit  Zuverlässigkeit  Redundanz  Standardisierung  Backuplösungen  Zertifizierung 67
  • 65. Domain Eine Domäne ist etwas Einzigartiges. Daher kann ihr Wert sehr hoch sein, insbesondere wenn es sich um Keyword- Domänen handelt.  Pizzeria.at (17.000 Euro) - 2009  Bücher.at (10.000 Euro) - 2009  Fly.com (1,2 Mio. Euro) – 2009  Aktien.de (500.000 Euro) – Q3/2011 https://sedo.de/de/wissen/markt-trends Rechtzeitig sichern! Gängige TLD. Typos und Varianten mit bedenken.  xxlutz.at 68
  • 66. Domain http://www.oe3.orf.at/aktuell/stories?id=541412 Generic Countries Top Level com edu info berlin … us at … Domain orf Domain Bei (Domain)- fh-steyr Registrar beantragen Sub- Domain lehre Domaininhaber kann über Subdomains frei mail verfügen … 69
  • 67. Cookies Ein Cookie ist eine kleine Text-Datei, welche vom Webserver am Client abgelegt wird und von diesem wieder ausgelesen werden kann. Die wichtigsten Cookie Arten:  Session Cookies: Sind temporäre Cookie während einer Session. Mit dem Schließen des Browsers sind diese nicht mehr gültig.  Persistent Cookies: Diese Cookies bleiben am Client bestehen, auch nach dem Schließen einer Session.  First-Party Cookies: Werden durch den Webserver der aufgerufenen Domain gesetzt.  Third-Party Cookies: Diese Cookies werden beim Besuch einer Website durch eine 3. Website gesetzt. 70
  • 68. 71
  • 69. 72
  • 70. 73
  • 71. ?
  • 72. User Experience Design & Usability Navigation A-Z Sortierung = Chaos Funktioniert nur bei Namen (Nachname, Ortsname…) 75
  • 73. Navigation: Ist weniger mehr? Experiment von Sheena Iyengar
  • 74. UX: Beobachtungsanalyse • Beispielaufgabe möglichst realistisch beschreiben!  Statt „Suchen Sie einen Flug von Salzburg nach Kopenhagen in zwei Tagen um maximal € 600“  „Sie müssen in zwei Tagen für eine Besprechung nach Kopenhagen. Sie möchten nicht mehr als € 600 ausgeben und müssen am Mittwoch um 18 Uhr wieder zuhause sein!“ • Proband startet dann mit der Aufgabe und spricht laut mit, was er denkt. Sie dürfen ihm nicht helfen. • Techniker, Designer etc. sollten ebenfalls beobachten. Im Best-Case mit Hilfe von Kameras. 77
  • 75. UX: Expertenreview • Durch Erfahrung können viele Fehler bereits vorab erkannt werden. • Kosten-Nutzen meist sehr gut da mit wenig Aufwand realisierbar. • Webdesigner und Programmierer KÖNNEN NIEMALS die UX Experten für das eigene Projekt sein! • Auch eine Trennung zwischen beauftragter Web-Agentur und UX Experten ist zu empfehlen! 78
  • 76. User Experience Design & Usability Noriaki Kano Modell satisfied done very poorly done or not at all very well dissatisfied 79
  • 77. 80