VIRTUELLE
SPIELWELTEN ALS
LERNORT
Jürgen Fritz (2009)
THEMENÜBERBLICK
Warum Spiele fördern, was sie fordern
Wie sich Spiel und SpielerIn strukturell koppeln
Wie Lernkreise entstehen und wie sie sich auswirken
Was von „ Serious Games “ zu halten ist
Welche pädagogischen Herausforderungen entstehen
WARUM SPIELE FÖRDERN, WAS SIE
FORDERN
Spielforderungen dienen als Anreiz zum Lernen
Spielprozesse sind Selbstlernprozesse
Lernprozesse entstehen durch Spielforderungen
www.volkshochschule.at
VERSCHIEDENE
SPIELFORDERUNGEN I
Anforderungen an die Sensumotorik, das Handling und
die Auge-Hand-Koordination
Implizite und explizite Regeln
Inhaltliche Bedeutungen des Spiels erkennen
Problemlösungskompetenzen und interaktives Denken
VERSCHIEDENE
SPIELFORDERUNGEN II
Räumliches Vorstellungsvermögen und
Orientierungsfähigkeit
Managementkompetenzen
Emotionale- und soziale Fähigkeiten
Ethisches Einschätzungsvermögen
STRUKTURELLE KOPPLUNGSPROZESSE
Selbstlernprozesse
 „Angebot“ des Computerspiels „akzeptieren“
 „Passung“
Kopplungsprozesse
 Spielinhalte
 Spielregeln
 Dynamik
http://www.hallo-frau.de/technik/computer/kinder-am-computer.html
LERNKREISE
Entstehen durch strukturelle Kopplung
„Kitt“ zwischen Spiel und SpielerInnen
Ohne Spielforderung  Strukturelle Entkopplung
Intramondialer Transfer
Trainingseffekt
Transfereignung
www.nrw.de
COMPUTERSPIELE FÖRDERN…
Flexibilisierung
Gewöhnung an Ungewohntes
Navigieren in virtuellen Räumen
Stressresistenz
Soziale Kompetenzen
Kognitiv „fit“
SERIOUS GAMES
Lernziel im Spielprozess erlangen
Gewinnen von Kenntnissen und Fähigkeiten
Erfahrungen ohne ernsthaften Gefahren oder Risiken
Im Bildungsbereich…
EDUCATIONAL GAMES
Lernziele im Spielprozess erreichen
Erfolg abhängig von Motivation und Erfahrung der
SpielerInnen
Problem:
 Gefahr von langweiligen Lerntrainern
 Balance zwischen Spaß am Spiel und Lernzielen
PROJEKT PLAUDERTASCHE
PÄD. HERAUSFORDERUNGEN I
Möglichkeitsräume
Möglichkeit der Selbstentfaltung
Verständnisbrücke
Vorurteile  Konflikte
schule.erdbeerlounge.de
PÄD. HERAUSFORDERUNGEN II
Verständnis aufbauen
Gespräch suchen
Auf Spielprozesse einlassen
Selbstlernprozesse durch pädagogische Angebote
ergänzen
Sichtweisen der SpielerInnen kennenlernen
http://www.literacy.at/index.php?id=210
PÄD. HERAUSFORDERUNGEN III
Gefahren
Unterstützung bei Findung der individuellen Balance in
der Lebenswelt
„Herausforderung“
 zeitliches, emotionales und finanzielles Engagement der Spiele mit
den Erfordernissen der realenWelt ausbalancieren
Schulungen und Weiterbildungen
QUELLENANGABE
Haupttext
Fritz, Jürgen (2009): Virtuelle Spielwelten als Lernort. In: Demmler,
Kathrin/ Lutz, Klaus/ Menzke, Detlef/ Prölß-Kammerer,Anja (Hg.):
Medien bilden – aber wie?! Grundlagen für eine nachhaltige
medienpädagogische Praxis. München 2009, S. 41-58.
Über den Tellerrand…
Aufenanger, Stefan (1997): Computerspiele als Herausforderung
für die politische Bildungsarbeit. In: Fritz, Jürgen / Gehr,
Wolfgang (Hg.) (1997): Handbuch Medien- Computerspiele.
Bonn,Verlag Bundeszentrale für politische Bildung, S. 309-313.
DANKE
FÜR EURE UND IHRE AUFMERKSAMKEIT

Virtuelle spielwelten als Lernort