Unser Beitrag zum Klimaschutz

S. Winkels-Herding | Kassel | 03.12.2013
Klimaschutz geht alle an!


Städtische Werke in Kassel: kommunaler
Energieversorger  Verantwortung für die Stadt und
die Region  Klima- und Umweltschutz als Aufgabe



Investition in Ausbau erneuerbarer Energien seit
Jahren



Voraussetzung für zukunftsfähige und nachhaltige
Energieversorgung in der Region Kassel geschaffen



Ziel: bis zum Jahr 2020 mindestens 80 Prozent des
Bedarfs umweltfreundlich erzeugen

05.09.13 | Seite 2

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Städtische Werke AG, Kassel

05.09.13 | Seite 3

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Städtische Werke in Zahlen
Geschäftszahlen (2012)
407,7 Mio. €



Umsatz



Mitarbeiter



Bilanzsumme



Investitionen p. a.



Seit Nov. 2007 werden alle Kasseler
Privatkunden mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgt.



Seit Jan. 2010 werden alle Kasseler
Privatkunden mit CO2-neutralem Gas
versorgt.

1.081 GWh
554 GWh
523 GWh

Gas
 Absatz
 Privatkunden
 Gewerbe/SVK
 Weiterverteiler

4.585 GWh
1.017 GWh
2.305 GWh
1.123 GWh

Seit 2008 erfolgt der Vertrieb bundesweit.



Strom
 Absatz
 Privatkunden
 Gewerbe/SVK

209
340,1 Mio. €
14,6 Mio. €



Seit Jan. 2012 sind die Produkte Naturstrom
und Naturgas TÜV-zertifizierte Ökoprodukte



Besucherzahlen der Bäder
 Schwimmhallen
 Freibäder
 Sonst. Einrichtungen

211 Tsd.
95 Tsd.
14 Tsd.

Seit Jan. 2012 ist das Unternehmen
klimaneutral gestellt.

05.09.13 | Seite 4

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Leitlinien für Energie


Zukunftssicherung durch Wachstum



Versorgungsgebiet erweitern



Bundesweites Angebot der Produkte



Investitionen in Erneuerbare Energien



Energieversorgung der Kunden aus erneuerbaren
Quellen



Konsequenter Ausbau der Eigenproduktion in und um
Kassel – unabhängig von zugekauften Energieträgern



Unterstützung unserer Kunden beim Umgang mit
effizienten und umweltfreundlichen Produkten

Holzhackschnitzelanlage
Gudensberg

Regional engagiert – partnerschaftlich in der Umsetzung

05.09.13 | Seite 5

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Unternehmen + Produkte = klimaneutral


Klimaneutrale Produkte





Naturstrom (klimaneutrale Produktion)
Naturgas (klimaneutrale Verbrennung)

Klimaneutrales Unternehmen


Ausgleich von unvermeidbaren CO2-Emissionen
•





Dienstreisen, Energie-/Wasserverbrauch, Anreise zum
Arbeitsplatz, Infrastruktur, Flotte Papier

Kompensation erfolgt über zertifizierte Projekte

Zertifizierung ist ein Baustein der Gesamtstrategie zur
weitest gehenden Versorgung durch den Einsatz
erneuerbarer Energien


Naturstrom – Naturgas – Biogasanlagen - Windkraft

05.09.13 | Seite 6

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
100% Wasserkraft für alle
Kasseler Tarifkunden – ohne Aufpreis


Umstellung von 97.000 Tarifkunden (Oktober 2007) auf CO2freien Ökostrom mit dem Namen „Naturstrom“



Werke waren das erste größere Stadtwerk Deutschlands, das
den konsequenten Schritt ging



Mehr als 20 weitere Stadtwerke sind diesem Beispiel gefolgt



Umstellung erfolgte für alle automatisch und ohne
Zusatzkosten



„Naturstrom“ stammt aus skandinavischer Wasserkraft



Bereitstellung des Wasserkraftstromes erfolgt auf der
Beschaffungsseite über den Kauf von mit „ÖkostromZertifikaten“ ausgestatten Strom

05.09.13 | Seite 7

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Naturgas - nachhaltig, sozial und
CO2-neutral


Dezember 2009: Umstellung aller
Gaskunden in Kassel auf CO2-freien
Gas - „Naturgas“



Erstes Stadtwerk in Deutschland, das
den Schritt wagte



Umstellung erfolgte für alle Kasseler
Gaskunden automatisch und ohne
Zusatzkosten.



Städtischen Werke unterstützen fünf
Klimaprojekte, die an anderer Stelle der
Welt CO2-Emissionen in der Höhe der in
Kassel ausgestoßenen binden oder
vermeiden

05.09.13 | Seite 8

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Fernwärme – Umweltschutz
aus der Leitung


Städtische Werke Energie + Wärme GmbH
(EWG) deckt fast ein Drittel des gesamtem
Kasseler Wärmemarktes durch Fernwärme ab



Kraft-Wärme-Kopplungsprozesse



Bei gleichem Primärenergieeinsatz parallele
Erzeugung von Strom und Fernwärme



Großer Teil der Wärme stammt aus der
Müllheizkraftwerk Kassel GmbH



Primärenergiefaktor von 0,08 liegt deutlich unter
dem von Gas und Heizöl (1,1).



Fernwärmenetz wird weiter ausbaut wird

05.09.13 | Seite 9

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Wachstum im EDL-Geschäft


Stetige Erweiterung des EnergiedienstleistungsGeschäfts (EDL)



Schwerpunkte: Bau und Betrieb von
Biogasanlagen



Zwei Anlagen in Homberg (Efze) und
Willingshausen seit Frühjahr 2010 am Netz



Planung einer dritten Anlage in Leizen
(Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Leistung
von 2,1 MWel



Zukunft: Bau von weiteren Anlagen

05.09.13 | Seite 10

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Biomasse – der umweltschonende
Energieträger


Biomasseeinsatz: Befeuerung von
Holzhackschnitzelanlagen



Beispiel: Gudensberg



Betrieb einer Anlage in Beteiligung



Befeuerung: Holzhackschnitzeln aus den Wäldern der
umliegenden Region



Regelbetrieb: Einsatz von mindestens 75 Prozent
Biomasse



In Spitzenzeiten kann zusätzlich emissionsarmes
Erdgas für die Wärmeerzeugung genutzt werden



Damit gewährleistet, dass der laufende Betrieb die
Umweltansprüche erfüllt

05.09.13 | Seite 11

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Biogas – alles auf Augenhöhe


Zwei Besonderheiten des Biogasgeschäfts:
 Beteiligung der Substratlieferanten (Landwirte der
Region) als Kommanditisten an Biogas-Gesellschaft
beteiligt. Regionale Banken sichern Finanzierung
(„Homberger Modell“). Dadurch langfristige
Zusammenarbeit gesichert
 Deutschlandweite Verwertung des Biogases in
Blockheizkraftwerken. Attraktiver Preis für Kunden mit
hohem Wärmebedarf (Schwimmbäder,
Krankenhäuser), da parallel erzeugter Strom nach EEG
vergütet wird
 Beispiel: SMA Technology AG versorgt weltgrößte
Wechselrichterfabrik mit Wärme und Kälte durch mit Biogas
betriebenes Blockheizkraftwerk
 SMA bezieht außerdem Naturstrom und Fernwärme von
den Werken  SMA produziert dadurch CO2-neutral

05.09.13 | Seite 12

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Energieversorgung mit Weitblick


Auslaufen von über 200 Konzessionen für den
Betrieb von Gas- und Stromnetzen im Netzgebiet der
E.ON Mitte AG



Zahlreiche Gemeindevertreter sind an
Rekommunalisierung interessiert



Ziel: Gemeinden betreiben eigene Netze - entweder
in Eigenregie oder in Kooperation mit einem
Energieversorger



Gemeinde Großalmerode hat mit Städtischen Werke
den Schritt gewagt

05.09.13 | Seite 13

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Immer auf Augenhöhe


Vorteil der Rekommunalisierung für Kommunen - die
Städtischen Werke kennen das Geschäft besser als
kaum ein anderer



Know-how und Erfahrung stimmen.



Unsere ersten Prioritäten:





Investitionen in der Region tätigen
Finanzmittel lokal verwenden
Arbeitsplätze erhalten und erschaffen
Umwelt schonen durch dezentrale und regenerative
Energieerzeugung

05.09.13 | Seite 14

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Die Sonne lacht –
die Photovoltaik-Anlage


Größter Betreiber von PV-Anlagen: Städtische
Werke



Anstehende Dachsanierungen werden konsequent
genutzt, um Photovoltaik-Anlagen zu installieren



Beispiel: KVG-Betriebshof Sandershäuser Str.,
Gebäude 6






seit Dezember 2005 in Betrieb
Dachfläche / PV: 2.653,02 m² / 1.668,18 m²
Leistung der Anlage: 78,34 kWp
geschätzt Einspeisung: 61.791 kWh/Jahr
geschätzt CO2-Reduzierung: 54.577 kg/Jahr

05.09.13 | Seite 15

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Sturmfest bis 200 km/h –
Beispiel: Königstor


Dach des Gebäudes B am Standort Königstor nach über 30
Jahren sanierungsbedürftig



Verschiedener Sanierungsvarianten betrachtet



Abdichtung des Dachs mit einer weißen KunststoffDachbahn der Firma Alwitra



Zuvor Verstärkung der Dachdämmung mit zusätzlichen 15
Zentimeter Dämmstoff nach den Vorgaben der EnEV 2007



Gemeinsames Projekt der Städtischen Werke und Alwitra:
Neuartiges Photovoltaik-System auf Dach installieren



System ohne Befestigung auf dem Flachdach stehend



Hält Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro
Stunde stand

05.09.13 | Seite 16

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Wehende Winde sind willkommen


Energieversorgung in Deutschland vollzieht Wende



Produktion von grünem Strom mit Hilfe von
Windparks



Onshore-Windkraftanlagen versorgen Kunden mit
CO2-freier Energie



Aktuell: In Niestetal und Söhrewald werden
Windkraftanlagen aufgestellt, die – unter
Einbeziehung der lokalen Bevölkerung – Kassels
Kunden mit grünem Strom versorgen werden

05.09.13 | Seite 19

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Auch im ÖPNV fährt der
Umweltschutz mit



79 Trams



keine Kraftstoff – keine Abgase – kein Atomstrom



100 % Naturstrom aus Wasserkraft



100 % Klimaschutz



eine Rarität im deutschen Nahverkehr

05.09.13 | Seite 20

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Die „grünen“ Busse der KVG fahren
CO2-neutral









22. Juni 2010: Alle Busse der KVG sowie der von der KVG
beauftragten Subunternehmer sind CO2-neutral gestellt
Busse der KVG und ihrer Subunternehmer fahren rund vier
Millionen Kilometern / Jahr
Emission von rund 6.500 Tonnen Kohlendioxid
Restliche Fahrzeuge im KVV-Konzern emittieren etwa
2.500 Tonnen
Fünfstelliger Betrag für Finanzierung der Projekte
„Brennstoff-wechsel zu erneuerbarer Biomasse“ in Brasilien
und „Brennstoffwechsel von Kohle zu Erdgas“ in China
Beide Projekte reduzieren nachweislich CO2-Emissionen
und weisen sozial wie wirtschaftlich positive Effekte auf
KVG kombiniert ihr lokales Engagement mit globaler
Verantwortung und nimmt bundesweit Vorreiterrolle ein

05.09.13 | Seite 21

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Eco-Training, AdBlue, Rußpartikelfilter, Topodyn


Besonderheiten: Kasseler Topographie und
dichter Stadtverkehr



seit 2009 „Eco-Training“ für alle Fahrer



Schulung in kraftstoffsparender Fahrweise



bis 2009: Kraftstoffverbrauch ca. 50 Liter /
100 km = 2,2 Mio. Liter Diesel für 73 Busse



Ersparnis seit 2009: bis zu 10 Prozent

05.09.13 | Seite 22

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
Rasengleise –
sehen nicht nur schön aus!


13 Kilometer Rasengleise



optimales Versickern von Oberflächenwasser



weniger Fahrgeräusche



besseres Humanbioklima



Bindung von Feinstaub und Kohlenstoff



65.000 qkm Klimaanlage im Sommer



Temperaturunterschied zu Asphaltflächen bis
zu 18 Grad Celsius



Temperaturunterschied zu Schotterflächen bis
zu 24 Grad Celsius



gemessen in zwei Meter Höhe über
Rasengleis

05.09.13 | Seite 23

Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]

Unser Beitrag zum Klimaschutz - Städtische Werke, Kassel

  • 1.
    Unser Beitrag zumKlimaschutz S. Winkels-Herding | Kassel | 03.12.2013
  • 2.
    Klimaschutz geht allean!  Städtische Werke in Kassel: kommunaler Energieversorger  Verantwortung für die Stadt und die Region  Klima- und Umweltschutz als Aufgabe  Investition in Ausbau erneuerbarer Energien seit Jahren  Voraussetzung für zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung in der Region Kassel geschaffen  Ziel: bis zum Jahr 2020 mindestens 80 Prozent des Bedarfs umweltfreundlich erzeugen 05.09.13 | Seite 2 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 3.
    Städtische Werke AG,Kassel 05.09.13 | Seite 3 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 4.
    Städtische Werke inZahlen Geschäftszahlen (2012) 407,7 Mio. €  Umsatz  Mitarbeiter  Bilanzsumme  Investitionen p. a.  Seit Nov. 2007 werden alle Kasseler Privatkunden mit Strom aus Wasserkraftwerken versorgt.  Seit Jan. 2010 werden alle Kasseler Privatkunden mit CO2-neutralem Gas versorgt. 1.081 GWh 554 GWh 523 GWh Gas  Absatz  Privatkunden  Gewerbe/SVK  Weiterverteiler 4.585 GWh 1.017 GWh 2.305 GWh 1.123 GWh Seit 2008 erfolgt der Vertrieb bundesweit.  Strom  Absatz  Privatkunden  Gewerbe/SVK 209 340,1 Mio. € 14,6 Mio. €  Seit Jan. 2012 sind die Produkte Naturstrom und Naturgas TÜV-zertifizierte Ökoprodukte  Besucherzahlen der Bäder  Schwimmhallen  Freibäder  Sonst. Einrichtungen 211 Tsd. 95 Tsd. 14 Tsd. Seit Jan. 2012 ist das Unternehmen klimaneutral gestellt. 05.09.13 | Seite 4 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 5.
    Leitlinien für Energie  Zukunftssicherungdurch Wachstum  Versorgungsgebiet erweitern  Bundesweites Angebot der Produkte  Investitionen in Erneuerbare Energien  Energieversorgung der Kunden aus erneuerbaren Quellen  Konsequenter Ausbau der Eigenproduktion in und um Kassel – unabhängig von zugekauften Energieträgern  Unterstützung unserer Kunden beim Umgang mit effizienten und umweltfreundlichen Produkten Holzhackschnitzelanlage Gudensberg Regional engagiert – partnerschaftlich in der Umsetzung 05.09.13 | Seite 5 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 6.
    Unternehmen + Produkte= klimaneutral  Klimaneutrale Produkte    Naturstrom (klimaneutrale Produktion) Naturgas (klimaneutrale Verbrennung) Klimaneutrales Unternehmen  Ausgleich von unvermeidbaren CO2-Emissionen •   Dienstreisen, Energie-/Wasserverbrauch, Anreise zum Arbeitsplatz, Infrastruktur, Flotte Papier Kompensation erfolgt über zertifizierte Projekte Zertifizierung ist ein Baustein der Gesamtstrategie zur weitest gehenden Versorgung durch den Einsatz erneuerbarer Energien  Naturstrom – Naturgas – Biogasanlagen - Windkraft 05.09.13 | Seite 6 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 7.
    100% Wasserkraft füralle Kasseler Tarifkunden – ohne Aufpreis  Umstellung von 97.000 Tarifkunden (Oktober 2007) auf CO2freien Ökostrom mit dem Namen „Naturstrom“  Werke waren das erste größere Stadtwerk Deutschlands, das den konsequenten Schritt ging  Mehr als 20 weitere Stadtwerke sind diesem Beispiel gefolgt  Umstellung erfolgte für alle automatisch und ohne Zusatzkosten  „Naturstrom“ stammt aus skandinavischer Wasserkraft  Bereitstellung des Wasserkraftstromes erfolgt auf der Beschaffungsseite über den Kauf von mit „ÖkostromZertifikaten“ ausgestatten Strom 05.09.13 | Seite 7 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 8.
    Naturgas - nachhaltig,sozial und CO2-neutral  Dezember 2009: Umstellung aller Gaskunden in Kassel auf CO2-freien Gas - „Naturgas“  Erstes Stadtwerk in Deutschland, das den Schritt wagte  Umstellung erfolgte für alle Kasseler Gaskunden automatisch und ohne Zusatzkosten.  Städtischen Werke unterstützen fünf Klimaprojekte, die an anderer Stelle der Welt CO2-Emissionen in der Höhe der in Kassel ausgestoßenen binden oder vermeiden 05.09.13 | Seite 8 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 9.
    Fernwärme – Umweltschutz ausder Leitung  Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) deckt fast ein Drittel des gesamtem Kasseler Wärmemarktes durch Fernwärme ab  Kraft-Wärme-Kopplungsprozesse  Bei gleichem Primärenergieeinsatz parallele Erzeugung von Strom und Fernwärme  Großer Teil der Wärme stammt aus der Müllheizkraftwerk Kassel GmbH  Primärenergiefaktor von 0,08 liegt deutlich unter dem von Gas und Heizöl (1,1).  Fernwärmenetz wird weiter ausbaut wird 05.09.13 | Seite 9 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 10.
    Wachstum im EDL-Geschäft  StetigeErweiterung des EnergiedienstleistungsGeschäfts (EDL)  Schwerpunkte: Bau und Betrieb von Biogasanlagen  Zwei Anlagen in Homberg (Efze) und Willingshausen seit Frühjahr 2010 am Netz  Planung einer dritten Anlage in Leizen (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Leistung von 2,1 MWel  Zukunft: Bau von weiteren Anlagen 05.09.13 | Seite 10 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 11.
    Biomasse – derumweltschonende Energieträger  Biomasseeinsatz: Befeuerung von Holzhackschnitzelanlagen  Beispiel: Gudensberg  Betrieb einer Anlage in Beteiligung  Befeuerung: Holzhackschnitzeln aus den Wäldern der umliegenden Region  Regelbetrieb: Einsatz von mindestens 75 Prozent Biomasse  In Spitzenzeiten kann zusätzlich emissionsarmes Erdgas für die Wärmeerzeugung genutzt werden  Damit gewährleistet, dass der laufende Betrieb die Umweltansprüche erfüllt 05.09.13 | Seite 11 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 12.
    Biogas – allesauf Augenhöhe  Zwei Besonderheiten des Biogasgeschäfts:  Beteiligung der Substratlieferanten (Landwirte der Region) als Kommanditisten an Biogas-Gesellschaft beteiligt. Regionale Banken sichern Finanzierung („Homberger Modell“). Dadurch langfristige Zusammenarbeit gesichert  Deutschlandweite Verwertung des Biogases in Blockheizkraftwerken. Attraktiver Preis für Kunden mit hohem Wärmebedarf (Schwimmbäder, Krankenhäuser), da parallel erzeugter Strom nach EEG vergütet wird  Beispiel: SMA Technology AG versorgt weltgrößte Wechselrichterfabrik mit Wärme und Kälte durch mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk  SMA bezieht außerdem Naturstrom und Fernwärme von den Werken  SMA produziert dadurch CO2-neutral 05.09.13 | Seite 12 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 13.
    Energieversorgung mit Weitblick  Auslaufenvon über 200 Konzessionen für den Betrieb von Gas- und Stromnetzen im Netzgebiet der E.ON Mitte AG  Zahlreiche Gemeindevertreter sind an Rekommunalisierung interessiert  Ziel: Gemeinden betreiben eigene Netze - entweder in Eigenregie oder in Kooperation mit einem Energieversorger  Gemeinde Großalmerode hat mit Städtischen Werke den Schritt gewagt 05.09.13 | Seite 13 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 14.
    Immer auf Augenhöhe  Vorteilder Rekommunalisierung für Kommunen - die Städtischen Werke kennen das Geschäft besser als kaum ein anderer  Know-how und Erfahrung stimmen.  Unsere ersten Prioritäten:     Investitionen in der Region tätigen Finanzmittel lokal verwenden Arbeitsplätze erhalten und erschaffen Umwelt schonen durch dezentrale und regenerative Energieerzeugung 05.09.13 | Seite 14 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 15.
    Die Sonne lacht– die Photovoltaik-Anlage  Größter Betreiber von PV-Anlagen: Städtische Werke  Anstehende Dachsanierungen werden konsequent genutzt, um Photovoltaik-Anlagen zu installieren  Beispiel: KVG-Betriebshof Sandershäuser Str., Gebäude 6      seit Dezember 2005 in Betrieb Dachfläche / PV: 2.653,02 m² / 1.668,18 m² Leistung der Anlage: 78,34 kWp geschätzt Einspeisung: 61.791 kWh/Jahr geschätzt CO2-Reduzierung: 54.577 kg/Jahr 05.09.13 | Seite 15 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 16.
    Sturmfest bis 200km/h – Beispiel: Königstor  Dach des Gebäudes B am Standort Königstor nach über 30 Jahren sanierungsbedürftig  Verschiedener Sanierungsvarianten betrachtet  Abdichtung des Dachs mit einer weißen KunststoffDachbahn der Firma Alwitra  Zuvor Verstärkung der Dachdämmung mit zusätzlichen 15 Zentimeter Dämmstoff nach den Vorgaben der EnEV 2007  Gemeinsames Projekt der Städtischen Werke und Alwitra: Neuartiges Photovoltaik-System auf Dach installieren  System ohne Befestigung auf dem Flachdach stehend  Hält Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometer pro Stunde stand 05.09.13 | Seite 16 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 17.
    Wehende Winde sindwillkommen  Energieversorgung in Deutschland vollzieht Wende  Produktion von grünem Strom mit Hilfe von Windparks  Onshore-Windkraftanlagen versorgen Kunden mit CO2-freier Energie  Aktuell: In Niestetal und Söhrewald werden Windkraftanlagen aufgestellt, die – unter Einbeziehung der lokalen Bevölkerung – Kassels Kunden mit grünem Strom versorgen werden 05.09.13 | Seite 19 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 18.
    Auch im ÖPNVfährt der Umweltschutz mit  79 Trams  keine Kraftstoff – keine Abgase – kein Atomstrom  100 % Naturstrom aus Wasserkraft  100 % Klimaschutz  eine Rarität im deutschen Nahverkehr 05.09.13 | Seite 20 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 19.
    Die „grünen“ Busseder KVG fahren CO2-neutral        22. Juni 2010: Alle Busse der KVG sowie der von der KVG beauftragten Subunternehmer sind CO2-neutral gestellt Busse der KVG und ihrer Subunternehmer fahren rund vier Millionen Kilometern / Jahr Emission von rund 6.500 Tonnen Kohlendioxid Restliche Fahrzeuge im KVV-Konzern emittieren etwa 2.500 Tonnen Fünfstelliger Betrag für Finanzierung der Projekte „Brennstoff-wechsel zu erneuerbarer Biomasse“ in Brasilien und „Brennstoffwechsel von Kohle zu Erdgas“ in China Beide Projekte reduzieren nachweislich CO2-Emissionen und weisen sozial wie wirtschaftlich positive Effekte auf KVG kombiniert ihr lokales Engagement mit globaler Verantwortung und nimmt bundesweit Vorreiterrolle ein 05.09.13 | Seite 21 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 20.
    Eco-Training, AdBlue, Rußpartikelfilter,Topodyn  Besonderheiten: Kasseler Topographie und dichter Stadtverkehr  seit 2009 „Eco-Training“ für alle Fahrer  Schulung in kraftstoffsparender Fahrweise  bis 2009: Kraftstoffverbrauch ca. 50 Liter / 100 km = 2,2 Mio. Liter Diesel für 73 Busse  Ersparnis seit 2009: bis zu 10 Prozent 05.09.13 | Seite 22 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]
  • 21.
    Rasengleise – sehen nichtnur schön aus!  13 Kilometer Rasengleise  optimales Versickern von Oberflächenwasser  weniger Fahrgeräusche  besseres Humanbioklima  Bindung von Feinstaub und Kohlenstoff  65.000 qkm Klimaanlage im Sommer  Temperaturunterschied zu Asphaltflächen bis zu 18 Grad Celsius  Temperaturunterschied zu Schotterflächen bis zu 24 Grad Celsius  gemessen in zwei Meter Höhe über Rasengleis 05.09.13 | Seite 23 Titel der Präsentation [Einfügen - Fußzeile]