INHALTSVERZEICHNIS


  Rainer Maria Rilke – 1875 bis 1926


             Hauptwerke


   Briefe An Einen Jungen Dichter
RAINER MARIA   Briefe An Einen Jungen

       RILKE   Dichter
WHO
THE
F**CK IS
RAINER MARIA
RILKE?
Geb. 4. Dezember 1875 † 29. Dezember 1926
… RENÉ KARL WILHELM JOHANN JOSEF MARIA RILKE
LYRIK
ÜBERSETZUNG
                                    AUFSÄTZE
    EN
                       ERZÄHLUNGE
                            N
                                                ER
              ROMANE
LEBEN
• Bis zum 6. Lebensjahr als Mädchen erzogen, bedingt
  durch den Tod seiner Schwester.
OH NO!
• 1885
  Besuch einer Militärschule (Druck durch Eltern)
  Folgen:Trauma durch die schlechten Erfahrungen beim Militär
(Drills usw.)

• 1891
  Abbruch der Militärschule aufgrund von Krankheit
•   1895
  Abitur, anschließend Studium der Literatur, Kunstgeschichte
und
  Philosophie in Prag.
  Studium der Rechtswissenschaften im Folgejahr in München.
• 1897-1900
 Verliebt sich in die Literatin Lou Andreas-Salomé.1900 endet die
 Beziehung – Lou bleibt Rainers beste Freundin.



• 1901
 Heiratet Clara Westhoff (Bildhauer-und Malerin)
 Gemeinsame Tochter
 Verlässt Familie, um nach Paris zu gehen
 Bleibt sein Leben lang mit ihr verheiratet, lebt aber nicht
 bürgerlich mit ihr zusammen
„Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns
 aufgegeben ist, das Äußerste,die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die
        alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.“ – Rainer Maria Rilke.
HAUPTWOHNSI
TZ
• 1.Weltkrieg (1914-1918)
 Zwingt ihn in Deutschland zu bleiben – Verbringt Kriegszeit in
München.


• 1916
  Militärische Grundausbildung in Wien
  Frühzeitige Entlassung (Militärdienst & Erinnerungen an die
  Militärschule traumatisieren ihn zu tiefst).


• Schaffenskrise bis 1922
  Beendet durch die Fertigstellung seines Werkes „Duineser
Elegien“, die
  1912 begonnen wurde.


• 1923- 1926
29. Dezember 1926
„Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern“.
HAUPTWERK
E
Gedichte:
1902: Der Panther
1906: Das Karussell
1907: Die Flamingos
-
1912-1922: Sammlung von
Gedichten „Duineser Elegien“
(Elegien: Traurige/Klagende
Themen)


Roman:
1910: „Die Aufzeichnungen des
Malte Laurids Brigge“
BRIEFE AN EINEN   RAINER MARIA RILKE
JUNGEN DICHTER
• 1902-1908 in verschiedenen Orten Europas
• Rilke war zu dieser Zeit noch sehr jung (27 Jahre alt) und am
  Anfang seiner Dichtkunst.




                                               ZUSAMMENSTELL
                                               UNG
                                               VON
                                               10 BRIEFEN
BriefGeschrieben in   Datum
   1.Paris            Februar 1903
   2.Viareggio        April 1903
   3.Viareggio        April 1903
   4.Worpswede        Juli 1903
   5.Rom              Oktober 1903
   6.Rom              Dezember 1903
   7.Rom              Mai 1904
     Flädie,
  8.                  August 1904
     Schweden
     Jonsered,
  9.                  November 1904
     Schweden
 10. Paris            Dezember 1908
• Briefe als Antworten an den damals 19 Jährigen Militärschüler
  Franz Xaver Kappus
 Hilfesuchend bezüglich seiner ersten Literarischen Werke



• Rilke sieht davon ab, Kappus‘ Werke zu kritisieren, gibt ihm
  persönliche Ratschläge, zeigt ihm welche Brandbreite an
  Themen das Leben bereithält
 Kunst und Schreiben
 Einsamkeit
 Arbeit an dem eigenen Selbst
 Liebe
 Rolle der Geschlechter zueinander
 …
RAINER MARIA   FRANZ XAVER
    RILKE        KAPPUS
WEISHEITEN
Die Briefe bieten eine Menge an Weisheiten. Die
wichtigsten, sowie Fragen, die einem jungen Künstler der
Schreibkunst aufkommen könnten, werden durch die
Briefe Rainer Maria Rilkes wie folgt beantwortet.
Bin Ich Gut Genug, Um Dichterin Zu
             Werden?
„(…)Prüfen Sie, ob er in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine
   Wurzeln ausstreckt, gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben
müßten, wenn es Ihnen versagt würde zu schreiben. Dieses vor
allem: Fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht: Muss
                     ich schreiben?(…)“ S.6
Worüber Soll Ich
 Schreiben?
„(…) schildern Sie Ihre Traurigkeiten und Wünsche, die vorübergehenden
Gedanken und den Glauben an irgendeine Schönheit – schildern Sie das alles
    mit inniger, stiller, demütiger Aufrichtigkeit und gebrauchen Sie, um sich
   auszudrücken, die Dinge Ihrer Umgebung, die Bilder Ihrer Träume und die
 Gegenstände Ihrer Erinnerung. Wenn Ihr Alltag Ihnen arm scheint, klagen Sie
ihn nicht an; klagen Sie sich an, sagen Sie sich, dass Sie nicht Dichter genung
sind, seine Reichtümer zu rufen; denn für den Schaffenden gibt es keine Armut
und keinen armen, gleichgülltigen Ort. Und wenn Sie selbst in einem Gefängnis
 wären, dessen Wände keines von den Geräuschen der Welt zu Ihren Sinnen
   kommen ließen – hätten Sie dann nicht immer noch Ihre Kindheit, diesen
… Und Die Liebe?
„(…) Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist villeicht das
   Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte
    Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur
Vorbereitung ist. Darum können junge Menschen, die Anfänger in
 allem sind, die Liebe noch nicht: sie müssen sie lernen. (…)“ S. 47
Quellenangaben


Rainer Maria Rilke – 1875 – 1926
www.rilke.de
www.udel.edu
www.wikipedia.de

Hauptwerke
www.udel.edu
www.wikipedia.de

Briefe An Einen Jungen Dichter
www.austinkleon.com
www.wondersinthedark.wordpress.com
www.oocities.org

Bilder
Folie 4/17/20/23/25/27 www.austinkleon.com
Folie 5. LIFE Magazine – Race Track Fashion
1958
Folie 7. Marilyn Monroe 1954 (Privatfoto)
Folie 22/24/26. Coco Chanel – Horst P. Horst 1927

Rainer Maria Rilke - Briefe An Einen Jungen Dichter

  • 1.
    INHALTSVERZEICHNIS RainerMaria Rilke – 1875 bis 1926 Hauptwerke Briefe An Einen Jungen Dichter
  • 2.
    RAINER MARIA Briefe An Einen Jungen RILKE Dichter
  • 3.
  • 4.
    Geb. 4. Dezember1875 † 29. Dezember 1926 … RENÉ KARL WILHELM JOHANN JOSEF MARIA RILKE
  • 5.
    LYRIK ÜBERSETZUNG AUFSÄTZE EN ERZÄHLUNGE N ER ROMANE
  • 6.
    LEBEN • Bis zum6. Lebensjahr als Mädchen erzogen, bedingt durch den Tod seiner Schwester.
  • 7.
  • 8.
    • 1885 Besuch einer Militärschule (Druck durch Eltern) Folgen:Trauma durch die schlechten Erfahrungen beim Militär (Drills usw.) • 1891 Abbruch der Militärschule aufgrund von Krankheit
  • 9.
    1895 Abitur, anschließend Studium der Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag. Studium der Rechtswissenschaften im Folgejahr in München.
  • 10.
    • 1897-1900 Verliebtsich in die Literatin Lou Andreas-Salomé.1900 endet die Beziehung – Lou bleibt Rainers beste Freundin. • 1901 Heiratet Clara Westhoff (Bildhauer-und Malerin) Gemeinsame Tochter Verlässt Familie, um nach Paris zu gehen Bleibt sein Leben lang mit ihr verheiratet, lebt aber nicht bürgerlich mit ihr zusammen
  • 11.
    „Liebhaben von Menschzu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste,die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist.“ – Rainer Maria Rilke.
  • 12.
  • 13.
    • 1.Weltkrieg (1914-1918) Zwingt ihn in Deutschland zu bleiben – Verbringt Kriegszeit in München. • 1916 Militärische Grundausbildung in Wien Frühzeitige Entlassung (Militärdienst & Erinnerungen an die Militärschule traumatisieren ihn zu tiefst). • Schaffenskrise bis 1922 Beendet durch die Fertigstellung seines Werkes „Duineser Elegien“, die 1912 begonnen wurde. • 1923- 1926
  • 14.
    29. Dezember 1926 „Rose,oh reiner Widerspruch, Lust, Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern“.
  • 15.
    HAUPTWERK E Gedichte: 1902: Der Panther 1906:Das Karussell 1907: Die Flamingos - 1912-1922: Sammlung von Gedichten „Duineser Elegien“ (Elegien: Traurige/Klagende Themen) Roman: 1910: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“
  • 16.
    BRIEFE AN EINEN RAINER MARIA RILKE JUNGEN DICHTER
  • 17.
    • 1902-1908 inverschiedenen Orten Europas • Rilke war zu dieser Zeit noch sehr jung (27 Jahre alt) und am Anfang seiner Dichtkunst. ZUSAMMENSTELL UNG VON 10 BRIEFEN
  • 18.
    BriefGeschrieben in Datum 1.Paris Februar 1903 2.Viareggio April 1903 3.Viareggio April 1903 4.Worpswede Juli 1903 5.Rom Oktober 1903 6.Rom Dezember 1903 7.Rom Mai 1904 Flädie, 8. August 1904 Schweden Jonsered, 9. November 1904 Schweden 10. Paris Dezember 1908
  • 19.
    • Briefe alsAntworten an den damals 19 Jährigen Militärschüler Franz Xaver Kappus Hilfesuchend bezüglich seiner ersten Literarischen Werke • Rilke sieht davon ab, Kappus‘ Werke zu kritisieren, gibt ihm persönliche Ratschläge, zeigt ihm welche Brandbreite an Themen das Leben bereithält Kunst und Schreiben Einsamkeit Arbeit an dem eigenen Selbst Liebe Rolle der Geschlechter zueinander …
  • 20.
    RAINER MARIA FRANZ XAVER RILKE KAPPUS
  • 21.
    WEISHEITEN Die Briefe bieteneine Menge an Weisheiten. Die wichtigsten, sowie Fragen, die einem jungen Künstler der Schreibkunst aufkommen könnten, werden durch die Briefe Rainer Maria Rilkes wie folgt beantwortet.
  • 22.
    Bin Ich GutGenug, Um Dichterin Zu Werden?
  • 23.
    „(…)Prüfen Sie, ober in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine Wurzeln ausstreckt, gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben müßten, wenn es Ihnen versagt würde zu schreiben. Dieses vor allem: Fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht: Muss ich schreiben?(…)“ S.6
  • 24.
  • 25.
    „(…) schildern SieIhre Traurigkeiten und Wünsche, die vorübergehenden Gedanken und den Glauben an irgendeine Schönheit – schildern Sie das alles mit inniger, stiller, demütiger Aufrichtigkeit und gebrauchen Sie, um sich auszudrücken, die Dinge Ihrer Umgebung, die Bilder Ihrer Träume und die Gegenstände Ihrer Erinnerung. Wenn Ihr Alltag Ihnen arm scheint, klagen Sie ihn nicht an; klagen Sie sich an, sagen Sie sich, dass Sie nicht Dichter genung sind, seine Reichtümer zu rufen; denn für den Schaffenden gibt es keine Armut und keinen armen, gleichgülltigen Ort. Und wenn Sie selbst in einem Gefängnis wären, dessen Wände keines von den Geräuschen der Welt zu Ihren Sinnen kommen ließen – hätten Sie dann nicht immer noch Ihre Kindheit, diesen
  • 26.
  • 27.
    „(…) Liebhaben vonMensch zu Mensch: das ist villeicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist. Darum können junge Menschen, die Anfänger in allem sind, die Liebe noch nicht: sie müssen sie lernen. (…)“ S. 47
  • 28.
    Quellenangaben Rainer Maria Rilke– 1875 – 1926 www.rilke.de www.udel.edu www.wikipedia.de Hauptwerke www.udel.edu www.wikipedia.de Briefe An Einen Jungen Dichter www.austinkleon.com www.wondersinthedark.wordpress.com www.oocities.org Bilder Folie 4/17/20/23/25/27 www.austinkleon.com Folie 5. LIFE Magazine – Race Track Fashion 1958 Folie 7. Marilyn Monroe 1954 (Privatfoto) Folie 22/24/26. Coco Chanel – Horst P. Horst 1927