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Datum: 21.10.2016
Computerworld
8027 Zürich
044/ 387 44 44
www.computerworld.ch
Medienart: Print
Medientyp: Fachpresse
Auflage: 8'303
Erscheinungsweise: 13x jährlich
Themen-Nr.: 215.022
Abo-Nr.: 1091027
Seite: 32
Fläche: 76'054 mm²
Medienbeobachtung
Medienanalyse
Informationsmanagement
Sprachdienstleistungen
ARGUS der Presse AG
Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich
Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01
www.argus.ch
Argus Ref.: 63156855
Ausschnitt Seite: 1/3
TA
Mobile Belegerfassung
123
Spesenabrechnung 2.0:
nie wieder Belege klebenDie Spesenabrechnung gehört zu den ungeliebtesten Pflichten im Büroalltag. Randstad
Schiteiz hat zumindest den überflüssigen Papierkram abgeschafft.
Von Frank Geister
Das Mittagessen mit dem Kunden, die Übernachtung zwi-
schen zwei externen Servicetagen, die Zugfahrt zu einem
Branchenevent - trotz aller Digitalisierung begleiten uns Res-
taurantquittungen, Parktickets, Bahnbillette, Hotelrechnun-
gen und andere Spesenbelege weiterhin in Papierform. Mitt-
lerweile werden Spesen zwar üblicherweise in einem Excel-
Sheet oder einem Webformular erfasst, damit ist allerdings nur
ein Teil des Problems gelöst. Denn die Originalbelege müssen
aufbewahrt werden, so verlangt es die Eidgenössische Steuer-
verwaltung (ESTV). Die Spesenerfassung bleibt damit arbeits-
intensiv und fehleranfällig. Zu arbeitsintensiv und zu fehler-
anfällig, fand die Schweizer Niederlassung von Randstad. Der
Personalvermittler beschäftigt hier über 200 Mitarbeitende in
rund 50 Filialen. Ein Grossteil ist viel unterwegs, bei Kunden
Print
Bericht Seite: 13/26
Datum: 21.10.2016
Computerworld
8027 Zürich
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Medientyp: Fachpresse
Auflage: 8'303
Erscheinungsweise: 13x jährlich
Themen-Nr.: 215.022
Abo-Nr.: 1091027
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Medienanalyse
Informationsmanagement
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ARGUS der Presse AG
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Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01
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oder potenziellen Kandidaten. Da kommt schnell eine erheb-
liche Menge an Belegen zusammen. Angesichts des geplanten
Ausbaus in der Schweiz wurde eine effizientere Lösung not-
wendig. Gesucht wurde ein System, das die Spesenabwick-
lung vereinfacht, die Durchlaufzeiten verkürzt und von den
Benutzern sofort akzeptiert wird - Stichwort «Usability».
Maximale Automatisierung
Das Unternehmen hatte eine klare Vorstellung davon, was
eine taugliche Anwendung für das Spesenmanagement, neu-
deutsch Business Expenses Management (BEM), zu leisten
hat. Ganz oben auf der Anforderungsliste stand die mobile
Erfassung sämtlicher Spesen. Nicht minder wichtig: die ein-
fache Zuordnung der unterschiedlichen Mehrwertsteuer-
sätze, ein elektronischer Genehmigungs-Workflow, der das in-
terne Spesenreglement berücksichtigt, und die automatische
Verbuchung. Für sämtliche Prozesse war eine durchgängige
Transparenz (Logging) gefordert. Dass höchstens ein mini-
maler Administrationsaufwand anfallen darf und absolute
Konformität mit dem Internen Kontrollsystem (IKS) sicher-
gestellt ist, versteht sich fast schon von selbst.
Die Projektverantwortlichen fanden die Lösung in einem
Modul der Business Process Suite (BPS) von ERPsourcing.
Randstad hatte bereits den Kreditorenablauf mit dem ePos-
ting-Modul der BPS digitalisiert und damit gute Erfahrungen
gemacht. Das BEM-Modul liess sich entsprechend schnell
und einfach ins vorhandene ERP-System integrieren. Wesent-
liche Voraussetzung dafür ist die Framework-Architektur
der Lösung. Wie in einem Baukasten stehen vorgefertigte
Anwendungskomponenten bereit, die von den verschiedenen
Anwendungsmodulen genutzt werden können. Die Frame-
work-Technologie bietet eine Reihe von Vorteilen: Die Soft-
ware-Qualität nimmt zu, weil die einzelnen Komponenten
bereits mehrfach erprobt sind und auf bewährten Architek-
turen oder Designs basieren. Software-Entwicklung und -Im-
plementierung gehen schneller, da die entscheidenden Ob-
jekte, Beziehungen und Schnittstellen im Framework vor-
gehalten werden. Ebenso wichtig: Die Kosten der Software-
Wartung lassen sich um ein Mehrfaches senken.
Per Framework schnell umgesetzt
Bei Randstad wurde das BEM-Modul dank vorkonfiguriertei
Frameworks mit geringem Aufwand in die bestehende Um-
gebung eingebunden. Für die Mitarbeitenden bedeutet die
neue Spesenabwicklung eine deutliche Erleichterung: Sie fo-
tografieren mit dem Smartphone direkt nach dem Business-
Lunch den Bewirtungsbeleg, bestätigen den Betrag und wäh-
len die Spesenart aus. In regelmässigen Zeitintervallen ge-
ben die Mitarbeiter mit einem einzigen Knopf druck ihre
Spesenabrechnung in den Genehmigungslauf. Vorgesetzte
bekommen die Abrechnung zeitnah auf dem PC oder dem
Smartphone angezeigt und können sie akzeptieren oder zur
«Der administrative Aufwand
hat sich massiv reduziert - nicht
nur in der Buchhaltung»
Olivier Ruppen
Randstad Schweiz
Korrektur zurückweisen. Alles ohne ein einziges Stück Papier
in die Hand nehmen zu müssen. Der bereits deutlich schnel-
lere Ablauf bekommt einen weiteren Beschleunigungskick in
der Kreditorenbuchhaltung, wo die Spesenabrechnung nach
der Genehmigung durch den Vorgesetzten unverzüglich ge-
prüft wird. Ist alles korrekt und entspricht dem Spesenregle-
ment, werden die Spesen zur Verbuchung im ERP-System frei-
gegeben, während alle Details, einschliesslich der fotografier-
ten Originalbelege, digital jederzeit zur Verfügung stehen.
Übrigens: Auch bei der ESTV ist die Ablage der digitalisierten
Belege in einem revisionssicheren Archiv akzeptiert.
Fazit: weniger Aufwand
Bei Randstad hat sich der administrative Aufwand «massiv
reduziert», sagt Olivier Ruppen, Leiter Kreditoren bei Rand-
stad Schweiz, «nicht nur in der Buchhaltung, auch bei den
Mitarbeitenden in den über 50 Niederlassungen». Vor allem
die mobilen Erfassungsmöglichkeiten hätten sich als hoch
effizient erwiesen. Die spürbare Entlastung der Mitarbeiten-
den, die unter anderem der selbsterklärenden Bedienung
zu verdanken ist, war dabei ein wesentlicher Faktor für die
hohe Akzeptanz und damit letztlich für den Projekterfolg.
Frank Geisler
ist CEO der ERPsou rcing AG: www.erpsourcing.ch
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Bericht Seite: 14/26

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Presse Oktober BEM

  • 1. Datum: 21.10.2016 Computerworld 8027 Zürich 044/ 387 44 44 www.computerworld.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 8'303 Erscheinungsweise: 13x jährlich Themen-Nr.: 215.022 Abo-Nr.: 1091027 Seite: 32 Fläche: 76'054 mm² Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 63156855 Ausschnitt Seite: 1/3 TA Mobile Belegerfassung 123 Spesenabrechnung 2.0: nie wieder Belege klebenDie Spesenabrechnung gehört zu den ungeliebtesten Pflichten im Büroalltag. Randstad Schiteiz hat zumindest den überflüssigen Papierkram abgeschafft. Von Frank Geister Das Mittagessen mit dem Kunden, die Übernachtung zwi- schen zwei externen Servicetagen, die Zugfahrt zu einem Branchenevent - trotz aller Digitalisierung begleiten uns Res- taurantquittungen, Parktickets, Bahnbillette, Hotelrechnun- gen und andere Spesenbelege weiterhin in Papierform. Mitt- lerweile werden Spesen zwar üblicherweise in einem Excel- Sheet oder einem Webformular erfasst, damit ist allerdings nur ein Teil des Problems gelöst. Denn die Originalbelege müssen aufbewahrt werden, so verlangt es die Eidgenössische Steuer- verwaltung (ESTV). Die Spesenerfassung bleibt damit arbeits- intensiv und fehleranfällig. Zu arbeitsintensiv und zu fehler- anfällig, fand die Schweizer Niederlassung von Randstad. Der Personalvermittler beschäftigt hier über 200 Mitarbeitende in rund 50 Filialen. Ein Grossteil ist viel unterwegs, bei Kunden Print Bericht Seite: 13/26
  • 2. Datum: 21.10.2016 Computerworld 8027 Zürich 044/ 387 44 44 www.computerworld.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 8'303 Erscheinungsweise: 13x jährlich Themen-Nr.: 215.022 Abo-Nr.: 1091027 Seite: 32 Fläche: 76'054 mm² Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 63156855 Ausschnitt Seite: 2/3 oder potenziellen Kandidaten. Da kommt schnell eine erheb- liche Menge an Belegen zusammen. Angesichts des geplanten Ausbaus in der Schweiz wurde eine effizientere Lösung not- wendig. Gesucht wurde ein System, das die Spesenabwick- lung vereinfacht, die Durchlaufzeiten verkürzt und von den Benutzern sofort akzeptiert wird - Stichwort «Usability». Maximale Automatisierung Das Unternehmen hatte eine klare Vorstellung davon, was eine taugliche Anwendung für das Spesenmanagement, neu- deutsch Business Expenses Management (BEM), zu leisten hat. Ganz oben auf der Anforderungsliste stand die mobile Erfassung sämtlicher Spesen. Nicht minder wichtig: die ein- fache Zuordnung der unterschiedlichen Mehrwertsteuer- sätze, ein elektronischer Genehmigungs-Workflow, der das in- terne Spesenreglement berücksichtigt, und die automatische Verbuchung. Für sämtliche Prozesse war eine durchgängige Transparenz (Logging) gefordert. Dass höchstens ein mini- maler Administrationsaufwand anfallen darf und absolute Konformität mit dem Internen Kontrollsystem (IKS) sicher- gestellt ist, versteht sich fast schon von selbst. Die Projektverantwortlichen fanden die Lösung in einem Modul der Business Process Suite (BPS) von ERPsourcing. Randstad hatte bereits den Kreditorenablauf mit dem ePos- ting-Modul der BPS digitalisiert und damit gute Erfahrungen gemacht. Das BEM-Modul liess sich entsprechend schnell und einfach ins vorhandene ERP-System integrieren. Wesent- liche Voraussetzung dafür ist die Framework-Architektur der Lösung. Wie in einem Baukasten stehen vorgefertigte Anwendungskomponenten bereit, die von den verschiedenen Anwendungsmodulen genutzt werden können. Die Frame- work-Technologie bietet eine Reihe von Vorteilen: Die Soft- ware-Qualität nimmt zu, weil die einzelnen Komponenten bereits mehrfach erprobt sind und auf bewährten Architek- turen oder Designs basieren. Software-Entwicklung und -Im- plementierung gehen schneller, da die entscheidenden Ob- jekte, Beziehungen und Schnittstellen im Framework vor- gehalten werden. Ebenso wichtig: Die Kosten der Software- Wartung lassen sich um ein Mehrfaches senken. Per Framework schnell umgesetzt Bei Randstad wurde das BEM-Modul dank vorkonfiguriertei Frameworks mit geringem Aufwand in die bestehende Um- gebung eingebunden. Für die Mitarbeitenden bedeutet die neue Spesenabwicklung eine deutliche Erleichterung: Sie fo- tografieren mit dem Smartphone direkt nach dem Business- Lunch den Bewirtungsbeleg, bestätigen den Betrag und wäh- len die Spesenart aus. In regelmässigen Zeitintervallen ge- ben die Mitarbeiter mit einem einzigen Knopf druck ihre Spesenabrechnung in den Genehmigungslauf. Vorgesetzte bekommen die Abrechnung zeitnah auf dem PC oder dem Smartphone angezeigt und können sie akzeptieren oder zur «Der administrative Aufwand hat sich massiv reduziert - nicht nur in der Buchhaltung» Olivier Ruppen Randstad Schweiz Korrektur zurückweisen. Alles ohne ein einziges Stück Papier in die Hand nehmen zu müssen. Der bereits deutlich schnel- lere Ablauf bekommt einen weiteren Beschleunigungskick in der Kreditorenbuchhaltung, wo die Spesenabrechnung nach der Genehmigung durch den Vorgesetzten unverzüglich ge- prüft wird. Ist alles korrekt und entspricht dem Spesenregle- ment, werden die Spesen zur Verbuchung im ERP-System frei- gegeben, während alle Details, einschliesslich der fotografier- ten Originalbelege, digital jederzeit zur Verfügung stehen. Übrigens: Auch bei der ESTV ist die Ablage der digitalisierten Belege in einem revisionssicheren Archiv akzeptiert. Fazit: weniger Aufwand Bei Randstad hat sich der administrative Aufwand «massiv reduziert», sagt Olivier Ruppen, Leiter Kreditoren bei Rand- stad Schweiz, «nicht nur in der Buchhaltung, auch bei den Mitarbeitenden in den über 50 Niederlassungen». Vor allem die mobilen Erfassungsmöglichkeiten hätten sich als hoch effizient erwiesen. Die spürbare Entlastung der Mitarbeiten- den, die unter anderem der selbsterklärenden Bedienung zu verdanken ist, war dabei ein wesentlicher Faktor für die hohe Akzeptanz und damit letztlich für den Projekterfolg. Frank Geisler ist CEO der ERPsou rcing AG: www.erpsourcing.ch Print Bericht Seite: 14/26