Persönliche Wissensmodelle mit Semantischen Technologien
Agenda Persönliches Wissensmanagement Abgrenzung zu „klassischem“ organisationalen WM Kosten und Nutzen von PWM Semantische Wissensmodelle Modell Werkzeug Zusammenfassung und Ausblick Von Dokumenten zu Wissensmodellen?
Persönliches Wissensmanagement  Abgrenzung zu „klassischem“ organisationalen WM.
Motivation The most important contribution of management in the 20th century was to increase manual worker productivity fifty-fold.  The most important contribution of management in the 21st century will be to increase  knowledge worker  productivity – hopefully by the same percentage. […]  The methods, however, are totally different from those that increased the productivity of manual workers. Peter F. Drucker, 1958
Wiederverwendung von Wissen  steigert die Produktivität Thomas H. Davenport  Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers Verlag: Mcgraw-Hill Professional (1. November  2005 ), ISBN-10: 1591394236
Persönliches Wissensmanagement Wichtige Kleinigkeiten die man nicht vergessen möchte z.B. scientific papers (2x), non-scientific articles (1x), bookmarks (5x) , instant messaging conversations (1x), e-mails (2x),  personal notes  (2x), social network (1x), scans (1x), pictures (1x), online documents (1x),  account information (e.g. bank account number , 1x), topics (1x),  how-tos  (e.g. how to set a classpath in Java, 1x), mathematical knowledge (1x), contacts (2x), presentations (1x),  projects (i.e. their notes, time plans, accounts, ideas, 1x),  concept maps (1x), tools (1x),  ideas  (1x), events (1x),  recipes  (1x),  favourite teas  (1x),tax information (1x), and to-dos (1x).* Also alles was jetzt in Outlook, genesisWorld und auf der lokalen Festplatte ist. Plus alles aus dem Notizbuch, den gelben Zetteln am Monitor, dem Schmierzettel auf dem Schreibtisch, den Telefonnotizen, … …  und den Verbindungen dazwischen * Online-Umfrage, 27 Teilnehmer, Sommer 2008
Dimension Verbreitungsgrad: Vergleich Organisationales WM und Persönliches WM Organisationales WM:  Im Unterschied zu  persönlichem WM  bezieht sich organisationales WM auf eine  unternehmensweit  relevante strategische Entscheidung, Wissen bewusst und aktiv mit Hilfe von Methoden, Prozessen, Instrumenten und Menschen zu managen. Persönliches WM:  Ein Bündel von Konzepten, Methoden und Instrumenten zur  Strukturierung und Ordnung von   individuellen Wissensbeständen , welche es den Mitarbeitern ermöglicht, Verantwortung dafür zu übernehmen,  was sie wissen und wen sie kennen .  European Guide to good Practice in Knowledge Management,  EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION CWA 14924  (CEN Workshop Agreement),  ICS  03.100.99. 2004.
Wissensarbeit Heute
Persönliches Wissensmanagement Internalisation Externalisation Combination Combination    Notizen als Kommunikation mit sich selbst
Organisationales Wissensmanagement Fokus: Wissen verteilen Share! Search
Persönliches Wissensmanagement Fokus: Externalisieren und Nutzen Creation Organise, Formalize,  Refine Externalisation Retrieval  (search own + others) Usage Share 1 2 4 6 3 5 Based on works of Marc E. Nissen, 2006, WM Potsdam
Vergleich Organisationales WM und Persönliches WM Informaler („Notiz“) Expliziter („Veröffentlichung“) Formalitätsgrad Beruf und Privat Beruf Kontext Individuum Bottom-Up Unternehmen Top-Down Perspektive Persönliches WM Organisationales WM
Abgrenzung zu PIM Self Organisation/Others Intended Consumer of Artefact Author of Artefact Self Organisation/Others Personal Notes Inbox Sent Folder Public Media PIM PKM
Kosten und Nutzen von Persönlichem Wissensmanagement
Analyse: Kosten und Nutzen
Kosten der Externalisierung „ 1 Wissenseinheit“ Wissen artikulieren Wissenseinheit (WE) erzeugen/ändern Wissen vernetzen Verweise zwischen WE erzeugen/ändern Wissen strukturieren 1 WE in mehrere kleinere, vernetze WE umwandeln,  z.B. einen Text in mehrere Absätze gliedern Wissen formalisieren WE oder Verweisen zwischen WE eine formale Semantik zuweisen
Kosten der Internalisierung Einzelne Wissenseinheiten nutzen Finden Suchen über Volltext Listen durchgehen Verweise verfolgen Nutzen WE lesen, transformieren, kopieren Mehrere Wissenseinheiten nutzen: Strukturierte Abfragen z.B. alle „Unterknoten“ dieser WE Semantische Abfragen z.B. alle Personen in Karlsruhe,  vegetarische Hai-Arten WE transformieren „ Finden“ nach Bates, 2002
Kosten Persönliches Wissensmanagement Kosten Nutzen Creation (Organise, Formalize,  Refine) Externalisation Retrieval Usage (Share) 1 2 4 6 3 5 Based on works of Marc E. Nissen, 2006, WM Potsdam
Beispiele 10-maliges Anwenden von Wissen Nichts aufschreiben , Erinnern  (Glücksfall) c – –  1 x c - 5e - 10i 10c - e 10c - e - 10i c - e - 10i 10c Kosten Gründlich aufschreiben, finden  Aufschreiben, nicht suchen  (Mehrkosten) Aufschreiben, nicht finden  (Mehrkosten) Aufschreiben, finden  (i.d.R. erfolgreich) Neu Nachdenken  (Baseline) Strategie-Beispiel 10 x 1 x 10 x – 1 x 1 x 10 x 10 x 1 x 10 x 1 x 1 x – – 10 x Internali-sation Externali-sation Crea-tion
Faktor Granularität
Faktor Formalitätsgrad Mentale Prozesse: Elaboration / Erweitern (Re-)Strukturierung Flexibilisierung / Modus ändern Interaktionsprozesse mit dem WM System Internalisieren Externalisieren    auch Formalisieren Nach Reinmann, AKWM Symposium, Karlsruhe, 2008
Faktor Formalitätsgrad PWM OWM Grad der Strukturiertheit/Explizität/Formalität undetailliert,  roh, kurz, benötigt Vorwissen detailliert,  exakt,  verdständlich, gemeinsame Sprache,  Empfänger Ich (jetzt) Andere, die ich gut kenne Allgemeinheit Andere, die das Thema noch nicht kennen Nach: M. Boettger, 2005,  PKM and ``cues to knowledge'' Ich (später) Ich (2 Jahre später) Andere, die das Thema gut kennen
Kosten und Nutzen Semantik von „zusammengehörendem Wissen“ ist relevant für Transformation, Kommunikation, Umstrukturierung (kopieren, löschen) Semantische Abfragen können viel Zeit sparen    Nutzer über Granularität und Formalitätsgrad entscheiden lassen Granularität Formalitätsgrad gering hoch grob fein Dokument Datenbank Post-It Kosten Externalisation Granularität Formalitätsgrad gering hoch grob fein Dokument Datenbank Post-It Kosten Internalisation
Semantische Wissensmodelle: Modell & Werkzeug
Nach Veen, AKWM Symposium, Karlsruhe, 2008
Idee Ein  Wissensmodell mit Variablem Granularitätsgrad Vom PostIt zum 200-Seiten Dokument Variablem Formalitätsgrad Vom PostIt zum semantischen Wissensmodell Import bestehender Wissensmodelle Dokumente, Ordner-Hierarchien, Wikis, Mind-Maps, Tagging, Datenbanken
Datenmodell-Idee 1: Alles ist ein Post-It ContentItem Vorbild: Post-It, Textschnipsel, Bild, Datei, Dokument, ...
Datenmodell-Idee 2: Namen Content Item Vorbild: Post-It, Textschnipsel, Bild, Datei, Dokument, ... Name Item Vorbild: Dateiname, Wiki-Seitenname, Tag, Ordnername, ...  Eintippbarer, möglichst merkbarer Name Wichtig für Links, Auto-completion
Datenmodell-Idee 3: Verknüpfungen Statement Vorbild: Link, Verbindung zwischen zwei Items
Datenmodell-Idee 4:  Verschiedene Arten von Verknüpfungen Statement Vorbild: Link, Verbindung zwischen zwei Items Relation Vorbild: Art der Verknüpfung
Beispiel „ Claudia Stern  hat die Email-Adresse  claudi-1@csc.kth.se“ Claudia Stern has Email claudi-1@csc.kth.se
Verknüpfung   - Statement Art der Verknüpfung  -  Relation Vier Grundbausteine Inhalt   - Content Item Name   - Name Item
Semantic Web Content Model (SWCM) Völkel:  A Semantic Web Content Model and Repository . In Proceedings of the 3rd International Conference on Semantic Technologies. September 2007.
Hypertext Knowledge Workbench (HKW) http://cds.xam.de
Hypertext Knowledge Workbench (HKW)
Arten von Verküpfungen Viele Verknüpfungen – unübersichtlich    Sortieren! 2. Reihenfolge, Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren
Relationshierarchie 2. Reihenfolge, Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren
Hypertext Knowledge Workbench (HKW) 2. Reihenfolge, Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren 3. Annotieren, taggen, typisieren
Zusammenfassung und Ausblick
Beobachtung:  Technologische Entwicklungen    Verteilung von Informationen um mehrere Größenordnungen  beschleunigt    Niedrigere Kosten time written language internet Analog     Digital Communication speed printing press cost
Ausblick: Transformation von Wissensstrukturen Reibungsverluste  zwischen Anwendungen zwischen Kommunikationsteilnehmern Internalisieren: Wissen kommt von außen teilweise in strukturierter Form (Email, Dokumente, WWW) Externalisieren: Wissen muss teilweise publiziert werden (Email, Dokumente, WWW) Max Völkel:  From Documents to Knowledge Models.  In Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Proc. of the 4th Conference on Professional Knowledge Management, volume 2, pp. 209 -- 216. GITO mbh, Berlin, March 2007
Ausblick I propose a different document agenda: I believe we need new electronic documents which are  transparent, public, principled, and  freed from the traditions of hierarchy and paper .  Selbsterklärende Wissensmodelle für den Nutzer, für Andere Vision : In Zukunft Austausch semi-formaler Wissensmodelle  statt Dokumente Ted Nelson
Zusammenfassung Persönliches Wissensmanagement (PWM)  betrachtet den kompletten Wissensprozess Hilft erst dem Einzelnen, dann der Organisation Durch flexible Granularität und schrittweise Formalisierung können Kosten gesenkt werden Semantische Wissensmodelle können massiv Zeit sparen Prototyp zum ausprobieren  http://cds.xam.de Zukunft der Wissensgesellschaft hängt von der Fähigkeit ab, Umgang mit Wissen zu automatisieren    Bedarf nach mehr Semantik
Dankeschön. Umfrage zu Persönlichem Wissensmanagement: http://pkm.xam.de Erster Internationaler Workshop zur Persönlichem Wissensmanagement (PKM2009) http://personalknowledge.org

Persönliches Wissensmanagement mit Semantischen Technologien

  • 1.
    Persönliche Wissensmodelle mitSemantischen Technologien
  • 2.
    Agenda Persönliches WissensmanagementAbgrenzung zu „klassischem“ organisationalen WM Kosten und Nutzen von PWM Semantische Wissensmodelle Modell Werkzeug Zusammenfassung und Ausblick Von Dokumenten zu Wissensmodellen?
  • 3.
    Persönliches Wissensmanagement Abgrenzung zu „klassischem“ organisationalen WM.
  • 4.
    Motivation The mostimportant contribution of management in the 20th century was to increase manual worker productivity fifty-fold. The most important contribution of management in the 21st century will be to increase knowledge worker productivity – hopefully by the same percentage. […] The methods, however, are totally different from those that increased the productivity of manual workers. Peter F. Drucker, 1958
  • 5.
    Wiederverwendung von Wissen steigert die Produktivität Thomas H. Davenport Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers Verlag: Mcgraw-Hill Professional (1. November 2005 ), ISBN-10: 1591394236
  • 6.
    Persönliches Wissensmanagement WichtigeKleinigkeiten die man nicht vergessen möchte z.B. scientific papers (2x), non-scientific articles (1x), bookmarks (5x) , instant messaging conversations (1x), e-mails (2x), personal notes (2x), social network (1x), scans (1x), pictures (1x), online documents (1x), account information (e.g. bank account number , 1x), topics (1x), how-tos (e.g. how to set a classpath in Java, 1x), mathematical knowledge (1x), contacts (2x), presentations (1x), projects (i.e. their notes, time plans, accounts, ideas, 1x), concept maps (1x), tools (1x), ideas (1x), events (1x), recipes (1x), favourite teas (1x),tax information (1x), and to-dos (1x).* Also alles was jetzt in Outlook, genesisWorld und auf der lokalen Festplatte ist. Plus alles aus dem Notizbuch, den gelben Zetteln am Monitor, dem Schmierzettel auf dem Schreibtisch, den Telefonnotizen, … … und den Verbindungen dazwischen * Online-Umfrage, 27 Teilnehmer, Sommer 2008
  • 7.
    Dimension Verbreitungsgrad: VergleichOrganisationales WM und Persönliches WM Organisationales WM: Im Unterschied zu persönlichem WM bezieht sich organisationales WM auf eine unternehmensweit relevante strategische Entscheidung, Wissen bewusst und aktiv mit Hilfe von Methoden, Prozessen, Instrumenten und Menschen zu managen. Persönliches WM: Ein Bündel von Konzepten, Methoden und Instrumenten zur Strukturierung und Ordnung von individuellen Wissensbeständen , welche es den Mitarbeitern ermöglicht, Verantwortung dafür zu übernehmen, was sie wissen und wen sie kennen . European Guide to good Practice in Knowledge Management, EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION CWA 14924 (CEN Workshop Agreement), ICS 03.100.99. 2004.
  • 8.
  • 9.
    Persönliches Wissensmanagement InternalisationExternalisation Combination Combination  Notizen als Kommunikation mit sich selbst
  • 10.
    Organisationales Wissensmanagement Fokus:Wissen verteilen Share! Search
  • 11.
    Persönliches Wissensmanagement Fokus:Externalisieren und Nutzen Creation Organise, Formalize, Refine Externalisation Retrieval (search own + others) Usage Share 1 2 4 6 3 5 Based on works of Marc E. Nissen, 2006, WM Potsdam
  • 12.
    Vergleich Organisationales WMund Persönliches WM Informaler („Notiz“) Expliziter („Veröffentlichung“) Formalitätsgrad Beruf und Privat Beruf Kontext Individuum Bottom-Up Unternehmen Top-Down Perspektive Persönliches WM Organisationales WM
  • 13.
    Abgrenzung zu PIMSelf Organisation/Others Intended Consumer of Artefact Author of Artefact Self Organisation/Others Personal Notes Inbox Sent Folder Public Media PIM PKM
  • 14.
    Kosten und Nutzenvon Persönlichem Wissensmanagement
  • 15.
  • 16.
    Kosten der Externalisierung„ 1 Wissenseinheit“ Wissen artikulieren Wissenseinheit (WE) erzeugen/ändern Wissen vernetzen Verweise zwischen WE erzeugen/ändern Wissen strukturieren 1 WE in mehrere kleinere, vernetze WE umwandeln, z.B. einen Text in mehrere Absätze gliedern Wissen formalisieren WE oder Verweisen zwischen WE eine formale Semantik zuweisen
  • 17.
    Kosten der InternalisierungEinzelne Wissenseinheiten nutzen Finden Suchen über Volltext Listen durchgehen Verweise verfolgen Nutzen WE lesen, transformieren, kopieren Mehrere Wissenseinheiten nutzen: Strukturierte Abfragen z.B. alle „Unterknoten“ dieser WE Semantische Abfragen z.B. alle Personen in Karlsruhe, vegetarische Hai-Arten WE transformieren „ Finden“ nach Bates, 2002
  • 18.
    Kosten Persönliches WissensmanagementKosten Nutzen Creation (Organise, Formalize, Refine) Externalisation Retrieval Usage (Share) 1 2 4 6 3 5 Based on works of Marc E. Nissen, 2006, WM Potsdam
  • 19.
    Beispiele 10-maliges Anwendenvon Wissen Nichts aufschreiben , Erinnern (Glücksfall) c – – 1 x c - 5e - 10i 10c - e 10c - e - 10i c - e - 10i 10c Kosten Gründlich aufschreiben, finden Aufschreiben, nicht suchen (Mehrkosten) Aufschreiben, nicht finden (Mehrkosten) Aufschreiben, finden (i.d.R. erfolgreich) Neu Nachdenken (Baseline) Strategie-Beispiel 10 x 1 x 10 x – 1 x 1 x 10 x 10 x 1 x 10 x 1 x 1 x – – 10 x Internali-sation Externali-sation Crea-tion
  • 20.
  • 21.
    Faktor Formalitätsgrad MentaleProzesse: Elaboration / Erweitern (Re-)Strukturierung Flexibilisierung / Modus ändern Interaktionsprozesse mit dem WM System Internalisieren Externalisieren  auch Formalisieren Nach Reinmann, AKWM Symposium, Karlsruhe, 2008
  • 22.
    Faktor Formalitätsgrad PWMOWM Grad der Strukturiertheit/Explizität/Formalität undetailliert, roh, kurz, benötigt Vorwissen detailliert, exakt, verdständlich, gemeinsame Sprache, Empfänger Ich (jetzt) Andere, die ich gut kenne Allgemeinheit Andere, die das Thema noch nicht kennen Nach: M. Boettger, 2005, PKM and ``cues to knowledge'' Ich (später) Ich (2 Jahre später) Andere, die das Thema gut kennen
  • 23.
    Kosten und NutzenSemantik von „zusammengehörendem Wissen“ ist relevant für Transformation, Kommunikation, Umstrukturierung (kopieren, löschen) Semantische Abfragen können viel Zeit sparen  Nutzer über Granularität und Formalitätsgrad entscheiden lassen Granularität Formalitätsgrad gering hoch grob fein Dokument Datenbank Post-It Kosten Externalisation Granularität Formalitätsgrad gering hoch grob fein Dokument Datenbank Post-It Kosten Internalisation
  • 24.
  • 25.
    Nach Veen, AKWMSymposium, Karlsruhe, 2008
  • 26.
    Idee Ein Wissensmodell mit Variablem Granularitätsgrad Vom PostIt zum 200-Seiten Dokument Variablem Formalitätsgrad Vom PostIt zum semantischen Wissensmodell Import bestehender Wissensmodelle Dokumente, Ordner-Hierarchien, Wikis, Mind-Maps, Tagging, Datenbanken
  • 27.
    Datenmodell-Idee 1: Allesist ein Post-It ContentItem Vorbild: Post-It, Textschnipsel, Bild, Datei, Dokument, ...
  • 28.
    Datenmodell-Idee 2: NamenContent Item Vorbild: Post-It, Textschnipsel, Bild, Datei, Dokument, ... Name Item Vorbild: Dateiname, Wiki-Seitenname, Tag, Ordnername, ... Eintippbarer, möglichst merkbarer Name Wichtig für Links, Auto-completion
  • 29.
    Datenmodell-Idee 3: VerknüpfungenStatement Vorbild: Link, Verbindung zwischen zwei Items
  • 30.
    Datenmodell-Idee 4: Verschiedene Arten von Verknüpfungen Statement Vorbild: Link, Verbindung zwischen zwei Items Relation Vorbild: Art der Verknüpfung
  • 31.
    Beispiel „ ClaudiaStern hat die Email-Adresse claudi-1@csc.kth.se“ Claudia Stern has Email claudi-1@csc.kth.se
  • 32.
    Verknüpfung - Statement Art der Verknüpfung - Relation Vier Grundbausteine Inhalt - Content Item Name - Name Item
  • 33.
    Semantic Web ContentModel (SWCM) Völkel: A Semantic Web Content Model and Repository . In Proceedings of the 3rd International Conference on Semantic Technologies. September 2007.
  • 34.
    Hypertext Knowledge Workbench(HKW) http://cds.xam.de
  • 35.
  • 36.
    Arten von VerküpfungenViele Verknüpfungen – unübersichtlich  Sortieren! 2. Reihenfolge, Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren
  • 37.
    Relationshierarchie 2. Reihenfolge,Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren
  • 38.
    Hypertext Knowledge Workbench(HKW) 2. Reihenfolge, Sortierung 4. Sonstige 1. Verschachtelung, Hierarchie 1. Verschachtelung, Hierarchie 3. Annotieren, taggen, typisieren 3. Annotieren, taggen, typisieren
  • 39.
  • 40.
    Beobachtung: TechnologischeEntwicklungen  Verteilung von Informationen um mehrere Größenordnungen beschleunigt  Niedrigere Kosten time written language internet Analog  Digital Communication speed printing press cost
  • 41.
    Ausblick: Transformation vonWissensstrukturen Reibungsverluste zwischen Anwendungen zwischen Kommunikationsteilnehmern Internalisieren: Wissen kommt von außen teilweise in strukturierter Form (Email, Dokumente, WWW) Externalisieren: Wissen muss teilweise publiziert werden (Email, Dokumente, WWW) Max Völkel: From Documents to Knowledge Models. In Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Proc. of the 4th Conference on Professional Knowledge Management, volume 2, pp. 209 -- 216. GITO mbh, Berlin, March 2007
  • 42.
    Ausblick I proposea different document agenda: I believe we need new electronic documents which are transparent, public, principled, and freed from the traditions of hierarchy and paper . Selbsterklärende Wissensmodelle für den Nutzer, für Andere Vision : In Zukunft Austausch semi-formaler Wissensmodelle statt Dokumente Ted Nelson
  • 43.
    Zusammenfassung Persönliches Wissensmanagement(PWM) betrachtet den kompletten Wissensprozess Hilft erst dem Einzelnen, dann der Organisation Durch flexible Granularität und schrittweise Formalisierung können Kosten gesenkt werden Semantische Wissensmodelle können massiv Zeit sparen Prototyp zum ausprobieren http://cds.xam.de Zukunft der Wissensgesellschaft hängt von der Fähigkeit ab, Umgang mit Wissen zu automatisieren  Bedarf nach mehr Semantik
  • 44.
    Dankeschön. Umfrage zuPersönlichem Wissensmanagement: http://pkm.xam.de Erster Internationaler Workshop zur Persönlichem Wissensmanagement (PKM2009) http://personalknowledge.org

Hinweis der Redaktion

  • #2 35+25 ToDo Sldies 26.09, Abstract 29.09