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Mein Thema in den nächsten  20 Minuten  ! Einige Ideen und Anregungen zur Vermarktung von Produkten  im Lebensmittelhandel in Deutschland
5 Punkte für die nächsten 20 Minuten Wer bin ich? Der Deutsche Lebensmittelhandel Der Markteinstieg in Deutschland  Die Vorbereitung Der Markteinstieg in Deutschland  Die ersten Schritte Diskussion und Fragen
Punkt 1 Wer bin ich?
Wer bin ich? Wolfgang Volkmer Kaufmann, Jg. 1950 37 Jahre Vertriebs- und Marketing- Erfahrung, davon 26 Jahre in der Süßwarenbranche. Langjährig in leitenden Positionen tätig: Gebietsverkaufsleiter, Verkaufsleiter,  Key Account- Manager, Vertriebsleiter, Geschäftsführer. Seit September 2005 selbständiger Berater mit den Schwerpunkten Marketing, Vertrieb und Projektleitung. Freiberufliches Key Account Management
Wer bin ich? Süßwarenfirmen für die ich tätig war: Trumpf Schokolade in Aachen: als Reisenden, Bezirksleiter, Gebietsverkaufsleiter und Verkaufsleiter- Zentralkunden Cote Dòr Deutschland GmbH: als Nationaler Verkaufsleiter Lambertz Aachen: als Geschäftsführer für die Firma Cavelli  (die Firma Cavelli war für das Lizenzgeschäft mit der Firma  Käfer Feinkost München zuständig) Guylian Deutschland GmbH: als Nationaler Verkaufsleiter Gubor Schokoladenfabrik: als Nationaler Vertriebsleiter
Wer bin ich? Heute bin ich für folgende Firmen tätig: Süßwaren: Viba sweets GmbH : Nougat Spezialitäten EcoFinia GmbH Bio Schokoladen Avieta: Belgische Waffeln TK Spezialitäten SINERGIE   Bailey`s und Jack Daniel`s Pralinen Tiefkühlkost: Avieta :   Belgische Waffeln TK Spezialitäten
Punkt 2 Der Deutsche Lebensmittelhandel
Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 90 11,5 3.748 dm-Drogeriemarkt, 10 51,5 6 4.179 Globus, St. Wendel 8 93 -8,1 4.700* Schlecker, Ehingen 8 33,6 -48,3 7.237 Tengelmann-Gruppe, 7 99 0,3 7.900 Lekkerland, Frechen 6 80 3,9 25.450* Aldi Gruppe 5 81,1 3,3 27.375* Schwarz-Gruppe, Neckarsulm 4 38,9 -2,8 30.690* Metro Gruppe, Düsseldorf 3 72,3 6,7 36.273 Rewe-Gruppe, Köln 2 90,8 16,1 43.644 Edeka-Gruppe, Hamburg 1
Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 95 2,6 1.097 Netto Nord, Stavenhagen 20 80 0,4 1.118 Tegut, Fulda 19 81,5 n.v. 1.347 Toeller-Gruppe, Krefeld 18 83,5 -1,3 1.348 Coop, Kiel 17 91,9 9,7 1.498 Dohle-Gruppe, Siegburg 16 85 12,5 1.800 Bünting, Leer 15 41 9,3 2.205 Müller, Ulm 14 85 1,9 2.400* Norma 2), Nürnberg 13 77,3 0,7 2.710* Bartels-Langness, Kiel 12 75,2 7,7 3.125 Rossmann, Burgwedel 11
Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 91,5 n.v. 307 Feneberg, Kempten 30 80 9,9 365 Budnikowsky, Hamburg 29 75 n.v. 368 Lüning, Rietberg 28 95 18,7 400* Alnatura, Bickenbach 27 95 11,9 405 Dennree, Töpen 26 90 1,7 548 Wasgau, Pirmasens 25 85 1,8 570* K+K Klaas + Kock,  24 56 -5,8 620 Kaes, Mauerstetten 23 85 -1,5 653 Handelshof, Köln 22 65 -6,8 815 Ratio, Münster 21
Der Deutsche Lebensmittelhandel 4,6% / 0,7% 2705 Sonstige Lebensmittelgeschäfte 3,1% /  23,7% 1836 SB Warenhäuser und Verbrauchermärkte 7,1% / 11,0% 4161 Große Supermärkte 26,9% / 37,3% 15814 Discounter 22,9% / 8,0% 13434 Drogerie Märkte 35,4% / 19,3% 20772 Selbständige Einzelhändler 100 % Anzahl / Umsatz Total 58.722 Anzahl nach Vertriebstypen: (Top Firmen2010 Zahlen von 2008)
Der Deutsche Lebensmittelhandel ca.21000 Apotheken ca.2000 Süßwarenfachgeschäfte ca.14500/ ? Tankstellen / Außerhaus ca.1700 Drogerien ca.2400 Bio- Läden  ca.300 Cash & Carry Anzahl: Weitere Vertriebskanäle:
Der Deutsche Lebensmittelhandel Die Top 10 machen 85,5 % des Umsatzes Die Top 30 machen 97,3 % des Umsatzes Die Discounter haben einen Anteil von ca. 42  %  Die Konzentration nimmt weiter zu! Der Discountanteil wird weiter steigen!
Der Deutsche Lebensmittelhandel Die Sortimente werden zur Zeit gestraft und nicht erweitert Der Anteil der Handelsmarken innerhalb des Sortiments nimmt zu. Die Anzahl der Lieferanten wird eher reduziert
Punkt 3 Der Markteinstieg /  Die Vorbereitung
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Stellen Sie sich zwei Fragen: Wieso soll ein Verbraucher sich für Ihre Produkte entscheiden? Wieso soll der Handel sich für Ihre Produkte (bzw. für Sie als Lieferant) entscheiden?
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Haben Sie keine Antworten auf die Fragen? Starten Sie auf keinen Fall!
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Bevor Sie in Deutschland starten,  sollten Sie ein Vermarktungskonzept erarbeiten! Folgende Punkte sollten Sie berücksichtigen: Ihr Stärken (was ist Ihre Kernkompetents) Ihre Produktions- Kapazitäten Ihre Finanziellen Mittel Ihre mittel und langfristigen Ziele Wollen Sie eine „Marke“ aufbauen  Sind Sie bereit Handelsmarken zu produzieren Ihre Kunden Struktur (Abhängigkeit von Kunden)
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Was erwartet der Handel :   Deutsche Deklaration / Zutatenliste IFS Zertifikat der Produktionsstätte Zertifikat des Produktes Perfekte Angebotsführung (technische Daten, usw.) Profezionelle Bearbeitung
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Mir sagte ein Einkäufer: „ich will Ware kaufen und keine Probleme!“
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Was ist die Voraussetzung für eine professionelle Bearbeitung? Sie müssen den Kunden kennen!
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Folgende Punkte sollten Sie wissen: Wie groß ist das Unternehmen Welche Vertriebstypen hat der Kunde Wer sind seine wichtigsten Wettbewerber Welche Sortimente / Produkte führt er Welches Handelsmarkenkonzept hat er  Welche Werbekonzepte hat er Wie ist sein Logistik- Konzept (Strecke / Lager) Wie rechnet er ab (Inkasso und Delkredere)  Wer entscheidet was (Einkauf und Vertrieb)
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Der Einzelne Markt / die Verkaufsstelle 5. Vertriebs- Linien ( z.B. EH, C+C, VM, Di ) 4. Einzelkunden / Regionale Zentralen 3. Regionale Zusammenschlüsse und Kooperationen  2. Bundeszentralen / Verrechnungskontor 1. Die 5 Entscheidungsebenen des Handels
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Edeka Zentrale  Hamburg GH  Nord GH Baden-  Würtenberg Globus St Wendel GH Süd Bayern GH Rottendorf GH Moers GH  Melsungen GH  Minden Verrechnung Edeka GH  Bereich Edeka  Verrechnungs-  Bereich Netto Süd
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung GH  Edeka Minden GH Lager Bereich Mios- C+C  Bereich (auch in Strecke)  Discount Bereich SB Warenhaus Verbrauchermarkt Bereich (auch in Strecke) Edeka Einzelhändler Regie Betriebe (1019) Marktkauf E-Center (102) Mios C+C  Märkte (26) Discount NP (348)
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung   Vorgehensweise: Analyse des Mitbewerber Umfeldes in den Vertriebskanälen ( Sortiments und Preisspiegel ) Festlegen des Sortimentes für Deutschland . Berechnen und festlegen der Ziel- Ladenverkaufspreise für alle Artikel (für das Regalsortiment und die Aktionsartikel) Listungsempfehlung pro Vertriebsbereich (Di, SBW, VM, C+C, Fil., DM usw.)
Punkt 4 Der Markteinstieg /  Die ersten Schritte
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte   Ein Konditionskonzept erarbeiten: Entweder netto/netto oder Listenpreis minus Konditionen. Die Konditionen müssen den Gegenleistungen entsprechen z.B.: Logistik, Aktionsrabatte, Skonto, Zentralrabatt, Eurobonus, Mindest-abnahmemengen, Werbekosten-zuschüße usw.  Abschluss von Inkasso und Delcredere- Verträgen .
Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Der Einzelne Markt / die Verkaufsstelle 5. Vertriebs- Linien ( z.B. EH, C+C, VM, Di ) 4. Einzelkunden / Regionale Zentralen 3. Regionale Zusammenschlüsse und Kooperationen  2. Bundeszentralen / Verrechnungskontor 1. Die 5 Entscheidungsebenen des Handels
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte   Aktivitäten planen: Festlegen der Aktionszeiträume und der Aktionsartikel (je Vertriebsbereich) in einer Aktionsübersicht. Vorschläge zur Teilnahme an den Werbemaßnahmen und Abverkaufs-Maßnahmen je Vertriebsbereich. ( z.B. Werbedamen, Handzettel, Weihnachts-Handzettel, Geschenkkatalog usw. )
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Planung der Maßnahmen: PR WKZ / Listungsgelder Werbedamen Verrechnungsabkommen (z.B. Markant ) Messeteilnahmen Zielkunden  Jahresgesprächskonzept Technik ( Logistik, Rechnungen usw. ) usw.
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Die ersten Gespräche mit dem Handel: Ein Test Gespräch mit einem Kunden der nicht „ganz so wichtig ist“ Ergebnisse aus dem ersten Gespräch in das Konzept einarbeiten! Erst dann an den Zielkunden Nr. 1 Wenn möglich Store Tests absprechen
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Starten Sie mit (zum Beispiel): Einem Argenten für Deutschland  Eigene Handelsvertreter- Organisation Mit einem Partner (z.B. Süßwarenvertrieb oder ein Produzent) Mit einem Importeur: Wilms, Genuport, usw. Exklusiv mit einem Handelspartner Mit Filialen in Kooperation, eigene oder im Franchise-System.
Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Wenn ein Angebot von einem Kunden abgelehnt wird, Fragen Sie warum!!!
Zum Schluss! Wieso soll man überhaupt nach Deutschland gehen? Ein großer Absatzmarkt vor der Haustür?
Zum Schluss! Für den ersten Eindruck  haben Sie nur eine Chance! Bereiten Sie sich  auf den Markteinstieg  sehr gut vor!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

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  • 1. Mein Thema in den nächsten 20 Minuten ! Einige Ideen und Anregungen zur Vermarktung von Produkten im Lebensmittelhandel in Deutschland
  • 2. 5 Punkte für die nächsten 20 Minuten Wer bin ich? Der Deutsche Lebensmittelhandel Der Markteinstieg in Deutschland Die Vorbereitung Der Markteinstieg in Deutschland Die ersten Schritte Diskussion und Fragen
  • 3. Punkt 1 Wer bin ich?
  • 4. Wer bin ich? Wolfgang Volkmer Kaufmann, Jg. 1950 37 Jahre Vertriebs- und Marketing- Erfahrung, davon 26 Jahre in der Süßwarenbranche. Langjährig in leitenden Positionen tätig: Gebietsverkaufsleiter, Verkaufsleiter, Key Account- Manager, Vertriebsleiter, Geschäftsführer. Seit September 2005 selbständiger Berater mit den Schwerpunkten Marketing, Vertrieb und Projektleitung. Freiberufliches Key Account Management
  • 5. Wer bin ich? Süßwarenfirmen für die ich tätig war: Trumpf Schokolade in Aachen: als Reisenden, Bezirksleiter, Gebietsverkaufsleiter und Verkaufsleiter- Zentralkunden Cote Dòr Deutschland GmbH: als Nationaler Verkaufsleiter Lambertz Aachen: als Geschäftsführer für die Firma Cavelli (die Firma Cavelli war für das Lizenzgeschäft mit der Firma Käfer Feinkost München zuständig) Guylian Deutschland GmbH: als Nationaler Verkaufsleiter Gubor Schokoladenfabrik: als Nationaler Vertriebsleiter
  • 6. Wer bin ich? Heute bin ich für folgende Firmen tätig: Süßwaren: Viba sweets GmbH : Nougat Spezialitäten EcoFinia GmbH Bio Schokoladen Avieta: Belgische Waffeln TK Spezialitäten SINERGIE Bailey`s und Jack Daniel`s Pralinen Tiefkühlkost: Avieta : Belgische Waffeln TK Spezialitäten
  • 7. Punkt 2 Der Deutsche Lebensmittelhandel
  • 8. Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 90 11,5 3.748 dm-Drogeriemarkt, 10 51,5 6 4.179 Globus, St. Wendel 8 93 -8,1 4.700* Schlecker, Ehingen 8 33,6 -48,3 7.237 Tengelmann-Gruppe, 7 99 0,3 7.900 Lekkerland, Frechen 6 80 3,9 25.450* Aldi Gruppe 5 81,1 3,3 27.375* Schwarz-Gruppe, Neckarsulm 4 38,9 -2,8 30.690* Metro Gruppe, Düsseldorf 3 72,3 6,7 36.273 Rewe-Gruppe, Köln 2 90,8 16,1 43.644 Edeka-Gruppe, Hamburg 1
  • 9. Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 95 2,6 1.097 Netto Nord, Stavenhagen 20 80 0,4 1.118 Tegut, Fulda 19 81,5 n.v. 1.347 Toeller-Gruppe, Krefeld 18 83,5 -1,3 1.348 Coop, Kiel 17 91,9 9,7 1.498 Dohle-Gruppe, Siegburg 16 85 12,5 1.800 Bünting, Leer 15 41 9,3 2.205 Müller, Ulm 14 85 1,9 2.400* Norma 2), Nürnberg 13 77,3 0,7 2.710* Bartels-Langness, Kiel 12 75,2 7,7 3.125 Rossmann, Burgwedel 11
  • 10. Der Deutsche Lebensmittelhandel Rang Firma / Ort Gesamtumsatz in Mio. Euro 2009** z. Vj. in % Anteil Food in % 91,5 n.v. 307 Feneberg, Kempten 30 80 9,9 365 Budnikowsky, Hamburg 29 75 n.v. 368 Lüning, Rietberg 28 95 18,7 400* Alnatura, Bickenbach 27 95 11,9 405 Dennree, Töpen 26 90 1,7 548 Wasgau, Pirmasens 25 85 1,8 570* K+K Klaas + Kock, 24 56 -5,8 620 Kaes, Mauerstetten 23 85 -1,5 653 Handelshof, Köln 22 65 -6,8 815 Ratio, Münster 21
  • 11. Der Deutsche Lebensmittelhandel 4,6% / 0,7% 2705 Sonstige Lebensmittelgeschäfte 3,1% / 23,7% 1836 SB Warenhäuser und Verbrauchermärkte 7,1% / 11,0% 4161 Große Supermärkte 26,9% / 37,3% 15814 Discounter 22,9% / 8,0% 13434 Drogerie Märkte 35,4% / 19,3% 20772 Selbständige Einzelhändler 100 % Anzahl / Umsatz Total 58.722 Anzahl nach Vertriebstypen: (Top Firmen2010 Zahlen von 2008)
  • 12. Der Deutsche Lebensmittelhandel ca.21000 Apotheken ca.2000 Süßwarenfachgeschäfte ca.14500/ ? Tankstellen / Außerhaus ca.1700 Drogerien ca.2400 Bio- Läden ca.300 Cash & Carry Anzahl: Weitere Vertriebskanäle:
  • 13. Der Deutsche Lebensmittelhandel Die Top 10 machen 85,5 % des Umsatzes Die Top 30 machen 97,3 % des Umsatzes Die Discounter haben einen Anteil von ca. 42 % Die Konzentration nimmt weiter zu! Der Discountanteil wird weiter steigen!
  • 14. Der Deutsche Lebensmittelhandel Die Sortimente werden zur Zeit gestraft und nicht erweitert Der Anteil der Handelsmarken innerhalb des Sortiments nimmt zu. Die Anzahl der Lieferanten wird eher reduziert
  • 15. Punkt 3 Der Markteinstieg / Die Vorbereitung
  • 16. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Stellen Sie sich zwei Fragen: Wieso soll ein Verbraucher sich für Ihre Produkte entscheiden? Wieso soll der Handel sich für Ihre Produkte (bzw. für Sie als Lieferant) entscheiden?
  • 17. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Haben Sie keine Antworten auf die Fragen? Starten Sie auf keinen Fall!
  • 18. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Bevor Sie in Deutschland starten, sollten Sie ein Vermarktungskonzept erarbeiten! Folgende Punkte sollten Sie berücksichtigen: Ihr Stärken (was ist Ihre Kernkompetents) Ihre Produktions- Kapazitäten Ihre Finanziellen Mittel Ihre mittel und langfristigen Ziele Wollen Sie eine „Marke“ aufbauen Sind Sie bereit Handelsmarken zu produzieren Ihre Kunden Struktur (Abhängigkeit von Kunden)
  • 19. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Was erwartet der Handel : Deutsche Deklaration / Zutatenliste IFS Zertifikat der Produktionsstätte Zertifikat des Produktes Perfekte Angebotsführung (technische Daten, usw.) Profezionelle Bearbeitung
  • 20. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Mir sagte ein Einkäufer: „ich will Ware kaufen und keine Probleme!“
  • 21. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Was ist die Voraussetzung für eine professionelle Bearbeitung? Sie müssen den Kunden kennen!
  • 22. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Folgende Punkte sollten Sie wissen: Wie groß ist das Unternehmen Welche Vertriebstypen hat der Kunde Wer sind seine wichtigsten Wettbewerber Welche Sortimente / Produkte führt er Welches Handelsmarkenkonzept hat er Welche Werbekonzepte hat er Wie ist sein Logistik- Konzept (Strecke / Lager) Wie rechnet er ab (Inkasso und Delkredere) Wer entscheidet was (Einkauf und Vertrieb)
  • 23. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Der Einzelne Markt / die Verkaufsstelle 5. Vertriebs- Linien ( z.B. EH, C+C, VM, Di ) 4. Einzelkunden / Regionale Zentralen 3. Regionale Zusammenschlüsse und Kooperationen 2. Bundeszentralen / Verrechnungskontor 1. Die 5 Entscheidungsebenen des Handels
  • 24. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Edeka Zentrale Hamburg GH Nord GH Baden- Würtenberg Globus St Wendel GH Süd Bayern GH Rottendorf GH Moers GH Melsungen GH Minden Verrechnung Edeka GH Bereich Edeka Verrechnungs- Bereich Netto Süd
  • 25. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung GH Edeka Minden GH Lager Bereich Mios- C+C Bereich (auch in Strecke) Discount Bereich SB Warenhaus Verbrauchermarkt Bereich (auch in Strecke) Edeka Einzelhändler Regie Betriebe (1019) Marktkauf E-Center (102) Mios C+C Märkte (26) Discount NP (348)
  • 26. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Vorgehensweise: Analyse des Mitbewerber Umfeldes in den Vertriebskanälen ( Sortiments und Preisspiegel ) Festlegen des Sortimentes für Deutschland . Berechnen und festlegen der Ziel- Ladenverkaufspreise für alle Artikel (für das Regalsortiment und die Aktionsartikel) Listungsempfehlung pro Vertriebsbereich (Di, SBW, VM, C+C, Fil., DM usw.)
  • 27. Punkt 4 Der Markteinstieg / Die ersten Schritte
  • 28. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Ein Konditionskonzept erarbeiten: Entweder netto/netto oder Listenpreis minus Konditionen. Die Konditionen müssen den Gegenleistungen entsprechen z.B.: Logistik, Aktionsrabatte, Skonto, Zentralrabatt, Eurobonus, Mindest-abnahmemengen, Werbekosten-zuschüße usw. Abschluss von Inkasso und Delcredere- Verträgen .
  • 29. Der Markteinstieg / Die Vorbereitung Der Einzelne Markt / die Verkaufsstelle 5. Vertriebs- Linien ( z.B. EH, C+C, VM, Di ) 4. Einzelkunden / Regionale Zentralen 3. Regionale Zusammenschlüsse und Kooperationen 2. Bundeszentralen / Verrechnungskontor 1. Die 5 Entscheidungsebenen des Handels
  • 30. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Aktivitäten planen: Festlegen der Aktionszeiträume und der Aktionsartikel (je Vertriebsbereich) in einer Aktionsübersicht. Vorschläge zur Teilnahme an den Werbemaßnahmen und Abverkaufs-Maßnahmen je Vertriebsbereich. ( z.B. Werbedamen, Handzettel, Weihnachts-Handzettel, Geschenkkatalog usw. )
  • 31. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Planung der Maßnahmen: PR WKZ / Listungsgelder Werbedamen Verrechnungsabkommen (z.B. Markant ) Messeteilnahmen Zielkunden Jahresgesprächskonzept Technik ( Logistik, Rechnungen usw. ) usw.
  • 32. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Die ersten Gespräche mit dem Handel: Ein Test Gespräch mit einem Kunden der nicht „ganz so wichtig ist“ Ergebnisse aus dem ersten Gespräch in das Konzept einarbeiten! Erst dann an den Zielkunden Nr. 1 Wenn möglich Store Tests absprechen
  • 33. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Starten Sie mit (zum Beispiel): Einem Argenten für Deutschland Eigene Handelsvertreter- Organisation Mit einem Partner (z.B. Süßwarenvertrieb oder ein Produzent) Mit einem Importeur: Wilms, Genuport, usw. Exklusiv mit einem Handelspartner Mit Filialen in Kooperation, eigene oder im Franchise-System.
  • 34. Der Markteinstieg / Die ersten Schritte Wenn ein Angebot von einem Kunden abgelehnt wird, Fragen Sie warum!!!
  • 35. Zum Schluss! Wieso soll man überhaupt nach Deutschland gehen? Ein großer Absatzmarkt vor der Haustür?
  • 36. Zum Schluss! Für den ersten Eindruck haben Sie nur eine Chance! Bereiten Sie sich auf den Markteinstieg sehr gut vor!
  • 37. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !