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Informationsschrift Nr. 127 Herausgeber
für Lisdorfer Bürger Sommer 2008 CDU und JU Lisdorf
CDU Lisdorf auf großer Fahrt nach Eisenach, Erfurt und Weimar
Die Reisegruppe auf der Wartburg
Seiten 6 und 7
Stadthaushalt 2008/2009
Seiten 2 und 3 Familienpolitik der CDU
Seiten 4 und 5
Neuer CDU Vorstand in Lisdorf
Seiten 14 und 15
Mehr netto vom brutto
Seite 11
Orgelwettbewerb
Seiten 8 und 9 Blaue Tonne in Lisdorf
Seite 10
Lisdorfer Notitzen
Seite 12 und 13
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Stadthaushalt 2008/09 verabschiedet
Die Stadt Saarlouis investiert in den nächsten Jahren vor allem in Straßen und
Verkehrsanlagen, Kultur, Sport und Familien. Finanzdezernent Bürgermeister Klaus
Pecina legte dem Stadtrat den ersten doppischen Haushalt vor.
Bürgermeister Klaus Pecina (CDU): „Schwerpunkte des
Doppelhaushaltes sind Familie, Kultur, Bildung, Soziales, Verbesserung
der Verkehrsinfrastruktur und die Förderung der Wirtschaft“. Das geplante
Defizit für den laufenden Betrieb werde steigen, weil Einnahmen
vorsichtig veranschlagt wurden. Der langfristige Schuldenstand für
Investitionen werde weiter sinken. Genaue Vergleiche mit den Vorjahren
seien nicht möglich, da die Verwaltung auf das so genannte Doppik-
Verfahren umgestellt habe. Das System gibt Aufschluss über die
tatsächlichen Kosten einschließlich Abschreibungen. Die Umstellung sei
von den städtischen Finanzfachleuten „mit übermenschlicher
Anstrengung“ geschafft worden, lobte Pecina; der Rat würdigte die
Leistung ebenfalls.
Die Stadt investiert in den beiden kommenden Jahren 6,4 Millionen Euro in Straßen und Wege. Das
meiste Geld davon wird in diesem Jahr gebraucht (etwa Kleiner Markt: 1,5 Millionen Euro). Zwei
Großmaßnahmen sollen den Verkehr entzerren: der Anschluss der Verzinkerei Becker an die B 51
neu (eine Million Euro für 2008); eine Million Euro 2009 für Grundstückserwerb im Zusammenhang
mit einem geplanten großen Kreisel an der Ecke Wallerfanger Straße / Saint-Nazairer Allee. Sport-
anlagen bilden mit rund 2,2 Millionen Euro einen weiteren Schwerpunkt. Der dickste Brocken ist die
Erweiterung der Stadtgartenhalle. Profitieren werden aber auch viele Anlagen in den Stadtteilen.
Die Stadt wird in den beiden nächsten Jahren das Theater am Ring zu einem Kulturhaus umbauen.
2008 stehen dafür 1,5 Millionen, 2009 zwei Millionen und für die beiden Folgejahre drei Millionen im
Etat. Für die „Erlebnisinsel“ sind 420 000 Euro veranschlagt. 1,2 Millionen Euro sind bis 2011 für die
Renovierung der Festungsbastion VI. vorgesehen; 550000 Euro fließen in die Restaurierung und
Erschließung der Festungsmauern im Zusammenhang mit dem Wohnkomplex „Contregarde
Vauban“ (früher: Schlachthofgelände). Über eine Million Euro fließen 2008 und 2009 auch in den
Brandschutz (unter anderem zwei Löschfahrzeuge). Ein weiterer Akzent liegt auf dem Ausbau von
Kindertages-Plätzen, auf mehr Personal für die Kinderbetreuung und auf der Einrichtung eines
Sozialkaufhauses.
Mit diesem Haushalt hat die große Koalition deutlich gemacht, dass sie die Stadtteile weiter
voranbringen und die Innenstadt attraktiver machen will. Die Kinderbetreuung wird ausgebaut, die
Sportanlagen auf einen modernen Stand gebracht. Saarlouis wird weiter an Attraktivität gewinnen
und seinen Aufwärtstrend fortsetzen.
Große Koalition tut Saarlouis gut
Kommentar von Georg Jungmann
Die große Koalition hat dem politischen Klima und der Stadt selbst gut getan. Es wird immer
deutlicher, dass die Entscheidung der beiden großen Parteien in Saarlouis, gemeinsam die Stadt
fort zu entwickeln, richtig war. Es gibt keinen politischen Krach mehr. Die wichtigen Entscheidungen
werden im Konsens getroffen. Die Stadt entwickelt sich positiv.
Die CDU konnte und kann in der großen Koalition alle Ihre Vorhaben aus dem Wahlprogramm 2004
umsetzen. Sei es ein weitgehend autofreier Kleiner Markt, zusätzliche Parkplätze in den Straßen
um den Kleinen Markt, ein attraktiver Bahnhofsvorplatz, gastfreundliche Kasematten, ein
einladender Stadtgarten und aufstrebende Stadtteile.
Die Entscheidung zur großen Koalition hat sich für Saarlouis und seine Bürgerinnen und Bürger als
richtig erwiesen.
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Lisdorfer Maßnahmen im Stadthaushalt 2008/09
Für unseren Stadtteil Lisdorf und für seine Vereine sind wichtige Infrastrukturmaßnahmen
im Haushalt 2008/09 enthalten. So wird der Kanalausbau in der Großstraße und in der
Provinzialstraße zu Ende gebracht und die Straßen und Bürgersteige fertig gestellt.
Darüber hinaus werden auf dem Sportplatz Rosenthal, der Hans Welsch Halle und in der
Stadtgartenhalle bauliche Verbesserungen vorgenommen. Die Feuerwehr erhält ein neues
Einsatzfahrzeug LF 20/16, das zu 30% vom Kreis bezuschusst wird. Im Hauptgebäude der
Grundschule Professor-Ecker wird der Bodenbelag erneuert. Für den Endausbau im
Fischerfeld und die Realisierung des Industrie- und Gewerbeparks Lisdorfer Berg wurden
erste Mittel eingestellt.
Für unseren Stadtteil Lisdorf sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
Ø Grundschule Sanierung Bodenbeläge Hauptgebäude 110.000,- Euro
Professor Ecker Bauunterhaltung 20.000,- Euro
Ø Friedhof Baumpflegemaßnahmen 1.500,- Euro
Ø Feuerwehr Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges 288.000,- Euro
Instandhaltungsmaßnahmen am Gebäude 12.000,- Euro
Ø Sportplatz Rosenthal Flutlichtanlage 10.000,- Euro
Ø Stadtgartenhalle Restfinanzierung (Erweiterung) 558.000,- Euro
Erneuerung Hallenboden 150.000,- Euro
Ø Hans Welsch Halle Bauunterhaltung 17.000,- Euro
Ø Kanalbauarbeiten in der Groß- und Provinzialstraße 400.000,- Euro
Endausbau in der Großstraße 400.000,- Euro
Ø Industrie- und Gewerbepark Lisdorfer Berg 150.000,- Euro
Ø Ausbau eines Kinderspielplatzes im Johannes Hoffmann Viertel 15.000,- Euro
Ø Hochwasserschutz Weiher- und Mühlenbach 250.000,- Euro
Ø Endausbau Fischerfeld 250.000,- Euro
Ø Restfinanzierung Spielplatz Fischerfeld 44.000,- Euro
Auf Antrag von CDU und SPD Lisdorf werden aus Mitteln der allgemeinen
Straßenunterhaltung die Rosenthalstraße ab Sportplatz bis zum Wegekreuz auf dem
Lisdorfer Berg und ab dem Wegekreuz in Richtung Neuforweiler ausgebessert bzw.
erneuert. Des Weiteren soll der Anwandweg parallel zur neuen B 269 ausgebessert
werden. Ebenso wird ein Verbindungsweg vom Obstgarten an den Leinpfad entlang der
Saar erstellt.
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Familien im Zentrum der Politik
CDU stockt Mittel für Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf
Familien sind ein unverzichtbares Kernelement unserer Gesellschaft. Sie sind
Zentren der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe. Deshalb sind Politik und
Gesellschaft gefordert, Familien in allen ihren Erscheinungsformen zu unterstützen.
Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein bedarfsgerechtes
Angebot der Kinderbetreuung gehören ebenso wie eine bessere finanzielle
Würdigung der Kindererziehung zu einer modernen, an solidarischen Werten
orientierten Familienpolitik. Politik für Familien und Kinder geht alle Bereiche an,
Wohnen und Freizeit, beste Bildung und Betreuung, eine gute Infrastruktur, das alles
sind wichtige Bausteine für mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit. Eine
Gesellschaft, die die Familie nicht fördert, eine Gesellschaft ohne Kinder, ist eine
Gesellschaft ohne Zukunft.
Für die CDU steht Familienförderung ganz oben auf der Prioritätenliste.
Deshalb haben die CDU Landtagsfraktion und die Landesregierung ein
Maßnahmenbündel zur Förderung der Familien auf den Weg gebracht.
1. Nachmittagsbetreuung flächendeckend und verlässlich
1999 gab es – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – praktisch keine Nachmittagsangebote
an saarländischen Schulen. Heute ist das anders: Jetzt gibt es ein solches Angebot an praktisch
allen Grundschulen und den allermeisten weiterführenden Schulen. Rund 8.000 Schülerinnen und
Schüler werden in rund 540 Gruppen betreut; das kostet bislang 8 Mio. Euro (Zuschüsse plus
Lehrerstunden). Und was jetzt schon gut ist, wird noch besser: Nach dem flächendeckenden
Ausbau werden wir in Zukunft auch die Qualität der Nachmittagsbetreuung steigern - durch
vermehrten Einsatz ausgebildeter Fachkräfte, zusätzliche Lehrerstunden und eine Erweiterung der
Betreuungszeiten auch in den Ferien, damit sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren
lassen.
2. Verlässliche „Ganztagsschule plus“ ab kommendem Schuljahr
Das Land stockt die Mittel ab dem nächsten Schuljahr um 6,5 auf 14,5 Mio. Euro auf. Die
Schulen werden die Möglichkeit haben, mit Eltern und Schulträgern unter drei Modellen zu wählen.
Durchgängig wird nun eine Betreuung bis 16.30 Uhr einschließlich Mittagsverpflegung und
ganztägiger Ferienbetreuung vorgesehen. Schulen können auch einzelne Klassen zu
Ganztagsklassen machen. Dabei kann Unterricht und Betreuung über den ganzen Tag verteilt
stattfinden. Diese Modelle finanziert das Land ab dem kommenden Schuljahr mit 15.000 Euro pro
Klasse, ab dem Jahr 2009 mit 20.000 Euro. Die Elternbeiträge werden auf 60 Euro pro Monat
gedeckelt, ab 2009 werden es 40 Euro sein.
3. Aktive Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Das Saarland hat mit einem Wert von 10,2 % die beste Versorgungsquote von Kinder-krippen
unter allen westdeutschen Flächenländern. In Westdeutschland gibt es nämlich nur für 7,6 % der
Kinder unter 3 Jahren einen Krippenplatz. Seit dem Regierungswechsel 1999 hat sich so das
Angebot von 636 auf nun 2.335 Krippenplätze mehr als verdreifacht, die Mittel für die freiwillige
Ganztagsschule haben sich mehr als verzehnfacht. Aber gut ist uns nicht gut genug: Im Laufe der
Legislaturperiode werden wir das Betreuungsangebot weiter ausbauen; außerdem gibt es nun
endlich verlässliche Anfangs- und Endzeiten für den Unterricht, so dass sich Familie und Beruf
besser miteinander vereinbaren lassen.
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4. Unterstützung beim Schulessen für Bedürftige
Kinder von Sozialleistungsbeziehern und einkommensschwachen Eltern werden von der öffent-
lichen Hand beim Schulessen unterstützt. Es ist eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen
worden, wonach das Land sich an den voraussichtlichen Kosten von rund 1,2 Millionen Euro künftig
mit 700.000 Euro und die Landkreise und Städte und Gemeinden künftig mit 500.000 Euro
beteiligen. Eine finanzielle Hilfe für diese Kinder ist notwendig geworden, weil die Hartz-IV-Gesetze
eine Lücke aufweisen: Der Hartz-IV-Betrag für das häusliche Mittagessen liegt deutlich unter den
Kosten für ein Mittagessen in der Ganztagsschule. Die CDU hat dabei großen Wert darauf gelegt,
dass nicht nur die Hartz-IV-Empfänger, sondern auch Einkommensschwache und
Geringverdiener in diese Regelung einbezogen werden. Voraussetzung für eine Unterstützung
ist allerdings eine Eigenbeteiligung von einem Euro - der Betrag, der diesen Eltern für die häusliche
Verpflegung zur Verfügung steht. Dieser wird vom Träger des Nachmittagsangebots eingezogen.
Der Differenzbetrag wird diesen von den jeweiligen Kreisjugendämtern erstattet.
5. Unterstützung durch Schoolworker
Von der CDU-Landtagsfraktion initiiert und von der Landesregierung zusammen mit den
Landkreisen und dem Stadtverband Saarbrücken finanziert, arbeiten seit 2003 inzwischen 57
psychologisch geschulte Fachkräfte an unseren Erweiterten Realschulen, Gesamtschulen
und Gymnasien pädagogisch mit. Sie kümmern sich vor allem um die Beratung von Schülerinnen
und Schülern sowie deren Eltern, insbesondere in Problemsituationen und bei Krisen.
6. Kein Kind wird vergessen
Die CDU Saar hat sich dafür eingesetzt, dass unser Land mit der verpflichtenden
Früherkennungsuntersuchung von Kleinkindern bundesweit die Vorreiterrolle übernommen hat.
Mit dem Gesetz zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung
haben wir als erstes Bundesland die Verbindlichkeit der Früher-kennungsuntersuchungen
landesgesetzlich verankert. Klares Signal: Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern wird
bei uns konsequent bekämpft!
7. Erfolgreiche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen
Für die Menschen mit Behinderungen haben die CDU-Landtagsfraktion und CDU-Landesregierung
seit 1999 ca. 700 neue Plätze in Werkstätten geschaffen und dazu die Zahl der Werkstätten von
damals 19 auf nun 25 erhöht. Das Ergebnis: Mit heute 3.362 Plätzen haben wir den höchsten
Stand an beruflichen Eingliederungsangeboten, den es jemals im Saarland gab (1999: 2.628);
das entspricht gegenüber der Zeit vor dem Regierungswechsel einer Steigerung um rund 28%.
Außerdem haben wir das Angebot an Tagesförderstätten um 132 Plätze auf nunmehr 490 Plätze
(plus 37%) erhöht und halten damit – einwohnerbezogen – ein Versorgungsangebot vor, das rund
doppelt so hoch ist wie im Bundesdurchschnitt. In den nächsten Jahren werden wir dieses Angebot
sogar noch auf insgesamt 502 Plätze ausbauen.
8. Qualitätsoffensive Kindergarten
Der Kindergarten ist Bildungsstätte und Ort frühen Lernens. Deshalb hat das Saarland als erstes
Bundesland das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt. Das dritte Kindergartenjahr wird
jetzt auch gezielt zur vorschulischen Erziehung und zum Erwerb der Mehrsprachigkeit genutzt. In
den Grenzregionen bietet inzwischen jeder 5. Kindergarten kindgerechten Fremd-
sprachenunterricht mit muttersprachlichen Fachkräften an.
9. Das Saarland ist das soziale Aufsteigerland
Im Sozialranking der Bundesländer des Forschungsinstituts BerlinPolis verbesserte sich das
Saarland von Platz 14 (2000) auf Platz 6 (2006). So hat das Saarland die geringste Armutsquote
Deutschlands (11,5 %); der Bundesschnitt beträgt 14,5 %. Dies zeigt: Auch die unteren
Einkommen profitieren vom wirtschaftlichen Aufschwung im Saarland!
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CDU auf Tour
Die diesjährige CDU-Fahrt ging nach Eisenach, Erfurt und Weimar
<- Traditionelles CDU Frühstück
Am 22. Mai ging es morgens um 7.00 Uhr los.
Vergnügt und voller Elan chauffierte uns die
Firma Künzer Richtung Eisenach, wo wir
gegen Mittag ankamen, nachdem wir
natürlich unterwegs das obligatorische
Sektfrühstück mit Croissant und Häppchen
genießen durften.
In Eisenach besichtigten wir die Wartburg, wo
uns die Leiterin wichtige Details und
Informationen lieferte. Martin Luther lebte
dort, nachdem er mit dem Kirchenbann belegt
wurde, weil er seine Thesen veröffentlichte.
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann gegen 18.00 Uhr unser Hotel in Erfurt, das sehr
zentral gelegen war. Abends nahmen wir das Abendessen im legendären Gourmetrestaurant „Zum
Norde“ ein und ließen den Tag fröhlich ausklingen.
Am nächsten Morgen erklärte uns die
Reiseleiterin die wichtigsten Sehens-
würdigkeiten Erfurts und führte uns auch in
zahlreiche Nebengässchen, die viele an
unsere Saarlouiser Altstadt erinnerten, denn
auch dort gibt es Kneipe neben Kneipe.
Gruppe vor der Wartburg
Die Herzen schlugen höher und jeder einzelne plante
bereits mittags, wo er sein Abendessen einnehmen
wollte. Alle waren von dem Flair der Stadt fasziniert.
Ein Höhepunkt der Fahrt war sicherlich der Besuch
des Thüringer Landtages, wo uns die Sozialminis-terin
Christine Lieberknecht und der CDU Fraktions-
vorsitzende Mike Mohring herzlichst mit Thüringer
Bratwurst und Gegrilltem begrüßten. Sie erzählten
unter anderem von der prekären Situation, dass die
Linken im Parlament mehr Stimmen haben als die
SPD und Thüringen mit dem Saarland gemeinsam
kämpfen müsse, dass die CDU die absolute Mehrheit
behält, damit es im Land weiter vorwärts geht.
Nachmittags erkundeten viele die Stadt auf eigene
Faust, besichtigten den Dom oder gingen shoppen.
Auf der Krämerbrücke in Erfurt
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Samstags stand Weimar auf dem
Programm, wo ebenfalls eine
Stadtführung durchgeführt wurde. Das
legendäre Hotel „Elefant“ und Goethes
Wohnhaus, in dem er mit seiner
Familie lebte, gaben kleine Einblicke in
die damalige Zeit. Am Denkmal mit
Goethe und Schiller kam natürlich
niemand vorbei. In Weimar konnte man
nach Herzenslust promenieren, denn
die ehemalige Residenzstadt zeichnet
sich durch viele Parklandschaften und
malerische Gassen aus. Das ist
sicherlich eine Künstlerstadt, die man
öfter besuchen sollte, da waren sich
alle einig.
Während der Stadtführung in Erfurt Am Sonntag hieß es dann wieder Koffer packen. Auf
dem Weg zurück ins Saarland
beschäftigten wir uns mit einem
schrecklichen Kapitel unserer
Geschichte und besichtigten die
Gedenkstätte Buchenwald. Es war
erschreckend festzustellen, zu welchen
Greueltaten Menschen fähig sind. So
etwas darf niemals wieder geschehen!
Gegen 19.00 Uhr kamen wir
wohlbehalten in Lisdorf an und alle
freuen sich bereits jetzt auf die
zweitägige Tour in die Champagne im
nächsten Jahr.
Bild links: Ein Teil der Gruppe vor dem
berühmten Goethe-Schiller-Denkmal in
Weimar von Ernst Rietschel (1857).
Spielplatz „Im Fischerfeld“ wird eingeweiht
Der neue Spielplatz im
Fischerfeld wurde bereits vor
seiner endgültigen Fertig-
stellung und offiziellen Eröff-
nung von Eltern und Kindern
sehr stark angenommen. Die
Stadt wird den Spielplatz zum
Ferienende am Freitag, dem 8.
August, mit einem Fest offiziell
einweihen. Dann werden auch
die Spielplatz-paten Anette
Greis und Gabi Schmitt, die
bereits während der Planungs-
und Bauphase mit den
städtischen Planern eng
zusammengearbeitet haben,
offiziell ernannt.
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Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb 2008
Sieger kommen aus Deutschland, Frankreich und Österreich
und werden im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage geehrt
Zum nunmehr fünften Male hatten die Stadt Saarlouis und der Lisdorfer Förderverein
„Klingende Kirche“ unter Manfred Boßmann den Saarlouiser Kompositionswettbewerb für
Komposition mit Orgel und einem Solo-Instrument weltweit ausgeschrieben. Dieser
Kompositionswettbewerb ist vom internationalen Stellenwert in Europa einzigartig. Er ist in
der europäischen Musikwelt zu einem echten „Renner“ geworden.
Die Bedeutung dieses Wettbewerbs demonstriert vor allem die internationale Jury, die zum
wiederholten Male aus renommierten europäischen Musikwissenschaftlern oder Hochschullehrern
bestand.
Veranstalter und die internationale Jury des Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerbs 2008 im
Gobelinsaal unseres Rathauses, von links nach rechts:
Martin Schmitt, Förderverein Klingende Kirche,
Walter Birk, Kulturamt der Stadt Saarlouis,
Dr. Thomas Daniel Schlee (Wien), Musikwissenschaftler, Komponist, Festivalmanager,
Prof. Christiane Edinger (Berlin), Hochschullehrerin für Violine, Solistin der Berliner Philharmoniker,
Roland Henz, Oberbürgermeister von Saarlouis,
Prof. Adriana Höltzky (Bukarest, Stuttgart); Hochschullehrerin für Komposition am Mozarteum
Salzburg, selbst mehrfache Kompositions-Preisträgerin,
Prof. Theo Brandmüller (Saarbrücken), Hochschullehrer für Komposition, Analyse und
Orgelimprovisation an der Musikhochschule des Saarlandes, Juryleiter,
Gerd Mayer (verdeckt), Orgelmanufaktur Mayer, Heusweiler,
Prof. André Laporte (Brüssel), zeitgenössischer Komponist, Hochschullehrer für Komposition an der
Königlichen Hochschule Brüssel,
Manfred Boßmann, Sigrid Mayer, Organist Armin Lamar, Horst Klein, alle Förderverein Klingende
Kirche.
Nicht im Bild ist das Jurymitglied Dr. Friedrich Spangemacher vom Saarländischen Rundfunk, Leiter der
Programmgruppe Musik und Stellvertretender Programmchef von SR 2 Kulturradio.
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Den Wert des Wettbewerbs in der internationalen Musikszene belegt die beeindruckende Zahl von
78 Einsendungen aus 21 Ländern, darunter Beiträge aus Israel, Neuseeland, den Philippinen und
Südkorea. Insgesamt wurden bisher in fünf Wettbewerben fast 400 Kompositionen bewertet.
Diese hohe internationale Anerkennung des Wettbewerbs ist das Ergebnis von beharrlichem
Engagement, Fleiß und Begeisterung für die Sache. Saarlouis ist nicht nur Publikumsmagnet,
Reiseziel, Musikmetropole und Europastadt, sondern auch eine „Orgelstadt“ geworden. Dies ist
einerseits der intensiven Unterstützung der Kreisstadt Saarlouis unter drei Oberbürgermeistern und
dem Kulturamt zu verdanken, vor allem aber dem ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins
Klingende Kirche. Ohne das ehrenamtliche Engagement des Lisdorfer Vereins wären Festivals von
solchem Rang nicht durchzuführen.
Die Jury tagte am Samstag, dem 17. Mai, und erkannte nach ganztägigen, intensiven Bewertungen
der anonym vorgelegten Kompositionen den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis dem freischaffenden
Komponisten Erik Janson (Düsseldorf) zu für seine Komposition für Orgel und Cimbalom. Den
zweiten Preis (1000 Euro) erhält Guy Olivier Ferla (Toulouse) für eine Komposition für Flöten und
Orgel. Der dritte Platz (500 Euro) wurde dem Österreicher Peter Richter de Rangenier zuerkannt,
bereits 78 Jahre alt und in der Musikwelt kein Unbekannter ist.
Bild: Die Jury während der Sitzung im Empfangssaal des Rathauses. Im Bild vorne links Manfred Boßmann,
vorne rechts Walter Birk (Kulturamt), im Hintergrund an der Auswertungstafel Horst Klein, vorne rechts mit
dem Kopf zu Jury gerichtet, Dr. Thomas Schlee.
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage am 28. September in der Lisdorfer
Kirche. Die siegreiche Komposition wird dann uraufgeführt. Der Saarländische Rundfunk wird die
Veranstaltung für sein Kulturradio aufzeichnen und später senden.
Im Rahmen der Orgeltage wird zum ersten Mal der Saarlouiser Kirchenmusikpreis verliehen. Mit
diesem Preis sollen künftig Personen oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich in
hervorragender Weise um die Förderung der Kirchenmusik in der Stadt Saarlouis verdient gemacht
haben. Er soll alle drei Jahre verliehen werden.
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Blaue Tonnen ersetzen Container-Standorte in Saarlouis
Der Neue Betriebshof Saarlouis liefert derzeit die neuen Gefäße für Altpapier an alle Haushalte aus.
Mehr als 2000 Stück wurden bereits an die Haushalte in Neuforweiler, Picard und Beaumarais
geliefert. In diesen Tagen werden die Haushalte in Lisdorf beliefert. Danach erhalten Roden,
Steinrausch und Fraulautern, zum Schluss die Innenstadt die neue Tonne.
Papier ist ein wertvoller Rohstoff, den man zum Umweltschutz, aber auch aus
wirtschaftlichen Aspekten sammelt. Der Entsorgungsverband Saar (EVS) verkauft das
Papier, deshalb sind die Müllgefäße und deren Leerung kostenlos. Die Leerung erfolgt alle
vier Wochen mit der Hausmüllabfuhr.
Dadurch können die Containerplätze in Saarlouis aufgelöst werden, deren Reinigung von
illegal entsorgtem Müll die Stadt jährlich 120.000,- € kostet. Zur Glas-Entsorgung wird eine
zentrale Sammelstelle eingerichtet.
Sofern in einem Haushalt nicht genug Altpapier für die Tonne anfällt, kann man sich ein
Gefäß mit dem Nachbarn teilen. Wenn das Gefäß voll ist, kann man weiteres Altpapier
gebündelt neben der Tonne ablegen.
Damit hat die Stadt umgehend auf eine Initiative der Saarlouiser CDU reagiert, die
gefordert hatte, mit der Auslieferung der blauen Tonnen für Papier auch eine Lösung für die
Altglasentsorgung zu schaffen und die Containerstandorte in Saarlouis gänzlich aufzulösen.
Weitere Infos gibt es beim NBS unter Telefon 06831 - 48886507 oder unter der
gebührenfreien Service-Nummer 0800 5000714.
Saarlouis – Picobello
Große Frühjahrsputzaktionen in Lisdorf
An den diesjährigen
Frühjahrsputzaktionen
„Saarland Picobello“
und „Saarlouis räumt
auf“ beteiligten sich
zahlreiche ehrenamt-
liche Helfer.
In Lisdorf beteiligten sich
zahlreiche Vereine wie
der Heimatverein, der
Gesangverein, die
Feuerwehr, die CDU, die
Firma IKEA und andere
Vereine, Firmen und
Institutionen sowie die Grundschule Prof.-Ecker an der Reinigung unserer Umwelt in Flur
und Feld. Einige Gruppen reinigten entlang des Leinpfades der Saar, andere im Rosenthal
(Bild oben) und auf dem Lisdorfer Berg. Die Teilnehmer waren erstaunt, was alles einfach
in der Umwelt abgelagert bzw. entsorgt wird. Alte Autoreifen, Kotflügel, Flaschen,
Kunststoffmüll, DVD’s und vieles mehr zeigten, dass manchem Zeitgenossen der
Umweltschutz offensichtlich gleichgültig ist.
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Mehr netto vom brutto!
Gedanken zur aktuellen Diskussion über
die zu hohen Belastungen der Menschen in Deutschland
Georg Jungmann „Wir müssen diejenigen entlasten, die jeden Tag arbeiten gehen
und den Sozialstaat finanzieren!“
Hohe Benzinpreise, der Anstieg des Gaspreises,
Spitzenpreise beim Heizöl, die Liste der zusätzlichen
Belastungen lässt sich täglich fortsetzen. Berufspendler
spüren die Preissteigerung täglich, für manchen wird die
Fahrt zur Arbeit schon zum Luxus. In diesen Tagen ebnen
die gesetzlichen Krankenkassen argumentativ bereits das
Feld für eine Beitragserhöhung zur gesetzlichen
Krankenversicherung. Gleichzeitig tritt die Opposition im
Land eine Armutsdiskussion los und vermittelt durch
permanentes Wiederholen falscher Tatsachen den Eindruck,
als bewege sich jeder zweite Saarländer an der
Armutsgrenze.
Als arm gilt, wer weniger als 60 % des Durchschnitts-
einkommens verdient. In Deutschland bedeutet dies zurzeit:
Als arm gilt, wer durchschnittlich weniger als 700 Euro im
Monat hat. Als reich gilt, wer über 2600-3400 Euro monatlich
netto hat. Etwa 80 Prozent der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten in Deutschland bewegen sich zwischen diesen
beiden Grenzwerten von 700 – 3400 Euro monatlich.
Georg Jungmann: „Diese unredliche Diskussion von arm
und reich muss ein Ende haben. Wir dürfen nicht diejenigen
aus den Augen verlieren, die täglich arbeiten gehen, damit
den Sozialstaat finanzieren und die Verteilung erst möglich machen.“
Konkret sieht der stellvertretende CDU-Fraktionschef im Landtag die Möglichkeit, bei den
Sozialabgaben umgehend eine Entlastung der Arbeitnehmer herbeizuführen. „Die gute Lage am
Arbeitsmarkt sorgt für mehr Beschäftigung. Wenn mehr Beitragszahler die Last schultern ist es
möglich, bei anhaltendem Beschäftigungszuwachs den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,3
bis 0,6 Prozent zu senken. Gleichzeitig sollten wir den Bürgern bei der Pendlerpauschale und beim
Kindergeld spürbar entgegenkommen. Wer arbeiten geht, muss das auch am Ende des Monats in
seinem Geldbeutel spüren. Es ist ein deutliches Signal an die Leistungsträger, die den Sozialstaat
finanzieren, dringend nötig.“
Deshalb ist es, so Jungmann weiter, dringend notwendig, dass die kleinen und mittleren
Einkommen spürbar entlastet werden müssen. Zu überprüfen ist auch, ob die Differenz der
Einkünfte zwischen denjenigen, die vom Sozialstaat finanziert werden und denen, die täglich zu
ihrer Arbeit aufbrechen, ausreichend ist. „Wenn jemand einen Monat lang schafft und am Ende
kaum mehr hat als jemand, der einfach zu Hause bleibt, dann stimmt etwas nicht“, so Georg
Jungmann. „Das Ziel muss sein: Mehr netto vom brutto! Mehr Geld, das bei den Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern tatsächlich ankommt und verfügbar ist!“
Das in der Diskussion häufig zu hörende Argument, ein gesetzlicher Mindestlohn sei die Lösung
aller Probleme, kann nicht greifen. Georg Jungmann: „Ein einheitlicher, vom Gesetzgeber
verordneter Mindestlohn hilft niemandem. Entweder ist er nämlich so niedrig, dass er ökonomisch
unschädlich ist, dann nutzt er nicht gegen die Armut. Oder er ist so hoch, dass ein Unternehmer ihn
nicht bezahlen kann, dann vernichtet er Arbeitsplätze und verschärft die Armut. Gegen einen von
Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelten Mindestlohn ist nichts einzuwenden, denn Lohn-
und Gehaltsverhandlungen sind ureigenste Sache der Tarifparteien.
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Lisdorfer Notizen
Orchesterverein Lisdorf wählte neuen Vorstand
Der Orchesterverein Lisdorf hat in seiner jüngsten Generalversammlung Andreas
Leinenbach zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Zur 2. Vorsitzenden sowie 1.
Schriftführerin wurde Anne Wilhelm gewählt. Kurt Trockle wurde in seiner Funktion als
Kassierer bestätigt. Zur 2. Schriftführerin mit Schwerpunkt Pressearbeit wurde Birgit
Cramaro gewählt. Die beiden Kassenprüfer Edmund Sieger und Hans Podewin wurden
wieder bestätigt. Die Mitglieder wählten drei neue Beisitzer: Alfred Breininger, Hedi
Naumann und Therese Trockle. Neue musikalische Leiterin ist die ehemalige Jugendleiterin
des Vereines, Sandra Wilhelm. Sie leitet seit einiger Zeit das Große Orchester, in dem auch
die Jugend integriert ist.
Neue Postagentur in Lisdorf
Die neue Lisdorfer Postagentur befindet
sich in den Geschäfts-räumen der Firma
Gartengeräte Germann in der
Provinzialstraße 81. Dort bietet Gabi Germann (Bild oben rechts) mit ihrem Service die üblichen
Postdienstleistungen an.
Aufgeschnappt:
Aus der Saarbrücker Zeitung vom 18.03.2008
Als Zeitungsbote den Fuß verknackst
Pech hatte am Samstag der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Georg
Jungmann (51), denn beim Austragen der vierteljährlich erscheinenden Zeitung seines
CDU-Ortsverbands in Lisdorf vertrat er sich an einer Haustreppe einen Fuß. Diese Zeitung
erscheint seit 30 Jahren. Die aktuelle Ausgabe ist vor allem dem Bergbau und den
zurückliegenden Aschermittwochstreffen gewidmet. Jetzt steckt der Fuß, der regelmäßig
mit Salbe behandelt werden muss, in einer Bandage. Tja, sagt Jungmann, vor 20 Jahren
habe er so etwas als Handballer öfter erlebt, aber da erinnere er sich kaum noch dran.
Kann sein, dass er das Skilaufen, zu dem er ins Zillertal aufbrechen wollte, jetzt
abschreiben muss.
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Kirchenchor sang Pontifikalamt in Trier
Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Seligsprechung der Gründerin des Ordens der Waldbreit-
bacher Franziskanerinnen, Mutter Rosa (Margaretha Rosa Flesch 1826-1906), gestaltete ein
Projektchor aus Saarlouis ein Pontifikalamt im Hohen Dom zu Trier.
Der aus ca. 80 Sängerinnen und Sängern
bestehende Projektchor mit Aktiven der
Kirchenchöre „Cäcilia“ Lisdorf und „St. Ludwig“
Saarlouis und des Klinik-Chores der St.-Elisabeth-
Klinik Saarlouis, hatte sich unter der Leitung
unseres Organisten Armin Lamar in zahlreichen
Proben auf diesen besonderen Anlass vorbereitet.
Die Seligsprechung im Trierer Dom erfolgte durch
den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal
Meisner als Vertreter des Papstes Benedikt XVI.
und war die erste sakrale Handlung dieser Art in
unserem Raum. Sie wurde möglich durch einen
päpstlichen Erlass aus dem Jahre 2005, der es
erlaubt, dass ein Vertreter im Auftrag des Heiligen
Stuhles eine Seligsprechung außerhalb Roms durchführen darf. An allen drei Festtagen war der
Dom überfüllt. Natürlich waren auch die Schwestern der Waldbreitbacher Franziskanerinnen
vertreten, so auch die Schwestern aus der Saarlouiser St. Elisabeth Klinik, deren Träger die
„Marienhaus GmbH Waldreitbach“ ist.
Wir gratulieren den drei Saarlouiser Chören und insbesondere unserem heimischen Kirchenchor
„Cäcilia“ zu diesem einzigartigen musikalischen Erlebnis.
Maibaumsetzen 25 Jahre alt
In diesem Jahr wurde das traditionelle Lisdorfer Mai-
baumsetzen 25 Jahre alt. Das Fest wurde vom Gesang-verein
und vom Orchesterverein musikalisch umrahmt. Pastor Ralf
Hiebert richtete einige geistliche Worte an die Festgäste, der
Lisdorfer Landtagsabgeordnete Georg Jungmann erinnerte
an die Gründung der Veranstaltung vor einem viertel
Jahrhundert.
Die Lisdorfer Feuerwehr unter
ihrem neuen Chef Albert Bernard
errichtete in diesem Jahr einen
besonders gut gelungenen
Maibaum. LIGEKA-Chef Bernd
Hawner gestaltete zusammen
mit den Wehrleuten einen
kunstvoll hergerichteten Baum
mit den Zunftzeichen von
Lisdorfer Handwerkern.
Pastor Ralf Hiebert (im Bild oben rechts) ging in seiner Ansprache
auf die religiöse Bedeutung des Marienmonats Mai ein und verwies
auf die alte Tradition, durch Bittprozessionen um eine gute und
reichliche Ernte zu bitten. Unser Landtagsabgeordneter Georg
Jungmann (rechts) erinnerte daran, dass vor 25 Jahren die damals
von ihm geführte Junge Union das Lisdorfer Maibaumsetzen ins
Leben gerufen und über einige Jahre durchgeführt hatte. Später wurde die Veranstaltung
zweckmäßigerweise an die Lisdorfer Feuerwehr übergegeben, da der Maibaum von Anfang an von
den Wehrmännern vor dem Feuerwehrhaus aufgestellt wurde und die Feuerwehr die Bewirtung
übernahm.
- 14 -
Jahreshauptversammlung der CDU Lisdorf
Georg Jungmann einstimmig im Amt des Vorsitzenden betätigt
Die Lisdorfer CDU lud im April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung ins Gasthaus
Breininger ein. Auf der Tagesordnung stand neben den Arbeitsberichten die Wahl eines neuen
Vorstandes und der Delegierten. In den neuen Vorstand sind neben erfahrenen auch neue junge
Mitglieder gewählt worden.
Zu Beginn der Versammlung konnte der Vorsitzende Georg Jungmann
einige neue junge Mitglieder begrüßen und auf die erfreuliche
Mitgliederentwicklung des Ortsverbandes hinweisen, der mittlerweile 160
Mitglieder zählt.
In seinem Rechenschaftsbericht bedankte sich Jungmann bei dem Team
der CDU Lisdorf. Nur mit einer hervorragenden Mannschaft sei das
Arbeitspensum des Ortsverbandes zu erledigen, das in den beiden
Berichtsjahren 7 Ausgaben „Lisdorf aktuell“ erstellte, ca. 250
Glückwünsche aussprach, zwei Mehrtagesfahrten und zahlreiche
Fahrradausflüge und Wanderungen organisierte. Darüber hinaus
beteiligte man sich am Pfarrfest und Jubiläen anderer Ortsvereine, an
Neujahrsempfängen und richtete anlässlich des 50. Geburtstages des
Vorsitzenden einen Empfang aus, an dem über 300 Gäste teilnahmen
und anstatt Geschenken fast 3000,- Euro an die Lisdorfer Vereine
gespendet werden konnten.
Im politischen Bereich war das überragende Thema der geplante Kraftwerksneubau in Ensdorf. Die
CDU Lisdorf habe als einer der ersten eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung ganz
allgemein, aber auch für die Lisdorfer Landwirtschaft im Besonderen durchgeführt. Man habe
frühzeitig Position bezogen, dass ein neues Kraftwerk zur Energiesicherung zwar notwendig, aber
die geplante Größenordnung an diesem Standort nicht machbar sei. Dass die RWE letztlich auf das
Angebot, ein kleineres Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zu bauen, nicht eingegangen sei, war
nach Jungmanns Überzeugung eine unternehmerische Fehlentscheidung ersten Ranges.
Mit der Kanalsanierung und der damit einhergehenden Straßensanierung in der Provinzialstraße
und der Großstraße sowie dem Bau der neuen B 269 seien lange geforderte wichtige
Infrastrukturmaßnahmen für Lisdorf endlich umgesetzt worden. In den kommenden Jahren gehe es
darum, auch in der Kleinstraße und in den Nebenstraßen die Infrastruktur zu verbessern. Man habe
auch zur Verkehrssicherheit beitragen können, indem im Eingangsbereich der Ensdorfer Straße
Verkehrs beruhigende Maßnahmen durchgeführt wurden und in der Provinzialstraße eine
Ampelanlage installiert wurde. Man arbeite zurzeit daran, auch im Bereich Hador einen zusätzlichen
Fußgängerüberweg einrichten zu lassen.
Alles in allem könne man mit der Arbeit und dem Erreichten zufrieden sein, so Jungmann
abschließend. Die CDU Lisdorf ginge zuversichtlich in das kommende Superwahljahr, da man in der
Vergangenheit viel für Lisdorf erreicht habe und weiterhin die Ortsinteressen mit Nachdruck
vertreten werde. Die Wahlergebnisse der Vergangenheit hätten immer gezeigt, dass die Lisdorfer
Bevölkerung der CDU vertraue. Solche Ergebnisse seien nur möglich, so Jungmann, wenn eine
Ortspartei im Dorfleben tief verwurzelt sei. Genau dies sei in Lisdorf der Fall. Die Lisdorfer CDU
verfüge über eine hervorragende Mannschaft aus erfahrenen und jungen Persönlichkeiten, die im
Dorf- und Vereinsleben sehr engagiert seien. Deshalb sei die Lisdorfer CDU stolz, dass sie bei so
vielen Wahlgängen immer das Vertrauen der Bevölkerung eindrucksvoll erhalten habe. Dies sei
aber auch Verpflichtung, weiter dieses Vertrauen zu rechtfertigen und die Anliegen der Bürger
nachhaltig und kraftvoll zu vertreten.
Bei den Vorstandswahlen gab es bei den geheimen Wahlgängen fast ausschließlich einstimmige
Voten. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes ist auf der nächsten Seite dargestellt. In
seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende beim Vorstand und den Mitgliedern für die
kameradschaftliche Zusammenarbeit, die sich auch in den zahlreichen Ausflügen, Fahrten und
Festveranstaltungen ausdrücke, die man gemeinsam unternehme. Er sei sicher, dass sich dieser
freundschaftliche Umgang auch im neuen Vorstand fortsetzen werde.
- 15 -
Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Lisdorf
Vorsitzender: Jungmann Georg
Stellvertreter: Lay Bernd
Schütz Robert
Organisationsleiter: Philippi Alfred
Schatzmeister: Zell Norbert
Schriftführer: Weiler Harald
Internet/Medien: Mees Carlo
Mitgliederwerbung: Schmitt Gabriele
Ehrenvorsitzender: Groß Heiner
JU-Vorsitzender: Becker Frederic
Beisitzer: Bonaventura Peter
Faust Erwin
Germann Gabriele
Groß Elisabeth
Hild Klaus
Johann Claus
Krause Gabriele
Luxenburger Nicole
Mang Wolfgang
Port Klemens
Riehm Doris
Sassosant Guido
Schneider Stefan
Sonntag Arnold
Zimmer Oliver
Weiler Andreas
Nachruf
Wir trauern um unseren ehemaligen Stadtverbandsvorsitzenden
Peter Konstroffer
geboren im Juli 1953, verstorben Ostern 2008
Der Verstorbene war 36 Jahre Mitglied der Christlich Demokratischen Union.
Als langjähriger Vorsitzender des Stadtverbandes Saarlouis sowie als Mitglied der Stadtratsfraktion
und zahlreicher weiterer Gremien nahm er maßgeblichen Einfluss auf die Politik der Stadt
Saarlouis. Er wird uns stets als kompetenter und kraftvoller Kamerad in Erinnerung bleiben.
Mit seinem Tod ist unsere Partei um eine bedeutende Persönlichkeit ärmer geworden.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464
JUNGE UNION Lisdorf Thironstraße 22 Tel. 461119
Redaktion: Georg Jungmann, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Andreas und Harald Weiler, Arnold Sonntag,
Gabriele Schmitt, Gudrun Jungmann
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-
Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos
abgeholt werden.
Wir laden ein zur
CDU-Familienwanderung
am Sonntag, dem 17. August 2008
Treffpunkt: 09.30 Parkplatz Bruchwiesenschule Beaumarais
Unsere Wanderung führt uns zur mittelalterlichen TEUFELSBURG. Genießen Sie bei schönem
Wetter vom Aussichtsplateau einen einmaligen Ausblick in das Saarlouiser Becken.
Wir starten im Bereich der Bruchwiesenschule in Beaumarais und gehen zunächst durch die
Dorfzonen von Beaumarais. Nach Verlassen der bebauten Wohnlage wandern wir zunächst bis
zum Wasserwerk und treffen dann auf den „Saarlouiser Gauweg“. Diesem Weg folgen wir bis zur
Teufelsburg und dann bis zur Hauptstraße nach Oberfelsberg. Von dort führt der Wanderweg vorbei
am Sportplatz Felsberg zurück nach Beaumarais. Nach der Wanderung wollen wir es uns in einem
zünftigen Biergarten gemütlich machen und bei Speis und Trank den frühen Nachmittag ausklingen
lassen.
Die Wanderstrecke beträgt etwa 10 km (ca. 3 Stunden) und kann auch von ungeübten Wanderern
ohne größere Mühe bewältigt werden. Wegen des Aufstiegs auf die Teufelsburg sollte man aber auf
gutes und festes Schuhwerk vertrauen.
Die Wanderung findet bei jeder Witterung statt!
Wegen der Platzreservierung im Biergarten bitten wir um Anmeldung bei Alfred Philippi (Tel.:
0171 5559132) oder Email: alfred.philippi@lisdorf.de bis spätestens 01.08.2008
Schöne Ferien
wünschen Ihnen
Ihre
CDU und JU Lisdorf

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Lia Nr. 127

  • 1. Informationsschrift Nr. 127 Herausgeber für Lisdorfer Bürger Sommer 2008 CDU und JU Lisdorf CDU Lisdorf auf großer Fahrt nach Eisenach, Erfurt und Weimar Die Reisegruppe auf der Wartburg Seiten 6 und 7 Stadthaushalt 2008/2009 Seiten 2 und 3 Familienpolitik der CDU Seiten 4 und 5 Neuer CDU Vorstand in Lisdorf Seiten 14 und 15 Mehr netto vom brutto Seite 11 Orgelwettbewerb Seiten 8 und 9 Blaue Tonne in Lisdorf Seite 10 Lisdorfer Notitzen Seite 12 und 13
  • 2. - 2 - Stadthaushalt 2008/09 verabschiedet Die Stadt Saarlouis investiert in den nächsten Jahren vor allem in Straßen und Verkehrsanlagen, Kultur, Sport und Familien. Finanzdezernent Bürgermeister Klaus Pecina legte dem Stadtrat den ersten doppischen Haushalt vor. Bürgermeister Klaus Pecina (CDU): „Schwerpunkte des Doppelhaushaltes sind Familie, Kultur, Bildung, Soziales, Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die Förderung der Wirtschaft“. Das geplante Defizit für den laufenden Betrieb werde steigen, weil Einnahmen vorsichtig veranschlagt wurden. Der langfristige Schuldenstand für Investitionen werde weiter sinken. Genaue Vergleiche mit den Vorjahren seien nicht möglich, da die Verwaltung auf das so genannte Doppik- Verfahren umgestellt habe. Das System gibt Aufschluss über die tatsächlichen Kosten einschließlich Abschreibungen. Die Umstellung sei von den städtischen Finanzfachleuten „mit übermenschlicher Anstrengung“ geschafft worden, lobte Pecina; der Rat würdigte die Leistung ebenfalls. Die Stadt investiert in den beiden kommenden Jahren 6,4 Millionen Euro in Straßen und Wege. Das meiste Geld davon wird in diesem Jahr gebraucht (etwa Kleiner Markt: 1,5 Millionen Euro). Zwei Großmaßnahmen sollen den Verkehr entzerren: der Anschluss der Verzinkerei Becker an die B 51 neu (eine Million Euro für 2008); eine Million Euro 2009 für Grundstückserwerb im Zusammenhang mit einem geplanten großen Kreisel an der Ecke Wallerfanger Straße / Saint-Nazairer Allee. Sport- anlagen bilden mit rund 2,2 Millionen Euro einen weiteren Schwerpunkt. Der dickste Brocken ist die Erweiterung der Stadtgartenhalle. Profitieren werden aber auch viele Anlagen in den Stadtteilen. Die Stadt wird in den beiden nächsten Jahren das Theater am Ring zu einem Kulturhaus umbauen. 2008 stehen dafür 1,5 Millionen, 2009 zwei Millionen und für die beiden Folgejahre drei Millionen im Etat. Für die „Erlebnisinsel“ sind 420 000 Euro veranschlagt. 1,2 Millionen Euro sind bis 2011 für die Renovierung der Festungsbastion VI. vorgesehen; 550000 Euro fließen in die Restaurierung und Erschließung der Festungsmauern im Zusammenhang mit dem Wohnkomplex „Contregarde Vauban“ (früher: Schlachthofgelände). Über eine Million Euro fließen 2008 und 2009 auch in den Brandschutz (unter anderem zwei Löschfahrzeuge). Ein weiterer Akzent liegt auf dem Ausbau von Kindertages-Plätzen, auf mehr Personal für die Kinderbetreuung und auf der Einrichtung eines Sozialkaufhauses. Mit diesem Haushalt hat die große Koalition deutlich gemacht, dass sie die Stadtteile weiter voranbringen und die Innenstadt attraktiver machen will. Die Kinderbetreuung wird ausgebaut, die Sportanlagen auf einen modernen Stand gebracht. Saarlouis wird weiter an Attraktivität gewinnen und seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Große Koalition tut Saarlouis gut Kommentar von Georg Jungmann Die große Koalition hat dem politischen Klima und der Stadt selbst gut getan. Es wird immer deutlicher, dass die Entscheidung der beiden großen Parteien in Saarlouis, gemeinsam die Stadt fort zu entwickeln, richtig war. Es gibt keinen politischen Krach mehr. Die wichtigen Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Die Stadt entwickelt sich positiv. Die CDU konnte und kann in der großen Koalition alle Ihre Vorhaben aus dem Wahlprogramm 2004 umsetzen. Sei es ein weitgehend autofreier Kleiner Markt, zusätzliche Parkplätze in den Straßen um den Kleinen Markt, ein attraktiver Bahnhofsvorplatz, gastfreundliche Kasematten, ein einladender Stadtgarten und aufstrebende Stadtteile. Die Entscheidung zur großen Koalition hat sich für Saarlouis und seine Bürgerinnen und Bürger als richtig erwiesen.
  • 3. - 3 - Lisdorfer Maßnahmen im Stadthaushalt 2008/09 Für unseren Stadtteil Lisdorf und für seine Vereine sind wichtige Infrastrukturmaßnahmen im Haushalt 2008/09 enthalten. So wird der Kanalausbau in der Großstraße und in der Provinzialstraße zu Ende gebracht und die Straßen und Bürgersteige fertig gestellt. Darüber hinaus werden auf dem Sportplatz Rosenthal, der Hans Welsch Halle und in der Stadtgartenhalle bauliche Verbesserungen vorgenommen. Die Feuerwehr erhält ein neues Einsatzfahrzeug LF 20/16, das zu 30% vom Kreis bezuschusst wird. Im Hauptgebäude der Grundschule Professor-Ecker wird der Bodenbelag erneuert. Für den Endausbau im Fischerfeld und die Realisierung des Industrie- und Gewerbeparks Lisdorfer Berg wurden erste Mittel eingestellt. Für unseren Stadtteil Lisdorf sind folgende Maßnahmen vorgesehen: Ø Grundschule Sanierung Bodenbeläge Hauptgebäude 110.000,- Euro Professor Ecker Bauunterhaltung 20.000,- Euro Ø Friedhof Baumpflegemaßnahmen 1.500,- Euro Ø Feuerwehr Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges 288.000,- Euro Instandhaltungsmaßnahmen am Gebäude 12.000,- Euro Ø Sportplatz Rosenthal Flutlichtanlage 10.000,- Euro Ø Stadtgartenhalle Restfinanzierung (Erweiterung) 558.000,- Euro Erneuerung Hallenboden 150.000,- Euro Ø Hans Welsch Halle Bauunterhaltung 17.000,- Euro Ø Kanalbauarbeiten in der Groß- und Provinzialstraße 400.000,- Euro Endausbau in der Großstraße 400.000,- Euro Ø Industrie- und Gewerbepark Lisdorfer Berg 150.000,- Euro Ø Ausbau eines Kinderspielplatzes im Johannes Hoffmann Viertel 15.000,- Euro Ø Hochwasserschutz Weiher- und Mühlenbach 250.000,- Euro Ø Endausbau Fischerfeld 250.000,- Euro Ø Restfinanzierung Spielplatz Fischerfeld 44.000,- Euro Auf Antrag von CDU und SPD Lisdorf werden aus Mitteln der allgemeinen Straßenunterhaltung die Rosenthalstraße ab Sportplatz bis zum Wegekreuz auf dem Lisdorfer Berg und ab dem Wegekreuz in Richtung Neuforweiler ausgebessert bzw. erneuert. Des Weiteren soll der Anwandweg parallel zur neuen B 269 ausgebessert werden. Ebenso wird ein Verbindungsweg vom Obstgarten an den Leinpfad entlang der Saar erstellt.
  • 4. - 4 - Familien im Zentrum der Politik CDU stockt Mittel für Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf Familien sind ein unverzichtbares Kernelement unserer Gesellschaft. Sie sind Zentren der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe. Deshalb sind Politik und Gesellschaft gefordert, Familien in allen ihren Erscheinungsformen zu unterstützen. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein bedarfsgerechtes Angebot der Kinderbetreuung gehören ebenso wie eine bessere finanzielle Würdigung der Kindererziehung zu einer modernen, an solidarischen Werten orientierten Familienpolitik. Politik für Familien und Kinder geht alle Bereiche an, Wohnen und Freizeit, beste Bildung und Betreuung, eine gute Infrastruktur, das alles sind wichtige Bausteine für mehr Familien- und Kinderfreundlichkeit. Eine Gesellschaft, die die Familie nicht fördert, eine Gesellschaft ohne Kinder, ist eine Gesellschaft ohne Zukunft. Für die CDU steht Familienförderung ganz oben auf der Prioritätenliste. Deshalb haben die CDU Landtagsfraktion und die Landesregierung ein Maßnahmenbündel zur Förderung der Familien auf den Weg gebracht. 1. Nachmittagsbetreuung flächendeckend und verlässlich 1999 gab es – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – praktisch keine Nachmittagsangebote an saarländischen Schulen. Heute ist das anders: Jetzt gibt es ein solches Angebot an praktisch allen Grundschulen und den allermeisten weiterführenden Schulen. Rund 8.000 Schülerinnen und Schüler werden in rund 540 Gruppen betreut; das kostet bislang 8 Mio. Euro (Zuschüsse plus Lehrerstunden). Und was jetzt schon gut ist, wird noch besser: Nach dem flächendeckenden Ausbau werden wir in Zukunft auch die Qualität der Nachmittagsbetreuung steigern - durch vermehrten Einsatz ausgebildeter Fachkräfte, zusätzliche Lehrerstunden und eine Erweiterung der Betreuungszeiten auch in den Ferien, damit sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren lassen. 2. Verlässliche „Ganztagsschule plus“ ab kommendem Schuljahr Das Land stockt die Mittel ab dem nächsten Schuljahr um 6,5 auf 14,5 Mio. Euro auf. Die Schulen werden die Möglichkeit haben, mit Eltern und Schulträgern unter drei Modellen zu wählen. Durchgängig wird nun eine Betreuung bis 16.30 Uhr einschließlich Mittagsverpflegung und ganztägiger Ferienbetreuung vorgesehen. Schulen können auch einzelne Klassen zu Ganztagsklassen machen. Dabei kann Unterricht und Betreuung über den ganzen Tag verteilt stattfinden. Diese Modelle finanziert das Land ab dem kommenden Schuljahr mit 15.000 Euro pro Klasse, ab dem Jahr 2009 mit 20.000 Euro. Die Elternbeiträge werden auf 60 Euro pro Monat gedeckelt, ab 2009 werden es 40 Euro sein. 3. Aktive Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf Das Saarland hat mit einem Wert von 10,2 % die beste Versorgungsquote von Kinder-krippen unter allen westdeutschen Flächenländern. In Westdeutschland gibt es nämlich nur für 7,6 % der Kinder unter 3 Jahren einen Krippenplatz. Seit dem Regierungswechsel 1999 hat sich so das Angebot von 636 auf nun 2.335 Krippenplätze mehr als verdreifacht, die Mittel für die freiwillige Ganztagsschule haben sich mehr als verzehnfacht. Aber gut ist uns nicht gut genug: Im Laufe der Legislaturperiode werden wir das Betreuungsangebot weiter ausbauen; außerdem gibt es nun endlich verlässliche Anfangs- und Endzeiten für den Unterricht, so dass sich Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren lassen.
  • 5. - 5 - 4. Unterstützung beim Schulessen für Bedürftige Kinder von Sozialleistungsbeziehern und einkommensschwachen Eltern werden von der öffent- lichen Hand beim Schulessen unterstützt. Es ist eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen worden, wonach das Land sich an den voraussichtlichen Kosten von rund 1,2 Millionen Euro künftig mit 700.000 Euro und die Landkreise und Städte und Gemeinden künftig mit 500.000 Euro beteiligen. Eine finanzielle Hilfe für diese Kinder ist notwendig geworden, weil die Hartz-IV-Gesetze eine Lücke aufweisen: Der Hartz-IV-Betrag für das häusliche Mittagessen liegt deutlich unter den Kosten für ein Mittagessen in der Ganztagsschule. Die CDU hat dabei großen Wert darauf gelegt, dass nicht nur die Hartz-IV-Empfänger, sondern auch Einkommensschwache und Geringverdiener in diese Regelung einbezogen werden. Voraussetzung für eine Unterstützung ist allerdings eine Eigenbeteiligung von einem Euro - der Betrag, der diesen Eltern für die häusliche Verpflegung zur Verfügung steht. Dieser wird vom Träger des Nachmittagsangebots eingezogen. Der Differenzbetrag wird diesen von den jeweiligen Kreisjugendämtern erstattet. 5. Unterstützung durch Schoolworker Von der CDU-Landtagsfraktion initiiert und von der Landesregierung zusammen mit den Landkreisen und dem Stadtverband Saarbrücken finanziert, arbeiten seit 2003 inzwischen 57 psychologisch geschulte Fachkräfte an unseren Erweiterten Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien pädagogisch mit. Sie kümmern sich vor allem um die Beratung von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, insbesondere in Problemsituationen und bei Krisen. 6. Kein Kind wird vergessen Die CDU Saar hat sich dafür eingesetzt, dass unser Land mit der verpflichtenden Früherkennungsuntersuchung von Kleinkindern bundesweit die Vorreiterrolle übernommen hat. Mit dem Gesetz zum Schutz von Kindern vor Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung haben wir als erstes Bundesland die Verbindlichkeit der Früher-kennungsuntersuchungen landesgesetzlich verankert. Klares Signal: Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern wird bei uns konsequent bekämpft! 7. Erfolgreiche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen Für die Menschen mit Behinderungen haben die CDU-Landtagsfraktion und CDU-Landesregierung seit 1999 ca. 700 neue Plätze in Werkstätten geschaffen und dazu die Zahl der Werkstätten von damals 19 auf nun 25 erhöht. Das Ergebnis: Mit heute 3.362 Plätzen haben wir den höchsten Stand an beruflichen Eingliederungsangeboten, den es jemals im Saarland gab (1999: 2.628); das entspricht gegenüber der Zeit vor dem Regierungswechsel einer Steigerung um rund 28%. Außerdem haben wir das Angebot an Tagesförderstätten um 132 Plätze auf nunmehr 490 Plätze (plus 37%) erhöht und halten damit – einwohnerbezogen – ein Versorgungsangebot vor, das rund doppelt so hoch ist wie im Bundesdurchschnitt. In den nächsten Jahren werden wir dieses Angebot sogar noch auf insgesamt 502 Plätze ausbauen. 8. Qualitätsoffensive Kindergarten Der Kindergarten ist Bildungsstätte und Ort frühen Lernens. Deshalb hat das Saarland als erstes Bundesland das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt. Das dritte Kindergartenjahr wird jetzt auch gezielt zur vorschulischen Erziehung und zum Erwerb der Mehrsprachigkeit genutzt. In den Grenzregionen bietet inzwischen jeder 5. Kindergarten kindgerechten Fremd- sprachenunterricht mit muttersprachlichen Fachkräften an. 9. Das Saarland ist das soziale Aufsteigerland Im Sozialranking der Bundesländer des Forschungsinstituts BerlinPolis verbesserte sich das Saarland von Platz 14 (2000) auf Platz 6 (2006). So hat das Saarland die geringste Armutsquote Deutschlands (11,5 %); der Bundesschnitt beträgt 14,5 %. Dies zeigt: Auch die unteren Einkommen profitieren vom wirtschaftlichen Aufschwung im Saarland!
  • 6. - 6 - CDU auf Tour Die diesjährige CDU-Fahrt ging nach Eisenach, Erfurt und Weimar <- Traditionelles CDU Frühstück Am 22. Mai ging es morgens um 7.00 Uhr los. Vergnügt und voller Elan chauffierte uns die Firma Künzer Richtung Eisenach, wo wir gegen Mittag ankamen, nachdem wir natürlich unterwegs das obligatorische Sektfrühstück mit Croissant und Häppchen genießen durften. In Eisenach besichtigten wir die Wartburg, wo uns die Leiterin wichtige Details und Informationen lieferte. Martin Luther lebte dort, nachdem er mit dem Kirchenbann belegt wurde, weil er seine Thesen veröffentlichte. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir dann gegen 18.00 Uhr unser Hotel in Erfurt, das sehr zentral gelegen war. Abends nahmen wir das Abendessen im legendären Gourmetrestaurant „Zum Norde“ ein und ließen den Tag fröhlich ausklingen. Am nächsten Morgen erklärte uns die Reiseleiterin die wichtigsten Sehens- würdigkeiten Erfurts und führte uns auch in zahlreiche Nebengässchen, die viele an unsere Saarlouiser Altstadt erinnerten, denn auch dort gibt es Kneipe neben Kneipe. Gruppe vor der Wartburg Die Herzen schlugen höher und jeder einzelne plante bereits mittags, wo er sein Abendessen einnehmen wollte. Alle waren von dem Flair der Stadt fasziniert. Ein Höhepunkt der Fahrt war sicherlich der Besuch des Thüringer Landtages, wo uns die Sozialminis-terin Christine Lieberknecht und der CDU Fraktions- vorsitzende Mike Mohring herzlichst mit Thüringer Bratwurst und Gegrilltem begrüßten. Sie erzählten unter anderem von der prekären Situation, dass die Linken im Parlament mehr Stimmen haben als die SPD und Thüringen mit dem Saarland gemeinsam kämpfen müsse, dass die CDU die absolute Mehrheit behält, damit es im Land weiter vorwärts geht. Nachmittags erkundeten viele die Stadt auf eigene Faust, besichtigten den Dom oder gingen shoppen. Auf der Krämerbrücke in Erfurt
  • 7. - 7 - Samstags stand Weimar auf dem Programm, wo ebenfalls eine Stadtführung durchgeführt wurde. Das legendäre Hotel „Elefant“ und Goethes Wohnhaus, in dem er mit seiner Familie lebte, gaben kleine Einblicke in die damalige Zeit. Am Denkmal mit Goethe und Schiller kam natürlich niemand vorbei. In Weimar konnte man nach Herzenslust promenieren, denn die ehemalige Residenzstadt zeichnet sich durch viele Parklandschaften und malerische Gassen aus. Das ist sicherlich eine Künstlerstadt, die man öfter besuchen sollte, da waren sich alle einig. Während der Stadtführung in Erfurt Am Sonntag hieß es dann wieder Koffer packen. Auf dem Weg zurück ins Saarland beschäftigten wir uns mit einem schrecklichen Kapitel unserer Geschichte und besichtigten die Gedenkstätte Buchenwald. Es war erschreckend festzustellen, zu welchen Greueltaten Menschen fähig sind. So etwas darf niemals wieder geschehen! Gegen 19.00 Uhr kamen wir wohlbehalten in Lisdorf an und alle freuen sich bereits jetzt auf die zweitägige Tour in die Champagne im nächsten Jahr. Bild links: Ein Teil der Gruppe vor dem berühmten Goethe-Schiller-Denkmal in Weimar von Ernst Rietschel (1857). Spielplatz „Im Fischerfeld“ wird eingeweiht Der neue Spielplatz im Fischerfeld wurde bereits vor seiner endgültigen Fertig- stellung und offiziellen Eröff- nung von Eltern und Kindern sehr stark angenommen. Die Stadt wird den Spielplatz zum Ferienende am Freitag, dem 8. August, mit einem Fest offiziell einweihen. Dann werden auch die Spielplatz-paten Anette Greis und Gabi Schmitt, die bereits während der Planungs- und Bauphase mit den städtischen Planern eng zusammengearbeitet haben, offiziell ernannt.
  • 8. - 8 - Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb 2008 Sieger kommen aus Deutschland, Frankreich und Österreich und werden im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage geehrt Zum nunmehr fünften Male hatten die Stadt Saarlouis und der Lisdorfer Förderverein „Klingende Kirche“ unter Manfred Boßmann den Saarlouiser Kompositionswettbewerb für Komposition mit Orgel und einem Solo-Instrument weltweit ausgeschrieben. Dieser Kompositionswettbewerb ist vom internationalen Stellenwert in Europa einzigartig. Er ist in der europäischen Musikwelt zu einem echten „Renner“ geworden. Die Bedeutung dieses Wettbewerbs demonstriert vor allem die internationale Jury, die zum wiederholten Male aus renommierten europäischen Musikwissenschaftlern oder Hochschullehrern bestand. Veranstalter und die internationale Jury des Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerbs 2008 im Gobelinsaal unseres Rathauses, von links nach rechts: Martin Schmitt, Förderverein Klingende Kirche, Walter Birk, Kulturamt der Stadt Saarlouis, Dr. Thomas Daniel Schlee (Wien), Musikwissenschaftler, Komponist, Festivalmanager, Prof. Christiane Edinger (Berlin), Hochschullehrerin für Violine, Solistin der Berliner Philharmoniker, Roland Henz, Oberbürgermeister von Saarlouis, Prof. Adriana Höltzky (Bukarest, Stuttgart); Hochschullehrerin für Komposition am Mozarteum Salzburg, selbst mehrfache Kompositions-Preisträgerin, Prof. Theo Brandmüller (Saarbrücken), Hochschullehrer für Komposition, Analyse und Orgelimprovisation an der Musikhochschule des Saarlandes, Juryleiter, Gerd Mayer (verdeckt), Orgelmanufaktur Mayer, Heusweiler, Prof. André Laporte (Brüssel), zeitgenössischer Komponist, Hochschullehrer für Komposition an der Königlichen Hochschule Brüssel, Manfred Boßmann, Sigrid Mayer, Organist Armin Lamar, Horst Klein, alle Förderverein Klingende Kirche. Nicht im Bild ist das Jurymitglied Dr. Friedrich Spangemacher vom Saarländischen Rundfunk, Leiter der Programmgruppe Musik und Stellvertretender Programmchef von SR 2 Kulturradio.
  • 9. - 9 - Den Wert des Wettbewerbs in der internationalen Musikszene belegt die beeindruckende Zahl von 78 Einsendungen aus 21 Ländern, darunter Beiträge aus Israel, Neuseeland, den Philippinen und Südkorea. Insgesamt wurden bisher in fünf Wettbewerben fast 400 Kompositionen bewertet. Diese hohe internationale Anerkennung des Wettbewerbs ist das Ergebnis von beharrlichem Engagement, Fleiß und Begeisterung für die Sache. Saarlouis ist nicht nur Publikumsmagnet, Reiseziel, Musikmetropole und Europastadt, sondern auch eine „Orgelstadt“ geworden. Dies ist einerseits der intensiven Unterstützung der Kreisstadt Saarlouis unter drei Oberbürgermeistern und dem Kulturamt zu verdanken, vor allem aber dem ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins Klingende Kirche. Ohne das ehrenamtliche Engagement des Lisdorfer Vereins wären Festivals von solchem Rang nicht durchzuführen. Die Jury tagte am Samstag, dem 17. Mai, und erkannte nach ganztägigen, intensiven Bewertungen der anonym vorgelegten Kompositionen den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis dem freischaffenden Komponisten Erik Janson (Düsseldorf) zu für seine Komposition für Orgel und Cimbalom. Den zweiten Preis (1000 Euro) erhält Guy Olivier Ferla (Toulouse) für eine Komposition für Flöten und Orgel. Der dritte Platz (500 Euro) wurde dem Österreicher Peter Richter de Rangenier zuerkannt, bereits 78 Jahre alt und in der Musikwelt kein Unbekannter ist. Bild: Die Jury während der Sitzung im Empfangssaal des Rathauses. Im Bild vorne links Manfred Boßmann, vorne rechts Walter Birk (Kulturamt), im Hintergrund an der Auswertungstafel Horst Klein, vorne rechts mit dem Kopf zu Jury gerichtet, Dr. Thomas Schlee. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Saarlouiser Orgeltage am 28. September in der Lisdorfer Kirche. Die siegreiche Komposition wird dann uraufgeführt. Der Saarländische Rundfunk wird die Veranstaltung für sein Kulturradio aufzeichnen und später senden. Im Rahmen der Orgeltage wird zum ersten Mal der Saarlouiser Kirchenmusikpreis verliehen. Mit diesem Preis sollen künftig Personen oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich in hervorragender Weise um die Förderung der Kirchenmusik in der Stadt Saarlouis verdient gemacht haben. Er soll alle drei Jahre verliehen werden.
  • 10. - 10 - Blaue Tonnen ersetzen Container-Standorte in Saarlouis Der Neue Betriebshof Saarlouis liefert derzeit die neuen Gefäße für Altpapier an alle Haushalte aus. Mehr als 2000 Stück wurden bereits an die Haushalte in Neuforweiler, Picard und Beaumarais geliefert. In diesen Tagen werden die Haushalte in Lisdorf beliefert. Danach erhalten Roden, Steinrausch und Fraulautern, zum Schluss die Innenstadt die neue Tonne. Papier ist ein wertvoller Rohstoff, den man zum Umweltschutz, aber auch aus wirtschaftlichen Aspekten sammelt. Der Entsorgungsverband Saar (EVS) verkauft das Papier, deshalb sind die Müllgefäße und deren Leerung kostenlos. Die Leerung erfolgt alle vier Wochen mit der Hausmüllabfuhr. Dadurch können die Containerplätze in Saarlouis aufgelöst werden, deren Reinigung von illegal entsorgtem Müll die Stadt jährlich 120.000,- € kostet. Zur Glas-Entsorgung wird eine zentrale Sammelstelle eingerichtet. Sofern in einem Haushalt nicht genug Altpapier für die Tonne anfällt, kann man sich ein Gefäß mit dem Nachbarn teilen. Wenn das Gefäß voll ist, kann man weiteres Altpapier gebündelt neben der Tonne ablegen. Damit hat die Stadt umgehend auf eine Initiative der Saarlouiser CDU reagiert, die gefordert hatte, mit der Auslieferung der blauen Tonnen für Papier auch eine Lösung für die Altglasentsorgung zu schaffen und die Containerstandorte in Saarlouis gänzlich aufzulösen. Weitere Infos gibt es beim NBS unter Telefon 06831 - 48886507 oder unter der gebührenfreien Service-Nummer 0800 5000714. Saarlouis – Picobello Große Frühjahrsputzaktionen in Lisdorf An den diesjährigen Frühjahrsputzaktionen „Saarland Picobello“ und „Saarlouis räumt auf“ beteiligten sich zahlreiche ehrenamt- liche Helfer. In Lisdorf beteiligten sich zahlreiche Vereine wie der Heimatverein, der Gesangverein, die Feuerwehr, die CDU, die Firma IKEA und andere Vereine, Firmen und Institutionen sowie die Grundschule Prof.-Ecker an der Reinigung unserer Umwelt in Flur und Feld. Einige Gruppen reinigten entlang des Leinpfades der Saar, andere im Rosenthal (Bild oben) und auf dem Lisdorfer Berg. Die Teilnehmer waren erstaunt, was alles einfach in der Umwelt abgelagert bzw. entsorgt wird. Alte Autoreifen, Kotflügel, Flaschen, Kunststoffmüll, DVD’s und vieles mehr zeigten, dass manchem Zeitgenossen der Umweltschutz offensichtlich gleichgültig ist.
  • 11. - 11 - Mehr netto vom brutto! Gedanken zur aktuellen Diskussion über die zu hohen Belastungen der Menschen in Deutschland Georg Jungmann „Wir müssen diejenigen entlasten, die jeden Tag arbeiten gehen und den Sozialstaat finanzieren!“ Hohe Benzinpreise, der Anstieg des Gaspreises, Spitzenpreise beim Heizöl, die Liste der zusätzlichen Belastungen lässt sich täglich fortsetzen. Berufspendler spüren die Preissteigerung täglich, für manchen wird die Fahrt zur Arbeit schon zum Luxus. In diesen Tagen ebnen die gesetzlichen Krankenkassen argumentativ bereits das Feld für eine Beitragserhöhung zur gesetzlichen Krankenversicherung. Gleichzeitig tritt die Opposition im Land eine Armutsdiskussion los und vermittelt durch permanentes Wiederholen falscher Tatsachen den Eindruck, als bewege sich jeder zweite Saarländer an der Armutsgrenze. Als arm gilt, wer weniger als 60 % des Durchschnitts- einkommens verdient. In Deutschland bedeutet dies zurzeit: Als arm gilt, wer durchschnittlich weniger als 700 Euro im Monat hat. Als reich gilt, wer über 2600-3400 Euro monatlich netto hat. Etwa 80 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland bewegen sich zwischen diesen beiden Grenzwerten von 700 – 3400 Euro monatlich. Georg Jungmann: „Diese unredliche Diskussion von arm und reich muss ein Ende haben. Wir dürfen nicht diejenigen aus den Augen verlieren, die täglich arbeiten gehen, damit den Sozialstaat finanzieren und die Verteilung erst möglich machen.“ Konkret sieht der stellvertretende CDU-Fraktionschef im Landtag die Möglichkeit, bei den Sozialabgaben umgehend eine Entlastung der Arbeitnehmer herbeizuführen. „Die gute Lage am Arbeitsmarkt sorgt für mehr Beschäftigung. Wenn mehr Beitragszahler die Last schultern ist es möglich, bei anhaltendem Beschäftigungszuwachs den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung um 0,3 bis 0,6 Prozent zu senken. Gleichzeitig sollten wir den Bürgern bei der Pendlerpauschale und beim Kindergeld spürbar entgegenkommen. Wer arbeiten geht, muss das auch am Ende des Monats in seinem Geldbeutel spüren. Es ist ein deutliches Signal an die Leistungsträger, die den Sozialstaat finanzieren, dringend nötig.“ Deshalb ist es, so Jungmann weiter, dringend notwendig, dass die kleinen und mittleren Einkommen spürbar entlastet werden müssen. Zu überprüfen ist auch, ob die Differenz der Einkünfte zwischen denjenigen, die vom Sozialstaat finanziert werden und denen, die täglich zu ihrer Arbeit aufbrechen, ausreichend ist. „Wenn jemand einen Monat lang schafft und am Ende kaum mehr hat als jemand, der einfach zu Hause bleibt, dann stimmt etwas nicht“, so Georg Jungmann. „Das Ziel muss sein: Mehr netto vom brutto! Mehr Geld, das bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tatsächlich ankommt und verfügbar ist!“ Das in der Diskussion häufig zu hörende Argument, ein gesetzlicher Mindestlohn sei die Lösung aller Probleme, kann nicht greifen. Georg Jungmann: „Ein einheitlicher, vom Gesetzgeber verordneter Mindestlohn hilft niemandem. Entweder ist er nämlich so niedrig, dass er ökonomisch unschädlich ist, dann nutzt er nicht gegen die Armut. Oder er ist so hoch, dass ein Unternehmer ihn nicht bezahlen kann, dann vernichtet er Arbeitsplätze und verschärft die Armut. Gegen einen von Gewerkschaften und Arbeitgebern ausgehandelten Mindestlohn ist nichts einzuwenden, denn Lohn- und Gehaltsverhandlungen sind ureigenste Sache der Tarifparteien.
  • 12. - 12 - Lisdorfer Notizen Orchesterverein Lisdorf wählte neuen Vorstand Der Orchesterverein Lisdorf hat in seiner jüngsten Generalversammlung Andreas Leinenbach zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Zur 2. Vorsitzenden sowie 1. Schriftführerin wurde Anne Wilhelm gewählt. Kurt Trockle wurde in seiner Funktion als Kassierer bestätigt. Zur 2. Schriftführerin mit Schwerpunkt Pressearbeit wurde Birgit Cramaro gewählt. Die beiden Kassenprüfer Edmund Sieger und Hans Podewin wurden wieder bestätigt. Die Mitglieder wählten drei neue Beisitzer: Alfred Breininger, Hedi Naumann und Therese Trockle. Neue musikalische Leiterin ist die ehemalige Jugendleiterin des Vereines, Sandra Wilhelm. Sie leitet seit einiger Zeit das Große Orchester, in dem auch die Jugend integriert ist. Neue Postagentur in Lisdorf Die neue Lisdorfer Postagentur befindet sich in den Geschäfts-räumen der Firma Gartengeräte Germann in der Provinzialstraße 81. Dort bietet Gabi Germann (Bild oben rechts) mit ihrem Service die üblichen Postdienstleistungen an. Aufgeschnappt: Aus der Saarbrücker Zeitung vom 18.03.2008 Als Zeitungsbote den Fuß verknackst Pech hatte am Samstag der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Georg Jungmann (51), denn beim Austragen der vierteljährlich erscheinenden Zeitung seines CDU-Ortsverbands in Lisdorf vertrat er sich an einer Haustreppe einen Fuß. Diese Zeitung erscheint seit 30 Jahren. Die aktuelle Ausgabe ist vor allem dem Bergbau und den zurückliegenden Aschermittwochstreffen gewidmet. Jetzt steckt der Fuß, der regelmäßig mit Salbe behandelt werden muss, in einer Bandage. Tja, sagt Jungmann, vor 20 Jahren habe er so etwas als Handballer öfter erlebt, aber da erinnere er sich kaum noch dran. Kann sein, dass er das Skilaufen, zu dem er ins Zillertal aufbrechen wollte, jetzt abschreiben muss.
  • 13. - 13 - Kirchenchor sang Pontifikalamt in Trier Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Seligsprechung der Gründerin des Ordens der Waldbreit- bacher Franziskanerinnen, Mutter Rosa (Margaretha Rosa Flesch 1826-1906), gestaltete ein Projektchor aus Saarlouis ein Pontifikalamt im Hohen Dom zu Trier. Der aus ca. 80 Sängerinnen und Sängern bestehende Projektchor mit Aktiven der Kirchenchöre „Cäcilia“ Lisdorf und „St. Ludwig“ Saarlouis und des Klinik-Chores der St.-Elisabeth- Klinik Saarlouis, hatte sich unter der Leitung unseres Organisten Armin Lamar in zahlreichen Proben auf diesen besonderen Anlass vorbereitet. Die Seligsprechung im Trierer Dom erfolgte durch den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner als Vertreter des Papstes Benedikt XVI. und war die erste sakrale Handlung dieser Art in unserem Raum. Sie wurde möglich durch einen päpstlichen Erlass aus dem Jahre 2005, der es erlaubt, dass ein Vertreter im Auftrag des Heiligen Stuhles eine Seligsprechung außerhalb Roms durchführen darf. An allen drei Festtagen war der Dom überfüllt. Natürlich waren auch die Schwestern der Waldbreitbacher Franziskanerinnen vertreten, so auch die Schwestern aus der Saarlouiser St. Elisabeth Klinik, deren Träger die „Marienhaus GmbH Waldreitbach“ ist. Wir gratulieren den drei Saarlouiser Chören und insbesondere unserem heimischen Kirchenchor „Cäcilia“ zu diesem einzigartigen musikalischen Erlebnis. Maibaumsetzen 25 Jahre alt In diesem Jahr wurde das traditionelle Lisdorfer Mai- baumsetzen 25 Jahre alt. Das Fest wurde vom Gesang-verein und vom Orchesterverein musikalisch umrahmt. Pastor Ralf Hiebert richtete einige geistliche Worte an die Festgäste, der Lisdorfer Landtagsabgeordnete Georg Jungmann erinnerte an die Gründung der Veranstaltung vor einem viertel Jahrhundert. Die Lisdorfer Feuerwehr unter ihrem neuen Chef Albert Bernard errichtete in diesem Jahr einen besonders gut gelungenen Maibaum. LIGEKA-Chef Bernd Hawner gestaltete zusammen mit den Wehrleuten einen kunstvoll hergerichteten Baum mit den Zunftzeichen von Lisdorfer Handwerkern. Pastor Ralf Hiebert (im Bild oben rechts) ging in seiner Ansprache auf die religiöse Bedeutung des Marienmonats Mai ein und verwies auf die alte Tradition, durch Bittprozessionen um eine gute und reichliche Ernte zu bitten. Unser Landtagsabgeordneter Georg Jungmann (rechts) erinnerte daran, dass vor 25 Jahren die damals von ihm geführte Junge Union das Lisdorfer Maibaumsetzen ins Leben gerufen und über einige Jahre durchgeführt hatte. Später wurde die Veranstaltung zweckmäßigerweise an die Lisdorfer Feuerwehr übergegeben, da der Maibaum von Anfang an von den Wehrmännern vor dem Feuerwehrhaus aufgestellt wurde und die Feuerwehr die Bewirtung übernahm.
  • 14. - 14 - Jahreshauptversammlung der CDU Lisdorf Georg Jungmann einstimmig im Amt des Vorsitzenden betätigt Die Lisdorfer CDU lud im April zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung ins Gasthaus Breininger ein. Auf der Tagesordnung stand neben den Arbeitsberichten die Wahl eines neuen Vorstandes und der Delegierten. In den neuen Vorstand sind neben erfahrenen auch neue junge Mitglieder gewählt worden. Zu Beginn der Versammlung konnte der Vorsitzende Georg Jungmann einige neue junge Mitglieder begrüßen und auf die erfreuliche Mitgliederentwicklung des Ortsverbandes hinweisen, der mittlerweile 160 Mitglieder zählt. In seinem Rechenschaftsbericht bedankte sich Jungmann bei dem Team der CDU Lisdorf. Nur mit einer hervorragenden Mannschaft sei das Arbeitspensum des Ortsverbandes zu erledigen, das in den beiden Berichtsjahren 7 Ausgaben „Lisdorf aktuell“ erstellte, ca. 250 Glückwünsche aussprach, zwei Mehrtagesfahrten und zahlreiche Fahrradausflüge und Wanderungen organisierte. Darüber hinaus beteiligte man sich am Pfarrfest und Jubiläen anderer Ortsvereine, an Neujahrsempfängen und richtete anlässlich des 50. Geburtstages des Vorsitzenden einen Empfang aus, an dem über 300 Gäste teilnahmen und anstatt Geschenken fast 3000,- Euro an die Lisdorfer Vereine gespendet werden konnten. Im politischen Bereich war das überragende Thema der geplante Kraftwerksneubau in Ensdorf. Die CDU Lisdorf habe als einer der ersten eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung ganz allgemein, aber auch für die Lisdorfer Landwirtschaft im Besonderen durchgeführt. Man habe frühzeitig Position bezogen, dass ein neues Kraftwerk zur Energiesicherung zwar notwendig, aber die geplante Größenordnung an diesem Standort nicht machbar sei. Dass die RWE letztlich auf das Angebot, ein kleineres Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zu bauen, nicht eingegangen sei, war nach Jungmanns Überzeugung eine unternehmerische Fehlentscheidung ersten Ranges. Mit der Kanalsanierung und der damit einhergehenden Straßensanierung in der Provinzialstraße und der Großstraße sowie dem Bau der neuen B 269 seien lange geforderte wichtige Infrastrukturmaßnahmen für Lisdorf endlich umgesetzt worden. In den kommenden Jahren gehe es darum, auch in der Kleinstraße und in den Nebenstraßen die Infrastruktur zu verbessern. Man habe auch zur Verkehrssicherheit beitragen können, indem im Eingangsbereich der Ensdorfer Straße Verkehrs beruhigende Maßnahmen durchgeführt wurden und in der Provinzialstraße eine Ampelanlage installiert wurde. Man arbeite zurzeit daran, auch im Bereich Hador einen zusätzlichen Fußgängerüberweg einrichten zu lassen. Alles in allem könne man mit der Arbeit und dem Erreichten zufrieden sein, so Jungmann abschließend. Die CDU Lisdorf ginge zuversichtlich in das kommende Superwahljahr, da man in der Vergangenheit viel für Lisdorf erreicht habe und weiterhin die Ortsinteressen mit Nachdruck vertreten werde. Die Wahlergebnisse der Vergangenheit hätten immer gezeigt, dass die Lisdorfer Bevölkerung der CDU vertraue. Solche Ergebnisse seien nur möglich, so Jungmann, wenn eine Ortspartei im Dorfleben tief verwurzelt sei. Genau dies sei in Lisdorf der Fall. Die Lisdorfer CDU verfüge über eine hervorragende Mannschaft aus erfahrenen und jungen Persönlichkeiten, die im Dorf- und Vereinsleben sehr engagiert seien. Deshalb sei die Lisdorfer CDU stolz, dass sie bei so vielen Wahlgängen immer das Vertrauen der Bevölkerung eindrucksvoll erhalten habe. Dies sei aber auch Verpflichtung, weiter dieses Vertrauen zu rechtfertigen und die Anliegen der Bürger nachhaltig und kraftvoll zu vertreten. Bei den Vorstandswahlen gab es bei den geheimen Wahlgängen fast ausschließlich einstimmige Voten. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes ist auf der nächsten Seite dargestellt. In seinem Schlusswort bedankte sich der Vorsitzende beim Vorstand und den Mitgliedern für die kameradschaftliche Zusammenarbeit, die sich auch in den zahlreichen Ausflügen, Fahrten und Festveranstaltungen ausdrücke, die man gemeinsam unternehme. Er sei sicher, dass sich dieser freundschaftliche Umgang auch im neuen Vorstand fortsetzen werde.
  • 15. - 15 - Vorstandsmitglieder des CDU-Ortsverbandes Lisdorf Vorsitzender: Jungmann Georg Stellvertreter: Lay Bernd Schütz Robert Organisationsleiter: Philippi Alfred Schatzmeister: Zell Norbert Schriftführer: Weiler Harald Internet/Medien: Mees Carlo Mitgliederwerbung: Schmitt Gabriele Ehrenvorsitzender: Groß Heiner JU-Vorsitzender: Becker Frederic Beisitzer: Bonaventura Peter Faust Erwin Germann Gabriele Groß Elisabeth Hild Klaus Johann Claus Krause Gabriele Luxenburger Nicole Mang Wolfgang Port Klemens Riehm Doris Sassosant Guido Schneider Stefan Sonntag Arnold Zimmer Oliver Weiler Andreas Nachruf Wir trauern um unseren ehemaligen Stadtverbandsvorsitzenden Peter Konstroffer geboren im Juli 1953, verstorben Ostern 2008 Der Verstorbene war 36 Jahre Mitglied der Christlich Demokratischen Union. Als langjähriger Vorsitzender des Stadtverbandes Saarlouis sowie als Mitglied der Stadtratsfraktion und zahlreicher weiterer Gremien nahm er maßgeblichen Einfluss auf die Politik der Stadt Saarlouis. Er wird uns stets als kompetenter und kraftvoller Kamerad in Erinnerung bleiben. Mit seinem Tod ist unsere Partei um eine bedeutende Persönlichkeit ärmer geworden. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf III. Gartenreihe 50 Tel. 40155 Fax 122464 JUNGE UNION Lisdorf Thironstraße 22 Tel. 461119 Redaktion: Georg Jungmann, Frederic Becker, Heiner Groß, Bernd Lay, Andreas und Harald Weiler, Arnold Sonntag, Gabriele Schmitt, Gudrun Jungmann Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU- Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden.
  • 16. Wir laden ein zur CDU-Familienwanderung am Sonntag, dem 17. August 2008 Treffpunkt: 09.30 Parkplatz Bruchwiesenschule Beaumarais Unsere Wanderung führt uns zur mittelalterlichen TEUFELSBURG. Genießen Sie bei schönem Wetter vom Aussichtsplateau einen einmaligen Ausblick in das Saarlouiser Becken. Wir starten im Bereich der Bruchwiesenschule in Beaumarais und gehen zunächst durch die Dorfzonen von Beaumarais. Nach Verlassen der bebauten Wohnlage wandern wir zunächst bis zum Wasserwerk und treffen dann auf den „Saarlouiser Gauweg“. Diesem Weg folgen wir bis zur Teufelsburg und dann bis zur Hauptstraße nach Oberfelsberg. Von dort führt der Wanderweg vorbei am Sportplatz Felsberg zurück nach Beaumarais. Nach der Wanderung wollen wir es uns in einem zünftigen Biergarten gemütlich machen und bei Speis und Trank den frühen Nachmittag ausklingen lassen. Die Wanderstrecke beträgt etwa 10 km (ca. 3 Stunden) und kann auch von ungeübten Wanderern ohne größere Mühe bewältigt werden. Wegen des Aufstiegs auf die Teufelsburg sollte man aber auf gutes und festes Schuhwerk vertrauen. Die Wanderung findet bei jeder Witterung statt! Wegen der Platzreservierung im Biergarten bitten wir um Anmeldung bei Alfred Philippi (Tel.: 0171 5559132) oder Email: alfred.philippi@lisdorf.de bis spätestens 01.08.2008 Schöne Ferien wünschen Ihnen Ihre CDU und JU Lisdorf