Heinrich Otto, geboren am 5. August 1893 in Siegen, erlebte einen prägenden Lebensweg, der von seinen Erfahrungen im Ersten Weltkrieg und seinem Engagement für den Pazifismus und die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) geprägt war. Nach seiner schweren Verwundung kämpfte er für den Frieden, wurde Landrat im Siegen und kümmerte sich um den Wiederaufbau der Region in der Nachkriegszeit, bevor er 1946 aus dem ersten ernannten Landtag Nordrhein-Westfalens ausschied und später aus der KPD ausgeschlossen wurde. Er starb am 31. Juli 1983 und hinterließ ein Erbe als politischer Aktivist und Organisator in der Region.