Die 68er-Bewegung war eine Zeit des Wandels in Deutschland, die sich sowohl politisch als auch kulturell manifestierte und ein neues Verständnis von Demokratie hervorbrachte. Proteste, besonders gegen den Vietnamkrieg und die Notstandsgesetze, führten zur Bildung einer außerparlamentarischen Opposition und markierten den Höhepunkt der Studentenbewegung, die jedoch in den Folgejahren auseinanderbrach. Die Bewegung hinterließ bleibende Spuren, darunter die Frauenbewegung, Hochschulreformen und die politische Umorientierung vieler Aktivisten.