Die Protestbewegung der 60er Jahre in Deutschland begann 1961 mit der Ausgrenzung des SDS aus der SPD und umfasste Ziele wie Emanzipation der Frauen, Antikapitalismus und den Widerstand gegen den Vietnamkrieg. Die Bewegung erlebte eine Radikalisierung, gekennzeichnet durch Polizeigewalt und bemerkenswerte Vorfälle wie die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg sowie das Attentat auf Rudi Dutschke. Verschiedene Gruppen, darunter die Bewegung 2. Juni und die Rote Armee Fraktion (RAF), setzten sich militant gegen das Establishment ein, was zu terroristischen Aktivitäten führte.