SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Hans Schrecker – Jude und Kommunist
Von den Nazis verfolgt, von seinen Genossen verhaftet

Am 19. Dezember 2008 jährte sich der         führender KPD­ und SED­Funktionäre          slowakei geht hervor, dass Paul Merker,
25. Todestag von Hans Schrecker, Ju­         wie Wilhelm Koenen in Sachsen, wo           Eisler, Schrecker und andere Verbin­
de und Kommunist, der auf dramatische        Hans Schrecker sich nunmehr aufhielt,       dungen hatten. Das Politbüro beauf­
Weise die Wirkungen von faschistischer       dass alle seine Handlungen im Exil mit      tragte die Organe der Staatssicherheit,
Diktatur und Stalinismus im Osten            der Partei abgestimmt waren, änderten       unverzüglich Untersuchungen darüber
Deutschlands zu spüren bekam.                nichts an der harten Haltung der Partei­    durchzuführen.« (ND vom 25.11.1952)
  Am 11. März 1899 wurde Hans Schre­         führung.                                      Bereits am 24. November 1952 war
cker in einer jüdischen Familie in Ber­        Hans Schrecker – Mitglied der VVN         Hans Schrecker durch die Staatssicher­
lin geboren, besuchte das Gymnasium,         seit deren Gründung und u. a. Delegier­     heit festgenommen worden. Er wurde
wurde 1918 Mitglied der USPD und 1923                                                    nach Berlin transportiert und mit der all­
der KPD.                                                                                 gemeinen Beschuldigung konfrontiert,
  Von 1925 bis 1928 war Hans Schrecker                                                   er solle über seine Agententätigkeit für
Sekretär der Berliner Bezirksleitung der                                                 den Westen sprechen und Mittäter aus
Internationalen Arbeiterhilfe Deutsch­                                                   seinem politischen Umfeld benennen. In
lands und wirkte bis 1931 als Sekretär                                                   den Vernehmungen wurde Hans Schre­
für Agitation im Reichssekretariat der                                                   cker, der sich beständig weigerte, sich
Roten Hilfe Deutschlands (RHD) sowie                                                     selbst und andere Personen zu denun­
als Redakteur des RHD­Presseorgans                                                       zieren, durch Mitarbeiter der Staatssi­
»Tribunal«.                                                                              cherheit als »Schwein« und »Dreckjude«
  Danach war er nach kurzer Arbeit bei                                                   beschimpft und als Spion bezeichnet,
der KPD­Zeitung »Rote Fahne« Mitar­                                                      der die Partei verraten habe. Ihm wurde
beiter der Abteilung Agitation des ZK der                                                unterstellt, dass er bereits in der Weima­
KPD und verantwortlicher Redakteur der                                                   rer Republik als »geschworener Feind«
Zeitschrift »Der Agitator«.                                                              in die Partei eintrat und im Auftrage der
  Mit Parteibeschluss emigrierte Hans                                                    Polizei gegen die KPD arbeitete.
Schrecker 1933, gelangte über die            ter der 2. Hauptkonferenz im Februar          In den stundenlangen Tag­ und Nacht­
Schweiz, Frankreich, das Saarland und        1948, auf der er in einem Redebeitrag       vernehmungen ging es den Staatssi­
die Tschechoslowakei nach Großbritan­        die unzureichende Verbindung der Or­        cherheitsmitarbeitern immer wieder
nien. Dort reihte sich Hans Schrecker in     ganisation zur Bevölkerung bemängelte       darum, von Hans Schrecker belastende
die Gruppe der deutschen Exilanten ein       – blieb in den folgenden Jahren auf der     Aussagen über Kampfgefährten aus dem
und war Redakteur der »Freien Tribüne«       Landesebene in Sachsen tätig, u. a. als     westlichen Exil – u. a. Jürgen Kuczinsky,
der Bewegung »Freies Deutschland«            Chefredakteur der Illustrierten »Zeit im    Wilhelm Koenen, Grete Wittkowski, Max
und von 1942 bis 1945 freier Mitarbeiter     Bild«, als Agitationssekretär in der Lan­   Zimmering (insgesamt kamen mehr als
des »Central European Observer«, der         desleitung der SED, als 1. Sekretär der     30 Personen zur Sprache) – zu erlangen
von der tschechoslowakischen Exilre­         Nationalen Front in Sachsen und zuletzt     und über seine eigene Agententätigkeit
gierung herausgegeben wurde.                 als kommissarischer Chefredakteur der       zu sprechen. In den Vernehmungen
  Während dieser politischen Arbeit in       »Leipziger Volkszeitung«.                   ergingen sich die Staatssicherheitsmit­
Großbritannien und nach seiner spä­            Alle weiteren Bemühungen, wieder in       arbeiter in Todesdrohungen: »Ihr drecki­
teren Rückkehr in die Tschechoslowakei       Berlin tätig werden zu können, schei­       ger Nischel wird Ihnen abgeschlagen!«
lernte Hans Schrecker eine Reihe von         terten trotz Fürsprache von Anton Acker­    und »Sie lügen bis zum Vergasen!« Er
Persönlichkeiten kennen, die in der          mann an der SED­Führung.                    könne seinen Kopf nur durch umfas­
Nachkriegs­Tschechoslowakei führen­            Im Bemühen, 1952/1953 der so­             sende Aussagen retten.
de Funktionen ausübten und von denen         wjetischen Führung auch einen »DDR­           Infolge der politischen Entwicklung
einige im sogenannten Slansky­Prozess        Slansky« zu präsentieren und einen          nach Stalins Tod 1953 wurde der noch
Angeklagte oder Zeugen waren.                entsprechenden Schauprozess vorzu­          Anfang des Jahres bei der Staatssicher­
  Alle politischen Aktivitäten Hans Schre­   bereiten, wurde die SED­Führung fündig,     heit favorisierte Plan über einen »DDR­
ckers erfolgten in ständiger Abstimmung      als neben anderen auch der Name Hans        Slansky­Prozess« mit Paul Merker als
mit der Emigrationsleitung der KPD.          Schrecker in Aussagen von Angeklag­         Hauptangeklagten fallen gelassen, die
  Als Hans Schrecker im Dezember 1945        ten und Zeugen im Prager »Slansky­Pro­      Inhaftierten aber keinesfalls in Freiheit
in der Sowjetischen Besatzungszone an­       zess« fällt. Und schon stand dieser unter   gesetzt, vielmehr in mehreren Einzelpro­
kam, schlug ihm als aus dem Westen zu­       Verdacht – ebenso wie Paul Merker und       zessen mit konstruierten Anklagen kon­
rückkehrendem Emigranten bereits das         andere –, Agent imperialistischer Mäch­     frontiert und 1953 und 1954 zu langjäh­
Misstrauen der KPD­Führung entgegen.         te, Trotzkist und Feind des Sozialismus     rigen Haftstrafen verurteilt.
Hermann Matern erteilte ihm »Berlin­Ver­     zu sein. »Aus Rundfunkmeldungen über          Hans Schrecker wurde nach einer
bot«. Auch die Bemühungen von Franz          den Prozess gegen das imperialistische      Prozessfarce am 4. Februar 1954 vom
Dahlem blieben fruchtlos. Erklärungen        Verschwörerzentrum in der Tschecho­         Bezirksgericht Karl­Marx­Stadt auf ‰

                                                                                                                          Nr. 40
Gesprächskreis gebildet                                                                     Stalin hat uns das Herz gebrochen

                                                                                            In dem gleichnamigen Film berichtet
Deutsche Antifaschisten im sowjetischen Exil                                                u. a. Elfriede Schrecker über ihren
                                                                                            Mann Hans Schrecker.
Der Vorstand der Berliner VVN­BdA               Oswald Schneidratus’ Vater Werner             Der Film von Minka Pradelski,
hat auf Anregung von Oswald Schnei­           (1908­2000) verbrachte mit Frido Sey­         Eduard Erne (Deutschland 2000, 52
dratus, dessen Großvater in der Sow­          dewitz (geboren 1919) mehrere Jahre in        Min., ) wird am
jetunion 1937 erschossen wurde, einen         einem Arbeits- und Straflager an der Ko­
Gesprächskreis zu deutschen Antifa­           lyma im Nordosten der Sowjetunion.            Mittwoch, dem 11. Februar 2009,
schisten im sowjetischen Exil gebildet.       Frido Seydewitz, wuchs in einer sozial­       um 19 .00 Uhr, im Haus der Demo-
  Im Oktober und Dezember diskutierten        demokratischen Familie auf. 1933 emi­         kratie, Greifswalder Str. 4,
wir, warum und in welcher Weise sich          grierte er nach Prag und von dort 1935 in
unser Verband mit diesen Fragen befas­        die UdSSR. 1938 wurde er vom NKWD             gezeigt.
sen sollte. Der Gesprächskreis möchte         verhaftet und für zehn Jahre in Stalins
signalisieren, dass wir uns in einem Mei­     Straflager geschickt. Die Goldfelder von        Sie waren vor Hitler und der Ver­
nungsbildungsprozess zu dieser oftmals        Kolyma, auf denen er Zwangsarbeit lei­        nichtung geflohen und kehrten den­
tragischen, vielfach umstrittenen, so­        sten musste, befinden sich im nordöst­        noch zurück, um ihren Traum zu
wohl instrumentalisierten als auch lange      lichsten Zipfel Sibiriens.                    verwirklichen: ein demokratisches,
Zeit verschwiegenen Thematik mit Ver­           Er überlebte nur durch ein Wunder die       antifaschistisches und sozialisti­
anstaltungen, Veröffentlichungen und          Zeit hinter dem Polarkreis. Sein Vater,       sches Deutschland. Junge jüdische
auch individuellen Gesprächen nähern          Max Seydewitz, Redakteur und Schrift­         Kommunisten und Kommunistinnen
wollen. Wladislaw Hedeler hat eine Li­        steller, Autor zahlreicher Bücher, gehörte    wählten bewusst die sowjetisch be­
teraturübersicht angefertigt. Ulla Plener     als Reichstagsabgeordneter zum linken         setzte Zone, denn dort wollten sie
stellte für eine Handbibliothek, die in der   Flügel der SPD. Von 1947 bis 1952 war         auf den Ruinen der dunklen Vergan­
Geschäftsstelle der Berliner VVN­BdA          er Ministerpräsident von Sachsen. Am          genheit das bessere Deutschland
eingesehen werden kann, Veröffentli­          5. März 1948 kehrte Frido Seydewitz zu­       entstehen lassen. Und der Traum
chungen zur Verfügung. Inzwischen ha­         rück.                                         begann Gestalt anzunehmen. Bis
ben sich weitere Interessenten gemel­           Eine Veranstaltung der Berliner VVN­        sie im Sog der stalinistischen Säu­
det. Wir treffen uns erneut am 9. Februar     BdA in Kooperation mit Helle Panke e.V.       berungen in ganz Osteuropa und
um 18 Uhr am Franz­Mehring­Platz 1 im         und der Stiftung Haus der Demokratie          der DDR zu »ungeliebten Genossen«
Zimmer 610.                                   und Menschenrechte                            wurden.
                              Hans Coppi
                                              Ort: Robert­Havemann­Saal, Haus                 Anschließend: Historische Einord­
Erste Veranstaltung                           der Demokratie und Menschenrechte,            nung: SBZ und DDR (Anna Dost)
                                              Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin             und aktuelle deutsche Gedenkstät­
9. März 2009, 19 Uhr                          Eintritt: 1,50 Euro                           tenpolitik und Totalitarismustheorie
»Deutsche Antifaschisten im Gulag«,           Verkehrsverbindung: Tramlinie M4 sowie        (Hannes Püschel)
Oswald Schneidratus im Gespräch mit           Buslinien 200 und 240, Haltestelle »Am
Frido Seydewitz.                              Friedrichshain«.


‰
     Grundlage der Direktive 38 des Al­       Juni 1956 wurde Hans Schrecker »be­          tung der SED Gera »Volkswacht« und
liierten Kontrollrates vom 12. Oktober        gnadigt« und aus der Haft entlassen.         von 1959 bis 1969 bei der »Lausitzer
1946 – eine alliierte Rechtsgrundlage,          Als die SED­Organe auf seinen An­          Rundschau« in Cottbus gearbeitet hatte,
die gegen die Verbreitung faschisti­          trag und nach erneuter intensiver Be­        wurde er auf Veranlassung von SED­Po­
schen Gedankenguts erlassen wor­              fragung in der Zentralen Parteikontroll­     litbüromitglied Werner Lamberz 1969 als
den war – wegen »Friedensgefährdung           kommission (Leitung: H. Matern) seine        Kommentator der Zeitschrift »Horizont«
durch Propaganda für den Militarismus«        SED­Mitgliedschaft wieder herstellten,       nach Berlin geholt.
zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren      wurde gleichzeitig die Rechtmäßigkeit           Am 19. Dezember 1983 verstarb Hans
verurteilt. Ihm wurde dabei unterstellt,      seiner Verhaftung und der gegen ihn          Schrecker in Berlin. Seine Urnengrab­
Verbindung zum »Agenten Merker« ge­           durchgeführten Untersuchung bestä­           stätte befindet sich auf dem Friedhof
habt zu haben und durch sein Verhalten        tigt. Die Beschuldigungen seien jedoch       Berlin­Friedrichsfelde am Pergolenweg.
»Geheimdienste imperialistischer Mäch­        für eine Verurteilung nicht ausreichend                           T
te« unterstützt zu haben, welche sofort       gewesen, da der feindliche Charakter            1992 kassierte das Bezirksgericht
nach Beendigung des Zweiten Welt­             der Verbindungen nicht nachgewiesen          Dresden auf Antrag der Witwe Elisabeth
krieges an die Vorbereitung eines dritten     werden konnte. Eine Tätigkeit in seiner      Schrecker das Urteil des Bezirksgerichts
Weltkrieges gegangen seien.                   Heimatstadt Berlin wurde ihm weiterhin       Karl­Marx­Stadt vom 4. Februar 1954
   Seine gesamte Entwicklung sei »von         untersagt.                                   und sprach Hans Schrecker von allen
Verrat an der Arbeiterklasse und somit          Nachdem Hans Schrecker in der Folge        gegen ihn erhobenen Anklagen frei.
am deutschen Volk« gekennzeichnet. Im         beim Sender Leipzig, in der Bezirkszei­                                  Helmut Solf

Nr. 40

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Georg Elser Part 2
Georg Elser Part 2Georg Elser Part 2
Georg Elser Part 2
RimbaBa
 
Kampf um Berlin-der Anfang
Kampf um Berlin-der AnfangKampf um Berlin-der Anfang
Kampf um Berlin-der Anfang
Odal Rune
 
Georg Elser Part 1
Georg Elser Part 1Georg Elser Part 1
Georg Elser Part 1
RimbaBa
 
FanatischeFlintenweiber kleemola
FanatischeFlintenweiber kleemolaFanatischeFlintenweiber kleemola
FanatischeFlintenweiber kleemola
heckerstampehl
 
Die wannseekonferenz
Die wannseekonferenzDie wannseekonferenz
Die wannseekonferenz
freakyGirl95
 
Bonhoeffer Präsentation
Bonhoeffer PräsentationBonhoeffer Präsentation
Bonhoeffer Präsentation
reliprojekt2008
 
Elser bildungsmaterial
Elser bildungsmaterialElser bildungsmaterial
Elser bildungsmaterial
Hélder Filipe Azevedo
 
Dietrich Bonhoeffer
Dietrich BonhoefferDietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer
wichtigzuwissen
 
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaronDie schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
Das-Referat
 
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
Polizeilada
 
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
Peter Lustig
 

Was ist angesagt? (13)

Karl fehler
Karl fehlerKarl fehler
Karl fehler
 
Georg Elser Part 2
Georg Elser Part 2Georg Elser Part 2
Georg Elser Part 2
 
Kampf um Berlin-der Anfang
Kampf um Berlin-der AnfangKampf um Berlin-der Anfang
Kampf um Berlin-der Anfang
 
Georg Elser Part 1
Georg Elser Part 1Georg Elser Part 1
Georg Elser Part 1
 
FanatischeFlintenweiber kleemola
FanatischeFlintenweiber kleemolaFanatischeFlintenweiber kleemola
FanatischeFlintenweiber kleemola
 
Die wannseekonferenz
Die wannseekonferenzDie wannseekonferenz
Die wannseekonferenz
 
Bonhoeffer Präsentation
Bonhoeffer PräsentationBonhoeffer Präsentation
Bonhoeffer Präsentation
 
Lyrik & Politik
Lyrik & PolitikLyrik & Politik
Lyrik & Politik
 
Elser bildungsmaterial
Elser bildungsmaterialElser bildungsmaterial
Elser bildungsmaterial
 
Dietrich Bonhoeffer
Dietrich BonhoefferDietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer
 
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaronDie schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
Die schuldfrage des friedrich mergel am mord des juden aaron
 
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
Die volkspolizei nr 18 vom 10111949
 
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
Romanvorstellung: Du darfst nicht schreien (Gudrun Pausewang)
 

Andere mochten auch

Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
Girish Prajapati
 
PaL profiles
PaL profiles PaL profiles
PaL profiles
Rivka Graham
 
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
Nils Cleworth
 
2007 Feature PIctures of the Year
2007 Feature PIctures of the Year2007 Feature PIctures of the Year
2007 Feature PIctures of the Year
Gary Cosby
 
LLEGENDES
LLEGENDESLLEGENDES
LLEGENDES
mambla
 
Chroniques de Fouesnant - zjf
Chroniques de Fouesnant -  zjfChroniques de Fouesnant -  zjf
Chroniques de Fouesnant - zjf
Foenizella.com
 
Karina chernikova. x5. crm
Karina chernikova. x5. crmKarina chernikova. x5. crm
Karina chernikova. x5. crm
ECR Community
 
Human resources 2
Human resources 2Human resources 2
Human resources 2
Quyen Truong
 
Media landscape updater vi 2012
Media landscape updater vi 2012Media landscape updater vi 2012
Media landscape updater vi 2012
MediaDirectionOMD
 
Communication Strategies: Social Media for Small Museums
Communication Strategies: Social Media for Small MuseumsCommunication Strategies: Social Media for Small Museums
Communication Strategies: Social Media for Small Museums
Tracy Jentzsch
 
Spider Tag: #BizHeroes
Spider Tag: #BizHeroesSpider Tag: #BizHeroes
Spider Tag: #BizHeroes
spiderQube
 
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
LiveHive, Inc.
 
Tr The Pharma Matters
Tr The Pharma MattersTr The Pharma Matters
Tr The Pharma Matters
Syeelva
 
Cma powerpoint draft rwd 2011
Cma powerpoint draft rwd 2011Cma powerpoint draft rwd 2011
Cma powerpoint draft rwd 2011
richdeely
 
CSP_LCEF Case Study 2015
CSP_LCEF Case Study 2015CSP_LCEF Case Study 2015
CSP_LCEF Case Study 2015
Dillon LaHaye
 
How to create social media campaigns and follow Facebook rules
How to  create social media campaigns and follow Facebook rulesHow to  create social media campaigns and follow Facebook rules
How to create social media campaigns and follow Facebook rules
Chelsea Dygert
 

Andere mochten auch (16)

Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
Pajero Sport Standard exterior equipment and features - part 2
 
PaL profiles
PaL profiles PaL profiles
PaL profiles
 
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
Vanksen presentation icbl symposium 20-09-11
 
2007 Feature PIctures of the Year
2007 Feature PIctures of the Year2007 Feature PIctures of the Year
2007 Feature PIctures of the Year
 
LLEGENDES
LLEGENDESLLEGENDES
LLEGENDES
 
Chroniques de Fouesnant - zjf
Chroniques de Fouesnant -  zjfChroniques de Fouesnant -  zjf
Chroniques de Fouesnant - zjf
 
Karina chernikova. x5. crm
Karina chernikova. x5. crmKarina chernikova. x5. crm
Karina chernikova. x5. crm
 
Human resources 2
Human resources 2Human resources 2
Human resources 2
 
Media landscape updater vi 2012
Media landscape updater vi 2012Media landscape updater vi 2012
Media landscape updater vi 2012
 
Communication Strategies: Social Media for Small Museums
Communication Strategies: Social Media for Small MuseumsCommunication Strategies: Social Media for Small Museums
Communication Strategies: Social Media for Small Museums
 
Spider Tag: #BizHeroes
Spider Tag: #BizHeroesSpider Tag: #BizHeroes
Spider Tag: #BizHeroes
 
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
The Science of B2B Thought Leadership: How Building Thought Leadership Can Bo...
 
Tr The Pharma Matters
Tr The Pharma MattersTr The Pharma Matters
Tr The Pharma Matters
 
Cma powerpoint draft rwd 2011
Cma powerpoint draft rwd 2011Cma powerpoint draft rwd 2011
Cma powerpoint draft rwd 2011
 
CSP_LCEF Case Study 2015
CSP_LCEF Case Study 2015CSP_LCEF Case Study 2015
CSP_LCEF Case Study 2015
 
How to create social media campaigns and follow Facebook rules
How to  create social media campaigns and follow Facebook rulesHow to  create social media campaigns and follow Facebook rules
How to create social media campaigns and follow Facebook rules
 

Ähnlich wie Hans Schrecker

Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutscheDie blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
HarunyahyaGerman
 
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im UnterrichtAmpelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
Guenter K. Schlamp
 
Karl Fehler
Karl FehlerKarl Fehler
Dr Hans Kruse
Dr Hans KruseDr Hans Kruse
Dr Hans Kruse
siwiarchiv
 
Historische tatsachen nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
Historische tatsachen   nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...Historische tatsachen   nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
Historische tatsachen nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
Василь Петренко
 
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signaleDeutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
Chemtrails Spoter
 
HANDKE
HANDKEHANDKE
HANDKE
sonia
 
1983_4_2_mai.pdf
1983_4_2_mai.pdf1983_4_2_mai.pdf
1983_4_2_mai.pdf
CiroPoreba
 
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler. Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
thines2
 
Hermann kesten neu
Hermann kesten neuHermann kesten neu
Hermann kesten neu
Stan Schütz
 
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
Toni Menninger
 
Ho feng shan
Ho feng shanHo feng shan
Ho feng shan
Primo Levi
 
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNGDER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
Maria Vaz König
 
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233SGerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
MCExorzist
 
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NSFür das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
Lernen aus der Geschichte
 
Maturaarbeit Kathrin Lauber
Maturaarbeit Kathrin LauberMaturaarbeit Kathrin Lauber
Maturaarbeit Kathrin Lauber
KathrinLauber
 
MIGUEL SERRANO ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
MIGUEL SERRANO     ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR MIGUEL SERRANO     ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
MIGUEL SERRANO ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
Alicia Ramirez
 

Ähnlich wie Hans Schrecker (20)

Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutscheDie blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
Die blutige geschichte des faschismus teil i. german deutsche
 
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im UnterrichtAmpelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
Ampelmaennchen und Todesschuesse. Die DDR im Unterricht
 
Karl Fehler
Karl FehlerKarl Fehler
Karl Fehler
 
Dr Hans Kruse
Dr Hans KruseDr Hans Kruse
Dr Hans Kruse
 
Historische tatsachen nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
Historische tatsachen   nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...Historische tatsachen   nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
Historische tatsachen nr. 51 - udo walendy - babi jar - die schlucht mit 33...
 
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signaleDeutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
Deutschlandluegen general wolkow-voelker hoert die signale
 
Konrad Adenauer
Konrad AdenauerKonrad Adenauer
Konrad Adenauer
 
Maх von der Grün
Maх von der GrünMaх von der Grün
Maх von der Grün
 
HANDKE
HANDKEHANDKE
HANDKE
 
1983_4_2_mai.pdf
1983_4_2_mai.pdf1983_4_2_mai.pdf
1983_4_2_mai.pdf
 
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler. Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
Katholische Kirche in der NS Zeit. Papst Pius und Hitler.
 
Hermann kesten neu
Hermann kesten neuHermann kesten neu
Hermann kesten neu
 
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
Galton's Juenger - Auftrieb fuer Biologismus und wissenschaftlichen Rassismus...
 
Willy Brandt
Willy Brandt Willy Brandt
Willy Brandt
 
Ho feng shan
Ho feng shanHo feng shan
Ho feng shan
 
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNGDER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
DER BERLINER MAUERFALL - Geschichte / LANGFASSUNG
 
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233SGerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
Gerd Honsik - Freispruch für Hitler - 1988 - 233S
 
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NSFür das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
Für das Leben: Jüdischer Widerstand und Partisanen gegen den NS
 
Maturaarbeit Kathrin Lauber
Maturaarbeit Kathrin LauberMaturaarbeit Kathrin Lauber
Maturaarbeit Kathrin Lauber
 
MIGUEL SERRANO ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
MIGUEL SERRANO     ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR MIGUEL SERRANO     ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
MIGUEL SERRANO ADOLF HITLER, DER LETZTE AVATAR
 

Mehr von www.mathisoberhof.wordpress.com

Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein MutmachbuchRefugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kameraRede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gemeindebrief März-Mai2018
Gemeindebrief März-Mai2018Gemeindebrief März-Mai2018
Gemeindebrief März-Mai2018
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gemeindebrief 2017 09 11
Gemeindebrief 2017 09 11Gemeindebrief 2017 09 11
Gemeindebrief 2017 09 11
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gemeindebrief Apr_Mai_2017
Gemeindebrief Apr_Mai_2017Gemeindebrief Apr_Mai_2017
Gemeindebrief Apr_Mai_2017
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Das Löwen-Movie-Programm 2017
Das Löwen-Movie-Programm 2017Das Löwen-Movie-Programm 2017
Das Löwen-Movie-Programm 2017
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gb 2016 10 11 a5
Gb 2016 10 11 a5Gb 2016 10 11 a5
Gemeindebrief 8+9_ 2016
Gemeindebrief 8+9_ 2016Gemeindebrief 8+9_ 2016
Gemeindebrief 8+9_ 2016
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Dialog Petra und Moussab arabisch
Dialog Petra und Moussab arabischDialog Petra und Moussab arabisch
Dialog Petra und Moussab arabisch
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Dialog Petra und Moussab, deutsch
Dialog Petra und Moussab, deutschDialog Petra und Moussab, deutsch
Dialog Petra und Moussab, deutsch
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Dialog petra+moussab english
Dialog petra+moussab englishDialog petra+moussab english
Dialog petra+moussab english
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gemeindebrief Juni2016
Gemeindebrief Juni2016Gemeindebrief Juni2016
Gemeindebrief Juni2016
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gemeindebrief Apr2016
Gemeindebrief Apr2016Gemeindebrief Apr2016
Gemeindebrief Apr2016
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gb 2016 02 03 a5 komp
Gb 2016 02 03 a5 kompGb 2016 02 03 a5 komp
Gb 2016 02 03 a5 komp
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
So können Sie Flüchtlingen helfen.
So können Sie Flüchtlingen helfen.So können Sie Flüchtlingen helfen.
So können Sie Flüchtlingen helfen.
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfeLeitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
www.mathisoberhof.wordpress.com
 
Gb 2015 10 11 a5
Gb 2015 10 11 a5 Gb 2015 10 11 a5

Mehr von www.mathisoberhof.wordpress.com (20)

Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein MutmachbuchRefugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
Refugees welcome. So können Sie Flüchtlinge unterstützen. Ein Mutmachbuch
 
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kameraRede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
Rede von Greta Thunberg Anlässlich der Verleihung der Goldene kamera
 
Gemeindebrief März-Mai2018
Gemeindebrief März-Mai2018Gemeindebrief März-Mai2018
Gemeindebrief März-Mai2018
 
Gemeindebrief 2017 09 11
Gemeindebrief 2017 09 11Gemeindebrief 2017 09 11
Gemeindebrief 2017 09 11
 
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
Schnellanalyse Landtagswahl Saarland 2017
 
Gemeindebrief Apr_Mai_2017
Gemeindebrief Apr_Mai_2017Gemeindebrief Apr_Mai_2017
Gemeindebrief Apr_Mai_2017
 
Das Löwen-Movie-Programm 2017
Das Löwen-Movie-Programm 2017Das Löwen-Movie-Programm 2017
Das Löwen-Movie-Programm 2017
 
Gb 2016 10 11 a5
Gb 2016 10 11 a5Gb 2016 10 11 a5
Gb 2016 10 11 a5
 
Gemeindebrief 8+9_ 2016
Gemeindebrief 8+9_ 2016Gemeindebrief 8+9_ 2016
Gemeindebrief 8+9_ 2016
 
Dialog Petra und Moussab arabisch
Dialog Petra und Moussab arabischDialog Petra und Moussab arabisch
Dialog Petra und Moussab arabisch
 
Dialog Petra und Moussab, deutsch
Dialog Petra und Moussab, deutschDialog Petra und Moussab, deutsch
Dialog Petra und Moussab, deutsch
 
Dialog petra+moussab english
Dialog petra+moussab englishDialog petra+moussab english
Dialog petra+moussab english
 
Gemeindebrief Juni2016
Gemeindebrief Juni2016Gemeindebrief Juni2016
Gemeindebrief Juni2016
 
Gemeindebrief Apr2016
Gemeindebrief Apr2016Gemeindebrief Apr2016
Gemeindebrief Apr2016
 
Gb 2016 02 03 a5 komp
Gb 2016 02 03 a5 kompGb 2016 02 03 a5 komp
Gb 2016 02 03 a5 komp
 
Gemeindebrief 12_15-1_16
Gemeindebrief 12_15-1_16Gemeindebrief 12_15-1_16
Gemeindebrief 12_15-1_16
 
So können Sie Flüchtlingen helfen.
So können Sie Flüchtlingen helfen.So können Sie Flüchtlingen helfen.
So können Sie Flüchtlingen helfen.
 
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
Hilfe für Helfer_innen >Refugee welcome< 28 11-2015
 
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfeLeitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
Leitfaden für ehrenamtliche flüchtlingshilfe
 
Gb 2015 10 11 a5
Gb 2015 10 11 a5 Gb 2015 10 11 a5
Gb 2015 10 11 a5
 

Hans Schrecker

  • 1. Hans Schrecker – Jude und Kommunist Von den Nazis verfolgt, von seinen Genossen verhaftet Am 19. Dezember 2008 jährte sich der führender KPD­ und SED­Funktionäre slowakei geht hervor, dass Paul Merker, 25. Todestag von Hans Schrecker, Ju­ wie Wilhelm Koenen in Sachsen, wo Eisler, Schrecker und andere Verbin­ de und Kommunist, der auf dramatische Hans Schrecker sich nunmehr aufhielt, dungen hatten. Das Politbüro beauf­ Weise die Wirkungen von faschistischer dass alle seine Handlungen im Exil mit tragte die Organe der Staatssicherheit, Diktatur und Stalinismus im Osten der Partei abgestimmt waren, änderten unverzüglich Untersuchungen darüber Deutschlands zu spüren bekam. nichts an der harten Haltung der Partei­ durchzuführen.« (ND vom 25.11.1952) Am 11. März 1899 wurde Hans Schre­ führung. Bereits am 24. November 1952 war cker in einer jüdischen Familie in Ber­ Hans Schrecker – Mitglied der VVN Hans Schrecker durch die Staatssicher­ lin geboren, besuchte das Gymnasium, seit deren Gründung und u. a. Delegier­ heit festgenommen worden. Er wurde wurde 1918 Mitglied der USPD und 1923 nach Berlin transportiert und mit der all­ der KPD. gemeinen Beschuldigung konfrontiert, Von 1925 bis 1928 war Hans Schrecker er solle über seine Agententätigkeit für Sekretär der Berliner Bezirksleitung der den Westen sprechen und Mittäter aus Internationalen Arbeiterhilfe Deutsch­ seinem politischen Umfeld benennen. In lands und wirkte bis 1931 als Sekretär den Vernehmungen wurde Hans Schre­ für Agitation im Reichssekretariat der cker, der sich beständig weigerte, sich Roten Hilfe Deutschlands (RHD) sowie selbst und andere Personen zu denun­ als Redakteur des RHD­Presseorgans zieren, durch Mitarbeiter der Staatssi­ »Tribunal«. cherheit als »Schwein« und »Dreckjude« Danach war er nach kurzer Arbeit bei beschimpft und als Spion bezeichnet, der KPD­Zeitung »Rote Fahne« Mitar­ der die Partei verraten habe. Ihm wurde beiter der Abteilung Agitation des ZK der unterstellt, dass er bereits in der Weima­ KPD und verantwortlicher Redakteur der rer Republik als »geschworener Feind« Zeitschrift »Der Agitator«. in die Partei eintrat und im Auftrage der Mit Parteibeschluss emigrierte Hans Polizei gegen die KPD arbeitete. Schrecker 1933, gelangte über die ter der 2. Hauptkonferenz im Februar In den stundenlangen Tag­ und Nacht­ Schweiz, Frankreich, das Saarland und 1948, auf der er in einem Redebeitrag vernehmungen ging es den Staatssi­ die Tschechoslowakei nach Großbritan­ die unzureichende Verbindung der Or­ cherheitsmitarbeitern immer wieder nien. Dort reihte sich Hans Schrecker in ganisation zur Bevölkerung bemängelte darum, von Hans Schrecker belastende die Gruppe der deutschen Exilanten ein – blieb in den folgenden Jahren auf der Aussagen über Kampfgefährten aus dem und war Redakteur der »Freien Tribüne« Landesebene in Sachsen tätig, u. a. als westlichen Exil – u. a. Jürgen Kuczinsky, der Bewegung »Freies Deutschland« Chefredakteur der Illustrierten »Zeit im Wilhelm Koenen, Grete Wittkowski, Max und von 1942 bis 1945 freier Mitarbeiter Bild«, als Agitationssekretär in der Lan­ Zimmering (insgesamt kamen mehr als des »Central European Observer«, der desleitung der SED, als 1. Sekretär der 30 Personen zur Sprache) – zu erlangen von der tschechoslowakischen Exilre­ Nationalen Front in Sachsen und zuletzt und über seine eigene Agententätigkeit gierung herausgegeben wurde. als kommissarischer Chefredakteur der zu sprechen. In den Vernehmungen Während dieser politischen Arbeit in »Leipziger Volkszeitung«. ergingen sich die Staatssicherheitsmit­ Großbritannien und nach seiner spä­ Alle weiteren Bemühungen, wieder in arbeiter in Todesdrohungen: »Ihr drecki­ teren Rückkehr in die Tschechoslowakei Berlin tätig werden zu können, schei­ ger Nischel wird Ihnen abgeschlagen!« lernte Hans Schrecker eine Reihe von terten trotz Fürsprache von Anton Acker­ und »Sie lügen bis zum Vergasen!« Er Persönlichkeiten kennen, die in der mann an der SED­Führung. könne seinen Kopf nur durch umfas­ Nachkriegs­Tschechoslowakei führen­ Im Bemühen, 1952/1953 der so­ sende Aussagen retten. de Funktionen ausübten und von denen wjetischen Führung auch einen »DDR­ Infolge der politischen Entwicklung einige im sogenannten Slansky­Prozess Slansky« zu präsentieren und einen nach Stalins Tod 1953 wurde der noch Angeklagte oder Zeugen waren. entsprechenden Schauprozess vorzu­ Anfang des Jahres bei der Staatssicher­ Alle politischen Aktivitäten Hans Schre­ bereiten, wurde die SED­Führung fündig, heit favorisierte Plan über einen »DDR­ ckers erfolgten in ständiger Abstimmung als neben anderen auch der Name Hans Slansky­Prozess« mit Paul Merker als mit der Emigrationsleitung der KPD. Schrecker in Aussagen von Angeklag­ Hauptangeklagten fallen gelassen, die Als Hans Schrecker im Dezember 1945 ten und Zeugen im Prager »Slansky­Pro­ Inhaftierten aber keinesfalls in Freiheit in der Sowjetischen Besatzungszone an­ zess« fällt. Und schon stand dieser unter gesetzt, vielmehr in mehreren Einzelpro­ kam, schlug ihm als aus dem Westen zu­ Verdacht – ebenso wie Paul Merker und zessen mit konstruierten Anklagen kon­ rückkehrendem Emigranten bereits das andere –, Agent imperialistischer Mäch­ frontiert und 1953 und 1954 zu langjäh­ Misstrauen der KPD­Führung entgegen. te, Trotzkist und Feind des Sozialismus rigen Haftstrafen verurteilt. Hermann Matern erteilte ihm »Berlin­Ver­ zu sein. »Aus Rundfunkmeldungen über Hans Schrecker wurde nach einer bot«. Auch die Bemühungen von Franz den Prozess gegen das imperialistische Prozessfarce am 4. Februar 1954 vom Dahlem blieben fruchtlos. Erklärungen Verschwörerzentrum in der Tschecho­ Bezirksgericht Karl­Marx­Stadt auf ‰ Nr. 40
  • 2. Gesprächskreis gebildet Stalin hat uns das Herz gebrochen In dem gleichnamigen Film berichtet Deutsche Antifaschisten im sowjetischen Exil u. a. Elfriede Schrecker über ihren Mann Hans Schrecker. Der Vorstand der Berliner VVN­BdA Oswald Schneidratus’ Vater Werner Der Film von Minka Pradelski, hat auf Anregung von Oswald Schnei­ (1908­2000) verbrachte mit Frido Sey­ Eduard Erne (Deutschland 2000, 52 dratus, dessen Großvater in der Sow­ dewitz (geboren 1919) mehrere Jahre in Min., ) wird am jetunion 1937 erschossen wurde, einen einem Arbeits- und Straflager an der Ko­ Gesprächskreis zu deutschen Antifa­ lyma im Nordosten der Sowjetunion. Mittwoch, dem 11. Februar 2009, schisten im sowjetischen Exil gebildet. Frido Seydewitz, wuchs in einer sozial­ um 19 .00 Uhr, im Haus der Demo- Im Oktober und Dezember diskutierten demokratischen Familie auf. 1933 emi­ kratie, Greifswalder Str. 4, wir, warum und in welcher Weise sich grierte er nach Prag und von dort 1935 in unser Verband mit diesen Fragen befas­ die UdSSR. 1938 wurde er vom NKWD gezeigt. sen sollte. Der Gesprächskreis möchte verhaftet und für zehn Jahre in Stalins signalisieren, dass wir uns in einem Mei­ Straflager geschickt. Die Goldfelder von Sie waren vor Hitler und der Ver­ nungsbildungsprozess zu dieser oftmals Kolyma, auf denen er Zwangsarbeit lei­ nichtung geflohen und kehrten den­ tragischen, vielfach umstrittenen, so­ sten musste, befinden sich im nordöst­ noch zurück, um ihren Traum zu wohl instrumentalisierten als auch lange lichsten Zipfel Sibiriens. verwirklichen: ein demokratisches, Zeit verschwiegenen Thematik mit Ver­ Er überlebte nur durch ein Wunder die antifaschistisches und sozialisti­ anstaltungen, Veröffentlichungen und Zeit hinter dem Polarkreis. Sein Vater, sches Deutschland. Junge jüdische auch individuellen Gesprächen nähern Max Seydewitz, Redakteur und Schrift­ Kommunisten und Kommunistinnen wollen. Wladislaw Hedeler hat eine Li­ steller, Autor zahlreicher Bücher, gehörte wählten bewusst die sowjetisch be­ teraturübersicht angefertigt. Ulla Plener als Reichstagsabgeordneter zum linken setzte Zone, denn dort wollten sie stellte für eine Handbibliothek, die in der Flügel der SPD. Von 1947 bis 1952 war auf den Ruinen der dunklen Vergan­ Geschäftsstelle der Berliner VVN­BdA er Ministerpräsident von Sachsen. Am genheit das bessere Deutschland eingesehen werden kann, Veröffentli­ 5. März 1948 kehrte Frido Seydewitz zu­ entstehen lassen. Und der Traum chungen zur Verfügung. Inzwischen ha­ rück. begann Gestalt anzunehmen. Bis ben sich weitere Interessenten gemel­ Eine Veranstaltung der Berliner VVN­ sie im Sog der stalinistischen Säu­ det. Wir treffen uns erneut am 9. Februar BdA in Kooperation mit Helle Panke e.V. berungen in ganz Osteuropa und um 18 Uhr am Franz­Mehring­Platz 1 im und der Stiftung Haus der Demokratie der DDR zu »ungeliebten Genossen« Zimmer 610. und Menschenrechte wurden. Hans Coppi Ort: Robert­Havemann­Saal, Haus Anschließend: Historische Einord­ Erste Veranstaltung der Demokratie und Menschenrechte, nung: SBZ und DDR (Anna Dost) Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin und aktuelle deutsche Gedenkstät­ 9. März 2009, 19 Uhr Eintritt: 1,50 Euro tenpolitik und Totalitarismustheorie »Deutsche Antifaschisten im Gulag«, Verkehrsverbindung: Tramlinie M4 sowie (Hannes Püschel) Oswald Schneidratus im Gespräch mit Buslinien 200 und 240, Haltestelle »Am Frido Seydewitz. Friedrichshain«. ‰ Grundlage der Direktive 38 des Al­ Juni 1956 wurde Hans Schrecker »be­ tung der SED Gera »Volkswacht« und liierten Kontrollrates vom 12. Oktober gnadigt« und aus der Haft entlassen. von 1959 bis 1969 bei der »Lausitzer 1946 – eine alliierte Rechtsgrundlage, Als die SED­Organe auf seinen An­ Rundschau« in Cottbus gearbeitet hatte, die gegen die Verbreitung faschisti­ trag und nach erneuter intensiver Be­ wurde er auf Veranlassung von SED­Po­ schen Gedankenguts erlassen wor­ fragung in der Zentralen Parteikontroll­ litbüromitglied Werner Lamberz 1969 als den war – wegen »Friedensgefährdung kommission (Leitung: H. Matern) seine Kommentator der Zeitschrift »Horizont« durch Propaganda für den Militarismus« SED­Mitgliedschaft wieder herstellten, nach Berlin geholt. zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren wurde gleichzeitig die Rechtmäßigkeit Am 19. Dezember 1983 verstarb Hans verurteilt. Ihm wurde dabei unterstellt, seiner Verhaftung und der gegen ihn Schrecker in Berlin. Seine Urnengrab­ Verbindung zum »Agenten Merker« ge­ durchgeführten Untersuchung bestä­ stätte befindet sich auf dem Friedhof habt zu haben und durch sein Verhalten tigt. Die Beschuldigungen seien jedoch Berlin­Friedrichsfelde am Pergolenweg. »Geheimdienste imperialistischer Mäch­ für eine Verurteilung nicht ausreichend T te« unterstützt zu haben, welche sofort gewesen, da der feindliche Charakter 1992 kassierte das Bezirksgericht nach Beendigung des Zweiten Welt­ der Verbindungen nicht nachgewiesen Dresden auf Antrag der Witwe Elisabeth krieges an die Vorbereitung eines dritten werden konnte. Eine Tätigkeit in seiner Schrecker das Urteil des Bezirksgerichts Weltkrieges gegangen seien. Heimatstadt Berlin wurde ihm weiterhin Karl­Marx­Stadt vom 4. Februar 1954 Seine gesamte Entwicklung sei »von untersagt. und sprach Hans Schrecker von allen Verrat an der Arbeiterklasse und somit Nachdem Hans Schrecker in der Folge gegen ihn erhobenen Anklagen frei. am deutschen Volk« gekennzeichnet. Im beim Sender Leipzig, in der Bezirkszei­ Helmut Solf Nr. 40