Geh mir weg mit BarCamp!
Stefanie Aßmann, Stefan Evertz,
Florian Krakau, Vivian Pein
Stefan Evertz
• Social Media Berater
• Cortex digital, Köln
• BarCampRuhr
• MonitoringCamp
• KrisenPRCamp
• CRMCamp, BarCamp Köln, ...
• @hirnrinde
Was ist das?
• (Un-)Konferenzformat, dessen Inhalt von den
Teilnehmern vor Ort gestaltet wird
• Keine konkrete Programmplanung vorab
• Häufig „digitale“ Themen
• Sehr viel Input in kurzer Zeit
• Sehr anregend, aber auch sehr anstrengend
Wie ist das Format entstanden?
• Einladung durch „Web 2.0“-Erfinder Tim O‘Reilly
an handverlesene Menschen zu Wochenend-
Konferenzen – den sog. FOOCamps (FOO =
„Friends Of O‘Reilly“)
• Als offenen Gegenentwurf erfand Chris Messina
2005 das „BarCamp“
• Programmierer-Wortspiel: Wenn FOO, dann BAR
Wichtige Aspekte
• Vorstellungsrunde
• Gemeinsame Sessionplanung
• Ausrichtung auf aktuelle Themen der
Anwesenden
• Kommunikation auf Augenhöhe
• keine gesetzten Speaker
Die 8 BarCamp-Regeln (1/2)
1. Sprich über das BarCamp.
2. Blogge über das BarCamp.
3. Wenn du etwas präsentieren willst, musst du
dein Thema und deinen Namen in ein
Präsentationsfenster schreiben.
(“Sessionboard”)
4. Stelle dich mit drei Worten vor.
Die 8 BarCamp-Regeln (2/2)
5. So viele zeitgleiche Präsentationen wie es Räume gibt.
6. Keine vorher festgelegten Präsentationen, keine
Zuschauer (sondern Teilnehmer).
7. Präsentationen dauern so lange, wie sie dauern oder
bis das nächste Präsentationsfenster beginnt.
8. Wenn du zum ersten Mal bei einem BarCamp bist,
MUSST du präsentieren.
ThemenBarCamps
• BarCamps mit Fokus auf ein Thema (z.B. Typo3,
Video, Wordpress, Monitoring, etc.)
• Kleinere Zielgruppe
• Höhere Chance auf Sponsoren, da weniger
Streuverlust
• Größte „Gefahr“ für Konferenzen, da mehr
Wissenstransfer und Austausch möglich
Interne BarCamps
• BarCamps mit geschlossenem Teilnehmerkreis
(Firma, Verband, etc.)
• Vereinfachter Wissensaustausch
• Erhöhte interne Vernetzung
• Gute Möglichkeit, Themen für die interne
Agenda zu identifizieren
Nachwuchs 1: Die Altersstruktur
Quelle: Umfrage Eventkommunikation, Cortex digital, Juli 2013 (n= 200)
Nachwuchs 2: Die „Neulinge“
Anteil „Neulinge“ liegt bei 40%, - auch 2014
BarCamps im Jahresverlauf
Quelle: barcamp-liste.de / Jan Theofel
BarCamps vs. ThemenCamps
Quelle: barcamp-liste.de / Jan Theofel
Kritik 1: Kommerzialisierung
• Eintritt?
• (Partielle) Finanzierung durch Sponsoren?
• Einflussnahme aufs Programm durch
Sponsoren?
• Ausschluss interessierter Gruppen?
Exkurs: Eintritt
• Entlastet das Budget (da Sponsoren immer
mehr priorisieren müssen)
• Schafft Verbindlichkeit
• Vermittelt Seriösität
• Entlastet die Orga (weniger Akquise)
Kritik 2: Offenes Format?
• Vorstrukturierung der Teilnehmer?
• Sessions der Sponsoren?
5 Thesen...
Das BarCamp stirbt nie.
Format ist nicht für jeden etwas, aber es gibt
stetig neue Teilnehmer. Und Themen.
BarCamp vs. ThemenCamp?
Der Anteil der ThemenCamps wird eher noch
steigen.
Professionalisierung?
Solange die Regeln beachtet werden: Immer
gern. Und unbedingt.
Kommerzialisierung?
Kein Problem. Und keine Gefahr (vor allem in
der Nische und nach den Regeln).
Eintritt?
Wird bleiben. Und kann auch (gerade bei
ThemenCamps) weiter steigen.
Soviel zu den Eckdaten...
Vivian Pein
• Social Media Manager
• Hamburg / Bonn
• CommunityCamp
• BarCamp Hamburg
• Artcamp
• CRMCamp
• BarCamp Shanghai
• @zeniscalm
Stefanie Aßmann
• Account Manager
• achtung!, Hamburg
• MonitoringCamp
• @miss_assmann
Florian Krakau
• Digitalbetreuer
• Offenburg / München
• PathCamp
• BarCamp Offenburg
• @dotdean
Stefanie Aßmann, Stefan Evertz,
Florian Krakau, Vivian Pein
Session-Hashtag: #recamp

Geh mir weg mit BarCamp! #rp14

  • 1.
    Geh mir wegmit BarCamp! Stefanie Aßmann, Stefan Evertz, Florian Krakau, Vivian Pein
  • 2.
    Stefan Evertz • SocialMedia Berater • Cortex digital, Köln • BarCampRuhr • MonitoringCamp • KrisenPRCamp • CRMCamp, BarCamp Köln, ... • @hirnrinde
  • 3.
    Was ist das? •(Un-)Konferenzformat, dessen Inhalt von den Teilnehmern vor Ort gestaltet wird • Keine konkrete Programmplanung vorab • Häufig „digitale“ Themen • Sehr viel Input in kurzer Zeit • Sehr anregend, aber auch sehr anstrengend
  • 4.
    Wie ist dasFormat entstanden? • Einladung durch „Web 2.0“-Erfinder Tim O‘Reilly an handverlesene Menschen zu Wochenend- Konferenzen – den sog. FOOCamps (FOO = „Friends Of O‘Reilly“) • Als offenen Gegenentwurf erfand Chris Messina 2005 das „BarCamp“ • Programmierer-Wortspiel: Wenn FOO, dann BAR
  • 5.
    Wichtige Aspekte • Vorstellungsrunde •Gemeinsame Sessionplanung • Ausrichtung auf aktuelle Themen der Anwesenden • Kommunikation auf Augenhöhe • keine gesetzten Speaker
  • 6.
    Die 8 BarCamp-Regeln(1/2) 1. Sprich über das BarCamp. 2. Blogge über das BarCamp. 3. Wenn du etwas präsentieren willst, musst du dein Thema und deinen Namen in ein Präsentationsfenster schreiben. (“Sessionboard”) 4. Stelle dich mit drei Worten vor.
  • 7.
    Die 8 BarCamp-Regeln(2/2) 5. So viele zeitgleiche Präsentationen wie es Räume gibt. 6. Keine vorher festgelegten Präsentationen, keine Zuschauer (sondern Teilnehmer). 7. Präsentationen dauern so lange, wie sie dauern oder bis das nächste Präsentationsfenster beginnt. 8. Wenn du zum ersten Mal bei einem BarCamp bist, MUSST du präsentieren.
  • 8.
    ThemenBarCamps • BarCamps mitFokus auf ein Thema (z.B. Typo3, Video, Wordpress, Monitoring, etc.) • Kleinere Zielgruppe • Höhere Chance auf Sponsoren, da weniger Streuverlust • Größte „Gefahr“ für Konferenzen, da mehr Wissenstransfer und Austausch möglich
  • 9.
    Interne BarCamps • BarCampsmit geschlossenem Teilnehmerkreis (Firma, Verband, etc.) • Vereinfachter Wissensaustausch • Erhöhte interne Vernetzung • Gute Möglichkeit, Themen für die interne Agenda zu identifizieren
  • 10.
    Nachwuchs 1: DieAltersstruktur Quelle: Umfrage Eventkommunikation, Cortex digital, Juli 2013 (n= 200)
  • 11.
    Nachwuchs 2: Die„Neulinge“ Anteil „Neulinge“ liegt bei 40%, - auch 2014
  • 12.
    BarCamps im Jahresverlauf Quelle:barcamp-liste.de / Jan Theofel
  • 13.
    BarCamps vs. ThemenCamps Quelle:barcamp-liste.de / Jan Theofel
  • 14.
    Kritik 1: Kommerzialisierung •Eintritt? • (Partielle) Finanzierung durch Sponsoren? • Einflussnahme aufs Programm durch Sponsoren? • Ausschluss interessierter Gruppen?
  • 15.
    Exkurs: Eintritt • Entlastetdas Budget (da Sponsoren immer mehr priorisieren müssen) • Schafft Verbindlichkeit • Vermittelt Seriösität • Entlastet die Orga (weniger Akquise)
  • 16.
    Kritik 2: OffenesFormat? • Vorstrukturierung der Teilnehmer? • Sessions der Sponsoren?
  • 17.
  • 18.
    Das BarCamp stirbtnie. Format ist nicht für jeden etwas, aber es gibt stetig neue Teilnehmer. Und Themen.
  • 19.
    BarCamp vs. ThemenCamp? DerAnteil der ThemenCamps wird eher noch steigen.
  • 20.
    Professionalisierung? Solange die Regelnbeachtet werden: Immer gern. Und unbedingt.
  • 21.
    Kommerzialisierung? Kein Problem. Undkeine Gefahr (vor allem in der Nische und nach den Regeln).
  • 22.
    Eintritt? Wird bleiben. Undkann auch (gerade bei ThemenCamps) weiter steigen.
  • 23.
    Soviel zu denEckdaten...
  • 24.
    Vivian Pein • SocialMedia Manager • Hamburg / Bonn • CommunityCamp • BarCamp Hamburg • Artcamp • CRMCamp • BarCamp Shanghai • @zeniscalm
  • 25.
    Stefanie Aßmann • AccountManager • achtung!, Hamburg • MonitoringCamp • @miss_assmann
  • 26.
    Florian Krakau • Digitalbetreuer •Offenburg / München • PathCamp • BarCamp Offenburg • @dotdean
  • 27.
    Stefanie Aßmann, StefanEvertz, Florian Krakau, Vivian Pein Session-Hashtag: #recamp