Max Frischs Tagebücher thematisieren die Suche nach Identität und den Umgang mit Hoffnungen und Erwartungen angesichts der Weltlage. Das Schreiben wird als Akt des Selbstlesens beschrieben, der sowohl Erkenntnis als auch Schrecken bringt, während die Angst vor Missverständnissen und Isolation verdeutlich wird. Der Text betont, dass schriftliche Reflexion eine literarische Form der Wahrheitsfindung darstellt, die das Individuum in seiner Komplexität zeigt.