Maßgeschneiderte

Finanzierung für
Gründungen
Digitales Gründerzentrum Hof
Dipl.-Bankbetriebswirt (BA)

Rüdiger Laß
Leiter LfA Förderstützpunkt Hof
18. Mai 2017
Kreditgeschäft 

oder „Wie sieht der Schneider den Kunden ?“
○ Bankensicht vs. Nachfolger-/Gründersicht ?
○ Perspektive der Hausbanken hinsichtlich Nachfolge-/
Gründungsantrag
Ertrag !" Risiko
- Zahlungsfähigkeit/Kapitaldienst ?
- Besicherung ?
Kreditgeschäft 

oder „Wo nimmt der Schneider Maß ?“
○ Eigenkapitaleinsatz ?
● Eigenkapital verringert Finanzierungsvolumen und
Kapitaldienst
● Eigenkapital verringert das Risiko der Hausbank
● Eigenkapital wirkt sich positiv auf Ihr Rating aus
○ Finanzierungsdauer ?
● „Goldene Finanzierungsregel“
○ langfristig genutzte Güter sind auch langfristig zu
finanzieren (Fristenkongruenz)
○ laufzeitbedingte Effekte auf Gesamtzinsaufwand, jährliche
Belastung, Kapitaldienstfähigkeit
Kreditgeschäft 

oder „Die Frage nach dem Schnittmuster“
Existenzgründung / Nachfolgeregelung " Businessplan
○ was ist das?
○ Inhalt:
● Geschäftsidee, Produkt, Sortiment, Dienstleistung
● Lebenslauf Gründer
● Wettbewerb und Zielgruppe
● Werbung
● Investitions- und Finanzplan
● Chancen- und Risikobewertung
● Planzahlen Umsatz, Rendite, Veränderung Fremdkapital/
Liquidität
Das Bankgespräch 

oder „Auf den Inhalt kommt es an“
○ Kennt der Unternehmer die Inhalte seines Konzepts?
○ identifiziert sich der Unternehmer mit seinem Vorhaben?
○ ist die Motivation nachvollziehbar?
○ Unternehmertyp?
○ Bei einem Team: Aufgabenverteilung/ Stärken-Schwächen
○ Ist der Unternehmer/das Konzept vertriebsorientiert?
○ Kann die Realisierbarkeit überzeugend dargestellt werden?
○ Ist ein Notfallplan existent?
○ Authentisches Auftreten (Kleidung, ehrliche und
überzeugte Antworten, Sprache, Gestik/Mimik,
Augenkontakt)
Bonitätsprüfung oder „Da war doch noch was
? - Am Schluss muss man bezahlen“
○ Kreditfähigkeit
● Fähigkeit, rechtswirksame Kreditverträge abzuschließen
○ Kreditwürdigkeit
● persönliche Gesichtspunkte
● sachliche Gesichtspunkte (Kapitaldienst)
○ aktuelle betriebswirtschaftliche Zahlen
○ Zeitreihenanalyse
● Prüfung der Ertragssituation der Vergangenheit (Nachfolge)
● darauf basierend: Prognose in die Zukunft
○ Definition: Cash-Flow
● Jahresüberschuss
● Abschreibungen
Rating oder „Man wird gemessen und gewogen“
○ Quantitative Kriterien (Kennzahlen aus Bilanz,
Betriebswirtschaftliche Auswertung, Vermögen-Schulden-
Aufstellung)
● EK-Quote
● Umsatzrentabilität
● Liquiditätslage / kurzfristige Verschuldung
● Finanzlage
● Ertragslage
● Wachstum
○ Qualitative Kriterien (weiche Faktoren)
● Dauer Rechnungslegung
● Kontoführung
● Absicherung Risiken
Kreditsicherheiten oder „Damit der Anzug
nicht reißt kommt es auf die Nähte an“
○ Verkehrswert vs. Sicherheitenwert
● Liquidierbarkeit
○ Kontoguthaben
○ Wertpapierdepots
○ Forderungen (RKW bei Kapital-LV, KU-Ford.,…)
○ bewegliche Sachen
○ unbewegliche Sachen (Grundpfandrechte)
● Drittverwendbarkeit
● Bei Immobilien: 1. Lage, 2. Lage, 3. Lage
● Zustand der Sachsicherheiten
● Wertermittlungsgrenzen
Innovative Finanzierungsformen
oder „Bezahlen einmal anders“
○ Venture Capital / Private Equity
○ Crowdfunding
○ Wie steht die LfA Förderbank Bayern zu diesen
Finanzierungsformen ?
Was „macht“ eine Förderbank?

oder „Der gute Schneider !“
○ Beratung => Unterstützung bei
finanz. Entscheidungen
○ Zinsverbilligte Darlehen => Senkung Kapitalkosten
○ Risikoentlastung Hausbank => Zugang zu Fremdkapital
erleichtern
○ Netzwerk => Kontakte, Verlinkung
LfA Förderbank
Bayern im Überblick
• Gegründet 1951, staatliche Spezialbank
für eine umfassende
Wirtschaftsförderung in Bayern.
• Kernkompetenz:
Unternehmensfinanzierung mit den
Geschäftsfeldern Gründung, Wachstum,
Innovation, Umweltschutz und
Stabilisierung.
• Zielgruppe: Freiberufler,
mittelständische Unternehmen, Gründer
und Kommunen in Bayern.
• Rd. 300 Mitarbeiter (LfA-Gruppe rd.
440), die Bilanzsumme liegt bei ca. 22
Mrd. EUR.
Geschäftsfelder und
Förderaufgaben
Gründung Wachstum Innovation Umweltschut
z
Stabilisierun
g
Infrastruktur
Immer: Hausbankprinzip
Die Hausbank
• schließt den Darlehensvertrag
mit dem Unternehmen
• ruft Darlehensmittel nach
Bedarf bei der LfA ab
• zahlt die Mittel aus
Die Hausbank
• hilft bei der Antragstellung
• prüft Vorhaben und Bonität
• leitet den Antrag weiter an 

die LfA
Der Unternehmer
• erstellt ein Konzept
• informiert sich ggf. bei der 

LfA-Förderberatung

(Tel. 0800/ 21 24 24 0

kostenfrei)
• führt Finanzierungsgespräche
mit potenziellen Hausbanken
Die LfA Förderbank
Bayern
• berät in der Planungsphase
• prüft den Antrag
• leitet der Hausbank ein
Darlehens-, Bürgschafts- oder
dem Unternehmer ein
Beteiligungsangebot zu
Gründung
Praxisbeispiel:

Existenzgründungsfinanzierung
➜ Kapitalbedarf (Beachte: Vorbeginnklausel !)
Kapitalbedarf TEUR
Firmenwert 200
Umbaukosten 20
Maschinen, Geräte 50
EDV, Mobiliar 30
Gesamtkapitalbedarf 300
Gründung
Praxisbeispiel:

Existenzgründungsfinanzierung
Beispiel 1:
Finanzierungsmittel Anteil TEUR
Startkredit 100 % 300
Gesamtfinanzierung 100 % 300
Gründung
Existenzgründungsfinanzierung
Beispiel 2:
➜ mit 15 % Eigenkapital als Voraussetzung für ERP-Kapital Gründung
Finanzierungsmittel Anteil TEUR
Startkredit 55 % 165
ERP-Kapital für Gründung 30 % 90
Eigenmittel 15 % 45
Gesamtfinanzierung 100 % 300
Risikoentlastung
Risikoteilung zwischen LfA und
Hausbanken
Mittelständisches
Bürgschaftsprogramm
Haftungsfreistellungen
Auftragsgarantien
Beispiel zur Haftungsfreistellung
Startkredit
Vorhaben:
Nachfolge bzw. gleichzeitige Existenzgründung Industriebetrieb; Darlehen 300.000 ,-- Euro
Finanzierung TEUR
Startkredit 300.000
Gesamt 300.000
vorhandene Sicherheiten/WerthaltigkeitTEUR
Grundschuld
Sicherungsübereignung BGA und Geräte
werthaltig: 90.000
eventueller Ausfallbetrag der Hausbank

ohne Haftungsfreistellung: 210.000 EUR

mit 70 % Haftungsfreistellung: 63.000 EUR => Risikoentlastung 147.000 EUR
Wie ermittelt die Hausbank den
Preis für das Darlehen:



Risikogerechtes Zinssystem
1. Schritt
Bestimmung der
Bonitätsklasse
Einschätzung der
wirtschaftlichen
Verhältnisse (Bonität)
Grundprinzip des risikogerechten
Zinssystems
Risikoeinschätzung der Hausbank
2. Schritt
Bestimmung der
Besicherungsklasse
Beurteilung der
Sicherheiten
3. Schritt
Ermittlung der Preisklasse
4. Schritt
Vereinbarung der
Konditionen
Schritt 1: Bestimmung der Bonitätsklasse
➜ Bewertung der Bonität des Letztkreditnehmers nach den internen Verfahren
der Hausbank und Zuordnung zu einer Bonitätsklasse.
➜ Schlüsselfaktor für die Zuordnung ist die 1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit.
Bonitätsklasse
Bonitätseinschätzung
durch die Hausbank
Risikoeinschätzung
durch die Hausbank
Einjahresausfallwahr-
scheinlichkeit des
Kreditnehmers
1 ausgezeichnet niedrig bis 0,10 %
2 sehr gut | über 0,10 % bis 0,40 %
3 gut | über 0,40 % bis 1,20 %
4 befriedigend | über 1,20 % bis 1,80 %
5 noch befriedigend | über 1,80 % bis 2,80 %
6 ausreichend | über 2,80 % bis 5,50 %
7 noch ausreichend hoch über 5,50 % bis 10,00 %
Schritt 2: Bestimmung der
Besicherungsklasse
➜ Bewertung der Besicherung des Förderkredits nach den internen Verfahren der
Hausbank und Zuordnung zu einer Besicherungsklasse.
➜ Die Besicherungsklasse ergibt sich aus der von der Hausbank ermittelten
prozentualen werthaltigen Besicherung.
Besicherungsklasse Werthaltige Besicherung in %
1 70 % und mehr
2 unter 70 % und über 40 %
3 bis 40 %
Schritt 3: Ermittlung der Preisklasse
Durch Kombination der Bonitätsklasse und der Besicherungsklasse leitet sich die
Preisklasse ab
➜ Jede Preisklasse deckt eine Bandbreite ab, innerhalb derer der individuelle
Zinssatz liegt.
➜ Die maximalen Zinssätze dieser Bandbreiten (Zinsobergrenze der jeweiligen
Preisklasse)

werden von der LfA in ihrer Konditionenübersicht veröffentlicht.
➜ Für nicht explizit angegebene Kombinationen ist eine Antragstellung nicht
zulässig. Gegebenenfalls kann hier über eine Bürgschaft eine Verbesserung
erreicht werden.
Bonitätsklass
e
1 1 1 2 2 3 4 2 3 5 4 6 5 3 4 5 6 7 7 6
Besicherungs-
klasse
1 2 3 1 2 1 1 3 2 1 2 1 2 3 3 3 2 1 2 3
Preisklasse A B C D E F G X
Schritt 4: Vereinbarung der Konditionen
➜ Die Zinsen, die die LfA der Hausbank einräumt, sind wie bisher einheitlich und
unverändert günstig.
➜ Die Hausbank muss diesen Refinanzierungsvorteil voll an das Unternehmen
weitergeben und darf nur die Risikokosten aufschlagen, die der individuellen
Bonität des Kunden und der Werthaltigkeit der Sicherheiten entsprechen.
➜ Die konkrete Höhe des Zinssatzes für das Unternehmen wird von diesem mit der
Hausbank individuell vereinbart.
Beteiligungskapital für Existenzgründer
• in Form typisch stiller Beteiligungen
• zur Mitfinanzierung des Investitions-
und Betriebsmittelbedarfs
• in Höhe von 20.000 EUR bis 250.000 EUR
• für einen Zeitraum von 10 Jahren
Gutes Konzept
Existenzgründung sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen
Eigenmittel Gute Marktchancen Persönliche Haftung
Wir stellen zusätzlich
Eigenkapital zur Verfügung
ERP-Gründerkredit – StartGeld
Laufzeit
bis zu 10 Jahre
bis zu 100.000 EUR
Fremdfinanzierung
erleichterte
Besicherung
zweite Antragstellung
möglich
Finanzierungsanteil
bis zu 100 %
Förderung bis 5 Jahre
nach Gründung
anfänglicher
Nebenerwerb möglich
bis zu 30.000 EUR
Betriebsmittelanteil
80 % Haftungsfreistellung für die Hausbank inklusive!
Wenn es konkret wird:

Weitere Informationen
➜ finden Sie auch im Internet unter
www.lfa.de oder www.kfw.de
➜ erhalten Sie bei der LfA-Förderberatung 

unter der kostenlosen Telefonnummer:

0800 / 21 24 24 0
➜ oder in der Repräsentanz für Nordbayern
in Nürnberg unter Telefon: 0911 / 8 10
08 – 00
➜ Förderstützpunkt Hof unter Telefon:
09281/1 40 02 30
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.
www.lfa.de

Finanzierung fuer Gruender

  • 1.
    Maßgeschneiderte
 Finanzierung für Gründungen Digitales GründerzentrumHof Dipl.-Bankbetriebswirt (BA)
 Rüdiger Laß Leiter LfA Förderstützpunkt Hof 18. Mai 2017
  • 2.
    Kreditgeschäft 
 oder „Wiesieht der Schneider den Kunden ?“ ○ Bankensicht vs. Nachfolger-/Gründersicht ? ○ Perspektive der Hausbanken hinsichtlich Nachfolge-/ Gründungsantrag Ertrag !" Risiko - Zahlungsfähigkeit/Kapitaldienst ? - Besicherung ?
  • 3.
    Kreditgeschäft 
 oder „Wonimmt der Schneider Maß ?“ ○ Eigenkapitaleinsatz ? ● Eigenkapital verringert Finanzierungsvolumen und Kapitaldienst ● Eigenkapital verringert das Risiko der Hausbank ● Eigenkapital wirkt sich positiv auf Ihr Rating aus ○ Finanzierungsdauer ? ● „Goldene Finanzierungsregel“ ○ langfristig genutzte Güter sind auch langfristig zu finanzieren (Fristenkongruenz) ○ laufzeitbedingte Effekte auf Gesamtzinsaufwand, jährliche Belastung, Kapitaldienstfähigkeit
  • 4.
    Kreditgeschäft 
 oder „DieFrage nach dem Schnittmuster“ Existenzgründung / Nachfolgeregelung " Businessplan ○ was ist das? ○ Inhalt: ● Geschäftsidee, Produkt, Sortiment, Dienstleistung ● Lebenslauf Gründer ● Wettbewerb und Zielgruppe ● Werbung ● Investitions- und Finanzplan ● Chancen- und Risikobewertung ● Planzahlen Umsatz, Rendite, Veränderung Fremdkapital/ Liquidität
  • 5.
    Das Bankgespräch 
 oder„Auf den Inhalt kommt es an“ ○ Kennt der Unternehmer die Inhalte seines Konzepts? ○ identifiziert sich der Unternehmer mit seinem Vorhaben? ○ ist die Motivation nachvollziehbar? ○ Unternehmertyp? ○ Bei einem Team: Aufgabenverteilung/ Stärken-Schwächen ○ Ist der Unternehmer/das Konzept vertriebsorientiert? ○ Kann die Realisierbarkeit überzeugend dargestellt werden? ○ Ist ein Notfallplan existent? ○ Authentisches Auftreten (Kleidung, ehrliche und überzeugte Antworten, Sprache, Gestik/Mimik, Augenkontakt)
  • 6.
    Bonitätsprüfung oder „Dawar doch noch was ? - Am Schluss muss man bezahlen“ ○ Kreditfähigkeit ● Fähigkeit, rechtswirksame Kreditverträge abzuschließen ○ Kreditwürdigkeit ● persönliche Gesichtspunkte ● sachliche Gesichtspunkte (Kapitaldienst) ○ aktuelle betriebswirtschaftliche Zahlen ○ Zeitreihenanalyse ● Prüfung der Ertragssituation der Vergangenheit (Nachfolge) ● darauf basierend: Prognose in die Zukunft ○ Definition: Cash-Flow ● Jahresüberschuss ● Abschreibungen
  • 7.
    Rating oder „Manwird gemessen und gewogen“ ○ Quantitative Kriterien (Kennzahlen aus Bilanz, Betriebswirtschaftliche Auswertung, Vermögen-Schulden- Aufstellung) ● EK-Quote ● Umsatzrentabilität ● Liquiditätslage / kurzfristige Verschuldung ● Finanzlage ● Ertragslage ● Wachstum ○ Qualitative Kriterien (weiche Faktoren) ● Dauer Rechnungslegung ● Kontoführung ● Absicherung Risiken
  • 8.
    Kreditsicherheiten oder „Damitder Anzug nicht reißt kommt es auf die Nähte an“ ○ Verkehrswert vs. Sicherheitenwert ● Liquidierbarkeit ○ Kontoguthaben ○ Wertpapierdepots ○ Forderungen (RKW bei Kapital-LV, KU-Ford.,…) ○ bewegliche Sachen ○ unbewegliche Sachen (Grundpfandrechte) ● Drittverwendbarkeit ● Bei Immobilien: 1. Lage, 2. Lage, 3. Lage ● Zustand der Sachsicherheiten ● Wertermittlungsgrenzen
  • 9.
    Innovative Finanzierungsformen oder „Bezahleneinmal anders“ ○ Venture Capital / Private Equity ○ Crowdfunding ○ Wie steht die LfA Förderbank Bayern zu diesen Finanzierungsformen ?
  • 10.
    Was „macht“ eineFörderbank?
 oder „Der gute Schneider !“ ○ Beratung => Unterstützung bei finanz. Entscheidungen ○ Zinsverbilligte Darlehen => Senkung Kapitalkosten ○ Risikoentlastung Hausbank => Zugang zu Fremdkapital erleichtern ○ Netzwerk => Kontakte, Verlinkung
  • 11.
    LfA Förderbank Bayern imÜberblick • Gegründet 1951, staatliche Spezialbank für eine umfassende Wirtschaftsförderung in Bayern. • Kernkompetenz: Unternehmensfinanzierung mit den Geschäftsfeldern Gründung, Wachstum, Innovation, Umweltschutz und Stabilisierung. • Zielgruppe: Freiberufler, mittelständische Unternehmen, Gründer und Kommunen in Bayern. • Rd. 300 Mitarbeiter (LfA-Gruppe rd. 440), die Bilanzsumme liegt bei ca. 22 Mrd. EUR.
  • 12.
    Geschäftsfelder und Förderaufgaben Gründung WachstumInnovation Umweltschut z Stabilisierun g Infrastruktur
  • 13.
    Immer: Hausbankprinzip Die Hausbank •schließt den Darlehensvertrag mit dem Unternehmen • ruft Darlehensmittel nach Bedarf bei der LfA ab • zahlt die Mittel aus Die Hausbank • hilft bei der Antragstellung • prüft Vorhaben und Bonität • leitet den Antrag weiter an 
 die LfA Der Unternehmer • erstellt ein Konzept • informiert sich ggf. bei der 
 LfA-Förderberatung
 (Tel. 0800/ 21 24 24 0
 kostenfrei) • führt Finanzierungsgespräche mit potenziellen Hausbanken Die LfA Förderbank Bayern • berät in der Planungsphase • prüft den Antrag • leitet der Hausbank ein Darlehens-, Bürgschafts- oder dem Unternehmer ein Beteiligungsangebot zu
  • 14.
    Gründung Praxisbeispiel:
 Existenzgründungsfinanzierung ➜ Kapitalbedarf (Beachte:Vorbeginnklausel !) Kapitalbedarf TEUR Firmenwert 200 Umbaukosten 20 Maschinen, Geräte 50 EDV, Mobiliar 30 Gesamtkapitalbedarf 300
  • 15.
  • 16.
    Gründung Existenzgründungsfinanzierung Beispiel 2: ➜ mit15 % Eigenkapital als Voraussetzung für ERP-Kapital Gründung Finanzierungsmittel Anteil TEUR Startkredit 55 % 165 ERP-Kapital für Gründung 30 % 90 Eigenmittel 15 % 45 Gesamtfinanzierung 100 % 300
  • 17.
  • 18.
    Risikoteilung zwischen LfAund Hausbanken Mittelständisches Bürgschaftsprogramm Haftungsfreistellungen Auftragsgarantien
  • 19.
    Beispiel zur Haftungsfreistellung Startkredit Vorhaben: Nachfolgebzw. gleichzeitige Existenzgründung Industriebetrieb; Darlehen 300.000 ,-- Euro Finanzierung TEUR Startkredit 300.000 Gesamt 300.000 vorhandene Sicherheiten/WerthaltigkeitTEUR Grundschuld Sicherungsübereignung BGA und Geräte werthaltig: 90.000 eventueller Ausfallbetrag der Hausbank
 ohne Haftungsfreistellung: 210.000 EUR
 mit 70 % Haftungsfreistellung: 63.000 EUR => Risikoentlastung 147.000 EUR
  • 20.
    Wie ermittelt dieHausbank den Preis für das Darlehen:
 
 Risikogerechtes Zinssystem
  • 21.
    1. Schritt Bestimmung der Bonitätsklasse Einschätzungder wirtschaftlichen Verhältnisse (Bonität) Grundprinzip des risikogerechten Zinssystems Risikoeinschätzung der Hausbank 2. Schritt Bestimmung der Besicherungsklasse Beurteilung der Sicherheiten 3. Schritt Ermittlung der Preisklasse 4. Schritt Vereinbarung der Konditionen
  • 22.
    Schritt 1: Bestimmungder Bonitätsklasse ➜ Bewertung der Bonität des Letztkreditnehmers nach den internen Verfahren der Hausbank und Zuordnung zu einer Bonitätsklasse. ➜ Schlüsselfaktor für die Zuordnung ist die 1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit. Bonitätsklasse Bonitätseinschätzung durch die Hausbank Risikoeinschätzung durch die Hausbank Einjahresausfallwahr- scheinlichkeit des Kreditnehmers 1 ausgezeichnet niedrig bis 0,10 % 2 sehr gut | über 0,10 % bis 0,40 % 3 gut | über 0,40 % bis 1,20 % 4 befriedigend | über 1,20 % bis 1,80 % 5 noch befriedigend | über 1,80 % bis 2,80 % 6 ausreichend | über 2,80 % bis 5,50 % 7 noch ausreichend hoch über 5,50 % bis 10,00 %
  • 23.
    Schritt 2: Bestimmungder Besicherungsklasse ➜ Bewertung der Besicherung des Förderkredits nach den internen Verfahren der Hausbank und Zuordnung zu einer Besicherungsklasse. ➜ Die Besicherungsklasse ergibt sich aus der von der Hausbank ermittelten prozentualen werthaltigen Besicherung. Besicherungsklasse Werthaltige Besicherung in % 1 70 % und mehr 2 unter 70 % und über 40 % 3 bis 40 %
  • 24.
    Schritt 3: Ermittlungder Preisklasse Durch Kombination der Bonitätsklasse und der Besicherungsklasse leitet sich die Preisklasse ab ➜ Jede Preisklasse deckt eine Bandbreite ab, innerhalb derer der individuelle Zinssatz liegt. ➜ Die maximalen Zinssätze dieser Bandbreiten (Zinsobergrenze der jeweiligen Preisklasse)
 werden von der LfA in ihrer Konditionenübersicht veröffentlicht. ➜ Für nicht explizit angegebene Kombinationen ist eine Antragstellung nicht zulässig. Gegebenenfalls kann hier über eine Bürgschaft eine Verbesserung erreicht werden. Bonitätsklass e 1 1 1 2 2 3 4 2 3 5 4 6 5 3 4 5 6 7 7 6 Besicherungs- klasse 1 2 3 1 2 1 1 3 2 1 2 1 2 3 3 3 2 1 2 3 Preisklasse A B C D E F G X
  • 25.
    Schritt 4: Vereinbarungder Konditionen ➜ Die Zinsen, die die LfA der Hausbank einräumt, sind wie bisher einheitlich und unverändert günstig. ➜ Die Hausbank muss diesen Refinanzierungsvorteil voll an das Unternehmen weitergeben und darf nur die Risikokosten aufschlagen, die der individuellen Bonität des Kunden und der Werthaltigkeit der Sicherheiten entsprechen. ➜ Die konkrete Höhe des Zinssatzes für das Unternehmen wird von diesem mit der Hausbank individuell vereinbart.
  • 26.
    Beteiligungskapital für Existenzgründer •in Form typisch stiller Beteiligungen • zur Mitfinanzierung des Investitions- und Betriebsmittelbedarfs • in Höhe von 20.000 EUR bis 250.000 EUR • für einen Zeitraum von 10 Jahren Gutes Konzept Existenzgründung sollte nicht länger als 5 Jahre zurückliegen Eigenmittel Gute Marktchancen Persönliche Haftung Wir stellen zusätzlich Eigenkapital zur Verfügung
  • 27.
    ERP-Gründerkredit – StartGeld Laufzeit biszu 10 Jahre bis zu 100.000 EUR Fremdfinanzierung erleichterte Besicherung zweite Antragstellung möglich Finanzierungsanteil bis zu 100 % Förderung bis 5 Jahre nach Gründung anfänglicher Nebenerwerb möglich bis zu 30.000 EUR Betriebsmittelanteil 80 % Haftungsfreistellung für die Hausbank inklusive!
  • 28.
    Wenn es konkretwird:
 Weitere Informationen ➜ finden Sie auch im Internet unter www.lfa.de oder www.kfw.de ➜ erhalten Sie bei der LfA-Förderberatung 
 unter der kostenlosen Telefonnummer:
 0800 / 21 24 24 0 ➜ oder in der Repräsentanz für Nordbayern in Nürnberg unter Telefon: 0911 / 8 10 08 – 00 ➜ Förderstützpunkt Hof unter Telefon: 09281/1 40 02 30
  • 29.
    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit. www.lfa.de