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PRESSEINFORMATION
KOOPERATIONSPARTNERINNEN
„Europa in der Krise – Analysen und Alternativen aus Sicht der
kritischen politischen Ökonomie. “
Eine Veranstaltung in memoriam Jörg Huffschmid
Die Europäische Union befindet sich in der größten wirtschaftlichen
Krise seit ihrem Bestehen. Dies schuldet sich zum einen der globalen
Finanz- und Wirtschaftskrise, die ausgehend von den USA seit dem
Jahr 2007 zu einem drastischen Einbruch der globalen Konjunktur
geführt hat. Zum anderen verweist die Zuspitzung der Krise in der EU
während der letzten Monate aber auch auf Konstruktionsfehler der
Europäischen Integration und Versäumnisse der europäischen Politik.
Früh geäußerte Einwände kritischer ÖkonomInnen, dass eine
Währungsunion nicht nur einer starken geld-, sondern insbesondere
auch fiskalpolitischen Koordinierung bedarf, wurden lange ignoriert.
Prof.Dr. Jörg Huffschmid war als Mitbegründer der Euromemorandum
Gruppe Mitte der 1990er Jahre nicht nur einer der ersten Kritiker der
einseitig wirtschaftsliberalen Ausrichtung der europäischen
Integration, sondern auch einer der beharrlichsten Vertreter eines
europäischen Integrationsmodells, das auf demokratischer Teilhabe
und sozialem Ausgleich beruht. Zugleich war er einer der
profiliertesten Kritiker de-regulierter Finanzmärkte und eines auf
ungezügelter Expansion des Finanzsektors beruhenden
Wirtschaftsmodells. Seinen zu frühen Tod im Dezember 2009
verstehen die VeranstalterInnen der Tagung als Auftrag, sich gerade
angesichts der gegenwärtigen schweren Krise der Europäischen Union
für solidarische und demokratische Alternativen zur herrschenden
Wirtschaftsmodell einzusetzen.
Abendveranstaltung 9.12.2010:
mit einer Analyse der herrschenden Anti-Krisenpolitik in der EU und
den USA sowie der Diskussion notwendiger Korrekturen bzw. der
Formulierung einer alternativen Krisenbewältigungspolitik aus sozialer,
demokratischer und ökologischer Perspektive
Konferenz 10.12.2010
Vorstellung und Diskussion des EuroMemorandums 2010
Diskussion alternativer Politikvorschläge in den Bereichen
„Regulierung der Finanzmärkte“, „Krisen/Ungleichgewichte in der
Europäischen Union“, sowie „Soziales Europa“
Dialog Wissenschaft – Praxis mit VertreterInnen von Gewerkschaften
und sozialen Bewegungen
europa-in-der-krise.at: Home http://www.europa-in-der-krise.at/
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Europa in-der-krise.at home

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    HOME PROGRAMM ANMELDUNG ORGANISATORISCHES PRESSEINFORMATION KOOPERATIONSPARTNERINNEN „Europa in derKrise – Analysen und Alternativen aus Sicht der kritischen politischen Ökonomie. “ Eine Veranstaltung in memoriam Jörg Huffschmid Die Europäische Union befindet sich in der größten wirtschaftlichen Krise seit ihrem Bestehen. Dies schuldet sich zum einen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, die ausgehend von den USA seit dem Jahr 2007 zu einem drastischen Einbruch der globalen Konjunktur geführt hat. Zum anderen verweist die Zuspitzung der Krise in der EU während der letzten Monate aber auch auf Konstruktionsfehler der Europäischen Integration und Versäumnisse der europäischen Politik. Früh geäußerte Einwände kritischer ÖkonomInnen, dass eine Währungsunion nicht nur einer starken geld-, sondern insbesondere auch fiskalpolitischen Koordinierung bedarf, wurden lange ignoriert. Prof.Dr. Jörg Huffschmid war als Mitbegründer der Euromemorandum Gruppe Mitte der 1990er Jahre nicht nur einer der ersten Kritiker der einseitig wirtschaftsliberalen Ausrichtung der europäischen Integration, sondern auch einer der beharrlichsten Vertreter eines europäischen Integrationsmodells, das auf demokratischer Teilhabe und sozialem Ausgleich beruht. Zugleich war er einer der profiliertesten Kritiker de-regulierter Finanzmärkte und eines auf ungezügelter Expansion des Finanzsektors beruhenden Wirtschaftsmodells. Seinen zu frühen Tod im Dezember 2009 verstehen die VeranstalterInnen der Tagung als Auftrag, sich gerade angesichts der gegenwärtigen schweren Krise der Europäischen Union für solidarische und demokratische Alternativen zur herrschenden Wirtschaftsmodell einzusetzen. Abendveranstaltung 9.12.2010: mit einer Analyse der herrschenden Anti-Krisenpolitik in der EU und den USA sowie der Diskussion notwendiger Korrekturen bzw. der Formulierung einer alternativen Krisenbewältigungspolitik aus sozialer, demokratischer und ökologischer Perspektive Konferenz 10.12.2010 Vorstellung und Diskussion des EuroMemorandums 2010 Diskussion alternativer Politikvorschläge in den Bereichen „Regulierung der Finanzmärkte“, „Krisen/Ungleichgewichte in der Europäischen Union“, sowie „Soziales Europa“ Dialog Wissenschaft – Praxis mit VertreterInnen von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen europa-in-der-krise.at: Home http://www.europa-in-der-krise.at/ 1 von 2 27.10.2010 20:35