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Echtes Lernen in Seminaren
Nachhaltige Veränderungen in PE-Maßnahmen erzielen
Kai Altenfelder
15.02.2014 1© 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 2
Situation in vielen Kursen
Viele Seminare und Trainings werden als reine
Pflichtveranstaltungen für das berufliche
Vorankommen verstanden.
Teilnehmer sind häufig am Thema nicht wirklich
interessiert, sondern sind da, weil sie den
„Zettel“ brauchen.
Die Trainer sind oft langjährige Experten mit
viel Erfahrung in ihrem Fachgebiet...
...aber ohne Ausbildung in Didaktik.
Und so werden Fakten frontal vermittelt, wo es
eigentlich auch anders ginge.
Es fehlt den Teilnehmern an Motivation und
Interesse.
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 3
Motivation
„...bezeichnet das auf [...]Aktivierung beruhen-de
Streben des Menschen nach Zielen oder
wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der
[...] Motive, die zur Handlungsbereitschaft führen,
nennt man Motivation.“
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 4
Interesse
Bezeichnet „...die kognitive Anteilnahme
respektive die Aufmerksamkeit, die eine Person an
einer Sache oder einer anderen Person nimmt. Je
größer diese Anteilnahme ist, desto größer ist das
Interesse der Person für diese Sache.“
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Interesse
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 5
Wie entsteht Motivation, wie Interesse?
Zum Einen, indem wir in der Ankündigung und Einladung zu
unseren Veranstaltungen das Interesse wecken und die
Erwartungshaltung zum Seminar korrekt setzen:
• Zweck / Zielsetzung
• Ablauf
• Nutzen
Zum Anderen, indem wir die drei Grundmotive menschlichen
Handelns ansprechen:
Macht – Leistung - Zugehörigkeit
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 6
„The Big Three“
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 7
Logische Ebenen (R. Dilts)
Lern- und Veränderungsprozesse können auf verschiedenen Ebenen
stattfinden:
Mission,
Auftrag,
Sinn
Identität, Rolle
Glaubenssätze,
Werte
Fähigkeiten,
Strategien
Verhalten
UMWELT
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 8
Welche Rolle spielt Kommunikation?
Körpersprache
(58 %)
Stimme,
Kontext
(34 %)
Inhalt
(8 %)
Der Vortragsstil, die Stimme und die
Körpersprache sind neben dem
eigentlichen Inhalt wichtige Elemente
eines interessanten Vortrages.
Setzen wir immer alle Botschaftsträger
von Kommunikation angemessen ein?
Ein guter Rapport, die wechselseitige
empathische Aufmerksamkeit, ist die
Voraussetzung, um seine Teilnehmer im
Vortrag „abzuholen“.
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 9
Kommunikation mit allen Sinnen
Kommunikation findet mit allen Sinnen statt (...man kann nicht nicht
kommunizieren...):
Visuell Sehen
Auditiv Hören
Kinestätisch Berühren / Fühlen
Olfaktorisch Geruch
Gustatorisch Geschmack
Die verwendeten Modalitäten finden sich in der verwendeten
Sprache, in Gestik, Mimik, Körperhaltung und selbst Augen-
bewegung wieder und können genutzt werden, um Rapport
herzustellen.
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 10
Zugangshinweise
Sprache: „sieht gut aus, hört sich gut an, fühlt sich gut an, stinkt
mir, schmeckt mir nicht“
Gestik: Hände in Kopfhöhe (v), Hände zw. Brust und Hüfte (a),
Hände in Bauchhöhe (k), Bewegung unterhalb Hüfte
mit
Bein o. Fuß (o, g)
Haltung: Kopf nach oben (v), Kopf seitlich geneigt (a), Kinn
streicheln od. Kopf aufstützen (i.D.)
Augen: nach oben (v), seitlich (a), nach unten (k bzw. i.D.)
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 11
Persönlichkeitsprofile ansprechen
Warum?
Suche nach
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„Philosophen“
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schaftler“
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15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 12
Echtes Lernen nur mehrdimensional
Mehrdimensionales Lernen greift auf die natürlichen Aneignungs-
prozesse von Kindern zurück. Ein nicht verschultes Kind lernt in
ständigem Wechsel und in Kombination von:
• sensorischer Kontaktaufnahme (An-fassen,
Be-greifen, Er-tasten, Ein-fühlen, Ein-sehen,
An-hören, Be-schmecken, Be-riechen)
• Zuschauen, Beobachten
• Praktischem Ausprobieren, Versuchen
• Fragen, Erläutern, Vergleichen,
Untersuchen
• Vorstellen, Nachdenken, Beschreiben
• Erleben, Erfühlen
• Gemeinsames Lernen, Reflektieren,
• Diskutieren, Erleben
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrdimensionales_Lernen
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 13
Wir behalten...
10 % von dem, was wir lesen. 📖
20 % von dem, was wir hören. 👂
30 % von dem, was wir sehen.
👀
50 % von dem, was wir sehen und hören. 👀 +👂
70 % von dem, was wir selber sagen. 👄
90 % von dem, was wir selber tun. 💪
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 14
„Emotionen sind Dünger fürs
Gehirn“
Erkenntnisse aus der Hirnforschung (u.a. Prof. G. Hüther) belegen,
dass Lernen unter Einbezug von Emotionen zu nachhaltigeren
Ergebnissen führt.
Neugier, Spaß und Freude
(aber leider auch Angst, Streß
und Sorge) führen dazu, dass
wir uns Verhaltensweisen
intensiver einprägen.
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 15
Wie setzen wir das praktisch um?
Hinterfragen unserer Formate, Ankündigungen und Inhalte:
• Sinnstiftung erzeugt Motivation
• Verzicht auf Frontalunterricht, wo immer es geht.
• Regelmäßiger Methodenwechsel (10 – 15 min.)
• Kombination von Eingangskanälen
• Teilnehmer die Inhalte selber erarbeiten lassen (= tun).
• Arbeiten mit Metaphern und Interaktionsaufgaben
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 16
Metaphern und
Interaktionsaufgaben
...ermöglichen echtes Lernen durch Einbeziehung
• verschiedener Eingangskanäle
• Interaktion mit Teilnehmern einer Gruppe
• emotionaler Beteiligung
• und authentischem Verhalten.
Sie eignen sich besonders gut bei Fragestellungen von Führung,
Kommunikation (insbesondere an Schnittstellen) und Gruppen-
prozessen.
15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 17
Jetzt kommen wir selber ins Tun!
Kontaktdaten
15.02.2014 18© 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0
Kai Altenfelder
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  • 1. Echtes Lernen in Seminaren Nachhaltige Veränderungen in PE-Maßnahmen erzielen Kai Altenfelder 15.02.2014 1© 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0
  • 2. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 2 Situation in vielen Kursen Viele Seminare und Trainings werden als reine Pflichtveranstaltungen für das berufliche Vorankommen verstanden. Teilnehmer sind häufig am Thema nicht wirklich interessiert, sondern sind da, weil sie den „Zettel“ brauchen. Die Trainer sind oft langjährige Experten mit viel Erfahrung in ihrem Fachgebiet... ...aber ohne Ausbildung in Didaktik. Und so werden Fakten frontal vermittelt, wo es eigentlich auch anders ginge. Es fehlt den Teilnehmern an Motivation und Interesse.
  • 3. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 3 Motivation „...bezeichnet das auf [...]Aktivierung beruhen-de Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Die Gesamtheit der [...] Motive, die zur Handlungsbereitschaft führen, nennt man Motivation.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation
  • 4. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 4 Interesse Bezeichnet „...die kognitive Anteilnahme respektive die Aufmerksamkeit, die eine Person an einer Sache oder einer anderen Person nimmt. Je größer diese Anteilnahme ist, desto größer ist das Interesse der Person für diese Sache.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Interesse
  • 5. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 5 Wie entsteht Motivation, wie Interesse? Zum Einen, indem wir in der Ankündigung und Einladung zu unseren Veranstaltungen das Interesse wecken und die Erwartungshaltung zum Seminar korrekt setzen: • Zweck / Zielsetzung • Ablauf • Nutzen Zum Anderen, indem wir die drei Grundmotive menschlichen Handelns ansprechen: Macht – Leistung - Zugehörigkeit
  • 6. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 6 „The Big Three“
  • 7. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 7 Logische Ebenen (R. Dilts) Lern- und Veränderungsprozesse können auf verschiedenen Ebenen stattfinden: Mission, Auftrag, Sinn Identität, Rolle Glaubenssätze, Werte Fähigkeiten, Strategien Verhalten UMWELT
  • 8. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 8 Welche Rolle spielt Kommunikation? Körpersprache (58 %) Stimme, Kontext (34 %) Inhalt (8 %) Der Vortragsstil, die Stimme und die Körpersprache sind neben dem eigentlichen Inhalt wichtige Elemente eines interessanten Vortrages. Setzen wir immer alle Botschaftsträger von Kommunikation angemessen ein? Ein guter Rapport, die wechselseitige empathische Aufmerksamkeit, ist die Voraussetzung, um seine Teilnehmer im Vortrag „abzuholen“.
  • 9. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 9 Kommunikation mit allen Sinnen Kommunikation findet mit allen Sinnen statt (...man kann nicht nicht kommunizieren...): Visuell Sehen Auditiv Hören Kinestätisch Berühren / Fühlen Olfaktorisch Geruch Gustatorisch Geschmack Die verwendeten Modalitäten finden sich in der verwendeten Sprache, in Gestik, Mimik, Körperhaltung und selbst Augen- bewegung wieder und können genutzt werden, um Rapport herzustellen.
  • 10. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 10 Zugangshinweise Sprache: „sieht gut aus, hört sich gut an, fühlt sich gut an, stinkt mir, schmeckt mir nicht“ Gestik: Hände in Kopfhöhe (v), Hände zw. Brust und Hüfte (a), Hände in Bauchhöhe (k), Bewegung unterhalb Hüfte mit Bein o. Fuß (o, g) Haltung: Kopf nach oben (v), Kopf seitlich geneigt (a), Kinn streicheln od. Kopf aufstützen (i.D.) Augen: nach oben (v), seitlich (a), nach unten (k bzw. i.D.)
  • 11. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 11 Persönlichkeitsprofile ansprechen Warum? Suche nach dem Sinn „Philosophen“ Was? Suche nach Informationen „Wissen- schaftler“ Wie? Suche nach Anweisungen „Praktiker“ Wohin noch? Suche nach Möglichkeiten „Visionär“
  • 12. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 12 Echtes Lernen nur mehrdimensional Mehrdimensionales Lernen greift auf die natürlichen Aneignungs- prozesse von Kindern zurück. Ein nicht verschultes Kind lernt in ständigem Wechsel und in Kombination von: • sensorischer Kontaktaufnahme (An-fassen, Be-greifen, Er-tasten, Ein-fühlen, Ein-sehen, An-hören, Be-schmecken, Be-riechen) • Zuschauen, Beobachten • Praktischem Ausprobieren, Versuchen • Fragen, Erläutern, Vergleichen, Untersuchen • Vorstellen, Nachdenken, Beschreiben • Erleben, Erfühlen • Gemeinsames Lernen, Reflektieren, • Diskutieren, Erleben Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrdimensionales_Lernen
  • 13. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 13 Wir behalten... 10 % von dem, was wir lesen. 📖 20 % von dem, was wir hören. 👂 30 % von dem, was wir sehen. 👀 50 % von dem, was wir sehen und hören. 👀 +👂 70 % von dem, was wir selber sagen. 👄 90 % von dem, was wir selber tun. 💪
  • 14. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 14 „Emotionen sind Dünger fürs Gehirn“ Erkenntnisse aus der Hirnforschung (u.a. Prof. G. Hüther) belegen, dass Lernen unter Einbezug von Emotionen zu nachhaltigeren Ergebnissen führt. Neugier, Spaß und Freude (aber leider auch Angst, Streß und Sorge) führen dazu, dass wir uns Verhaltensweisen intensiver einprägen.
  • 15. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 15 Wie setzen wir das praktisch um? Hinterfragen unserer Formate, Ankündigungen und Inhalte: • Sinnstiftung erzeugt Motivation • Verzicht auf Frontalunterricht, wo immer es geht. • Regelmäßiger Methodenwechsel (10 – 15 min.) • Kombination von Eingangskanälen • Teilnehmer die Inhalte selber erarbeiten lassen (= tun). • Arbeiten mit Metaphern und Interaktionsaufgaben
  • 16. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 16 Metaphern und Interaktionsaufgaben ...ermöglichen echtes Lernen durch Einbeziehung • verschiedener Eingangskanäle • Interaktion mit Teilnehmern einer Gruppe • emotionaler Beteiligung • und authentischem Verhalten. Sie eignen sich besonders gut bei Fragestellungen von Führung, Kommunikation (insbesondere an Schnittstellen) und Gruppen- prozessen.
  • 17. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 17 Jetzt kommen wir selber ins Tun!
  • 18. Kontaktdaten 15.02.2014 18© 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 Kai Altenfelder pro accessio GmbH & Co. KG Hansestr. 1 21614 Buxtehude www.pro-accessio.de ka@pro-accessio.de 04161-301660
  • 19. 15.02.2014 © 2014, pro accessio GmbH & Co. KG, CC BY-NC-SA 3.0 19 Bildnachweis & Rechtliches Copyright der Bilder und Grafiken: © Christopher Robbins Image Source - F1-online.de © Monkey Business Images - Imagedirekt.com, © imageshack.com – seen on alltalaba.com © kate_sept2004 - Istockphoto.com, © Amy Walters - Fotolia.com © AKS - Fotolia.com © pro accessio GmbH & Co. KG, S. 7,8,11,13 Verwendung von Marken und Kennzeichen: pro accessio und das pro accessio-Logo sind registrierte Marken. der pro accessio GmbH & Co. KG. Alle anderen verwendeten Marken, Firmen- und Produktnamen und sonstige Kennzeichen sind Rechte der jeweiligen Eigentümer.