Im Kanton Graubünden wurden zwischen 1974 und 1986 54 Apparthotels mit etwa 2600 hotelmäßig bewirtschafteten Wohnungen genehmigt, um der Überfremdung durch den Verkauf von Grundstücken an Ausländer entgegenzuwirken. Die rechtlichen Grundlagen zur Bewirtschaftung wurden im Zuge verschiedener Gesetze wie der Lex von Moos und anderen Entwicklungen ständig angepasst, wobei das Apparthotelmodell als attraktiv für Investitionen galt. Diese Studie untersucht die langfristige Rentabilität und die Herausforderungen der Apparthotels und gibt Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung hybrider Hotelkonzepte und die Bewirtschaftung von Ferienwohnungen.