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Agile + Vertragsmodelle
Juli 2014, Pascal Naujoks
NovaTec – Ingenieure für neue Informationstechnologien GmbH
Leinfelden-Echterdingen, München, Frankfurt am Main, Jeddah / Saudi-Arabien
© NovaTec 10.07.14 2© NovaTec 10.07.14 2
Vorstellung Pascal Naujoks
Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration
Studium der Medieninformatik an der Hochschule der Medien Stuttgart (B. Sc.)
Studium Computer Science and Media an der Hochschule der Medien (M. Sc.)
Seit 2013: Agile Trainer und Coach
German Scrum Translator
SM und PO Coaching, Skalierung von Scrum, Agiler Festpreis
© NovaTec 10.07.14 3
Problemstellung
Einordnung Softwareentwicklung
Vorhersagende Softwareentwicklung
Plan VS. Realität
Agile Softwareentwicklung
Verträge
Werkvertrag
Time & Material
Der Agile Festpreisvertrag
Einordnung Agiler Festpreisvertrag
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
Schätzworkshops
Ausschreibung und Preisfindung
Weitere kreative Vertragsmodelle
Inhalt
© NovaTec 10.07.14 4
Problemstellung
© NovaTec 10.07.14 5
Wo ist Softwareentwicklung einzuordnen?
Quelle: Adaptiert von Ralph Stacey, University of Hertfordshire
Gewiss Ungewiss
UngewissUngewiss
Anforderungen
Technologie
M
enschen
Einfach
Wasserfall-Model, V-Model
Vorhersagende Methoden. z.B. Roll
Out von Standard Software nach
einem Pilotprojekt
Kompliziert Kanban, Wasserfall, …
Semi-agile Methoden, Agile
Methoden oder vorhersagende
Methoden. z.B. Software Support
Komplex
Scrum, XP und andere Agile
Methoden
z.B. Softwareentwicklung
Chaotisch
Lean Startup, (Scrum)
Empirische und Agile Methoden in
Verbindung mit absoluter
Unsicherheit. z.B. Forschung
© NovaTec 10.07.14 6
DIE ANTWORT 1970
Royce, Winston (1970): Managing the Development of Large Software Systems
© NovaTec 10.07.14 7
Plan VS. Realität
60% aller IT-Projekte scheitern
Viele überziehen ihr Budget um bis zu 400% bei 25% der Funktionalität
Boehm, Barry (1981): Software Engineering Economics - Bestätigt durch Untersuchungen der NASA 1996
Flyberg und Budzier (2011): Harvard Business Review: Standish Group (2011): Chaos Report
3% Änderung der Anforderungen pro Monat
~ 50% Änderung der Anforderungen über 1,5 Jahre
Schätzungen, die zu Begin des Projektlebenszyklus (also vor der
Anforderungsphase) vorgenommen werden, haben im Durchschnitt
einen Unsicherheitsfaktor von 4.
© NovaTec 10.07.14 8
DIE ANTWORT 2001
Agile Manifesto (2001)
Agiles Projektvorgehen
•Emergente Praktiken
•Iterativ
•Inkrementell
•Enough Design Up Front
•Inspect & Adapt
•Partnerschafften
© NovaTec 10.07.14 9
Verträge
Verträge versuchen, Bekanntes regeln
Verträge versuchen, Sicherheit zu bieten
Verträge versuchen, Lösungen für Probleme zu liefern
Verträge versuchen, Risiken zu verteilen
Verträge werden (gemeinhin) dann genutzt,
wenn sich die Parteien nicht mehr vertragen
© NovaTec 10.07.14 10
Werkverträge
Schlechte Erfahrungen
Absicherung
Risiko auf den Dienstleister abwälzen
Stammt aus einer Zeit, als es noch
keine Softwareentwicklung gab
Die Fälligkeit der
Vergütung des
Werkvertrages tritt mit der
Abnahme des Werkes
ein.
Beim Werkvertrag
schuldet der
Werkunternehmer dem
Werkbesteller die
Herstellung eines Werkes
tatsächlicher Natur.
© NovaTec 10.07.14 11
PROBLEM
Softwareentwicklung = Komplex
AuftraggeberDienstleister
© NovaTec 10.07.14 12
Time & Material
Dienstleister Auftraggeber
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Das eiserne Dreieck des Projektmanagements
Scope
Kosten Zeit
Quality
Quelle: „Chaos Report“: Studie der Standish Group (1994-2009)
© NovaTec 10.07.14 14
Time & Material VS. Festpreis / Werkvertrag
Pro Kunde
Pro Lieferant
1. Anforderungsflexibilität
5. Gesamtkosten
6. Kostensicherheit
2. Umsetzungsstart
3. Terminsicherheit
4.
Time & Material
Festpreis / Werkvertrag
© NovaTec 10.07.14 15
Pascals Bericht zur Lage der Nation
Quelle: Adaptiert von Forrester - November 2011
und “Global Agile Software Application Development Online Surveys” - 2013
sowie „How Can You Scale Your Agile Adoption? “ von Diego Lo Giudice - Februar 2014
Scrum
Wasserfall
Iterativ
Lean
Kanban
XP
TDD
Dev Ops
20% 100%40% 60% 80%
2011
2013
Zusammen-
arbeit mit
dem Kunden
Vertrags-
verhandlungen
© NovaTec 10.07.14 16
Der Agile
Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 17
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 18
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 19
1. Vertragsgegenstand auf Basis von Themen
und Epics beschreiben
Disposition des Vertragsgegenstandes
Was ist die Vision (ein Satz)?
Was ist das Resultat des Projekts?
Was sind die Themen, Epics und Product
Backlog Items (PBI‘s)?
Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
© NovaTec 10.07.14 20
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 21
2. Detailspezifikation einer exemplarischen
Menge an Referenz-User-Stories
Ein Epic wird ausgewählt und im Detail mit User Stories spezifiziert
Alle User Stories werden grob eingestellt
Bestimmte User Stories werden im Detail ausformuliert
Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
© NovaTec 10.07.14 22
User Stories
Menge „je nach Möglichkeit“
Zeit
Aufwand
Risikominimierung
Mindestanforderungen
Überschrift als „User Story“
Ein beschreibender Absatz
© NovaTec 10.07.14 23
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 24
Verbessern des gemeinsamen Verständnisses aller PBI‘s sowie Schätzung der
PBI‘s in ihrer Größe
Kommunizieren der Produktvision und Ausblick
Weiterentwicklung der Partnerschafft zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer
Fokussieren der Diskussionen auf PBI‘s, bei denen die Größe nicht klar ist
Die Erkenntnisse zusammentragen um zu ermitteln welcher weiteren Aktionen nötig
sind, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen
Den Lieferant in die Lage zu versetzen ein formales Angebot mit einem
Maximalpreis abgeben zu können
Ziele eines Schätzworkshops
© NovaTec 10.07.14 25
Exemplarische Agenda eines Schätzworkshops
Uhrzeit Thema Verantwortlich Zeit
09:00 Vorstellungsrunde Alle 15‘
09:15 Einleitung und Ziele des Workshops Kunde 15‘
09:30 Fragen zur Ausschreibung Potentieller Lieferant und Kunde 60‘
10:30 Pause 15‘
10:45 Einführung Magic Estimation Verfahren Scrum Master 15‘
11:00 Referenz PBI‘s bewerten Potentieller Lieferant mit Kunde 90‘
12:30 Mittagspause 30‘
13:00 Magic Estimation Schätzung der PBI‘s Potentieller Lieferant 60‘
14:00 Einführung Planning Poker Scrum Master 15‘
14:15 Pause 15‘
14:30 Planning Poker für PBI‘s mit Unsicherheiten Potentieller Lieferant und Kunde 120‘
16:30 Offene Fragen und nächste Schritte Alle 30‘
17:00 Ende
© NovaTec 10.07.14 26
Prüfungszeit
>.<
© NovaTec 10.07.14 27
Prüfungszeit
Zutaten:
3 – 9 Teilnehmer als Lernteam
Definition of Done OK?
Definition Größe OK?
Definition Nutzen OK?
2 Referenz-Vorlesungen
Bedingung: Jeder hat die Vorlesungen bereits besucht und die Prüfung geschrieben
Magic Estimation über das Vorlesungsverzeichnis / „Product Backlog“
Planning Poker über Unsicherheiten
• Komplexität?
• Aufwand?
• …
• ECTS?
• Fachrichtung?
• …
Scenario: Wir wollen als Team alle Prüfungen in dem selben Semester schreiben
Frage: Wie teilen wir uns die zur Verfügung stehende Zeit auf die Vorbereitung zu den einzelnen
Prüfungen auf, um überall eine möglichst gute Note zu erzielen
Vorbedingung: Wir wissen welche Größe eine einzelne Prüfung gegenüber dem Nutzen darstellt
• Definition of
Done
© NovaTec 10.07.14 28
Referenz-Prüfungen 10min
Urheber-, Verlags- und Medienrecht
Modellierung und Simulation 1
Unternehmenskommunikation 1
Management von IT-Projekten
Agiles Projekt-Management
Entwicklung von Web - Anwendungen
Markup Languages und Anwendungen
Design und Implementation fortgeschrittener
Programmiersprachen
Aktuelle Themen der Software-Technologie
Programming Intelligent Applications
Object Recognition in Image and Video Data
Software Quality and Testing
Multimedia Codecs
Internet Traffic, Performance and Content Distribution
Sicherheit mobiler Systeme
Embedded Systems
Aktuelle Themen der Mobilen Kommunikation
e-Commerce security
Sichere Systeme
Software Security and Management
Entwicklung von Rich Media Systemen
Advanced Game Development
Verhandlungstechnik
IT-Produkt Management von Software und Services
Patents and Patent Management
Innovation Project 1
Innovation Project 2
© NovaTec 10.07.14 29
Magic Estimation
Eingabe
Product Backlog mit
ungeschätzten User Stories
Teilnehmer
Scrum Master: Moderieren
Product Owner: Beobachten
Entwicklungsteam: Schätzen
Material
Schätzkarten
Viel Platz
Regeln
Keine verbale oder non-verbale Kommunikation während der Schätzrunden
Wir schätzen Komplexität
Ausgabe
Product Backlog mit initial geschätzten User Stories
Besseres Verständnis über die Komplexität der User Stories
© NovaTec 10.07.14 30
Magic Estimation
© NovaTec 10.07.14 31
Magic Estimation 20min
1
2
3
5
813
21
40
100
Schätzrunden
Einzelschätzungen
Überprüfungsrunde 1
Überprüfungsrunde 2 für
PBIs mit einer Bewegung
© NovaTec 10.07.14 32
1. Jeder Entwickler erhält ein Set an Karten
2. Der Kunde oder Product Owner stellt ein PBI vor
und erste Diskussionen finden statt
3. Nach kurzer Zeit beginnt die Schätzrunde, indem
jeder Entwickler für sich eine Karte wählt und
verdeckt auf den Tisch legt
4. Alle Karten werden gleichzeitig umgedreht
5. Die Personen mit den größten Abweichungen
zueinander legen ihren Standpunkt dar
6. Wiederhole Schritte 2 bis 5 so lange, bis ein
Konsens besteht. Wenn nach 3 Runden kein
Konsens besteht wähle den größten Schätzwert
Planning Poker [1/2]
© NovaTec 10.07.14 33
Vor und während der Schätzrunden werden keine Meinungen hinsichtlich
der Größe eines PBI verkündet. Weder verbal noch non-verbal!
Das vorzeitige Verkünden von Schätzungen könnte
reaktive Schätzungen hervorrufen
wichtige Fragen unbeantwortet lassen
das gemeinsame Verständnis
des PBI trüben
Planning Poker [2/2] 20min
Uff!!
Das ist einfach
„Augenrollen“
Für mich ist
das eine 5
© NovaTec 10.07.14 34
Der Agile
Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 35
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 36
Riskshare
Riskshare
Reduzierter Tagessatz des Lieferanten,
wenn trotz jeglicher Maßnahmen
der Maximalpreis überschritten wird.
Festpreis-
vertrag
Time &
Material
30% 70%
Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
© NovaTec 10.07.14 37
Checkpoint-Phase und Ausstiegspunkte
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© NovaTec 10.07.14 38
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 39
Weg zum Agilen Festpreisvertrag
© NovaTec 10.07.14 40
Money for Nothing and Change for Free
Quelle: Sutherland, Jeff: Agile Contract. Money for nothing and change for free
http://jeffsutherland.com/Agile2008MoneyforNothing.pdf
BusinessValue
Time
© NovaTec 10.07.14 41
pascal.naujoks@novatec-gmbh.de
NovaTec – Consulting GmbH
Hauptniederlassung
Dieselstraße 18/1
D-70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon: +49 (0)711 220 40-700
Fax: +49 (0)711 220 40-899
Niederlassung Frankfurt
Friedrich-Ebert-Anlage 36
D-60325 Frankfurt am Main
Niederlassung München
Landsberger Straße 439
D-81241 München
info@novatec-gmbh.de
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Agilität und Verträge - Vertragsmodelle - Agiler Festpreis

  • 1. Agile + Vertragsmodelle Juli 2014, Pascal Naujoks NovaTec – Ingenieure für neue Informationstechnologien GmbH Leinfelden-Echterdingen, München, Frankfurt am Main, Jeddah / Saudi-Arabien
  • 2. © NovaTec 10.07.14 2© NovaTec 10.07.14 2 Vorstellung Pascal Naujoks Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration Studium der Medieninformatik an der Hochschule der Medien Stuttgart (B. Sc.) Studium Computer Science and Media an der Hochschule der Medien (M. Sc.) Seit 2013: Agile Trainer und Coach German Scrum Translator SM und PO Coaching, Skalierung von Scrum, Agiler Festpreis
  • 3. © NovaTec 10.07.14 3 Problemstellung Einordnung Softwareentwicklung Vorhersagende Softwareentwicklung Plan VS. Realität Agile Softwareentwicklung Verträge Werkvertrag Time & Material Der Agile Festpreisvertrag Einordnung Agiler Festpreisvertrag Weg zum Agilen Festpreisvertrag Schätzworkshops Ausschreibung und Preisfindung Weitere kreative Vertragsmodelle Inhalt
  • 4. © NovaTec 10.07.14 4 Problemstellung
  • 5. © NovaTec 10.07.14 5 Wo ist Softwareentwicklung einzuordnen? Quelle: Adaptiert von Ralph Stacey, University of Hertfordshire Gewiss Ungewiss UngewissUngewiss Anforderungen Technologie M enschen Einfach Wasserfall-Model, V-Model Vorhersagende Methoden. z.B. Roll Out von Standard Software nach einem Pilotprojekt Kompliziert Kanban, Wasserfall, … Semi-agile Methoden, Agile Methoden oder vorhersagende Methoden. z.B. Software Support Komplex Scrum, XP und andere Agile Methoden z.B. Softwareentwicklung Chaotisch Lean Startup, (Scrum) Empirische und Agile Methoden in Verbindung mit absoluter Unsicherheit. z.B. Forschung
  • 6. © NovaTec 10.07.14 6 DIE ANTWORT 1970 Royce, Winston (1970): Managing the Development of Large Software Systems
  • 7. © NovaTec 10.07.14 7 Plan VS. Realität 60% aller IT-Projekte scheitern Viele überziehen ihr Budget um bis zu 400% bei 25% der Funktionalität Boehm, Barry (1981): Software Engineering Economics - Bestätigt durch Untersuchungen der NASA 1996 Flyberg und Budzier (2011): Harvard Business Review: Standish Group (2011): Chaos Report 3% Änderung der Anforderungen pro Monat ~ 50% Änderung der Anforderungen über 1,5 Jahre Schätzungen, die zu Begin des Projektlebenszyklus (also vor der Anforderungsphase) vorgenommen werden, haben im Durchschnitt einen Unsicherheitsfaktor von 4.
  • 8. © NovaTec 10.07.14 8 DIE ANTWORT 2001 Agile Manifesto (2001) Agiles Projektvorgehen •Emergente Praktiken •Iterativ •Inkrementell •Enough Design Up Front •Inspect & Adapt •Partnerschafften
  • 9. © NovaTec 10.07.14 9 Verträge Verträge versuchen, Bekanntes regeln Verträge versuchen, Sicherheit zu bieten Verträge versuchen, Lösungen für Probleme zu liefern Verträge versuchen, Risiken zu verteilen Verträge werden (gemeinhin) dann genutzt, wenn sich die Parteien nicht mehr vertragen
  • 10. © NovaTec 10.07.14 10 Werkverträge Schlechte Erfahrungen Absicherung Risiko auf den Dienstleister abwälzen Stammt aus einer Zeit, als es noch keine Softwareentwicklung gab Die Fälligkeit der Vergütung des Werkvertrages tritt mit der Abnahme des Werkes ein. Beim Werkvertrag schuldet der Werkunternehmer dem Werkbesteller die Herstellung eines Werkes tatsächlicher Natur.
  • 11. © NovaTec 10.07.14 11 PROBLEM Softwareentwicklung = Komplex AuftraggeberDienstleister
  • 12. © NovaTec 10.07.14 12 Time & Material Dienstleister Auftraggeber
  • 13. © NovaTec 10.07.14 13 Das eiserne Dreieck des Projektmanagements Scope Kosten Zeit Quality Quelle: „Chaos Report“: Studie der Standish Group (1994-2009)
  • 14. © NovaTec 10.07.14 14 Time & Material VS. Festpreis / Werkvertrag Pro Kunde Pro Lieferant 1. Anforderungsflexibilität 5. Gesamtkosten 6. Kostensicherheit 2. Umsetzungsstart 3. Terminsicherheit 4. Time & Material Festpreis / Werkvertrag
  • 15. © NovaTec 10.07.14 15 Pascals Bericht zur Lage der Nation Quelle: Adaptiert von Forrester - November 2011 und “Global Agile Software Application Development Online Surveys” - 2013 sowie „How Can You Scale Your Agile Adoption? “ von Diego Lo Giudice - Februar 2014 Scrum Wasserfall Iterativ Lean Kanban XP TDD Dev Ops 20% 100%40% 60% 80% 2011 2013 Zusammen- arbeit mit dem Kunden Vertrags- verhandlungen
  • 16. © NovaTec 10.07.14 16 Der Agile Festpreisvertrag
  • 17. © NovaTec 10.07.14 17 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 18. © NovaTec 10.07.14 18 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 19. © NovaTec 10.07.14 19 1. Vertragsgegenstand auf Basis von Themen und Epics beschreiben Disposition des Vertragsgegenstandes Was ist die Vision (ein Satz)? Was ist das Resultat des Projekts? Was sind die Themen, Epics und Product Backlog Items (PBI‘s)? Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
  • 20. © NovaTec 10.07.14 20 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 21. © NovaTec 10.07.14 21 2. Detailspezifikation einer exemplarischen Menge an Referenz-User-Stories Ein Epic wird ausgewählt und im Detail mit User Stories spezifiziert Alle User Stories werden grob eingestellt Bestimmte User Stories werden im Detail ausformuliert Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
  • 22. © NovaTec 10.07.14 22 User Stories Menge „je nach Möglichkeit“ Zeit Aufwand Risikominimierung Mindestanforderungen Überschrift als „User Story“ Ein beschreibender Absatz
  • 23. © NovaTec 10.07.14 23 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 24. © NovaTec 10.07.14 24 Verbessern des gemeinsamen Verständnisses aller PBI‘s sowie Schätzung der PBI‘s in ihrer Größe Kommunizieren der Produktvision und Ausblick Weiterentwicklung der Partnerschafft zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer Fokussieren der Diskussionen auf PBI‘s, bei denen die Größe nicht klar ist Die Erkenntnisse zusammentragen um zu ermitteln welcher weiteren Aktionen nötig sind, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen Den Lieferant in die Lage zu versetzen ein formales Angebot mit einem Maximalpreis abgeben zu können Ziele eines Schätzworkshops
  • 25. © NovaTec 10.07.14 25 Exemplarische Agenda eines Schätzworkshops Uhrzeit Thema Verantwortlich Zeit 09:00 Vorstellungsrunde Alle 15‘ 09:15 Einleitung und Ziele des Workshops Kunde 15‘ 09:30 Fragen zur Ausschreibung Potentieller Lieferant und Kunde 60‘ 10:30 Pause 15‘ 10:45 Einführung Magic Estimation Verfahren Scrum Master 15‘ 11:00 Referenz PBI‘s bewerten Potentieller Lieferant mit Kunde 90‘ 12:30 Mittagspause 30‘ 13:00 Magic Estimation Schätzung der PBI‘s Potentieller Lieferant 60‘ 14:00 Einführung Planning Poker Scrum Master 15‘ 14:15 Pause 15‘ 14:30 Planning Poker für PBI‘s mit Unsicherheiten Potentieller Lieferant und Kunde 120‘ 16:30 Offene Fragen und nächste Schritte Alle 30‘ 17:00 Ende
  • 26. © NovaTec 10.07.14 26 Prüfungszeit >.<
  • 27. © NovaTec 10.07.14 27 Prüfungszeit Zutaten: 3 – 9 Teilnehmer als Lernteam Definition of Done OK? Definition Größe OK? Definition Nutzen OK? 2 Referenz-Vorlesungen Bedingung: Jeder hat die Vorlesungen bereits besucht und die Prüfung geschrieben Magic Estimation über das Vorlesungsverzeichnis / „Product Backlog“ Planning Poker über Unsicherheiten • Komplexität? • Aufwand? • … • ECTS? • Fachrichtung? • … Scenario: Wir wollen als Team alle Prüfungen in dem selben Semester schreiben Frage: Wie teilen wir uns die zur Verfügung stehende Zeit auf die Vorbereitung zu den einzelnen Prüfungen auf, um überall eine möglichst gute Note zu erzielen Vorbedingung: Wir wissen welche Größe eine einzelne Prüfung gegenüber dem Nutzen darstellt • Definition of Done
  • 28. © NovaTec 10.07.14 28 Referenz-Prüfungen 10min Urheber-, Verlags- und Medienrecht Modellierung und Simulation 1 Unternehmenskommunikation 1 Management von IT-Projekten Agiles Projekt-Management Entwicklung von Web - Anwendungen Markup Languages und Anwendungen Design und Implementation fortgeschrittener Programmiersprachen Aktuelle Themen der Software-Technologie Programming Intelligent Applications Object Recognition in Image and Video Data Software Quality and Testing Multimedia Codecs Internet Traffic, Performance and Content Distribution Sicherheit mobiler Systeme Embedded Systems Aktuelle Themen der Mobilen Kommunikation e-Commerce security Sichere Systeme Software Security and Management Entwicklung von Rich Media Systemen Advanced Game Development Verhandlungstechnik IT-Produkt Management von Software und Services Patents and Patent Management Innovation Project 1 Innovation Project 2
  • 29. © NovaTec 10.07.14 29 Magic Estimation Eingabe Product Backlog mit ungeschätzten User Stories Teilnehmer Scrum Master: Moderieren Product Owner: Beobachten Entwicklungsteam: Schätzen Material Schätzkarten Viel Platz Regeln Keine verbale oder non-verbale Kommunikation während der Schätzrunden Wir schätzen Komplexität Ausgabe Product Backlog mit initial geschätzten User Stories Besseres Verständnis über die Komplexität der User Stories
  • 30. © NovaTec 10.07.14 30 Magic Estimation
  • 31. © NovaTec 10.07.14 31 Magic Estimation 20min 1 2 3 5 813 21 40 100 Schätzrunden Einzelschätzungen Überprüfungsrunde 1 Überprüfungsrunde 2 für PBIs mit einer Bewegung
  • 32. © NovaTec 10.07.14 32 1. Jeder Entwickler erhält ein Set an Karten 2. Der Kunde oder Product Owner stellt ein PBI vor und erste Diskussionen finden statt 3. Nach kurzer Zeit beginnt die Schätzrunde, indem jeder Entwickler für sich eine Karte wählt und verdeckt auf den Tisch legt 4. Alle Karten werden gleichzeitig umgedreht 5. Die Personen mit den größten Abweichungen zueinander legen ihren Standpunkt dar 6. Wiederhole Schritte 2 bis 5 so lange, bis ein Konsens besteht. Wenn nach 3 Runden kein Konsens besteht wähle den größten Schätzwert Planning Poker [1/2]
  • 33. © NovaTec 10.07.14 33 Vor und während der Schätzrunden werden keine Meinungen hinsichtlich der Größe eines PBI verkündet. Weder verbal noch non-verbal! Das vorzeitige Verkünden von Schätzungen könnte reaktive Schätzungen hervorrufen wichtige Fragen unbeantwortet lassen das gemeinsame Verständnis des PBI trüben Planning Poker [2/2] 20min Uff!! Das ist einfach „Augenrollen“ Für mich ist das eine 5
  • 34. © NovaTec 10.07.14 34 Der Agile Festpreisvertrag
  • 35. © NovaTec 10.07.14 35 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 36. © NovaTec 10.07.14 36 Riskshare Riskshare Reduzierter Tagessatz des Lieferanten, wenn trotz jeglicher Maßnahmen der Maximalpreis überschritten wird. Festpreis- vertrag Time & Material 30% 70% Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
  • 37. © NovaTec 10.07.14 37 Checkpoint-Phase und Ausstiegspunkte Opelt, Gloger, Pfarl, Mittermayr (2012): Der Agile Festpreis
  • 38. © NovaTec 10.07.14 38 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 39. © NovaTec 10.07.14 39 Weg zum Agilen Festpreisvertrag
  • 40. © NovaTec 10.07.14 40 Money for Nothing and Change for Free Quelle: Sutherland, Jeff: Agile Contract. Money for nothing and change for free http://jeffsutherland.com/Agile2008MoneyforNothing.pdf BusinessValue Time
  • 41. © NovaTec 10.07.14 41 pascal.naujoks@novatec-gmbh.de NovaTec – Consulting GmbH Hauptniederlassung Dieselstraße 18/1 D-70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon: +49 (0)711 220 40-700 Fax: +49 (0)711 220 40-899 Niederlassung Frankfurt Friedrich-Ebert-Anlage 36 D-60325 Frankfurt am Main Niederlassung München Landsberger Straße 439 D-81241 München info@novatec-gmbh.de www.novatec-gmbh.de Niederlassung Mittlerer Osten P.O. Box 140611 Jeddah 21333 Saudi-ArabienNiederlassung Berlin Potsdamer Platz 11 D-10785 Berlin

Hinweis der Redaktion

  1. Anforderungsflexibilität Qualität Gesamtkosten Umsetzungsstart Kostensicherheit
  2. Ersten 3: Scope Zweiten 3: Prozess
  3. Ersten 3: Scope Zweiten 3: Prozess
  4. Ersten 3: Scope Zweiten 3: Prozess
  5. Ersten 3: Scope Zweiten 3: Prozess
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