Maintrac®
A tool for monitoring therapy success in solid tumors:
circulating epithelial tumor cells
Transfusion Medicine Center Bayreuth TZB, Germany
Maintrac®: „Liquid Biopsy“
15 ml EDTA CETC
Detection
Monitoring
Therapy
Circulating Tumor Cells
from solid tumors
S  Carcinomas are from
epithelial origin
S  Carcinomas dissiminate
epithelial cells
⇒ CETCs
(circulating epithelial
tumor cells)
Y.	
  Shiozawa,	
  A	
  M	
  Havens,	
  K	
  J	
  Pienta	
  and	
  R	
  S	
  Taichman,	
  Leukemia	
  (2008)	
  22,	
  941–950	
  
Easy to use
15 ml whole blood (EDTA)
Standard shipping
Within 48 to max. 72 h
at room temperature
to our lab in Bavaria,
Germany
Testing
Microscope based
semi-automated image
evaluation
Recording of
S  any solid tumor
S  not for lymphoma
or leukemia
Method
Maintrac liquid biopsy
cell staining allows
quantitative detection
of vital circulating
tumor cells.
NO fixation.
NO isolation.
NO enrichment.
Fluorochrome
labeled antibody
FITC
Circulating
tumor cell
Surface
antigen
EpCAM
NO cell loss !
Cell gallery
of a patient
red stained nucleus
= dead cell
Hormone therapy
5 or 10 years of Tamoxifen?
Hornome
Therapy
05/2015
BRUSTKREBS-ÜBERWACHUNG28
©JPC-PROD-Fotolia
Katharina Pachmann und Stefan Schuster
Brustkrebspatientinnen stehen der-
zeit vor der Frage inwiefern eine wei-
ter geführte Hormontherapie, nach
Ablauf von 5 Jahren für sie sinnvoll
ist. Statistisch konnte die Frage mitt-
lerweile dahingehend positiv beant-
wortet werden, dass eine Hormon-
therapie über 10 Jahre einen Überle-
bensvorteil von 15 % gegenüber ei-
ner Hormontherapie von 5 Jahren
bringt. Individuell für die einzelne
Patientin ist allerdings noch nicht ge-
klärt wann sich die Weiterführung
lohnt. Dieses Problem wurde in der
vorliegenden Studie an 36 Patientin-
nen mit hormonrezeptorpositivem
primärem Brustkrebs untersucht,
deren Erstdiagnose im Median sie-
ben Jahre zurücklag. Während der
Hormontherapie und im weiteren
Verlauf wurde die Zahl der zirkulie-
renden epithelialen Tumorzellen
(CETC) bei jeder Patientin mehrfach
bestimmt. Dabei kam es bei zwölf Pa-
tientinnen nach Ende der Hormon-
therapie zu einem Anstieg der
CETCs, von denen acht ein Rezidiv er-
litten. Bei 24 Patientinnen blieb die
Zellzahl auch nach Ende der Hormon-
therapie gleich oder sie ging zurück,
in dieser Gruppe kam es zu zwei Rezi-
diven. Der Nodalstatus und die Tu-
morgröße waren für das Langzeit-
überleben nach Ende der Hormon-
therapie prognostisch nicht relevant.
Statistisch am aussagekräftigsten
war die Dynamik der CETCs. Der Beo-
bachtungszeitraum nach Ende der
Hormontherapie betrug im Median
608 Tage (von 14 bis 2159 Tage).
Auch nach fünf Jahren endokriner
Therapie mit Tamoxifen besteht im-
mer noch die Gefahr eines Spätrezi-
divs für Frauen mit östrogenrezep-
torpositiven Tumoren. Die im Jahr
2013 erschienene ATLAS Studie war
in ihrem Ergebnis eindeutig: Die
zehnjährige Gabe von Tamoxifen ist
der fünfjährigen überlegen [1]. Eine
längerfristige Gabe des selektiven
Östrogenrezeptormodulators bringt
einen eindeutigen Überlebensvorteil
für Brustkrebspatientinnen. Diese
Daten wurden jetzt von der aTTom-
Studie [2] bestätigt. Das bedeutet,
dass auch unter einer wirksamen
Therapie mit selektiven Östrogenre-
zeptormodulatoren immer noch Tu-
morzellen im Körper der Patientin-
nen verbleiben können, die nach En-
de der Therapie wieder aktiv werden
und lokal oder als Fernmetastasen
zu erneutem Tumorwachstum füh-
ren können. Aufgrund der Neben-
wirkungen ist bereits bei einer fünf-
jährigen Hormonblockertherapie die
Therapietreue ein Problem, die oft
motivierende Gespräche erfordert
und es ist nicht klar welche Frauen
im Detail von einer längerfristigen
Hormontherapie profitieren.
Was passiert im Anschluss an die
Therapie? Wer profitiert von einer
weiterführenden Therapie und für
wen ist sie überflüssig? Die Verlaufs-
messung zirkulierender epithelialer
Tumorzellen (CETC) im Anschluss
der Therapie sollte Antworten auf
diese Fragen finden.
maintrac® ist eine hochsensitive Me-
thode zur Bestimmung epithelialer
Zellen im Blut [3]. Es ist seit langem
bekannt, dass aus malignen Tumo-
ren Zellen in das Blut ausge-
schwemmt werden können, die zur
Fernmetastasierung beitragen [4].
Karzinome sind epithelialen Ur-
sprungs, dementsprechend weisen
Zellen, die aus einem Karzinom
stammen, epitheliale Oberflächen-
strukturen auf, die detektiert wer-
den können. Epitheliale Zellen kön-
nen aber auch durch verschiedene
andere Ereignisse in den Blutkreis-
lauf gelangen. Neben Verletzungen
und Verbrennungen können auch
inflammatorische Erkrankungen
und Operationen hierfür verant-
wortlich sein. Im Gegensatz zu die-
Brustkrebs-Überwachung nach Ende der
Hormontherapie:Bietenzirkulierendeepithe-
liale Tumorzellen eine Entscheidunghilfe?
GYNE 2015, 5:28-32
Brustkrebs-Überwachung nach
Ende der Hormontherapie:
Bieten zirkulierende
Tumorzellen eine
Entscheidungshilfe?
Good prognosis
Gradual decrease
in cell numbers
during Tamoxifen
therapy
Poor prognosis
Continious
increase
during Tamoxifen
therapy
may proceed to
recurrence
Patients with
increasing cell
numbers have
a higher risk
of recurrence
Clinical Outcome
Effect of therapy switch
Therapy switch
to aromatase
inhibitors
may lead to lower
tumor cell levels.
maintenance
therapy
maintrac
cell counting
every 3 month
Increase
in cell numbers
take
change of therapy
into consideration
maintrac
cell counting
every 3 month
Decrease
in cell numbers
go on with therapy
maintrac
cell counting
every 3 month
Recommendation:
If cell numbers
increase,
change of therapy
may be considered
monitor every
3 months
Surveillance
what happens after therapy
Case I
Increasing
number of CETC
after the end of
therapy
may proceed to
recurrence
Case II
Increasing
number of CETC
after the end of
therapy
may proceed to
recurrence
Case III
Increasing
number of CETC
after the end of
therapy
may proceed to
recurrence
Patients with
increasing cell
numbers after
therapy have
a higher risk
of recurrence
Clinical Outcome
CETC and tumor size
Maybe more
agressivity than
tumor size?
CETC and nodal status
Nodal status
was not this
meaningful
after end
of therapy
maintrac
cell counting
after 3 month
Increase
in cell numbers
restart
maintenance herapy
Decreasing
or stable
cell numbers
maintrac
cell counting
after 3 month
Decreasing
or stable
cell numbers
maintrac
cell counting
every 6 month
Recommendation:
If cell numbers
increase,
take restart of therapy
in consideration and
and monitor...
Association Transfusion Medicine Center in Bayreuth - TZB
SIMFO Specialized Immunology Research + Development GmbH
& Laboratory Dr. Ulrich Pachmann
SIMFO GmbH
Kurpromenade 2
95448 Bayreuth
Germany
www.maintrac.com

150903 maintrac-hormonal-therapy

  • 1.
    Maintrac® A tool formonitoring therapy success in solid tumors: circulating epithelial tumor cells Transfusion Medicine Center Bayreuth TZB, Germany
  • 2.
    Maintrac®: „Liquid Biopsy“ 15ml EDTA CETC Detection Monitoring Therapy
  • 3.
    Circulating Tumor Cells fromsolid tumors S  Carcinomas are from epithelial origin S  Carcinomas dissiminate epithelial cells ⇒ CETCs (circulating epithelial tumor cells) Y.  Shiozawa,  A  M  Havens,  K  J  Pienta  and  R  S  Taichman,  Leukemia  (2008)  22,  941–950  
  • 4.
    Easy to use 15ml whole blood (EDTA)
  • 5.
    Standard shipping Within 48to max. 72 h at room temperature to our lab in Bavaria, Germany
  • 6.
    Testing Microscope based semi-automated image evaluation Recordingof S  any solid tumor S  not for lymphoma or leukemia
  • 7.
    Method Maintrac liquid biopsy cellstaining allows quantitative detection of vital circulating tumor cells. NO fixation. NO isolation. NO enrichment. Fluorochrome labeled antibody FITC Circulating tumor cell Surface antigen EpCAM NO cell loss !
  • 8.
    Cell gallery of apatient red stained nucleus = dead cell
  • 9.
    Hormone therapy 5 or10 years of Tamoxifen?
  • 10.
    Hornome Therapy 05/2015 BRUSTKREBS-ÜBERWACHUNG28 ©JPC-PROD-Fotolia Katharina Pachmann undStefan Schuster Brustkrebspatientinnen stehen der- zeit vor der Frage inwiefern eine wei- ter geführte Hormontherapie, nach Ablauf von 5 Jahren für sie sinnvoll ist. Statistisch konnte die Frage mitt- lerweile dahingehend positiv beant- wortet werden, dass eine Hormon- therapie über 10 Jahre einen Überle- bensvorteil von 15 % gegenüber ei- ner Hormontherapie von 5 Jahren bringt. Individuell für die einzelne Patientin ist allerdings noch nicht ge- klärt wann sich die Weiterführung lohnt. Dieses Problem wurde in der vorliegenden Studie an 36 Patientin- nen mit hormonrezeptorpositivem primärem Brustkrebs untersucht, deren Erstdiagnose im Median sie- ben Jahre zurücklag. Während der Hormontherapie und im weiteren Verlauf wurde die Zahl der zirkulie- renden epithelialen Tumorzellen (CETC) bei jeder Patientin mehrfach bestimmt. Dabei kam es bei zwölf Pa- tientinnen nach Ende der Hormon- therapie zu einem Anstieg der CETCs, von denen acht ein Rezidiv er- litten. Bei 24 Patientinnen blieb die Zellzahl auch nach Ende der Hormon- therapie gleich oder sie ging zurück, in dieser Gruppe kam es zu zwei Rezi- diven. Der Nodalstatus und die Tu- morgröße waren für das Langzeit- überleben nach Ende der Hormon- therapie prognostisch nicht relevant. Statistisch am aussagekräftigsten war die Dynamik der CETCs. Der Beo- bachtungszeitraum nach Ende der Hormontherapie betrug im Median 608 Tage (von 14 bis 2159 Tage). Auch nach fünf Jahren endokriner Therapie mit Tamoxifen besteht im- mer noch die Gefahr eines Spätrezi- divs für Frauen mit östrogenrezep- torpositiven Tumoren. Die im Jahr 2013 erschienene ATLAS Studie war in ihrem Ergebnis eindeutig: Die zehnjährige Gabe von Tamoxifen ist der fünfjährigen überlegen [1]. Eine längerfristige Gabe des selektiven Östrogenrezeptormodulators bringt einen eindeutigen Überlebensvorteil für Brustkrebspatientinnen. Diese Daten wurden jetzt von der aTTom- Studie [2] bestätigt. Das bedeutet, dass auch unter einer wirksamen Therapie mit selektiven Östrogenre- zeptormodulatoren immer noch Tu- morzellen im Körper der Patientin- nen verbleiben können, die nach En- de der Therapie wieder aktiv werden und lokal oder als Fernmetastasen zu erneutem Tumorwachstum füh- ren können. Aufgrund der Neben- wirkungen ist bereits bei einer fünf- jährigen Hormonblockertherapie die Therapietreue ein Problem, die oft motivierende Gespräche erfordert und es ist nicht klar welche Frauen im Detail von einer längerfristigen Hormontherapie profitieren. Was passiert im Anschluss an die Therapie? Wer profitiert von einer weiterführenden Therapie und für wen ist sie überflüssig? Die Verlaufs- messung zirkulierender epithelialer Tumorzellen (CETC) im Anschluss der Therapie sollte Antworten auf diese Fragen finden. maintrac® ist eine hochsensitive Me- thode zur Bestimmung epithelialer Zellen im Blut [3]. Es ist seit langem bekannt, dass aus malignen Tumo- ren Zellen in das Blut ausge- schwemmt werden können, die zur Fernmetastasierung beitragen [4]. Karzinome sind epithelialen Ur- sprungs, dementsprechend weisen Zellen, die aus einem Karzinom stammen, epitheliale Oberflächen- strukturen auf, die detektiert wer- den können. Epitheliale Zellen kön- nen aber auch durch verschiedene andere Ereignisse in den Blutkreis- lauf gelangen. Neben Verletzungen und Verbrennungen können auch inflammatorische Erkrankungen und Operationen hierfür verant- wortlich sein. Im Gegensatz zu die- Brustkrebs-Überwachung nach Ende der Hormontherapie:Bietenzirkulierendeepithe- liale Tumorzellen eine Entscheidunghilfe? GYNE 2015, 5:28-32 Brustkrebs-Überwachung nach Ende der Hormontherapie: Bieten zirkulierende Tumorzellen eine Entscheidungshilfe?
  • 11.
    Good prognosis Gradual decrease incell numbers during Tamoxifen therapy
  • 12.
  • 13.
    Patients with increasing cell numbershave a higher risk of recurrence Clinical Outcome
  • 14.
    Effect of therapyswitch Therapy switch to aromatase inhibitors may lead to lower tumor cell levels.
  • 15.
    maintenance therapy maintrac cell counting every 3month Increase in cell numbers take change of therapy into consideration maintrac cell counting every 3 month Decrease in cell numbers go on with therapy maintrac cell counting every 3 month Recommendation: If cell numbers increase, change of therapy may be considered monitor every 3 months
  • 16.
  • 17.
    Case I Increasing number ofCETC after the end of therapy may proceed to recurrence
  • 18.
    Case II Increasing number ofCETC after the end of therapy may proceed to recurrence
  • 19.
    Case III Increasing number ofCETC after the end of therapy may proceed to recurrence
  • 20.
    Patients with increasing cell numbersafter therapy have a higher risk of recurrence Clinical Outcome
  • 21.
    CETC and tumorsize Maybe more agressivity than tumor size?
  • 22.
    CETC and nodalstatus Nodal status was not this meaningful
  • 23.
    after end of therapy maintrac cellcounting after 3 month Increase in cell numbers restart maintenance herapy Decreasing or stable cell numbers maintrac cell counting after 3 month Decreasing or stable cell numbers maintrac cell counting every 6 month Recommendation: If cell numbers increase, take restart of therapy in consideration and and monitor...
  • 24.
    Association Transfusion MedicineCenter in Bayreuth - TZB SIMFO Specialized Immunology Research + Development GmbH & Laboratory Dr. Ulrich Pachmann SIMFO GmbH Kurpromenade 2 95448 Bayreuth Germany www.maintrac.com