Diese Präsentation wurde erfolgreich gemeldet.
Die SlideShare-Präsentation wird heruntergeladen. ×

Open Access und Museen - Synonym oder Gegensatzpaar?!

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Wird geladen in …3
×

Hier ansehen

1 von 52 Anzeige

Open Access und Museen - Synonym oder Gegensatzpaar?!

Herunterladen, um offline zu lesen

Abstract:
Kulturerbeeinrichtungen wollen auch im Netz, da wo unter 30Jährige im Schnitt über 4h täglich ihrer Zeit verbringen, präsent sein und ihre Kulturschätze, unser kulturelles Erbe, modern präsentieren und in mobilen Anwendungen und über soziale Medien tauschen. Aber dem, was sie ohne Genehmigung der Rechteinhaber dürfen, sind enge Grenzen gesetzt.
Und wenn dann die Kulturerbeeinrichtungen das Recht auf Ihrer Seite haben, setzen hier wiederum viele den virtuellen Besuchern enge Grenzen, indem sie digitalisierte gemeinfreie Werke entweder in mäßiger Qualität oder restriktiv lizenziert zugänglich machen.
Dabei schafft nur frei für alle verfügbares Wissen die notwendigen Voraussetzungen für Innovationen, kulturellen Wandel und demokratische Erneuerungsprozesse.
Während für die Freiräume der Kulturerbeeinrichtungen zunächst der Gesetzgeber die Voraussetzungen schaffen muss, können die Kulturerbeeinrichtungen immer dann, wenn sie selbst Rechteinhaber sind, virtuellen Besuchern weitgehende Freiheiten für neue kulturelle Praktiken einräumen.
Die Keynote von Prof. Dr. jur. Ellen Euler zeigt diesen Rahmen auf und ebnet damit das Feld auf, das die folgenden Beiträge mit best practice Beispielen und Notwendigkeiten weiter aufrollen.

Abstract:
Kulturerbeeinrichtungen wollen auch im Netz, da wo unter 30Jährige im Schnitt über 4h täglich ihrer Zeit verbringen, präsent sein und ihre Kulturschätze, unser kulturelles Erbe, modern präsentieren und in mobilen Anwendungen und über soziale Medien tauschen. Aber dem, was sie ohne Genehmigung der Rechteinhaber dürfen, sind enge Grenzen gesetzt.
Und wenn dann die Kulturerbeeinrichtungen das Recht auf Ihrer Seite haben, setzen hier wiederum viele den virtuellen Besuchern enge Grenzen, indem sie digitalisierte gemeinfreie Werke entweder in mäßiger Qualität oder restriktiv lizenziert zugänglich machen.
Dabei schafft nur frei für alle verfügbares Wissen die notwendigen Voraussetzungen für Innovationen, kulturellen Wandel und demokratische Erneuerungsprozesse.
Während für die Freiräume der Kulturerbeeinrichtungen zunächst der Gesetzgeber die Voraussetzungen schaffen muss, können die Kulturerbeeinrichtungen immer dann, wenn sie selbst Rechteinhaber sind, virtuellen Besuchern weitgehende Freiheiten für neue kulturelle Praktiken einräumen.
Die Keynote von Prof. Dr. jur. Ellen Euler zeigt diesen Rahmen auf und ebnet damit das Feld auf, das die folgenden Beiträge mit best practice Beispielen und Notwendigkeiten weiter aufrollen.

Anzeige
Anzeige

Weitere Verwandte Inhalte

Ähnlich wie Open Access und Museen - Synonym oder Gegensatzpaar?! (20)

Anzeige

Aktuellste (20)

Open Access und Museen - Synonym oder Gegensatzpaar?!

  1. 1. Museen & Open Access Synonym oder Gegensatzpaar?! Museen im digitalen Raum Tagung am 06.10.2017 in der Pinakothek der Moderne #musmuc17 Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access @elleneuler
  2. 2. Präludium 2Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Präludium. Ein Präludium, auch Praeludium (lat. praeludium, Vorspiel) bzw. Prélude (frz.), Preludio (ital.), ist ein Instrumentalwerk mit eröffnendem oder hinführendem Charakter. Quelle: wikipedia.de
  3. 3. Was nicht im Netz ist, ist nicht in der Welt 3Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Im Durchschnitt verbringen die Deutschen täglich zwei Stunden und acht Minuten im Netz – 20 Minuten mehr als im Vorjahr. Unter 30-Jährige bringen es auf fast doppelt so viel Internetzeit: Unter 30-Jährige surfen täglich etwas mehr als vier Stunden. ARD/ZDF Onlinestudie von 2016: http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/index.php?id=568
  4. 4. Kulturelles Erbe digital = Referenzielles Wissen im Netz 4Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access For Facts, that aren`t alternative…..
  5. 5. Digitalisierung & Museum: Partizipative Kultur
  6. 6. Fuge 6Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Fuge (Musik) Die Fuge (von lateinisch fuga „Flucht“) ist ein musikalisches Kompositionsprinzip polyphoner Mehrstimmigkeit. Quelle: wikipedia.de
  7. 7. Herausforderungen 7Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  8. 8. Digitalisierung & Museum: Szenarien o Instagram, Facebook, Twitter u.a. o Digitales Archiv früherer Ausstellungen mit Installationsfotos, die einen Eindruck der längst beendeten Schau vermitteln o Virtuelle Online Ausstellungen, Gang durch das Museum o Digitale Online Journale mit redaktioneller & bebilderter Berichterstattung o Online Kataloge und Forschungsbilddatenbanken (prometheus) o Website o Mitmachen bei Europeana, Deutsche Digitale Bibliothek und anderen Kulturplattformen
  9. 9. Massendigitalisierung & Einzelrechteklärung 9Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Schwarzes Loch des 21. Jahrhunderts Bibliothek Archiv Museum
  10. 10. Zum Glück gibt es Verwertungsgesellschaften – oder? 10Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  11. 11. Die VG Bild-Kunst in der öffentlichen Wahrnehmung
  12. 12. Die VG Bild-Kunst in der öffentlichen Wahrnehmung
  13. 13. Aufruf an die Urheber: Gebt endlich die Bilder frei! Carsten Gude www.carstengude.de für das Martha Museum 2017
  14. 14. Idee: Rahmenvertrag DDB & VG Bild-Kunst 14
  15. 15. Aber: Gescheitert 15 Erster Kontakt 12/2013 Finaler Vertrags- entwurf 11/2014 Framing BestWater/Svensson Prozess seit 05/2016
  16. 16. DDB / SPK ./. VG Bild-Kunst e.V. 16
  17. 17. EU Lobbying 17
  18. 18. EU Lobbying 18
  19. 19. Variation 19Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Variation (Musik) Variation wird ein Teil einer Komposition genannt, der ein Thema melodisch, harmonisch, rhythmisch oder dynamisch verändert. Quelle: wikipedia.de
  20. 20. Museen und gemeinfreie Werke Aus Konsumenten Prosumenten machen CC-BY-4.0 Ellen Euler, Aufnahme: Latvian Nationalmuseum Riga 2015, Jekab Kazaks (1895 – 1920): „Ladies at the seaside“
  21. 21. Neue Rechte bei reprofotografischer Digitalisierung?!
  22. 22. Fotografie versus Reprografie Victor Grigas CC-BY-SA 4.0. https://en.wikipedia.org/wiki/Mona_Lisa#/media/File:Crowd_looking_at_the_Mona_Lisa_at_the_Louvre.jpg
  23. 23. Fotografieverbote in Museen für alte Meister
  24. 24. Wir entscheiden!
  25. 25. Wir entscheiden! WARNHINWEIS aus aktkuellem Anlass: Das vorliegende Gemälde ist in Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers gemeinfrei. Nach offizieller Ansicht der Wikimedia Foundation sind originalgetreue Reproduktionen zweidimensionaler gemeinfreier Werke nicht urheberrechtlich geschützt. Diese fotografische Reproduktion wird daher auch als gemeinfrei in den Vereinigten Staaten angesehen. Die Weiterverwendung dieses Inhalts kann in anderen Rechtssystemen verboten oder nur eingeschränkt erlaubt sein. Siehe Reuse of PD-Art photographs. Gegen die Verwendung auf Wikipedia und Commons haben sich die Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, mit ihrer in der ersten Instanz beim Landgericht Berlin erfolgreichen Klage gewandt. Da die Wikimedia Foundation der festen Überzeugung ist, im Recht zu sein, wird sie gegen das Urteil in Berufung gehen. Die Reiss-Engelhorn-Museen könnten auch gegen andere Nachnutzer dieses Bildes vorgehen. Bei der Nutzung dieses Bildes auch außerhalb Commons ist daher Vorsicht geboten. Hinweis: Es existiert eine andere fotografische Version des vorliegenden Gemäldes. Diese Version ist nicht Gegenstand der Klage des Reiss-Engelhorn-Museums.
  26. 26. Museen können die digitale Wissensallmende bereichern § 32 Abs. 2 UrhG „Der Urheber kann [aber] unentgeltlich ein einfaches Nutzungsrecht für jedermann einräumen.“
  27. 27. Empfehlung an die Museen: Gemeinfrei muss auch digital gelten
  28. 28. Empfehlung an die Museen: Gemeinfrei muss auch digital gelten
  29. 29. Open Access = Freier Zugang + Nutzungsmöglichkeiten 29
  30. 30. Open Access = Freier Zugang + Nutzungsmöglichkeiten 30
  31. 31. „Non Commercial“ oder doch nicht? 31Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access Probleme des „Non Commercial“ Vorbehalts https://irights.info/wp-content/uploads/userfiles/CC- NC_Leitfaden_web.pdf
  32. 32. Best Practice Beispiele für Museen & Open Access! 32Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  33. 33. Kommerzielle Verwertung in der öffentlichen Wahrnehmung
  34. 34. Kommerzielle Verwertung in der öffentlichen Wahrnehmung
  35. 35. Kommerzielle Verwertung in der öffentlichen Wahrnehmung
  36. 36. Erwägungsgrund 13 2011/711/EU „Für einen breiten Zugang zu gemeinfreien Inhalten und deren breite Nutzung muss gewährleistet werden, dass gemeinfreie Inhalte auch nach ihrer Digitalisierung gemeinfrei bleiben. Die Verwendung auffälliger Wasserzeichen oder anderer visueller Schutzvorkehrungen als Eigentums- oder Herkunftskennzeichnung auf Kopien gemeinfreien Materials sollte vermieden werden.“
  37. 37. Erwägungsgrund 15 RL 2013/37/EU 37Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access „Bibliotheken, Museen und Archive sind im Besitz sehr umfangreicher, wertvoller Informationsbestände des öffentlichen Sektors, zumal sich der Umfang an gemeinfreiem Material durch Digitalisierungsprojekte inzwischen vervielfacht hat. Diese Sammlungen des kulturellen Erbes und die zugehörigen Metadaten fungieren als mögliches Ausgangsmaterial für auf digitalen Inhalten beruhende Produkte und Dienstleistungen und bergen vielfältige Möglichkeiten für die innovative Weiterverwendung, beispielsweise in den Bereichen Lernen und Tourismus.“
  38. 38. Erwägungsgrund 15 RL 2013/37/EU 38Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access „Umfassendere Möglichkeiten für die Weiterverwendung öffentlichen kulturellen Materials sollten unter anderem Unternehmen der Union in die Lage versetzen, dessen Potenzial zu nutzen, und zu Wirtschaftswachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.“
  39. 39. Freie Inhalte ……sind wie Werkzeuge in einem Werkzeugkasten & können für alle möglichen Zwecke benutzt werden.
  40. 40. Freier Zugang + hohe Qualität ermöglicht freie Nutzungen 41
  41. 41. Freier Zugang + hohe Qualität ermöglicht freie Nutzungen 42
  42. 42. Freier Zugang + hohe Qualität ermöglicht freie Nutzungen 43
  43. 43. Freie Lizenzen ermöglichen vervielfältigende, bearbeitende Nutzungen 44Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  44. 44. Digitalisierung geschützter Werke
  45. 45. Digitalisierung geschützter Werke
  46. 46. Maschinenlesbare freie Lizenzen + offene Schnittstellen ermöglichen digitale Anwendungen 47Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  47. 47. Coding da Vinci 2014 - 2017 17 von 54 Anwendungen
  48. 48. Art Up your Tab 49Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  49. 49. https://giphy.com/kiszkiloszki
  50. 50. Kulturelles Erbe für Alle! 51Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access
  51. 51. Aufruf an die Museen: Gebt endlich die Bilder frei Teil2! Carsten Gude www.carstengude.de für das Martha Museum 2017
  52. 52. Museen & Open Access Synonym oder Gegensatzpaar?! Museen im digitalen Raum Tagung am 06.10.2017 in der Pinakothek der Moderne #musmuc17 Prof. Dr. jur. Ellen Euler, LL.M. Open Data / Open Access @elleneuler Dieser Foliensatz steht unter CC-BY-4.0 Teilen erwünscht! Das gilt nicht für einzelne Bilder, hier bitte die ausgewiesenen Rechte beachten.

×