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Citizen journalismus

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Citizen journalismus

  1. 1. Die neue Macht der Bürger?
  2. 2. <ul><li>Eindrücke zum Thema Bürgerjournalismus </li></ul>
  3. 3. <ul><li>Empirische Studien (Kopp/Schönhagen; Bosshart/Schönhagen) </li></ul><ul><li>Theoretische Auseinandersetzungen und Analysen (Goode; Young; Volkmann; Neuberger/Quandt; Schönbach; Maier; Engesser) </li></ul><ul><li>Forschungsüberblick ( Neuberger/Nuernbergk/Rischke) </li></ul>
  4. 4. <ul><li>not an exclusively online phenomenon, </li></ul><ul><li>not confined to explicity „alternative“ news sources </li></ul><ul><li>includes „metajournalism“ as well as the practices of journalism itself </li></ul>
  5. 5. Quelle: Engesser
  6. 6. <ul><li>Probleme (Neuberger/Quandt): </li></ul><ul><ul><li>Informationsflut </li></ul></ul><ul><ul><li>fehlende Qualitätssicherung </li></ul></ul><ul><ul><li>Rezipienten: Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen </li></ul></ul><ul><ul><li>Kommunikatoren: Aufmerksamkeit, Feedback </li></ul></ul><ul><ul><li>Glaubwürdigkeit durch flüchtige, punktuelle Kontakte erschwert </li></ul></ul>
  7. 7. <ul><li>Gatewatching erforderlich </li></ul><ul><li>Nachträgliche Selektion und Prüfung wird zu einer wichtigen Leistung </li></ul><ul><li>Förderliche Bedingungen für die öffentliche Kommunikation der Bürger schaffen </li></ul><ul><li>Von entscheidender Bedeutung: Gatekeeping außerhalb des Internets </li></ul>
  8. 8. <ul><li>Auch weiterhin wird Agenda-Setting durch die professionellen Gatekeeper vollzogen, ABER haben durch alternative Nachrichtenquellen Konkurrenz bekommen </li></ul><ul><li>Gerahmte Geschichten werden lediglich als Rohmaterial gesehen </li></ul>
  9. 9. <ul><li>Aktive Mitwirkung verbleibt auf niedrigem Niveau (Busemann/Gscheidle) </li></ul>
  10. 10. <ul><li>Mögliche Gründe, weshalb das Publikum lediglich rezipieren will (Schönbach): </li></ul><ul><ul><li>Zuverlässige Überraschung </li></ul></ul><ul><ul><li>Reduktion von Komplexität </li></ul></ul><ul><ul><li>Nachrichten sollen vorsortiert, gut aufgemacht und verifiziert sein </li></ul></ul>
  11. 11. <ul><li>Von Laien betrieben; keine Redaktion </li></ul><ul><li>Policy of neutral point of view </li></ul><ul><li>Unausgewogene Themenverteilung </li></ul>
  12. 12. <ul><li>Der Leser-Reporter handelt, als wäre er ein Journalist: er beobachtet, sammelt Informationen oder macht Fotos, wählt aus und schickt das, was aus seiner Sicht <<öffentlich informativ>> ist, an seine Redaktion. </li></ul><ul><li>Leser-Reporter schlüpfen in die Mediatorrolle </li></ul><ul><li>Vergleichbar mit Bürgerjournalisten, wenn diese in Redaktionssysteme eingebunden sind </li></ul>
  13. 13. <ul><li>Setzen in Deutschland bisher kaum Themen </li></ul><ul><li>In den USA haben die „A-list“ Blogs einen wesentlich höheren Einfluss als bei uns </li></ul><ul><li>Höchste publizistische Relevanz in Krisenzeiten (Beispiel Warblogs) </li></ul>
  14. 14. <ul><li>Beispiele: </li></ul><ul><ul><li>OhmyNews </li></ul></ul><ul><ul><li>(vgl. auch Young) </li></ul></ul><ul><ul><li>The Northwest Voice </li></ul></ul><ul><ul><li>Reporter.co.za </li></ul></ul><ul><ul><li>Readers Edition </li></ul></ul>
  15. 15. <ul><li>Informationen und Meinungen werden erst nach der Publikation von den Nutzern öffentlich geprüft (Neuberger/Quandt) </li></ul><ul><li>Blogosphäre: Wechselseitige Kritik und Kontrolle (Neuberger/Quandt) </li></ul><ul><li>Einflussnahme der Redaktionen bei professionell-partizipativen Formaten sehr unterschiedlich (Engesser) </li></ul>
  16. 16. <ul><li>Entsteht durch „[…] processes of circulation, reworking and interpretation […]“ wirklich eine Art Weisheit der Masse? </li></ul><ul><li>Wie steht ihr zu der Vorstellung der Bürger-journalisten als „fifth estate“? </li></ul><ul><li>Kann Objektivität durch Nacherzählen und Bearbeiten von Geschichten tatsächlich gewährleistet werden? </li></ul>
  17. 17. <ul><li>Macht des Publikums: Nutzen eurer Meinung nach die Rezipienten tatsächlich das demo-kratische Potenzial und werden zu aktiven Nutzern? Und falls nein, was könnten aus eurer Sicht Gründe hierfür sein? </li></ul>
  18. 18. <ul><li>Goode, Luke (2009): Social news, citizen journalism and democracy. In: New Media and Society, 11. Jg., H. 2, S. 1287-1305. </li></ul><ul><li>Young, Chang Woo (2009): OhmyNews: Citizen Journalism in South Korea. In: Allan, Stuart/Thorsen, Einar (Hg.): Citizen Journalism. Global Perspectives. New York: Peter Lang, S. 143-152. </li></ul><ul><li>Volkmann, Ute (2008): Leser-Reporter: Die neue Macht des Publikums? In: In: Michael Jäckel/Manfred Mai (Hg.), Medienmacht und Gesellschaft. Zum Wandel öffentlicher Kommunikation. Frankfurt/M.: Campus, S. 219-240. </li></ul><ul><li>Neuberger, Christoph/Nuernbergk, Christian/Rischke, Melanie (2007): Weblogs und Journalismus: Konkurrenz, Ergänzung oder Integration? In: Media Perspektiven, o. Jg., H. 2, S. 96-112. </li></ul>
  19. 19. <ul><li>Schönbach, Klaus (2008): Das Prinzip der zuverlässigen Überraschung. Bürgerjournalismus und die Zukunft der traditionellen Nachrichtenmedien. In: Pörksen, Bernhard/Loosen, Wiebke/Scholl, Armin (Hg.): Paradoxien des Journalismus. Theorie- Empirie-Praxis. Festschrift für Siegfried Weischenberg. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 503-512. </li></ul><ul><li>Maier, Michael (2008): Den Lesern eine Stimme geben. In: Quandt, Thorsten/Schweiger, Wolfgang (Hg.): Journalismus online- Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 243-248. </li></ul><ul><li>Engesser, Sven (2008): Professionell-partizipative Nachrichtensites. In: Quandt, Thorsten/Schweiger, Wolfgang (Hg.): Journalismus online- Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 111-128. </li></ul>
  20. 20. <ul><li>Bosshart, Stefan/Schönhagen, Philomen (2011): Kollaborative Nachrichtenproduktion durch Laien: Was leistet der sogenannte Citizen Journalism im Internet? In: Wolling, Jens/Will, Andreas/Schumann, Christina (Hg.): Medieninnovationen. Wie Medienentwicklungen die Kommunikation in der Gesellschaft verändern. Konstanz: UVK, S. 61-81. </li></ul><ul><li>Busemann, Katrin/Gscheidle, Christoph (2011): Web 2.0: Aktive Mitwirkung verbleibt auf niedrigem Niveau. Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2011. Online unter: http:// www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/0708-2011_Busemann_Gscheidle.pdf (09.01.2012). </li></ul><ul><li>Schmidt, Jan/Paetzolt, Matthias/Wilbers, Martin (2006): Stabilität und Dynamik von Weblog-Praktiken. Ergebnisse der Nachbefragung zur „Wie ich blogge?!“-Umfrage. Bamberg: Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“. Online unter: http:// www.ssoar.info/ssoar/files/2008/237/fonkbericht0603.pdf (15.01.2012). </li></ul>
  21. 21. <ul><li>Kopp, Mirjam/Schönhagen, Philomen (2008): Die Laien kommen! Wirklich? Eine Untersuchung zum Rollenselbstbild sogenannter Bürgerjournalistinnen und Bürgerjournalisten. In: Quandt, Thorsten/Schweiger, Wolfgang (Hg.): Journalismus online- Partizipation oder Profession? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 79-94. </li></ul><ul><li>Neuberger, Christoph/Quandt, Thorsten (2010): Internet-Journalismus: Vom traditionellen Gatekeeping zum traditionellen Journalismus? In: Schweiger, Wolfgang/Beck, Klaus (Hg.): Handbuch Online-Kommunikation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 59-79. </li></ul>

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