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Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung <ul><ul><li>Dr. Jan Schmidt </li></ul></ul><ul><ul><li>Wissensc...
Worüber ich heute spreche <ul><li>Einleitend: Was ist mit Web 2.0 eigentlich gemeint? </li></ul><ul><li>Zur Einordnung: Da...
Annäherung an das Web 2.0
Was geschieht? Meine Perspektive. <ul><li>Im Web 2.0 sinken die Hürden für onlinebasiertes… </li></ul>www.flickr.com/photo...
Junge Nutzer <ul><li>Anwendungen des Social Web werden unterschiedlich stark genutzt – allerdings jeweils deutlich überpro...
Öffentlichkeiten unterschiedlicher Reichweite Aufmerksamkeit (z.B. Zugriffe/ Verlinkung) Rangplatz Massenmediale journalis...
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Vernetzte Öffentlichkeiten als Kontext der politischen Bildung <ul><li>Entstehen und Strukturen der vernetzten Öffentlichk...
Meinungsäußerung
Themenöffentlichkeiten (organisiert oder ad-hoc)
Themenöffentlichkeiten (organisiert oder ad-hoc)
Koordinieren und Mobilisieren
Koordinieren und Mobilisieren Quelle der Fotos: http://www.flickr.com/photos/hirnrinde_de
Fazit und Ausblick <ul><ul><li>Das Social Web senkt die Hürden für das onlinebasierte Identitäts-, Beziehungs- und Informa...
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! <ul><li>Dr. Jan Schmidt </li></ul><ul><li>Hans-Bredow-Institut </li></ul><ul><li>...
Weiterführende Links <ul><li>Weblogs </li></ul><ul><ul><li>http://www.kampagne20.de </li></ul></ul><ul><ul><li>http://blog...
Weiterführende Literatur <ul><ul><li>ARD-ZDF-Onlinestudie 2008: </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Van Eimeren, Birgit / Frees...
Entstehen persönlicher Öffentlichkeiten <ul><li>Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement findet in persönlichen...
 
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Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung

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Veröffentlicht am

Vortrag beim Roundtable der Bundeszentrale für Politische Bildung, 27.5.2009, Berlin

Veröffentlicht in: Bildung, News & Politik, Technologie
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Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung

  1. 1. Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung <ul><ul><li>Dr. Jan Schmidt </li></ul></ul><ul><ul><li>Wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Berlin, 27.05.2009 </li></ul></ul></ul>
  2. 2. Worüber ich heute spreche <ul><li>Einleitend: Was ist mit Web 2.0 eigentlich gemeint? </li></ul><ul><li>Zur Einordnung: Das Entstehen vernetzter Öffentlichkeiten </li></ul><ul><li>Zur Diskussion: Konsequenzen vernetzter Öffentlichkeiten für politische Bildung </li></ul>
  3. 3. Annäherung an das Web 2.0
  4. 4. Was geschieht? Meine Perspektive. <ul><li>Im Web 2.0 sinken die Hürden für onlinebasiertes… </li></ul>www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664/ <ul><ul><li>Identitätsmanagement (Darstellung individueller Interessen, Erlebnisse, Meinungen, Kompetenzen, etc.)  z.B. Weblogs, YouTube </li></ul></ul>http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908/ <ul><ul><li>Beziehungsmanagement (Pflege von bestehenden und Knüpfen von neuen Beziehungen) </li></ul></ul><ul><ul><li> z.B. studiVZ, XING </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/1267008046/ <ul><ul><li>Informationsmanagement (Selektion und Weiterverbreitung von relevanten Daten, Informationen, Wissen- und Kulturgütern) </li></ul></ul><ul><ul><li> z.B. Wikipedia, Social-News-Plattformen </li></ul></ul>
  5. 5. Junge Nutzer <ul><li>Anwendungen des Social Web werden unterschiedlich stark genutzt – allerdings jeweils deutlich überproportional von jungen Personen, insbesondere von Teenagern </li></ul>Nutzung ausgewählter Social Web-Anwendungen nach Altersgruppen (zumindest selten; in %) Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2008
  6. 6. Öffentlichkeiten unterschiedlicher Reichweite Aufmerksamkeit (z.B. Zugriffe/ Verlinkung) Rangplatz Massenmediale journalistische Öffentlichkeiten  Gesellschaftliche Relevanz <ul><li>Persönliche Öffentlichkeiten </li></ul><ul><li>Individuelle Relevanz </li></ul>Themen-/ Kampagnenöffentlichkeiten  (ziel-)gruppenspezifische Relevanz Wechselseitige Beobachtung, Verschränkung und Überlappung
  7. 7. Orientierung in der Informationsvielfalt <ul><li>Massenmediale, themenspezifische und persönliche Öffentlichkeiten überlappen sich im Web 2.0 </li></ul><ul><li>Zu den Filterleistungen professioneller Experten (insbes. Journalisten) treten neue Mechanismen </li></ul><ul><li>Weisheit der Masse : Bewertung von Informatio-nen durch Vielzahl von Nutzern (z.B. „Beliebteste Videos“ bei Youtube; Tagging-Systeme, …) </li></ul><ul><li>Weisheit des eigenen Netzwerks : Zusammenstellen eines individuellen Reper-toires relevanter Quellen durch Nutzer selbst (z.B. durch RSS-Technologie unterstützt) </li></ul>http://www.flickr.com/photos/ogil/274628990/ http://www.flickr.com/photos/caribb/78761334/
  8. 8. Vernetzte Öffentlichkeiten als Kontext der politischen Bildung <ul><li>Entstehen und Strukturen der vernetzten Öffentlichkeiten haben Einfluss auf den Kontext, in dem politische Bildung stattfindet </li></ul><ul><li>Bürger und zivilgesellschaftliche Akteure, aber auch die Einrichtungen der politischen Bildung können sich diese neu entstehenden und überlappenden Öffentlichkeiten auf unterschiedliche Weise nutzbar machen: </li></ul><ul><ul><li>Anlassebezogene oder kontinuierliche Meinungsäußerung zu politischen / gesellschaftlichen Themen („personal publishing“ / „personal media“) </li></ul></ul><ul><ul><li>Themen- oder kampagnenbezogene Kommunikation von Organisationen </li></ul></ul><ul><ul><li>Koordination und Vernetzung von Interessierten bzw. Engagierten </li></ul></ul>
  9. 9. Meinungsäußerung
  10. 10. Themenöffentlichkeiten (organisiert oder ad-hoc)
  11. 11. Themenöffentlichkeiten (organisiert oder ad-hoc)
  12. 12. Koordinieren und Mobilisieren
  13. 13. Koordinieren und Mobilisieren Quelle der Fotos: http://www.flickr.com/photos/hirnrinde_de
  14. 14. Fazit und Ausblick <ul><ul><li>Das Social Web senkt die Hürden für das onlinebasierte Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement </li></ul></ul><ul><ul><li>Persönliche Öffentlichkeite entstehen, in denen ein tendenziell kleines Publikum mit Informationen von persönlicher Relevanz adressiert wird </li></ul></ul><ul><ul><li>Zu den etablierten Gatekeepern des professionellen Journalismus treten neue Akteure und Mechanismen, die das Veröffentlichen, Filtern, Kanalisieren und weiter Verbreiten von Informationen betreffen </li></ul></ul><ul><ul><li>Die vernetzten Öffentlichkeiten verändern den Kontext, in dem politische Bildung stattfindet </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Web 2.0 als Werkzeug der politischen Bildung: Publikation von Botschaften, Initiieren von Dialog und Meinungsbildung, </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Web 2.0 als Gegenstand der politischen Bildung: Vermittlung von „Partizipationskompetenz“ und Reflektionsvermögen </li></ul></ul></ul>
  15. 15. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! <ul><li>Dr. Jan Schmidt </li></ul><ul><li>Hans-Bredow-Institut </li></ul><ul><li>Warburgstr. 8-10, 20354 Hamburg </li></ul><ul><li>[email_address] </li></ul><ul><li>www.hans-bredow-institut.de </li></ul><ul><li>www.schmidtmitdete.de </li></ul>
  16. 16. Weiterführende Links <ul><li>Weblogs </li></ul><ul><ul><li>http://www.kampagne20.de </li></ul></ul><ul><ul><li>http://blog.nonprofits-vernetzt.de/ </li></ul></ul><ul><ul><li>http://www.netzpolitik.org </li></ul></ul><ul><li>Veranstaltungen und Vernetzung </li></ul><ul><ul><li>Socialcamp Berlin: http://www.socialcamp-berlin.de </li></ul></ul><ul><ul><li>Politcamp Berlin: http://politcamp09.de </li></ul></ul><ul><ul><li>http://www.mixxt.de/ </li></ul></ul>
  17. 17. Weiterführende Literatur <ul><ul><li>ARD-ZDF-Onlinestudie 2008: </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Van Eimeren, Birgit / Frees, Beate (2008): Internetverbreitung: Größter Zuwachs bei Silver-Surfern. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 330-344. </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Fisch, Martin / Gscheidle, Christoph (2008): Mitmachnetz Web 2.0: Rege Beteiligung nur in Communitys. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 356-364. </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Geißler, Holger/Thomas, Carolin (2008): SNB – Social Network Barometer. Köln. </li></ul></ul><ul><ul><li>Schmidt, Jan (2008): Was ist neu am Social Web? Soziologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen. In: Zerfaß, Ansgar; Martin Welker; Jan Schmidt (Hrsg.) (2008): Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Zwei Bände. Köln: Van Halem Verlag </li></ul></ul><ul><ul><li>Schmidt, Jan/Beate Frees/Martin Fisch (2009): Themenscan im Web 2.0. Neue Öffentlichkeiten in Weblogs und Social-News-Plattformen. In: Media-Perspektiven, Nr. 2, 2009, S. 50-59. Online verfügbar: http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/02-2009_Schmidt.pdf </li></ul></ul><ul><ul><li>Schmidt, Jan (in Vorb.): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Konsequenzen des Web 2.0. Konstanz: UVK. Erscheint voraussichtlich September 2009. </li></ul></ul>
  18. 18. Entstehen persönlicher Öffentlichkeiten <ul><li>Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement findet in persönlichen Öffentlichkeiten statt </li></ul><ul><li>Zeitlicher Aspekt: Stabilität vs. Dynamik </li></ul><ul><ul><li>bestimmte Aspekte der eigenen persönlichen Öffentlichkeit sind relativ stabil (z.B. persönliche Daten), andere sind eher flüchtig (z.B. das journalhafte Protokollieren von Aktivitäten und Erlebnissen  „writing yourself into being“ (danah boyd) </li></ul></ul><ul><li>Rollenaspekt: Produzent vs. Rezipient </li></ul><ul><ul><li>Nutzer sind auch Empfänger der persönlichen Öffentlichkeiten anderer Menschen; „ambient awareness“ für Neuigkeiten und Vorkommnisse im eigenen sozialen Netzwerk wird bei Bedarf in Anspruch genommen </li></ul></ul><ul><li>Räumlicher‘ Aspekt: An einem Ort vs. verschiedene Orte? </li></ul><ul><ul><li>Trennung oder Aggregation unterschiedlicher Rollen-Kontexte hat Auswirkungen auf Grenzziehungen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre </li></ul></ul>

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