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Weiterhin stimmen wir der Urteilsbegründung darin zu, dass über die Haftung des Anlegers fürgewinnunabhängig geleistete Au...
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BAC Life Trust-Fonds: Berater zu Schadenersatz verurteilt - gute Chancen für Anleger

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BAC Life Trust-Fonds: Berater zu Schadenersatz verurteilt - gute Chancen für Anleger

  1. 1. BAC Life Trust-Fonds: Berater zu Schadenersatz verurteilt - gute Chancen für AnlegerIn einem Urteil vom 02.12.2012 hat das Landgericht Köln einem Anleger der Life Trust Vierzehn GmbH& Co. KG Schadensersatzansprüche gegen seinen Anlageberater zugesprochen. Der Kläger hatte nachBeratung seine Lebensversicherung gekündigt und 2009 das Geld in den BAC Fonds Life TrustVierzehn investiert. Die Finanzberatungsgesellschaft wurde nun zum Schadenersatz verurteilt, weil sieden Anleger nicht ordnungsgemäß aufgeklärt hatte.Das Gericht stellte insbesondere fest, dass die Übergabe des Emissionsprospekts am Tag derUnterzeichnung der Beitrittserklärung nicht als rechtzeitig angesehen werden könne. Ob dieAushändigung vor oder nach Unterschrift erfolgt sei, mache keinen Unterschied.Zwei Pflichtverletzungen hat das Gericht hervorgehoben:  Der Kläger hätte von seinem Berater darüber aufgeklärt werden müssen, dass die von der Fondsgesellschaft ausbezahlten Ausschüttungen unter bestimmten Voraussetzungen zurückgezahlt werden müssen.  Der Berater hätte ferner darüber informieren müssen, dass das Risiko besteht, dass die Fondsgesellschaft die Versicherungsprämien für die zu erwerbenden Lebensversicherungsverträge länger als prognostiziert zahlen müsse, um die Policen nicht verfallen zu lassen. Problematisch ist hier insbesondere, dass der Fall eintreten könnte, dass der Fonds hierfür nicht über genügend Liquidität verfügt.Dem Urteil ist grundsätzlich zuzustimmen:Unabhängig von der Frage, ob es sich um eine Anlagevermittlung oder eine Anlageberatung handelt,kann wegen der Vielzahl der zu bedenkenden Punkte eine ordnungsgemäße Aufklärung nur geleistetwerden, wenn der Prospekt der Beteiligung dem Kunden rechtzeitig vorher übergeben und mit demKunden im Beratungsgespräch im Einzelnen durchgesprochen wurde. Das Landgericht Köln hält eineFrist von zwei Wochen ab Übergabe bis Zeichnung der Beteiligung für angemessen.Richtig ist auch, dass Unterschrift, mit der der Anleger auf dem vorformulierten Zeichnungssscheinder Life Trust Fonds die rechtzeitige Übergabe sowie die vollständige Kenntnisnahme des Prospektesbestätigte, rechtlich unbeachtlich ist.
  2. 2. Weiterhin stimmen wir der Urteilsbegründung darin zu, dass über die Haftung des Anlegers fürgewinnunabhängig geleistete Ausschüttungen hätte belehrt werden müssen. Zwar ist imvorliegenden Fall das Haftungsrisiko sehr theoretisch, weil nur ein Bruchteil des Zeichnungsbetragesals Hafteinlage im Handelsregister einzutragen ist, aber das ändert ja am Grundsatz nichts.Zuzustimmen ist auch darin, dass über das (im Prospekt ja ebenfalls genannte) Liquiditätsrisiko imZusammenhang mit der regelmäßigen Zahlung der Versicherungsprämien aufzuklären war, schließlicherwies sich ja gerade dieses in der Vergangenheit als bedeutsam.Unklar ist für uns, warum das Landgericht Köln nicht auf die vielen anderen Notwendigkeiten derAufklärung eingegangen ist. Ansatzpunkte dafür bis hin zu Prospektfehlern sind reichlich vorhanden.Interessanter Weise wurde hier ein Anlagevermittlungsvertrag angenommen, obwohl nach demSachverhalt durchaus nahegelegen hätte, sogar einen Anlageberatungsvertrag anzunehmen. Dieserhätte der Beklagten noch höhere Verpflichtungen auferlegt. Insgesamt reichte aber schon derniedrigere Haftungsmaßstab bei der Anlagevermittlung schon aus, das Beratungsunternehmen haftenzu lassen.Anleger können der Entscheidung sehr schön entnehmen, dass die Chancen grundsätzlich nichtschlecht stehen, den Berater – seien es eine Bank, Sparkasse oder auch ein sonstiger Finanzberater –in die Haftung für seine damalige Empfehlung zu nehmen. Insoweit hat es natürlich Bedeutung auchfür die übrigen Lebensversicherungsfonds des Emissionshauses BAC:  Life Trust Two GmbH & Co. KG  Life Trust Sechs GmbH & Co. KG  Life Trust Sieben GmbH & Co. KG  Life Trust Acht Premium & Co. KG  Life Trust Zehn Premium & Co. KG  Life Trust Elf GmbH & Co. KG  Life Trust Zwölf Premium & Co. KGNach unserer Erfahrung wurden Beteiligungen an den Life Trust-Fonds des Hauses BAC Berlin AtlanticCapital hauptsächlich von der Postbank Finanzberatung AG, der BBank eG, der Sparda-Bank MüncheneG (nach dortiger Darstellung aber durch die Sparda International), der Sparkasse Bremen, der Telis
  3. 3. Finanz Vermittlung AG, der EFC AG, der SJB Fondsskyline oHG sowie der SRQ FinanzPartner AG (heuteFiNUM Private Finance AG) vertrieben.Viele unserer Mandanten konnten bereits – vor oder nach Klageerhebung – durch einen Vergleichihre Kompensation erhalten. Insofern wird das Urteil des Landgerichts Köln sicher helfen, weitereAnsprüche besser durchsetzen zu können. Das Urteil sollte vor allem denjenigen Anlegern, die sichnoch nicht beraten ließen, Mut geben, wenigstens von einem spezialisierten Rechtsanwaltsbüroüberprüfen zu lassen, ob Schadensersatzansprüche mit Aussicht auf Erfolg geltend gemacht werdenkönnen.Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.Nittel | Kanzlei für Bank- und KapitalmarktrechtIhr AnsprechpartnerMichael Minderjahn, RechtsanwaltHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279www.nittel.coinfo@nittel.cohttp://www.nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/geschlossene-fonds/lebensversicherungs-fonds/bac-life-trust-hilfe-fuer-anleger.html

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