L A N D W I R T S C H A F T L I C H E S W O C H E N B L A T T 
BAUERN 
ZEITUNG 
MESSE-JOURNAL 2014 
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die BauernZeitung 
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GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 3 
Hufen hoch und ab nach Erfurt! 
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Wende das Familienland aus der 
LPG zurücknahm, den Betrieb 
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GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 5 
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Insgesamt 40 Landtechnikaussteller fi nden sich in diesem Jahr auf dem Freigelände e...
GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 7 
Der Freistaat hält zur Un-terstützung 
der heimi-schen 
Landwirtschaft 
und der gewe...
8 BAUERNZEITUNG GRÜNE TAGE THÜRINGEN 
Landschaften, die nur 
Thüringen bietet 
Erfurt. Unter dem Motto „Na-tur 
Th üringen...
Bauernzeitung Sonderausgabe Grüne Tage Thüringen Messe-Journal 2014
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Sonderausgabe der Bauernzeitung anlässlich der Grünen Tage Thüringen vom 19. bis 21. September 2014 auf der Messe Erfurt

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Bauernzeitung Sonderausgabe Grüne Tage Thüringen Messe-Journal 2014

  1. 1. L A N D W I R T S C H A F T L I C H E S W O C H E N B L A T T BAUERN ZEITUNG MESSE-JOURNAL 2014 19. bis 21. September Bau14_001_GTT.indd 1 21.08.2014 14:58:20
  2. 2. Maßgeschneiderte Lösungen für Sie: die BauernZeitung z. B. Universal-Tank-Gutschein 50,- € im Kombi-Abo 30,- € bei ePaper und App Bitte diesen Coupon ausfüllen und senden an: Deutscher Bauernverlag GmbH, Leserservice, Postfach 31 04 48, 10634 Berlin Ihre Vorteile: App und ePaper bereits Donnerstag Abend verfügbar Jeden Monat mit Jugendausgabe JUNGESLand 3x im Jahr Sonderausgaben Expertenwissen 1 Geschenk Ihrer Wahl Ja, ich bestelle die BauernZeitung als ePaper für 75,00 € für mind. 1 Jahr. als App für 74,99 € für mind. 1 Jahr. als Kombi inkl. ePaper für 119,85 € (davon 11,85 € ePaper) für mind. 1 Jahr. als Kombi inkl. App für 119,85 € (davon 11,85 € App) für mind. 1 Jahr. Mein Geschenk erhalte ich nach Zahlungseingang. Angebot gilt nur in Deutschland. Auslandspreis auf Anfrage. Meine Anschrift Name / Vorname Straße / Hausnummer PLZ / Ort Telefon E-Mail Bitte informieren Sie mich über interessante Verlagsangebote. Bitte wählen Sie: per E-Mail per Telefon Ich kann der Nutzung meiner Daten zu Werbezwecken jederzeit beim Verlag widersprechen. Gewünschte Zahlungsweise Bequem durch Konto-Abbuchung Diese Einzugsermächtigung erlischt spätestens bei Ablauf des Abonnements. Ihre Bankleitzahl Ihre Kontonummer D E IBAN (22 Stellen) BIC (11 Stellen) Ich ermächtige den Deutschen Bauernverlag GmbH, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom DBV GmbH auf mein Konto gezogene Lastschriften einzulösen. Ich kann innerhalb von 8 Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. gegen Rechnung Datum Unterschrift BAU14PRINT Gleich bestellen: 030 46406-111 @ leserservice@bauernverlag.de www.bauernzeitung.de 9 9 9 9 … als gedruckte Ausgabe Die digitalen Ausgaben der BauernZeitung – optimal aufbereitet für alle Endgeräte als ePaper im PDF-Format als App im E-Reader-Format Lesen Sie alle Beiträge, Reportagen und Informationen in der für Sie optimalen Version, zu jeder Zeit und an jedem Ort und wählen Sie die für Sie maßgeschneiderte Lösung. Bitte schicken Sie mir folgende Prämie. Prämien-Bezeichnung: Ein Geschenk Ihrer Wahl! + Mehr Prämien unter www.bauernzeitung.de Lieferung so lange der Vorrat reicht. … im Tablet … im Smartphone … am PC * Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Grü nden formlos widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Sie die erste bestellte Ausgabe erhalten, nicht jedoch vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anforderungen von Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB. Zur Wahrung der Frist genü gt bereits das rechtzeitige Absenden ihres eindeutig erklärten Entschlusses, die Bestellung zu widerrufen. Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: Deutscher Bauernverlag GmbH, Aboservice, Postfach 31 04 48, Telefon: 030 46406-111, Telefax: 030 46406-451, E-Mail leserservice@bauernverlag.de Bau14_002_GTT.indd 2 21.08.2014 14:58:36
  3. 3. GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 3 Hufen hoch und ab nach Erfurt! Die Besucher der Grünen Tage Thüringen 2014 dürfen sich freuen: Die Messe und ihre Partner haben ein exellentes Programm für das Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit auf die Beine gestellt. Schwere Landtechnik, regio-nale Produkte, Zuchttier-wettbewerbe und -auktio-nen auf europäischem Niveau sowie ein Gastauftritt der polni-schen Landwirtschaft: „Nie zu-vor waren die Grünen Tage Th ü-ringen vielfältiger, lebendiger und internationaler“, blickt Messechef Wieland Kniff ka auf die Erfurter Landwirtschafts-schau vom 19. bis 21. Septem-ber. „Ein Muss für alle Fachleute aus Land-, Forst- und Ernäh-rungswirtschaft und interessier-ten Besucher im Spannungsfeld von Tieren, Traktoren und Tra-ditionen.“ Auf 50 000 m2 präsentieren sich 300 Aussteller aller Sparten der modernen Land-, Ernäh-rungs- und Forstwirtschaft. „Wir erwarten über 25 000 Gäste aus ganz Deutschland“, so Kniff ka, der den hohen Anteil Fachgäste betont. Die Veranstaltung stehe ex-emplarisch für die Strategie der Messe Erfurt, der „gezielten, punktuellen Interna-tionalisierung“. Mit den Bundeswettbe-werben „Th uringia Holstein Open“ und „Th uringia Jersey Open“ reihe sich die Landwirtschaftsmes-se unter die Hotspots der europäischen Milchrindzucht ein, so Kniff ka selbstbe-wusst. Der bundesof-fene Jungzüchterwettbewerb vereine die jüngere Züchterge-neration im Vorführ- und Typ-wettbewerb. Am 20. September feiert die internationale „Th u-ringia Auction Time“ ihre Pre-miere. „Zum ersten Mal begrüßen wir in großem Umfang ausländi-sche Partner. Im Rahmen der Grünen Tage Th üringen werden Erfurts Partnerstadt Kalisz sowie Wojewodschaft Ma-lopolska (Kleinpolen) als offi zielle Partner-region Th üringens ih-re Vorzüge und Stär-ken im landwirt-schaftlichen Bereich vorstellen“, freut sich der Messechef. Ein traditioneller Schwerpunkt der Messe sei die „Tech-nik für starke Typen“. So präsentieren etwa der Ver-band Landtechnik, Baumaschi-nen und Metallverarbeitung Th üringen (vlt) und seine Mit-glieder kompakt die Vielfalt und Trends der Landtechnikbran-che. „Auf der Messe sind alle be-kannten Fabrikate vertreten.“ Auf 7 000 m2 seien namhafte Traktoren-, Bodenbe-arbeitungs- und Aus-saattechnikmarken zu bestaunen. Letzt-endlich: „Als Schau-fenster der modernen Agrarwelt zeigen die Grünen Tage das Landleben in seiner ganzen Vielfalt.“ Hier würde der interes-sierte Verbraucher al-les Wissenswerte über Anbau und Aufzucht, Ernte und Ernährung erfahren. Gleichzeitig diene die Messe den Agrarexperten als Leis-tungsschau und Branchentreff . Die Verbraucher hat auch das Landwirtschaftsministerium im Blick, das Mitveranstalter der Grünen Tage ist. Ressortchef Jürgen Reinholz: „Wir beobach-ten beim Verbraucher ein wach-sendes Bewusstsein für regiona-le Produkte. Die Grünen Tagen Th üringen zeigen, wie viel Th ü-ringen in dieser Hinsicht zu bie-ten hat: Bioenergie aus der Regi-on, regionales Handwerk, wun-derbare Naturlandschaften.“ Ei-ne große Rolle spiele Regionalität natürlich bei Le-bensmitteln, „denn sie schaff t Transparenz für den Kunden“. Th üringen stehe bei der Er-zeugung regionaler Lebensmit-tel gut da. Das Zeichen „Geprüf-te Qualität aus Th üringen“ biete dem Verbraucher seit über 20 Jahren beim Einkauf Orientie-rung. „Die Touristen, die Th ü-ringen besuchen, fragen unsere Spezialitäten in der Gastrono-mie nach.“ Gleichwohl erkennt Reinholz bei der Etablierung re-gionaler Produkte in der Th ürin-ger Gastronomie noch ein großes Po-tenzial. Die Grünen Tage sieht Reinholz auch als Chance, Vorurtei-le gegenüber der Tierhaltung abzubau-en. Auch wenn Th ü-ringen zu den eher vieharmen Regionen Deutschlands zähle, hätten Tierzucht und Tierhaltung in Th üringen eine lange Tradition, was sich in der Rassenvielfalt der gehaltenen Tiere widerspiegele. Und: „Un-sere Zuchtleistungen bestim-men das Niveau der deutschen Tierzucht mit.“ Frank Hartmann So lecker isst Thüringen. Aus der Region für die Region: Alle Osterland Produkte sind echte Thüringer. Besuchen Sie uns: Grüne Tage Thüringen Halle 1/307 Das Magnet der Grünen Tage sind die Tiere. FOTOS: MESSE; FH Wieland Kniffka Jürgen Reinholz Bau14_003_GTT.indd 3 22.08.2014 15:57:42
  4. 4. 4 BAUERNZEITUNG GRÜNE TAGE THÜRINGEN Wende das Familienland aus der LPG zurücknahm, den Betrieb gründete und ihm sofort Verant-wortung für die Kühe übertrug. Damit begann der gelernte Fahrzeugelektriker auch umge-hend, alle notwendigen land-wirtschaftlichen Qualifi katio-nen nachzuholen. „Wir waren damals einer der allerersten Wiedereinrichter weit und breit“, erinnert sich der 45-Jährige. Und Hilmar Gerbothe erlebte damit zugleich eine späte Genugtu-ung, nachdem man ihn 1974 nicht eben freiwillig in die Ge-nossenschaft genötigt hatte. Wurde doch dieser Hof am Ran-de von Obersachswerfen schon seit dem Jahr 1627 nachweislich durch die Gerbothes familiär bewirtschaftet. Kaum war 1990 die Grenze of-fen, die unmittelbar hinter ih-rem Anwesen verlief („Zu uns kam man bis zur Wende nur mit Passierschein!“), lernte Andreas Gerbothe auch schon einen Kol-legen „von der anderen Seite“ kennen: Hubert Wiesner. Er führt im niedersächsischen Wal-kenried einen kleinen Milch-viehbetrieb. Man traf sich, tauschte sich aus. Doch schon bald gingen die Fachsimpeleien in handfeste Pläne über. So gründeten sie zum 1. Januar 1991 eine gemeinsame GbR in Obersachswerfen. Sie pachteten Land zu, beantragten eine Milchquote für zunächst 23 Kü-he, nutzten eine betagte Rohr-melkanlage – und avisierten den Neubau eines Kuhstalls mit 180 Plätzen. Ende 1993 weihten sie ihn ein. Man weiß, dass solche Ost-West-Partnerschaften nicht immer die Zeit überdauerten. Nicht so bei diesem Gespann. Denn inzwischen ist auch Alex-ander Wiesner längst im sieben-köpfi gen Unternehmen veran-kert: Der 26-Jährige managt den Pfl anzenbau auf 820 ha Be-triebsfl äche, 80 ha davon Grün- Martha wird Marcus Gerbothe in Erfurt präsentieren (o.). Die Gerbothe-Wiesner GbR (v. l.): Hubert Wiesner, Andreas und Marcus Gerbothe sowie Alex-ander Ehrgeiz agieren. Das war eine Zeit, an die sich Marcus gern er-innert. Denn bereits als Lehrling holt er so 2007 seinen ersten Sieg in einem landesweiten Vor-führwettbewerb. „Noch heute erkenne ich bei Schauen auf An-hieb jede Görsbacher Kuh“, ver-sichert er. Andreas Gerbothe war selbst noch blutjung, als sein Vater Hilmar gleich mit der Schauen mitgefahren. Er hat das Metier von klein auf eingesogen. So stand es für ihn auch nie in-frage, selbst einmal Landwirt zu werden. Der Vater schickte ihn zur Lehre dann auch gezielt in die Agrar GmbH „Goldene Aue“ in Görsbach, wo Wolfgang Benk-stein und seine beiden Söhne mit ähnlichem züchterischem Der heimliche Schwarm von Marcus Gerbothe heißt Martha. Zwar ist er fest mit Stephanie liiert und hat mit ihr auch bereits einen Sohn. Doch Martha sei eben Martha, gesteht er. Letztes Jahr mit dem Prädikat „Exzellent“ eingestuft, holte er mit der Jungkuh, die sich heute in der zweiten Laktation befi ndet, unlängst den Gruppensieg zur Alsfelder Leistungsschau „Hessens Zu-kunft 2014“. Nun möchte er dasselbe und vielleicht etwas mehr zu den Grünen Tagen schaff en. Mit Martha verfügt der 24-Jäh-rige über einen züchterischen Edelstein: In ihr pulst Blut des legendären Mascol. Marthas Mutter wurde einst im Rahmen eines Embryonenprogramms des Landesverbandes Th üringer Rinderzüchter (LTR) gezeugt, an dem der Betrieb teilnahm. In der Tat gibt Marcus Gerbo-the viel auf gute Genetik: „Man muss doch genau wissen wollen, welche Erbfaktoren hier zum Einsatz kommen und wie die sich später auswirken können.“ Und daraus dann das Beste zu ma-chen, das sei schon eine wichtige Moti-vation für ihn. So verschließt sich der junge Züchter auch allen Experimenten: „Kälber, deren Kör-per zu klein ist oder wo die Beinstellung nicht stimmt, gehen weg“, sagt er mit Überzeugung. Vielmehr verfolge der Familien-betrieb eine „klare züchterische Linie: gute Euter, gutes Funda-ment, Langlebigkeit“. Selbst Vater Andreas Gerbo-the staunt zuweilen über seinen Junior. „Er hat in solchen Fragen eine gute Erfahrung.“ Schon als Zehnjähriger sei Marcus leiden-schaftlich gern zu den großen Eine besondere Gabe für Kühe Gerade 24 Jahre jung ist Marcus Gerbothe aus Obersachswerfen. Dennoch managt er in der Gerbothe-Wiesner GbR bereits das Zuchtgeschehen. Im Stall der Familie stehen einige der langjährig produktivsten Kühe Thüringens. 3. Thuringia Holstein Open Nach der Premiere vor vier Jahren gibt es eine Wiederaufl age der „Thuringia Holstein Open“. Am 20. September startet um 14 Uhr im Vorführring der Halle 3 der Höhepunkt der Grü-nen Tage Thüringen 2014. Veranstalter sind die Messe Erfurt und die TLL. Rund 100 Holstein-kühe und über 70 Jungrinder aus ganz Deutsch-land werden aufgetrieben. Sieben Thüringer Holsteinzüchter sind mit 25 Tieren dabei. Ne-ben dem Titel „Grand Champion“ winkt dem Sieger aus allen vier Klassen eine Prämie von 2 000 €. Bereits am Freitag (19. September) ge-hen ab 12 Uhr 60 Jungzüchter beim bundesof-fenen Vorführwettbewerb im Rahmen der Thu-ringia Holstein Open an den Start. Hochkarätig ist mit den Briten John Gribbon und Mark Nuts-ford sowie Erica Rijneveld aus den Niederlan-den auch das Richtergespann. 1. Thuringia Auction Time Am Messe-Sonnabend (20. September, Tier-schauring, Halle 3) warten die Grünen Tage ab 19.30 Uhr mit einem Züchterspektakel der Ext-raklasse auf. Die erstmals veranstaltete Thurin-gia Auction Time verspricht eine Auktion mit Top-Genetik der weltweiten Holsteinzucht. Auf-geboten werden 44 Tiere, darunter vier Thürin-ger. Dazu zählen Kühe, deren Väter auf der Weltrangliste der besten zehn Vererber zu fi n-den sind, etwa von Enforcer (gRZE 165). Darü-ber hinaus kann der kanadische Auktionator Brian Craswell Nachkommen aus Top-Kuh-Fa-milien anpreisen, die viel Schaupotenzial besit-zen (u. a. Harvue Roy Frosty: EX 97 oder Rich-ters Talent Maxima: EX 94 – 2012 kam der Erfurter Grand Champion aus dieser Familie). Im Katalog fi nden sich auch zwei „First Choice“- Angebote trächtiger Kühe. Die Tiere der Thurin-gia Auction Time bieten Züchter aus Deutsch-land und Europa an, darunter aus Italien und den Niederlanden. Käufer werden aus ganz Europa erwartet, aber auch heimische Züchter werden Chancen haben, mitzubieten. Ein Teil der Tiere wird bereits auf der Thuringia Holstein Open am Nachmittag aufgetrieben. Veranstalter der Auktion sind eine Handvoll en-gagierter Züchter aus Niedersachsen. Katalog: info@thuringia-auction-time.com; www.thuringia-auction-time.com Wiesner. FOTOS: HARALD LACHMANN Bau14_004_005_GTT.indd 4 21.08.2014 15:10:33
  5. 5. GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 5 land. Was sie nicht als Futter be-nötigen, geht in die Vermark-tung: Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Rüben Mais, Raps ... Für fast alles habe man längst auch eigene Technik, erzählt Alexan-der Wiesner. Und das vielleicht wichtigste für ihn: „Wir können 2 000 t Getreide einlagern.“ Gleichwohl der Ackerbau da-mit im Moment knapp zwei Drit-tel des Betriebserlöses trägt – wichtige Meriten steuert die Milchviehherde bei. Erst im April war die GbR mit dem Th üringer Staatsehrenpreis in der Kategorie Tierzucht und Tierhaltung geehrt worden, nicht zuletzt aufgrund der extrem hohen Lebensaktivi-tät ihrer Kühe. Die älteste noch melkende Kuh ist Jahrgang 2001, die Lebensleistung der Herde liegt bei 38 000 kg je Kuh, der Jah-resschnitt bei 10 880 kg und die durchschnittliche Lebenstagleis-tung bei 18,6 kg pro Kuh! „Nur mit alten Kühen ist Geld zu verdienen“, betont Andreas Gerbothe. Doch um lange Leis-tung zu bringen, benötigten sie eben auch viel Pfl ege, Zuwen-dung und schonende Behand-lung. Für Vater und Sohn gehört dazu nicht nur der 2011 neu hinzugekommene Rinderstall mit 50 Tierplätzen, der so im Kuhstall „Luft für 163 reine Melkplätze schaff t“. Denn Nach-wuchs und Trockensteher beka-men so eine separate Bleibe. Dazu gehören nicht nur bestes Stallklima oder Hochliegebo-xen, die täglich eingestreut und gekalkt werden. Als unverzicht-bar betrachten sie ein Grund-futter, das punktgenau geschnit-ten wird („Das A und O!“), un-beschränkte nächtliche Wei-deausläufe im Sommer sowie den alltäglichen Umgang mit den Kühen. Stets ruhig, betont unaufge-regt, bewegen sie sich in der Herde. „Die Tiere dürfen keine Angst vor Menschen haben. Denn nur wenn sie nicht scheu und nervös reagieren, ermög-licht uns das, sie eingehend zu beobachten und mögliche Auf-fälligkeiten schnell zu entde-cken“, so Marcus Gerbothe. Ein ganzes Repertoire an „Feinhei-ten und scheinbaren Kleinigkei-ten“ habe er sich diesbezüglich über die Jahre vom Vater wie auch schon vom Großvater ab-schauen können. Die hohe Le-bensdauer der Kühe ermöglicht auch eine sehr günstige Repro-duktionsrate von lediglich 15 %. „Somit können wir viele Jungtie-re verkaufen, was sich gerade dann als zusätzliche Einnahme-quelle auszahlt, wenn der Milch-preis wieder mal schlecht ist“, so Andreas Gerbothe. Auch Jung-bullen werden regelmäßig ver-kauft. Dennoch laufe bei ihnen bei-leibe „nicht alles nur über den Geldbeutel“, fügt der Vater hin-zu. Eine Kuh, die bereits fünf gu-te Laktationen hinter sich habe, „bekommt dann auch ihre Chance, wenn die sechste viel-leicht nicht so gut verläuft“, ver-sichert er. Dankbar ist er diesbe-züglich aber auch ihrem Tierarzt Dr. Matthias Stark aus Leinefel-de, der alle zwei Wochen vorbei-schaut: „Er sagt uns auch mal ehrlich, wenn eine Kuh keine echte Chance mehr hat, statt sich an ihrem vergeblichen Ku-rieren zu bereichern.“ Obgleich der Senior nach wie vor gemeinsam mit Hubert Wiesner offi zi-ell die Geschäf-te der Gesell-schaft führt, übertrugen bei-de schon vor Jahren ihren Söhnen das operative Ta-gesgeschäft. Andreas Ger-bothe gehorch-te dabei auch dem Druck, den ihm andere Verpfl ichtun-gen mit der Zeit aufbürdeten: Zum einen ist er bereits seit zehn Jahren Bürgermeister – erst in Obersachswerfen und mitt-lerweile auch für die Gesamtge-meinde Hohenstein – und zum anderen nun auch Vorstand der APEX-Bäuerliche AG im be-nachbarten Schiedungen. „Auch deshalb kam Marcus sehr zeitig ins Spiel“, erzählt er. Vor dem Hintergrund, dass auch er zeitig in Verantwortung kam, fi ndet er das nur richtig: „Man kriegt beizeiten viel Selbstbe-wusstsein und darf eher als an-dere seine ersten Fehler ma-chen“, lacht er. Erst damit lerne man, was „das Wort Lehrgeld wirklich bedeutet …“ Für Marcus bilden diese Schau-veranstaltungen ohne Frage das Salz in der Suppe in seiner züch-terischen Arbeit: „Man wird ge-sehen, macht sich bekannter und erlebt vor allem, wie die vie-le Arbeit daheim im Stall nun auch vor fachkundigem Publi-kum Beachtung fi ndet.“ Harald Lachmann Stand 3-305 Tel. 0031 - 742 661 230 Fax. 0031 - 742 666 21 Tel. 0031 - 742 661 230 Fax. 0031 - 742 666 21 Info www.velthofexpo rt .eu Info www.velthofexport.eu WIR PRÜFEN IHREN WIND STANDORT Sie wollen Ihre land- oder forstwirtschaftlichen Flächen effektiver nutzen? Messe Grüne Tage Thüringen, Stand 1-403 OSTWIND-Gruppe 93047 Regensburg www.ostwind.de Wir prüfen Ihren Standort! Kostenlos und nach zertifizierten Standards. Direkt an unserem Messestand. Erst vor drei Jahren kam ein neuer Stall hinzu. Bau14_004_005_GTT.indd 5 21.08.2014 15:10:34
  6. 6. 6 BAUERNZEITUNG GRÜNE TAGE THÜRINGEN Insgesamt 40 Landtechnikaussteller fi nden sich in diesem Jahr auf dem Freigelände ein. FOTO: FRANK HARTMANN Diesel und Satelliten Unter dem Dach ihrer Interessenvertretung versammlen sich in diesem Jahr 27 heimische Landtechnikfirmen im Freigelände. Schwerpunkt neben dem Kundenkontakt ist die Nachwuchswerbung. Technik ist mit zum entscheidenden In-novationsbringer auf dem Feld ge-worden. Satelliten-und senorgesteuer-te Anwendungen sind sind heute ein fester Bestandteil professioneller Landmaschinen. Junge Landma-schinenmechatro-niker und Azubis der vlt-Betriebe werden auf den Grünen Tagen an einer Ausbildung interessierten Ju-gendlichen den Job erklären, die Wege der Ausbildung beschrei-ben und Möglichkeiten der Wei-terqualifi zierung und des Auf-stiegs aufzeigen. Bundesweit wirbt die Branche, die stetig mo-tivierten Nachwuchs sucht, mit der Kampagne „Technik für star-ke Typen“. Unter anderem gibt es eine gut durchdachte Web-site, die informiert und auch den einen oder anderen Spaß bereithält, wie das Heulen von Dieselmotoren als Klingeltöne für das Smartphone. Interessierte Jugendliche kön-nen am Messestand des vlt zu-dem direkt Kontakt mit den Fir-men aufnehmen und sich um einen Praktikumsplatz bewer-ben. FH B-Händler) im Freistaat sind hier organisiert, gleichwohl sie Wettbewerber sind, wenn es da-rum geht, ihre Markengeräte an den Landwirt zu bringen. Der vlt vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Die Zusammenarbeit in Th ü-ringen spiegelt sich auch auf den Grünen Tagen wider. Unter dem Dach des vlt stellen 27 Fir-men auf einer Freifl äche von über 4 000 m2 ihre jeweiligen Traktoren-, Bodenbearbei-tungs- oder Aussaattechnikmar-ken aus. Daneben präsentieren die Händler Kommunaltechnik, Baumaschinen, selbstfahrende Rasenmäher oder Industrie-und Reinigungsgeräte. Dazu kommt noch eine Hallenfl äche von über 500 m2. Mechatroniker statt Schlosser Neben dem Kundenkontakt spielt die Nachwuchsgewin-nung für die vlt-Mitglieder eine zentrale Rolle auf der Erfurter Messe. In den 70 Mitgliedsbe-trieben werden jedes Jahr mehr als 50 Land- und Baumaschi-nenmechatroniker ausgebildet, wie der Landmaschinenschlos-ser heute heißt. Dies ist der tech-nischen Entwicklung geschul-det, denn moderne Landtechnik bedeutet heute Hightech. IT-D ass in und an Th üringen vieles besonders ist, wis-sen seine Bewohner. Was aber viele, auch über die Landesgrenzen hinaus, nicht wissen, ist die beispiellose Zu-sammenarbeit der heimischen Landmaschinenhändler im vlt, dem Verband Landtechnik, Baumaschinen und Metallver-arbeitung Th üringen. Zwei Drit-tel der 110 Land- und Kom-munaltechnikhändler (inklusive Landtechnikbranche Konjunktur- und Schlepperzahlen Weimar. Laut dem Bundesver-band LandBauTechnik ver-zeichneten die bundesweit et-wa 4 000 Fachbetriebe im ers-ten Quartal 2014 ein ordentli-ches Umsatzplus, obwohl man im Januar sehr schwach begann. Ursache dafür war die früh einsetzende Vegetati-onsperiode. Der Hauptum-satzträger Maschinenhandel konnte bei einem Umsatzplus von 3,7 % das Loch des ersten Monats nicht mehr ganz aufholen. Demgegenüber leg-ten die Bereiche Werkstatt (+ 6,8 %) und Ersatzteilbereich (+ 6,6 %) ordentlich zu. Im Maschinenhandel boomten insbesondere Gebrauchtma-schinen (+ 8,9 %), während es Neumaschinen auf ein Plus von 1,7 % brachten. Laut dem Bundeskraftfahrt-amt in Flensburg wurden im Jahr 2012 rund 1 400 neue Schlepper (Land- und Forst-wirtschaft) in Th üringen zuge-lassen. 2013 waren es 1 600 Maschinen. Fast ein Drittel davon wies eine Motorleis-tung über 125 PS auf. Derzeit sind in Th üringen 36 000 land-und forstwirtschaftliche Zug-maschinen aller Zulassungs-jahre angemeldet. Laut dem Maschinenbau-bundesverband VDMA konn-ten die deutschen Landtech-nikhersteller an ihren heimi-schen Produktionsstandorten im Jahr 2013 einen Umsatzzu-wachs von gut 7 % und ein Re-kordniveau von 8,2 Mrd. ver-buchen. FH Historische Landtechnik Eine kleine Schau historischer Landtechnik ziert stets das Freigelände der Grünen Tage. Helmut Richter aus Erfurt-Schmira ist auch in diesem Jahr dabei und verspricht einiges: eine große Dreschmaschine (Baujahr 1946), zwei Lanz Bulldog (1935), Leiterwagen, zwei alte Ackerpfl üge (Ein- und Zweischar), Kartoffelanbau-Technik wie Riefenzieher, Häufel-pfl ug, Hackpfl ug, Kartoffelschleuder, daneben Eggen, Grasmäher mit Mähbalken (vom Pferd gezogen), Windfege, Mähbinder sowie eine Ge-spann- Drillmaschine. TEXT: FH, FOTO: PRIVAT Bau14_006_GTT.indd 6 22.08.2014 13:18:11
  7. 7. GRÜNE TAGE THÜRINGEN BAUERNZEITUNG 7 Der Freistaat hält zur Un-terstützung der heimi-schen Landwirtschaft und der gewerblichen Unter-nehmen zahlreiche Fördermög-lichkeiten in Th üringen parat. Neben Mitteln aus dem Landes-haushalt kommen hier vor allem Fördermittel der Europäischen Union zum Einsatz. Die alte För-derperiode hat gerade geendet und für den Zeitraum von 2014 bis 2020 wurde eine neue EU-Förderrunde eingeläutet. Auf den Grünen Tagen besteht für alle landwirtschaftlichen Be-triebe vor Ort die Möglichkeit, sich am Stand der Th üringer Aufbaubank in Messehalle 1 umfassend zu den neuen beihil-ferechtlichen Bestimmungen und voraussichtlichen Förder-richtlinien beraten zu lassen, teilte das Institut mit. Auf der Messe stehen aber auch Exper-ten der Bank für nicht rein land-wirtschaftliche Förderprogram-me und für weitergehende Fi-nanzierungsfragen bereit. Imker, Schäfer, Gärtner Die neuen Programme bieten einige Neuerungen in Bezug auf den zu fördernden Kreis der Landwirtschaftsbetriebe als auch bei den Fördermöglichkei-ten. Neben der Investitionsför-derung landwirtschaftlicher Un-ternehmen in neue Stallanlagen oder besonders tierartgerechte Ställe können auch Imker, Schä-fer und Gartenbaubetriebe För-dermittel für kleine Investitio-nen in Anspruch nehmen. Ebenso wird der ökologische Landbau jetzt besonders geför-dert. In dieser Nische sind zum Beispiel auch Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft för-derbar. Zur Erschließung alter-nativer Einkommensquellen ne-ben der Landwirtschaft werden zudem Investitionen zur Diver-sifi zierung (auch für Familien-angehörige) gefördert. Neu wird die Förderung von Zusammen-schlüssen Förderbank informiert Die neue EU-Periode hält für Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft viele Invest-Programme bereit. Zum Teil wurden die Empfängerkreise erweitert. Die Thüringer Aufbaubank (TAB) klärt in Halle 1 bei persönlichen Gesprächen auf. und Kooperationen landwirtschaftlicher Unterneh-men mit Partnern aus wissen-schaftlichen Einrichtungen und/oder aus anderen Wirt-schaftszweigen sein. Im Pro-gramm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), ei-nem hauptsächlich für das ver-arbeitende Gewerbe und dessen Infrastruktur geschaff enem För-derprogramm, sind in der neuen EU-Förderperiode auch Unter-nehmen der Ernährungswirt-schaft förderfähig und können so Fördermittel für neue Investi-tionen beantragen. Für die Ver-besserung der Verarbeitungs-und Vermarktungsstrukturen stehen weitere Fördertöpfe be-reit. Zu allen genannten Program-men stehen die Berater der Th ü-ringer Aufbaubank vom 19. bis 21. September in Erfurt zur Ver-fügung. Leckmassen zur Selbstversorgung Bergophor Futtermittelfabrik Dr. Berger GmbH Co. KG 95326 Kulmbach · Telefon 09221 806-0 www.bergophor.de BESUCHEN SIE UNS! 19.-21.09.2014 · Erfurt Halle 3, Stand 208 SONDERANGEBOTE 2014 Heißwasser-Hochdruckreiniger HDS 11/18-4S Basic 10 m HD-Schlauch; Fördermenge 600 –1100 l/h; Druck 30 –180 bar 2.990,– inkl. MwSt. inkl. automatischer Schlauchtrommel mit 20 m HD-Schlauch 3.490,– inkl. MwSt. Rufen Sie uns an: wir kommen zu Ihnen und führen das System vor, kostenlos und unverbindlich. HOHBURG Mineralfutter GmbH Am Lossatal 53 · 04808 Lossatal · Telefon 034263 786-0 www.hohburg-mineralfutter.de 24 Monate Garantie* *bei Onlineregistrierung KÄRCHER CENTER DRESCHER KÄRCHER-CENTER-Drescher Justus-Liebig-Str. 5, 99087 Erfurt Tel. 0361/6586850 KÄRCHER-SHOP-Drescher Am Hög 1, 99869 Westhausen Tel. 036255/82012 Montag–Freitag: 7.00 – 17.00 Uhr Samstag: 9.00 – 12.00 Uhr Bestellung auch per Fax oder e-mail: Fax: 03 61/6 58 68 52 – mail: info@kaercher-drescher.de Besuchen Sie uns auf den „Grünen Tagen“, Messe Erfurt, Stand A-301, vom 19. bis 21.09.2014 Bau14_007_GTT.indd 7 22.08.2014 13:19:02
  8. 8. 8 BAUERNZEITUNG GRÜNE TAGE THÜRINGEN Landschaften, die nur Thüringen bietet Erfurt. Unter dem Motto „Na-tur Th üringen - Die Nationa-len Naturlandschaften“ prä-sentieren sich auf den Grünen Tagen 2014 die Th üringer Na-turparke, Biosphärenreserva-te und der Nationalpark in Messehalle 2. Die Naturparks Kyff häuser, Südharz, Th ürin-ger Schiefergebirge/Obere Saale, Th üringer Wald und Eichsfeld-Hainich-Werratal mit den Biosphärenreservaten Rhön und Vessertal-Th üringer Wald sowie der Nationalpark Hainich werden in einer mo-dernen, interaktiven Ausstel-lung dargestellt. Ranger und andere Fachkundige infor-mieren dabei die Messebesu-cher, kündigte das Agrarmi-nisterium an. Ergänzend stel-len regionale Akteure sich und ihre Aktivitäten vor. So fi ndet man Informatio-nen zu regionalen Spezialitä-ten und zu alten Apfelsorten samt Sortenbestimmung („Bringen Sie drei Äpfel Ihres Unbekannten mit!“). Von Kyff - häuser Streuobstwiesen bietet etwa Julia Hornickel Kostpro-ben ihrer „Kron-Juwelen“. In regelmäßigen Abständen wird hier auch mit der Schaupresse Saft gepresst. Vorgestellt wird u.a. der „Th üringer Kräutergarten“, den man beiderseits des Mit-tellaufes der Schwarza fi ndet. Die Natur hat diesen Garten ohne künstliche Begrenzun-gen mit einer Fülle von Heil-pfl anzen und Wald- und Wie-senkräutern geschaff en. Unter dem Qualitätssiegel der „Dachmarke Rhön“ haben sich mehr als 200 Unterneh-men aus fünf Rhönlandkrei-sen der drei Bundesländer Bayern, Hessen und Th ürin-gen als offi zielle Partnerbe-triebe der Region zusammen-geschlossen. Das „Qualitäts-siegel Rhön“, das „Bio-Siegel Rhön“ und das „Zusatzprädi-kat Silberdistel“ sind regionale Gütezeichen für qualitativ hochwertige Produkte. Ge-zeigt werden die Wege von der Erzeugung über die Verarbei-tung bis zur Vermarktung. Weidezaunpfahl Typ Seidel für Pferde, Rinder, Schafe Schweine und zur Wildabwehr

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