Einfuehrung in Gestalttherapie

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Einfuehrung in Gestalttherapie

  1. 1. Jochen  Gürtler  –  24.April  2012  ANERKENNEN  WAS  IST.  „EINE EINFÜHRUNG IN GESTALTTHERAPIE.“  
  2. 2. Agenda•  Über mich•  Gestalttherapie ist …•  Warum Gestalttherapie?•  Grundsätzliches –  Hier und Jetzt –  Dialogisches Prinzip –  Awarness & Kontakt –  Experimente•  Mögliche Entdeckungen•  Gestalttherapie heute•  Gestalttherapie & Coaching•  Gestalttherapie als Haltung
  3. 3. Über Mich•  Studium Informatik an der TU Karlsruhe•  Seit 1998 in der IT-Branche als Entwickler, Architekt, Product Owner und Development Manager tätig•  2007-2011: Ausbildung zum Gestalttherapeuten am Gestalt-Zentrum Baden•  Seit 2010 als Coach tätig•  Seit 2011 mit eigener Praxis in Karlsruhe•  Weiterbildungen zum Reiss Profile Master und zum Design Thinking Coach
  4. 4. Gestalttherapie ist …„Die Gestalttherapie gehört zu den hermeneutisch-phänomenologischausgerichteten erlebnisaktivierenden Psychotherapieverfahren und ist wichtigeVertreterin der humanistischen Psychologie. Als Begründer dieser Schule Gestalttherapie verhilft zu mehrder Psychotherapie gelten die psychoanalytisch ausgebildeten Fritz Perls und Lebensqualität.Laura Perls sowie Paul Goodman, ein Vertreter des philosophischenAnarchismus. Die Gestalttherapie entwickelt sich zu weiten Teilen aus derPsychoanalyse und in Kritik an und in Abgrenzung zu ihr, unter Rückgriff aufdie Gestaltpsychologie und das holistische, phänomenologische sowieexistentielle Denken des 20. Jahrhunderts. Gestalttherapie ist nicht zu „Gestalttherapie ist Lernen inverwechseln mit Gestaltungstherapie.“ - Wikipedia Beziehung“ – J.S. Simkin Für mich ist das wichtige bei der Gestalttherapie das Hier und Jetzt. Demnach können alte Gestalttherapie ist eine existentielle Form von Psychotherapie. Sie ist unerledigte Geschäfte im Jetzt gleichfalls experimentell in ihrem Charakter und richtet sich auf die auftauchen und ge-schlossen werden; der Klient hat so persönliche Erfahrung vom Klienten. nachhaltig die Möglich-keit mit Gestalttherapie geht aus von Begriffen wie „Awarness“, „Kontakt“ und Bewusstheit Situa-tionen zu „Gestaltformation“, mit den Ziel eine selbstsupportet und kreative meistern. Anpassung des Klienten zu erreichen. Gestörtes Verhalten wird gesehen als Mangel von Awarness, Kontakt und Gestaltformationsprozessen beim Klienten. Gestalt-Therapie ist für mich eine ganzheitliche Erfahrung einer achtsamen, verantwortungsbewussten Haltung mir selbst und anderen gegenüber.
  5. 5. Gestalttherapie ist … In der Gestalttherapie ist der Raum da, mir bewußt darüber zu werden, was sind jetzt gerade in diesemGedanken zur Gestalttherapie: Das Leben gestalten, Moment - meine Gedanken, meine Gefühle dazu undgemäß der eigenen Wahrheit, Wahrnehmung, die meine Körper-empfindungen. Ich werde zumGegenwart zählt, mich mich sein lassen und dich dich eigenen, wohlwollenden Beobachter dessen undsein lassen, mit und über den Körper lernen, was ist da habe die Möglichkeit dies zu verbalisieren und mirund nicht was hätte ich gern, ich entscheide was in darüber bewußt zu werden. Welche Themen klopfenmeinem Leben geschieht, Selbstbewusstsein weil ich immer wieder an? Und wollen angeschaut, bearbeitet,mir meiner Selbst bewusster bin und werde, Kontakt und "erlöst" werden.Grenzen, was brauche ich von dir? Ganz wichtig für mich dabei: Es eröffnet mir eine Wahlmöglichkeit, ich kann mich entscheiden.Gestalt-Therapie ist: wo sich Raum und Zeitverdichten und ungeahnt Neues entsteht. In der Gestalttherapie geht es für mich um eine bewussteErlebnis pur. Fülle. Auseinandersetzung mit mir selbst, und damit, wie ich in Kontakt mit meiner Umwelt gehen oder diesen vermeide. Diese Bewusstheit lerne ich dadurch, dass ich mich selbst im Hier und Jetzt erfahre und spüre. Meine Gedanken. Meinen Körper. Meine Gefühle. Alles.Erkenne was ist. Was ist, darf sein. Und es geht auch darum, aus diesem Bewusstsein Verantwortung für mich und mein Tun zu übernehmen umWas sein darf, verändert sich. damit Stück für Stück erwachsener zu werden. … denn was Gestalttherapie eigentlich ist, erfährt man am besten am eigenen Leib.
  6. 6. Wie  geht  es  Dir  jetzt  gerade?  
  7. 7. WurzelnDie Gestalttherapie wurde um die Mitte des letztenJahrhunderts vor allem von Fritz (1893–1970) undLore Perls (1905–1990) und von Paul Goodman(1911-1972) entwickelt.Sie gehört zu den humanistischen Therapien,dem "dritten Weg" neben Psychoanalyse undVerhaltens-therapie. Ihre geistigen Wurzeln liegenin therapeutischen und philosophischen Strö-mungen europäischer, amerikanischer und östlicherHerkunft, in der Psychoanalyse, Existenz-philosophie und der dialogischen Philosophie MartinBubers, in der Gestaltpsychologie, Feldtheorie und Fritz PerlsPhänomenologie, im Zen-Buddhismus und Tao-ismus, um nur die wichtigsten zu nennen.Diese vielfältigen Einflüsse verbindet die Gestalt-therapie zu einem neuen eigenständigen Ganzen. Lore Perls Paul Goodman
  8. 8. Grundannahmen•  Therapie braucht Beziehung als sichere Basis für Wachstum und Veränderung.•  Alles geschieht im Hier-und-Jetzt. Auch was wir früher nicht abschließen konnten, wirkt in den gegenwärtigen Augenblick und zeigt sich im Kontakt zu anderen Menschen und zur Welt.•  Veränderung geschieht durch Erfahrung und Erleben, nicht durch Nachdenken. Die Gestalttherapie bietet dazu lebendige Experimente, um Altes zu erforschen und Neues zu erproben.•  Es gibt weder Richtig noch Falsch. Ein neugieriges, wertfreies Schauen eröffnet neue Möglichkeiten und überraschende Erkenntnisse.•  Alles ist im Fluss. Wenn wir irgendwo verharren, hilft uns die Erweiterung und Differenzierung unserer Wahrnehmung, wieder in Fluss zu kommen.
  9. 9. Warum Gestalttherapie?
  10. 10. Warum Gestalttherapie?
  11. 11. Warum Gestalttherapie?
  12. 12. Warum Gestalttherapie?
  13. 13. Warum Gestalttherapie?
  14. 14. Warum Gestalttherapie?
  15. 15. Warum Gestalttherapie?
  16. 16. Warum Gestalttherapie?
  17. 17. Warum Gestalttherapie?
  18. 18. Warum Gestalttherapie?
  19. 19. Gestalt & Figur und GrundDer Begriff "Gestalt" stammt aus der Gestaltpsychologie bzw. Gestalttheorie. Vonihr hat die Gestalttherapie gelernt, dass der Mensch seine Wahrnehmungen zusinnvollen Einheiten, "Gestalten", zu schließen versucht. Eine Gestalt ist mehr alsdie Summe ihrer Teile; alles Erfahrbare - auch eine Begegnung, eine Erinnerung,ein Gefühl - kann Gestalt sein.In der gestalttherapeutischen Theorie folgt Wahrnehmung dem Prinzip von Figurund Grund. Figur ist das, was sich in unserer Wahrnehmung in den Vordergrunddrängt, was unserem gegenwärtigen Bedürfnis entspricht. Die Figur hebt sich abvon einem Hintergrund, etwa einem biographischen Zusammenhang. Was wir alsFigur oder Grund wahrnehmen, ist eine Frage des Blickwinkels, den wir aktivwählen.Die Gestalttherapie sieht unser Erleben als eine ununterbrochene Folge von Figur-Grund-Bildungen. Diese Folge im Fluss unserer Wahrnehmung kann gestört sein,wenn wir etwa Gedanken an Vergangenes, zum Beispiel an unabgeschlosseneSituationen, anhaften. Die "offenen Gestalten", unerledigte, auch traumatischeErlebnisse, werden in der gestalttherapeutischen Arbeit aufgedeckt undgeschlossen, damit Energie wieder frei fließen kann.„Aus den vielen, unterschiedlichen Sinneseindrücken einer Situation, diegleichzeitig auf den Menschen einströmen, kann das Gehirn die Eindrückeausfiltern, die es zu diesem Zeitpunkt als die Wichtigsten erachtet. Diese Eindrückewerden zum Vordergrund, zur „Figur“. Sie werden bewusst und differenziertwahrgenommen und bilden das Zentrum der Aufmerksamkeit. Die übrigenSinneseindrücke, die als unwichtig erkannt werden, treten in den Hintergrund undbilden den „Grund.“ - Wikipedia
  20. 20. Sei  da.  Nehme  Wahr.  Teile  mit.  
  21. 21. Dialogisches PrinzipDie Gestalttherapie sieht als Grundlage für Veränderung die Beziehung, dasIm-Kontakt-Sein mit dem anderen. Der Therapeut begegnet dem Klientennicht als Experte, sondern als ein Gegenüber in einer "Ich-Du-Haltung" (MartinBuber). Er wird Probleme nicht deuten und keine Lösungen vorgeben, sondernversteht sich als Begleiter auf einer gemeinsamen Forschungsreise., in demWahrnehmung durch Er weiß, dass Therapeut und Klient gemeinsam einFeld bilden, das Da-Sein des anderen wesentlich beeinflusst wird.Die dialogische Haltung in der Gestalttherapie zieht am deutlichsten die Grenzezur psychoanalytischen Therapie, in der der Therapeut versucht, eine "leereProjektionsfläche" zu bleiben, und in der persönlicher Kontakt zwischen Therapeutund Klient vermieden wird. Auch wenn in einer Therapie der Therapeut mit seinenpersönlichen Anliegen immer im Hintergrund bleibt und der Klient mit seinenAnliegen im Vordergrund steht, so ist in der Gestalttherapie der Therapeut dochals ein Gegenüber präsent, auch mit seinen Gefühlen. Diese Präsenz öffnet denRaum für Begegnung, in der beide, Therapeut und Klient, wachsen können.Das alles findet auf lebensnahe, realistische Art statt, und bezieht sich primär aufdas aktuelle Leben der Klienten. Der für die Gestalttherapie typische Stil zeigtsich auch darin, dass ein Gestalttherapeut seinen Klienten trotz seinerQualifikation nicht in der Rolle eines überlegenen Experten gegen-übertritt. Er begegnet ihnen vielmehr als ein persönlich erkennbarer,verständnisvoller Mensch, der sie mit Interesse und Engagement auf ihrerEntdeckungsreise begleitet. Seine Qualifikation besteht in seinenKompetenzen als Begleiter, die er sich in seiner Ausbildung und seinereigenen Therapie erworben hat. Aus dieser anregenden und zuverlässigenBegleitung können sich für die Klienten eine Menge Ermutigung und Sicherheitergeben, die sie für ihren zwar manchmal beängstigenden und mühevollen, aberimmer auch bereichernden Veränderungs- und Entwicklungsprozess benötigen.
  22. 22. AwarenessAwareness meint in der Gestalttherapie eine Form desWahrnehmens und Erfahrens. Sie meint den Prozess einesaufmerksamen Schauens, eines wachen Kontakts mit dem, was Hier-und-Jetzt ist, und damit, wie wir es erleben; sie meint einGewahrsein für unser Innen und für unser Außen, für körperlicheEmpfindungen und Gefühle und für unsere Bezogenheit im Feld desMiteinander.So wie uns das Denken mit der Welt verbinden kann, so kann es unsauch trennen und zu einer Dominanz rationaler Konzepte und zuSelbstentfremdung führen. Fritz Perls Satz "Lose your mind andcome to your senses" verstehen wir als Einladung, nicht jedeWahrnehmung sofort zu "bedenken", zu interpretieren und zuanalysieren; als Einladung zur awareness, zu einem bewussten,ganzheitlichen Spüren.Awareness führt uns zu einem Erkennen dessen, was ist, unddessen, was wir in der Vergangenheit erlebt und in den Zellenunseres Körpers gespeichert haben. Sie lässt uns die Einheit derscheinbar getrennten Phänomene erfahren und bedeutet selbstbereits die Lösung des Problems.Awareness setzt uns in die Lage zu wählen. Awareness heißtauch Bewusstheit darüber, dass ich durch meine Wahrnehmung dieWelt selbst gestalte und dass ich dafür die Verantwortungübernehme.
  23. 23. Im Hier und JetztHier  und  Jetzt  
  24. 24. Hier und JetztDas Hier-und-Jetzt als räumliche und zeitliche Zuordnungunseres Gewahrseins ist Ausgangspunkt der gestalt-therapeutischen Arbeit, denn alles Denken und Fühlen geschiehtimmer nur in der Gegenwart. Auch wenn der Gegenstand unseresGewahrseins ein Ereignis ist, das irgendwo und irgendwann andersstattgefunden hat oder als zukünftiges Ereignis vorgestellt wird, so wirkter doch immer in die Gegenwart hinein und beeinflusst unser aktuellesSein.Die Vergangenheit können wir nicht ändern; aber wir könnenlernen, die Wirkung vergangener Ereignisse und früher Er-fahrungen freundlich anzuschauen, unseren Blick auf die Ver-gangenheit zu ändern; dann ändert sich auch ihre Wirkung.Die gestalttherapeutische Arbeit ist manchmal wie eine Reise: Siebeginnt in der Gegenwart, folgt den Phänomenen (der Körpersprache,der Stimme, dem Atem), landet so in der Vergangenheit, lässt dasVergangene erfahren, um dann das Erfahrene zu integrieren.„Laufe nicht der Vergangenheit nach. Verliere dich nicht in der Zukunft.Die Vergangenheit ist nicht mehr, die Zukunft ist noch nicht gekommen.Das Leben ist hier und jetzt.“ - Gautama Siddharta Buddha
  25. 25. Experimente  
  26. 26. ExperimenteGestalttherapeuten fördern die persönliche Veränderung ihrer Klienten,indem sie sie dabei unterstützen, mit sich selbst und anderenMenschen aktiv neue Erfahrungen zu machen, auf lebendigeWeise neue Erlebens- und Verhaltensweisen zu erlernen undbestehende Schwierigkeiten zu überwinden. Fritz Perls hat einmalgesagt, „daß Lernen Entdecken ist.”Deshalb wird in einer Gestalttherapie nicht nur geredet, sondern auchausprobiert und experimentiert: mit Verhaltensweisen, körperlichenBewegungen und Haltungen, mit Gedanken, Gefühlen undEinstellungen, und zwar sowohl mit den altbekannten als auch mitmöglichen neuen. Es werden möglichst alle Bereiche menschlicherErfahrung einbezogen und erforscht, der zwischenmenschliche Bereich,der emotionale, der körperliche und der intellektuelle Bereich.„Wenn er [der Therapeut] seinen eigenen Stil nicht gefunden hat,wenn er sich selbst nicht ins Spiel bringen kann und den Modus…, dendie Situation verlangt, nicht der Eingebung des Augenblicks folgenderfindet, ist er kein Gestalttherapeut.“ – Fritz Perls
  27. 27. Der  leere  Stuhl  
  28. 28. Der leere Stuhl"Was empfindest du? Bleibe dabei. Erlebe es!" SolcheAufforderungen wird der Klient von seinem Therapeuten zu hörenbekommen. Er soll auf diese Art dazu ermutigt werden, seine Gefühlefestzuhalten, wahrzunehmen, sie intensiv zu durchleben und sich ihrerdann bewusst zu werden. Auf diese Art bekommt er einen Zugriff aufseine Ängste und die lähmenden Gefühle der Ohnmacht und Un-zulänglichkeit.Wer Gestalttherapie sagt, wird wohl oft sofort an den leerenStuhl denken. Dieser leere Stuhl hat die Aufgabe, die Rollen, die wiraus uns selbst verstossen haben und andere Menschen, die wirbrauchen, um unseren Lebenstext verstehen zu können, zuvergegenwärtigen. In der Vorstellung nimmt jener andere dort Platz,auf den sich der Klient in der Therapie bezieht oder den er andersnicht erreichen kann. Manchmal bekommt der Klient auch den Auftrag,sich mit diesem anderen zu identifizieren, in diesem Fall tauscht er mitder vorgestellten Person den Platz und setzt sich selbst auf den leerenStuhl, damit er sich besser in die abwesende Person hineinversetzenkann, um zu erfahren, wie der andere eine Situation erlebt.
  29. 29. Was habe ich Gelernt? „Was habe ich gelernt: Vor allem das Präsent-Sein, im Körper, geistige Aufmerksamkeit, um so auf Veränderungen für mich„Durch die Gestalt-Therapie habe ich gelernt befriedigend reagieren zu können, Situationen gut meistern zumich und die Welt mit anderen Augen zu können, im Einklang mit meinen Bedürfnissen und dem Außensehen, meine Wahrnehmung zu er- (kongruent). Mich selbst (Körper, Seele, Geist/Bewußtheit), diesesweitern, mich und die Welt spürbar zu ver- Instrumentarium habe ich immer bei mir, um mit dem gehen zustehen.“   können was den Lebensfluss ausmacht. Im Sinne von: "Vergangenheit und Zukunft existieren nicht bzw. nur in unseren Gedanken, es gibt immer nur das JETZT - die Gegenwärtigkeit. Die Gedanken über Zukunft oder „Durch die Gestalt-Therapie ist es mir - einer eher Vergangenheit sind sozusagen nur "Gedankenmüll", die unsere kopferfahrenen Akademikerin - gelungen, kleinste Energie für das Jetzt und Hier auffressen.“ Körperempfindungen wahrzunehmen sowie im Spiegel mit einem Therapeuten alte Verhaltens- muster aufzudecken. Praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen helfen mir meine - oftmals aus der Kindheit über- nommenen, nicht mehr funktionalen Verhaltens- „Gelernt habe ich, mit einer anderen Sichtweise weisen – ins Bewusstsein zu nehmen und zu auf bestimmte Situationen zu schauen. Mich erst- akzeptieren. Durch die Bewusstheit im Hier einmal zu fragen, wieso verhält sich dies oder jenes so und Jetzt zu leben sowie einen liebevollen und oder so. annehmenden Blick auf mich selbst erfahre Gestalttherapie ist für mich zu einer Haltung ich das "Paradoxon der Veränderung" - und geworden, welche sich immer wieder zeigt und die lebe so in die Antwort auf viele meiner Fragen ich immer mehr integriert habe. Somit habe ich in hinein.“   allen Lebenssituationen eine Unterstützung.“ „Gelernt habe ich die wohlwollende Haltung. Das bei mir bleiben so frei wie möglich von Identifikationen.“  
  30. 30. Mögliche Entdeckungen•  Wahrnehmungen unterscheiden sich wesentlich von Gedanken und Phantasien.•  Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart nicht.•  Verantwortung macht frei.•  Veränderung ist nicht herzustellen.•  Nichts hat eine Bedeutung - außer der, die man ihm gibt.•  Bewertungen führen oft zu zusätzlichen Schwierigkeiten.•  Disziplin ist nützlich.•  Freundliche Aufmerksamkeit hilft.
  31. 31. Gestalttherapie Heute
  32. 32. GestalGherapie  &  Coaching  
  33. 33. Gestalttherapie & CoachingMacht Gestalttherapie überhaupt Sinn beim Coaching?•  Prozess vs. Ziele kann Herausforderung sein•  Unterschiedliche Ausbildungsformen (Dauer, Fokus) –  Mehrere Jahre vs. wenige Tage / Wochen –  Selbstverfahrung vs. ToolsGemeinsame Basis für meine Arbeit•  Hier und Jetzt –  Spüren. Fühlen. Wahrnehmen. „No mindfucking“•  Haltung –  Anerkennen was ist. Ohne „richtig“ oder „falsch“•  Experimente•  Sicht auf Coachee –  Coachee ist verantwortlich und kennt „die Lösung“•  Rolle als Coach –  Sei da. Nehme wahr. Teile mit. –  Sei Begleiter nicht Experte
  34. 34. Beispiel: Reiss Profile als Startpunkt•  Reiss Profile -  16 Lebensmotive -  Was motiviert mich? Was treibt mich an?•  Typische Fragen: •  Das kann nicht stimmen, so kenn ich mich garnicht. •  Das überrascht mich, bin ich das wirklich? •  Wie passen denn bestimmte Motive zusammen? •  „Passt“ das Motiv bzw. seine Ausprägung wirklich zu mir? Mit diesen Fragen sind wir dann schon mitten drin in der Gestalt (-therapeutischen) Arbeit.
  35. 35. GestalGherapie  als  Haltung  
  36. 36. Gestalttherapie als HaltungGestalt als Haltung für das alltägliche Leben.•  Ich bin neugierig und unvoreingenommen mir selbst gegenüber.•  Ich bin neugierig und unvoreingenommen anderen Menschen gegenüber.•  Ich konzentriere mich auf das, was im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Moment geschieht.•  Ich achte auf die Signale meines Körpers.•  Mein Handeln hat Konsequenzen und ich übernehme dafür die Verantwortung.•  Ich übernehme für mich Verantwortung.•  Ich bin nicht Opfer oder abhängig von anderen, sondern bewusster Entscheider für mich und mein Leben.•  Es gibt immer ein UND und nicht nur ein ABER.
  37. 37. "Veränderung geschieht, wenn jemand wird, was er ist,nicht wenn er versucht, etwas zu sein, was er nicht ist."Arnold Beisser
  38. 38. Weiterführende Information•  Jochen Gürtler | beratung & coaching•  „Ich würd ja wollen wenn ich nur könnt“.•  Gestalt-Zentrum Baden•  frank-staemmler.de•  Gestalttherapie bei Wikipedia•  Entdeckungen.Was es in der Gestalttherapie zu lernen gibt.•  Empfehlenswerte Literatur –  Frank Stämmler: Was ist eigentlich Gestalttherapie?, Edition Humanistische Psychologie 2009 –  Bruno-Paul de Roeck: Gras unter meinen Füssen. Eine ungewöhnliche Einführung in die Gestalttherapie, Rowohlt, 1985

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