Green IT BB Award 2012 - Stadt Konstanz

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Green IT BB Award 2012 - Stadt Konstanz

  1. 1. Einsatz von IT-Systemen zur Optimierung von Geschäftsprozessen- Green durch ITSeit geraumer Zeit bieten die Verwaltungen den Bürgerinnen und Bürgern an, Geschäftsprozesse interaktivabzuwickeln. Es geht dabei nicht primär um Einsparungen im großen Stil, es geht um einen weiteren Schrittzu mehr Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung, sowie die Erledigung medienbruchfreier Geschäftsprozessefür die Bürgerschaft. Unser IT- & eMasterplan soll die Rahmenbedingungen des gemeinsamen Weges darstellen. Roland Bunten AmtsleitungEr soll die Transparenz bieten und die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung in die Lage versetzen, dieIT-Entwicklungen und die hierauf beruhenden Investitionen, transparent zu verfolgen.Durch Rahmenbedingungen wie geringe Personalressourcen sind wir gehalten, diesen Weg optimiert umzusetzenund durch unsere Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen sind wir verpflichtet hierbeischonend mit den Ressourcen dieser Erde umzugehen.
  2. 2. Unser Weg in die Virtualisierung und zur Optimierung unserer Prozesse(betroffene Bereiche sind Server und Clients)2006 befanden sich im Rechenzentrum (RZ) der Stadt Konstanz 43 physikalische Server; weitere Serverkonnten nicht aufgenommen werden. Der Bau eines 2. RZ war wegen knapper Haushaltsmittel undfehlendem, geeigneten Raum, nicht möglich. Der weitere Ausbau unserer Serverlandschaft zeichnete sichjedoch ab, durch neue Fachverfahren unserer Kunden, welche i.d.R. serverbasierend betrieben wurden. Siegfried EhrlinspielDiese Herausforderung nahmen wir an und setzten auf die Virtualisierung mittels VMware. TeamleitungZiele der Virtualisierung waren:- weiterer Ausbau unserer Servertechnik ohne 2. RZ- Entlastung personeller Ressourcen bei mind. gleichbleibender Verfügbarkeit- künftige Vereinfachung der Sicherung des Tagesbetriebs- Reduzierung der Energieressourcen, um den Kauf leistungsfähigere Klima- und USV-Anlagen zu verhindern
  3. 3. Entwicklung unseres Rechenzentrums (RZ)von 2006 bis 20122006 die ersten physikalischen Server 2012 nur noch wenige physikalische Serversind als 19“-Rack-Server in Betrieb als 19“-Rack-Server in Betrieb.(43 physikalische Server gesamt) Der Virtualisierungsgrad der Server liegt bei 94%. Für 2013 ist geplant Oliver Luz die letzten Exoten Netzwerkmanagement abzulösen und den Wert auf 100% zu erhöhen. (130 Server beherbergt unser RZ heute)
  4. 4. Zentrale Komponenten unserer VirtualisierungServer-Cloud: 8 physikalische 19“-Rackserver bedienen 108 virtuelle ServerVirtuelle-Desktop-Cloud: 4 physikalische 19“-Rackserver bedienen derzeit 220 virtuelle DesktopsStorage Area Network: Betrieb von 2 x 2 Primär-Storagesystemen, jeweils im aktiv-aktiv Modus mehrfach redundant (multipath) per Fibre-Channel angebunden.Anbindung Host-Server: die Host-Server sind redundant an das LAN-Backbone mit 10GBit angebunden und an das SAN per Fibre-Channel (4Gbit multipath) angebunden. (geplanter Ausbau in Q1/2013 auf FC-8GBit-Technik und 10Gbit über NFS)
  5. 5. Ausweitung der Virtualisierung auf den Desktop2009 bis 2012Die durchweg positiven Erfahrungen aus dem Bereich der Virtualisierung von Servern haben uns ermutigtdiesen Weg auch im Bereich der Bildschirmarbeitsplätze anzugehen.Mit dem Produkt VMware ist es uns möglich, virtuelle Desktops nach den Bedürfnissen der einzelnen Sabine Titlbach Benutzer-Service-ZentrumAnwenderInnen zu gestalten, wodurch wir eine hohe Akzeptanz dieser Technik erreicht haben.Die Einführung und der Ausbau von Telearbeitsplätzen ist durch die Nutzung von VDs problemlos und ohneUmlernen der NutzerInnen möglich, sie arbeiten mit derselben Oberfläche zu Hause, wie im Büro.Mit wenigen Mausklicks betreiben wir SW-Verteilung über sämtliche VDs eines Pools (bis zu 50 Stück).Die Nutzung von VDs ermöglicht es uns, flexible Arbeitsplatznutzung ohne Mehraufwand seitens der IT zubetreiben.
  6. 6. Bildschirmarbeitsplatz mit Virtuellem DesktopDen Umstand, dass wir unsere Hybrid-TK-Anlage gegen eine VoIP-Anlage austauschen müssen, nutzenwir, um die Integration der Telefonie in die EDV zu 100% umzusetzen.Von den 820 Bildschirmarbeitsplätzen wollen wir bis Ende Yvonne Böhne Telefonie2013 400 mit virtuellen Desktops i.V.m. einem VoIP-Telefonmit integriertem Zero-Client und besonders energieeffizientenMonitoren ausgestattet haben.
  7. 7. Vergleich Energieverbrauch Endgeräte am Bildschirmarbeitsplatz (BAP) Verbrauch BAP neu BAP alt LED-Monitore neu stromsparend 22 Zoll 16,0 W - LCD-Monitore alte Technik 19 Zoll - 40,2 W VOIP-Telefon inkl. Zero-Client 19,7 W - FAT-Client 148,3 W Verbrauch virtueller Desktop anteilig 14,1 W - Storage und Server Reduzierung des Energieverbrauchs Summe 49,8 W 188,5 W pro BAP um ca. 74%Würde man den Verbrauch des reinen Telefonbauteils herausrechnen würde sich der Wert umweitere 11,0 Watt reduzieren, dies entspräche dann sogar einer Reduzierung um ca. 79%
  8. 8. Ökologische Nachhaltigkeitauf 8 Jahre gerechnet, für 108 Server und 400 VDsEinsparung Gesamtkosten für Anschaffung und Betrieb 1.543.305,- €Einsparung von personellen Ressourcen für Monitoring von 161.280,- €Reduzierung CO2 um 1.974 Tonnen für Server und virtuelle DesktopsReduzierung CO2 um 1.780 Tonnen für Klimatisierung RZReduzierung kWh durch die 400 virtuellen Arbeitsplätze um 715.481 kWhReduzierung kWh durch die 108 virtuellen Server um 2.321.049 kWhWir leisten somit unseren Beitrag um die Zielvorgabe, aus demEU-Gipfel im März 2007, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20% zu senken.
  9. 9. Erfolgsfaktoren / Einschränkungen für das Projekt• Motivation und Bereitschaft zu Veränderungen, seitens IT und AnwenderInnnen• umfangreiche Vorplanung (Bestandsaufnahme HW und SW)• fundierte Konzeptionsplanung (welche VD-Pools mit welchen Anwendungen; Netzthematiken wie Anbindung Storage und Server ins Netzwerk)• nicht jede SW eignet sich für die Virtualisierung, wie auch nicht jeder Bildschirmarbeitsplatz
  10. 10. Herzlichen DankDas Team der Informationstechnik der Stadt Konstanz bedankt sich herzlichst bei der Jury, dass ihr Beitragzum „GreenIT Best Practice Award 2012“ so hoch gehandelt wird. Es bedeutet uns sehr viel, im Finaledieser Veranstaltung zu stehen und gibt uns allen einen riesigen Motivationsschub, den eingeschlagenenWeg weiter voranzugehen.

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