Von der Zeit der abwesende Gott zum Zeit der anwesende Gott.Der Zeit der abwesende Gott ist, eine Zeit ohne Liebe.Im Zusam...
Die Menschheit hat die Kräfte der Natur beherrscht und steckte sie in seinen Dienst. Doch trotzdieser, unsere innere Welt ...
Als Bund der Familien, wir haben nicht klaren Antworten auf dieses Fragen und manchmal sind wirauch Opfer des Relativismus...
JK sagt: “Beobachten dieses Zeit, wir müssen schneller als in der Vergdingenheit auf die Zeichender Zeit reagiert.”Als Bun...
die Schaffung und Vermehrung tragfähiger Schönstattfamilien konzentrieren." Damit diesgeschehen kann, ruft er uns auf: "Ne...
Die mit dem Brief von Santa Maria gestreute Saat ist aufgegangen. Die Strömung der lebendigenHeiligtümer (living shrines) ...
Und: " Hausheiligtum! Ein Zimmer in unserem Haus will als Heiligtum per eminentiam angesehenwerden. Und der tiefere Grund:...
Wir möchten hier auf das erste Bild eingehen. Er behauptet, dass die Familie "eine Arche für dieSündflut der heutigen Zeit...
Die Treue zum Liebesbündnis als "Wurzel unseres Seins" bewahren bedeutet ohne ZweifelErnstmachen mit dem Versprechen und d...
Bedingungen eine Bündniskultur zu schaffen? Was könnten wir noch zusätzlich an Apostolat undGeispflege tun?
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Dios ausente al dios presente alemán

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  1. 1. Von der Zeit der abwesende Gott zum Zeit der anwesende Gott.Der Zeit der abwesende Gott ist, eine Zeit ohne Liebe.Im Zusammenhang mit diesem Thema, ist es wichtig sei Gott in der Zeit zu finden. Dies bedeutetNachdenken über die Menschen, das Denken, Wollen und Handeln. Nur er hat Zeit undGeschichte. Unsere Zeit ist durch einen Verlust des Glaubens und der Moral für den Verlust desSinnes für Gott Vater und damit der Verlust betroffen und fühlen sich daher dem Verlust der Kinderzu Gott (PJK).Vater Kentenich characteriziert es als ein Zeit mit ohne Vergottlichung, entpersönlichung,demoralisierung, herzlos und entmenschlichung. Wir alle spüren, dass wir einen großen globalenKatastrophe haben und eine große Veränderung von Zeit.Wir können diese Zeit mit der Sintflut zu vergleichen und wir erinnern uns die Arche. Ist dieses dieZeit, für die Göttliche Vorsehung die Arche unserer Familie gemacht hat? Oder sollte größer dieFlut sein? (Zweite Gründung Urkunde, 1939).Beobachten der aktuelle Zeit, wir sehen ein Zeit der abwesende Gott ist, die hauptmerkmal eineZeit ohne Liebe ist. 1. Gott heute.Wir sollten immer noch mal von Gott beginnen, um dem Menschen seine Würde wieder zuherstellen. Eine Mentalität, die unfähig zu begreifen ist, ist dieses mentalität, die die aktuelle Kriseerzeugen ist. Der Mann, der nur eine positivische Leben will, zu ende, erstickt ist.Dann mussen wir auf die grundlegenden Fragen erinnern, Streben nach Wahrheit, Glück undFreiheit in seinem Herzen.Manchmal wollen wir dass die Präsenz der Christen starker in sozialen Bereich, in der Politik oderdie Wirtschaft ist, aber wir kümmern uns um die Kraft des Glaubens sollen. (Benedikt XVI). 2. Merkmale der Abwesende Gott.Beim Menschen: - Ist darauf zurückzuführen, beneiden, stolz, Die erste Sünde war wie Gott zu sein wollen. - Die Gewalt. Im Leben, wie Kain und Abel. - Die Entfernung des Kindes aus Elternhaus. (Der Gleichnis dem verlorenen Sohn).Sie brauchen nicht ein tiefes Verständnis von Welt und Menschen zu erkennen, dass unsereZeit, doch seine Fortschritte und seine vielen Experimente haben es versäumt, den Menschen vonseinem inneren Leere freigeben.
  2. 2. Die Menschheit hat die Kräfte der Natur beherrscht und steckte sie in seinen Dienst. Doch trotzdieser, unsere innere Welt unbekannt und vergessen bleibt. (JK. 27. Oktober 1912).In der Kultur: - Sie manifestiert sich in Verhaltensweisen, die das Leben bedrohen. (Abtreibung, Sterbehilfe). - Eine relativistische Kultur, die zu nichts führt. Diese dominante Kultur verachtet das Streben nach Wahrheit, die die größte Sehnsucht des menschlichen ist. Dieses relativismus erzeugt instabilität, Verwirrung and Konformität. - Eine individualistisch Kultur das Gemeinwohl unbekannt. Solidarität wird durch den Egoismus ersetzt.in Ehe und Familie: - Eltern ohne Autorität. - Kinder die ohne Eltern aufwachsen. - Genmanipulation. - Sex ohne Fortpflanzung, undd fortpflanzung ohne sex. - Abtreibung als Rechts von Frauen. - Leihmutterschaft. - Entwertung der natürlichen Familienplanung. - Vereinigung von gleichgeschlechtlichen. - Junge mit keine verantwortlich Liebe.
  3. 3. Als Bund der Familien, wir haben nicht klaren Antworten auf dieses Fragen und manchmal sind wirauch Opfer des Relativismus in der Gesellschaft.(Zum beispiel: Scheidung, sex vorher heiraten,Homosexualität.)In Wirtschaft: - Wir sehen der Abwesende Gott in der Machtkampf, in der Sehnsucht des Habens. “Die vorherrschende Meinung ist die wirtschaftliche. Wirtschaft bestimmt die Politik, entscheidet über Krieg und Frieden, misst den Wert und die Würde der Person. Diese Person erfüllt nicht nur Ihre Bedürfnisse, sondern auch versucht, diese Bedürfnisse in anderen erhöhen. Alles ist ausgerichtet auf dem Ziel: Geld verdienen! Erhöhte Produktion führt zu einer höheren Wohlfahrt. Aber wir müssen auch beachten, dass zwar in einigen Ländern Weisen werfen wurden, in anderen Ländern Menschen an Hunger sterben.In der Politik:Die ganzen Welt fühl dass Veranstaltungen mit unwiderstehlicher Gewalt auf eine Katastrophezu laufen.Viele Katholiken setzen ihren politischen Partei über ihr Vertrauen. “Wenn wir nicht Gott in dieÖffentlichkeit tragen, noch werden diejenigen, die nicht an Gott zu glauben.in den menschlichen Beziehungen:Technologie macht die Verbingungen anfälliger. Die Notwendigkeit die Beziehung ist so groß, dassMenschen dieses Leer emit Laster zu füllen versuchen.Abschluss.“Die Welt ohne Gott wird zu einer "Hölle", wo Egoismus, die Abteilung der Familie, der Hass und Lieblosigkeit herrscht.” (Benedikt XVI).Die Abwesenheit von Gott ist die Abwesenheit von Liebe, undd die Abwesenheit von Liebereflektiert in die Abwesenheit von Verbindungen.Aber in dieses Zeit Gott zeigt uns neue Wege, zu eine neues Zeit, zu neuen Siege der Kirche.
  4. 4. JK sagt: “Beobachten dieses Zeit, wir müssen schneller als in der Vergdingenheit auf die Zeichender Zeit reagiert.”Als Bund der Familie, wir müssen klare Grundsätze haben, um die Gesellschaft gegenübertreten.“Neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft”. Dies nur möglich sein wird, wenn wir das Bild undGleichnis von Gott warden. Nämlich, wenn der Mensch sich geliebt, Kind und Werkzeug fühlen.VON DER ZEIT DER ABWESENHEIT GOTTES ZU DER ZEIT DER ANWESENHEIT GOTTESDIE ZEIT DER ABWESENHEIT - ParaguayDIE ZEIT DER ANWESENHEIT GOTTES – BrasilienWie wir gesehen haben, bestehen die Probleme unserer Zeit in einer durch die Abwesenheit Gottesbedingten Sündflut. Unsere Schönstattfamilien sind berufen, durch eine tiefe Erfahrung desHausheiligtums als Mitte ihres Lebens und ihres Glaubens eine Antwort darauf zu geben und so zuAusstrahlungszentren der Welterneuerung zu werden, indem sie Gott in ihr gegenwärtig setzen.Die Zeit der Abwesenheit Gottes kann auch, wie unser Vater sie oft definiert hat, als Zeit der totalenAuflösung der Bindung an Gott und darum der Auflösung aller anderen in der menschlichen Naturgrundgelegten Bindungen definiert werden. Wir wissen, dass die schwerste und schädlichste Folgedieser Auflösung in der Trennung zwischen Glaube und Leben, das heißt, in der AbwesenheitGottes aus allen Lebensbereichen, insbesondere der Familien liegt.Unser Vater und Gründer hat auf vielfache Weise und bei vielen Gelegenheiten wiederholt, dassGott Schönstatt ins Leben rief gerade um diese große Wunde unser Zeit heilen zu helfen, in der dieKirche zugleich die größte Herausforderung im Blick auf die Neuevangelisierung sieht.Schon im Brief von Santa Maria schreibt er 1948, dass "die heutige Zeit (...), die überall aufallseitige Entwurzelung aller Lebensverhältnisse drängt, (...) ihre verheerenden Wirkungen amstärksten im Heiligtum der Familie" zeigt. Er sieht voraus, dass Kirche und Welt "furchtbarenKatastrophen" entgegen gehen.Aber für den Propheten, der "die Hand am Pulsschlag der Zeit und das Ohr am Herzen Gottes" hat,genügt es nicht, die Probleme, die sich aus der Abwesenheit Gottes ergeben, zu untersuchen. Erkündet auch die Antwort, die Gott durch die ihm anvertraute Sendung geben will: "Will dieGottesmutter von Schönstatt aus eine neue menschliche Gesellschaft und einen neuenMenschentyp formen und gestalten, so muss sie notwendigerweise ihre ganze Gnadenmacht auf
  5. 5. die Schaffung und Vermehrung tragfähiger Schönstattfamilien konzentrieren." Damit diesgeschehen kann, ruft er uns auf: "Nehmen Sie das Bild der Gottesmutter mit und räumen Sie ihmeinen Ehrenplatz in ihren Wohnungen ein. So werden diese selber zu kleinen Heiligtümern, indenen das Gnadenbild gnadenwirkend sich erweist, ein heiliges Familienland schafft und heiligeFamilienglieder formt."Dieser Brief, den unser Vater selbst als Gründungsurkunde des Familienwerks bezeichnet hat,enthält sozusagen das "Programm" das die Sendung der Schönstattfamilien als Werkzeuge derGottesmutter auf dem Weg von der Abwesenheit Gottes zur Gegenwart Gottes umschreibt. DerKern dieser Sendung ist für unseren Vater evident: Das Bild der Gottesmutter in die Wohnungenmitnehmen und ihm dort einen Ehrenplatz einräumen – nicht nur äußerlich, sondern in der Mitte desFamilienlebens, um die Familien in Zellen der Erneuerung der Gesellschaft undAusstrahlungszentren einer christlichen Kultur - einer Bündniskultur umzuwandeln.Der prophetischen Schau unseres Vater entsprechend ist das MTA-Bild allerorts wo man es gläubigverehrt gnadenbringend. So wirkt es auch und besonders in den Familien, die durch die Gnade desEhesakraments dazu berufen sind, Heiligtümer der Gegenwart Christi zu sein und inmitten einerWelt der Abwesenheit Gottes Inseln der Heiligkeit darzustellen.Unter den vielen Belegen für diese Sicht unseres Vaters zitieren wir seine Worte am 1. April 1951im MTA-Oratorium in Nova Palma, Brasilien:"Wir wollen das Heiligtum, so wie es ist, mit in unsere Familien nehmen. So wird es in Europagemacht. Ungezählt viele Familien haben dort ein Schönstatteckchen. Dort thront an einemEhrenplatz das Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstat und die DreimalWunderbare Mutter und Königin von Schönstatt hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass mein Hausein Heiligtum werde."In Santa Maria spricht er 1952 von den Kreisen der "Wächter des Heiligtums" und nennt unter ihnenauch die Familien, die in ihren Wohnungen ein "Schönstatteckchen" haben.Auf vielfache Weise und bei vielen Gelegenheiten wiederholt unser Vater die Aufforderung desBriefs von Santa Maria: "Nehmen Sie das Bild der Gottesmutter mit und geben sie ihm einenEhrenplatz in ihren Wohnungen ..." Er weist auf die Früchte Gnadenwirksamkeit des MTA-Bildes inden Familien, die es im Glauben aufnehmen: Sie werden zu Orten der Gegenwart Gottes.Fünfzehn Jahre später geht unser Vater noch viel weiter, als er am 18. November 1963 inMilwaukee sagt: "Jetzt müssen sie genau Acht geben. Folgendes mag von elementarer Bedeutungsein für die Zukunft: Was für das Urheiligtum, für die Filialheiligtümer gilt, das gilt auch für dieHausheiligtümer. (...) Es sind die sechs Versprechen und die sechs Forderungen derGründungsurkunde, die für mein Hausheiligtum gelten."
  6. 6. Die mit dem Brief von Santa Maria gestreute Saat ist aufgegangen. Die Strömung der lebendigenHeiligtümer (living shrines) und der Hausheiligtümer, die ab 1962/63 machtvoll unter den Familienvon Milwaukee aufbricht, stellt einen neuen Wachstumsring – einen "Qualitätssprung" – dar: dieAufforderung "nehmen sie das MTA-Bild mit" und "geben sie ihm einem Ehrenplatz" wird vertieftund erweitert durch die "Einladung der Gottesmutter", sich im Haus niederzulassen, um dortgenau wie im Urheiligtum und in den Filialheiligtümern nach den sechs Versprechen und den sechsForderungen der Gründungsurkunde zu wirken.Der entscheidende Anlass zu diesem Ereignis, das eine neue göttliche Initiative in derSchönstattgeschichte darstellt, war die Frage, die Frau Kubicek – damals noch keine Schönstatterin– sich selbst und dann am 9. Oktober 1962 unserem Vater stellte: Könnten wir nicht dieGottesmutter genauso einladen, zu uns zu kommen, und auch in unseren Wohnungen inbesonderer Weise "ihren Thron aufzuschlagen"? Er antwortete: "Bitte tun sie das." Und er fügtehinzu: "Ich habe lange Zeit darauf gewartet. Ich bin froh, dass es jetzt kommt."1Nachdem er durch dieses Zeichen seine Intuition bestätigt sieht, zögert unser Vater nicht, auf Bittender Familien in ihre Wohnungen zu gehen, um die Gottesmutter einzuladen, sich dort wie imUrheiligtum und in den Filialheiligtümern niederzulassen. Im November 1965 sagt er in Rom imBlick auf das Hausheiligtum: "Baustelle Heiligtum! Wir haben immer an dieser Baustelle, an diesemBau gearbeitet, haben uns immer wieder zurückgefunden zu diesem Bau und ihn als Ganzes, demFingerzeichen Gottes entsprechend, weiter ausgebaut.“Nach dem bereits zitierten Vortrag vom 18. November 1962, der später als "Gründungsurkunde desHausheiligtums" benannt wurde, begegnete unser Vater Schwester M. Petra, die den Vortragmitgehört hatte. Er sagte ihr: "Heute hat Vater etwas Wichtiges gesagt." Daraufhin fragte SchwesterPetra (hinsichtlich des Hausheiligtums als einer echten Heiligtumsordnung): "Hat Vater es wirklichso gemeint?" - "Ja." - "Aber wenn das so ist, dann kann das Heiligtum ja endlos vervielfältigtwerden?" - "Ja, das stimmt. Und dazu kommt, dass das Heiligtum nicht vernichtet werden kann. DerKollektivismus kann alle Kirchen schließen oder vernichten, kann alle unsere Heiligtümer schließenoder zerstören. Aber die Hausheiligtümer – die kann niemand vernichten. "2Mit anderen Worten: Die Hausheiligtümer stellen in der Welt der Abwesenheit Gottes eineVervielfältigung der Orte der Anwesenheit Gottes dar, wie es unser Vater 1966 zum Ausdruckbringt: "Darum nunmehr als Frucht der zweiten Verbannung: Die Hausheiligtümer. Was will dasheißen? Wenn schon die Erneuerung der Welt ausgeht, ausgehen muss von der Erneuerung derFamilie als der Keimzelle der erschütterten Gesellschaftsordnung, dann hängt natürlich alles davonab, dass diese Familie, also auch unsere Familie, durch und durch in die jenseitige Welthineinwächst. Und damit uns das leichter wird, deswegen nicht nur Filial- sondern auchHausheiligtümer."31 Vgl. Jonathan Niehaus, Die Entstehung des Hausheiligtums, S. 84.2 Vgl. ebd., S. 95 f.3 Unser Gründer spricht zu uns, S. 30 f.
  7. 7. Und: " Hausheiligtum! Ein Zimmer in unserem Haus will als Heiligtum per eminentiam angesehenwerden. Und der tiefere Grund: Wir brauchen eine sakrale Atmosphäre, wir, die wir ständig hinausmüssen in die profane, entgöttlichte Atmosphäre.“4Das Grundanliegen seiner Gebete bei der Errichtung der Hausheiligtümer ist immer das Gleiche:„Unser Haus soll ein wirkliches Heiligtum werden, in dem die Einzelnen mit beiden Füßen auf demBoden des heutigen Lebens stehen, in dem sie aber auch in einzigartiger Weise zuhause sind imEwigen, im Göttlichen, im Jenseitigen.“Seine Worte bei der Einweihung eines Heiligtums am 31. Mai 1966 weisen die gleiche Richtung:Die Gottesmutter "geht noch einmal durch die Welt und sucht Niederlassungen, Plätze, wo sie an-und aufgenommen wird. So ist es wohl auch gewesen, als wir die innere Anregung hatten, einHausheiligtum einzurichten. Besser sagen wir, die Gottesmutter wollte dieses Hausheiligtum fürsich haben, unser Heim, unser Haus. Und was will sie dort? Die Aufgabe, die sie für die heutige undfür die kommende Welt hat (...).So will die Gottesmutter (...) von dort aus die ganze Familie erziehen, wieder neu inspirieren, damitsie selber tief religiöse Menschen werden. Sie will aber auch Vater und Mutter ein StückErziehungsarbeit aus der Hand nehmen. Sie will also auf der einen Seite dafür sorgen, dass dieKinder in einer ausgeprägt religiösen marianischen Atmosphäre aufwachsen, sie übernimmt aberauch die Verantwortung dafür, dass unter ihrem Schutz und an ihrer Hand die ganze Familiesieghaft hindurchschreitet durch die heutige weltliche Welt."So ähnlich wie das Urchristentum zuerst in den Familien Raum gewann und von dort aus in dieÖffentlichkeit drang, können wir uns auch “die Erneuerung der Welt vorstellen. (...) Wenn sie dieeinzelne Familie regeneriert, die einzelne Familie in sich aufnimmt, dann ist zu erwarten, dassfrüher oder später ganze Kreise um solche Familien, die sich ihr geweiht, zustande kommen, dieunter dem Einfluss, die in der Atmosphäre eines derartigen Familienheiligtums stehen undbisweilen auch in diesem Heiligtum Besuche machen und von da aus sich neu inspirieren."5Diese erneuerte Welt, die sie durch die im Hausheiligtum erneuerten Familien erbauen will, ist dieWelt der Anwesenheit Gottes. So sagt unser Vater: “Wenn sie (die Gottesmutter) also für jedeGeneration Christus neu gebären soll, auch für die kommende Generation, dann ist esselbstverständlich, sie tut das nicht ohne Werkzeuge, ohne Mitwirkung."6Wir sind darum berufen, im Hausheiligtum als Werkzeuge der Gottesmutter dazu beizutragen, Gottin der Welt der Abwesenheit Gottes gegenwärtig zu setzen.Um die Sendung der Gottesmutter zu veranschaulichen, gebraucht unser Vater und Gründerverschiedene Bilder. Zu den Ehepaaren in Milwaukee spricht er über die Bilder der Arche, derWeltraumrakete und des Coenaculums7.4 ebd.5 Unser Hausheiligtum, S. 51, ss.6 Unser Hausheiligtum, ebd.7 Am Montagabend, 21, S. 120.
  8. 8. Wir möchten hier auf das erste Bild eingehen. Er behauptet, dass die Familie "eine Arche für dieSündflut der heutigen Zeit" darstellen muss. Dabei meint er an erster Stelle die Schönstattfamilieaber auch jede Familie. Dort sollen wir nach Gottes Plan ähnlich wie Noe und sein Kreis nicht nurvon der Sündflut gerettet, sondern auch "erzogen werden (...) um gleichsam Väter und Mütter eineneuen Gesellschaft zu werden”8. Heute könnten wir hinzufügen, Väter und Mütter einer neuenKultur – einer Bündniskultur in der Welt der Abwesenheit Gottes.Die Gottesmutter, die in der Arche der Familie – im Hausheiligtum – gegenwärtig ist, schafft "einheiliges Land heiliger Familien", in dem Gott im Leben der Familie und jeden Familiengliedesgegenwärtig bleibt, wo auch immer sie sein und wirken mögen: in der Gesellschaft, in der Schule, inder Arbeit oder in anderen Bereichen. In der Familie erzieht und formt die GottesmutterPersönlichkeiten, die fähig sind, die Gesellschaft und die Kultur zu erneuern.Offensichtlich schreibt unser Vater den Hausheiligtümern die doppelte Aufgabe zu, die Familien anGott zu binden und sie in der übernatürlichen Welt zu verwurzeln und sie gleichzeitig zu befähigen,in der Welt der Abwesenheit Gottes Träger und Zeugen seiner Gegenwart zu sein.Damit dies geschehen kann, aktualisiert sich nach seinen eigenen Worten in jedem Hausheiligtumder 18 Oktober 1914 – der Gnadeneinbruch, der das alte Michaelskapellchen zum Heiligtumgemacht hat.Die Hausheiligtümer fügen sich in das von den Filialheiligtümern um das Urheiligtum gebildete Netzein und verdichten es. Sie multiplizieren so die Einbruchsstellen der göttlichen Gnade. Durch sie willGott – durch die Wirksamkeit der Gottesmutter – seine Gegenwart in der heutigen Welt fühlbar undsichtbar werden lassen. Aber er will es nicht ohne uns tun. Darum sagt unser Vater am 18November 1963: "Wir wissen, dass die Gottesmutter kraft des Liebesbündnisses, das sie 1914geschlossen hat, sechs Versprechen macht und sechs Forderungen an uns stellt. (...) Es sinddieselben sechs Versprechen und diselben sechs Forderungen der Gründungsurkunde, die fürmein Hausheiligtum gelten."Im Blick auf den historischen Kontext der Vorbereitung auf das goldene Jubiläum der GründungSchönstatts sagt er damals im selben Vortrag: "Was wir nun zu tun im Begriff sind, dass wir uns umunsere Hausheiligtümer bemühen, das zeigt uns einen Weg, wie wir noch treuer als in denverflossenen fünfzig Jahren zu unserem Liebesbündnis stehen können. (...) Hauptsache ist, dasswir die Wurzel unseres Seins – das Liebesbündnis – festhalten und ernst nehmen."Was bedeuten diese Worte heute für uns im Kontext der Vorbereitung auf das hundertjährigeJubiläum des Liebesbündnisses – des Jubiläums des Göttlichen Einbruchs in Schönstatt am 18.Oktober 1914, des Jubiläums des Urheiligtums, von dem aus sich das Netz der Heiligtümer als Orteder Anwesenheit Gottes in unserer Welt entwickelt hat?8 Am Montagabend, 21, S. 147.
  9. 9. Die Treue zum Liebesbündnis als "Wurzel unseres Seins" bewahren bedeutet ohne ZweifelErnstmachen mit dem Versprechen und den Forderungen des 18. Oktober 1914.Als er sie am 18. November 1963 auf das Hausheiligtum anwendet, bestätigt unser Vater, dass dieGottesmutter sich an dem von ihr erwählten Platz niederlässt, um dort ein Heim zu schaffen, um dieHerzen an sich zu ziehen und die Glieder der Familie zu brauchbaren Werkzeugen in ihrer Hand zuformen. Die Gottesmutter möchte durch die Familien ihre Aufgabe als Erzieherin des Volkeserfüllen, um eine neue Welt zu schaffen.Sie verlangt dafür aber von den Eheleuten das Streben nach dem höchstmöglichen Grad derHeiligkeit, die treueste Pflichterfüllung und die eifrige Pflege des Gebetslebens, damit ihr Heimmehr und mehr zum Abglanz der göttlichen Ordnung werde.In der Perspektive unseres Themas – von der Abwesenheit Gottes zur Anwesenheit Gottes –können wir schlussfolgern:Die Gottesmutter lässt sich in den Hausheiligtümern nieder, um heilige Familien zu formen, die alsWerkzeuge in ihrer Hand fähig sind, eine neue Welt zu schaffen. Eine neue Welt, in der dieAnwesenheit Gottes durch eine vom Liebesbündnis gezeugte Kultur sichtbar wird: eine Kulturorganischer und harmonischer Bindungen an Gott, an die Menschen und an die Welt, die unsumgibt.So werden unsere Heime durch das Wirken der Gottesmutter als Erzieherin der Familie mehr undmehr zu Widerscheinen der göttlichen Ordnung – zu sichtbaren Zeichen der Anwesenheit Gottesin der Welt der Abwesenheit Gottes.FRAGEN: 1. Wie managen wir unser Leben in der heutigen Realität, als Ehe in der Bund der Familie? 2. Unser Vater sagte den Ehepaaren in Milwaukee: "In und durch Schoenstatt möchte dieGottesmutter eine ganz neue Welt schaffen. Wir fühlen, dass die Erneuerung unserer Familie, vorallem wenn wir mit dem Hausheiligtum ernst machen, ein ausgezeichneter Weg zu sein scheint, umdiese neue Welt zu bauen."Wir können wir unser Hausheiligtum zu einem Zentrum apostolischer Ausstrahlung für andereMenschen und Familien machen?Welche Erfahrungen haben wir in dieser Hinsicht? 3. Die MTA möchte von den Hausheiligtümern in der Welt der Abwesenheit Gottes eineBündniskultur schaffen. Voraussetzung dafür ist, dass wir den sechs Forderungen desLiebesbündnisses entsprechen, wie unser Vater uns gelehrt hat: "die sechs Versprechen und diesechs Forderungen der Gründungsurkunde gelten auch für mein Hausheiligtum". Sind sich unsereBundesfamilien bewusst, dass sie dazu berufen sind, vom Hausheiligtum aus unter diesen
  10. 10. Bedingungen eine Bündniskultur zu schaffen? Was könnten wir noch zusätzlich an Apostolat undGeispflege tun?

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