Perspektiven  Bericht 2011
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Mitarbeiter und Arbeitswelt   Umwelt und Klimaschutz                    Finanzbericht            Nachhaltige Entwicklung  ...
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"Perspektiven 2011" - Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht
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Dieser integrierte Bericht stellt die Geschäftstätigkeit der Flughafen München GmbH im Jahr 2010 in einem ganzheitlichen Ansatz dar und verbindet die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten mit der Darstellung ökologischer, ökonomischer und sozial-gesellschaftlicher Aktivitäten sowie entsprechender Ziele und Kennzahlen.

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  1. 1. Perspektiven  Bericht 2011
  2. 2. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung Perspektiven. Unser Unternehmen betreibt eine zentrale Infra- struktureinrichtung des Luftverkehrs und schafft als Teil eines internationalen Netzwerks eine Basis für weltweite Mobilität. Wir bringen Menschen über Grenzen hinweg zueinander und suchen gleichzeitig den offenen, fairen und partnerschaftlichen Dialog mit allen Anspruchs- und Interessengruppen. Im Rahmen unserer Ver- antwortung für das Gemeinwesen hat der Schutz von Umwelt, Klima und natürlichen Ressourcen für uns eine hohe Bedeutung. Daher streben wir durch unser unternehmerisches, zukunftsori- entiertes Handeln eine erfolgreiche Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Zielsetzungen an. Wir qualifizieren enga- gierte Mitarbeiter, bieten langfristig attraktive Arbeitsplätze und sind Impuls­ eber für Beschäftigung und wirtschaftliche Entwick- g lung auch außerhalb des Flughafens. Das ist unser Anspruch – Werte schaffen für unsere Kunden, Mitarbeiter, Eigentümer und die Region.
  3. 3. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung Menschen Der Flughafen München ist ein wichtiges Drehkreuz für den deutschen und interna- tionalen Luftverkehr. Als Flughafenbetrei- ber verbinden wir Menschen, Märkte und Kontinente. Im Zentrum unseres Handelns steht dabei der Mensch: als Passagier oder Geschäftspartner, als Mitarbeiter oder Nach- bar. Mit diesen Menschen wollen wir einen offenen Dialog führen, der die Basis bildet für ein vertrauensvolles Miteinander. Ökonomie Ökologie Gesellschaft
  4. 4. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung Perspektiven 2011 Menschen Märkte Marke Unser Ziel ist der Ausbau der Ökonomie Kundenorientierung und die Steigerung der Attraktivität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen für unsere Passagiere und Besucher. Aus Verantwortung der Ökologie Umwelt und nachfolgenden Generationen gegenüber wirtschaften wir ressourcen- schonend und reduzieren Emissionen und Immissionen. Wir stehen für eine partner-Gesellschaft schaftliche Entwicklung mit der Region, übernehmen Verant- wortung für unsere Mitarbeiter und schaffen Mehrwert für unsere Kunden. Im Fokus des Berichtes 2011 steht das Thema Menschen. 2
  5. 5. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung Inhalt Intro Unternehmensporträt und Strategie 4 Geschäftsführer 26 Unternehmensporträt 5 Vorwort 31 Unternehmensstrategie 6 Managementteam 36 Ausbau des Flughafens 8 Rückblick München 42 Masterplan Verkehrsanbindung Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Mitarbeiter und Arbeitswelt Verantwortung 46 Aviation 66 Dialog mit den 80 Personalstrategie 51 Non-Aviation Anspruchs­gruppen 82 Ausbildung und 55 Qualität und Sicherheit 69 Partnerschaftliche Entwicklung Personalentwicklung 72 Ökonomischer Nutzen 86 Diversity 76 Gesellschaftliches Engagement 87 Work-Life-Balance und Gesundheitsschutz 90 Vergütung und Mitbestimmung Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung 94 Klimaschutzstrategie 112 Bericht des Aufsichtsrates 150 Nachhaltigkeitsprogramm 102 Umgang mit Ressourcen 113 Konzernlagebericht 156 Nachhaltigkeitskennzahlen 105 Lärmschutz 128 Konzernjahresabschluss 170 Berichtsprofil 108 Biodiversität 147 Bestätigungsvermerk 172 GRI-Index 181 Glossar Glossarverweis Webverweis Seitenverweis 3
  6. 6. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortungq eschäftsführer G Vq orwortp anagementteam Mp ückblick R Thomas Weyer Dr. Michael Kerkloh Geschäftsführer Finanzen Vorsitzender der Geschäftsführung und Infrastruktur ­ und Arbeitsdirektor 4
  7. 7. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung in mehrerlei Hinsicht stellte das Jahr 2011 einen Meilenstein in der Entwicklung des Münchner Flughafens dar. Mit rund 38 Millionen Passagieren verzeichnete der Flughafen so viele Passagiere wie noch nie in sei­ - ner Geschichte. Mit einem Zuwachs von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr war der Airport der am stärksten wachsende Flughafenstandort in Deutschland. Damit belegte Bayerns „Tor zur Welt“ erstmals Platz sechs unter den zehn aufkommensstärksten Airports Europas. Im weltweiten Ranking machte Mün- chen drei Plätze gut und rückte auf Rang 27 vor. Und auch im Bereich der Luftfracht verbuchte der Flugha- fen München mit 286 000 Tonnen erneut eine Bestmarke. In Verbindung mit deutlichen Effizienzsteigerungen erreichten die Finanzergebnisse dementsprechend ebenfalls Rekordniveau. Der Konzern erwirtschaftete einen Umsatz von 1,15 Milliarden Euro, das sind 6,4 Prozent mehr als 2010. Das Konzernergebnis stieg um 17 ,6 Prozent auf 193,3 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn operiert die Flughafen München GmbH im Bereich des Bodenverkehrsdienstes mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft AeroGround. AeroGround konnte sich mit einem Marktanteil von 70 Prozent bei der Flugzeugabfertigung erfolgreich etablieren und angesichts der nun konkurrenzfähigen Neuaufstellung erstmals seit vielen Jahren schwarze Zahlen schreiben. Das bedeutendste Ereignis und gleichzeitig die wichtigste Weichenstellung für den Luftverkehrsstandort München seit der Verlagerung des Riemer Flughafens vollzog sich im Sommer 2011. Am 26. Juli erließ die Regierung von Oberbayern den Planfeststellungsbeschluss zum Bau einer dritten Start- und Lande- bahn. Mit dieser wegweisenden Entscheidung hat die Genehmigungsbehörde den von der Flughafen München GmbH dargelegten Bedarf ebenso wie die eingereichten Planungen für dieses Ausbauvor- haben ausdrücklich bestätigt. Auch nach dem negativen Ausgang des Bürgerentscheids zur 3. Start- und Landebahn in München läuft die gerichtliche Überprüfung des beklagten Planfeststellungsbeschlusses weiter. Eine positive Entscheidung der Gerichte und das damit verbundene, langfristige Baurecht sind für den Airport von großer strategischer Bedeutung. Einen weiteren Erfolg im Jahr 2011 verbuchte der Konzern auf dem Weg zum Ziel, kohlendioxidneutral zu wachsen. Obwohl 2011 rund 38 Millionen Fluggäste die Infrastruktur des Flughafens nutzten, konnte der CO2-Ausstoß aller Anlagen, Bauwerke und Fahrzeuge, auf die die Flughafen München GmbH unmittelba- ren Einfluss hat, bereits das dritte Jahr in Folge sehr deutlich gesenkt werden. Die neuerliche Reduzierung, die sich gegenüber dem Vorjahr auf knapp 9 600 Tonnen CO2 beläuft, ist Beweis dafür, dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben und wir unserem übergeordneten Ziel des CO2-neutralen Wachstums bis zum Jahr 2020 wieder einen Schritt näher gekommen sind. Um die strategische Positionierung der FMG als nachhaltig operierendes Unternehmen zu unterstreichen, hat die FMG eine Vorreiterrolle in der Berichterstattung übernommen und 2011 erstmals einen integrierten Bericht über das Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht. Auch der Bericht des Jahres 2011 stellt die Geschäfts- tätigkeit der FMG in einem ganzheitlichen Ansatz dar und verbindet die Veröffentlichung von Wirtschafts- daten mit der Darstellung ökologischer, ökonomischer und sozial-gesellschaftlicher Aktivitäten sowie ent­- sprechender Ziele und Kennzahlen. Dr. Michael Kerkloh Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH 5
  8. 8. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche VerantwortungP eschäftsführer G VP orwortq anagementteam Mp ückblick R Managementteam Rainer Beeck Michael Roth Josef-Heinz Loichinger Dr. Josef Schwendner Prokurist Leiter Servicebereich Prokurist Prokurist Leiter Geschäftsbereich Corporate Services Leiter Konzernbereich Leiter Konzernbereich Consumer Activities Finanzen und Controlling Recht und Compliance Siegfried Pasler Dr. Robert Scharpf Geschäftsführer Prokurist AeroGround Flughafen Leiter Konzernbereich München GmbH Personal 6
  9. 9. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung Andreas von Puttkamer Hans-Joachim Bues Gerhard Wirth Prokurist Leiter Konzernbereich Leiter Servicebereich Leiter Geschäftsbereich Unternehmens­ Security Aviation kommunikationJohann Bernhard Gertrud Seidenspinner Michael Zaddach Carsten WilmsenProkurist Leiterin Konzernbereich Leiter Servicebereich Leiter GeschäftsbereichLeiter Servicebereich Konzernentwicklung und IT ImmobilienmanagementTechnik Umwelt und -entwicklung Leiter Servicebereich Planung und Bau 7
  10. 10. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche VerantwortungP eschäftsführer G VP orwortP Managementteamq ückblick R Rückblick 27. März 2011 Während der Sommerflugplan­ e­ p Januar 2011 März 2011 riode werden am Münchner Flug­ - Mit neuen wettbewerbsfähigen Das Engagement des Münchner h ­ afen weltweit über 220 Des­ ina­ t Strukturen geht AeroGround, eine Flughafens zur Reduzierung der tionen, darunter 49 Langstrecken- hundertprozentige Tochtergesell- Kohlendioxidemissionen wird vom ziele, in 68 Ländern angeflogen. schaft der Flughafen München europäischen Dachverband der Lufthansa fliegt nunmehr täglich GmbH (FMG) und größter Anbieter Flughäfen (ACI Europe) mit dem nach Mumbai, São Paulo, Singapur für Bodenverkehrsdienstleistungen Gütesiegel „Level 3, Optimierung” und Seoul/Busan, während Qatar am Flughafen München, an den des „Airport Carbon Accreditation“- Airways die Anzahl der Flüge nach Markt. AeroGround beschäftigt rund Programmes zertifiziert. Diese Doha von sieben auf elf pro Woche 2 000 Mitarbeiter und ist für mehr als Stufe wird an Flughäfen verliehen, erhöht. Mit Irkutsk in der Nähe des hundert nationale und internationale die durch effektive und nachhaltig Baikalsees bietet Yakutia Airlines Fluggesellschaften tätig. wirksame Schritte zur Verminde- ein neues Fernreiseziel an. Februar 2011 rung der Emissionen beitragen und 4. April 2011 Die Leser des Reisemagazins andere Partner am Flughafen in Die Ergebnisse einer repräsen­ a­ i­ t t „Traveller’s World“ wählen den diese Bemühungen mit einbinden. ven Bevölkerungsumfrage, die das Flughafen München bei einem München ist der erste deutsche Institut TNS Infratest im Auftrag Vergleich der besten Airports der Flughafen, der die „Optimisation“- der FMG in der Flughafenregion Welt auf den vierten Platz. Nur die Stufe des „Airport Carbon Accredi­ durchgeführt hat, werden der Öf­ Flughäfen Bangkok, Singapur und tation“-Programmes, das der ACI fent­­lich­­­keit präsentiert: Insgesamt Hongkong schneiden noch besser ins Leben gerufen hat, erhält. 84 Prozent der Airport-Nachbarn ab. Gelobt wird München insbe­ bewerteten demzufolge die Auswir- sondere für den schnellen Check-in kungen der Flughafenansiedlung als und die kurzen Wartezeiten. positiv beziehungsweise sehr positiv. Fast 80 Prozent gaben an, dass sie auch persönlich von der Ansiedlung des Flughafens profitieren. 8
  11. 11. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung23. Mai 2011Der Flughafen München ist bei den 21. Juni 2011„World Airport Awards 2011“ – nach Die neue VIP-Lounge „VIP WING“ ,2010 und 2005 bis 2008 – erneut die internationales Flair mit baye-zum besten Flughafen Europas ge- Bayerns Finanzminister Georg rischen Akzenten verbindet, wirdkürt worden. Gleichzeitig erreichte er Fahrenschon, der Vorsitzende der eröffnet. Sie bietet im Südflügelim weltweiten Ranking – wie schon FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael des Terminals 1 auf 1 200 Qua­2010 – den vierten Platz. Darüber Kerkloh, Finanz-Geschäftsführer dratmetern unter anderem Suiten,hinaus wurde das Kempinski Hotel Thomas Weyer und Aufsichtsrats- Konferenz- und Arbeitsräume,Airport München zum zweitbesten mitglied Dieter Reiter, Referent der Ruhezonen, Duschen sowie einenFlughafenhotel in Europa gewählt. Landeshauptstadt München für überkonfessionellen Gebetsraum.Eine weitere Auszeichnung gab es Arbeit und Wirtschaft. Das neue Lounge-Angebot könnenin der Sonderkategorie „bestes 6. Juni 2011 zahlende Gäste unabhängig von ih-Freizeitangebot an einem Flughafen“ , Mit Hilfe von neuen Infocountern rer Fluggesellschaft oder Buchungs-in der München weltweit auf Platz kön­ en sich Gäste am Flughafen n klasse in Anspruch nehmen. Das2 rangiert. Der Award basiert auf München nun schneller orientieren. VIP-Service-Paket beinhaltet unterder neuesten Umfrage durch das An sogenannten InfoGate-Countern, anderem die komplette Gepäck- undunabhängige Londoner Luftfahrt- einer Entwicklung der Flughafen Zollabfertigung, die Passkontrolleforschungsinstitut Skytrax, an der Mün­ hen GmbH, wird der Nutzer c sowie einen Limou­ inen-Transfer ssich weltweit mehr als elf Millionen per Knopfdruck mit Mitarbeitern des zwischen VIP-Lounge und Flugzeug.Passagiere beteiligt haben. Über Informationsdienstes verbunden, diedie Auszeichnung freuen sich bei gezielt Auskunft geben und ihm deneiner Feierstunde (von links): der Weg zu einem Ziel seiner Wahl erklä­ -Aufsichtsratsvorsitzende der FMG, ren können. Das System berechnet außerdem die Länge des Weges, die geschätzte Gehzeit und die vo­ raussichtlichen Wartezeiten an der Pass- beziehungsweise Sicherheits- kontrolle. 9
  12. 12. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche VerantwortungP orwort VP eschäftsführer GP Managementteamq ückblick R 8. bis 10. Juli 2011 Unter dem Motto „Heute für Mor- gen“ finden die ersten „Nachhaltig- keitstage“ am Münchner Flughafen statt, in deren Rahmen die FMG darüber informiert, mit welchen konkreten Maßnahmen sie für 21. Oktober 2011 einen nachhaltigen Flughafenbetrieb 18. August 2011 Während der Winterflugplanperiode sorgt. Im München Airport Center Noch bis Ende August präsentiert 2011/2012 werden über 200 Ziele in präsentieren sich die verschiedens- der Flughafen München zusam- insgesamt 68 Ländern angeflogen. ten Bereiche des FMG-Konzerns. men mit der Deutschen Lufthansa Die Deutsche Lufthansa startet Vertreten sind unter anderem auch im München Airport Center die während einer Dezemberwoche die Deutsche Lufthansa AG und der weltweit größte und erste „ste- täglich mit einem Airbus A380 nach Triebwerkshersteller MTU. hende Welle“ an einem Airport, auf New York. Erstmals auch während 26. Juli 2011 der Einsteiger und Profis kostenlos einer Wintersaison verbindet Luft­ Die Regierung von Oberbayern surfen können. Höhepunkt der hansa die Metropolen Hongkong, erlässt den Planfeststellungsbe- Veranstaltung ist die Austragung Mumbai und Singapur sowie Boston schluss, mit dem sie den Bau einer der ersten Europameisterschaften und São Paulo täglich mit München. dritten Start- und Landebahn am im sogenannten „stationary wave Darüber hinaus führt sie ihren Flug Flughafen München genehmigt. riding“ am 20. und 21. August. nach Singapur in die indonesische Mit dieser Entscheidung hat die Hauptstadt Jakarta weiter und ver- Behörde nach Prüfung sämtlicher längert die Verbindung ins saudische Aspekte den von der FMG darge- Riad bis nach Jeddah. legten Bedarf sowie die eingereich- ten Planungen für die dritte Bahn bestätigt. 10
  13. 13. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung 26. Januar 2012 31. Januar 201225. November 2011 Eine Delegation der Europäischen Das Zertifikat „Level 3“ das der ,Die Fluggesellschaft Emirates setzt Kommission unter Leitung von Münchner Flughafen als ersterauf einem ihrer zwei täglichen Flüge László Andor, dem EU-Kommissar deutscher Airport im Rahmen dervon München nach Dubai zum ers- für Beschäftigung, Soziales und Inte- Klimaschutz-Initiative „Airport Car-ten Mal den Airbus A380, das größte gration, informiert sich am Flughafen bon Accreditation“ bereits im MärzPassagierflugzeug der Welt, ein. München über das Engagement 2011 erhalten hat, wird vom AirportEmirates ist die erste ausländische der FMG im Bereich der „Corporate Council International Europe, demAirline, die regelmäßig mit einem Social Responsibility“ das heißt , Dachverband der europäischenAirbus A380 nach Deutschland fliegt. über die Konzepte und Maßnahmen Flughäfen, erneuert.16. Dezember 2011 im Rahmen der gesellschaftlichen 25. März 2012Der FMG-Aufsichtsrat wählt den und sozialen Verantwortung. Den Während der Sommerflugplanperi­bayerischen Staatsminister der Fi­­ Abschluss des Besuches bildet ode, die bis zum 27 Oktober dauert, .nanzen, Dr. Markus Söder, zum neu­ eine Stippvisite bei den „Airport werden 158 Destinationen im Konti-en Vorsitzenden. Söder folgt damit Hopsern“ der bundesweit einzigen , nentalverkehr, 40 Langstrecken­ iele zGeorg Fahrenschon, der dem Auf­ betrieblichen Kindertagesstätte an und 18 innerdeutsche Ziele regel-sichtsgremium als bayerischer einem Verkehrsflughafen. Inmitten mäßig angeflogen. Neue Ziele derFinanzminister seit Dezember 2008 der Kleinen (von links) der EU-Kom- Deutschen Lufthansa sind Bastia aufvorgestanden hatte. missar, Flughafenchef Dr. Michael Korsika, die Kanalinsel Jersey, Mont- Kerkloh und die bayerische Arbeits- pellier in Südfrankreich, ­ dessa O ministerin Christine Haderthauer. am Schwarzen Meer und Pula auf Istrien. Der Star-Alliance-Partner Air China fliegt nunmehr täglich nach Peking. 11
  14. 14. Ökonomie 1,15 Mrd. € Umsatzerlöse des FMG-Konzerns + 8,8 % Steigerung bei den Passagierzahlen ge- genüber 2010 202 Shops, Service­ einrichtungen und gastro­ nomische EinheitenAuf einer Verkaufs- und Gastronomiefläche von mehr als 37 000 Quadratmetern steht denPassagieren und Besuchern ein attraktives Angebot zur Verfügung.
  15. 15. Ökonomie Cargo- Aufkommen + 5,9 % auf über 303 000 t 37 % 40 % 241 ab MUC 2010 2011 angeflogene Anstieg des Umsteigeranteils Ziele57 Prozent der Passagiere am Flughafen München sind Privatreisende,43 Prozent reisen aus geschäftlichen Gründen.
  16. 16. Reduktion des CO2-Ver- Ökologie brauchs gegenüber 2010 um knapp 9 600 t 1 774 Mitarbeiter zumThema Umwelt- und Klimaschutz geschult 90 % ihres Einkaufs­volumens im Bereich Food setzt die FMG-Tochter A ­ llresto in Bayern umDas FMG-Tochterunternehmen Allresto betreibt am Flughafen München zahlreiche gastronomischeEinrichtungen. Darunter das Restaurant Il Mondo mit italienischer Küche und Blick auf das Vorfeld.
  17. 17. Ökologie 60 % 65 % nicht ver- siegelte Recyclingquote bei Enteisungs- Fläche am mitteln Flughafen 700 Hektar zusätzliche Grünflächen um den FlughafenDie Flächen der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen um den Flughafen werden von FMG-­Mitarbeitern ständig kontrolliert. Damit wird sichergestellt, dass die Pflege- und Entwick-lungsziele, die für alle Biotope und Standorte definiert wurden, auch umgesetzt werden.
  18. 18. rund 550 Gesellschaft Unternehmen am Standort Flughafen 100 Mio. € FMG-Umsätze in der Region im Rahmen der Liefer- und Leistungs- beziehungen knapp 29 600 Erwerbstätige am FlughafencampusFast 8 000 Mitarbeiter sind – wie diese Vorfeldkontrolleure der FMG – am Flughafen unmittel-bar damit beschäftigt, einen reibungslosen und sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten.
  19. 19. Flughafen­ mitarbeiter Gesellschaft aus rund 50 Nationen 16,8 durch­schnittliche Zahl der Weiter­ bildungsstunden pro Konzern­mit­ arbeiter Die FMG sponsert im Umland rund 500 Projekte und InitiativenIn der Kindertagesstätte „Airport Hopser“ der bundesweit einzigen betrieblichen Kinderkrippe ,an einem Verkehrsflughafen, werden Kinder im Alter von bis zu drei Jahren betreut.
  20. 20. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung p Unternehmensporträt p Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung p 58,2 Mio. Prognose für 2025 Passagiere Unser Ziel: „Bis 2015 sind wir einer der at­ traktivsten, effizientes­ ten und nachhaltigsten 410 000 Hub-Flughäfen der Welt“ . Q Anzahl der Flug­ ­ bewegungen 2011 24
  21. 21. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige Entwicklung Unternehmensporträt und Strategie 26 Unternehmensporträt 31 Unternehmensstrategie 36  Ausbau des Flughafens München 42  Masterplan Verkehrsanbindung 25
  22. 22. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung q Unternehmensporträt p Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung Unternehmensporträt Unternehmensstruktur und Kurzprofil Zu den Geschäftsbereichen zählen neben den bereits der FMG etablierten Bereichen Aviation sowie Immobilienma­ Die Flughafen München GmbH (FMG), die im Jahr nagement und -entwicklung nun auch AeroGround) www.munich-airport.de/ 1949 gegründet wurde und ihren Sitz in München (ehemals Ground Handling) und Consumer Activities portraet hat, betreibt den Flughafen München. Gesellschaf­ (früher Retail und Services, jedoch erweitert um die ter sind seit 1973 unverändert der Freistaat Bayern Geschäftsfelder Center Management sowie Wer­ mit 51 Prozent, die Bundesrepublik Deutschland mit bung und Medien/Marketing). Konzernbereiche sind 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit Finanzen und Controlling, Konzernentwicklung und 23 Prozent. Der Konzern, der rund 7 000 Mitarbeiter Umwelt, Personal, Unternehmenskommunikation zählt, ist ausschließlich am Münchner Flughafen tä­ sowie seit Beginn des Jahres Recht und Compliance tig. Für einige internationale Flughäfen ist er jedoch (früher: Recht und Sicherheit). Keine Veränderungen im Beratungsgeschäft aktiv. gab es bei den Servicebereichen Corporate Services, IT, Planung und Bau, Technik und Security. Der bis­ Die Struktur der FMG unterscheidet zwischen den herige Geschäftsbereich Terminal 2 wurde in der be­- fünf Konzernbereichen, denen die übergreifende stehenden Form aufgelöst. Steuerung obliegt, den vier Geschäftsbereichen, die eigenverantwortlich am Markt operieren, und den Die Grafik gibt einen Überblick über die Organisation fünf Servicebereichen, die den Konzern mit vielfäl­ und die Gremien der Flughafen München GmbH. tigen Dienstleistungen unterstützen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 haben sich in dieser Struktur einige Änderungen ergeben. Aufsichtsrat Gesellschafter Gewerkschaften Leitende Angestellte Arbeitnehmer (8 Vertreter) (2 Vertreter) (1 Vertreter) (5 Vertreter) Gesellschafter (8 Vertreter) Arbeitnehmer (8 Vertreter) Geschäftsführung Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur Unternehmensbereiche Geschäftsbereiche Servicebereiche Konzernbereiche Stabsstellen Zuordnung bei Geschäftsführung - AeroGround - Corporate Services - Finanzen und Controlling - Beteiligungsmanagement - Aviation - IT - onzernentwicklung und K - Internationales Geschäft - Consumer Activities - Planung und Bau Umwelt - Juristische Spezialthemen - Immobilienmanagement - Security - Personal - Referentin der Geschäfts­ und -entwicklung - Technik - Recht und Compliance führung - Unternehmenskommuni­ - Politische Angelegenheiten kation - Regionalbeauftragter 26
  23. 23. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige EntwicklungAviation AeroGround Flughafen München GmbHHauptaufgabe des Geschäftsbereiches Aviation ist AeroGround Flughafen München GmbH, eine hun­-die ordnungsgemäße Abwicklung des Luftverkehrs dert­­prozentige Tochtergesellschaft der ­Flughafen Mün­-innerhalb des Münchner Flughafens. Zu seinem Ver­ ­ chen GmbH, deckt mit ihren Schwestergesellschaftenantwortungsbereich zählen das Start- und Lande­ aerogate und Cargogate das komplette Leistungs­bahnsystem, die Vorfelder, die Terminal- und Passa­ spektrum rund um die land- und luftseitige Flugzeug­gierdienste sowie die Einrichtungen der zentralen abfertigung ab. Hierzu zählen die Flugzeugbe- undInfrastruktur. Zuständig ist der Geschäftsbereich bei­- -entladung, die Gepäck- und Frachtabfertigung, diespielsweise auch für die Flughafenfeuerwehr, die Be­- Passagier- und Crewbeförderung sowie die landsei­arbeitung von luftverkehrsrelevanten Daten und Pro­ tige Abfertigung durch die aerogate und das Cargo­-gnosen, das Luftverkehrsmarketing, die Verkehrsent­ handling, für das die Cargogate zuständig ist. Dankwicklung und die Bewirtschaftung von Lounges. Hin­- der engen Zusammenarbeit mit aerogate und Cargo­zu kommen die Dienstleistungen des Service-Centers gate kann AeroGround als sogenannter „Full-Service-und Beratertätigkeiten im internationalen Consulting. Provider“ auftreten und den Kunden indivi­ uelle Leis­- d tungspakete aus einer Hand anbieten.Immobilienmanagement und-entwicklung Consumer ActivitiesZum Leistungsspektrum des Geschäftsbereiches Der Geschäftsbereich Consumer Activities ist ver­Immobilienmanagement und -entwicklung zählen antwortlich für die Konzeption und die umfassendedie bedarfsgerechte Entwicklung, Vermarktung Betreuung des Endkundengeschäftes am Flughafenund Verwaltung von Gebäuden und Flächen. Dazu München. Zu seinem Leistungsspektrum zählen so­gehören in erster Linie die Infrastruktureinrichtungen mit die bedarfsgerechte Entwicklung, Vermarktungam Flughafen selbst, aber auch Objekte außerhalb und Verwaltung von Einzelhandel, Gastronomie,des Flughafens sowie Grundstücke, die für künftige Shops und Werbung. Er ist darüber hinaus zuständigErweiterungsmaßnahmen erworben wurden, und für das Geschäftsfeld Parken und Services, das einFlächen, die für ökologische Ausgleichsmaßnahmen differenziertes Parkangebot bereithält und da­ auf rzur Verfügung stehen. ausgerichtet ist, innovative Produkte und Dienstleis­ tungen für die Kunden zu entwickeln. 27
  24. 24. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung q Unternehmensporträt p Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung gung, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Sowohl die Nord- als auch die Südbahn sind 4 000 Meter lang und 60 Meter breit. Sie sind mit einem Versatz von 1 500 Metern und mit einem Ab­ stand von 2 300 Metern parallel zueinander gelegen. Die Hauptwindrichtung verläuft von Westen nach Osten, was sich auch bei der Richtung der Flugzeug­ bewegungen deutlich zeigt: Im Jahr 2011 starteten und landeten die Flugzeuge zu 59 Prozent Richtung Westen und zu 41 Prozent in die östliche Richtung.) Glossar Der ) Mindeststaffelungswert (Mindestabstand) beträgt unter besten Witterungsbedingungen bei der Landung 2,5 nautische Meilen (rund 4,6 Kilome­ ter) und beim Start drei nautische Meilen beziehungs­ weise rund 5,5 Kilometer – bei jeweils 1 000 Fuß (rund 350 Meter) Vertikalabstand. 241 Ziele in 70 Ländern 1 575 Hektar Flughafengelände und Im Durchschnitt nutzten pro Tag 103 462 Passagie­ zwei Bahnen re den Flughafen München, womit erstmals die Am 17. Mai 1992 wurde der Flughafen am neuen 100 000er-Grenze überschritten werden konnte. Im Standort im Erdinger Moos, 28,5 Kilometer nord­ Vorjahr wurden im Tagesdurchschnitt 95 128 Flug­ östlich des Zentrums der bayerischen Landeshaupt­ gäste gezählt. Pro Tag wurden 2011 im Durchschnitt stadt München, in Betrieb genommen. Das Passa­ 1 095 Starts und Landungen im gewerblichen Verkehr gieraufkommen im Jahr 2011 lag bei 37 Millionen. ,8 durchgeführt (2010: 1 038) sowie 832 Tonnen Cargo Insgesamt wurden 195 318 Flugzeugabfertigungen umgeschlagen (2010: 786 Tonnen). registriert. Von den insgesamt 184 Airlines, die am Flughafen im Das gesamte Flughafengelände umfasst eine Fläche Linien- und Charterverkehr tätig waren, bedien­ en t von 1 575 Hektar. Für die Abwicklung des Flugbetrie­- hundert regelmäßig 241 Ziele, davon 20 im Inland bes stehen zwei Start- und Landebahnen zur Verfü­ sowie 221 ausländische Destinationen in 70 Ländern. Ziele im regelmäßigen 1   erkehr im Jahr 2011  V Regelmäßig von München Ziele gesamt Fluggesellschaften im Jahr 2011 angeflogene Länder 70 241 100 Inland Europa EU Europa Non-EU Amerika Afrika Asien 20 107 42 26 17 29 1 Linien- und Pauschalreiseverkehr/Länder und Ziele nur im Passagierverkehr 28
  25. 25. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige EntwicklungEinwohner im Einzugsgebiet des Flughafens München  Düsseldorf Würzburg Frankfurt Erlangen Prag Fürth Nürnberg Heilbronn Pforzheim Regensburg Stuttgart Ingolstadt Reutlingen Ulm Augsburg MUC Linz Wels München Salzburg Wien Innsbruck Zürich 0 bis 60 Min.: 3,89 Mio. Genf 61 bis 120 Min.: 7,25 Mio. Bozen 121 bis 180 Min.: 13,14 Mio. mehr als 180 Min. MXP BGYBasis: Ermittlung der Fahrzeiten mit der Software Microsoft Autoroute, basierend auf der schnellsten Route. LINReisegrund der Passagiere im Terminal 1 und 2 im Jahr 2011 Lagerung, Wartung/Technik/Reparatur sowie Auto­ Gesamtzahl Passagiere: 37 Mio. ,8 vermietung/Bus/Transfer und das Touristikgewerbe mit insgesamt 6 300 weiteren Arbeitnehmern ver­- treten.Geschäftsreisende Privatreisende43 % 57 % Verlangsamung des globalen Wirtschafts­ - ­wachstums Nach einem Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2010 um 4,3 Prozent trübte sich 2011 die weltwirt­ schaftliche Entwicklung – insbesondere im zweiten Halbjahr – wieder ein. Gründe dafür waren die Euro-Schuldenkrise, das Erdbeben in Japan und Überhitzungserscheinungen in Schwellenländern inZahlreiche Branchen auf dem Flug­ afen­ h Verbindung mit restriktiven wirtschaftspolitischencampus Maßnahmen. Die Folge waren geringe beziehungs­Der FMG- und der Lufthansa-Konzern sind mit rund weise negative Wachstumsraten, die in Europa7 000 beziehungsweise knapp 10 000 Mitarbeitern bei rund zwei Prozent, in Südamerika bei rund vierdie beiden größten Arbeitgeber auf dem ) Flug- Prozent und in Japan bei −0,7 Prozent lagen. Ledig­hafencampus. Insgesamt sind auf dem Flughafen­ lich China als zweitgrößte Volkswirtschaft erreichte ) Glossargelände knapp 29 600 Erwerbstätige – unter ihnen ein starkes Wachstum von über neun Prozent. Dasüber 25 300 Ar­ eitnehmer und rund 1 700 Beamte b globale Wachstum im Jahr 2011 belief sich auf rund– in zehn Bran­ hen beschäftigt. Die meisten Mitar­ c drei Prozent. ) www.munich-airport.de/beiter (knapp 10 300) sind auf dem Sektor Airlines/ businessAllgemeine Luft­ ahrt/Handling tätig, circa 7 700 in f Umsatz um 6,4 Prozent gestiegenden Bereichen Flug­ afenbetrieb und Sicherheit. h Die Steigerung der Passagierzahlen um 8,8 Prozent wirkte sich positiv auf die Umsatz- und Ergebnis­Allgemeine Dienstleistungen erbringen 2 800 Arbeit­ entwicklung aus. Im Jahr 2011 erwirtschaftete dernehmer, auf das Hotel-, Gaststätten- und Catering­ Flughafen München Konzern einen Umsatz vongewerbe entfallen 2 500 Beschäftigte. Darüber hinaus 1 150,6 Millionen Euro, was einer Steigerung ge­sind am Flughafen neben Behörden und Dienststel­ genüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent entspricht.len auch Branchen wie Handel/Banken, Spedition/ 29
  26. 26. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung q Unternehmensporträt q Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung Der Flughafen München Konzern verfügt über eine Betriebsergebnis () EBIT) stieg um 42,2 Millionen) Glossar ausgewogene Umsatzstruktur. Wie bereits in den Vor­ Euro (+14,4 Prozent) auf 334,6 Millionen Euro. Hier­ jahren trugen die Non-Aviation-Bereiche erneut rund bei wurden Rückstellungen für den Umlandfonds 48 Prozent zum Konzernumsatz bei. Während sich die (Aufwand: rund 69,0 Millionen Euro) und Ground Aviation-Umsätze im Wesentlichen aus den Lande­ Hand­ing (Ertrag: rund 73,0 Millionen Euro) bereinigt. l entgelten und Ground-Handling-Erlösen generieren, umfassen die Non-Aviation-Umsätze insbesondere Das Zinsergebnis (104,8 Millionen Euro) hat sich um Raum- und Parkplatzmieten, das eigene Retail- und 145,4 Millionen Euro verbessert. Hauptgrund war die Gastronomiegeschäft sowie Versorgungsleistungen. Abführung von Zinsen an die Gesellschafter in Höhe Die Aviation- und Non-Aviation-Bereiche haben mit von 152,0 Millionen Euro im Jahr 2010, mit der alle jeweils über sechs Prozent gleichermaßen zu dem rückwirkenden Zinsansprüche der Gesellschafter Umsatzwachstum beigetragen. bedient wurden. Die laufende Verzinsung der Gesell­ schafterdarlehen ab 2011 liegt bei rund 20 Millionen Der Personalaufwand in Höhe von 308,1 Millionen Euro jährlich. Euro konnte 2011 nahezu auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Die Sachaufwendungen enthalten Die Überweisung der genannten 152,0 Millionen Euro als Sondereffekt rund 69,0 Millionen Euro für die Bil­ Zinsen an die Gesellschafter erfolgte 2011 und ist der dung einer Rückstellung für einen Umlandfonds, der Grund für den einmaligen Rückgang des ) Cashflows) Glossar in Zusammenhang mit dem Projekt dritte Start- und aus laufender Geschäftstätigkeit im Jahr 2011 von Landebahn eingerichtet wurde. Bereinigt um diesen 305,5 Millionen Euro auf 208,1 Millionen Euro. Sondereffekt sind die Sachaufwendungen um rund fünf Prozent gestiegen, was insbesondere auf die Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern (EAT) einmalige Aufstockung von Beiträgen für die Alters­ konnte um 17 Prozent auf 193,2 Millionen Euro ,6 teilzeit von Mitarbeitern zurückzuführen ist. ge­ teigert werden (Vorjahr: 164,3 Millionen Euro s inklusive Zinsen an die Gesellschafter in Höhe von Betriebsergebnis deutlich gesteigert 152,0 Millionen Euro). Die Umsatzsteigerung und das bewusste Kostenma­ nagement des Unternehmens führten im Jahr 2011 zu deutlich besseren Ergebnissen. Das bereinigte 30
  27. 27. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige EntwicklungUnternehmensstrategieNachhaltigkeit im Zentrum der Stra­ egie t nen Prozessen eine hohe Bedeutung zu. Selbstver­Der Flughafen München hat sich im Jahr 2010 nach ständlich gestalten wir die Erreichung dieser Ziele auseinem Strategie-Review ein neues ) Leitziel gesetzt. ökologischer Sicht umweltverträglich.Es lautet: „Bis 2015 sind wir einer der attraktivsten, ) www.munich-airport.de/effizientesten und nachhaltigsten Hub-Flughäfen der Für die Anteilseigner, die Region, unsere Geschäfts­ strategieWelt“ . partner und Kunden wollen wir so eine dauerhafte Wertsteigerung erreichen. Das vollständige strategi­Nachhaltigkeit wurde dadurch zu einem zentralen sche Leitbild findet sich auf unserer ) Internetseite.Element der Unternehmensmission. In den stra­ ) www.munich-airport.de/tegischen Zielen der Flughafen München GmbH Strategie und Management leitbild(FMG) sind die einzelnen Perspektiven der Nachhal­ Um die Mission, bis zum Jahr 2015 einer der attrak­tigkeit, also die ökonomischen, ökologischen und tivsten, effizientesten und nachhaltigsten ) Hub-sozial-gesellschaftlichen Aspekte, bereits seit Jahren Flughäfen der Welt zu sein, erfüllen zu können, wird ) Glossarintegriert. Nachhaltigkeit in ihren unterschiedlichen sie auf Konzernebene in Form einer strategischenAusprägungen ist somit ein integraler Bestandteil Landkarte konkretisiert. Nach den unterschiedlichender Strategie und der strategischen Planung. Die Dimensionen einer Balanced-Scorecard-Methodikeinzelnen strategischen Ziele sowie deren Umset­ (Finanzen, Kunde/Markt, Prozesse und Mitarbeiter)zung werden in einem Nachhaltigkeitsprogramm zu­­- sind auf dieser Landkarte die 20 strategischen Zielesammengeführt, das sämtliche Aktivitäten des des Konzerns bis zum Jahr 2015 dargestellt. JederNachhaltigkeitsmanagements transparent zusam­ Bereich des Unternehmens leistet seinen spezifischenmenfasst. Beitrag dazu, dass diese Ziele, die im Fünf-Jahres- Rhythmus eine Überarbeitung erfahren, erfüllt werden.Die ambitionierte Mission kann bis zum Jahr 2015jedoch nur dann erfüllt werden, wenn alle Bereiche Im Rahmen des strategischen Planungsprozessesder FMG zusammen auf dieses Ziel hinarbeiten. Das entwickeln zunächst alle Unternehmensbereichestrategische Leitbild des Flughafens München, das Initiativen, um diese Ziele operativ voranzutreiben.auf Konzernebene die relevanten strategischen The­ Diese Einzelvorhaben werden jährlich gemäß denmenfelder zusammenfasst, bildet die Grundlage für Vorgaben der Wirtschaftsplanung mittels genauein gemeinsames Verständnis von der zukünftigen definierter Maßnahmen konkretisiert und bereichs­Entwicklung des Münchner Flughafens. übergreifend abgeglichen.Diese Ziele umfassen im Bereich Aviation den inner­-­ Kernelement der weiteren Strategiearbeit ist aberdeutschen, europäischen und ­ angstreckenverkehr L nicht „nur“ die Formulierung von Initiativen und derensowie die dazugehörige Infrastruktur und die Dienst­- Zu­ ammenführung in einem Programm, sondern – im sleistungen. Im Non-Aviation-Bereich wollen wir den Rahmen der Strategieoperationalisierung – auch dieFlughafen München mit interessanten Angeboten zu Definition von Leistungskennzahlen, anhand derer dieeinem attraktiven Ort für Besucher und Passagiere Erreichung der strategischen Ziele beziehungsweisemachen. Wir wollen den Flughafen München als ge­- die Effektivität der Initiativen messbar gemacht wer­fragten Immobilienstandort ausbauen und neue Kun­ den können. Dadurch werden die Ziele des Unter­den für die Airport City gewinnen. Dabei kommen ei­­- nehmens konkre­ er und die Schritte auf dem Weg zur tner hohen Kundenzufriedenheit und effizienten inter­ Erfüllung der Mission klarer. 31
  28. 28. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung P Unternehmensporträt q Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung Die Philosophie der strategischen Planung der FMG ) ie Führungskräfte der Ebene 2 (Feldebene) ver­ D lässt sich folgendermaßen beschreiben: antworten die strategiekonforme Ausrichtung und ) ie Geschäftsführung (Konzernebene) verantwor­ D Operationalisierung in ihrem Geschäftsfeld in Form tet die strategische Ausrichtung in Form von strate­ von konkreten Maßnahmen innerhalb der bereichs­ gischen Zielen, die jeweils anhand der dazugehöri­ spezifischen Initiativen. Die Erfolgsmessung erfolgt gen Leistungskennzahlen messbar sind. wiederum über die dazugehörigen strategischen ) ie Führungskräfte der Ebene 1 (Bereichsebene) D Leistungskennzahlen und die erfolgreiche Realisie­ verantworten die strategiekonforme Ausrichtung rung der Einzelmaßnahmen. und Operationalisierung in ihrem jeweiligen Bereich in Form von mittelfristigen Initiativen. Deren Effek­ tivität kann dann im Zeitverlauf an der Entwicklung der dazugehörigen Leistungskennzahlen abgelesen werden. Strategische Planung der FMG Strategische Planung Strategische Steuerung Konzernebene Leistungskennzahlen Ziele (KPIs) Bereichsebene Initiativen, Initiativen, Leistungskennzahlen die der Bereich verantwortet an denen der Bereich beteiligt ist (KPIs) beeinflussen Maßnahmen, Maßnahmen, die die Abteilung verantwortet an denen die Abteilung beteiligt ist Feldebene Leistungskennzahlen (KPIs) Aktivitäten Aktivitäten Leistungsorientierte Vergütung der Führungskräfte Konzernzielsetzung Persönliche Zielsetzung 32
  29. 29. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige EntwicklungDie Umsetzung der Strategie, die von der Mission Nachhaltigkeitsgremium als Entschei-auf oberster Ebene bis hinunter zu den Jahreszielen dungsträgerder Führungskräfte reicht, ist zudem die Basis für die Das Nachhaltigkeitsgremium setzt sich aus den Lei-­erfolgsabhängige Vergütung. Auch dies trägt dazu bei, tern der Bereiche Personal, Finanzen und Controlling,dass die formulierte Strategie inklusive der nachhal­ Unternehmenskommunikation, Technik sowie Kon­tigkeitsrelevanten Themen in der alltäglichen Arbeit zernentwicklung und Umwelt zusammen. Es trifft diebereichsübergreifend umgesetzt wird. Die jeweilige grundlegenden Entscheidungen zu nachhaltigkeitsre­Zielerreichung wird regelmäßig im Rahmen des Ma­ levanten Projekten, berichtet direkt an die Geschäfts­nagementreportings überprüft. führung und tagt einmal im Quartal.Zusammensetzung des Nachhaltigkeitsgremiums Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor Leiter Leiter Finanzen Leiterin Konzernent­ Leiter Unternehmens­ Leiter Personal und Controlling wicklung und Umwelt kommunikation Technik 33
  30. 30. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung P Unternehmensporträt q Unternehmensstrategie p Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung Nachhaltigkeitsmatrix und -programm Themen „Standortentwicklung und bedarfsgerechte In der abgebildeten Wesentlichkeitsmatrix wird eine Kapazitätserweiterung“ „Umwelt- und Naturschutz“ , Priorisierung der zentralen Nachhaltigkeitsthemen sowie „Wissenstransfer und Innovation“ zugespro­ vorgenommen. Die Platzierung der Themen in der chen, während der Punkt „Spenden und Sponsoring“ Matrix wird bestimmt durch ihre Bedeutung einer­ an Bedeutung verlor. Die sich auf diese Weise erge­ seits für die ) Anspruchsgruppen und andererseits benden Veränderungen wurden in der neuen Matrix) Glossar für die Flughafen München GmbH. berücksichtigt. Über die Bedeutung der einzelnen Themen für die Flughafen München GmbH hat das Die Relevanz der Themen für die einzelnen Anspruchs­ Nachhaltigkeitsgremium entschieden. gruppen wurde im Rahmen der jährlich stattfinden­ den Onlinebefragung und durch den Versand von Um die zahlreichen Aktivitäten und Maßnahmen, die Fragebögen erfasst. Die Rückmeldungen haben die mit den Themen in der Nachhaltigkeitsmatrix korrelie­ bisherigen Themenschwerpunkte weitestgehend ren, auch extern transparent zu machen, hat die FMG bestätigt, nur in wenigen Fällen gab es eine leichte ein Nachhaltigkeitsprogramm entwickelt, dessen In­ Verschiebung. Eine größere Bedeutung wurde den halte sich an den ) strategischen Zielen orientieren.) Nachhaltigkeits- programm und strategische Ziele Wesentlichkeitsmatrix ab Seite 150 ’ Ausbildung ’ R eduktion von Emissionen ’ Verbesserung der An­­bin­ und Immissionen dung an den öffent­ichen l ’ ialog und Kommunikation D Nahverkehr mit den Anspruchsgruppen sehr hoch ’ Dauerhafte Wertsteigerung ’ egionale Zusammenarbeit R ’ Sicherheit ’ mwelt- und Naturschutz U ’ tandortentwicklung und S bedarfsgerechte Kapazitäts­ erweiterung ’ nergieeffizienz und E Ressourcenschonung ’ Lieferanten­management ’ Mitbestimmung ’ K undenzufriedenheit und ’ W issenstransfer und ’ R isikomanagement und Anti­ Feedbackmanagement Innovation korruption (Compliance) ’ Wettbewerbsfähige Unternehmensstrukturen Bedeutung für die Anspruchsgruppen ’ C hancengleichheit und ’ Arbeitssicherheit ’ S ensibilisierung der Mit­ kulturelle Vielfalt ’ Gesundheitsmanagement arbeiter für Nachhaltigkeit ’ olitische Positionierung und P ’ Weiterbildung und ’ achhaltiges Bauen N Mitarbeit in Verbänden Personalentwicklung ’ S penden und Sponsoring ’ Abfallmanagement ’ Wasser und Abwasser ’ mgang mit Gefahrstoffen U hoch hoch sehr hoch Bedeutung für die Flughafen München GmbH 34
  31. 31. Mitarbeiter und Arbeitswelt Umwelt und Klimaschutz Finanzbericht Nachhaltige EntwicklungUnser Verständnis von Nachhaltigkeit Ökonomie Ökologie Gesellschaft Triple Bottom Line Handlungsfelder des strategischen Nachhaltigkeitsmanagements Unternehmen und Umwelt und Mitarbeiter und Dialog und gesellschaft­ Management Klimaschutz Arbeitswelt liche Verantwortung Strategische Nachhaltigkeitsziele im Überblick ’ auerhafte Wertsteigerung D ’ onzernweiter K Ausbau des ’ ffizienz E und operative ’ artnerschaftliche P Ent­ durch renditeorientiertes Umweltmanagements Exzellenz stetig verbessern wicklung mit der Region Wirtschaften und nach­ ’ essourceneffizienz und R ’ achstumsziele der W ’ bernahme gesellschaft­ Ü haltige Investitionen am Reduktion von Emissionen FMG mit Mitarbeitern in licher Verantwortung Standort und Immissionen ausreichender Zahl und ’ Ausbau der Kundenorien­ Qualifikation sicherstellen tierung und Steigerung ’ xzellente Führung im Kon­- E der Attraktivität der an­ zern etablieren und konti­ gebotenen Produkte und nuierlich weiterentwickeln Dienstleistungen ’ rhöhung der Arbeitgeber- E ’ tablierung von Manage­ E attraktivität und Stärkung mentstrukturen für eine der Mitarbeiterbindung verantwortungsvolle Unternehmensführung ) Das Nachhaltigkeits­ programm finden Sie ab Seite 150.Europäischer Pakt für nachhaltigen Die in „Flightpath“ genannten Ziele werden nun vonLuftverkehr dem „Advisory Council for Aviation Research inIm Auftrag des für das Thema Verkehr zuständigen Europe (ACARE)“ detaillierter ausgearbeitet. In einemVizepräsidenten der Europäischen Kommission, Siim ersten Schritt entwickeln fünf Arbeitsgruppen mitKallas, haben Experten aus den Bereichen Luftverkehr insgesamt über 300 Spezialisten einen Leitfaden fürund Luftfahrt zusammen mit der Generaldirektion For­ Forschungs- und Innovationsprojekte bis zum Jahrschung und Innovation eine neue Vision für den Flug­ 2050, der im Juli 2012 beschlossen und im Septem­verkehr im Jahr 2050 entwickelt. „Flightpath 2050“ ber 2012 auf der Internationalen Luftfahrtausstellungist die konsequente Fortführung von Maßnahmen im (ILA) in Berlin veröffentlicht werden soll. Die Flugha­Luftverkehrsbereich, die Gegenstand des am 28. März fen München GmbH ist bei diesem Prozess in der2011 von der Europäischen Kommission veröffentlich­ „General Assembly“ dem obersten Steuerungsorgan ,ten Verkehrsweißbuches sind. Stellvertretend für die von ACARE, vertreten und hat die Leitung einer dereuropäischen Flughäfen hatte der Vorsitzende der Ge- fünf Arbeitsgruppen inne.schäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr.­­Michael Kerkloh, an der Entwicklung dieser langfris­ Die Flughafen München GmbH engagiert sich dabeitigen Strategie, die bei den Aerodays in Madrid am vor allem für mehr ) Intermodalität durch eine at­-30. März 2011 vorgestellt wurde, mitgewirkt. traktivere und kundengerechtere Verknüpfung der ) Glossar Luftfahrt mit anderen Verkehrsträgern, für eine weite­-Der Fokus der Strategie, mit der auf EU-Ebene ein re Entlastung der Umweltauswirkungen der LuftfahrtBeitrag zum nachhaltigen Wachstum der Luftfahrt ge­ besonders auch in der Nachbarschaft von Flughäfenleistet werden soll, liegt auf einer Stärkung der Wett­ sowie für Optimierungen unter anderem bei Flug­bewerbsfähigkeit der europäischen Luftverkehrs­n­ i hafenanlagen und -prozessen sowie Flugverfahren.dustrie, einer weiteren bedeutsamen Entlastung beiden Umweltauswirkungen des Flugverkehrs sowie Der Bericht „Flightpath 2050“ ist abrufbar auf derauf einer Befriedigung der allgemeinen Nachfrage nach ) Internetseite. Mobilität, die alle Verkehrsträger optimal vernetzen soll. ) http://ec.europa.eu/ transport/air/hlg_ aviation_aeronautics_ en.htm 35
  32. 32. Intro Unternehmensporträt und Strategie Leistungsportfolio Dialog und gesellschaftliche Verantwortung P Unternehmensporträt P Unternehmensstrategie q Ausbau des Flughafens München p Masterplan Verkehrsanbindung Ausbau des Flughafens München Planungen für die Zukunft Kapazitäten am Limit Der Flughafen München hat sich zu einem der führen­ Bereits heute kommt es auf den beiden Start- und den Hub-Flughäfen in Europa entwickelt. Das Passa­ Landebahnen, auf denen maximal 90 Flugbewegun­ gieraufkommen lag im Jahr 2011 bei 37 Millionen ,8 gen pro Stunde durchgeführt werden können, zu er­ Personen, was eine Verdreifachung gegenüber 1992, heblichen Engpässen. Da während mehrerer Stunden dem ersten Jahr am neuen Standort, bedeutet. Für pro Tag die Kapazitäten des Zweibahnsystems völlig das Jahr 2025 sagen Prognosen eine weitere Steige­ erschöpft sind, kann auch der Nachfrage der Airlines rung auf 58,2 Millionen Fluggäste voraus. Dabei dient nach Slots, also freien Zeitfenstern für Starts und der Flughafen München gleichermaßen als originärer Landungen, während dieser Verkehrsspitzen nicht An- und Abflughafen sowie als wichtiges Drehkreuz mehr entsprochen werden. Selbst in den Randzeiten für den internationalen Luftverkehr. Auch das Volumen bieten sich kaum mehr Möglichkeiten zur Kapazitäts­ an Luftfracht soll weiter steigen. Unser Ziel ist es, die­- ausweitung. Dies wiederum hat zur Folge, dass Flug­ se führende Position in Europa zu erhalten und der gesellschaften ihr Streckennetz ab München nicht steigenden Nachfrage nach Flugreisen in unserem mehr nennenswert ausweiten können. Einzugsgebiet, also in Süddeutschland und den an­- grenzenden Ländern, Rechnung zu tragen. Aus die­- Die Lösung ist eine dritte Start- und Landebahn, mit) www.muc-ausbau.de z sem Grund haben wir fast zwei Jahr­ ehnte nach der der die Kapazität auf mindestens 120 Flugbewegun­ Inbetriebnahme am Standort im Er­ inger Moos die d gen pro Stunde erhöht und damit das prognostizier­ Weichen für den bedarfsgerechten Ausbau des Flug­ te Verkehrsaufkommen bewältigt werden kann. hafens gestellt und im Jahr 2007 die Planfeststellung für den Bau der dritten Start- und Landebahn bean­ tragt. Bedarfsprognose bis 2025 Bedarfsprognose bis 2025 Passagieraufkommen – Entwicklung und Prognose Frachtaufkommen – Entwicklung und Prognose (inkl. Post, ohne Trucking) Gewerbliche Passagiere in Millionen In tausend Tonnen 70 900 60 800 700 810 50 58,2 600 37,8 49,8 40 500 28,6 565 30 400 304 23,1 300 218 20 12,0 200 148 10 100 80 1992 2000 2005 2011 2020 2025 1992 2000 2005 2011 2020 2025 Quelle: Flughafen München, Februar 2012; Intraplan Consult GmbH Quelle: Flughafen München, Februar 2012; Intraplan Consult GmbH 6,2 % 7 % ,3 Gewerbliche Passagiere in Millionen 70 3,7 % 4,4 % 60 50 40 30 München Deutscher München Deutscher 1992–2011 Durchschnitt1 1992–2011 20 Durchschnitt 1 (ohne MUC) (ohne MUC) 10 1992–2011 1992–2011 0 900 800 700 600 500 36 400 300

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