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HCI Shipping Select XX: Fondsschiff MS "Colleen" ist insolvent

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Zweites Finanzierungskonzept, Wechsel der Reederei - die noch Anfang 2012 umgesetzten Maßnahmen um das Fondsschiff MS "Colleen" des HCI-Dachfonds Shipping Select XX über Wasser zu halten, waren vergebens. Am 23. Oktober 2012 bestellte das Amtsgericht Pinneberg einen vorläufigen Insolvenzverwalter für das erste der sechs Fondsschiffe des im Jahr 2006 emittierten HCI Dachfonds. Doch auch den übrigen Fondsschiffen geht es nicht gerade gut.

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HCI Shipping Select XX: Fondsschiff MS "Colleen" ist insolvent

  1. 1. HCI Shipping Select XX: Fondsschiff MS „Colleen“ ist insolventFachanwälte setzen Schadenersatz für Anleger durch07. November 2012 – Zweites Finanzierungskonzept, Wechsel der Reederei – die noch Anfang 2012umgesetzten Maßnahmen um das Fondsschiff MS „Colleen“ des HCI-Dachfonds Shipping Select XXüber Wasser zu halten, waren vergebens. Am 23. Oktober 2012 bestellte das Amtsgericht Pinnebergeinen vorläufigen Insolvenzverwalter für das erste der sechs Fondsschiffe des im Jahr 2006emittierten HCI Dachfonds. Doch auch den übrigen Fondsschiffen geht es nicht gerade gut.  Die Hammonia Palatium, ein 2.500 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 nur 57 % der prospektierten Erlöse und lediglich 13 % des Reedereiüberschusses nach Pool erzielt. Zwar wurde bis Ende 2011 die Tilgung geleistet, bei anhaltend schlechten Einnahmen dürfte aber auch die Tilgungsfähigkeit schwierig werden. Ausschüttungen werden nicht geleistet.  Die Benedikt Rambow hat in 2011 keine Tilgung geleistet. Das 1.118 TEU Containerschiff hat im Jahr 2011 lediglich 58 % der prospektierten Erlöse erzielt und einen Verlust nach Pool von rund -200.000 € erzielt. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.  Auch die seit März 2011 von der Hammonia Reederei bereederte HR Motivation war aufgrund unzureichender Einnahmen und Erlöse nicht in der Lage, die Tilgung vollständig zu leisten. Für das 917 TEU Schiff beliefen sich die Reedereiverlust nach Pool auf rund - 300.000 €. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.  Die Einnahmen des Mehrzweckfrachtschiffs Anna C blieben im Jahr 2011 erheblich hinter den Prospektannahmen zurück, so dass ein Reedereiverlust von knapp -900.000 € entstand. Ausschüttungen können nicht geleistet werden.  Der LPG-Tanker GasChem Ice erzielt zwar gute Einnahmen, das Ergebnis wird aber durch hohe Betriebskosten und Verwaltungskosten verwässert. Die Schiffsbetriebskosten fallen kumuliert doppelt so hoch aus, wie prospektiert. Ausschüttungen werden nicht geleistet.Angesichts der unerfreulichen Entwicklung, die der Schiffsfonds genommen hat, ist es für betroffeneAnleger des HCI Shipping Select XX umso wichtiger, die Möglichkeit der Erlangung von Schadenersatzin Betracht zu ziehen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht.Völlig unzureichende Aufklärung über Risiken
  2. 2. Aus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass diese über die Risiken, die sich in dergegenwärtigen Krise des Fonds verwirklicht haben, von ihren Beratern vor der Zeichnung des Fondsnicht informiert wurden. Geschlossene Fonds sind, wie der Bundesgerichtshof in seinem Urteil zu Az.III ZR 249/09 formuliert, unternehmerische Beteiligungen die als solche das Risiko bergen, dass daseingesetzte Kapital zumindest zu einem Teil, wenn nicht sogar vollständig (Totalverlust) verlorengehen kann. Die Risiken der Beteiligung hätten daher einen wesentlichen Teil der Beratung bildenmüssen.Doch sowohl die Beratungen, mit denen wir uns für unsere Mandanten bislang befasst haben, alsauch der Fondsprospekt selbst weisen rechtlich erhebliche Fehler auf:  Kein Hinweis auf Totalverlustrisiko: Ein Schiffsfonds ist eine unternehmerische Beteiligung. Als „Mitunternehmer“ tragen die Fondsanleger unternehmerische Risiken, die bis hin zum Totalverlust des investierten Kapitals gehen. Nur ein geringer Teil der uns bekannten Schiffsfondsanleger wurde über diesen bedeutsamen Umstand informiert.  Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge nicht geeignet: Viele Mandanten berichten, dass ihnen die Schiffsfondsbeteiligung als Altersvorsorge bzw. Anlage im Alter empfohlen wurde. Da eine Schiffsfondsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist, die mit hohen Verlustrisiken verbunden ist, die bis zum Totalverlust führen können, ist sie als Altersvorsorge völlig ungeeignet. Der Bundesgerichtshof hat daher entschieden, dass Beteiligungen an geschlossenen Fonds nicht als Altersvorsorge empfohlen werden dürfen.  Kein Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsbeteiligungen: Für Anteile an geschlossene Fonds gibt es keinen geregelten Zweitmarkt. Eine Veräußerung der Anteile ist daher in der Regel gar nicht oder nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich. Hierüber wurden die uns bekannten Anleger mehrheitlich nicht informiert.  Keine Informationen über Risiken schwankender Charterraten: Der massive Ausbau der weltweiten Containerflotte hat zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck und damit zu sinkenden Charterraten geführt. Dies ist kein außergewöhnliches Phänomen. Charterraten schwanken entsprechend der weltweiten Konjunkturentwicklung regelmäßig. Auf diesen Umstand hätten die Anlageberater zum Anlaß nehmen müssen, ihre Kunden darauf hinzuweisen, was dem Fonds und damit den Anlegern droht, wenn die Einnahmen nach dieser Zeit hinter den dem Prospekt zugrunde gelegten Annahmen zurückbleiben. Dies ist, so unsere Erfahrung aus zwischenzeitlich zahlreichen mit Anlegern geführten Gesprächen, nicht geschehen.  Hohe Weichkosten verschwiegen: Das von den Anlegern in den Fonds investierte Geld ist nicht nur für den Kauf des Fondsschiffes aufgewandt worden. Ein nicht unerheblicher Teil floss in nicht investive Verwendungen, also diverse Dienstleistungsvergütungen (einschließlich Vertriebskosten), Zwischenfinanzierungszinsen und Gründungskosten. Die Berater der Anleger, mit denen wir gesprochen haben, haben sie nicht über die geplante Mittelverwendung informiert.
  3. 3.  Risiko des Widerauflebens der Anlegerhaftung verschwiegen: Als Kommanditist haften die Schiffsfondsanleger grundsätzlich nur in Höhe ihrer Einlage. Ist diese geleistet, erlischt die Haftung für Gesellschaftsverbindlichkeiten. Wie lebt jedoch wieder auf, wenn Ausschüttungen gezahlt werden, bei denen es sich nicht um Bilanzgewinne der Gesellschaft handelt. Dies ist bei Schiffsfonds regelmäßig der Fall. Aus diesem Grund müssen Schiffsfondsanleger im Falle der Insolvenz der Fondsgesellschaft in der Regel die gesamten Ausschüttungen an den Insolvenzverwalter zurückzahlen. Auf diesen Umstand wurden die wenigsten Schiffsfondsanleger hingewiesen.Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der AnlegerDie im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislanggesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung gar nicht odernicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungen eine Vielzahl vonBeratungsfehlern festgestellt. Daher sehen wir vielversprechende Chancen zur Durchsetzung vonSchadenersatzansprüchen wegen der Verletzung von Pflichten aus den jeweils geschlossenenBeratungsverträgen.Verjährung von Schadenersatzansprüchen drohtZum Ende des Jahres 2012 drohen viele Schadenersatzansprüche von Schiffsfondsanlegern zuverjähren. Hintergrund ist, dass in zahlreichen Schiffsfonds im Jahr 2009 erstmals Ausschüttungenausgesetzt, Sanierungskonzepte entwickelt und Anleger zu Nachschüssen oder Sanierungsbeiträgenaufgefordert wurden. Dadurch wurde den Anlegern bekannt, dass es sich bei einerSchiffsfondsbeteiligung keineswegs um eine so sichere und risikolose Beteiligung handelt, als die sieihnen im Beratungsgespräch dargestellt wurde. Diese Kenntnis setzt möglicher Weise den lauf vondreijährigen Verjährungsfristen in Gang, die die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach2012 erschweren oder unmöglich machen.Mehr Informationen zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei geschlossenen Fonds erfahrenSie hier: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/verjaehrung-von-schadenersatzanspruechen-von-anlegern-geschlossener-fonds.htmlHaben Sie Fragen zu Ihrer Fondsbeteiligung am HCI Shipping Select XX? Möchten Sie wissen, ob wieIhre Chancen stehen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen? Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnengerne.Ihr AnsprechpartnerMathias Nittel, Rechsanwalt | Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtAlexander Meyer, RechtsanwaltHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 HeidelbergTel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729
  4. 4. München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279Leipzig:Rosa-Luxemburg-Straße 27 (Listhaus)04103 LeipzigTel.: 0341 – 21 8296 00 | Fax: 0341 – 21 8296 01www.nittel.coinfo@nittel.cohttp://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/hci-shipping-select-xx-fondsschiff-ms-colleen-ist-insolvent.html

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