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Tel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549...
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FHH Fonds 29: Insolvenz MS Tampa Bay MS Turtle Bay

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Fachanwälte klagen auf Schadenersatz

30.09.2012 - Der im Jahr 2005 vom Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegte Schiffs-Twinfonds MS "Tampa Bay" - MS "Turtle Bay" GmbH & Co. Containerschiff KG ist seit 28. August 2012 insolvent. Die rund 23,5 Mio. € Eigenkapital, die die 862 Anleger des FHH Fonds 29 in die beiden Vollcontainerschiffe investiert haben, dürften damit verloren, der Totalverlust eingetreten sein. Auch das Mitte 2009 durch die Gesellschafterversammlung beschlossene Betriebsfortführungsonzept, welches eine zusätzliche Kapitaleinlage der Anleger von 1,304 Mio. € beinhaltete, konnte den Konkurs des Fonds nicht nachhaltig abwenden. Angesichts der weltweiten Krise auf den Schifffahrtsmärkten, die Fracht- und Charterraten weit unter den Prospektannahmen zu Folge hatte, war ein kostendeckender Betrieb der Schiffe offensichtlich nicht möglich.

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FHH Fonds 29: Insolvenz MS Tampa Bay MS Turtle Bay

  1. 1. FHH Fonds 29: MS „Tampa Bay“ MS „Turtle Bay“ insolventFachanwälte klagen auf Schadenersatz30.09.2012 - Der im Jahr 2005 vom Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegte Schiffs-Twinfonds MS "Tampa Bay" - MS "Turtle Bay" GmbH & Co. Containerschiff KG ist seit28. August 2012 insolvent. Die rund 23,5 Mio. € Eigenkapital, die die 862 Anleger desFHH Fonds 29 in die beiden Vollcontainerschiffe investiert haben, dürften damit verloren, derTotalverlust eingetreten sein. Auch das Mitte 2009 durch die Gesellschafterversammlungbeschlossene Betriebsfortführungsonzept, welches eine zusätzliche Kapitaleinlage derAnleger von 1,304 Mio. € beinhaltete, konnte den Konkurs des Fonds nicht nachhaltigabwenden. Angesichts der weltweiten Krise auf den Schifffahrtsmärkten, die Fracht- undCharterraten weit unter den Prospektannahmen zu Folge hatte, war ein kostendeckenderBetrieb der Schiffe offensichtlich nicht möglich.Schiffskauf zu Höchstpreisen – ist der Prospekt fehlerhaft?Das Scheitern des Schiffsfonds kommt nicht überraschend. Denn für den Kauf der beidenContainerschiffe wurde, wie das fondstelegramm bereits Ende 2005 in einer Fondsanalyseanmerkte, mit 25 Mio. US-Dollar ohne Bauzeitzinsen „nahezu ein historischer Höchstpreisbezahlt“. Die Aussagen im Prospekt, wonach die vereinbarte Summe unter dem aktuellenPreisniveau liegen würde, sei, so das fondstelegramm, unzutreffend, denn die maßgeblichenNeubaupreise zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung seien mit 22 - 23 Millionen US-Dollar niedriger als die vereinbarten Baupreise gewesen. Auch bei Prospektherausgabe imSeptember 2005 hätten die Neubaupreise mit etwa 24,5 Millionen US-Dollar aufgrund derrückläufigen Märkte ebenfalls niedriger gelegen.Wurde über das Risiko sinkender Charterraten nach auslaufen der Erstbeschäftigungrichtig beraten?Aufgrund der 5-jährigen Festcharter versprachen die Schiffe zunächst einmal eine gesicherteEinnahme. Da die Charterraten für Containerschiffe aber großen Schwankungen unterliegen,war nicht sicher, dass die Anschlussbeschäftigung tatsächlich zu der prospektierten Rateerfolgen konnte. Denn ob der Fonds auch für die Anleger ein Erfolg wird, werde sich, so dasfondstelegramm, „erst nach Auslaufen der Erstcharter und den dann vorherrschendenMarktbedingungen“ zeigen. Es wäre daher Aufgabe des Beraters gewesen, auf das Risikohinzuweisen, was dem Fonds und damit den Anlegern droht, wenn die Einnahmen hinter denAnnahmen zurückbleiben. Dies ist, so unsere Erfahrung aus zwischenzeitlich zahlreichen mitAnlegern geführten Gesprächen, nicht geschehen.Gute Chancen für die Durchsetzung von SchadenersatzansprüchenVor diesem Hintergrund, aber auch aus anderen Gründen sehen wir für Anleger des FHHFonds 29 MS "Tampa Bay" - MS "Turtle Bay" gute Chancen für die Durchsetzung von für
  2. 2. Schadenersatzansprüchen. Diese richten sich sowohl gegen die Berater, als auch gegen dieGründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfallsfür die Falschberatung haften.Völlig unzureichende Aufklärung über RisikenAus Gesprächen mit zahlreichen Anlegern wissen wir, dass über die Risiken der Beteiligungvon den Beratern vor der Zeichnung des Fonds nicht gesprochen wurde. Die spekulativenRisiken der Beteiligung hätten aber einen wesentlichen Teil der Beratung bilden müssen.Falschberatung begründet Schadenersatzansprüche der AnlegerDie im Vertrieb des Schiffsfonds beteiligten Berater haben die Anleger mit denen wir bislanggesprochen haben über die Risiken dieser hochspekulativen Schiffsfondsbeteiligung garnicht oder nicht ausreichend informiert. Wir haben bei einer Analyse der Beratungeninsbesondere folgende Mängel festgestellt:  Hoher Weichkosten-Anteil verschwiegen  Hohe Vertriebskosten - verschwiegen  Keine Aufklärung über die Risiken der Beteiligung  Starke Schwankungen der Charterraten nach Auslaufen von Festcharterzeiten möglich – verschwiegen  Einfluss der Charterraten auf den Schiffswert – verschwiegen  Risiken der teilweisen Finanzierung der Schiffshypothekendarlehen in Yen verschwiegen  Schiffsfonds als Altersvorsorge nicht geeignet – dennoch als Altersvorsorge empfohlen  Keine Aufklärung über das Provisionsinteressen der beratenden Banken und Sparkassen (kickbacks)Da bestimmte Fehler in der Beratung immer wieder auftauchen, sehen wir vielversprechendeChancen zur Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen wegen der Verletzung vonPflichten aus den jeweils geschlossenen Beratungsverträgen.Haben auch Sie eine Beteiligung am FHH Fonds 29 MS "Tampa Bay" - MS "Turtle Bay"gezeichnet? Möchten Sie wissen, ob Sie Chancen haben, Ihr investiertes Geldzurückzubekommen?Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne.Ihre AnsprechpartnerMathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und KapitalmarktrechtMichael Minderjahn, RechtsanwaltHeidelberg:Hans-Böckler-Straße 2 A, 69115 Heidelberg
  3. 3. Tel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 – 9157729München:Residenzstraße 25, 80333 MünchenTel.: 089 – 25549850 | Fax: 089 – 25549855Hamburg:Dörpfeldstraße 6, 22609 HamburgTel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043Berlin:Rotherstraße 19, 10245 BerlinTel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279www.nittel.coinfo@nittel.cohttp://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/fhh-fonds-29-ms-tampa-bay-ms-turtle-bay-insolvent-fachanwaelte-helfen-anlegern.html

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