Ist der Kapitalismus überwindbar?Der bisherige Verlauf dessen, was man beiläufig„Weltgeschichte“ nennt, war gekennzeichnet...
„Marktwirtschaft“ tituliert, mit all ihren „natürlichenMarktgesetzen“, hat die „Aufklärung“ eines Kant oderVoltaire ad abs...
Unkaputtbar darum, weil er sich in seiner globalenAusprägung als krisenresistent erwiesen hat – zumindestbislang. Vor alle...
Eine Pluralisierung der Meinungsvielfalt wurde nach 1945niemals in Angriff angenommen. Hatte man sich zu Zeitender „Weimar...
kapitalistischen Ellbogengesellschaft verantwortlich machenwollen, geht meilenweit an der Realität vorbei.Besonders gern p...
auch, dass viele der Aktivisten sich nicht an der ebenfallsmuffigen und fremdbestimmten DDR orientierten und auchnicht an ...
ultrakapitalistischen,     politisch     superkorrekten       undkriegsimperialistischen Systempartei schlimmster Art undW...
Regierungsvertreter, Wirtschaftsbosse, Bankenvertreter,US-Militäreinrichtungen und andere Ziele. Die RAF war einTeil des K...
Praxis, mit dem Vorhandensein der RAF eine quasidiktatorische Sondergesetzgebung namens „demokratischeSonderverordnung“ du...
Es stellt sich nach dem historischen Abriss die Frage, wiees in Deutschland zu einer antikapitalistischen „nationalenRevol...
höchstmöglichen    Dämonisierung        zu   belegen. DieÖffentlichkeit ist daher einer         starken Verhetzungausgeset...
Bewegung muss es jetzt aber sein, im Denken möglichstvieler Menschen antikapitalistische, antiimperialistische undnational...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Ist der Kapitalismus überwindbar?

335 Aufrufe

Veröffentlicht am

Wie kann eine revolutionäre Bewegung das kapitalistische, westliche System überwinden? Nur durch eine soziale und befreiungsnationalistische Aktion.

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
335
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
3
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Ist der Kapitalismus überwindbar?

  1. 1. Ist der Kapitalismus überwindbar?Der bisherige Verlauf dessen, was man beiläufig„Weltgeschichte“ nennt, war gekennzeichnet von Mord undTotschlag, Elend und Ausbeutung im Namen radikalerWirtschaftsideologien – des Kapitalismus und derliberalistischen „Menschenrechtsideologie“.Die Minimierung des Menschen in aufgeschriebene undminutiös berechnete Ideologieformeln und Dogmen hat zuImperialismus, Sklavenhandel, „Manchesterkapitalismus“,GULAG-System und der maoistischen „Kulturrevolution“geführt, um nur einige der zahlreichenMenschheitsverbrechen zu benennen.Die sogenannte „Moderne“ der liberalistischen„Marktideologien“, die derzeit im kosmopolitischen Gewandder „Globalisierung“ daherkommt, macht den Menschennoch mehr als der Stalinismus und die alten Formen desKapitalismus zu einer reinen Zahlenstatistik im System des„Laissez-Faire“-Liberalismus. Das was man heute als
  2. 2. „Marktwirtschaft“ tituliert, mit all ihren „natürlichenMarktgesetzen“, hat die „Aufklärung“ eines Kant oderVoltaire ad absurdum geführt und aus dem Denkschemader Realpolitik verdrängt.Die Freiheit des Denkens und der Glaubenauffassungen isteiner wirtschaftlichen „Freiheit“ gewichen, die im Grundedas Höchstmaß an Unfreiheit darstellt. Sie macht dieFreiheit des Menschen zu einer „Freiheit“ der„Konsumwahl.“ Die Wahl des Konsums ist aber bestimmtvon der Monopolisierung durch wirtschaftsfundamentale„Global Players“.Die Entscheidungsfreiheit des Kunden ist durch die ständigeMedienberieselung und sich überall aufdrängendeWerbespots in TV, Radio etc. nicht mehr gegeben. DieWahl der Entscheidung ist nur eine propagandistischeFarce, eine Schimäre der neoliberalen Ideologen.Der Mensch der modernen kapitalistischen Gesellschaft istnicht mehr Herr seiner Sinne und seines Handelns. Dieständige von den PR-Strategen entfesselte Beschallungs-und Bilderflut sind der Garant für die „Funktionalität“ desKapitalismus.Der Mensch soll gar nicht mehr auskommen können, denndie ewigen Verheißungen und Produkte des Kapitalismusnehmen den Normalbürger in einem System scheinbarergegenseitiger Abhängigkeit gefangen – Entkommen ist nurganz schlecht möglich, mag man da meinen.Der Kapitalismus ist zwar vom Prinzip her am Ende - dieständigen Wirtschaftskrisen, Überschuldung, Sozialabbau,Massenarbeitslosigkeit, Verarmung breiterGesellschaftsschichten , die nationale und soziale Wende inMittel- und Südamerika, die Überdehnung des US-amerikanischen „Imperiums“ künden davon - aber er ist ingewisser Hinsicht trotz aller Verfallserscheinungenscheinbar unkaputtbar.
  3. 3. Unkaputtbar darum, weil er sich in seiner globalenAusprägung als krisenresistent erwiesen hat – zumindestbislang. Vor allem auf seinem Stammkontinent Europa zeigtsich, das dass Nicht-Funktionieren des Kapitalismuskeineswegs zu Revolten und Revolutionen geführt hat.Aber das System des liberalistischen Kapitalismus hat inden letzten Jahren dennoch Löcher und Risse bekommen.Die kleinen Aufstände in Ungarn und Frankreich kündigendurchaus zukünftige Umbrüche an. Auch in Deutschlandwird sich die Lage des marktradikalen Systems zunehmendverschlechtern. Die Auslieferung an Großkonzerne,Manager und Wirtschaftsverbände mit dem dazugehörigenAngriff auf die Bevölkerung im Zuge der „Umgestaltung derBundesrepublik“ zu einer amerikanisch bestimmten „Hireand Fire“-Republik wird zumindest mittelfristig die vomsozialen Abstieg bedrohten „Unter“- und „Mittelschichten“mobilisieren. Das System funktionierte bislang nach demMotto Cäsars „Teile und herrsche.“Das so genannte „Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre mitdem dazugehörenden relativen Wohlstand hat dieMenschen lethargisch und träge gemacht. Die altespießbürgerliche und „konservative“ Adenauer-Republik derfrühen 50er bis Ende der 60er Jahre war ein Musterbeispielfür die einschläfernde Wirkung des Kapitalismus. Konsum,amerikanische Waren und amerikanische „Lebensweise“,Eigenheim und Urlaub in Bella Italia machten dieBevölkerung zu willenlosen Rädern im liberalkapitalistischenSystem. Kritik am Kapitalismus ließ sich ganz wunderbarmit der „roten Gefahr“ stigmatisieren.Im Zuge einer bundesdeutschen „McCarthy-Hatz“ wurdedabei jede Kapitalismuskritik zur „fünften Kolonne“ Moskausoder Ostberlins erklärt. Medien und Parteien wurden in dasSystem integriert und gleichgeschaltet.
  4. 4. Eine Pluralisierung der Meinungsvielfalt wurde nach 1945niemals in Angriff angenommen. Hatte man sich zu Zeitender „Weimarer Republik“ oder selbst des altenKaiserreiches noch heftige, wenn auch oft ausuferndeDiskussionen und Debatten über das richtige Gesellschafts-und Wirtschaftssystem geliefert, so wurde jede Debatte nununter Verweis auf einen ominösen von den Westmächtengesteuerten, amerikatreuen „BRD-Patriotismus“ erstickt,abgewürgt und unterbunden.Die Existenz der DDR, der Sowjetunion und des „Ostblocks“wurden genutzt und missbraucht, um den „rheinischenKapitalismus“ als einzig mögliche Lebensart hinzustellen.Eine differenzierte Sicht des Sozialismus, befreit vonmarxistischen Dogmen, sollte erst gar nicht aufkommen. Die60er Jahre brachten einen Wandel in der vorherbürgerlichen Jugendkultur. Was vorerst über Musikfunktionierte - Beatles, Stones, Doors, Woodstock etc.,wurde von dem reinen Musikhappening in den politischenDiskurs übertragen.Das, was man heute als „68“ versteht und oft so schrecklichmissinterpretiert, war kein, wie es uns die bürgerlichenLiberalkapitalisten (von der CSU bis hin zu den Grünen)weismachen wollen, Generalangriff irgendwelcherlanghaarigen, kiffenden Hippies auf die Moralvorstellungender damaligen Elterngeneration. Der Mythos der „Kommune1“ mag sich in irgendwelchen Dokumentationen ganz gutmachen, hatte aber mit der breiten Masse der Studentennichts gemein, die damals auf die Straße gingen.Es ging den politisch aktiven Angehörigen der jungenGeneration damals bestimmt nicht in erster Linie um „freieLiebe“, Drogenexperimente und auch nicht um„Vergangenheitsbewältigung“ im politisch korrekten Sinne.Das Feindbild der „konservativsten“ aller politischenParteien, die 68er für alle moralischen Verwerfungen der
  5. 5. kapitalistischen Ellbogengesellschaft verantwortlich machenwollen, geht meilenweit an der Realität vorbei.Besonders gern pflegt man in Teilen der noch bürgerlichorientierten „nationalen Bewegung“ das „Feindbild 68“. Eswird dabei nur sehr pauschal gemessen, indem man sichdie Personen herauspickt, die es in der BRD zuMinistersesseln gebracht haben und damals Teil derBewegung waren. Viele der damals Handelnden haben sichin das BRD-System nicht nur integriert, sondern es unterdem Deckmantel des „Reformismus“ auch nochverschlimmert. Übrigens eine Warnung an die Kreise in dernationalen Bewegung, die noch immer meinen, das Systemsei an sich von innen heraus reformierbar.Die damalige Bewegung war ein moralischer Aufschreigegen die lethargische Generation der Eltern, die tatenloszusah, wie mit bundesdeutscher Hilfe das vietnamesischeVolk massakriert wurde. Als der nationalrevolutionäreStudentenführer Rudi Dutschke mit einigen jungenAntikriegsaktivisten in der größten evangelischen KircheBerlins mit einem Spruchband gegen den Vernichtungskriegdes US-Imperialismus protestierte, schlugen dieaufgehetzten Gottesdienstbesucher auf Dutschke und seineBegleiter ein.Dies zeigt das Maß der Verhetzung, dem damals wie auchheute die Bürger ausgesetzt sind. Damals riefen dieRentner, die in der Kirche mit Stöcken auf die Aktivisteneinschlugen „Schlagt die roten Schweine tot!“. Der KanzlerKissinger (CDU) beschwor die rote Gefahr durch dieunruhig gewordene Jugend. Beunruhigen musste, das die„Idole“ der Jugend nicht mehr John F. Kennedy oderAdenauer waren, sondern das auf den Demos die Bildervon Che Guevara und Ho Tschi-Minh mitgeführt wurden.Dem von Besatzungsmächten geleiteten BRD-Staat drohteseine Jugend verloren zu gehen. Beunruhigen musste aber
  6. 6. auch, dass viele der Aktivisten sich nicht an der ebenfallsmuffigen und fremdbestimmten DDR orientierten und auchnicht an der stalinistischen Sowjetunion. Die Jugend wollteeinen undogmatischen Umbruch. Die Solidarität mit denvom US-Kapitalismus terrorisierten Völkern war wohl aucheine Ersatzhandlung für die verloren gegangene nationaleIdentität.Dies wurde auch im nationalen Lager nicht verstanden. Die„nationale Rechte“ lebte in ihren alten Stereotypen.Interessanterweise gab es ja „Querfrontangebote“ vonDutschke, nachdem ein „Nationalzeitungsleser undHitlerfan“ (zumindest laut Aussage der BRD-Medien!) ihnniedergeschossen hatte, schrieb er diesem. Er verzieh ihmnicht nur, sondern rief die „nationale Rechte“ zumgemeinsamen Kampf gegen Kapitalismus, Imperialismus,Kriegstreiberei und Ausbeutung auf.Vergebliche Liebesmühe - „die Rechte“ war in ihren altenDenkschemata gefangen und lebte geistig noch sonstwo -nur nicht in der aktuellen Zeit. Beatles, „Beat“ und„Rock/Pop“ Musik waren für sie der „UntergangDeutschlands“ - das Synonym „ewiggestrig“ mag hier schonangebracht sein. Dies ist besonders traurig, da nie einebessere Gelegenheit bestanden hatte, das Systemumzustoßen, als eben in der Epoche Ende der 60er Jahre.Die Revolte erledigte sich aber von selbst, indem sich vielein das System „integrieren“ ließen. Erst durch den Aufrufvon Willy Brandt und Herbert Wehner, später vor allemdurch die Grünen. Sicher gab es bei den Grünen zuerstrelativ interessante Ansätze. Eine ideologiefreie Partei mitökologisch, wertkonservativen, national-pazifistischen (z.B.Baldur Springmann) und radikaldemokratischen Elementen.Dies wurde aber schnell erledigt durch die dogmatischen„K-Gruppen“, den Fischer- und Cohn-Bendit-Clan. DieGrünen verkamen dann mit der Zeit zu einer neoliberalen,
  7. 7. ultrakapitalistischen, politisch superkorrekten undkriegsimperialistischen Systempartei schlimmster Art undWeise.Die letzten Reste wurden dann später dann auch noch vonder CDU/CSU Union und der FDP vereinnahmt. Einer derdamals Haupthandelnden und einer der letzen echten 68er,Bernd Rabehl, weist in seinem Buch „Revolutionär imgeteilten Deutschland“ sehr eindringlich auf diebefreiungsnationalistischen, antiimperialistischen undantikapitalistischen Intentionen der damalsHaupthandelnden hin.Das Scheitern der 68er hatte in den 70er Jahren dasbundsrepublikanische System stabilisiert. Der„Antikommunismus“ konnte sich nun etwas abschwächen,da keine Gefahr mehr von Seiten eines undogmatischenSozialismus bestand, der sowohl den primitivenKommunismus in der Gestalt des „Staatskapitalismus“ alsauch den Raubtierkapitalismus ablehnen würde.Allerdings hatte sich durch das Scheitern derStudentenrevolte eine „militante Szene“ gebildet. Diesesammelte sich dann unter dem Namen „RAF - Rote ArmeFraktion“. In der Folge kam es zu einem jahrelangen Kampfzwischen dem von den USA abhängigen BRD-Staat mit der„Stadtguerilla“. Höhepunkt war der Herbst 1977, dersogenannte „deutsche Herbst.“ Die RAF war eine Reaktionauf die BRD-Unterstützung für den Völkermord der USA inVietnam. Einige Aktivisten wollten nicht mehrdemonstrieren, nicht mehr debattieren und Bücher lesen,sondern aktiv gegen das „System“ kämpfen.Die antiimperialistische Widerstandsbewegung aufdeutschem Boden kann auch als eine Beantwortung aufChe Guevaras Aufruf „zwei, drei, viele Vietnams schaffen“gesehen werden. Die Attentate richteten sich gegenPersönlichkeiten des BRD-Kapitalismus,
  8. 8. Regierungsvertreter, Wirtschaftsbosse, Bankenvertreter,US-Militäreinrichtungen und andere Ziele. Die RAF war einTeil des Kampfes gegen den völkermörderischeninternationalen Kapitalismus. Zu ihrer Hochzeit beantworten20 Prozent der Bundesbürger bei einer bundesweitenUmfrage die Frage „Würden sie einen RAF TerroristenZuflucht gewähren?“ positiv. Vor allem viele junge Leuteund Jugendliche sympathisierten damals mit der „deutschenGuerilla“.Die RAF hatte mit ihrem militanten Kampf zweifellos inVerbindung mit den „deutschen Verhältnissen“ den falschenWeg gewählt, aber durchaus zum Teil richtige inhaltlich-politische Analysen geliefert. Der relative Reichtum der BRDwar aufgebaut auf dem Blute der unterdrückten,ausgebeuteten und neokolonialisierten „Dritten Welt“. DieBRD war und ist heute mehr als damals einer derHaupthandelnden der internationalistischenVölkervernichtung. Während die BRD damals ja nochwilliger Vasall und Knecht der Vereinigten Staaten war, istdie „Berliner Republik“ heutzutage ein aktiv Handelnder desImperialismus, der aber dennoch nach wie vor imwestlichen System gefangen ist.Die RAF wird genauso wie die 68er-Bewegung heute vonden Politeliten wieder umgedeutet und missbraucht. DieCSU und vor allem unser neuer bayrischerMinisterpräsident, Herr Beckstein, nützt die „Debatte“ umdie Freilassung oder Begnadigung ehemaliger RAF-Leute,um Kapitalismuskritik insgesamt in die geistige Nähe vonTerroristen zu bringen.Die Debatte um Christian Klar - dessen angebliche „Morde“völlig unbewiesen sind - wird genutzt von Seiten derUnion/FDP/SPD, um die Bürgerrechte undDatenschutzrechte nicht nur einzuschränken, sondern ganzabzuschaffen. Dies steht in Verbindung zur damaligen
  9. 9. Praxis, mit dem Vorhandensein der RAF eine quasidiktatorische Sondergesetzgebung namens „demokratischeSonderverordnung“ durchzusetzen.1989/1990 war nochmals ein kurzes historisches Zeitfensterdurch die Wiedervereinigung geöffnet, wurde aber völligfahrlässig vertan. Die folgenden Jahre brachten den sichschon Mitte der 70er Jahre abzeichnenden Niedergang der„deutschen Wirtschaftmacht“ im nun brutalst zuschlagendenProzess der „Globalisierung.“ Die BRD „öffnete“ sich abernun ganz zur Freude ihres „großen Bruders“ Amerika inPunkto „Kriegseinsätze.“Wurde der Golfkrieg gegen Sadam Hussein 1990 noch „nur“finanziell unterstützt, so verwandelte sich die BRD ab Mitteder 90er zu einem der schlimmsten imperialistischenVerfechter der „neuen Weltordnung.“ 1995 beteiligte sichdie Bundeswehr am Kriegseinsatz der USA gegen Serbien(unter großer Zustimmung des Bundestages) und in derFolgezeit wurde der Schwur der Nachkriegsgeneration, „Niewieder Krieg“, zu einem schlechten Witz.Es folgten der Kosovo, Afghanistan, das Horn von Afrika,der Kongo und auch eine versteckte Beteiligung am Irak-Krieg. Heute ist die BRD trotz kurzzeitiger leiser AbwendungGerhard Schröders von der US-Strategie der globalenHerrschaftsausübung einer der Hauptunterdrücker desFreiheitswillens der Völker. Dies geschieht nicht nur durchKriegseinsätze und Bombenterror sondern vermehrt undverstärkt durch „ökonomischen Terrorismus.“Dies zeigte sich im Vorfeld und während des „G-8-Gipfels“,als die Bundeskanzlerin von den afrikanischen Völkern„Good Governance“ einforderte und bekam. Dies sollheißen, dass die afrikanischen Nationen sich dem Diktatdes Neoliberalismus unterordnen sollen und „westlichenStandards“ übernehmen müssen.
  10. 10. Es stellt sich nach dem historischen Abriss die Frage, wiees in Deutschland zu einer antikapitalistischen „nationalenRevolution“ kommen kann, die das deutsche Volk innationaler und sozialer Sicht befreien kann. Zum Erreichender deutschen sozialen und nationalen Revolution brauchtes gewisse Voraussetzungen. Diese sind bereits allegrundsätzlich gegeben; allerdings fehlt es in derGesamtbevölkerung an der mehrheitlichen Einsicht. Dieskann sich aber schlagartig ändern, betrachten wir die oftschlagartigen Veränderungen des Weltgeschehens. Nichtwenige Revolutionen sind aus einem Moment der totalenÜberraschung geschehen. Was sind aber nun dieVoraussetzungen für die Revolution in Deutschland?Die sozialrevolutionäre und nationalistische Wende kannnur erreicht werden, wenn möglichst vielen Deutschefolgendes klar wird:- Dass in der BRD ein Angriff des Neoliberalismus auffaktisch alle Gesellschaftsschichten stattfindet. DieEntwürdigung der Menschenwürde wird in einemneoliberalen Trommelfeuer von allen Parteien,Gewerkschaften und sonstigen politischen Institutionenunter reger Beteiligung der Systemmedien bewerkstelligt.- Dass die „Menschenrechtsideologie“ und die damitverbundene politisch korrekte „Multikulti“-Vorstellung dasIdentitätsgefüge der deutschen Nation bedroht.Massenzuwanderung findet im Interesse derWirtschaftsverbände und deren Lobby in derbundesdeutschen Politik statt.- Um den Widerstand gegen Ausbeutung, Unterdrückung zubrechen, ist man bestrebt, jedes alternative Konzept zum„rheinischen Kapitalismus“ und zur „Globalisierung“ mit der
  11. 11. höchstmöglichen Dämonisierung zu belegen. DieÖffentlichkeit ist daher einer starken Verhetzungausgesetzt.- Das bundesrepublikanische System desLiberalkapitalismus lebt davon, dass sich seine linken wierechten Kritiker in Ablehnung und Feindschaft scheinbarunversöhnlich gegenüberstehen und ihre Energien durchgegenseitiges Bekämpfen verschwenden. Das politischkorrekte Dogma des „Pseudoantifaschismus“ dient derkünstlichen Trennung und der politischenSelbstghettoisierung.- Die Bundesrepublik ist in schwerstem Umfang verwickeltin das System der internationalen Ausbeutung. Geschahdies bisher nur über „leise Kriege“, nämlich die Ausbeutungder Arbeitskraft der Länder der Dritten Welt, so ist seit Endeder 90er Jahre ein intensiver „Kriegskapitalismus“dazugekommen.Die Überwindung des kapitalistischen Systems inDeutschland wird abhängig sein von der Verbreitung dieseroder ähnlicher Ansichten in großen Teilen der Bevölkerung.Eine „revolutionäre Situation“ mit der Absicht derBeseitigung des kapitalistischen Systems lässt sich mitHinsicht auf den Zeitraum und die genaue Ausprägungsicherlich unmöglich vorhersagen. Revolutionen basierenoft auf einem spontanen Moment, wie die jüngsteGeschichte lehrt.Erinnert sei hier an die „Wende 1989/90“, den plötzlichenAbgesang des Kommunismus in Ost- und Mitteleuropa, dieBefreiung Lateinamerikas vom Joch des US-Imperialismusund Neoliberalismus im Sinne einer nationalen und sozialenBefreiung. Aufgabe einer sozialrevolutionären nationalen
  12. 12. Bewegung muss es jetzt aber sein, im Denken möglichstvieler Menschen antikapitalistische, antiimperialistische undnationalistische Einsichten zu schaffen. Quelle: Schriften und Texte der DA

×