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Zwischenbericht 1. Quartal 2009

Brief des Vorstands                                                      acht neue Fachgeschäfte umgestaltet. Der City-Point Kassel wird
                                                                         dann rund 70 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants bieten. Die
                                                                         Verkaufs fläche insgesamt bleibt unverändert bei ca. 20.000 m².
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,                                Die Umbauflächen sind bereits vermietet. Den Besuchern stehen
Sehr geehrte dAMen und herren,                                           220 Parkplätze zur Verfügung. Im Einzugsgebiet des Centers leben
                                                                         etwa 800.000 Menschen.
wir freuen uns, Ihnen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
für das erste Quartal 2009 erfreuliche Zahlen der Deutsche EuroShop      Zurück zu den Geschäftsergebnissen: Die für uns wichtige Kennzahl
präsentieren zu können.                                                  FFO (Funds from Operations) verbesserte sich um 16 % von 0,32 1
                                                                         auf 0,37 1 je Aktie. Das Konzernergebnis ist durch positive Sonder-
Mit einem Umsatz von 31,8 Mio. 1 konnten wir in den ersten drei          und Währungseffekte im Bewertungsergebnis überzeichnet: Es ist
Monaten das Vorjahresquartal um 18 % übertreffen. Das Netto-             um 139 % von 10,2 Mio. 1 auf 24,4 Mio. 1 gestiegen. Entsprechend
betriebsergebnis (NOI) verbesserte sich um 20 % auf 27,9 Mio. 1,         erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 0,30 1 auf 0,71 1.
das EBIT stieg um 19 % auf 27,1 Mio. 1.
                                                                         In Bezug auf neue Investments sind wir weiter abwartend, sehen
Diese Steigerungen sind zum einen bedingt durch die erstmaligen          uns aber mit unseren Erweiterungsplänen für die Altmarkt- Galerie
Ergebnisbeiträge der neu eröffneten Shoppingcenter in Hameln             Dresden und das Main-Taunus-Zentrum gut positioniert, um Wachs-
und Passau für ein komplettes 1. Quartal. Zum anderen ermög-             tum aus dem bestehenden Portfolio heraus zu realisieren.
lichte uns die Anfang des Jahres durchgeführte Erhöhung unseres
Anteils am City-Point in Kassel von 40 % auf 90 % die Vollkonsoli-       Wir sind bereits jetzt optimistisch, Ihnen auch für das laufende
dierung dieses Centers – mit entsprechenden Einflüssen auf die           Geschäftsjahr eine stabile Dividende von 1,05 1 je Aktie in Aussicht
Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung.                              zu stellen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

                                                                         Hamburg, im Mai 2009
Der City-Point Kassel ist eines der Center aus dem Ursprungs-
portfolio der Deutsche EuroShop. Wir sind von diesem Investment
weiterhin sehr überzeugt. Das 2002 eröffnete Einkaufszentrum
wird derzeit nach dem Ausscheiden eines Warenhausbetreibers
Ende März bei laufendem Geschäftsbetrieb umstrukturiert. Bis
Ende dieses Jahres werden rund 7.000 m² Verkaufsfläche für               Claus-Matthias Böge                     Olaf G. Borkers



konzern kennzAhlen                                                       kennzAhlen der Aktie


                              01.01.-31.03.   01.01.-31.03.   Verände-    Branche / industriegruppe             Financial Services / real estate
 in Mio. 1                           2009            2008         rung
                                                                          grundkapital                                          34.374.998,00 1
 umsatzerlöse                         31,8            26,9        18 %
                                                                          Anzahl der Aktien
 eBit                                 27,1            22,7        19 %    (nennwertlose namensstückaktien)                           34.374.998
 Finanzergebnis                     -14,2           -11,6        -23 %    dividendenvorschlag 2008                                        1,05 1
 eBt                                  29,6            12,3       140 %    kurs am 30.12.2008                                             24,30 1
 konzernergebnis                      24,4            10,2       139 %    kurs am 31.03.2009                                             21,70 1
 FFo je Aktie in 1                    0,37            0,32        16 %    Marktkapitalisierung am 31.03.2009                         746 Mio. 1
 ergebnis je Aktie in 1               0,71            0,30       139 %    tiefst- / höchstkurs in der
                                                                          Berichtsperiode                                       18.66 1 / 26.00 1
                                31.03.2009      31.12.2008                Prime Standard                                   Frankfurt und Xetra
 eigenkapital*                      992,9           977,8          2%     Freiverkehr                             Berlin-Bremen, düsseldorf,
 Verbindlichkeiten                1.091,6         1.029,1          6%                                            hamburg,hannover, München
                                                                                                                               und Stuttgart
 Bilanzsumme                      2.084,5         2.006,8          4%
                                                                          indizes                              MdAX, ePrA, gPr 250, ePiX 30,
 eigenkapitalquote in %*              47,6            48,7
                                                                                                                                    hASPAX
 ltV-Verhältnis in %                  47,1            46,1
                                                                          iSin                                                 de 000748 020 4
 gearing in %*                        110             105
                                                                          ticker-Symbol                              deQ, reuters: deQgn.de
 liquide Mittel                       50,4            41,7        21 %

* inkl. Minderheitenanteile
2   Deutsche euroshop ag          zwischenbericht 1. Quartal 2009




    Geschäft und rahmen­                                                   ertraGs­, finanz­ und
    BedinGunGen                                                            VermöGenslaGe

    konzernStruktur und geSchäFtS-                                         Aufstockung der Anteile am City-Point Kassel
    tätigkeit                                                              Mit Wirkung zum 2. Januar 2009 haben wir unsere Beteiligung an
                                                                           der City-Point Kassel KG von 40 % auf 90 % erhöht. Der Kaufpreis
    Geschäftstätigkeit                                                     der Anteile betrug 16,4 Mio. 1 und wurde in bar entrichtet.
    Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesell-
    schaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Stand-   Folgende Vermögens- und Schuldposten wurden damit zu
    orten investiert. Sie ist zurzeit an 16 Einkaufszentren in Deutsch-    Zeitwerten erworben:
    land, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Die ausgewiesenen
    Umsätze erzielt der Konzern aus den Mieterlösen der vermieteten
                                                                            t1
    Flächen in den Einkaufszentren.
                                                                            kurzfristige Vermögenswerte                                  1.263

    Rechtliche Konzernstruktur                                              langfristige Vermögenswerte                                69.840
    Der Deutsche EuroShop-Konzern ist aufgrund der personell                kurzfristige Schulden                                         176
    schlanken Struktur und der Konzentration auf nur ein operatives
                                                                            langfristige Schulden                                      46.488
    Segment zentral organisiert. Konzernführende Gesellschaft ist
    die Deutsche EuroShop AG. Sie ist verantwortlich für Unterneh-
    mensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung           Bis zum 31. Dezember 2008 wurde die Objektgesellschaft quotal
    und Kommunikation.                                                     in den Konzernabschluss einbezogen. Ab 2009 wird der gesamte
                                                                           Abschluss der Gesellschaft konsolidiert, was entsprechende
    Der Sitz der Gesellschaft ist in Hamburg. Die Deutsche EuroShop        Auswirkungen auf alle Positionen des Konzernabschlusses hat.
    AG ist seit der Gründung 2000 eine Aktiengesellschaft nach deut-       Die höheren Umsatz- und Kostenpositionen sowie Veränderungen
    schem Recht. Die einzelnen Shoppingcenter werden als eigene            bei Vermögens- und Schuldposten sind im Wesentlichen mit der
    Gesellschaften geführt, diese werden je nach Anteil am Nominal-        Umstellung der Konsolidierung zu begründen. Durch die erstma-
    kapital als Investment Properties voll- (Beteiligung über 50 %) bzw.   lige Konsolidierung ergab sich ein positiver Unterschiedsbetrag
    quotenkonsolidiert (Beteiligungen bis 50 %). Die Beteiligung an        gemäß IFRS 3 in Höhe von 8,1 Mio. 1, der ergebniserhöhend in
    der Galeria Dominikanska in Breslau wird als Finanzanlage bilan-       das Bewertungsergebnis eingeflossen ist.
    ziert (Beteiligung 33,3 %).

    Das Grundkapital beträgt 34.374.998 1 und ist in 34.374.998            ertrAgSlAge
    nennwertlose Namensaktien eingeteilt. Der rechnerische Anteil
    einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 1.                            18 % Umsatzsteigerung
                                                                           In den drei Geschäftsmonaten 2009 beliefen sich die Umsatzerlöse
                                                                           auf 31,8 Mio. 1, dies ist ein Plus von 18 % gegenüber der Vorjahres-
    geSAMtwirtSchAFtliche und BrAn-                                        periode (26,9 Mio. 1). Die Vollkonsolidierung der Geschäftszahlen
    chenSPeziFiSche rAhMenBedingungen                                      des Kasseler Centers führte zu höheren Umsatzbeiträgen als bis-
                                                                           her. Daneben haben die beiden Objekte in Hameln und Passau,
    Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit dem stärks-      die in 2008 eröffnet wurden, zu dieser Umsatzentwicklung beige-
    ten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Das          tragen. Die Umsatzerlöse der Bestandsobjekte konnten um 2,0 %
    Bruttoinlandsprodukt schrumpft demnach um sechs Prozent. Der           gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden.
    Rückgang ist zum Großteil Folge der weltweiten Rezession und des
    damit verbundenen Rückgangs der deutschen Exporte. Bislang war         Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten
    die Große Koalition für 2009 von einem Minus des Bruttoinlands-        durch neue Center erhöht
    produkts von 2,25 Prozent ausgegangen. Die Zahl der Arbeits-           Durch die Eröffnung der Objekte in Hameln und Passau fielen
    losen wird der Prognose zufolge auf 3,7 Millionen in diesem Jahr       im Berichtsquartal höhere Aufwendungen für den operativen
    und auf 4,6 Millionen im kommenden Jahr steigen.                       Betrieb der Shoppingcenter an. Die Grundstücksbetriebs- und Ver-
                                                                           waltungskosten beliefen sich zum Berichtsstichtag auf 3,9 Mio. 1
    Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nur eine sehr leichte Zurück-        gegenüber 3,6 Mio. 1 in der entsprechenden Vorjahresperiode.
    haltung beim Konsumverhalten in unseren Shoppingcentern
    feststellen. Gestützt wird diese Entwicklung durch vergleichs-         Sonstige betriebliche Aufwendungen
    weise niedrige Energiepreise und kaum vorhandene inflationäre          0,3 Mio. 5 höher
    Tendenzen.                                                             Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 0,3 Mio. 1 auf
                                                                           1,1 Mio. 1 (Vj. 0,8 Mio. 1) gestiegen.
3   Deutsche euroshop ag          zwischenbericht 1. Quartal 2009




    EBIT steigt um 19 %                                                    Die langfristigen Vermögenswerte haben sich um 71,2 Mio. 1
    Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von 22,7 Mio. 1 um      erhöht, was insbesondere auf die erstmalige Vollkonsolidie-
    4,4 Mio. 1 auf 27,1 Mio. 1 gestiegen (+19 %). Dies ist vor allem auf   rung des City-Point Kassel zurückzuführen ist. Die Forderungen
    die Ergebnisbeiträge der neu eröffneten Objekte in Passau und          und Sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich um
    Hameln und die erstmals voll einbezogene Objektgesellschaft in         2,1 Mio. 1. Die Liquiden Mittel lagen mit 50,4 Mio. 1 um 8,7 Mio. 1
    Kassel zurückzuführen.                                                 über dem Stand zum 31. Dezember 2008.

    Finanzergebnis im Plan                                                 Eigenkapitalquote bei 47,6 %
    Das Finanzergebnis ist mit -14,2 Mio. 1 um 2,6 Mio. 1 niedriger aus-   Die Eigenkapitalquote inkl. der Minderheitenanteile hat sich von
    gefallen als im Vorjahr (-11,6 Mio. 1). Dies resultierte zum einen     48,7 % auf 47,6 % verringert.
    aus höheren Zinsaufwendungen, die sich aus der Konsolidierung
    für Kassel ergaben, und zum anderen aus Zinsaufwendungen für           Verbindlichkeiten
    die Objekte in Hameln und Passau. Aufgrund der stark gesun-            Die Bankverbindlichkeiten betrugen zum 31. März 2009 953,8 Mio. 1
    kenen Kapitalmarktzinsen waren die Zinserträge rückläufig. Die         und lagen damit um 54,0 Mio. 1 über dem Stand zum Jahresende
    Beteiligungserträge resultierten aus der Ausschüttung unserer          2008. Die Erhöhung ist fast ausschließlich auf die erstmalige Voll-
    polnischen Objektgesellschaft (Galeria Dominikanska), die seit         konsolidierung des City-Point Kassel zurückzuführen. Die lang-
    dem 2. Quartal 2008 vierteljährlich ausschüttet. Die den Minder-       fristigen passiven latenten Steuern haben sich um 5,2 Mio. 1 auf
    heitsgesellschaftern zustehenden Ergebnisanteile sind ebenfalls        87,5 Mio. 1 erhöht. Die übrigen Verbindlichkeiten und Rückstel-
    höher ausgefallen als im Vorjahresquartal.                             lungen erhöhten sich um 3,2 Mio. 1.

    Bewertungsergebnis mit Sonder- und
    Währungseffekten
    Das Bewertungsergebnis ist von 1,2 Mio. 1 auf 16,8 Mio. 1 gestie-      die shoppinGcenter­aktie
    gen. Die Steigerung resultiert aus einem Sondereffekt im Zusam-
    menhang mit der erstmaligen Vollkonsolidierung unserer Objekt-      Die Aktie der Deutsche EuroShop startete zunächst mit einem
    gesellschaft City-Point Kassel GmbH & Co. KG in Höhe von            positiven Trend in das Jahr 2009 und stieg von 24,30 1 (Jah-
    8,1 Mio. 1, dem eine Aufwandsrückstellung in Höhe von 2,5 Mio. 1 120resschlusskurs 2008) auf ihren Periodenhöchstkurs von 26,00 1
    gegenübersteht. Des Weiteren sind mit Blick auf die massive         (6. Januar 2009). In den folgenden Wochen konnte sich die Aktie
    Abwertung des polnischen Zloty und des ungarischen Forint unre-110  von dem sehr schwachen Umfeld speziell der Immobilienaktien
    alisierte Währungsgewinne in Höhe von 14,6 Mio. 1 entstanden.       nicht abkoppeln und fiel bis auf 18,66 1 (6. März 2009), um sich
    Das Bewertungsergebnis wurde um die den Minderheitsgesell-          wenig später wieder etwas zu erholen. Der Schlusskurs am Ende
    schaftern zustehenden Ergebnisanteile in Höhe von 3,5 Mio. 1100     des Berichtszeitraumes am 31. März 2009 betrug 21,70 1. Dies ent-
    gemindert.                                                          sprach einer Performance von -10,7 % in den ersten drei Monaten
                                                                      90des Geschäftsjahres 2009. Im gleichen Zeitraum fiel der MDAX
    EBT-Erhöhung um 141 %                                               um 21,0 %. Die Deutsche EuroShop hatte am 31. März 2009 eine
    Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte von 12,3 Mio. 1 auf           Marktkapitalisierung von 746 Mio. 1.
    29,6 Mio. 1 gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung 80
    von 17,3 Mio. 1 oder 141 % gegenüber der Vergleichsperiode des      Deutsche EuroShop vs. MDAX und EPRA
    Vorjahres und ist im Wesentlichen auf die bereits beim Bewer- 70 Vergleich Januar bis April 2009
                                                                        im
    tungsergebnis beschriebene Effekte zurückzuführen.

    Funds from Operations (FFO)                                            kurSVerlAuF                           indexierte darstellung, Basis 100, in %
    Der FFO hat sich von 0,32 1 um 0,05 1 auf 0,37 1 erhöht. Das ent-
    spricht einer Steigerung von 16 % und ist vorrangig auf die neu        120
                                                              120
    eröffneten Objekte und den „Kassel-Effekt“ zurückzuführen.

    Konzernergebnis: 24,4 Mio. 5 ,                              110        110

    Gewinn je Aktie: 0,71 5
    Das Konzernergebnis betrug 24,4 Mio. 1 und hat sich gegenüber100       100
    den ersten drei Monaten 2008 (10,2 Mio. 1) um 14,2 Mio. 1 verbes-
    sert. Dies entspricht einem Ergebnisplus von 139 %. Das Ergeb-
                                                                   90       90
    nis je Aktie stieg damit von 0,30 1 auf 0,71 1. Hiervon resultierten
    0,31 1 aus dem operativen Ergebnis und 0,40 1 aus dem Bewer-
    tungsergebnis.                                                 80       80



                                                                  70        70
    FinAnz- und VerMögenSlAge                                                          JAn           FeB              Mrz                  APr


    Vermögens- und Liquiditätssituation                                          deutsche euroShop   ePrA      MdAX
    Die Bilanzsumme des Deutsche EuroShop-Konzerns erhöhte sich
    im Berichtszeitraum um 77,7 Mio. 1 auf 2.084,5 Mio. 1.
4   Deutsche euroshop ag         zwischenbericht 1. Quartal 2009




    Roadshows und Konferenzen
    Von Januar bis März 2009 haben wir die Deutsche EuroShop auf
                                                                          chancen­ und proGnose­
    Konferenzen von Close Brothers Seydler sowie HSBC Trinkaus in         Bericht
    Frankfurt präsentiert und bei diesen Anlässen zahlreiche institu-
    tionelle Investoren und Analysten getroffen. Zudem haben wir
    Roadshows in Frankfurt, Helsinki, Mailand, München, Stockholm         wirtSchAFtliche rAhMenBedingungen
    und Zürich durchgeführt.
                                                                          Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende
    Auszeichnung für Investor Relations-Arbeit                            Jahr dramatisch nach unten korrigiert. Sie rechnet auch für das Jahr
    Die Deutsche EuroShop wurde im Januar 2009 von den Lesern             2010 allenfalls mit einer Stagnation. Die Finanzkrise hat sich inzwi-
    des Anlegermagazins Börse Online zum Gesamtsieger des BIRD            schen verfestigt und fast alle Bereiche der Wirtschaft erreicht.
    2008 (Beste Investor Relations Deutschlands) gekürt und damit
    als die Gesellschaft ausgezeichnet, von der sich die Anleger im       Es ist außerordentlich schwierig, die weitere Entwicklung seriös
    Hinblick auf offene und ehrliche Kapitalmarktkommunikation am         vorherzusagen, jedoch sehen wir uns mit unserem konservativen
    fairsten behandelt fühlen. Hierbei gelang es der Deutsche Euro-       Geschäftsmodell und den langfristig abgesicherten Mieteinnah-
    Shop den Spitzenplatz im MDAX sowie auch den Gesamtsieg               men vergleichsweise gut aufgestellt.
    aller 160 bewerteten Unternehmen aus den beiden Vorjahren zu
    verteidigen.                                                          Nach wie vor können wir keine auffallend negativen Entwicklungen
                                                                          bei den Umsätzen in unseren Shoppingcentern verzeichnen. Das
    Coverage weiter ausgebaut                                             Konsumverhalten ist nach wie vor sehr robust. Mit Blick auf die
    Im Februar haben Credit Suisse sowie Macquarie die Coverage           gesunkenen Konjunkturerwartungen rechnen wir 2009 mit rück-
    unserer Aktie mit einem Outperform-Rating aufgenommen. Im             läufigen Einzelhandelsumsätzen.
    April folgten Kepler Capital Markets (Buy) sowie CA Cheuvreux
    (Outperform). Damit veröffentlichen derzeit (Stand: 6. Mai 2009)
    insgesamt 26 Institute regelmäßig Studien über die Deutsche           erwArtete ertrAgS- und FinAnzlAge
    EuroShop und erschließen mit ihren Empfehlungen neue Investo-
    renkreise. Die Deutsche EuroShop gehört damit zu den meistge-         Zwei Center-Umstrukturierungen bis Herbst 2009
    coverten europäischen Immobilienaktiengesellschaften. Weitere         In diesem Jahr werden unsere Shoppingcenter in Kassel und Hamm
    ausländische Investmenthäuser haben angekündigt, zukünftig            umstrukturiert. Im City-Point Kassel wird die ehemals von Hertie
    Analysen zur Deutsche EuroShop zu veröffentlichen.                    belegte Warenhausfläche aufgeteilt und an mehrere kleine und mit-
                                                                          telgroße Einzelhandelsunternehmen vermietet. Die hierfür erforder-
                                                                          liche Investition beläuft sich einschließlich der kalkulierten Mietaus-
                                                                          fälle und Nebenkosten während der Bauzeit auf rund 5,1 Mio. 1.
    nachtraGsBericht
                                                                          Im Allee-Center Hamm wurde der Mietvertrag mit einem
    Nach Ende der ersten drei Monate 2009 gab es keine Ereignisse         SB-Warenhausbetreiber vorzeitig aufgelöst. Nach dem Umbau
    von besonderer Bedeutung.                                             (1,8 Mio. 1 Investitionskosten) werden auf dieser Fläche ein Lebens-
                                                                          mittelmarkt und ein großes Textilhaus eröffnen.

                                                                          Langfristiges Wachstum durch Center-
    risikoBericht                                                         erweiterungen
                                                                          Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr mit den Erwei-
    Seit Beginn des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen Ände-   terungen der Altmarkt-Galerie in Dresden und des Main-Taunus-
    rungen hinsichtlich der Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung    Zentrums bei Frankfurt beginnen können. Die Altmarkt-Galerie
    ergeben. Wir sehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die         soll insgesamt um rund 18.000 m² Verkaufsfläche (bisher rund
    Gesellschaft. Es gelten daher weiter die im Risikobericht des Kon-    26.000 m²) mit ca. 90 neuen Shops erweitert werden, das Main-
    zernabschlusses zum 31. Dezember 2008 gemachten Angaben.              Taunus-Zentrum um rund 12.000 m² (ca. 60 neue Shops).

                                                                          Prognose für 2009
                                                                          Die Ergebnisse der ersten drei Monate bestätigen unsere Planung
                                                                          für das Gesamtjahr 2009. Wir erwarten, dass sich die Umsatzerlöse
                                                                          auf 125 – 128 Mio. 1 erhöhen. Das operative Ergebnis vor Zinsen
                                                                          und Steuern (EBIT) wird nach unserer Prognose im laufenden Jahr
                                                                          bei 105 – 108 Mio. 1 liegen, das operative Ergebnis vor Steuern
                                                                          (EBT) ohne Bewertungsergebnis bei 50 – 52 Mio. 1. Die Funds from
                                                                          Operation (FFO) erwarten wir zwischen 1,45 1 und 1,50 1.

                                                                          Auf dieser Basis sind wir optimistisch, auch für das Geschäftsjahr
                                                                          2009 eine Dividende von 1,05 1 je Aktie ausschütten zu können.
5   Deutsche euroshop ag            zwischenbericht 1. Quartal 2009




    konzernBilanz ifrs
    zuM 31. März 2009

    AktiVA

    in t1                                                                                   31.03.2009   31.12.2008
    Vermögenswerte
    Langfristige Vermögenswerte
    immaterielle Vermögensgegenstände                                                              30           32
    Sachanlagen                                                                                 22.632       21.199
    investment Properties                                                                    1.967.787    1.897.767
    Finanzanlagen                                                                               29.963       30.316
    Anteile an at equity bewerteten assoziierten unternehmen                                     3.739        3.740
    Sonstige langfristige Vermögenswerte                                                         1.074         930
    Langfristige Vermögenswerte                                                              2.025.225    1.953.984


    Kurzfristige Vermögenswerte
    Forderungen aus lieferungen und leistungen                                                   1.827        2.717
    Sonstige kurzfristige Vermögenswerte                                                         5.424        6.737
    Sonstige Finanzinvestitionen                                                                 1.644        1.740
    liquide Mittel                                                                              50.386       41.671
    Kurzfristige Vermögenswerte                                                                59.281       52.865


    Summe Aktiva                                                                             2.084.506    2.006.849



    PASSiVA

    in t1                                                                                   31.03.2009   31.12.2008
    Eigenkapital und Schuldposten
    Eigenkapital und Rücklagen
    gezeichnetes kapital                                                                        34.375       34.375
    kapitalrücklagen                                                                           546.213      546.213
    gewinnrücklagen                                                                            289.829      279.862
    Summe Eigenkapital                                                                        870.417      860.450



    Langfristige Verpflichtungen
    Bankverbindlichkeiten                                                                      926.627      879.078
    Passive latente Steuern                                                                     87.540       82.313
    Abfindungsanspruch von kommanditisten                                                      122.518      117.320
    Sonstige Verbindlichkeiten                                                                  16.674       14.941
    Langfristige Verpflichtungen                                                             1.153.359    1.093.652



    Kurzfristige Verpflichtungen
    Bankverbindlichkeiten                                                                       27.202       20.730
    Verbindlichkeiten aus lieferungen und leistungen                                             2.626        3.039
    Verbindlichkeiten gegenüber unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht           0           35
    Steuerrückstellungen                                                                          675          662
    Sonstige rückstellungen                                                                     24.218       18.221
    Sonstige Verbindlichkeiten                                                                   6.009       10.060
    Kurzfristige Verpflichtungen                                                               60.730       52.747


    Summe Passiva                                                                            2.084.506    2.006.849
6   Deutsche euroshop ag            zwischenbericht 1. Quartal 2009




    konzern­GeWinn­ und VerlustrechnunG ifrs
    FÜr die zeit VoM 1. JAnuAr BiS 31. März 2009

    in t1                                                             01.01. – 31.03.2009   01.01. – 31.03.2008

    umsatzerlöse                                                                  31.774                26.892

    grundstücksbetriebskosten                                                     -1.931                -1.989

    grundstücksverwaltungskosten                                                  -1.984                -1.605
    Nettobetriebsergebnis (NOI)                                                   27.859                23.298



    Sonstige betriebliche erträge                                                    260                   237

    Sonstige betriebliche Aufwendungen (gesellschaftskosten)                      -1.055                  -842
    Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)                                        27.064                22.693



    erträge aus Beteiligungen                                                        327                     0

    zinserträge                                                                      160                   527

    zinsaufwendungen                                                             -12.715               -10.771

    kommanditisten zustehende ergebnisanteile                                     -1.997                -1.347
    Finanzergebnis                                                               -14.225               -11.591


    Bewertungsergebnis                                                            16.778                 1.221
    Ergebnis vor Steuern (EBT)                                                    29.617                12.323



    Steuern vom einkommen und vom ertrag                                          -5.250                -2.129
    Konzernergebnis                                                               24.367                10.194

    ergebnis je Aktie (1), unverwässert                                             0,71                  0,30

    ergebnis je Aktie (1), verwässert                                               0,71                  0,30




    GesamterGeBnisrechnunG
    in t1                                                             01.01. – 31.03.2009   01.01. – 31.03.2008

    Konzernergebnis                                                               24.367                10.194



    Veränderungen aus der währungsumrechnung                                     -12.785                -1.181

    Veränderungen cashflow hedge                                                  -1.615                -2.800
    Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses                       -14.400                -3.981
    Gesamtergebnis                                                                 9.967                 6.213

    Anteil konzernaktionäre                                                        9.967                 6.213
7   Deutsche euroshop ag           zwischenbericht 1. Quartal 2009




    eiGenkapitalVeränderunGsrechnunG
    zuM 31. März 2009

                                                                                           Andere Gewinn-        Gesetzliche
    in t1                                                 Grundkapital   Kapitalrücklage        rücklagen    Gewinnrücklage                    Summe
    01.01.2008                                                 34.375           546.213           278.210               2.000                  860.798
    Veränderung cashflow hedge                                                                     -2.800                                       -2.800
    Übrige Veränderungen                                                                           -1.181                                       -1.181
    Summe des direkt im eigenkapital
    erfassten ergebnisses                                       34.375          546.213           274.229                   2.000              856.817
    konzernergebnis                                                                                10.195                                       10.195
    gesamtergebnis                                              34.375          546.213           284.424                   2.000              867.012


    31.03.2008                                                 34.375           546.213           284.424               2.000                  867.012


    01.01.2009                                                 34.375           546.213           277.862               2.000                  860.450
    Veränderung cashflow hedge                                                                     -1.615                                       -1.615
    Übrige Veränderungen                                                                          -12.785                                      -12.785
    Summe des direkt im eigenkapital
    erfassten ergebnisses                                       34.375          546.213           263.462                   2.000              846.050
    konzernergebnis                                                                                24.367                                       24.367
    31.03.2009                                                 34.375           546.213           287.829               2.000                  870.417




    konzern­kapitalflussrechnunG
    FÜr die zeit VoM 1. JAnuAr BiS 31. März 2009

    in t1                                                                                             01.01. – 31.03.2009           01.01. – 31.03.2008
    Ergebnis nach Steuern                                                                                         24.367                        10.195
    erträge aus der Anwendung von iFrS 3                                                                          -8.075                             0
    kommanditisten zustehende ergebnisanteile                                                                      5.447                         1.685
    Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen                                                                          6                             3
    Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und erträge                                                         -12.154                        -1.559
    latente Steuern                                                                                                5.228                         2.104
    Operativer Cashflow                                                                                           14.819                        12.428


    Veränderungen der Forderungen                                                                                  2.317                         3.939
    Veränderungen der sonstigen Finanzinvestitionen                                                                   96                        -3.509
    Veränderungen kurzfristiger rückstellungen                                                                     5.993                       -11.107
    Veränderungen der Verbindlichkeiten                                                                           -2.924                        -4.061
    Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit                                                                     20.301                        -2.310


    Auszahlungen für investitionen in das Sachanlagevermögen                                                     -19.477                       -12.284
    Cashflow aus Investitionstätigkeit                                                                           -19.477                       -12.284


    Veränderungen verzinslicher Finanzverbindlichkeiten                                                           12.421                       -38.424
    Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter                                                                     -1.660                        -1.832
    Cashflow aus Finanzierungstätigkeit                                                                           10.761                       -40.256


    Veränderungen des Finanzmittelbestandes                                                                       11.585                       -54.850


    Finanzmittelbestand am Anfang der Periode                                                                     41.671                       108.993


    währungsbedingte Veränderungen                                                                                -1.242                        -1.424
    Übrige Veränderungen                                                                                          -1.631                           -80


    Finanzmittelbestand am Ende der Periode                                                                       50.384                        52.639
8   Deutsche euroshop ag          zwischenbericht 1. Quartal 2009




    anhanG / erläuterunGen                                                 finanzkalender
    Grundlagen der Berichterstattung                                       14.05.         zwischenbericht 1. Quartal 2009
    Der vorliegende Abschluss des Deutsche EuroShop-Konzerns zum           20.05.         Roadshow Kopenhagen, M.M. Warburg
    31. März 2009 wurde in Einklang mit den International Financial        26.05.         Roadshow Genf, Bankhaus Lampe
    Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.                                28.05.         Kempen & Co. European Property Seminar,
                                                                                          Amsterdam
    Der Lagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder ent-          23.06.         Roadshow Dublin, UniCredit
    sprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht         24.06.         Deutsche Bank German & Austrian Corporate
    durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.                          Conference, Frankfurt
    Der Finanzbericht enthält nach Ansicht des Vorstands alle erfor-       30.06.         hauptversammlung, hamburg
    derlichen Anpassungen, die für ein den tatsächlichen Verhältnis-       30.06.         Aufsichtsratssitzung, Hamburg
    sen entsprechendes Bild der Ertragslage zum Zwischenbericht            13.08.         halbjahresbericht 2009
    erforderlich sind. Die Ergebnisse der ersten drei Monate bis zum       26.08.         Roadshow London, WestLB
    31. März 2009 lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf           27.08.         Roadshow Edinburgh, CA Cheuvreux
    die Entwicklung künftiger Ergebnisse zu.                               01.09.         Roadshow Köln, Düsseldorf, WestLB
                                                                           02.09.         Roadshow Brüssel, Petercam
    Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ent-             03. – 04.09.   EPRA Annual Conference, Brüssel
    sprechen grundsätzlich denen des letzten Konzernabschlusses            16.09.         Sal. Oppenheim Real Estate Forum, Amsterdam
    zum Geschäftsjahresende. Eine detaillierte Beschreibung der            17.09.         Aufsichtsratssitzung, Hamburg
    angewandten Methoden haben wir in unserem Konzernanhang                23.09.         UniCredit German Investment Conference,
    für das Jahr 2008 veröffentlicht.                                                     München
                                                                           01.10.         Société Générale Pan European Real Estate
                                                                                          Conference, London
    SonStige AngABen                                                       05. – 07.10.   Expo Real, München
                                                                           20.10.         Initiative Immobilien-Aktie, Frankfurt
    Dividende                                                              07.11.         Hamburger Börsentag
    Im ersten Quartal 2009 wurde keine Dividende ausgeschüttet.            12.11.         zwischenbericht 1. – 3. Quartal 2009
                                                                           16.11.         Roadshow Paris, Berenberg
    Aktienoptionen                                                         16.11.         Roadshow London, M.M. Warburg
    Die Vergütung der Vorstandsmitglieder und der Aufsichtsräte            17.11.         Roadshow Zürich, Berenberg
    umfasst bezüglich der variablen Bestandteile keine Aktienoptio-        17.11.         Roadshow Amsterdam, Rabobank
    nen oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.                 19.11.         WestLB Deutschland Conference, Frankfurt
                                                                           26.11.         Aufsichtsratssitzung, Hamburg
    Versicherung der gesetzlichen Vertreter
    Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwenden-
    den Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstat-         Unser Finanzkalender wird ständig erweitert. Die neuesten Termine
    tung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhält-       erfahren Sie auf unserer Internetseite unter
    nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage     http://www.deutsche-euroshop.de/ir
    des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der
    Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
    Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
    Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesent-
    lichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des
    Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

    Hamburg, im Mai 2009




      Claus-Matthias Böge                    Olaf G. Borkers




                                                       inVeStor relAtionS kontAkt

                                                       Patrick Kiss und Nicolas Lissner
                                                       Tel.:     +49 (0)40 - 41 35 79 20 / -22
                                                       Fax:      +49 (0)40 - 41 35 79 29
                                                       E-Mail: ir@deutsche-euroshop.de
                                                       Internet: www.deutsche-euroshop.de/ir

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Deutsche EuroShop Zwischenbericht 1. Quartal 2009

  • 1. Zwischenbericht 1. Quartal 2009 Brief des Vorstands acht neue Fachgeschäfte umgestaltet. Der City-Point Kassel wird dann rund 70 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants bieten. Die Verkaufs fläche insgesamt bleibt unverändert bei ca. 20.000 m². Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Die Umbauflächen sind bereits vermietet. Den Besuchern stehen Sehr geehrte dAMen und herren, 220 Parkplätze zur Verfügung. Im Einzugsgebiet des Centers leben etwa 800.000 Menschen. wir freuen uns, Ihnen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld für das erste Quartal 2009 erfreuliche Zahlen der Deutsche EuroShop Zurück zu den Geschäftsergebnissen: Die für uns wichtige Kennzahl präsentieren zu können. FFO (Funds from Operations) verbesserte sich um 16 % von 0,32 1 auf 0,37 1 je Aktie. Das Konzernergebnis ist durch positive Sonder- Mit einem Umsatz von 31,8 Mio. 1 konnten wir in den ersten drei und Währungseffekte im Bewertungsergebnis überzeichnet: Es ist Monaten das Vorjahresquartal um 18 % übertreffen. Das Netto- um 139 % von 10,2 Mio. 1 auf 24,4 Mio. 1 gestiegen. Entsprechend betriebsergebnis (NOI) verbesserte sich um 20 % auf 27,9 Mio. 1, erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 0,30 1 auf 0,71 1. das EBIT stieg um 19 % auf 27,1 Mio. 1. In Bezug auf neue Investments sind wir weiter abwartend, sehen Diese Steigerungen sind zum einen bedingt durch die erstmaligen uns aber mit unseren Erweiterungsplänen für die Altmarkt- Galerie Ergebnisbeiträge der neu eröffneten Shoppingcenter in Hameln Dresden und das Main-Taunus-Zentrum gut positioniert, um Wachs- und Passau für ein komplettes 1. Quartal. Zum anderen ermög- tum aus dem bestehenden Portfolio heraus zu realisieren. lichte uns die Anfang des Jahres durchgeführte Erhöhung unseres Anteils am City-Point in Kassel von 40 % auf 90 % die Vollkonsoli- Wir sind bereits jetzt optimistisch, Ihnen auch für das laufende dierung dieses Centers – mit entsprechenden Einflüssen auf die Geschäftsjahr eine stabile Dividende von 1,05 1 je Aktie in Aussicht Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. zu stellen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Hamburg, im Mai 2009 Der City-Point Kassel ist eines der Center aus dem Ursprungs- portfolio der Deutsche EuroShop. Wir sind von diesem Investment weiterhin sehr überzeugt. Das 2002 eröffnete Einkaufszentrum wird derzeit nach dem Ausscheiden eines Warenhausbetreibers Ende März bei laufendem Geschäftsbetrieb umstrukturiert. Bis Ende dieses Jahres werden rund 7.000 m² Verkaufsfläche für Claus-Matthias Böge Olaf G. Borkers konzern kennzAhlen kennzAhlen der Aktie 01.01.-31.03. 01.01.-31.03. Verände- Branche / industriegruppe Financial Services / real estate in Mio. 1 2009 2008 rung grundkapital 34.374.998,00 1 umsatzerlöse 31,8 26,9 18 % Anzahl der Aktien eBit 27,1 22,7 19 % (nennwertlose namensstückaktien) 34.374.998 Finanzergebnis -14,2 -11,6 -23 % dividendenvorschlag 2008 1,05 1 eBt 29,6 12,3 140 % kurs am 30.12.2008 24,30 1 konzernergebnis 24,4 10,2 139 % kurs am 31.03.2009 21,70 1 FFo je Aktie in 1 0,37 0,32 16 % Marktkapitalisierung am 31.03.2009 746 Mio. 1 ergebnis je Aktie in 1 0,71 0,30 139 % tiefst- / höchstkurs in der Berichtsperiode 18.66 1 / 26.00 1 31.03.2009 31.12.2008 Prime Standard Frankfurt und Xetra eigenkapital* 992,9 977,8 2% Freiverkehr Berlin-Bremen, düsseldorf, Verbindlichkeiten 1.091,6 1.029,1 6% hamburg,hannover, München und Stuttgart Bilanzsumme 2.084,5 2.006,8 4% indizes MdAX, ePrA, gPr 250, ePiX 30, eigenkapitalquote in %* 47,6 48,7 hASPAX ltV-Verhältnis in % 47,1 46,1 iSin de 000748 020 4 gearing in %* 110 105 ticker-Symbol deQ, reuters: deQgn.de liquide Mittel 50,4 41,7 21 % * inkl. Minderheitenanteile
  • 2. 2 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 Geschäft und rahmen­ ertraGs­, finanz­ und BedinGunGen VermöGenslaGe konzernStruktur und geSchäFtS- Aufstockung der Anteile am City-Point Kassel tätigkeit Mit Wirkung zum 2. Januar 2009 haben wir unsere Beteiligung an der City-Point Kassel KG von 40 % auf 90 % erhöht. Der Kaufpreis Geschäftstätigkeit der Anteile betrug 16,4 Mio. 1 und wurde in bar entrichtet. Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesell- schaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Stand- Folgende Vermögens- und Schuldposten wurden damit zu orten investiert. Sie ist zurzeit an 16 Einkaufszentren in Deutsch- Zeitwerten erworben: land, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Die ausgewiesenen Umsätze erzielt der Konzern aus den Mieterlösen der vermieteten t1 Flächen in den Einkaufszentren. kurzfristige Vermögenswerte 1.263 Rechtliche Konzernstruktur langfristige Vermögenswerte 69.840 Der Deutsche EuroShop-Konzern ist aufgrund der personell kurzfristige Schulden 176 schlanken Struktur und der Konzentration auf nur ein operatives langfristige Schulden 46.488 Segment zentral organisiert. Konzernführende Gesellschaft ist die Deutsche EuroShop AG. Sie ist verantwortlich für Unterneh- mensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung Bis zum 31. Dezember 2008 wurde die Objektgesellschaft quotal und Kommunikation. in den Konzernabschluss einbezogen. Ab 2009 wird der gesamte Abschluss der Gesellschaft konsolidiert, was entsprechende Der Sitz der Gesellschaft ist in Hamburg. Die Deutsche EuroShop Auswirkungen auf alle Positionen des Konzernabschlusses hat. AG ist seit der Gründung 2000 eine Aktiengesellschaft nach deut- Die höheren Umsatz- und Kostenpositionen sowie Veränderungen schem Recht. Die einzelnen Shoppingcenter werden als eigene bei Vermögens- und Schuldposten sind im Wesentlichen mit der Gesellschaften geführt, diese werden je nach Anteil am Nominal- Umstellung der Konsolidierung zu begründen. Durch die erstma- kapital als Investment Properties voll- (Beteiligung über 50 %) bzw. lige Konsolidierung ergab sich ein positiver Unterschiedsbetrag quotenkonsolidiert (Beteiligungen bis 50 %). Die Beteiligung an gemäß IFRS 3 in Höhe von 8,1 Mio. 1, der ergebniserhöhend in der Galeria Dominikanska in Breslau wird als Finanzanlage bilan- das Bewertungsergebnis eingeflossen ist. ziert (Beteiligung 33,3 %). Das Grundkapital beträgt 34.374.998 1 und ist in 34.374.998 ertrAgSlAge nennwertlose Namensaktien eingeteilt. Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 1,00 1. 18 % Umsatzsteigerung In den drei Geschäftsmonaten 2009 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 31,8 Mio. 1, dies ist ein Plus von 18 % gegenüber der Vorjahres- geSAMtwirtSchAFtliche und BrAn- periode (26,9 Mio. 1). Die Vollkonsolidierung der Geschäftszahlen chenSPeziFiSche rAhMenBedingungen des Kasseler Centers führte zu höheren Umsatzbeiträgen als bis- her. Daneben haben die beiden Objekte in Hameln und Passau, Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit dem stärks- die in 2008 eröffnet wurden, zu dieser Umsatzentwicklung beige- ten wirtschaftlichen Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. Das tragen. Die Umsatzerlöse der Bestandsobjekte konnten um 2,0 % Bruttoinlandsprodukt schrumpft demnach um sechs Prozent. Der gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert werden. Rückgang ist zum Großteil Folge der weltweiten Rezession und des damit verbundenen Rückgangs der deutschen Exporte. Bislang war Grundstücksbetriebs- und -verwaltungskosten die Große Koalition für 2009 von einem Minus des Bruttoinlands- durch neue Center erhöht produkts von 2,25 Prozent ausgegangen. Die Zahl der Arbeits- Durch die Eröffnung der Objekte in Hameln und Passau fielen losen wird der Prognose zufolge auf 3,7 Millionen in diesem Jahr im Berichtsquartal höhere Aufwendungen für den operativen und auf 4,6 Millionen im kommenden Jahr steigen. Betrieb der Shoppingcenter an. Die Grundstücksbetriebs- und Ver- waltungskosten beliefen sich zum Berichtsstichtag auf 3,9 Mio. 1 Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nur eine sehr leichte Zurück- gegenüber 3,6 Mio. 1 in der entsprechenden Vorjahresperiode. haltung beim Konsumverhalten in unseren Shoppingcentern feststellen. Gestützt wird diese Entwicklung durch vergleichs- Sonstige betriebliche Aufwendungen weise niedrige Energiepreise und kaum vorhandene inflationäre 0,3 Mio. 5 höher Tendenzen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 0,3 Mio. 1 auf 1,1 Mio. 1 (Vj. 0,8 Mio. 1) gestiegen.
  • 3. 3 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 EBIT steigt um 19 % Die langfristigen Vermögenswerte haben sich um 71,2 Mio. 1 Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist von 22,7 Mio. 1 um erhöht, was insbesondere auf die erstmalige Vollkonsolidie- 4,4 Mio. 1 auf 27,1 Mio. 1 gestiegen (+19 %). Dies ist vor allem auf rung des City-Point Kassel zurückzuführen ist. Die Forderungen die Ergebnisbeiträge der neu eröffneten Objekte in Passau und und Sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich um Hameln und die erstmals voll einbezogene Objektgesellschaft in 2,1 Mio. 1. Die Liquiden Mittel lagen mit 50,4 Mio. 1 um 8,7 Mio. 1 Kassel zurückzuführen. über dem Stand zum 31. Dezember 2008. Finanzergebnis im Plan Eigenkapitalquote bei 47,6 % Das Finanzergebnis ist mit -14,2 Mio. 1 um 2,6 Mio. 1 niedriger aus- Die Eigenkapitalquote inkl. der Minderheitenanteile hat sich von gefallen als im Vorjahr (-11,6 Mio. 1). Dies resultierte zum einen 48,7 % auf 47,6 % verringert. aus höheren Zinsaufwendungen, die sich aus der Konsolidierung für Kassel ergaben, und zum anderen aus Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten die Objekte in Hameln und Passau. Aufgrund der stark gesun- Die Bankverbindlichkeiten betrugen zum 31. März 2009 953,8 Mio. 1 kenen Kapitalmarktzinsen waren die Zinserträge rückläufig. Die und lagen damit um 54,0 Mio. 1 über dem Stand zum Jahresende Beteiligungserträge resultierten aus der Ausschüttung unserer 2008. Die Erhöhung ist fast ausschließlich auf die erstmalige Voll- polnischen Objektgesellschaft (Galeria Dominikanska), die seit konsolidierung des City-Point Kassel zurückzuführen. Die lang- dem 2. Quartal 2008 vierteljährlich ausschüttet. Die den Minder- fristigen passiven latenten Steuern haben sich um 5,2 Mio. 1 auf heitsgesellschaftern zustehenden Ergebnisanteile sind ebenfalls 87,5 Mio. 1 erhöht. Die übrigen Verbindlichkeiten und Rückstel- höher ausgefallen als im Vorjahresquartal. lungen erhöhten sich um 3,2 Mio. 1. Bewertungsergebnis mit Sonder- und Währungseffekten Das Bewertungsergebnis ist von 1,2 Mio. 1 auf 16,8 Mio. 1 gestie- die shoppinGcenter­aktie gen. Die Steigerung resultiert aus einem Sondereffekt im Zusam- menhang mit der erstmaligen Vollkonsolidierung unserer Objekt- Die Aktie der Deutsche EuroShop startete zunächst mit einem gesellschaft City-Point Kassel GmbH & Co. KG in Höhe von positiven Trend in das Jahr 2009 und stieg von 24,30 1 (Jah- 8,1 Mio. 1, dem eine Aufwandsrückstellung in Höhe von 2,5 Mio. 1 120resschlusskurs 2008) auf ihren Periodenhöchstkurs von 26,00 1 gegenübersteht. Des Weiteren sind mit Blick auf die massive (6. Januar 2009). In den folgenden Wochen konnte sich die Aktie Abwertung des polnischen Zloty und des ungarischen Forint unre-110 von dem sehr schwachen Umfeld speziell der Immobilienaktien alisierte Währungsgewinne in Höhe von 14,6 Mio. 1 entstanden. nicht abkoppeln und fiel bis auf 18,66 1 (6. März 2009), um sich Das Bewertungsergebnis wurde um die den Minderheitsgesell- wenig später wieder etwas zu erholen. Der Schlusskurs am Ende schaftern zustehenden Ergebnisanteile in Höhe von 3,5 Mio. 1100 des Berichtszeitraumes am 31. März 2009 betrug 21,70 1. Dies ent- gemindert. sprach einer Performance von -10,7 % in den ersten drei Monaten 90des Geschäftsjahres 2009. Im gleichen Zeitraum fiel der MDAX EBT-Erhöhung um 141 % um 21,0 %. Die Deutsche EuroShop hatte am 31. März 2009 eine Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte von 12,3 Mio. 1 auf Marktkapitalisierung von 746 Mio. 1. 29,6 Mio. 1 gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung 80 von 17,3 Mio. 1 oder 141 % gegenüber der Vergleichsperiode des Deutsche EuroShop vs. MDAX und EPRA Vorjahres und ist im Wesentlichen auf die bereits beim Bewer- 70 Vergleich Januar bis April 2009 im tungsergebnis beschriebene Effekte zurückzuführen. Funds from Operations (FFO) kurSVerlAuF indexierte darstellung, Basis 100, in % Der FFO hat sich von 0,32 1 um 0,05 1 auf 0,37 1 erhöht. Das ent- spricht einer Steigerung von 16 % und ist vorrangig auf die neu 120 120 eröffneten Objekte und den „Kassel-Effekt“ zurückzuführen. Konzernergebnis: 24,4 Mio. 5 , 110 110 Gewinn je Aktie: 0,71 5 Das Konzernergebnis betrug 24,4 Mio. 1 und hat sich gegenüber100 100 den ersten drei Monaten 2008 (10,2 Mio. 1) um 14,2 Mio. 1 verbes- sert. Dies entspricht einem Ergebnisplus von 139 %. Das Ergeb- 90 90 nis je Aktie stieg damit von 0,30 1 auf 0,71 1. Hiervon resultierten 0,31 1 aus dem operativen Ergebnis und 0,40 1 aus dem Bewer- tungsergebnis. 80 80 70 70 FinAnz- und VerMögenSlAge JAn FeB Mrz APr Vermögens- und Liquiditätssituation deutsche euroShop ePrA MdAX Die Bilanzsumme des Deutsche EuroShop-Konzerns erhöhte sich im Berichtszeitraum um 77,7 Mio. 1 auf 2.084,5 Mio. 1.
  • 4. 4 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 Roadshows und Konferenzen Von Januar bis März 2009 haben wir die Deutsche EuroShop auf chancen­ und proGnose­ Konferenzen von Close Brothers Seydler sowie HSBC Trinkaus in Bericht Frankfurt präsentiert und bei diesen Anlässen zahlreiche institu- tionelle Investoren und Analysten getroffen. Zudem haben wir Roadshows in Frankfurt, Helsinki, Mailand, München, Stockholm wirtSchAFtliche rAhMenBedingungen und Zürich durchgeführt. Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Auszeichnung für Investor Relations-Arbeit Jahr dramatisch nach unten korrigiert. Sie rechnet auch für das Jahr Die Deutsche EuroShop wurde im Januar 2009 von den Lesern 2010 allenfalls mit einer Stagnation. Die Finanzkrise hat sich inzwi- des Anlegermagazins Börse Online zum Gesamtsieger des BIRD schen verfestigt und fast alle Bereiche der Wirtschaft erreicht. 2008 (Beste Investor Relations Deutschlands) gekürt und damit als die Gesellschaft ausgezeichnet, von der sich die Anleger im Es ist außerordentlich schwierig, die weitere Entwicklung seriös Hinblick auf offene und ehrliche Kapitalmarktkommunikation am vorherzusagen, jedoch sehen wir uns mit unserem konservativen fairsten behandelt fühlen. Hierbei gelang es der Deutsche Euro- Geschäftsmodell und den langfristig abgesicherten Mieteinnah- Shop den Spitzenplatz im MDAX sowie auch den Gesamtsieg men vergleichsweise gut aufgestellt. aller 160 bewerteten Unternehmen aus den beiden Vorjahren zu verteidigen. Nach wie vor können wir keine auffallend negativen Entwicklungen bei den Umsätzen in unseren Shoppingcentern verzeichnen. Das Coverage weiter ausgebaut Konsumverhalten ist nach wie vor sehr robust. Mit Blick auf die Im Februar haben Credit Suisse sowie Macquarie die Coverage gesunkenen Konjunkturerwartungen rechnen wir 2009 mit rück- unserer Aktie mit einem Outperform-Rating aufgenommen. Im läufigen Einzelhandelsumsätzen. April folgten Kepler Capital Markets (Buy) sowie CA Cheuvreux (Outperform). Damit veröffentlichen derzeit (Stand: 6. Mai 2009) insgesamt 26 Institute regelmäßig Studien über die Deutsche erwArtete ertrAgS- und FinAnzlAge EuroShop und erschließen mit ihren Empfehlungen neue Investo- renkreise. Die Deutsche EuroShop gehört damit zu den meistge- Zwei Center-Umstrukturierungen bis Herbst 2009 coverten europäischen Immobilienaktiengesellschaften. Weitere In diesem Jahr werden unsere Shoppingcenter in Kassel und Hamm ausländische Investmenthäuser haben angekündigt, zukünftig umstrukturiert. Im City-Point Kassel wird die ehemals von Hertie Analysen zur Deutsche EuroShop zu veröffentlichen. belegte Warenhausfläche aufgeteilt und an mehrere kleine und mit- telgroße Einzelhandelsunternehmen vermietet. Die hierfür erforder- liche Investition beläuft sich einschließlich der kalkulierten Mietaus- fälle und Nebenkosten während der Bauzeit auf rund 5,1 Mio. 1. nachtraGsBericht Im Allee-Center Hamm wurde der Mietvertrag mit einem Nach Ende der ersten drei Monate 2009 gab es keine Ereignisse SB-Warenhausbetreiber vorzeitig aufgelöst. Nach dem Umbau von besonderer Bedeutung. (1,8 Mio. 1 Investitionskosten) werden auf dieser Fläche ein Lebens- mittelmarkt und ein großes Textilhaus eröffnen. Langfristiges Wachstum durch Center- risikoBericht erweiterungen Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr mit den Erwei- Seit Beginn des Geschäftsjahres haben sich keine wesentlichen Ände- terungen der Altmarkt-Galerie in Dresden und des Main-Taunus- rungen hinsichtlich der Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung Zentrums bei Frankfurt beginnen können. Die Altmarkt-Galerie ergeben. Wir sehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die soll insgesamt um rund 18.000 m² Verkaufsfläche (bisher rund Gesellschaft. Es gelten daher weiter die im Risikobericht des Kon- 26.000 m²) mit ca. 90 neuen Shops erweitert werden, das Main- zernabschlusses zum 31. Dezember 2008 gemachten Angaben. Taunus-Zentrum um rund 12.000 m² (ca. 60 neue Shops). Prognose für 2009 Die Ergebnisse der ersten drei Monate bestätigen unsere Planung für das Gesamtjahr 2009. Wir erwarten, dass sich die Umsatzerlöse auf 125 – 128 Mio. 1 erhöhen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird nach unserer Prognose im laufenden Jahr bei 105 – 108 Mio. 1 liegen, das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) ohne Bewertungsergebnis bei 50 – 52 Mio. 1. Die Funds from Operation (FFO) erwarten wir zwischen 1,45 1 und 1,50 1. Auf dieser Basis sind wir optimistisch, auch für das Geschäftsjahr 2009 eine Dividende von 1,05 1 je Aktie ausschütten zu können.
  • 5. 5 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 konzernBilanz ifrs zuM 31. März 2009 AktiVA in t1 31.03.2009 31.12.2008 Vermögenswerte Langfristige Vermögenswerte immaterielle Vermögensgegenstände 30 32 Sachanlagen 22.632 21.199 investment Properties 1.967.787 1.897.767 Finanzanlagen 29.963 30.316 Anteile an at equity bewerteten assoziierten unternehmen 3.739 3.740 Sonstige langfristige Vermögenswerte 1.074 930 Langfristige Vermögenswerte 2.025.225 1.953.984 Kurzfristige Vermögenswerte Forderungen aus lieferungen und leistungen 1.827 2.717 Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 5.424 6.737 Sonstige Finanzinvestitionen 1.644 1.740 liquide Mittel 50.386 41.671 Kurzfristige Vermögenswerte 59.281 52.865 Summe Aktiva 2.084.506 2.006.849 PASSiVA in t1 31.03.2009 31.12.2008 Eigenkapital und Schuldposten Eigenkapital und Rücklagen gezeichnetes kapital 34.375 34.375 kapitalrücklagen 546.213 546.213 gewinnrücklagen 289.829 279.862 Summe Eigenkapital 870.417 860.450 Langfristige Verpflichtungen Bankverbindlichkeiten 926.627 879.078 Passive latente Steuern 87.540 82.313 Abfindungsanspruch von kommanditisten 122.518 117.320 Sonstige Verbindlichkeiten 16.674 14.941 Langfristige Verpflichtungen 1.153.359 1.093.652 Kurzfristige Verpflichtungen Bankverbindlichkeiten 27.202 20.730 Verbindlichkeiten aus lieferungen und leistungen 2.626 3.039 Verbindlichkeiten gegenüber unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 35 Steuerrückstellungen 675 662 Sonstige rückstellungen 24.218 18.221 Sonstige Verbindlichkeiten 6.009 10.060 Kurzfristige Verpflichtungen 60.730 52.747 Summe Passiva 2.084.506 2.006.849
  • 6. 6 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 konzern­GeWinn­ und VerlustrechnunG ifrs FÜr die zeit VoM 1. JAnuAr BiS 31. März 2009 in t1 01.01. – 31.03.2009 01.01. – 31.03.2008 umsatzerlöse 31.774 26.892 grundstücksbetriebskosten -1.931 -1.989 grundstücksverwaltungskosten -1.984 -1.605 Nettobetriebsergebnis (NOI) 27.859 23.298 Sonstige betriebliche erträge 260 237 Sonstige betriebliche Aufwendungen (gesellschaftskosten) -1.055 -842 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 27.064 22.693 erträge aus Beteiligungen 327 0 zinserträge 160 527 zinsaufwendungen -12.715 -10.771 kommanditisten zustehende ergebnisanteile -1.997 -1.347 Finanzergebnis -14.225 -11.591 Bewertungsergebnis 16.778 1.221 Ergebnis vor Steuern (EBT) 29.617 12.323 Steuern vom einkommen und vom ertrag -5.250 -2.129 Konzernergebnis 24.367 10.194 ergebnis je Aktie (1), unverwässert 0,71 0,30 ergebnis je Aktie (1), verwässert 0,71 0,30 GesamterGeBnisrechnunG in t1 01.01. – 31.03.2009 01.01. – 31.03.2008 Konzernergebnis 24.367 10.194 Veränderungen aus der währungsumrechnung -12.785 -1.181 Veränderungen cashflow hedge -1.615 -2.800 Summe des direkt im Eigenkapital erfassten Ergebnisses -14.400 -3.981 Gesamtergebnis 9.967 6.213 Anteil konzernaktionäre 9.967 6.213
  • 7. 7 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 eiGenkapitalVeränderunGsrechnunG zuM 31. März 2009 Andere Gewinn- Gesetzliche in t1 Grundkapital Kapitalrücklage rücklagen Gewinnrücklage Summe 01.01.2008 34.375 546.213 278.210 2.000 860.798 Veränderung cashflow hedge -2.800 -2.800 Übrige Veränderungen -1.181 -1.181 Summe des direkt im eigenkapital erfassten ergebnisses 34.375 546.213 274.229 2.000 856.817 konzernergebnis 10.195 10.195 gesamtergebnis 34.375 546.213 284.424 2.000 867.012 31.03.2008 34.375 546.213 284.424 2.000 867.012 01.01.2009 34.375 546.213 277.862 2.000 860.450 Veränderung cashflow hedge -1.615 -1.615 Übrige Veränderungen -12.785 -12.785 Summe des direkt im eigenkapital erfassten ergebnisses 34.375 546.213 263.462 2.000 846.050 konzernergebnis 24.367 24.367 31.03.2009 34.375 546.213 287.829 2.000 870.417 konzern­kapitalflussrechnunG FÜr die zeit VoM 1. JAnuAr BiS 31. März 2009 in t1 01.01. – 31.03.2009 01.01. – 31.03.2008 Ergebnis nach Steuern 24.367 10.195 erträge aus der Anwendung von iFrS 3 -8.075 0 kommanditisten zustehende ergebnisanteile 5.447 1.685 Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen 6 3 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und erträge -12.154 -1.559 latente Steuern 5.228 2.104 Operativer Cashflow 14.819 12.428 Veränderungen der Forderungen 2.317 3.939 Veränderungen der sonstigen Finanzinvestitionen 96 -3.509 Veränderungen kurzfristiger rückstellungen 5.993 -11.107 Veränderungen der Verbindlichkeiten -2.924 -4.061 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 20.301 -2.310 Auszahlungen für investitionen in das Sachanlagevermögen -19.477 -12.284 Cashflow aus Investitionstätigkeit -19.477 -12.284 Veränderungen verzinslicher Finanzverbindlichkeiten 12.421 -38.424 Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter -1.660 -1.832 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 10.761 -40.256 Veränderungen des Finanzmittelbestandes 11.585 -54.850 Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 41.671 108.993 währungsbedingte Veränderungen -1.242 -1.424 Übrige Veränderungen -1.631 -80 Finanzmittelbestand am Ende der Periode 50.384 52.639
  • 8. 8 Deutsche euroshop ag zwischenbericht 1. Quartal 2009 anhanG / erläuterunGen finanzkalender Grundlagen der Berichterstattung 14.05. zwischenbericht 1. Quartal 2009 Der vorliegende Abschluss des Deutsche EuroShop-Konzerns zum 20.05. Roadshow Kopenhagen, M.M. Warburg 31. März 2009 wurde in Einklang mit den International Financial 26.05. Roadshow Genf, Bankhaus Lampe Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. 28.05. Kempen & Co. European Property Seminar, Amsterdam Der Lagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder ent- 23.06. Roadshow Dublin, UniCredit sprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht 24.06. Deutsche Bank German & Austrian Corporate durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen. Conference, Frankfurt Der Finanzbericht enthält nach Ansicht des Vorstands alle erfor- 30.06. hauptversammlung, hamburg derlichen Anpassungen, die für ein den tatsächlichen Verhältnis- 30.06. Aufsichtsratssitzung, Hamburg sen entsprechendes Bild der Ertragslage zum Zwischenbericht 13.08. halbjahresbericht 2009 erforderlich sind. Die Ergebnisse der ersten drei Monate bis zum 26.08. Roadshow London, WestLB 31. März 2009 lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf 27.08. Roadshow Edinburgh, CA Cheuvreux die Entwicklung künftiger Ergebnisse zu. 01.09. Roadshow Köln, Düsseldorf, WestLB 02.09. Roadshow Brüssel, Petercam Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ent- 03. – 04.09. EPRA Annual Conference, Brüssel sprechen grundsätzlich denen des letzten Konzernabschlusses 16.09. Sal. Oppenheim Real Estate Forum, Amsterdam zum Geschäftsjahresende. Eine detaillierte Beschreibung der 17.09. Aufsichtsratssitzung, Hamburg angewandten Methoden haben wir in unserem Konzernanhang 23.09. UniCredit German Investment Conference, für das Jahr 2008 veröffentlicht. München 01.10. Société Générale Pan European Real Estate Conference, London SonStige AngABen 05. – 07.10. Expo Real, München 20.10. Initiative Immobilien-Aktie, Frankfurt Dividende 07.11. Hamburger Börsentag Im ersten Quartal 2009 wurde keine Dividende ausgeschüttet. 12.11. zwischenbericht 1. – 3. Quartal 2009 16.11. Roadshow Paris, Berenberg Aktienoptionen 16.11. Roadshow London, M.M. Warburg Die Vergütung der Vorstandsmitglieder und der Aufsichtsräte 17.11. Roadshow Zürich, Berenberg umfasst bezüglich der variablen Bestandteile keine Aktienoptio- 17.11. Roadshow Amsterdam, Rabobank nen oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme. 19.11. WestLB Deutschland Conference, Frankfurt 26.11. Aufsichtsratssitzung, Hamburg Versicherung der gesetzlichen Vertreter Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwenden- den Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstat- Unser Finanzkalender wird ständig erweitert. Die neuesten Termine tung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhält- erfahren Sie auf unserer Internetseite unter nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage http://www.deutsche-euroshop.de/ir des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesent- lichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Hamburg, im Mai 2009 Claus-Matthias Böge Olaf G. Borkers inVeStor relAtionS kontAkt Patrick Kiss und Nicolas Lissner Tel.: +49 (0)40 - 41 35 79 20 / -22 Fax: +49 (0)40 - 41 35 79 29 E-Mail: ir@deutsche-euroshop.de Internet: www.deutsche-euroshop.de/ir