Herzlich Willkommen
zur 12. Sitzung des HKI-Kolloquiums
„Digital Humanities“
Wintersemester 2013/14
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Agenda
Formelles & Aktuelles
Projektvorstellungen:

• Das altägyptische Totenbuch – ein Textzeugenarchiv (Ulrike Henny)
• VennMaker (Michael Kronenwett)
Texte

• Düring, Eumann: „Historische Netzwerkforschung. Eine neuer Ansatz in den
Geschichtswissenschaften“
• Padgett, Ansell: „Robust Action and the Rise of the Medici, 1400-1434“
• McCarty, Willard: „Modelling“
Hausaufgabe
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Formelles: heutige Gruppeneinteilungen
15./29.01.2014
Gruppe J

29.01.2014
Gruppe K

•
•
•
•

•
•
•
•
•

Schröer
Schröer
Schäfer
Schnee

Kim
Yvonne
Simson
Caroline

Protokoll-Inhalt:
- Projekt: monasterium
- Texte: Düring/Eumann

Padgett / Ansell

Wagner Maria
Stracke Katharina
Streicher Pierre
Sukarya Deasy
Supplieth Max

Protokoll-Inhalt:
Universität zu Köln
-Projekte:
16.10.2013

Vennmaker, Totenbuch
Simone Kronenwett & JanMcCarty
- Text: Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Formelles: Zur Gruppenaufteilung
• Bitte schließen Sie sich bzgl. der Gruppenaufteilung
bzw. zur Gruppenfindung über KLIPS selbst kurz.
• Aufgabe der jeweiligen Gruppe:
• Erstellen Sie ein Protokoll zur jeweiligen Sitzung
• Inhalt des Protokolls
• Name der Gruppe , Datum, Texte…
• Zusammenfassung der für die Sitzung zu lesenden Texte
• Auflistung der in der Sitzung gestellten Fragen zu den
Texten
• Kurze Beantwortung der Fragen zu den Texten
• Kurzinformation über die jeweiligen Autoren

• Die fertigen Protokolle werden bis zur jeweiligen
nächsten Sitzung im Blog gepostet. Danke.
Universität zu Köln
16.10.2013

Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Aktuelles
Hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zu einem Vortrag am 5.2.2014 um 14 Uhr in den
Räumen des CCeH einladen.

Wir freuen uns, Herrn Prof. Johannes H. Stigler von der Universität Graz als Gast zu
haben. Herr Prof. Stigler ist Leiter des "Zentrum für Informationsmodellierung –
Austrian Centre for Digital Humanities" (http://zimig.uni-graz.at), das seit über 10
Jahren Infrastruktur für geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement
aufgebaut und aktiv entwickelt hat. Unter dem Titel
"Dauerhafte Präsentation und Langzeitarchivierung geisteswissenschaftlicher
Daten am Beispiel eines FEDORA-basierten Digitalen Archivs (GAMS/Graz)"
wird Herr Prof. Stigler das Grazer GAMS - geisteswissenschaftliches Asset Management
System (http://gams.uni-graz.at/) vorstellen.
Insbesondere für Interessierte an der weiteren Entwicklung des Kölner Datenzentrums
dürfte dies eine informativer und spannender Einblick in die Praxis
geisteswissenschaftlicher Datenzentren bieten. zu Köln
Universität
Datum: Mittwoch, 5. Februar 2014 Uhrzeit: 14:00 - 15:30 Uhr Ort: CCeH,
29.01.2014
Universitätsstraße 22, Köln Karte: http://osm.org/go/0GC888XE-?m=&way=148045518
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Um eine formlose Anmeldung wird gebeten: info-cceh@uni-koeln.de
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“

http://totenbuch.awk.nrw.de/

Projektvorstellungen I (Ulrike Henny)
Universität zu Köln
16.10.2013
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Projektvorstellungen II (M. Kronenwett)

www.vennmaker.com

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Texte
• Düring, Eumann: „Historische Netzwerkforschung.
Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“
• Padgett, Ansell: „Robust Action and the Rise of the
Medici, 1400-1434“
• McCatry, Willard: „Modelling“

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Autoren I
Marten Düring

Ulrich Eumann

http://martenduering.com/

http://www.clio-online.de/forscherinnen=3531
Studium der M/NGeschichte,
Soziologie und Philosophie.
2004 Promotion M/N Geschichte
an der Universität zu Köln mit einer
Dissertation zur Sozialgeschichte
der KPD in der Weimarer Republik.

He is a cultural historian by training with
a strong interest in interdisciplinary research methods
in the Humanities and History in particular.
He has recently joined the Digital Innovation Lab and
History Department at UNC Chapel Hill as CDHI Digital
History Postdoc.

Seit Beginn des Jahres 2007 forscht er a
NS-Dokumentationszentrum in Köln über den
Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Köln.
Er ist Mitinitiator und Mitorganisator der
Workshopreihe zur Historischen Netzwerkforschung

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
„Historische Netzwerkforschung.
Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
„Historische Netzwerkforschung.
Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“
1. Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse
2. Forschungsüberblick
3. Methoden
1. Datenerhebung
2. Visualisierung
3. Maßzahlen
4. Empirische Beispiele
1. Hilfsnetzwerke für verfolgte Juden im Nationalsozialismus
2. Netzwerke des Widerstands in Köln
5. Ausblick
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Was sind Netzwerke?
„Die Bandbreite reicht von
(1)der Netzwerk-Metapher als reinem, mit immer
wieder anderen Nuancen versehenen
Kommunikationsinstrument über
(2) die „Akteur-Netzwerk-Theorie“ bis hin zu
(3) der Verwendung von Methoden der „Sozialen
Netzwerkanalyse“ (SNA).“
(S. 370)
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Was ist soziale Netzwerkanalyse?
Die soziale Netzwerkanalyse ist eine Methode der
empirischen Sozialforschung zur Erfassung und Analyse
sozialer Beziehungen und sozialer Netzwerke.

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
„Historische Netzwerkforschung.
Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“

„*H+ardware and software are only tools,
not ends in themselves. In historical reserach
the intellectual question must always be
dominant. *…+
Historische Netzwerkforschung als einer neuen
historischen Hilfswissenschaft *…+.“
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse
• SNA als sozialwissenschaftlicher Ansatz mit eigenen Theorien,
Methoden, Instrumenten und Software besteht seit den
frühen 1970er Jahren.
• Vorläufer: Georg Simmel, Jacob Moreno
Harvard-Gruppe um Harrison C. White
• USA:
• Granovetter „Strength of Weak Ties“
• Burts „Structural Holes“
• Milgram „Small World Phenomenon“
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Forschungsüberblick
• insgesamt viele Publikationen obwohl junges Forschungsfeld
• wichtige Studien (als Beispiel für versch. Anwendungsfelder), u.a.
• Padgett, Ansell: Robust Action and the Rise of the Medici,
1400-1434 (= unser 2. Text) [1993]
• Lipp, Krempel: Petitions and Social Context of Political
Mobilization in the Revolution of 1848/49. A Microhistorical
Actor Centered Network Analysis [2001]
• Krempel, Neurath: Geschichtswissenschaft und Netzwerkanalyse.
Potentiale und Beispiele [2008]
• Stegbauer, Häußling: Handbuch Netzwerkforschung [2010]
• Düring u.a.: Handbuch Historische Netzwerkforschung [2014]
• Stark: Soziale Einbettung eines ländlichen Kreditmarktes im 19. Jhd. [2012]
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Untersuchungsgegenstand
Mit der sozialen Netzwerkanalyse lassen sich eine Vielzahl
verschiedener Netzwerktypen untersuchen, z.B.:
• Kommunikationsnetzwerke umfassen den Informations- oder
Wissensaustausch zwischen sozialen Akteuren.

• Evaluations- und Gefühlsnetzwerke umfassen Freundschaften,
Vertrauensbeziehungen, aber auch Antipathie zwischen
Akteuren.
• Transaktionsnetzwerke beschreiben den Transfer von
Ressourcen (z.B. Arbeitsflussnetzwerk).
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Methoden: Vor- und Nachteile
Datenerhebung
Visualisierung
Maßzahlen

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Schematische Darstellung eines two mode-Netzwerkes, das
Hier Verbindungen zwischen Personen und Zeiträumen abbildet.

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
29.01.2014

Simone Kronenwett & Jan Wieners

Kolloquium „Digital Humanities“

Hilfeleistungen für den Verfolgten Cioma Schönhaus. Abgebildet sind
persönliche Kontakte von Schönhaus aus dem Jahr 1942. Die durch
die Datenaggregierung zustande gekommenen Verbindungen sind fett.
hervorgehoben.

Universität zu Köln
Ego-Netzwerk Louis Napoleon Gymnich

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Vernehmungen
Kölner GestapoErmittler
1933-1937

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Analysesoftware
Pajek
Programm zur Analyse und Visualisierung von Netzwerken, das an
der Universität Ljubljana entwickelt wurde.
UCINET
Softwarepaket zur Analyse sozialer Netzwerkdaten, das von
Linton Freeman, Martin Everett and Steve Borgatti entwickelt wurde.
Gephi
Open-Source Software zur Analyse und Visualisierung von Netzwerken

VennMaker
ist eine Software zur kommunikativen Erhebung und Validierung
sozialer Netzwerke mittels digitaler Netzwerkkarten. Das Programm wurde in
einem interdisziplinären Projekt des Forschungsclusters "Gesellschaftliche
Abhängigkeiten und soziale Netzwerke" der Universitäten Trier und Mainz
entwickelt und wird in der empirischen Sozialforschung sowie den GW eingesetzt.
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Projektvorstellungen II (M. Kronenwett)

www.vennmaker.com

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:VennMaker-Karte_%28Wikipedia%29.png

Universität zu Köln
Autoren II
John F. Padgett

Christopher K. Ansell

http://home.uchicago.edu/~jpadgett/

http://polisci.berkeley.edu/people/person/christopher-ansell

Professor in Political Science
Dept. of Political Science
University of Chicago
5828 S. University Ave
Chicago, Illinois 60637

Professor Ansell received his B.A. in
Environmental Science from
the University of Virginia in 1979 and
worked at the US Office of Technology
Assessment from 1979 through 1984.
He received his Ph.D. in Political Science
from the University of Chicago in 1993.
His fields of interest include organization
theory, political sociology, public
administration, and Western Europe.

His current research focuses on risk regulation, collaborative
governance, social network analysis, and crisis management.
He is currently the U.S. editor of Public Administration:
An International Quarterly.
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Die Familie Medici war im Florenz
des 15. und 16. Jahrhunderts einer
der einflussreichsten Faktoren im
Kampf um Macht, Reichtum und
Ansehen. Durch geschicktes
Taktieren und ein unbarmherziges
Ränkespiel stieg sie von einer
wohlhabenden, aber
unbedeutenden Familie zu einer
der einflussreichsten italienischen
Dynastien ihrer Zeit auf. Im 16.
und 17. Jahrhundert stellten sie
zwei Königinnen von Frankreich.

Familienwappen

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“

Cosimo de‘ Medici
(1389-1464)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Medici

Hintergrundinformation: Familie Medici
„Robust Action and the Rise of the Medici, 1400-1434“
Abstract:

Universität zu Köln
15.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Autoren III: Willard McCarty
Professor of Humanities Computing,
Department of Digital Humanities,
King's College London
& Professor, Centre for Cultural Research,
University of Western Sydney
Homepage: http://www.mccarty.org.uk/

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
McCarty: „Modelling“

1. Introduction
2. Pre-theoretical notions
3. Learned complaints and alternatives
1. Analogy
Kontext I
2. Representation
• Die Fähigkeit, auf mehreren Ebenen,
3. Diagram
geisteswissenschaftliche Forschung auf
4. Map
5. Simuatlion
abstrakte „Modelle“ abzubilden, stellt
6. Experiment
nach manchen Autoren die zentrale
4. Towards a philosophy of modelling
Kompetenz der "Digital Humanities" dar
1. Preliminaries
• Beispiel: McCarty
2. Phenomenology
3. Tacit knowing
Kontext II
4. Guesswork reasoning
• McCarty „The residue of uniqueness“
5. Fiction
6. Story-telling and knowledge-making • Thaller „Controversies around
the Digital Humanities: An Agenda“
7. Engineering
8. Review
5. Modelling personification
Kontext III
1. Personification
• Im „Modelling“-Text von McCarty steht
2. The Metamorphoses
jetzt die Methode bzw. epistemologische
3. Modelling the trope
Fragen im Vordergrund.
Simone Kronenwett & Jan Wieners
6. Conclusion
Kolloquium „Digital Humanities“
Hausaufgabe für den 05.02.2014
Projekt
• DARE

Texte
• Schöch: “Big? Smart? Clean? Messy? Data in the Humanities”
(~13 Seiten)
• Prescott: “An Electric Current of the Imagination:
What the Digital Humanities Are and What They Might Become”
(15 Seiten)
Link: http://www.dhkolloquium.uni-koeln.de/relevante-pruefungsliteratur/

Freiwillig: Erstellt euer persönliches Netzwerk; wer möchte, kann
es in der nächsten (= letzten) Sitzung präsentieren …
Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Fragen

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“
Herzlichen Dank

Universität zu Köln
29.01.2014
Simone Kronenwett & Jan Wieners
Kolloquium „Digital Humanities“

WiSe 2013 | Kolloquium "Digital Humanities" - 12

  • 1.
    Herzlich Willkommen zur 12.Sitzung des HKI-Kolloquiums „Digital Humanities“ Wintersemester 2013/14 Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 2.
    Agenda Formelles & Aktuelles Projektvorstellungen: •Das altägyptische Totenbuch – ein Textzeugenarchiv (Ulrike Henny) • VennMaker (Michael Kronenwett) Texte • Düring, Eumann: „Historische Netzwerkforschung. Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“ • Padgett, Ansell: „Robust Action and the Rise of the Medici, 1400-1434“ • McCarty, Willard: „Modelling“ Hausaufgabe Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 3.
    Formelles: heutige Gruppeneinteilungen 15./29.01.2014 GruppeJ 29.01.2014 Gruppe K • • • • • • • • • Schröer Schröer Schäfer Schnee Kim Yvonne Simson Caroline Protokoll-Inhalt: - Projekt: monasterium - Texte: Düring/Eumann Padgett / Ansell Wagner Maria Stracke Katharina Streicher Pierre Sukarya Deasy Supplieth Max Protokoll-Inhalt: Universität zu Köln -Projekte: 16.10.2013 Vennmaker, Totenbuch Simone Kronenwett & JanMcCarty - Text: Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 4.
    Formelles: Zur Gruppenaufteilung •Bitte schließen Sie sich bzgl. der Gruppenaufteilung bzw. zur Gruppenfindung über KLIPS selbst kurz. • Aufgabe der jeweiligen Gruppe: • Erstellen Sie ein Protokoll zur jeweiligen Sitzung • Inhalt des Protokolls • Name der Gruppe , Datum, Texte… • Zusammenfassung der für die Sitzung zu lesenden Texte • Auflistung der in der Sitzung gestellten Fragen zu den Texten • Kurze Beantwortung der Fragen zu den Texten • Kurzinformation über die jeweiligen Autoren • Die fertigen Protokolle werden bis zur jeweiligen nächsten Sitzung im Blog gepostet. Danke. Universität zu Köln 16.10.2013 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 5.
    Aktuelles Hiermit möchten wirSie ganz herzlich zu einem Vortrag am 5.2.2014 um 14 Uhr in den Räumen des CCeH einladen. Wir freuen uns, Herrn Prof. Johannes H. Stigler von der Universität Graz als Gast zu haben. Herr Prof. Stigler ist Leiter des "Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities" (http://zimig.uni-graz.at), das seit über 10 Jahren Infrastruktur für geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement aufgebaut und aktiv entwickelt hat. Unter dem Titel "Dauerhafte Präsentation und Langzeitarchivierung geisteswissenschaftlicher Daten am Beispiel eines FEDORA-basierten Digitalen Archivs (GAMS/Graz)" wird Herr Prof. Stigler das Grazer GAMS - geisteswissenschaftliches Asset Management System (http://gams.uni-graz.at/) vorstellen. Insbesondere für Interessierte an der weiteren Entwicklung des Kölner Datenzentrums dürfte dies eine informativer und spannender Einblick in die Praxis geisteswissenschaftlicher Datenzentren bieten. zu Köln Universität Datum: Mittwoch, 5. Februar 2014 Uhrzeit: 14:00 - 15:30 Uhr Ort: CCeH, 29.01.2014 Universitätsstraße 22, Köln Karte: http://osm.org/go/0GC888XE-?m=&way=148045518 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“ Um eine formlose Anmeldung wird gebeten: info-cceh@uni-koeln.de
  • 6.
    Universität zu Köln 29.01.2014 SimoneKronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“ http://totenbuch.awk.nrw.de/ Projektvorstellungen I (Ulrike Henny)
  • 7.
    Universität zu Köln 16.10.2013 SimoneKronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 8.
    Projektvorstellungen II (M.Kronenwett) www.vennmaker.com Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 9.
    Texte • Düring, Eumann:„Historische Netzwerkforschung. Eine neuer Ansatz in den Geschichtswissenschaften“ • Padgett, Ansell: „Robust Action and the Rise of the Medici, 1400-1434“ • McCatry, Willard: „Modelling“ Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 10.
    Autoren I Marten Düring UlrichEumann http://martenduering.com/ http://www.clio-online.de/forscherinnen=3531 Studium der M/NGeschichte, Soziologie und Philosophie. 2004 Promotion M/N Geschichte an der Universität zu Köln mit einer Dissertation zur Sozialgeschichte der KPD in der Weimarer Republik. He is a cultural historian by training with a strong interest in interdisciplinary research methods in the Humanities and History in particular. He has recently joined the Digital Innovation Lab and History Department at UNC Chapel Hill as CDHI Digital History Postdoc. Seit Beginn des Jahres 2007 forscht er a NS-Dokumentationszentrum in Köln über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Köln. Er ist Mitinitiator und Mitorganisator der Workshopreihe zur Historischen Netzwerkforschung Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 11.
    „Historische Netzwerkforschung. Eine neuerAnsatz in den Geschichtswissenschaften“ Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 12.
    „Historische Netzwerkforschung. Eine neuerAnsatz in den Geschichtswissenschaften“ 1. Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse 2. Forschungsüberblick 3. Methoden 1. Datenerhebung 2. Visualisierung 3. Maßzahlen 4. Empirische Beispiele 1. Hilfsnetzwerke für verfolgte Juden im Nationalsozialismus 2. Netzwerke des Widerstands in Köln 5. Ausblick Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 13.
    Was sind Netzwerke? „DieBandbreite reicht von (1)der Netzwerk-Metapher als reinem, mit immer wieder anderen Nuancen versehenen Kommunikationsinstrument über (2) die „Akteur-Netzwerk-Theorie“ bis hin zu (3) der Verwendung von Methoden der „Sozialen Netzwerkanalyse“ (SNA).“ (S. 370) Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 14.
    Was ist sozialeNetzwerkanalyse? Die soziale Netzwerkanalyse ist eine Methode der empirischen Sozialforschung zur Erfassung und Analyse sozialer Beziehungen und sozialer Netzwerke. Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 15.
    „Historische Netzwerkforschung. Eine neuerAnsatz in den Geschichtswissenschaften“ „*H+ardware and software are only tools, not ends in themselves. In historical reserach the intellectual question must always be dominant. *…+ Historische Netzwerkforschung als einer neuen historischen Hilfswissenschaft *…+.“ Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 16.
    Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse •SNA als sozialwissenschaftlicher Ansatz mit eigenen Theorien, Methoden, Instrumenten und Software besteht seit den frühen 1970er Jahren. • Vorläufer: Georg Simmel, Jacob Moreno Harvard-Gruppe um Harrison C. White • USA: • Granovetter „Strength of Weak Ties“ • Burts „Structural Holes“ • Milgram „Small World Phenomenon“ Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 17.
    Forschungsüberblick • insgesamt vielePublikationen obwohl junges Forschungsfeld • wichtige Studien (als Beispiel für versch. Anwendungsfelder), u.a. • Padgett, Ansell: Robust Action and the Rise of the Medici, 1400-1434 (= unser 2. Text) [1993] • Lipp, Krempel: Petitions and Social Context of Political Mobilization in the Revolution of 1848/49. A Microhistorical Actor Centered Network Analysis [2001] • Krempel, Neurath: Geschichtswissenschaft und Netzwerkanalyse. Potentiale und Beispiele [2008] • Stegbauer, Häußling: Handbuch Netzwerkforschung [2010] • Düring u.a.: Handbuch Historische Netzwerkforschung [2014] • Stark: Soziale Einbettung eines ländlichen Kreditmarktes im 19. Jhd. [2012] Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 18.
    Untersuchungsgegenstand Mit der sozialenNetzwerkanalyse lassen sich eine Vielzahl verschiedener Netzwerktypen untersuchen, z.B.: • Kommunikationsnetzwerke umfassen den Informations- oder Wissensaustausch zwischen sozialen Akteuren. • Evaluations- und Gefühlsnetzwerke umfassen Freundschaften, Vertrauensbeziehungen, aber auch Antipathie zwischen Akteuren. • Transaktionsnetzwerke beschreiben den Transfer von Ressourcen (z.B. Arbeitsflussnetzwerk). Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 19.
    Methoden: Vor- undNachteile Datenerhebung Visualisierung Maßzahlen Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 20.
    Schematische Darstellung einestwo mode-Netzwerkes, das Hier Verbindungen zwischen Personen und Zeiträumen abbildet. Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 21.
    29.01.2014 Simone Kronenwett &Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“ Hilfeleistungen für den Verfolgten Cioma Schönhaus. Abgebildet sind persönliche Kontakte von Schönhaus aus dem Jahr 1942. Die durch die Datenaggregierung zustande gekommenen Verbindungen sind fett. hervorgehoben. Universität zu Köln
  • 22.
    Ego-Netzwerk Louis NapoleonGymnich Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 23.
    Vernehmungen Kölner GestapoErmittler 1933-1937 Universität zuKöln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 24.
    Analysesoftware Pajek Programm zur Analyseund Visualisierung von Netzwerken, das an der Universität Ljubljana entwickelt wurde. UCINET Softwarepaket zur Analyse sozialer Netzwerkdaten, das von Linton Freeman, Martin Everett and Steve Borgatti entwickelt wurde. Gephi Open-Source Software zur Analyse und Visualisierung von Netzwerken VennMaker ist eine Software zur kommunikativen Erhebung und Validierung sozialer Netzwerke mittels digitaler Netzwerkkarten. Das Programm wurde in einem interdisziplinären Projekt des Forschungsclusters "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und soziale Netzwerke" der Universitäten Trier und Mainz entwickelt und wird in der empirischen Sozialforschung sowie den GW eingesetzt. Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 25.
    Projektvorstellungen II (M.Kronenwett) www.vennmaker.com Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 26.
    29.01.2014 Simone Kronenwett &Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“ http://commons.wikimedia.org/wiki/File:VennMaker-Karte_%28Wikipedia%29.png Universität zu Köln
  • 27.
    Autoren II John F.Padgett Christopher K. Ansell http://home.uchicago.edu/~jpadgett/ http://polisci.berkeley.edu/people/person/christopher-ansell Professor in Political Science Dept. of Political Science University of Chicago 5828 S. University Ave Chicago, Illinois 60637 Professor Ansell received his B.A. in Environmental Science from the University of Virginia in 1979 and worked at the US Office of Technology Assessment from 1979 through 1984. He received his Ph.D. in Political Science from the University of Chicago in 1993. His fields of interest include organization theory, political sociology, public administration, and Western Europe. His current research focuses on risk regulation, collaborative governance, social network analysis, and crisis management. He is currently the U.S. editor of Public Administration: An International Quarterly. Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 28.
    Die Familie Mediciwar im Florenz des 15. und 16. Jahrhunderts einer der einflussreichsten Faktoren im Kampf um Macht, Reichtum und Ansehen. Durch geschicktes Taktieren und ein unbarmherziges Ränkespiel stieg sie von einer wohlhabenden, aber unbedeutenden Familie zu einer der einflussreichsten italienischen Dynastien ihrer Zeit auf. Im 16. und 17. Jahrhundert stellten sie zwei Königinnen von Frankreich. Familienwappen Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“ Cosimo de‘ Medici (1389-1464) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Medici Hintergrundinformation: Familie Medici
  • 29.
    „Robust Action andthe Rise of the Medici, 1400-1434“ Abstract: Universität zu Köln 15.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 30.
    Autoren III: WillardMcCarty Professor of Humanities Computing, Department of Digital Humanities, King's College London & Professor, Centre for Cultural Research, University of Western Sydney Homepage: http://www.mccarty.org.uk/ Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 31.
    McCarty: „Modelling“ 1. Introduction 2.Pre-theoretical notions 3. Learned complaints and alternatives 1. Analogy Kontext I 2. Representation • Die Fähigkeit, auf mehreren Ebenen, 3. Diagram geisteswissenschaftliche Forschung auf 4. Map 5. Simuatlion abstrakte „Modelle“ abzubilden, stellt 6. Experiment nach manchen Autoren die zentrale 4. Towards a philosophy of modelling Kompetenz der "Digital Humanities" dar 1. Preliminaries • Beispiel: McCarty 2. Phenomenology 3. Tacit knowing Kontext II 4. Guesswork reasoning • McCarty „The residue of uniqueness“ 5. Fiction 6. Story-telling and knowledge-making • Thaller „Controversies around the Digital Humanities: An Agenda“ 7. Engineering 8. Review 5. Modelling personification Kontext III 1. Personification • Im „Modelling“-Text von McCarty steht 2. The Metamorphoses jetzt die Methode bzw. epistemologische 3. Modelling the trope Fragen im Vordergrund. Simone Kronenwett & Jan Wieners 6. Conclusion Kolloquium „Digital Humanities“
  • 32.
    Hausaufgabe für den05.02.2014 Projekt • DARE Texte • Schöch: “Big? Smart? Clean? Messy? Data in the Humanities” (~13 Seiten) • Prescott: “An Electric Current of the Imagination: What the Digital Humanities Are and What They Might Become” (15 Seiten) Link: http://www.dhkolloquium.uni-koeln.de/relevante-pruefungsliteratur/ Freiwillig: Erstellt euer persönliches Netzwerk; wer möchte, kann es in der nächsten (= letzten) Sitzung präsentieren … Universität zu Köln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 33.
    Fragen Universität zu Köln 29.01.2014 SimoneKronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“
  • 34.
    Herzlichen Dank Universität zuKöln 29.01.2014 Simone Kronenwett & Jan Wieners Kolloquium „Digital Humanities“