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21. Dezember 2018 . Ausgabe 51
26 | SPORT Kaiserstühler Wochenbericht
Ein Mann, ein Fahrrad und eine tolle Mission
Region (ihy). Zum Jahreswechsel
schmieden Viele Pläne. Was soll das
kommende Jahr für einen bringen?
Welche Ziele möchte man errei-
chen? So entstehen die guten Vor-
sätze, die jeder Einzelne mehr oder
weniger erfolgreich in die Tat um-
setzt. Ganz besondere Pläne hat
Andreas Eckermann. Der Endinger
wird sich im kommenden Sommer
mit dem Fahrrad auf den Weg ma-
chen. 1.100 Kilometer – von Gren-
zach-Wyhlen bis nach Sylt – durch-
quert er die Republik, um zum einen
Spenden für den Bundesverband
Kinderhospiz zu sammeln und zum
anderen auf die wichtige Arbeit des
Verbands aufmerksam zu machen.
Mit dem Begriff Hospiz verbinden
dieMeistendieBegleitungtödlicher-
krankter Menschen auf den letzten
Schritten des Sterbeprozesses. Bei
Erwachsenen mag das so stimmen,
die Arbeit von Kinderhospizen setzt
aber viel früher an. Sie umfasst am-
bulante und stationäre Betreuung
für unheilbar und lebensverkürzend
erkrankte Kinder und Jugendliche
sowie auch für deren Eltern und Ge-
schwister. Denn durch die häufig in-
tensivePflegedeserkranktenKindes
kommen im Alltag die Entlastung
derElternunddieZuwendungandie
Geschwister meist zu kurz. Ambu-
lante Kinderhospizdienste begleiten
das schwerkranke Kind und seine
Familie im häuslichen Bereich. Sta-
tionäre Kinderhospize bieten hinge-
gen einen Ort, der Familien mit
einem lebensbegrenzt erkrankten
KindeineAuszeitvomschwerbelas-
teten Alltag ermöglicht. Bei diesem
gemeinsamen Aufenthalt kann sich
die Familie in einer geborgenen und
wertschätzenden Atmosphäre ent-
spannen und erholen. Die Beglei-
tung der Familien kann über einen
Mit einer Radtour quer durch Deutschland unterstützt Andreas Eckermann den Bundesverband Kinderhospiz
langen Zeitraum gehen - Monate
oder Jahre - und endet nicht mit dem
Tod des erkrankten Kindes. Zur Kin-
derhospizarbeit zählt neben der Le-
bens- und Sterbebegleitung auch
eine Trauerbegleitung der betroffe-
nen Familien. In Deutschland gibt es
17 stationäre Hospize und 110 Hospiz-
dienste für Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene. Der Bundesver-
bandKinderhospizvertrittihreInter-
essen auf nationaler und internatio-
naler Ebene. „Ich habe durch einen
Bekannten von der Arbeit des Ver-
bands erfahren. Zu wissen, dass ein
Kindvon dieserErdegehen muss,ist
eine der schlimmsten Nachrichten,
diemanalsElternerhaltenkann.Für
die Eltern und für die Kinder ist es
wichtig, dieverbleibende gemeinsa-
me Zeit mit möglichst vielen glückli-
chen Momenten zu füllen. Es ist toll,
dass es Vereine und Institutionen
gibt, die dabei zur Seite stehen. Mir
war gleich klar, dass ich mich da en-
gagieren möchte“, erzählt Andreas
Eckermann. Seit vier Jahren ist er
Botschafter des Bundesverbands
Kinderhospizundunterstütztsodes-
sen Öffentlichkeitsarbeit. Bereits im
Sommer 2018 nahm er an einer ers-
ten Aktion teil, er übernahm eine
Etappe des Kinder-Lebens-Laufs, bei
dem eine symbolische Fackel quer
durch Deutschland von Kinderho-
spiz zu Kinderhospiz getragen wur-
de. Dabei entstand die Idee zu etwas
Größerem: seiner eigenen Benefiz-
Aktion.
Eckermann begann zu planen:
Ein Mann, ein Fahrrad. Einmal quer
durch Deutschland soll es gehen.
Vom südlichsten Punkt Baden-Würt-
tembergs bis zum nördlichsten
Punkt Deutschlands; insgesamt
rund 1.100 Kilometer. „Analog zu
einem Spendenlauf kann man mich
unterstützen“,erklärter.Mindestens
einen Cent pro gefahrenem Kilome-
ter müssen Unterstützer dafür anle-
gen. Das entspricht für die ganze
Touretwa11Euro–einkleinerBetrag,
den fast Jeder aufbringen kann.
„Großspenden sind natürlich auch
immer willkommen“, grinst der
sympathische 35-Jährige. Und jeder
CentdesgespendetenGeldeskommt
auch 1:1 beim Bundesverband Kin-
derhospiz an. „Es ist mir sehr wich-
tig, dass die Leute wissen, dass sie
mir nicht meine private Radtour fi-
nanzieren. Alle anfallenden Kosten
bezahle ich selbst“, betont Ecker-
mann. Seine Reise wird er zudem
nutzen,umauchaufdenBundesver-
band und seine Arbeit aufmerksam
zu machen – durch Gespräche mit
Menschen unterwegs, aber auch
durchintensiveÖffentlichkeitsarbeit
in den lokalen Medien entlang der
Strecke sowie über Soziale Medien.
Vor allem über Facebook und In-
stagram nimmt die Aktion bereits
jetzt ordentlich Fahrt auf. Neben
Freunden und Bekannten aus Ecker-
manns Umfeld werden immer mehr
Leute auch von weiter her darauf
aufmerksam. Zu den Unterstützern
zählen bereits Promis wie KIKA-Mo-
deratorin Jessica Lange, Fußball-Na-
tionalspielerin Laura Benkarth oder
FC Bayern-Stadionsprecher Stephan
Lehmann. Auch Privatleute und Fir-
men aus ganz Deutschland haben
bereits ihre Unterstützung signali-
siert. So gab es auf dem Endinger
Weihnachtsmarkt einen Schupfnu-
delstand, dessen Erlös an Ecker-
manns Aktion geht. Doch die Unter-
stützung von Firmen ist nicht nur fi-
nanziell, sondern teilweise auch
ganz praktisch. „Das Hotel, in dem
ichbeimeinerAnkunftaufSyltüber-
nachten werde, hat angeboten, mir
die Übernachtung zu schenken“, er-
zählt Andreas Eckermann von
einem der zahlreichen tollen Kon-
takte. „Das ist nicht nur supernett.
Das Geld, das ich dadurch spare,
werde ich auch in den Spendentopf
einzahlen“, erklärt er.
Am 31. Juli 2019 macht sich And-
reas Eckermann auf den Weg. Die
siebenMonatebisdahinwillernoch
intensivnutzen.Ertrainiertregelmä-
ßig, um für die 1.100 Kilometer lange
Strecke fit zu sein. Und natürlich
wird er auch weiter die Werbetrom-
mel rühren, um möglichst viele Un-
terstützer zusammenzubekommen.
Sie wollen ebenfalls als Spender mit
dabei sein? Infos gibt es unter
www.spendenradtour.de sowie di-
rekt bei Andreas Eckermann unter
Telefon 0171 / 5229925.
Der Bundesverband
Kinderhospiz
Der Bundesverband Kinderhospiz
macht sich seit 16 Jahren für die
weit über 40.000 Familien in
Deutschland stark, die ein unheil-
bar lebensverkürzend erkranktes
Kind in ihrer Mitte haben. Er ist
Dachverband für mehr als 120 am-
bulante und stationäre Kinderho-
spizeinrichtungen in Deutschland
und vertritt deren Interessen. Als
Fachverband ist er zudem An-
sprechpartner für Politik, Wissen-
schaft, Medizin, Kostenträger, Eh-
renamtliche, Förderer und Spen-
der. Mit seinem vielschichtigen
AngebotleistetderBundesverband
Kinderhospiz zum einen direkte
Hilfe und Unterstützung für die be-
troffenen Familien und schafft zum
anderen langfristige, dauerhafte
und nachhaltige strukturelle Ver-
besserungen für die Kinderhospiz-
arbeit in Deutschland. Neben der
materiellenundfinanziellenUnter-
stützung der betroffenen Familien
ist der Bundesverband Kinderho-
spiz über das OSKAR-Sorgentele-
fon (0800 / 88884711) rund um die
Uhr 365 Tage im Jahr kostenlos und
anonym für Betroffene und alle
Menschen erreichbar, die mit dem
Tabuthema „Kind und Sterben“
konfrontiert sind, auch für Men-
schen in Trauer. Weitere Infos gibt
es unter www.bundesverband-
kinderhospiz.de.
Jugendweihnachtsfeier des TV Bahlingen Nikolaus-Besuch bei den Turnkindern
Futsal-Zwischenrundenturnier
Bötzingen (dht). Die Jugendabtei-
lung des FC Bötzingen (FCB) führte
in der Sporthalle kürzlich im Rah-
men der Futsal-Jugendbezirksmeis-
terschaften Freiburg ein Zwischen-
rundenturnier durch.
45 Mannschaften von der E- bis zur
A-Jugend trugen in Vierer- oder Fünf-
ergruppen Spiele in der Halle aus.
MitdabeiwarendieC-undD-Jugend-
mannschaften der SG Bötzin-
gen/Eichstetten. Beide Teams hatten
sich am Wochenende zuvor für das
Jugend-Futsal-Turnier in Bötzingen
qualifiziert.
Leider konnten sich jedoch beide
FCB-Mannschaften nicht qualifizie-
ren und schieden mit nur zwei bezie-
hungsweise drei Punkten aus. Für
dienächsteRundequalifiziertensich
in den elfVorrundengruppenjeweils
Beide FCB-Mannschaften bleiben glücklos
die ersten zwei beziehungsweise
drei Teams.
Spitzenteams auf Platz eins wa-
ren der SC Freiburg, FC Denzlingen,
SV Au-Wittnau, FC Buchholz, SV
Breisach, Freiburger FC, FT Freiburg,
JFV Tuniberg und die SG Freiburg
St. Georgen. Für das leibliche Wohl
sorgte an beiden Turniertagen in der
Cafeteria wie immer die Jugendab-
teilung, geführt von Jugendleiter Tilo
Feix.
Jahresabschluss bei den TVE Judokas
Ein Mann, ein Fahrrad und eine tolle Mission: Andreas Eckermann trainiert
fleißig für die Tour im kommenden Sommer. Fotos: WZO
Stefan Ermisch und seine Tochter Jasmin verkauften an ihrem Stand auf
dem Endinger Weihnachtsmarkt Schupfnudeln für Andreas Eckermanns
Aktion (von rechts).
Bahlingen. Vor Kurzem veranstaltete der Jugendvorstand des TV Bahlingen die Jugendweihnachtsfeier in
der Silberberghalle. In acht Programmpunkten zeigten die Kinder des Eltern-Kind-Turnens vom Vorschul-
turnen bis hin zur Leistungsriege ihr Können. Zwei Tanzeinlagen rundeten das Programm ab. Am Ende des
Programms erschien der Nikolaus und überreichte allen Kindern ein Geschenk. Foto: TVB
Bötzingen. Der Nikolaus und seinKnecht Ruprecht besuchten kürzlich die Kinder des TV Bötzingen in ihren
Turnstunden. Die Eltern-Kind-Gruppen, die Kindergruppen, die Förderriegen und die Schülergruppe (erste
bisvierteKlasse)zeigtenihnenihreturnerischenKünste-wasKnechtRuprechtsobegeisterte,dassergleich
mitturnte. Die Kinder erhielten anschließend als Belohnung eine Überraschung. Foto: TVB
Packende Spielszenen waren geboten. Foto: Horst David
Endingen. Am vergangenen Dienstag konnten 19 Judokas des TVE ihre Prüfung zum nächst-höheren Kyu-
Grad (Gürtel) erfolgreich ablegen. Die Prüfung wurde von den Prüfern Martin Wolter (TV Endingen) und
Manfred Renning (TV Denzlingen) durchgeführt. Foto: Verein
16. August 2019 . Ausgabe 33
4 | ENDINGEN INFOS Kaiserstühler Wochenbericht
Apotheken-Notdienst im Bereich
NördlicherKaiserstuhl:DerNotdienst
der Apotheken erfolgt im täglichen
Wechsel. Dienstbereitschaft von 8.30
Uhr bis 8.30 Uhr des folgenden Tages.
Freitag, 16.8., Mithras-Apotheke,
Hauptstr. 16, Riegel, Tel. 07642/7820.
Samstag, 17.8., St. Blasius-Apotheke,
Hauptstr. 16, Wyhl, Tel. 07642/7183.
Sonntag, 18.8., Maria-Sand-Apo-
theke,Bismarckstr.19B,Herbolzheim,
Tel. 07643/3338888.
Montag, 19.8., Üsenberg-Apotheke
Kenzingen, Eisenbahnstr. 45, Ken-
zingen, Tel. 07644/6178.
Dienstag, 20.8., Tulla-Apotheke,
Kirchstr. 12, Rheinhausen-Oberhau-
sen, Tel. 07643/6511.
Mittwoch, 21.8., Brunnen-Apotheke,
Hauptstr. 72, Herbolzheim, Tel.
07643/4414.
Donnerstag, 22.8., Stadt-Apotheke,
Hauptstr. 41, Endingen, Tel.
07642/8056.
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Den
ärztlichen Bereitschaftsdienst erfah-
ren Sie unter der Tel.-Nr. 116 117.
Zentrale Notfallpraxis: ImKreiskran-
kenhaus Emmendingen, Gartenstr.
44. Die zentrale Notfallpraxis ist am
Montag, Dienstag und Donnerstag
von 19 bis 22 Uhr, am Mittwoch und
Freitagvon16bis22UhrundanSams-
tagen, Sonn- und Feiertagen von 8 bis
22 Uhr geöffnet. Patienten können oh-
ne vorherige Anmeldung zu den Öff-
nungszeiten in die Notfallpraxis nach
Emmendingen kommen.
Notfallpraxis für Kinder: St. Josefs-
krankenhaus, Sautierstr. 1, Freiburg.
Öffnungszeiten: Montag bis Donners-
tag: 19 bis 22.30 Uhr, Freitag: 16 bis
22.30 Uhr, Samstag, Sonntag und Fei-
ertag: 8 bis 22.30 Uhr. Tel.
0180/6076111.
Augen-Notfallpraxis: Universitäts-Au-
genklinik, Killianstr. 5, Freiburg. Öff-
nungszeiten: Montag, Dienstag und
Donnerstag: 19 bis 22 Uhr, Mittwoch:
13 bis 22 Uhr, Freitag: 16 bis 22 Uhr,
Samstag, Sonntag und Feiertag: 8 bis
22 Uhr. Tel. 0180/6075311.
Tierärztlicher Notfalldienst:
Falls der zuständige Tierarzt nicht er-
reichbar ist, versieht den tierärztli-
chen Notfalldienst für Kleintiere an
diesem Wochenende
Dr. Kneucker, Denzlingen, Tel.
07666/7868 (Kleintier) und Dr. Rud-
loff, Elzach, Tel. 07682/290 (Großtier),
der Notfalldienst für Großtiere wird
am Sonntag in der Zeit von 10-18 Uhr
versehen.
Zahnärztlicher Notfalldienst im Kreis
Emmendingen: In dringenden Notfäl-
len ist der zahnärztliche Notfalldienst
unter der Rufnummer 0180/3222555-
70 zu erfahren. Sprechstunden in der
Praxisvon10–11Uhrundvon16-17Uhr.
Telefonseelsorge: Jederzeit vertrau-
lich, anonym, Tel. 0800/1110111 od.
0800/1110222.
Notruf-Fax an die Rettungs- und Feu-
erwehrleitstelle: Fax. 07641/4601-77
(nurfürschwerhörige,taube,gehörlo-
se und sprachgeschädigte Personen).
Fachstelle Sucht, Beratung-Behand-
lung-Prävention: Endingen, Hauptstr.
15, Sprechstunden 9-12 Uhr, Tel.
07642/926886, sonst Emmendingen,
Hebelstr. 27, Tel. 07641/933589-0, Mo.-
Fr.8-12Uhrund13-16Uhr,Di.ab11Uhr,
Mi. bis 18 Uhr, Erstsprechstunden Mi.
16-17 Uhr und Do. 11-12 Uhr, fs-emmen-
dingen@bw-lv.de.
Jugend- und Drogenberatungsstelle
„emma“, Liebensteinstr. 11, 79312 Em-
mendingen, Tel.: 07641/41970, e-mail:
emma@agj-freiburg.de, Öffnungszei-
ten: Mo–Fr: 9–13 und 14–16 Uhr, Di–Do:
bis18Uhr.SofortigeBeratungistjeder-
zeit während der Öffnungszeit mög-
lich.
Weisser-Ring e.V.: Hilfe für Opfer von
Gewalttaten. Tel. 07642/9076825.
THW-Notrufnummer: Tel. 07641/2181.
EnBW Regional AG: Störungsmelde-
stelle Tel. 0800/36 29 477
Ambulante Hospizgruppe Endingen:
Information und Beratung. Tel.
07642/4926.
Kinder- und Jugendtrauergruppe En-
dingen: Information und Beratung,
Tel. 07642/4926.
Wallfahrtskirche(Wa)Endingenund
St. Peter (StP)
Sa., 17.8. Wa 10.30 Uhr Beichte. So.,
18.8. StP Eucharistiefeier. Fr., 23.8.
Wa 11 Uhr Eucharistische Anbetung;
StP 19 Uhr Eucharistiefeier
St. Vitus Amoltern
So., 18.8., 9 Uhr Eucharistiefeier mit
Kräuterweihe. Mo., 19.8., 19 Uhr
Abendlob. Mi., 21.8., 19 Uhr Eucha-
ristiefeier. Do., 22.8., Dreifaltigkeits-
kapelle 19 Uhr Kontemplatives
Schweigegebet
St. Petronilla Kiechlinsbergen
So., 18.8., Winzersaal 10.30 Uhr
Wort-Gottes-Feier mit Kräuterweihe.
Di., 20.8. Winzersaal 18.30 Uhr Eu-
charistiefeier
St. Martin Riegel/Bahlingen
Sa., 17.8. Riegel St. Martin Eucha-
ristiefeier am Vorabend. Mi., 21.8.
Riegel Seniorenwohnanlage 15 Uhr
Andacht
Altenpflegeheim St. Katharina En-
dingen
So.,18.8.9.30UhrWort-Gottes-Feier
mit Kommunionausteilung. Do.,
22.8., 15.30 Uhr Eucharistiefeier
St. Martin Sasbach
Sa., 17.8. Litzelberg 7.30 Uhr Heilige
Messe. So., 18.8. St. Martin 10 Uhr
Sonntagsgottesdienst. Mo., 19.8. Lit-
zelberg 19 Uhr Heilige Messe. Mi.,
21.8. Litzelberg 7.30 Uhr Heilige
Messe. Fr., 23.8. St. Martin 19 Uhr
Heilige Messe
Rosenkranz:SonntagbisDonnerstag
19Uhr,Freitag18.30Uhr;Rosenkranz
a. d. Litzelberg: Mittwoch und Sonn-
tag 15 Uhr.
St. Cosmas und Damian Jechtingen
So., 18.8., 8.30 Uhr Sonntagsgottes-
dienst. Di., 20.8. 19 Uhr Heilige Mes-
se
Rosenkranzgebet: täglich 17 Uhr, au-
ßer Dienstag 18.30 Uhr.
St. Blasius Wyhl
Sa., 17.8., 18 Uhr Sonntagsgottes-
dienst am Vorabend. Do., 22.8., 19
Uhr Heilige Messe
Rosenkranzgebet: täglich 18.25 Uhr.
Endingen/Forchheim
Sa.,17.8.,Kath.KircheForchheim10
Uhr Evang. Trauung von Heike und
Matthias Böcherer und Taufe von
Marie Böcherer (Präd. Waltraud
Stöcklin)
Königschaffhausen
So., 18.8., 10.15 Uhr Regionalgottes-
dienst mit Abendmahl; 18 Uhr Offe-
ner Gottesdienst im Gemeindehaus
in Königschaffhausen
Neuapostolische Kirche
Gottesdienstzeiten in
Bötzingen (Markgrafenstr. 8) und
Breisach (derzeit in Kapelle St. Vere-
na in Breisach-Hochstetten, Kirch-
weg): So., 9.30 Uhr; Mi., 20 Uhr.
Emmendingen (Roethestr. 2) So.,
9.30 Uhr. Teningen-Köndringen (Am
Hungerberg 21): Mi., 20 Uhr.
Jehovas Zeugen Endingen (Holder-
ackerstraße 7)
Freitag, 19 Uhr Leben und Dienstzu-
sammenkunft. Sonntag, 17 Uhr Vor-
trag für die Öffentlichkeit, anschlie-
ßend Betrachten des Wachtturms.
Endingen (ihy). Nach elf Tagen,
1.220 Kilometern und unzähligen
Begegnungen war es geschafft –
Andreas Eckermann erreichte am
vergangenen Sonntag wie geplant
das Ziel seiner Spendenradtour am
nördlichsten Punkt Deutschlands.
Auf dem letzten Stück seiner Tour
schlosssichderKreis.AufSyltwurde
der Endinger Spendenradler von ei-
nigen Begleitern der ersten Etappe
sowie weiteren Unterstützern aus
der Heimat begrüßt.Zusammen ging
es dann bei Regen und Sturm über
die Insel bis nach Westerland, wo
auch Andreas’ Frau Simone dazu-
stieß. Für die letzte Etappe war im
Vorfeld nochmal ordentlich die Wer-
betrommel gerührt worden. Sogar
das Sylter Fernsehen hatte darüber
berichtet und zum Mitfahren aufge-
rufen. Und so machte sich Andreas
mit 12 Begleitern auf durch die wun-
derschöne Sylter Landschaft mit blü-
henden Heidekraut-Feldern zum El-
lenbogen. Der letzte Kilometer zum
nördlichstenPunktwurdedannüber
den Sand per Fuß bewältigt. Am Ziel
angekommen gab Andreas Ecker-
mann unter großem Applaus die
Spendensumme bekannt – 72.655
Eurowaren insgesamt zusammenge-
kommen. Am Dienstag wurde der
Kaputt, aber rundum zufrieden
Spendenradler Andreas Eckermann zog Bilanz – Über 74.000 Euro kamen zusammen
Spendenradler mit einem kleinen
Empfang im Henri’s wieder zuhause
begrüßt.AuchSabineKraftvomBun-
desverband Kinderhospiz war wie-
derdabei.AmMittwochzogAndreas
mit dem Kaiserstühler Wochenbe-
richt Bilanz über das Erlebte:
Andreas, wie geht es Dir? Konntest
Du Dich schon ein bisschen erholen?
Erholen würde ich nicht unbedingt
sagen. Die restlichen zwei Tage auf
Sylt waren sehr schön, aber ich wur-
de zu meiner eigenen Überraschung
tatsächlichoftaufderStraßeerkannt
und angesprochen. Da war das also
quasi eine kleine Verlängerung der
PR-Tour für den Bundesverband Kin-
derhospiz.
Wie lief es aus Deiner Sicht?
Insgesamt bin ich froh, dass alles so
gut gelaufen ist, auch wenn ich noch
ziemlich kaputt bin. Körperlich habe
ich tatsächlich kaum Probleme ge-
habt.Waseheranstrengendwar,wa-
ren die vielen Termine. Zusammen-
gezählt habe ich auf der Tour rund
100 Mal irgendwo Station gemacht,
um die Kinderhospizarbeit bekann-
ter zu machen – in Rathäusern, mit
Zeitungsinterviews oder bei sonsti-
gen Treffen mit Menschen unter-
wegs. Dadurch war ich oft 11 bis 12
StundenproEtappeunterwegs.Aber
für den guten Zweck habe ich das
sehr gerne gemacht und hoffe, dass
das Thema auch nachhaltig in den
Köpfen bleibt.
Was konntest Du für Dich persönlich
aus der Spendenradtour mitneh-
men?
Ich habe festgestellt, dass wir in
einem wunderschönen Land leben.
Es gibt in Deutschland so viele tolle
Ecken,diemansonstbeimDurchfah-
ren weniger wahrnimmt. Es lohnt
sich,dasLandaufdemFahrradzuer-
kunden. Und die Radwege sind we-
sentlich besser ausgebaut als ich im
Vorfeld gedacht hätte.
DasemotionalsteErlebniswaraufje-
den Fall der Besuch im Kinderhospiz
in Bielefeld. Da wurde mir noch ein-
mal richtig deutlich für was und vor
allem für wen ich das hier mache.
Die Familien der Kinder mit lebens-
verkürzenden Erkrankungen haben
wirklich jede Unterstützung ver-
dient, die sie bekommen können.
Man sollte sich wirklich immer wie-
der bewusst machen, wie gut es
einem geht, wenn alle gesund sind.
Du hast eine unglaubliche Spenden-
summe gesammelt!
Ja, die Höhe des Betrags hatte ich zu
Beginn der Vorbereitungen tatsäch-
lich nicht erwartet. Und was noch
schöner ist: Die Aktion wirkt nach.
Es trudeln immer noch Spenden auf
dem Konto ein. Mittlerweile liegt die
Gesamtsummebeiüber74.000Euro.
Und die Trikot-Versteigerung steht ja
noch aus…
Ja, das Trikot von Schalke 04 mit den
Unterschriften der gesamten Mann-
schaft wird demnächst noch verstei-
gert. Wer sich dafür interessiert, soll-
te meine Webseite www.spenden-
radtour.de oder die Social-Media-Ka-
näle imAuge behalten. Dortwird die
Aktion entsprechend bekannt ge-
geben.
Wie geht es jetzt für Dich weiter?
Jetzt ist erstmal Urlaub mit meiner
Familie angesagt. Und dann schauen
wir mal. Die letzte Aktion für den
Bundesverband Kinderhospiz wird
die Spendenradtour bestimmt nicht
gewesen sein …
Königschaffhausen (vj). Auch mit-
ten in der Urlaubszeit verhallte der
Ruf nach dringend benötigten Blut-
spenden zugunsten Schwerkran-
ker und Verletzter nicht.
262 Spendenwillige, darunter 12
Erstspender, kamen kürzlich für
diesen Zweck in die Weinberghalle.
Unterstützt wurden die acht haupt-
amtlichen Mitarbeiter des Blutspen-
262 Spendenwillige kamen
Marian-Blattmann-Gedächtnisblutspende: Gute Resonanz
dedienstes von 18 ehrenamtlich tä-
tigen Mitgliedern des DRK-Ortsver-
eins bei den Anmeldungsformalitä-
ten, Betreuung der Spender und
beim Herrichten des leckeren Buf-
fets. Gewidmet war diese Blutspen-
deaktion dem 2018 nach langem
Kampf gegen die Leukämie verstor-
benen 12-jährigen Marian Blatt-
mann aus dem Glottertal. Seine
Mutter war bei der Spendenaktion
vor Ort und wies dabei auch auf die
Möglichkeit des Stammzellenspen-
dens hi, wozu sich auch etliche be-
reit erklärten. Bei 13 Rückstellungen
gabesletztlich249neueBlutkonser-
ven. Erfreut darüber zeigte sich
DRK-Ortsvereins-Vorsitzender Ha-
rald Birmelin, zumal es bei der
jüngsten Aktion 50 Blutbeutel mehr
waren als beim entsprechenden
Termin im Sommer 2018.
Schwarzwaldverein
Endingen. Der Schwarzwaldverein
bietet am Samstag, 17. August, eine
Wanderung zum Wolfgang-Herbst-Pa-
villon mit gemütlichem Beisammen-
sein an. Vesper ist mitzubringen, die
Führung hat Günther Weise. Treff-
punkt ist um 17.30 Uhr bei der Metzge-
rei Dirr in der Königschaffhauser Stra-
ße. Infos unter Telefon 07642 / 5042.
Pflegestützpunkt
macht Pause
Endingen. In der Ferienzeit fallen die
Vor-Ort-Sprechstunden des Pflege-
stützpunktes in Endingen am Diens-
tag, 27. August, und am Dienstag, 3.
September,aus.IndieserZeitkönnen
sich Betroffene und Angehörige an
den Pflegestützpunkt des Landrats-
amtesinEmmendingen,Markgrafen-
straße 8, Telefon 07641 / 4513091, E-
Mail pflegestuetzpunkt@landkreis-
emmendingen.de wenden.
IMPRESSUM
HERAUSGEBER:
Wochenzeitungen am Oberrhein
Verlags-GmbH, Denzlinger Straße 42,
79312 Emmendingen, Tel. (0 76 41) 93 80-0
redaktion@kaiserstuehler-wochenbericht.de
anzeigen@kaiserstuehler-wochenbericht.de
Ein Unternehmen der
GESCHÄFTSFÜHRUNG:
Clemens Merkle
REDAKTIONSLEITUNG:
Ines Heiny
ERSCHEINUNGSWEISE: freitags
AUFLAGE: 19.775 Exemplare
DRUCK UND VERSAND:
Freiburger Druck GmbH & Co. KG
Der Nachdruck ist nur mit schriftlicher Ge-
nehmigung des Verlages gestattet. Keine
Haftung für unverlangt eingesandtes Text-
und Bildmaterial. Es gilt die Anzeigenpreis-
liste Nr. 15 vom 1. Januar 2019.
Notdienstübersicht ™
WochenBerichtWochenBericht
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Redaktion Telefon (07641) 9380-12
Fax (07641) 9380-10
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Redaktionsschluss mittwochs, 18 Uhr
Redaktionsleitung Ines Heiny
Anzeigen Telefon (07641) 9380-51 + 52
Fax (07641) 9380-50
E-Mail anzeigen@kaiserstuehler-wochenbericht.de
Anzeigenschluss mittwochs, 17 Uhr
Werbeberatung Beate Walz
Tel. (07641) 9380-43, Fax 9380-943
E-Mail: walz@wzo.de
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E-Mail: herget@wzo.de
Zustellung Telefon (07641) 9380-0
Fax (07641) 9380-30
E-Mail zustellung@wzo.de
Verlagsadresse WochenZeitungen am Oberrhein Verlags GmbH
Denzlinger Straße 42, 79312 Emmendingen
Telefon (07641) 9380-0
Öffnungszeiten: Mo.–Do. 8–12 und 13–17 Uhr,
Fr. 8–13.30 Uhr
Postanschrift Postfach 1327, 79303 Emmendingen
Geschäftsstellen Endingen: Vollherbst-Koch, Hauptstr. 72
Internet www.wzo.de
KatholischeGottesdienste | kirchl. Veranstaltungen
EvangelischeGottesdienste | kirchl. Veranstaltungen
SonstigeGottesdienste | kirchl. Veranstaltungen
Auch auf der letzten Etappe hatte der Spendenradler vielen Begleiter.
Fotos: Florian Bauer
Durch die Dünen ging es zum nörd-
lichsten Punkt Deutschlands auf
Sylt. Im Henri’s wurde Andreas zuhause willkommen geheißen. Foto: Martin Bos
Der Erfolg hatte eine Zahl: 262 Spendenwillige kamen. Foto: Johannes Vogel

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Spendenradtour 2018/19

  • 1. 21. Dezember 2018 . Ausgabe 51 26 | SPORT Kaiserstühler Wochenbericht Ein Mann, ein Fahrrad und eine tolle Mission Region (ihy). Zum Jahreswechsel schmieden Viele Pläne. Was soll das kommende Jahr für einen bringen? Welche Ziele möchte man errei- chen? So entstehen die guten Vor- sätze, die jeder Einzelne mehr oder weniger erfolgreich in die Tat um- setzt. Ganz besondere Pläne hat Andreas Eckermann. Der Endinger wird sich im kommenden Sommer mit dem Fahrrad auf den Weg ma- chen. 1.100 Kilometer – von Gren- zach-Wyhlen bis nach Sylt – durch- quert er die Republik, um zum einen Spenden für den Bundesverband Kinderhospiz zu sammeln und zum anderen auf die wichtige Arbeit des Verbands aufmerksam zu machen. Mit dem Begriff Hospiz verbinden dieMeistendieBegleitungtödlicher- krankter Menschen auf den letzten Schritten des Sterbeprozesses. Bei Erwachsenen mag das so stimmen, die Arbeit von Kinderhospizen setzt aber viel früher an. Sie umfasst am- bulante und stationäre Betreuung für unheilbar und lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie auch für deren Eltern und Ge- schwister. Denn durch die häufig in- tensivePflegedeserkranktenKindes kommen im Alltag die Entlastung derElternunddieZuwendungandie Geschwister meist zu kurz. Ambu- lante Kinderhospizdienste begleiten das schwerkranke Kind und seine Familie im häuslichen Bereich. Sta- tionäre Kinderhospize bieten hinge- gen einen Ort, der Familien mit einem lebensbegrenzt erkrankten KindeineAuszeitvomschwerbelas- teten Alltag ermöglicht. Bei diesem gemeinsamen Aufenthalt kann sich die Familie in einer geborgenen und wertschätzenden Atmosphäre ent- spannen und erholen. Die Beglei- tung der Familien kann über einen Mit einer Radtour quer durch Deutschland unterstützt Andreas Eckermann den Bundesverband Kinderhospiz langen Zeitraum gehen - Monate oder Jahre - und endet nicht mit dem Tod des erkrankten Kindes. Zur Kin- derhospizarbeit zählt neben der Le- bens- und Sterbebegleitung auch eine Trauerbegleitung der betroffe- nen Familien. In Deutschland gibt es 17 stationäre Hospize und 110 Hospiz- dienste für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Der Bundesver- bandKinderhospizvertrittihreInter- essen auf nationaler und internatio- naler Ebene. „Ich habe durch einen Bekannten von der Arbeit des Ver- bands erfahren. Zu wissen, dass ein Kindvon dieserErdegehen muss,ist eine der schlimmsten Nachrichten, diemanalsElternerhaltenkann.Für die Eltern und für die Kinder ist es wichtig, dieverbleibende gemeinsa- me Zeit mit möglichst vielen glückli- chen Momenten zu füllen. Es ist toll, dass es Vereine und Institutionen gibt, die dabei zur Seite stehen. Mir war gleich klar, dass ich mich da en- gagieren möchte“, erzählt Andreas Eckermann. Seit vier Jahren ist er Botschafter des Bundesverbands Kinderhospizundunterstütztsodes- sen Öffentlichkeitsarbeit. Bereits im Sommer 2018 nahm er an einer ers- ten Aktion teil, er übernahm eine Etappe des Kinder-Lebens-Laufs, bei dem eine symbolische Fackel quer durch Deutschland von Kinderho- spiz zu Kinderhospiz getragen wur- de. Dabei entstand die Idee zu etwas Größerem: seiner eigenen Benefiz- Aktion. Eckermann begann zu planen: Ein Mann, ein Fahrrad. Einmal quer durch Deutschland soll es gehen. Vom südlichsten Punkt Baden-Würt- tembergs bis zum nördlichsten Punkt Deutschlands; insgesamt rund 1.100 Kilometer. „Analog zu einem Spendenlauf kann man mich unterstützen“,erklärter.Mindestens einen Cent pro gefahrenem Kilome- ter müssen Unterstützer dafür anle- gen. Das entspricht für die ganze Touretwa11Euro–einkleinerBetrag, den fast Jeder aufbringen kann. „Großspenden sind natürlich auch immer willkommen“, grinst der sympathische 35-Jährige. Und jeder CentdesgespendetenGeldeskommt auch 1:1 beim Bundesverband Kin- derhospiz an. „Es ist mir sehr wich- tig, dass die Leute wissen, dass sie mir nicht meine private Radtour fi- nanzieren. Alle anfallenden Kosten bezahle ich selbst“, betont Ecker- mann. Seine Reise wird er zudem nutzen,umauchaufdenBundesver- band und seine Arbeit aufmerksam zu machen – durch Gespräche mit Menschen unterwegs, aber auch durchintensiveÖffentlichkeitsarbeit in den lokalen Medien entlang der Strecke sowie über Soziale Medien. Vor allem über Facebook und In- stagram nimmt die Aktion bereits jetzt ordentlich Fahrt auf. Neben Freunden und Bekannten aus Ecker- manns Umfeld werden immer mehr Leute auch von weiter her darauf aufmerksam. Zu den Unterstützern zählen bereits Promis wie KIKA-Mo- deratorin Jessica Lange, Fußball-Na- tionalspielerin Laura Benkarth oder FC Bayern-Stadionsprecher Stephan Lehmann. Auch Privatleute und Fir- men aus ganz Deutschland haben bereits ihre Unterstützung signali- siert. So gab es auf dem Endinger Weihnachtsmarkt einen Schupfnu- delstand, dessen Erlös an Ecker- manns Aktion geht. Doch die Unter- stützung von Firmen ist nicht nur fi- nanziell, sondern teilweise auch ganz praktisch. „Das Hotel, in dem ichbeimeinerAnkunftaufSyltüber- nachten werde, hat angeboten, mir die Übernachtung zu schenken“, er- zählt Andreas Eckermann von einem der zahlreichen tollen Kon- takte. „Das ist nicht nur supernett. Das Geld, das ich dadurch spare, werde ich auch in den Spendentopf einzahlen“, erklärt er. Am 31. Juli 2019 macht sich And- reas Eckermann auf den Weg. Die siebenMonatebisdahinwillernoch intensivnutzen.Ertrainiertregelmä- ßig, um für die 1.100 Kilometer lange Strecke fit zu sein. Und natürlich wird er auch weiter die Werbetrom- mel rühren, um möglichst viele Un- terstützer zusammenzubekommen. Sie wollen ebenfalls als Spender mit dabei sein? Infos gibt es unter www.spendenradtour.de sowie di- rekt bei Andreas Eckermann unter Telefon 0171 / 5229925. Der Bundesverband Kinderhospiz Der Bundesverband Kinderhospiz macht sich seit 16 Jahren für die weit über 40.000 Familien in Deutschland stark, die ein unheil- bar lebensverkürzend erkranktes Kind in ihrer Mitte haben. Er ist Dachverband für mehr als 120 am- bulante und stationäre Kinderho- spizeinrichtungen in Deutschland und vertritt deren Interessen. Als Fachverband ist er zudem An- sprechpartner für Politik, Wissen- schaft, Medizin, Kostenträger, Eh- renamtliche, Förderer und Spen- der. Mit seinem vielschichtigen AngebotleistetderBundesverband Kinderhospiz zum einen direkte Hilfe und Unterstützung für die be- troffenen Familien und schafft zum anderen langfristige, dauerhafte und nachhaltige strukturelle Ver- besserungen für die Kinderhospiz- arbeit in Deutschland. Neben der materiellenundfinanziellenUnter- stützung der betroffenen Familien ist der Bundesverband Kinderho- spiz über das OSKAR-Sorgentele- fon (0800 / 88884711) rund um die Uhr 365 Tage im Jahr kostenlos und anonym für Betroffene und alle Menschen erreichbar, die mit dem Tabuthema „Kind und Sterben“ konfrontiert sind, auch für Men- schen in Trauer. Weitere Infos gibt es unter www.bundesverband- kinderhospiz.de. Jugendweihnachtsfeier des TV Bahlingen Nikolaus-Besuch bei den Turnkindern Futsal-Zwischenrundenturnier Bötzingen (dht). Die Jugendabtei- lung des FC Bötzingen (FCB) führte in der Sporthalle kürzlich im Rah- men der Futsal-Jugendbezirksmeis- terschaften Freiburg ein Zwischen- rundenturnier durch. 45 Mannschaften von der E- bis zur A-Jugend trugen in Vierer- oder Fünf- ergruppen Spiele in der Halle aus. MitdabeiwarendieC-undD-Jugend- mannschaften der SG Bötzin- gen/Eichstetten. Beide Teams hatten sich am Wochenende zuvor für das Jugend-Futsal-Turnier in Bötzingen qualifiziert. Leider konnten sich jedoch beide FCB-Mannschaften nicht qualifizie- ren und schieden mit nur zwei bezie- hungsweise drei Punkten aus. Für dienächsteRundequalifiziertensich in den elfVorrundengruppenjeweils Beide FCB-Mannschaften bleiben glücklos die ersten zwei beziehungsweise drei Teams. Spitzenteams auf Platz eins wa- ren der SC Freiburg, FC Denzlingen, SV Au-Wittnau, FC Buchholz, SV Breisach, Freiburger FC, FT Freiburg, JFV Tuniberg und die SG Freiburg St. Georgen. Für das leibliche Wohl sorgte an beiden Turniertagen in der Cafeteria wie immer die Jugendab- teilung, geführt von Jugendleiter Tilo Feix. Jahresabschluss bei den TVE Judokas Ein Mann, ein Fahrrad und eine tolle Mission: Andreas Eckermann trainiert fleißig für die Tour im kommenden Sommer. Fotos: WZO Stefan Ermisch und seine Tochter Jasmin verkauften an ihrem Stand auf dem Endinger Weihnachtsmarkt Schupfnudeln für Andreas Eckermanns Aktion (von rechts). Bahlingen. Vor Kurzem veranstaltete der Jugendvorstand des TV Bahlingen die Jugendweihnachtsfeier in der Silberberghalle. In acht Programmpunkten zeigten die Kinder des Eltern-Kind-Turnens vom Vorschul- turnen bis hin zur Leistungsriege ihr Können. Zwei Tanzeinlagen rundeten das Programm ab. Am Ende des Programms erschien der Nikolaus und überreichte allen Kindern ein Geschenk. Foto: TVB Bötzingen. Der Nikolaus und seinKnecht Ruprecht besuchten kürzlich die Kinder des TV Bötzingen in ihren Turnstunden. Die Eltern-Kind-Gruppen, die Kindergruppen, die Förderriegen und die Schülergruppe (erste bisvierteKlasse)zeigtenihnenihreturnerischenKünste-wasKnechtRuprechtsobegeisterte,dassergleich mitturnte. Die Kinder erhielten anschließend als Belohnung eine Überraschung. Foto: TVB Packende Spielszenen waren geboten. Foto: Horst David Endingen. Am vergangenen Dienstag konnten 19 Judokas des TVE ihre Prüfung zum nächst-höheren Kyu- Grad (Gürtel) erfolgreich ablegen. Die Prüfung wurde von den Prüfern Martin Wolter (TV Endingen) und Manfred Renning (TV Denzlingen) durchgeführt. Foto: Verein
  • 2. 16. August 2019 . Ausgabe 33 4 | ENDINGEN INFOS Kaiserstühler Wochenbericht Apotheken-Notdienst im Bereich NördlicherKaiserstuhl:DerNotdienst der Apotheken erfolgt im täglichen Wechsel. Dienstbereitschaft von 8.30 Uhr bis 8.30 Uhr des folgenden Tages. Freitag, 16.8., Mithras-Apotheke, Hauptstr. 16, Riegel, Tel. 07642/7820. Samstag, 17.8., St. Blasius-Apotheke, Hauptstr. 16, Wyhl, Tel. 07642/7183. Sonntag, 18.8., Maria-Sand-Apo- theke,Bismarckstr.19B,Herbolzheim, Tel. 07643/3338888. Montag, 19.8., Üsenberg-Apotheke Kenzingen, Eisenbahnstr. 45, Ken- zingen, Tel. 07644/6178. Dienstag, 20.8., Tulla-Apotheke, Kirchstr. 12, Rheinhausen-Oberhau- sen, Tel. 07643/6511. Mittwoch, 21.8., Brunnen-Apotheke, Hauptstr. 72, Herbolzheim, Tel. 07643/4414. Donnerstag, 22.8., Stadt-Apotheke, Hauptstr. 41, Endingen, Tel. 07642/8056. Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erfah- ren Sie unter der Tel.-Nr. 116 117. Zentrale Notfallpraxis: ImKreiskran- kenhaus Emmendingen, Gartenstr. 44. Die zentrale Notfallpraxis ist am Montag, Dienstag und Donnerstag von 19 bis 22 Uhr, am Mittwoch und Freitagvon16bis22UhrundanSams- tagen, Sonn- und Feiertagen von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Patienten können oh- ne vorherige Anmeldung zu den Öff- nungszeiten in die Notfallpraxis nach Emmendingen kommen. Notfallpraxis für Kinder: St. Josefs- krankenhaus, Sautierstr. 1, Freiburg. Öffnungszeiten: Montag bis Donners- tag: 19 bis 22.30 Uhr, Freitag: 16 bis 22.30 Uhr, Samstag, Sonntag und Fei- ertag: 8 bis 22.30 Uhr. Tel. 0180/6076111. Augen-Notfallpraxis: Universitäts-Au- genklinik, Killianstr. 5, Freiburg. Öff- nungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag: 19 bis 22 Uhr, Mittwoch: 13 bis 22 Uhr, Freitag: 16 bis 22 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag: 8 bis 22 Uhr. Tel. 0180/6075311. Tierärztlicher Notfalldienst: Falls der zuständige Tierarzt nicht er- reichbar ist, versieht den tierärztli- chen Notfalldienst für Kleintiere an diesem Wochenende Dr. Kneucker, Denzlingen, Tel. 07666/7868 (Kleintier) und Dr. Rud- loff, Elzach, Tel. 07682/290 (Großtier), der Notfalldienst für Großtiere wird am Sonntag in der Zeit von 10-18 Uhr versehen. Zahnärztlicher Notfalldienst im Kreis Emmendingen: In dringenden Notfäl- len ist der zahnärztliche Notfalldienst unter der Rufnummer 0180/3222555- 70 zu erfahren. Sprechstunden in der Praxisvon10–11Uhrundvon16-17Uhr. Telefonseelsorge: Jederzeit vertrau- lich, anonym, Tel. 0800/1110111 od. 0800/1110222. Notruf-Fax an die Rettungs- und Feu- erwehrleitstelle: Fax. 07641/4601-77 (nurfürschwerhörige,taube,gehörlo- se und sprachgeschädigte Personen). Fachstelle Sucht, Beratung-Behand- lung-Prävention: Endingen, Hauptstr. 15, Sprechstunden 9-12 Uhr, Tel. 07642/926886, sonst Emmendingen, Hebelstr. 27, Tel. 07641/933589-0, Mo.- Fr.8-12Uhrund13-16Uhr,Di.ab11Uhr, Mi. bis 18 Uhr, Erstsprechstunden Mi. 16-17 Uhr und Do. 11-12 Uhr, fs-emmen- dingen@bw-lv.de. Jugend- und Drogenberatungsstelle „emma“, Liebensteinstr. 11, 79312 Em- mendingen, Tel.: 07641/41970, e-mail: emma@agj-freiburg.de, Öffnungszei- ten: Mo–Fr: 9–13 und 14–16 Uhr, Di–Do: bis18Uhr.SofortigeBeratungistjeder- zeit während der Öffnungszeit mög- lich. Weisser-Ring e.V.: Hilfe für Opfer von Gewalttaten. Tel. 07642/9076825. THW-Notrufnummer: Tel. 07641/2181. EnBW Regional AG: Störungsmelde- stelle Tel. 0800/36 29 477 Ambulante Hospizgruppe Endingen: Information und Beratung. Tel. 07642/4926. Kinder- und Jugendtrauergruppe En- dingen: Information und Beratung, Tel. 07642/4926. Wallfahrtskirche(Wa)Endingenund St. Peter (StP) Sa., 17.8. Wa 10.30 Uhr Beichte. So., 18.8. StP Eucharistiefeier. Fr., 23.8. Wa 11 Uhr Eucharistische Anbetung; StP 19 Uhr Eucharistiefeier St. Vitus Amoltern So., 18.8., 9 Uhr Eucharistiefeier mit Kräuterweihe. Mo., 19.8., 19 Uhr Abendlob. Mi., 21.8., 19 Uhr Eucha- ristiefeier. Do., 22.8., Dreifaltigkeits- kapelle 19 Uhr Kontemplatives Schweigegebet St. Petronilla Kiechlinsbergen So., 18.8., Winzersaal 10.30 Uhr Wort-Gottes-Feier mit Kräuterweihe. Di., 20.8. Winzersaal 18.30 Uhr Eu- charistiefeier St. Martin Riegel/Bahlingen Sa., 17.8. Riegel St. Martin Eucha- ristiefeier am Vorabend. Mi., 21.8. Riegel Seniorenwohnanlage 15 Uhr Andacht Altenpflegeheim St. Katharina En- dingen So.,18.8.9.30UhrWort-Gottes-Feier mit Kommunionausteilung. Do., 22.8., 15.30 Uhr Eucharistiefeier St. Martin Sasbach Sa., 17.8. Litzelberg 7.30 Uhr Heilige Messe. So., 18.8. St. Martin 10 Uhr Sonntagsgottesdienst. Mo., 19.8. Lit- zelberg 19 Uhr Heilige Messe. Mi., 21.8. Litzelberg 7.30 Uhr Heilige Messe. Fr., 23.8. 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Teningen-Köndringen (Am Hungerberg 21): Mi., 20 Uhr. Jehovas Zeugen Endingen (Holder- ackerstraße 7) Freitag, 19 Uhr Leben und Dienstzu- sammenkunft. Sonntag, 17 Uhr Vor- trag für die Öffentlichkeit, anschlie- ßend Betrachten des Wachtturms. Endingen (ihy). Nach elf Tagen, 1.220 Kilometern und unzähligen Begegnungen war es geschafft – Andreas Eckermann erreichte am vergangenen Sonntag wie geplant das Ziel seiner Spendenradtour am nördlichsten Punkt Deutschlands. Auf dem letzten Stück seiner Tour schlosssichderKreis.AufSyltwurde der Endinger Spendenradler von ei- nigen Begleitern der ersten Etappe sowie weiteren Unterstützern aus der Heimat begrüßt.Zusammen ging es dann bei Regen und Sturm über die Insel bis nach Westerland, wo auch Andreas’ Frau Simone dazu- stieß. Für die letzte Etappe war im Vorfeld nochmal ordentlich die Wer- betrommel gerührt worden. Sogar das Sylter Fernsehen hatte darüber berichtet und zum Mitfahren aufge- rufen. Und so machte sich Andreas mit 12 Begleitern auf durch die wun- derschöne Sylter Landschaft mit blü- henden Heidekraut-Feldern zum El- lenbogen. Der letzte Kilometer zum nördlichstenPunktwurdedannüber den Sand per Fuß bewältigt. Am Ziel angekommen gab Andreas Ecker- mann unter großem Applaus die Spendensumme bekannt – 72.655 Eurowaren insgesamt zusammenge- kommen. Am Dienstag wurde der Kaputt, aber rundum zufrieden Spendenradler Andreas Eckermann zog Bilanz – Über 74.000 Euro kamen zusammen Spendenradler mit einem kleinen Empfang im Henri’s wieder zuhause begrüßt.AuchSabineKraftvomBun- desverband Kinderhospiz war wie- derdabei.AmMittwochzogAndreas mit dem Kaiserstühler Wochenbe- richt Bilanz über das Erlebte: Andreas, wie geht es Dir? Konntest Du Dich schon ein bisschen erholen? Erholen würde ich nicht unbedingt sagen. Die restlichen zwei Tage auf Sylt waren sehr schön, aber ich wur- de zu meiner eigenen Überraschung tatsächlichoftaufderStraßeerkannt und angesprochen. Da war das also quasi eine kleine Verlängerung der PR-Tour für den Bundesverband Kin- derhospiz. Wie lief es aus Deiner Sicht? Insgesamt bin ich froh, dass alles so gut gelaufen ist, auch wenn ich noch ziemlich kaputt bin. Körperlich habe ich tatsächlich kaum Probleme ge- habt.Waseheranstrengendwar,wa- ren die vielen Termine. Zusammen- gezählt habe ich auf der Tour rund 100 Mal irgendwo Station gemacht, um die Kinderhospizarbeit bekann- ter zu machen – in Rathäusern, mit Zeitungsinterviews oder bei sonsti- gen Treffen mit Menschen unter- wegs. Dadurch war ich oft 11 bis 12 StundenproEtappeunterwegs.Aber für den guten Zweck habe ich das sehr gerne gemacht und hoffe, dass das Thema auch nachhaltig in den Köpfen bleibt. Was konntest Du für Dich persönlich aus der Spendenradtour mitneh- men? Ich habe festgestellt, dass wir in einem wunderschönen Land leben. Es gibt in Deutschland so viele tolle Ecken,diemansonstbeimDurchfah- ren weniger wahrnimmt. Es lohnt sich,dasLandaufdemFahrradzuer- kunden. Und die Radwege sind we- sentlich besser ausgebaut als ich im Vorfeld gedacht hätte. DasemotionalsteErlebniswaraufje- den Fall der Besuch im Kinderhospiz in Bielefeld. Da wurde mir noch ein- mal richtig deutlich für was und vor allem für wen ich das hier mache. Die Familien der Kinder mit lebens- verkürzenden Erkrankungen haben wirklich jede Unterstützung ver- dient, die sie bekommen können. Man sollte sich wirklich immer wie- der bewusst machen, wie gut es einem geht, wenn alle gesund sind. Du hast eine unglaubliche Spenden- summe gesammelt! Ja, die Höhe des Betrags hatte ich zu Beginn der Vorbereitungen tatsäch- lich nicht erwartet. Und was noch schöner ist: Die Aktion wirkt nach. Es trudeln immer noch Spenden auf dem Konto ein. Mittlerweile liegt die Gesamtsummebeiüber74.000Euro. Und die Trikot-Versteigerung steht ja noch aus… Ja, das Trikot von Schalke 04 mit den Unterschriften der gesamten Mann- schaft wird demnächst noch verstei- gert. Wer sich dafür interessiert, soll- te meine Webseite www.spenden- radtour.de oder die Social-Media-Ka- näle imAuge behalten. Dortwird die Aktion entsprechend bekannt ge- geben. Wie geht es jetzt für Dich weiter? Jetzt ist erstmal Urlaub mit meiner Familie angesagt. Und dann schauen wir mal. Die letzte Aktion für den Bundesverband Kinderhospiz wird die Spendenradtour bestimmt nicht gewesen sein … Königschaffhausen (vj). Auch mit- ten in der Urlaubszeit verhallte der Ruf nach dringend benötigten Blut- spenden zugunsten Schwerkran- ker und Verletzter nicht. 262 Spendenwillige, darunter 12 Erstspender, kamen kürzlich für diesen Zweck in die Weinberghalle. Unterstützt wurden die acht haupt- amtlichen Mitarbeiter des Blutspen- 262 Spendenwillige kamen Marian-Blattmann-Gedächtnisblutspende: Gute Resonanz dedienstes von 18 ehrenamtlich tä- tigen Mitgliedern des DRK-Ortsver- eins bei den Anmeldungsformalitä- ten, Betreuung der Spender und beim Herrichten des leckeren Buf- fets. Gewidmet war diese Blutspen- deaktion dem 2018 nach langem Kampf gegen die Leukämie verstor- benen 12-jährigen Marian Blatt- mann aus dem Glottertal. Seine Mutter war bei der Spendenaktion vor Ort und wies dabei auch auf die Möglichkeit des Stammzellenspen- dens hi, wozu sich auch etliche be- reit erklärten. Bei 13 Rückstellungen gabesletztlich249neueBlutkonser- ven. Erfreut darüber zeigte sich DRK-Ortsvereins-Vorsitzender Ha- rald Birmelin, zumal es bei der jüngsten Aktion 50 Blutbeutel mehr waren als beim entsprechenden Termin im Sommer 2018. Schwarzwaldverein Endingen. Der Schwarzwaldverein bietet am Samstag, 17. August, eine Wanderung zum Wolfgang-Herbst-Pa- villon mit gemütlichem Beisammen- sein an. Vesper ist mitzubringen, die Führung hat Günther Weise. Treff- punkt ist um 17.30 Uhr bei der Metzge- rei Dirr in der Königschaffhauser Stra- ße. Infos unter Telefon 07642 / 5042. Pflegestützpunkt macht Pause Endingen. In der Ferienzeit fallen die Vor-Ort-Sprechstunden des Pflege- stützpunktes in Endingen am Diens- tag, 27. August, und am Dienstag, 3. September,aus.IndieserZeitkönnen sich Betroffene und Angehörige an den Pflegestützpunkt des Landrats- amtesinEmmendingen,Markgrafen- straße 8, Telefon 07641 / 4513091, E- Mail pflegestuetzpunkt@landkreis- emmendingen.de wenden. IMPRESSUM HERAUSGEBER: Wochenzeitungen am Oberrhein Verlags-GmbH, Denzlinger Straße 42, 79312 Emmendingen, Tel. 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