Softwareentwicklung mit
Verstand
Jörg Dirbach
jdi@zuehlke.com

Folie 1
29. Januar 2014

Jörg Dirbach
© Zühlke 2014
Jörg Dirbach
Business Unit Manager, Chief Knowledge
Officer und Partner
•
•

Co-Autor des Buches „Software
entwickeln mit Verstand“

•

Blog: www.wissensarbeiter.org

•

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Seit 1999 bei Zühlke

Twitter: wissensarbeiter

29. Januar 2014

Folie 2

© Zühlke 2014
Softwarelösungen, Produktinnovation
und Managementberatung
•

•

550 Mitarbeitende (Ende 2012)

•

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

99 Mio. CHF Umsatz (2012)

•

Wir beraten,
entwickeln und
integrieren
aufgabengerecht –
mit überzeugender
Qualität und
Wirtschaftlichkeit.

Mehr als 8000 Projekte in Europa
realisiert

In Deutschland, Grossbritannien,
Österreich und in der Schweiz

•

Gründung 1968,
im Besitz von Partnern

•

ISO 9001 und 13485 zertifiziert

29. Januar 2014

Folie 3

© Zühlke 2014
Wissensarbeit und Produktivität

„Wissensarbeit produktiv zu machen ist die grosse
Managementaufgabe dieses Jahrhunderts, so wie es die
grosse Aufgabe des vergangenen Jahrhunderts war,
manuelle Arbeit produktiv zu machen“
Peter F. Drucker, 1968
„Was das Verständnis der Produktivität von
Wissensarbeitern angeht, befinden wir uns im Jahr 2000
ungefähr dort, wo wir im Verständnis für die
Produktivitätsverbesserung von Routinearbeitern im Jahr
1900 waren“
Peter F. Drucker, 1999

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 4

© Zühlke 2014
Produktivität auf unterschiedlichen Ebenen

Vorgehensmodelle und Philosophien

Projekt, Team

Scrum, RUP, Kanban, Lean Startup

Vorgehensmodelle und Philosophien

Tasks, Individuum

Personal Kanban, Getting things Done (GTD),
Pomodoro Technik
Kreativitätstechniken (Brainstorming, Morphologischer Problemstellung, Individuum
Kasten,…)
und Team

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 5

© Zühlke 2014
Routinearbeit
Beispiel: Produktion eines Gerichts

1
Zutaten

2
3
4
•

Resultat (Gericht) ist bekannt, muss aber
möglichst effizent erstellt werden

•

Der Weg zum Resultat ist ebenfalls bekannt

•

Typisch für Produktionsprozesse

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 6

© Zühlke 2014
Wissensarbeit = Problemlösendes Arbeiten
Beispiel: Kreation eines neuen Gerichts
Entwicklung

Fisch
Meeresfrüchte
Passende Sauce
Anforderungen

Lösung
Barriere

•

Resultat (Gericht) und der Weg dorthin ist
nicht bekannt, muss gesucht werden

•

Typisch für Entwicklungsprozesse

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Feedback

29. Januar 2014

Folie 7

© Zühlke 2014
Das Problem vom Problem: die Barriere

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 8

© Zühlke 2014
Konfuzius

"Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst,
daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe
ich."

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 9

© Zühlke 2014
Problemlösendes Arbeiten
Beispiel: Streichholzproblem
Streichholzproblem:
3 Streichhölzer sollen so umgelegt werden, dass 4 Quadrate entstehen (gleich gross, müssen sich
berühren, kein Streichholz darf übrig bleiben)

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 10

© Zühlke 2014
Wissensarbeit – Entscheidend ist das
passende Wissen
Wissen als Operator: Vermeidung der Doppelverwendung von Kanten

Wissens als Regel: Wenn Anzahl Streichhölzer / Anzahl gewünschter Quadrate =
4, dürfen sich die Quadrate nur an den Ecken berühren

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 11

© Zühlke 2014
Wissensarbeit - Eine neue Aufgabe

Streichholzproblem: 3 Streichhölzer sollen so umgelegt werden, dass 3
Quadrate entstehen (gleich gross, müssen sich berühren, kein Streichholz darf
übrig bleiben)

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 12

© Zühlke 2014
Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Problemstellung
Externe Mittel

Mustererkennung

Modell der Problemlösung

Lösungssuche

Bewertung der Lösung und Reflexion

29. Januar 2014

Folie 13

© Zühlke 2014
Problemschwierigkeit

Denkfallen vermeiden ist die Voraussetzung
für Flow

Angst

5
1

4
Flow

2

Langeweile

Problemlösefähigkeit
Quelle: Csikszentmihalyi, M.: Das Flow-Erlebnis: Jenseits von Angst und Langeweile: im Tun aufgehen. Klett-Cotta. 1985
Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 14

© Zühlke 2014

3
Wissenslücken bei Wissensarbeit

Domäne der
Streichholzprobleme

Wissenslücke
Wissen
Wissenslücke

Domäne der
Streichholzprobleme

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Wissen

29. Januar 2014

Folie 15

© Zühlke 2014
Projektarbeit ist Wissensarbeit in mehreren
voneinander abhängigen Wissensbereichen
Konkurrenzprodukte, Alternativen, Markttrends, Positionierung auf dem Markt und in
der Wertschöpfungskette

Wissen über die fachlichen Zusammenhänge,
Vorschriften und Modelle

Markt

Domäne

Prozesse und
Experience

Technologie

Geschäftsprozesse, Benutzungsszenarien,
Benutzer, kulturelles und soziales Umfeld

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

IT Infrastruktur, Programmiersprachen,
Entwicklungsumgebungen, Software
Architektur, Algorithmen
29. Januar 2014

Folie 16

© Zühlke 2014
Wissenslücken in der Produktentwicklung

Markt

Wissenslücke

Domäne

Wissen

Prozesse und
Experience

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Technologie

29. Januar 2014

Folie 17

© Zühlke 2014
Beispiel: Entwicklung einer Kalender App für
Smartphones
Welcher Markt soll bedient
werden?
Abbildung der Fachdomäne?
User Experience?
Technologie?
Welche Mitarbeiter im Team?
Wie gehen Sie vor?

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 18

© Zühlke 2014
Je grösser die Wissenslücken sind, umso
komplexer ist das Problem

Wissenslücke
Markt

Domäne
Wissen

Prozesse und
Experience

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Technologie

29. Januar 2014

Folie 19

© Zühlke 2014
Definition von Komplexität beim
problemlösenden Denken nach Prof. Joachim
Funke
Grosse Anzahl von Variablen, die die Situation beschreiben
Starke Vernetzung der beteiligten Variablen – also gegenseitige Abhängigkeiten
Polytelie, d.h. viele sich gegenseitig beeinflussende und sogar widersprechende
Ziele
Intransparenz im Hinblick auf die beteiligten Variablen und deren Abhängigkeiten
sowie die Zielstellung
Hohe Dynamik der Problemsituation – d.h. unvorhersehbare Änderungen

V A P I D
Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 20

© Zühlke 2014
Was können wir tun?
Erklärung mit dem Cynefin Modell von Dave
Snowden
Komplex

Kompliziert

Probieren - erkennen –
reagieren

Erkennen – analysieren
-reagieren

Chaotisch

Einfach

Handeln - erkennen reagieren

Erkennen - beurteilen reagieren

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 21

© Zühlke 2014
Problemverständnis und Lösungsfindung
gehen Hand in Hand

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 22

© Zühlke 2014
Problemverständnis und Lösungssuche gehen
Hand in Hand!!!

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 23

© Zühlke 2014
Wissenslücken entscheiden über das
Vorgehen

Markt

Prozesse und
Prozesse und
Experience
Experience

Domäne

Markt

Domäne

Technologie

Prozesse und
Experience

Technologie

Klassisches Vorgehen geeignet

Agiles Vorgehen notwendig

Genaue Planung möglich

Hohe Feedbackqualität und Schnelligkeit gefordert

Geeignet für hohe Arbeitsteilung
Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

Gemeinsames Problemlösen
29. Januar 2014

Folie 25

© Zühlke 2014
Knowledge Gap Board

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 26

© Zühlke 2014
Design as knowledge acquisition
Copyright by Alistair Cockburn

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 27

© Zühlke 2014
(Langfristige) Produktivität der Mitarbeiter neu
definiert

Effektivität: das richtige Problem lösen
Effizienz: Lösung schnell und kostengünstig finden
Nachhaltigkeit: Problemlöse- und Lernfähigkeit verbessern

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 28

© Zühlke 2014
Die Zukunft der Arbeit und die Bedeutung von
implizitem Wissen (Tacit Knowledge) und
informellem Lernen

Routinearbeit

Sachbearbeitung

Automatisierung

Vielfalt von Aufgaben, implizites
Wissen und informelles Lernen

Outsourcing

Standardisierung von Aufgaben,
explizites Wissen und formelles Lernen

Handwerk

Wissensarbeit

Grafik angelehnt an Harold Jarche, http://www.jarche.com
Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 29

© Zühlke 2014
Drei Dinge zum Mitnehmen

Denkfallen vermeiden und Flow erreichen

4

5

1
2

Komplexität erfassen und sichtbar machen

Auf persönliche Nachhaltigkeit achten

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 30

© Zühlke 2014

3
Arie De Geus, Topmanager und
Planungsleiter, Royal Dutch / Shell

Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist
vielleicht der einzig wirkliche Wettbewerbsvorteil.

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 31

© Zühlke 2014
Fragen?

Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach

29. Januar 2014

Folie 32

© Zühlke 2014

Agile Breakfast, Bern, 29.01.2014: Softwareentwicklung mit Verstand

  • 1.
    Softwareentwicklung mit Verstand Jörg Dirbach jdi@zuehlke.com Folie1 29. Januar 2014 Jörg Dirbach © Zühlke 2014
  • 2.
    Jörg Dirbach Business UnitManager, Chief Knowledge Officer und Partner • • Co-Autor des Buches „Software entwickeln mit Verstand“ • Blog: www.wissensarbeiter.org • Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Seit 1999 bei Zühlke Twitter: wissensarbeiter 29. Januar 2014 Folie 2 © Zühlke 2014
  • 3.
    Softwarelösungen, Produktinnovation und Managementberatung • • 550Mitarbeitende (Ende 2012) • Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 99 Mio. CHF Umsatz (2012) • Wir beraten, entwickeln und integrieren aufgabengerecht – mit überzeugender Qualität und Wirtschaftlichkeit. Mehr als 8000 Projekte in Europa realisiert In Deutschland, Grossbritannien, Österreich und in der Schweiz • Gründung 1968, im Besitz von Partnern • ISO 9001 und 13485 zertifiziert 29. Januar 2014 Folie 3 © Zühlke 2014
  • 4.
    Wissensarbeit und Produktivität „Wissensarbeitproduktiv zu machen ist die grosse Managementaufgabe dieses Jahrhunderts, so wie es die grosse Aufgabe des vergangenen Jahrhunderts war, manuelle Arbeit produktiv zu machen“ Peter F. Drucker, 1968 „Was das Verständnis der Produktivität von Wissensarbeitern angeht, befinden wir uns im Jahr 2000 ungefähr dort, wo wir im Verständnis für die Produktivitätsverbesserung von Routinearbeitern im Jahr 1900 waren“ Peter F. Drucker, 1999 Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 4 © Zühlke 2014
  • 5.
    Produktivität auf unterschiedlichenEbenen Vorgehensmodelle und Philosophien Projekt, Team Scrum, RUP, Kanban, Lean Startup Vorgehensmodelle und Philosophien Tasks, Individuum Personal Kanban, Getting things Done (GTD), Pomodoro Technik Kreativitätstechniken (Brainstorming, Morphologischer Problemstellung, Individuum Kasten,…) und Team Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 5 © Zühlke 2014
  • 6.
    Routinearbeit Beispiel: Produktion einesGerichts 1 Zutaten 2 3 4 • Resultat (Gericht) ist bekannt, muss aber möglichst effizent erstellt werden • Der Weg zum Resultat ist ebenfalls bekannt • Typisch für Produktionsprozesse Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 6 © Zühlke 2014
  • 7.
    Wissensarbeit = ProblemlösendesArbeiten Beispiel: Kreation eines neuen Gerichts Entwicklung Fisch Meeresfrüchte Passende Sauce Anforderungen Lösung Barriere • Resultat (Gericht) und der Weg dorthin ist nicht bekannt, muss gesucht werden • Typisch für Entwicklungsprozesse Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Feedback 29. Januar 2014 Folie 7 © Zühlke 2014
  • 8.
    Das Problem vomProblem: die Barriere Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 8 © Zühlke 2014
  • 9.
    Konfuzius "Was du mirsagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich." Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 9 © Zühlke 2014
  • 10.
    Problemlösendes Arbeiten Beispiel: Streichholzproblem Streichholzproblem: 3Streichhölzer sollen so umgelegt werden, dass 4 Quadrate entstehen (gleich gross, müssen sich berühren, kein Streichholz darf übrig bleiben) Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 10 © Zühlke 2014
  • 11.
    Wissensarbeit – Entscheidendist das passende Wissen Wissen als Operator: Vermeidung der Doppelverwendung von Kanten Wissens als Regel: Wenn Anzahl Streichhölzer / Anzahl gewünschter Quadrate = 4, dürfen sich die Quadrate nur an den Ecken berühren Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 11 © Zühlke 2014
  • 12.
    Wissensarbeit - Eineneue Aufgabe Streichholzproblem: 3 Streichhölzer sollen so umgelegt werden, dass 3 Quadrate entstehen (gleich gross, müssen sich berühren, kein Streichholz darf übrig bleiben) Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 12 © Zühlke 2014
  • 13.
    Softwareentwicklung mit Verstand| Jörg Dirbach Problemstellung Externe Mittel Mustererkennung Modell der Problemlösung Lösungssuche Bewertung der Lösung und Reflexion 29. Januar 2014 Folie 13 © Zühlke 2014
  • 14.
    Problemschwierigkeit Denkfallen vermeiden istdie Voraussetzung für Flow Angst 5 1 4 Flow 2 Langeweile Problemlösefähigkeit Quelle: Csikszentmihalyi, M.: Das Flow-Erlebnis: Jenseits von Angst und Langeweile: im Tun aufgehen. Klett-Cotta. 1985 Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 14 © Zühlke 2014 3
  • 15.
    Wissenslücken bei Wissensarbeit Domäneder Streichholzprobleme Wissenslücke Wissen Wissenslücke Domäne der Streichholzprobleme Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Wissen 29. Januar 2014 Folie 15 © Zühlke 2014
  • 16.
    Projektarbeit ist Wissensarbeitin mehreren voneinander abhängigen Wissensbereichen Konkurrenzprodukte, Alternativen, Markttrends, Positionierung auf dem Markt und in der Wertschöpfungskette Wissen über die fachlichen Zusammenhänge, Vorschriften und Modelle Markt Domäne Prozesse und Experience Technologie Geschäftsprozesse, Benutzungsszenarien, Benutzer, kulturelles und soziales Umfeld Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach IT Infrastruktur, Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen, Software Architektur, Algorithmen 29. Januar 2014 Folie 16 © Zühlke 2014
  • 17.
    Wissenslücken in derProduktentwicklung Markt Wissenslücke Domäne Wissen Prozesse und Experience Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Technologie 29. Januar 2014 Folie 17 © Zühlke 2014
  • 18.
    Beispiel: Entwicklung einerKalender App für Smartphones Welcher Markt soll bedient werden? Abbildung der Fachdomäne? User Experience? Technologie? Welche Mitarbeiter im Team? Wie gehen Sie vor? Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 18 © Zühlke 2014
  • 19.
    Je grösser dieWissenslücken sind, umso komplexer ist das Problem Wissenslücke Markt Domäne Wissen Prozesse und Experience Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Technologie 29. Januar 2014 Folie 19 © Zühlke 2014
  • 20.
    Definition von Komplexitätbeim problemlösenden Denken nach Prof. Joachim Funke Grosse Anzahl von Variablen, die die Situation beschreiben Starke Vernetzung der beteiligten Variablen – also gegenseitige Abhängigkeiten Polytelie, d.h. viele sich gegenseitig beeinflussende und sogar widersprechende Ziele Intransparenz im Hinblick auf die beteiligten Variablen und deren Abhängigkeiten sowie die Zielstellung Hohe Dynamik der Problemsituation – d.h. unvorhersehbare Änderungen V A P I D Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 20 © Zühlke 2014
  • 21.
    Was können wirtun? Erklärung mit dem Cynefin Modell von Dave Snowden Komplex Kompliziert Probieren - erkennen – reagieren Erkennen – analysieren -reagieren Chaotisch Einfach Handeln - erkennen reagieren Erkennen - beurteilen reagieren Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 21 © Zühlke 2014
  • 22.
    Problemverständnis und Lösungsfindung gehenHand in Hand Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 22 © Zühlke 2014
  • 23.
    Problemverständnis und Lösungssuchegehen Hand in Hand!!! Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 23 © Zühlke 2014
  • 25.
    Wissenslücken entscheiden überdas Vorgehen Markt Prozesse und Prozesse und Experience Experience Domäne Markt Domäne Technologie Prozesse und Experience Technologie Klassisches Vorgehen geeignet Agiles Vorgehen notwendig Genaue Planung möglich Hohe Feedbackqualität und Schnelligkeit gefordert Geeignet für hohe Arbeitsteilung Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach Gemeinsames Problemlösen 29. Januar 2014 Folie 25 © Zühlke 2014
  • 26.
    Knowledge Gap Board Softwareentwicklungmit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 26 © Zühlke 2014
  • 27.
    Design as knowledgeacquisition Copyright by Alistair Cockburn Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 27 © Zühlke 2014
  • 28.
    (Langfristige) Produktivität derMitarbeiter neu definiert Effektivität: das richtige Problem lösen Effizienz: Lösung schnell und kostengünstig finden Nachhaltigkeit: Problemlöse- und Lernfähigkeit verbessern Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 28 © Zühlke 2014
  • 29.
    Die Zukunft derArbeit und die Bedeutung von implizitem Wissen (Tacit Knowledge) und informellem Lernen Routinearbeit Sachbearbeitung Automatisierung Vielfalt von Aufgaben, implizites Wissen und informelles Lernen Outsourcing Standardisierung von Aufgaben, explizites Wissen und formelles Lernen Handwerk Wissensarbeit Grafik angelehnt an Harold Jarche, http://www.jarche.com Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 29 © Zühlke 2014
  • 30.
    Drei Dinge zumMitnehmen Denkfallen vermeiden und Flow erreichen 4 5 1 2 Komplexität erfassen und sichtbar machen Auf persönliche Nachhaltigkeit achten Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 30 © Zühlke 2014 3
  • 31.
    Arie De Geus,Topmanager und Planungsleiter, Royal Dutch / Shell Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzig wirkliche Wettbewerbsvorteil. Softwareentwicklung mit Verstand | Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 31 © Zühlke 2014
  • 32.
    Fragen? Softwareentwicklung mit Verstand| Jörg Dirbach 29. Januar 2014 Folie 32 © Zühlke 2014