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„Auf die ersten Jahre kommt es an!“




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Auf die
ersten Jahre
kommt
es an!
               2
Kinder sind Bildungsriesen!

             • Kinder lernen vom ersten Tag an mit
               Kopf, Hand und Herz
             • Sie lernen in ständiger Interaktion
               mit ihrer Umwelt, insbesondere mit
               erwachsenen Bezugspersonen
               (Eltern / ErzieherInnen)
             • In einem ko-konstruktiven Prozess
               entwickeln sie früh ein Welt- und
               Selbstbild und wichtige Kern-
               Kompetenzen

                                                     3
Kinder sind unsere Zukunft!

         • Kinder sind das höchste Gut und die
           bedeutendste Ressource – gerade in
           einer (Wissens-) Gesellschaft
         • Frühkindliche Bildung bringt hohe
           Rendite (laut DIW 8%)
         • Verpasste Bildungschancen
           verursachen immense Folgekosten


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Kinder brauchen optimale Förderung!

         „Eine Gesellschaft offenbart sich nirgendwo
         deutlicher als in der Art und Weise, wie sie
         mit ihren Kindern umgeht. Unser Erfolg
         muss am Glück und Wohlergehen unserer
         Kinder gemessen werden, die in einer jeden
         Gesellschaft zugleich die verwundbarsten
         Bürger und der größte Reichtum sind.“
                                     (Nelson Mandela)


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Das System der frühkindlichen Bildung
                             Gesellschaftliche
                           Rahmenbedingungen

                              Kommunale
                           Rahmenbedingungen

                             Familiäres Umfeld
             Aus- und
             Weiter-                                  Ver-
 Forschung                Ganzheitliche Bildung       netzung      Bildungs-
             bildung
    und                     und Entwicklung           der be-     und Sozial-
             Päd.
   Lehre                     des Kindes mit           teiligten     Politik
             Fach-
                          Kopf, Hand und Herz         Akteure
             personal


                            Betreuungs-Umfeld


                        Elternbildung und -beratung


                              Familien- und
                            Sozialgesetzgebung


                                                                                6
Zentrale Herausforderungen
• Quantitativ
  – Ab Mitte 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen
    Krippenplatz für Kinder ab einem Jahr
  – Dazu müssen viele neue KiTa- und Tagesmütter-
    Plätze geschaffen werden
  – Das bedeutet hohe Investitions- und
    Betriebskostenfür Bund, Länder und Kommunen




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Zentrale Herausforderungen
• Qualitativ
   – Qualifizierungs- und Professionalisierungs-
     Offensive für ErzieherInnen und Tagesmütter
   – Qualitätsentwicklung und -kontrolle
   – Verstärkte Elternbildung
   – Übergangsmanagement Kita – Grundschule
   – Individuelle Förderung / Chancengleichheit




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Hauptziele des nifbe
• Forschung unter der Frage „Wie entwickeln Kinder sich,
  wie lernen sie und wie können sie dabei individuell
  gefördert werden?“
• Vernetzung der Akteure von der Forschung und Lehre über
  die Aus- und Weiterbildung bis zu den Praxisfeldern
• Intensiver Transfer nach dem „Gegenstromprinzip“ und
  interdisziplinärer Austausch
• Umsetzung / Koordinierung von Qualifizierungsinitiativen
  für ErzieherInnen zu landesweiten Bildungsschwerpunkten




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Landesweite Qualifizierungsinitiativen
• Für die Förderphase 2013 – 2015 hat das Land
  Niedersachsen zwei Bildungsschwerpunkte festgelegt:
   − Übergang KiTa – Grundschule mit Fokus Sprachbildung /-
     förderung
   − Die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren
• Das nifbe konzipiert und koordiniert hierzu landesweite
  Qualifizierungsinitiativen, die in Kooperation mit
  Weiterbildungseinrichtungen vor Ort umgesetzt werden
• Ziel ist es dabei, auch neueste wissenschaftliche
  Erkenntnisse in die Qualifizierungen einfließen zu lassen und
  für die nachhaltige Verankerung im KiTa-Alltag flankierende
  Maßnahmen (Vernetzung, Begleitung, Beratung) anzubieten


                                                                  10
Grundstruktur des nifbe
                                                       Nordwest
                      Entwicklung,




                                                                  Regionale Netzwerke
                      Lernen und
Forschung-Stellen




                         Kultur

                                                       Südwest
                     Bewegung und
                     Psychomotorik
                                     Koordinations-
                                          und
                                     Geschäftsstelle    Mitte
                      Begabungs-
                       förderung

                                                       Nordost
                      Elementar-
                      pädagogik

                                                        Südost

                                                                      11
Detailstruktur des nifbe




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Zahlen und Fakten zum nifbe
• Jährliches Fördervolumen Land Niedersachsen
  – 3,92 Mill. Euro institutionell
  – 1,1 Mill. Euro für Umsetzung landesweiter
    Bildungsschwerpunkte
• Mitarbeiter: landesweit ca. 50
  –   Geschäftsführung, PR und Koordination
  –   Wissenschaftliche MitarbeiterInnen
  –   NetzwerkmanagerInnen
  –   Verwaltungskräfte




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Forschungsstellen
         Kultur, Entwicklung und Lernen
               Prof. Dr. Heidi Keller

 Bewegung, Wahrnehmung und Psychomotorik
           Prof. Dr. Renate Zimmer

               Begabungsförderung
 Prof. Dr. Claudia Solzbacher / Prof. Dr. Julius Kuhl

              Elementarpädagogik
             Prof. Dr. Hilmar Hoffmann
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Regionale Netzwerke: Aufteilung




                                  15
Regionale Netzwerke: Aufbau
• Autonome Trägerschaft, in der Regel durch eigens
  gegründete Vereine bzw. durch Kommune (Hannover)
• Pro Regionalem Netzwerk stehen 350.000 Euro für
  jeweils 3-4 Netzwerk-ManagerInnen, Verwaltung und
  Sachkosten zur Verfügung
• Ein interdisziplinär aus Wissenschaft, Aus- und
  Fortbildung, Kommunen / Jugendhilfe sowie Praxis
  besetzter Beirat begleitet die Regionalnetzwerk in ihrer
  Arbeit


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Regionale Netzwerke: Aufgaben
• Auf- und Ausbau sowie nachhaltige Etablierung
  regionaler NW
• Organisation und Moderation der NW-Kommunikation;
  (Ko-) Organisation von NW-Treffen und Tagungen
• Inter- und überregionaler Transfer von Ergebnissen,
  Themen und Fragestellungen
• Impulsgebung für die Qualitätsverbesserung und
  Qualifizierung
• Umsetzung / Koordinierung von Qualifizierungsinitiativen
  zu den landesweiten Bildungsschwerpunkten
• Öffentlichkeitsarbeit / Präsentation und Repräsentation

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Netzwerke: Bildungspartner
                                          Ko-Stelle



                     RNW                                          RNW
                    Nordwest                                     Südost
                                RNW                     RNW
                               Südwest       RNW       Nordost
                                             Mitte



                                                                                 Bildungsarbeit mit
Wissenschaft             Ausbildung                   Weiterbildung               Eltern & Kindern

  Universitäten            Fachschulen

(Fach)Hochschulen      U / FH            Agentur für EB
                                         Landeseinrichtungen                EB / BE – wie z. B.
                                                                          Familienbildungsstätten
                                         Anerkannte Träger der
                                             VHS‘en                           Kunstschulen,
                                         Erwachsenenbildung                   Musikschulen,
                                                                             Kitas / Kigas etc.



         Netzwerk der Lernenden Regionen Niedersachsen
                                                                                                      18
Organigramm Ko- und Geschäftsstelle
                                                  Vorstand
                                                   Vorsitzende.
                                             Prof. Dr. Renate Zimmer




                                              Geschäftsführung
                                                Reinhard Sliwka
                     Personal- und                                         Presse- und
                  Finanz-Buchhaltung                                   Öffentlichkeits-Arbeit
                          Sibel Yesiltepe                                Stv. GF Finanzen
                                                 Ko- und                Dr. Karsten Herrmann

                        EDV- und                Geschäfts
                                                                         Team-Assistenz
                      Medientechnik              -Stelle                    Sandra Pfohl
                      Nicolas Mönkediek

                                      Transfer und Netzwerk-Koordination
                                               Heike Engelhardt
                                              Maria Korte-Rüther                            Landesweite
       Netzwerk
                                                                                           Expertenrunden
 Lehre und Ausbildung                       Maria Thünemann-Albers                  Naturwissenschaft &Technik
   Professionalisierung                                                                  Sprachförderung
     Transpararenz                                                                             U3


    Forschungsstellen                                                      Regionale Netzwerke
                                                                                      NordWest
       Prof. Dr. Hilmar Hoffmann
                                                                                       NordOst
          Prof. Dr. Heidi Keller
                                                                                        Mitte
          Prof. Dr. Julius Kuhl
                                                                                      SüdWest
      Prof. Dr. Claudia Solzbacher
                                                                                       SüdOst
        Prof. Dr. Renate Zimmer
                                                                                                                 19
Koordinierungsstelle: Aufgaben
• Landesweite Koordination und Begleitung der
  Regionalen Netzwerke
• Schnittstelle für den Transfer nach dem
  „Gegenstromprinzip“
• Katalysator für Erkenntnisse, Modelle und
  Fragestellungen aus Forschung und Praxis
• Breitenwirksame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  u.a. durch Internet-Portal zur frühkindlichen Bildung




                                                          20
Internet-Portal www.nifbe.de
• Das Institut von A-Z
• Umfangreiche Themensammlung mit Fachbeiträgen
  rund um das Professionswissen von ErzieherInnen
• Audiovisuelle Bibliothek
• Wissenslandkarten zu Projekten, Forschung,
  Studium, Ausbildung, Fachberatung und Best
  Practice in Niedersachsen
• Aktuelle Meldungen, Buchtipps
• Community mit moderiertem Fachdiskurs

                                                21
Landesweite Expertenrunden
• Interdisziplinäre Austauschplattform für
  ExpertInnen aus Forschung und Praxis im
  Themenfeld
• Themen: z.B. MINT, Familie und Gesundheit,
  Sprachbildung / -förderung / Kinder bis drei
• Ziele: Formulierung von Empfehlungen und
  Qualitätsstandards, Identifizieren von „weißen
  Flecken“, Schaffung von Synergien


                                                   22
Entwicklungsvorhaben Familienzentren
Leitung & Koordination: Heike Engelhardt
• Entwicklung eines abgestimmten landesweiten
  Qualitätsrahmens für Familienzentren
• Qualitätsentwicklung von Aus- , Fort- und Weiterbildung
  (Rahmencurriculum)
• Organisationsentwicklung und -beratung bei der (Weiter-
  )Entwicklung von elementarpädagogischen und
  primarpädagogischen Einrichtungen zu Familienzentren
• Initiierung eines kontinuierlichen landesweiten
  interdisziplinären fachlichen Dialoges, z.B. Tagungen




                                                            23
„Die Besten für die Kleinsten“
nifbe-Modellprojekt:
Professionalisierung, Transfer und Transparenz im
frühpädagogischen Praxis- und Ausbildungsfeld

Projektlaufzeit:         2009 – 2012
Projektleitung:          Maria Thünemann-Albers
Wissensch. Begleitung:   Prof. Dr. Julia Schneewind (FH Osnabrück) /
                         Prof. Dr. Hilmar Hoffman (Uni Osnabrück)
Gefördert durch:         BMFSFJ / Land Niedersachsen




                                                                       24
Modellhaftes Gesamtkonzept für die Abstimmung von beruflicher
Ziel   Aus- und Weiterbildung, akademischer Qualifikation, Praxiseinsatz in
          Kindertageseinrichtungen sowie Forschung und Wissenschaft

           Praxis        Ausbildung     Weiterbildung      Studium



                         Kooperation und Vernetzung

                               Durchlässigkeit

                              Anschlussfähigkeit

                              Qualitätsstandards

                               Kern-Curriculum



                                                                              25
Pilotprojekt: Interkulturelle Kompetenz in
Kindertagesstätten
Leitung & Koordination: Maria Korte-Rüther

• Trägerübergreifende Fortbildung in Kooperation mit
  dem Sozialministerium von 2010 - 2012
• Ziele: Alltagsorientierung, Kompetenzorientierung,
  Haltungsschulung, Organisationsentwicklung,
  Nachhaltigkeit
• Zusammenarbeit mit erfahrenen
  Erwachsenenbildungsträgern
• Sehr positive Evaluationsergebnisse

                                                       26
nifbe-Forschungs- und Transferprojekte
• Zwischen 2008 und 2012 wurden im Rahmen des nifbe
  rund 90 Forschungs- und Transferprojekte gefördert
• Neben wichtigen Grundlagenerkenntnissen wurden hier
  innovative Modelle und Weiterbildungs-Module für die
  KiTa-Praxis und Elternbildung entwickelt und erprobt
• Ziel ist es, diese nach Projektende in die nachhaltige
  Verankerung bzw. in den landesweiten Transfer zu
  überführen
• Schwerpunktthemen waren neben der Elternbildung z.B.
  die Professionalisierung, MINT, Gesundheit oder
  Kulturelle Bildung

                                                           27
Forschungsstellen des nifbe
In enger Verbindung mit der Universität Osnabrück wird die
frühkindliche Forschung insbesondere in folgenden Bereichen
vertieft:
• Kultur, Entwicklung und Lernen (Prof. Dr. Heidi Keller)
• Bewegung und Psychomotorik (Prof. Dr. Renate Zimmer)
• Begabungsförderung (Prof. Dr. Claudia Solzbacher / Prof.
  Dr. Julius Kuhl)
• Elementarpädagogik (Prof. Dr. Hilmar Hoffmann)




                                                              29
Kultur, Entwicklung und Lernen
Ziel:
• Rekonstruktion kulturspezifischer Entwicklungspfade und
  deren Implikationen für Bildungsprozesse

Hintergrund:
• Kultur ist abhängig von soziodemographischen Variablen, wie
  z. B. formaler Erziehung, Geschwisterposition oder
  Geschlecht.
• Daher beherbergt eine Gesellschaft unterschiedliche Kulturen,
  die in Bildungsrahmenprogrammen bisher nicht berücksichtigt
  sind
• Untersucht werden daher sowohl kulturelle Gruppen innerhalb
  von Gesellschaften als auch zwischen Gesellschaften

                                                              30
Begabungsförderung
Ziele:
– Chancengerechtigkeit weitgehend unabhängig vom
  sozialen Herkunftsmilieu herstellen
– Umgang mit zunehmender Heterogenität durch
  individuelle diagnostische und didaktisch-
  methodische Verfahren
– Systematische Moderation der Übergänge zwischen
  frühkindlicher Bildung, Grundschule und
  weiterführenden Schulen



                                                    33
Bewegung, Wahrnehmung und
Psychomotorik
Ziel:
• Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse durch
  Berücksichtigung der Körperlichkeit des Kindes
Hintergrund:
• Bewegung und Wahrnehmung sind Ausgangspunkte für
  die Selbst- und Welterfahrung.
• Das Kind ist ein „aktiv lernendes Wesen“ der Körper ist
  Basis der Selbständigkeitsentwicklung
• Bewegung ist mit vielen anderen Bildungsbereichen
  vernetzt (Sprache, Soziales Lernen, ästhetische Bildung,
  Naturwissenschaften)
                                                         37
Elementarpädagogik

Ziel / Fokus:
• Pädagogischer Transfer zwischen Theorie und
  Praxis

Themenbereiche im Schwerpunkt:
  • Familien
  • Gender
  • ästhetische Bildung
  • neue Technologien

                                                40
Projektbeispiel

• Synopse zur gemeinsamen Ausbildung von
  ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen im
  internationalen Vergleich

Hintergrund:
• Einführung eines entsprechenden Studiengangs
  in Niedersachsen




                                                 41
Vielen Dank
für Ihre
Aufmerksamkeit!

              42

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Präsentation nifbe

  • 1. „Auf die ersten Jahre kommt es an!“ 1
  • 3. Kinder sind Bildungsriesen! • Kinder lernen vom ersten Tag an mit Kopf, Hand und Herz • Sie lernen in ständiger Interaktion mit ihrer Umwelt, insbesondere mit erwachsenen Bezugspersonen (Eltern / ErzieherInnen) • In einem ko-konstruktiven Prozess entwickeln sie früh ein Welt- und Selbstbild und wichtige Kern- Kompetenzen 3
  • 4. Kinder sind unsere Zukunft! • Kinder sind das höchste Gut und die bedeutendste Ressource – gerade in einer (Wissens-) Gesellschaft • Frühkindliche Bildung bringt hohe Rendite (laut DIW 8%) • Verpasste Bildungschancen verursachen immense Folgekosten 4
  • 5. Kinder brauchen optimale Förderung! „Eine Gesellschaft offenbart sich nirgendwo deutlicher als in der Art und Weise, wie sie mit ihren Kindern umgeht. Unser Erfolg muss am Glück und Wohlergehen unserer Kinder gemessen werden, die in einer jeden Gesellschaft zugleich die verwundbarsten Bürger und der größte Reichtum sind.“ (Nelson Mandela) 5
  • 6. Das System der frühkindlichen Bildung Gesellschaftliche Rahmenbedingungen Kommunale Rahmenbedingungen Familiäres Umfeld Aus- und Weiter- Ver- Forschung Ganzheitliche Bildung netzung Bildungs- bildung und und Entwicklung der be- und Sozial- Päd. Lehre des Kindes mit teiligten Politik Fach- Kopf, Hand und Herz Akteure personal Betreuungs-Umfeld Elternbildung und -beratung Familien- und Sozialgesetzgebung 6
  • 7. Zentrale Herausforderungen • Quantitativ – Ab Mitte 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für Kinder ab einem Jahr – Dazu müssen viele neue KiTa- und Tagesmütter- Plätze geschaffen werden – Das bedeutet hohe Investitions- und Betriebskostenfür Bund, Länder und Kommunen 7
  • 8. Zentrale Herausforderungen • Qualitativ – Qualifizierungs- und Professionalisierungs- Offensive für ErzieherInnen und Tagesmütter – Qualitätsentwicklung und -kontrolle – Verstärkte Elternbildung – Übergangsmanagement Kita – Grundschule – Individuelle Förderung / Chancengleichheit 8
  • 9. Hauptziele des nifbe • Forschung unter der Frage „Wie entwickeln Kinder sich, wie lernen sie und wie können sie dabei individuell gefördert werden?“ • Vernetzung der Akteure von der Forschung und Lehre über die Aus- und Weiterbildung bis zu den Praxisfeldern • Intensiver Transfer nach dem „Gegenstromprinzip“ und interdisziplinärer Austausch • Umsetzung / Koordinierung von Qualifizierungsinitiativen für ErzieherInnen zu landesweiten Bildungsschwerpunkten 9
  • 10. Landesweite Qualifizierungsinitiativen • Für die Förderphase 2013 – 2015 hat das Land Niedersachsen zwei Bildungsschwerpunkte festgelegt: − Übergang KiTa – Grundschule mit Fokus Sprachbildung /- förderung − Die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren • Das nifbe konzipiert und koordiniert hierzu landesweite Qualifizierungsinitiativen, die in Kooperation mit Weiterbildungseinrichtungen vor Ort umgesetzt werden • Ziel ist es dabei, auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Qualifizierungen einfließen zu lassen und für die nachhaltige Verankerung im KiTa-Alltag flankierende Maßnahmen (Vernetzung, Begleitung, Beratung) anzubieten 10
  • 11. Grundstruktur des nifbe Nordwest Entwicklung, Regionale Netzwerke Lernen und Forschung-Stellen Kultur Südwest Bewegung und Psychomotorik Koordinations- und Geschäftsstelle Mitte Begabungs- förderung Nordost Elementar- pädagogik Südost 11
  • 13. Zahlen und Fakten zum nifbe • Jährliches Fördervolumen Land Niedersachsen – 3,92 Mill. Euro institutionell – 1,1 Mill. Euro für Umsetzung landesweiter Bildungsschwerpunkte • Mitarbeiter: landesweit ca. 50 – Geschäftsführung, PR und Koordination – Wissenschaftliche MitarbeiterInnen – NetzwerkmanagerInnen – Verwaltungskräfte 13
  • 14. Forschungsstellen Kultur, Entwicklung und Lernen Prof. Dr. Heidi Keller Bewegung, Wahrnehmung und Psychomotorik Prof. Dr. Renate Zimmer Begabungsförderung Prof. Dr. Claudia Solzbacher / Prof. Dr. Julius Kuhl Elementarpädagogik Prof. Dr. Hilmar Hoffmann 14
  • 16. Regionale Netzwerke: Aufbau • Autonome Trägerschaft, in der Regel durch eigens gegründete Vereine bzw. durch Kommune (Hannover) • Pro Regionalem Netzwerk stehen 350.000 Euro für jeweils 3-4 Netzwerk-ManagerInnen, Verwaltung und Sachkosten zur Verfügung • Ein interdisziplinär aus Wissenschaft, Aus- und Fortbildung, Kommunen / Jugendhilfe sowie Praxis besetzter Beirat begleitet die Regionalnetzwerk in ihrer Arbeit 16
  • 17. Regionale Netzwerke: Aufgaben • Auf- und Ausbau sowie nachhaltige Etablierung regionaler NW • Organisation und Moderation der NW-Kommunikation; (Ko-) Organisation von NW-Treffen und Tagungen • Inter- und überregionaler Transfer von Ergebnissen, Themen und Fragestellungen • Impulsgebung für die Qualitätsverbesserung und Qualifizierung • Umsetzung / Koordinierung von Qualifizierungsinitiativen zu den landesweiten Bildungsschwerpunkten • Öffentlichkeitsarbeit / Präsentation und Repräsentation 17
  • 18. Netzwerke: Bildungspartner Ko-Stelle RNW RNW Nordwest Südost RNW RNW Südwest RNW Nordost Mitte Bildungsarbeit mit Wissenschaft Ausbildung Weiterbildung Eltern & Kindern Universitäten Fachschulen (Fach)Hochschulen U / FH Agentur für EB Landeseinrichtungen EB / BE – wie z. B. Familienbildungsstätten Anerkannte Träger der VHS‘en Kunstschulen, Erwachsenenbildung Musikschulen, Kitas / Kigas etc. Netzwerk der Lernenden Regionen Niedersachsen 18
  • 19. Organigramm Ko- und Geschäftsstelle Vorstand Vorsitzende. Prof. Dr. Renate Zimmer Geschäftsführung Reinhard Sliwka Personal- und Presse- und Finanz-Buchhaltung Öffentlichkeits-Arbeit Sibel Yesiltepe Stv. GF Finanzen Ko- und Dr. Karsten Herrmann EDV- und Geschäfts Team-Assistenz Medientechnik -Stelle Sandra Pfohl Nicolas Mönkediek Transfer und Netzwerk-Koordination Heike Engelhardt Maria Korte-Rüther Landesweite Netzwerk Expertenrunden Lehre und Ausbildung Maria Thünemann-Albers Naturwissenschaft &Technik Professionalisierung Sprachförderung Transpararenz U3 Forschungsstellen Regionale Netzwerke NordWest Prof. Dr. Hilmar Hoffmann NordOst Prof. Dr. Heidi Keller Mitte Prof. Dr. Julius Kuhl SüdWest Prof. Dr. Claudia Solzbacher SüdOst Prof. Dr. Renate Zimmer 19
  • 20. Koordinierungsstelle: Aufgaben • Landesweite Koordination und Begleitung der Regionalen Netzwerke • Schnittstelle für den Transfer nach dem „Gegenstromprinzip“ • Katalysator für Erkenntnisse, Modelle und Fragestellungen aus Forschung und Praxis • Breitenwirksame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, u.a. durch Internet-Portal zur frühkindlichen Bildung 20
  • 21. Internet-Portal www.nifbe.de • Das Institut von A-Z • Umfangreiche Themensammlung mit Fachbeiträgen rund um das Professionswissen von ErzieherInnen • Audiovisuelle Bibliothek • Wissenslandkarten zu Projekten, Forschung, Studium, Ausbildung, Fachberatung und Best Practice in Niedersachsen • Aktuelle Meldungen, Buchtipps • Community mit moderiertem Fachdiskurs 21
  • 22. Landesweite Expertenrunden • Interdisziplinäre Austauschplattform für ExpertInnen aus Forschung und Praxis im Themenfeld • Themen: z.B. MINT, Familie und Gesundheit, Sprachbildung / -förderung / Kinder bis drei • Ziele: Formulierung von Empfehlungen und Qualitätsstandards, Identifizieren von „weißen Flecken“, Schaffung von Synergien 22
  • 23. Entwicklungsvorhaben Familienzentren Leitung & Koordination: Heike Engelhardt • Entwicklung eines abgestimmten landesweiten Qualitätsrahmens für Familienzentren • Qualitätsentwicklung von Aus- , Fort- und Weiterbildung (Rahmencurriculum) • Organisationsentwicklung und -beratung bei der (Weiter- )Entwicklung von elementarpädagogischen und primarpädagogischen Einrichtungen zu Familienzentren • Initiierung eines kontinuierlichen landesweiten interdisziplinären fachlichen Dialoges, z.B. Tagungen 23
  • 24. „Die Besten für die Kleinsten“ nifbe-Modellprojekt: Professionalisierung, Transfer und Transparenz im frühpädagogischen Praxis- und Ausbildungsfeld Projektlaufzeit: 2009 – 2012 Projektleitung: Maria Thünemann-Albers Wissensch. Begleitung: Prof. Dr. Julia Schneewind (FH Osnabrück) / Prof. Dr. Hilmar Hoffman (Uni Osnabrück) Gefördert durch: BMFSFJ / Land Niedersachsen 24
  • 25. Modellhaftes Gesamtkonzept für die Abstimmung von beruflicher Ziel Aus- und Weiterbildung, akademischer Qualifikation, Praxiseinsatz in Kindertageseinrichtungen sowie Forschung und Wissenschaft Praxis Ausbildung Weiterbildung Studium Kooperation und Vernetzung Durchlässigkeit Anschlussfähigkeit Qualitätsstandards Kern-Curriculum 25
  • 26. Pilotprojekt: Interkulturelle Kompetenz in Kindertagesstätten Leitung & Koordination: Maria Korte-Rüther • Trägerübergreifende Fortbildung in Kooperation mit dem Sozialministerium von 2010 - 2012 • Ziele: Alltagsorientierung, Kompetenzorientierung, Haltungsschulung, Organisationsentwicklung, Nachhaltigkeit • Zusammenarbeit mit erfahrenen Erwachsenenbildungsträgern • Sehr positive Evaluationsergebnisse 26
  • 27. nifbe-Forschungs- und Transferprojekte • Zwischen 2008 und 2012 wurden im Rahmen des nifbe rund 90 Forschungs- und Transferprojekte gefördert • Neben wichtigen Grundlagenerkenntnissen wurden hier innovative Modelle und Weiterbildungs-Module für die KiTa-Praxis und Elternbildung entwickelt und erprobt • Ziel ist es, diese nach Projektende in die nachhaltige Verankerung bzw. in den landesweiten Transfer zu überführen • Schwerpunktthemen waren neben der Elternbildung z.B. die Professionalisierung, MINT, Gesundheit oder Kulturelle Bildung 27
  • 28. Forschungsstellen des nifbe In enger Verbindung mit der Universität Osnabrück wird die frühkindliche Forschung insbesondere in folgenden Bereichen vertieft: • Kultur, Entwicklung und Lernen (Prof. Dr. Heidi Keller) • Bewegung und Psychomotorik (Prof. Dr. Renate Zimmer) • Begabungsförderung (Prof. Dr. Claudia Solzbacher / Prof. Dr. Julius Kuhl) • Elementarpädagogik (Prof. Dr. Hilmar Hoffmann) 29
  • 29. Kultur, Entwicklung und Lernen Ziel: • Rekonstruktion kulturspezifischer Entwicklungspfade und deren Implikationen für Bildungsprozesse Hintergrund: • Kultur ist abhängig von soziodemographischen Variablen, wie z. B. formaler Erziehung, Geschwisterposition oder Geschlecht. • Daher beherbergt eine Gesellschaft unterschiedliche Kulturen, die in Bildungsrahmenprogrammen bisher nicht berücksichtigt sind • Untersucht werden daher sowohl kulturelle Gruppen innerhalb von Gesellschaften als auch zwischen Gesellschaften 30
  • 30. Begabungsförderung Ziele: – Chancengerechtigkeit weitgehend unabhängig vom sozialen Herkunftsmilieu herstellen – Umgang mit zunehmender Heterogenität durch individuelle diagnostische und didaktisch- methodische Verfahren – Systematische Moderation der Übergänge zwischen frühkindlicher Bildung, Grundschule und weiterführenden Schulen 33
  • 31. Bewegung, Wahrnehmung und Psychomotorik Ziel: • Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse durch Berücksichtigung der Körperlichkeit des Kindes Hintergrund: • Bewegung und Wahrnehmung sind Ausgangspunkte für die Selbst- und Welterfahrung. • Das Kind ist ein „aktiv lernendes Wesen“ der Körper ist Basis der Selbständigkeitsentwicklung • Bewegung ist mit vielen anderen Bildungsbereichen vernetzt (Sprache, Soziales Lernen, ästhetische Bildung, Naturwissenschaften) 37
  • 32. Elementarpädagogik Ziel / Fokus: • Pädagogischer Transfer zwischen Theorie und Praxis Themenbereiche im Schwerpunkt: • Familien • Gender • ästhetische Bildung • neue Technologien 40
  • 33. Projektbeispiel • Synopse zur gemeinsamen Ausbildung von ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen im internationalen Vergleich Hintergrund: • Einführung eines entsprechenden Studiengangs in Niedersachsen 41