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Jahresrückblick 2012
News und Trends rund um digitale Medien
Liebe Kunden, Partner
 und Freunde von hmmh!
Was waren die digitalen Tops und Flops 2012? Erinnern
Sie sich beispielsweise an den Börsengang von Facebook
oder den Launch von Windows 8? Kommen Ihnen Worte,
wie Cloud Services oder Paid Content in den Kopf? Welche
Chancen haben Multi-Channel und TV-Commerce im
kommenden Jahr?

Als Dankeschön für ein spannendes Jahr 2012 haben wir
die wichtigsten Ereignisse der Branche für Sie zusammen-
gefasst. Lesen Sie die Highlights des vergangenen Jahres
sowie einen Ausblick auf 2013. Bei Fragen stehen wir Ihnen
natürlich jederzeit gern zur Verfügung – auch über Feed-
back freuen wir uns! Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die
Zusammenarbeit. Wir wünschen viel Freude beim Lesen
und einen guten Start ins neue digitale Jahr 2013.

Ihr Stefan Messerknecht & Björn Portillo
und das gesamte hmmh-Team
Wir blicken auf ein 	
                                            	     ereignisreiches Jahr
                                            2012 zurück. Die digitale
                                            Welt wächst und wir freuen
                                            uns, dass wir mit Ihnen ein
                                            Teil davon sind.




Werden Sie auch Teil des neuen Digital Commerce Spot, der das nächste Mal am 21. Februar 2013 in
Hamburg stattfinden wird. Bringen Sie sich auf einen neuen digitalen Stand durch viele interessante
Referenten aus der Branche und betreiben Sie Networking mit unseren Gästen!
Weitere Informationen unter: www.digital-commerce-spot.de
Jahresrückblick 2012


                       Zahlen & Fakten

                                News

                             Branchen

                          Tops & Flops

                             Ausblick
Zahlen & Fakten
Zahlen & Fakten




Von Immigrants zu Natives.




  100 %             98,6 %            97,6 %            89,4 %         76,8 %   39,2 %
  14-19             20-29             30-39             40-49          50-59    60 +
   Jahre             Jahre             Jahre              Jahre         Jahre    Jahre



                                                                                         	      Rund 75% aller Deutschen 		
                                   70,5%
                                  Frauen
                                                                                         	      sind online.
                                                                  75,9%
                                                                  gesamt
                                   81,5%                                                 2012 waren laut der ARD/ZDF Onlinestudie
                                  männer
                                                                                         rund 75% aller Deutschen im Internet aktiv
                                                                                         und haben durchschnittlich etwa 133 Minuten
Ausbildung
                         100 %                                                           pro Woche im Netz verbracht. Dabei zeigten
Berufstätig
                         90,7 %                                                          sich Männer mit 147 Minuten pro Woche durch-
Rentner/                 44,7 %                                                          schnittlich etwas aktiver als die Frauen mit 118
nicht berufstätig
                                                                                         Minuten.
Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 2012
Gelegentliche Onlinenutzung, Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 1998-2012                      Ein hohes Wachstum verzeichnete auch die
                                                                                         Bevölkerungsgruppe 70+ und Frauen ab 50
                                                                                         Jahren.
Zahlen & Fakten




 JA
   46 %               40 %                28%        15 %       12 %        10 %        6%
 14-19               20-29              30-39        40-49     50-59       60-69      ab 70                  23% JA




                                                                                               GESA MT
   Jahre

  54 %
                      Jahre

                      60 %
                                          Jahre

                                          72%
                                                     Jahre

                                                     85 %
                                                                Jahre

                                                                88 %
                                                                            Jahre

                                                                            90 %
                                                                                       Jahre

                                                                                       94 %
                                                                                                             77% NEIN
 NEIN


Mobile Onlinenutzung 2012
Basis: Deutschsprachige Onlinenutzer ab 14 Jahren,
Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2012




Der Großteil aller Onliner nutzte                        zwischen 14 und 29 Jahren konnten               	      23% der deutschen
immer noch überwiegend den PC                            hohe Zahlen in der Nutzung des                  	      Onliner nutzen das
(73%) als präferiertes Gerät. Diese                      mobilen Internets erzielt werden.               	      mobile Internet.
Zahlen nehmen jedoch ab – zuguns-
                                                         Multimedia-Anwendungen bildeten
ten von Smartphones und Tablets,
                                                         den größten Anteil an den genutzten
die das größte Wachstum verbuchen
                                                         Internet-Inhalten. So geben beispiels-
konnten. Durchschnittlich stieg
                                                         weise 50% der Nutzer an, Audio-
die Nutzung um mehr als 50% in
                                                         Content zu konsumieren. Etwas
allen Altersgruppen dieses Jahr an.
                                                         beliebter ist noch Video-Content bei
Besonders in der jungen Zielgruppe
                                                         70% aller Nutzer.
Zahlen & Fakten




       Anzahl der Unique Visitors der Top 10
        sozialen Netwerke in Deutschland
          im August 2012 (in Millionen)



            Facebook.com                                                    39,88
                       Xing             4,97
                   Google+             3,67
           Stayfriends.de            3,26
       Wer-kennt-wen.de             3,08
              Twitter.com           2,98       	      70% der deutschen Onliner
            VZ-Netzwerke           2,85
                                               	      nutzen Social Media.
               MeinVZ.net        1,22
           SchuelerVZ.net        1,21
                                               Ebenfalls 70% aller Deutschen sind in    Das mobile Betriebssystem Android
               StudiVZ.net      0,59
                   LinkedIn        2,39        sozialen Netzwerken aktiv. Das ent–      konnte 2012 einen Marktanteil von
              Tumblr.com           2,38        spricht einem erneuten Wachstum von      mehr als 50% erreichen und stellte iOS
            Odnoklassniki          2,34        6% im Vergleich zu 2011. So konnte       und Windows damit in den Schatten.
                                               Facebook dieses Jahr mehr als 1 Milli-   Bei den Hardware-Herstellern konnte
Mobile Onlinenutzung 2012
Quelle: comScore. Deutschland; comScore;       arde angemeldeter User weltweit er–      Samsung dieses Jahr ordentlich punk-
August 2012
                                               reichen. Ungefähr 57% der User nutzten   ten und erreichte einen Marktanteil
                                               das Social Network über das mobile       von 31%, gefolgt von Apple mit etwa
                                               Internet.                                21% und Nokia mit 17%.
Zahlen & Fakten



           Umsätze im deutschen Versandhandel
             nach Warengruppen im Jahr 2011
                    (in Millonen Euro)




Bekleidung - Textilien - Schuhe                                                                    12.820

  Medien, Bild- und Tonträger                                 3.270

      Unterhaltungselektronik                                 3.260

                       Computer                       2.490

     Hobby und Freizeitartikel                     1.790
                                                                      Aber was kauften die Nutzer eigentlich im Internet?
                           Möbel                 1.570

               Haushaltsgeräte                  1.260
                                                                      Die beliebteste Warengruppe im        etwa 116%, gefolgt von Haushalts-
                Baumarktartikel               1.050
                                                                      Online-Handel war Bekleidung,         waren (54,4%) und Lebensmitteln
            Auto und Motorrad                870
                                                                      Textil & Schuhe mit einem jährli-     (53,2%).
                     Spielwaren           680
                                                                      chen Umsatz von etwa 12,82 Milli-
                   Lebensmittel           680                                                           Die gesamte Digital Commerce-
                                                                      arden Euro in 2011 – gefolgt von
           Telekommunikation              610                                                           Branche konnte laut Prognose des
                                                                      Büchern und Elektronikartikeln mit
    Drogerieartikel - Kosmetik            600                                                           BVH in 2012 mit einer Umsatzsteige-
                                                                      jeweils rund 3,27 Mrd. Euro Umsatz.
                Haushaltswaren           590                                                            rung von 26,5% zu 2011 rechnen. Auch
                                                                      Für 2012 wird mit einem Gesamtum-
           Schmuck und Uhren             590
                                                                                                        die Umsätze im Digital Commerce
                                                                      satz von etwa 27,5 Mrd. Euro allein
                                                                                                        via Mobiltelefon nahmen zu. So
                  Medikamente            570                          im E-Commerce gerechnet.
                                                                                                        konnte im M-Commerce eine Stei-
                      Tierbedarf        330
                                                                      Die Warengruppen, die zuletzt das gerung um 204% auf einen Anteil
                     Bürobedarf        270
                                                                      größte Wachstum verzeichnen konn- von 3,1% am Gesamtumsatz erzielt
                                                                      ten, sind Telekommunikation mit   werden.
 Umsatzstärkste Warengruppen im deutschen Versandhandel
 Quelle: Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V.             einer Steigerung zum Vorjahr von
 Deutschland; TNS Infratest; 2011
News
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Das hat die Branche bewegt.


          Media Markt geht wieder online              Facebook geht an die Börse

          Am 16. Januar 2012 eröffnete Media          Mit einem runden Wert von 38$ pro
          Markt seine digitalen Tore und erwei-       Aktie wagte das erfolgreichste soziale
          terte seine Multi-Channel-Strategie         Netzwerk am 18. Mai 2012 den Schritt
          durch den neuen Online-Shop, der            an die Börse NASDAQ. Nach langer
          mit einem ordentlichen Marketing-           Vorbereitungszeit und dem Kauf der
          Feuerwerk beworben wurde. Allerdings        Foto-App „Instagram“ war es ein großer
          scheint es bisher nicht so gut zu laufen,   Schritt für Mark Zuckerberg, Gründer
          wie ursprünglich angenommen. Der            der Plattform, sein Unternehmen nun
          Online-Shop hat angeblich bisher erst       als eine der wertvollsten Marken im
          schwache 0,3 - 0,5 % Conversion und         internationalen Vergleich zu präsentie-
          der Online-Umsatz ist im Vergleich zum      ren. Gefolgt von Unstimmigkeiten und
          Gesamt-Umsatz bisher auch noch nicht        dem rasanten Abfall der Aktie am Markt
          nennenswert. Vielleicht gibt es ja jetzt    prüft nun die Börsenaufsicht alle Ereig-
          nach der Weihnachtszeit etwas bessere       nisse rund um den Börsengang.
          Zahlen zu vermelden.      zum Artikel         	 zum Artikel
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Neckermann.de ist insolvent                ebay positioniert sich neu                Rakuten greifen Amazon an

Das 1950 von Josef Neckermann gegrün-      Der Online-Marktplatz „ebay“ positio-     Der japanische Online-Marktplatz
dete Familienunternehmen ist seit dem      nierte sich im Jahr 2012 neu. Weg vom     Rakuten drängt immer weiter auf den
18. Juni 2012 offiziell insolvent gemel-   Flohmarkt-Image, hin zu einer hochwer-    europäischen Markt vor. Das Milliarden-
det. Rund 2.000 Arbeitnehmer verloren      tigen und attraktiven Shop-Plattform.     Unternehmen, welches jüngst angebli-
dadurch ihren festen Arbeitsplatz.         Mit einem neuen Logo, welches für viel    che 100 Millionen Dollar in „Pinterest“
Nach verschiedenen internen Umstruk-       Kritik in den Medien sorgte, neuem        investierte und das französische
turierungen und Manager-Wechseln           Slogan und neuen Funktionen auf           Logistikunternehmen „ADS“ kaufte,
wurde die Schuld für die Pleite der        der Website will die Online-Auktions-     möchte bald Amazon von seinem Thron
Führungsebene zugeteilt: „Man habe         plattform dem E-Commerce-Giganten         stoßen und der größte Online-Händler
unwirtschaftlich gehandelt und die Stra-   Amazon mehr Konkurrenz machen.            in Europa werden. Wichtigster Faktor
tegie nicht auf das Internet angepasst“.   Seit kurzem ist auch das Widget „Sell–    in der Strategie des Unternehmens ist,
Nachdem alle potentiellen Investoren       Around“ in ebay integriert und eine       dass der Händler und nicht der Käufer
abgesprungen waren, wird das Unter-        neue Mobile App soll den Zugang zur       im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht.
nehmen seit Oktober aufgelöst und in       Plattform erleichtern. In den USA sind      	 zum Artikel
ein ordentliches Insolvenzverfahren        bereits weitere App im Test, bspw. eine
überführt. Der Versandhändler OTTO         Second-Screen Shopping-App.
hat bereits die Markenrechte und Inter-       zum Artikel
netpräsenzen aufgekauft.
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Tablets & Smartphones                     Zalando expandiert weiter
sind gefragt
                                          Der 2008 gegründete Online-Schuh-
Ob Microsoft, Apple, Google oder          Händler, der mittlerweile auch weitere
Samsung; im letzten Jahr wurde der        Mode-Artikel anbietet, expandierte
Markt für mobile Endgeräte mit einer      2012 in weitere Länder. Belgien, Spani-
Vielzahl individueller Produktneuheiten   en, Dänemark und Finnland folgten
überschwemmt. Diverse Bildschirmgrö-      nun auf den bisherigen Siegeszug in
ßen und unterschiedliche Betriebssys-     Deutschland. Mit den auffälligen Werbe-
teme machten den Markt zunehmend          spots und dem „Schrei vor Glück“ hat
undurchsichtiger und stellten den         das Berliner Unternehmen es in die
Nutzer vor die Qual der Wahl. iPad,       High-Society des deutschen Digital
Surface, Nexus & Co. erfreuten sich       Commerce geschafft und erwirtschafte-
allerdings steigender Attraktivität.      te laut eigener Angaben in 2011 einen
   zum Artikel                            Nettoumsatz von 510 Millionen Euro.
                                          2012 wird es vermutlich mehr als eine
                                          Milliarde Euro sein.  zum Artikel
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Google setzt neue Updates ein              Microsoft präsentiert Windows 8

Die neuen Suchmaschinen-Updates            Nachdem Microsoft angeblich schon seit
Panda und Penguin sorgten 2012 für         2008 an dem Nachfolge-Betriebssystem
große Veränderungen in den Ergebnis-       von Windows 7 arbeitete, präsentierte
listen von Google. Ziel war es, mit den    der Konzern nun das Allround-Talent
Updates die überoptimierten Websites       Windows 8, welches durch das einfache
und teilweise unrechtmäßig erschei-        Kachel-Design auch kompatibel für
nenden Suchergebnisse einzudämmen.         Smartphones und Tablets ist. Man
Leider wurden bei den Updates wohl         merkte, dass Microsoft dazugelernt hat,
auch einige andere Domains in Mitlei-      was sich auch in den Vertriebswegen
denschaft gezogen und von Google im        bemerkbar machte. Windows 8 steht
SEO-Ranking heruntergestuft. Google        als Download bereit und kann noch bis
unterstützte damit die Aussage, dass       zum 31. Januar 2013 zum Sonderpreis
SEO-Texte auf den Kunden zugeschnit-       von 29,99 Euro gekauft werden. Danach
ten sein sollen und nicht auf die Mecha-   wird es wohl um einiges teurer.
niken einer Suchmaschine.                     zum Artikel
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Branchen 2012
Branchen 2012




Lebensmittel                                  FMCG
Der Online-Handel für Lebensmittel hatte      Die FMCG-Branche (Fast-moving consumer
bereits einige Start-Ups ins Leben geru-      goods) konnte bisher gute Erfolge durch
fen. Mittlerweile sind davon einige schon     die Einbindung von Digital Commerce in
wieder vom Markt, da die bisher generier-     die bestehenden Vertriebsstrukturen erzie-
ten Umsätze im Lebensmittelhandel noch        len. Beispielsweise kaufte die Media-Saturn
nicht wirklich profitabel scheinen. 2011      Gruppe im letzten Jahr den russischen
wurden gerade einmal 440 Millionen Euro       Online-Händler „003.ru“, da laut Analysten
mit dem Handel von Lebensmitteln über         der russische Markt noch sehr viel Wachs-
das Internet umgesetzt. Das sind weniger      tum für den Online-Handel verspräche.
als 1% des gesamten Branchenumsatzes.         Die durchschnittlichen Warenkörbe, die
Größtenteils war die bisherige Flaute in      in der FMCG-Branche über das Internet
dieser Branche auf die hohe Dichte an         generiert wurden, lagen mit 24,10€ pro
Discountern und Supermärkten in Deutsch-      Einkauf deutlich höher als die Einkäufe
land zurück zu führen. Die Metro-Töchter      im stationären Handel (15,12€). Nahezu
„real“ und „REWE“ versuchen nun die           jeder sechste Internetuser besuchte 2012
Strategie des Online-Einkaufs mit anschlie-   einen FMCG-Online-Shop. Je nach Produkt
ßender Abholung der Bestellung in einer       kann dort im nächsten Jahr noch ein hohes
Filiale nach Wahl mit Drive-In-Option zu      Wachstum durch bessere Preisvergleiche
etablieren.                                   und ein größeres Angebot erwartet werden.
Branchen 2012




Möbel                                        Printmedien
Die Möbelbranche war im Online-Handel        Der Kauf von Büchern und Literatur im
trotz eines bisherigen Umsatzwachstums       Internet ist weiterhin sehr beliebt. Bücher
von etwa 20% in Q1/2012 noch eher in den     gehören zu einer der meist gekauften
Kinderschuhen. Neue Unternehmen, wie         Warengruppen im Netz. eBooks trugen
beispielsweise „Home24.de“ oder auch         diesen Trend 2012 auch auf unsere digi-
„Who‘s Perfect“ versuchen nun durch          talen Endgeräte. Dank Kindle, iPad und
TV-Spots die Aufmerksamkeit auf den          Co. können wir mehr als nur ein Buch mit
Online-Handel mit Möbeln und Interieur       in den Urlaub nehmen und tragen keine
zu lenken. Die stationären Händler hängen    gefühlten 50kg Papier mehr mit uns herum.
dabei noch etwas hinterher, da oftmals       Vielen klassischen Verlagen ging und geht
keine praktikable Strategie für den neuen    es wirtschaftlich schlecht, da ihnen die
Vertriebsweg im Internet existiert. IKEA     passende Strategie für den Verkauf von
ist der bisher größte Online-Versender von   digitaler Literatur fehlt. Kürzlich stellten
Möbeln und konnte sich damit bereits als     zudem einige Magazine und Zeitungen
erfolgreicher Multi-Channel-Händler etab-    ihre Print-Version ein und veröffentlichen
lieren. hmmh hatte dazu im Sommer 2012       in Zukunft nur noch digital. Die Financial
eine     Studie veröffentlicht, die unter    Times ist nach 12 Jahren auf dem deut-
anderem die Möbelbranche und die Bereit-     schen Markt wieder eingestellt und wird
schaft des Konsumenten zum Kauf von          auch nicht digital fortgesetzt. Genauso traf
Möbeln im Internet analysierte.              es die Frankfurter Rundschau in diesem Jahr.
Branchen 2012



Reise                                          Mode
Seit 2007 wächst der Online-Reisemarkt         Die Modebranche ist quasi das Zugpferd
stetig und erreicht 2013 voraussichtlich       des Online-Handels. Mit etwa 12,82 Mrd.
mehr als 50% des gesamten Branchen-            Euro pro Jahr ist Bekleidung die mit
volumens. Preisvergleiche und einfache         Abstand gefragteste Warengruppe im
Buchungen über die Online-Plattformen          Internet. Viele erfolgreiche Online-Händler
ermöglichten vielen Anbietern eine             versuchten neue Technologien zur Indi-
Umsatzsteigerung. Der Kunde freut sich         vidualisierung und zur Verbesserung der
über Kommentare und Kundenbewertun-            Retourenquote einzusetzen. Beispielsweise
gen, sieht sich via Street View sein Feri-     bietet der Schuh-Anbieter GÖRTZ eine
endomizil im Internet an und schätzt das       Schuhanprobe via Augmented Reality oder
hohe Angebot in Verbindung mit transpa-        das Unternehmen „Upcload“ entwickel-
renten Preisen. Für diese Branche können       te eine Applikation zur Vermessung des
wir noch einige weitere Veränderungen          Körpers am PC. Das Gegenteil ist bei den
erwarten. Fakt ist, dass sich das klassische   neuen Berliner Start-Ups „Modemeister“
Reisebüro zunehmend abgrenzen sollte           und „Modomoto“ der Fall. Curated-
und dem Kunden einen Mehrwert bieten           Shopping nennt sich das Geschäftsmodell,
muss. So werden Reisebüros vermutlich          welches dem Kunden unterschiedlichste
in Zukunft überwiegend für komplexere          Waren zusendet und der Kunde hinterher
und internationale Reisen genutzt. Der         alle Produkte zurücksendet, die ihm nicht
einfache Flug von A nach B wird wohl eher      gefallen. Die Modebranche war anschei-
im Web gebucht werden. Besonders für           nend am ehesten bereit Innovationen auszu-
Business-Reisende ist die Internetbuchung      testen und sich immer neue Herausstellungs-
unumgänglich geworden.                         merkmale für ihre Marke einfallen zu lassen.
Tops & Flops
Tops & Flops




Tops 2012

       Cloud-Services / Computing                 Browser-Games

       Cloud-Services erleichterten uns den       2012 war das Jahr der Browser-Games.
       Alltag und bieten uns die Möglichkeit,     Die täglichen Seitenaufrufe auf
       die Daten auf unserem Smartphone,          Gaming-Plattformen explodierten in
       Tablet und PC immer aktuell zu halten.     Millionen-Höhe. Dem User wurden viele
       Egal ob Dropbox, Google MyDrive,           neue Mini-Games geboten, in denen er
       iCloud oder Sonstige; das Angebot von      entweder seine eigene Farm baute, mit
       Speicherplatz in der Cloud ist gefragt.    Freunden Karten spielte oder seinen
       Auch im Cloud-Computing hat sich           virtuellen Charakter ausbildete. Laut
       vieles getan. Unternehmen profitie-        aktueller Statistiken sind auf Facebook
       ren von weniger Ausgaben für teure         pro Monat etwa 235 Millionen aktive
       Hardware, geringerem Verwaltungsauf-       Spieler. Top-Spiele erreichen dabei eine
       wand, keinen Backups oder auch einem       tägliche Nutzung von mehr als 8 Millio-
       geringeren Stromverbrauch, sowie von       nen Usern. In Deutschland gab es laut
       räumlicher Flexibilität der Mitarbeiter.   GfK mehr als 11 Millionen aktive Nutzer
       Frei nach dem Motto „Performance on        von Browser-Games.
       Demand“ kann diese Technologie schon
       bald in einigen Unternehmen für große
       Umstrukturierungen sorgen.
Tops & Flops




LTE-Einführung                            Reputationsschutz im Netz

LTE (long-term-evolution) ist ein neuer   2011 entwickelten einige Versicherun-
Mobilfunkstandard, der uns ein schnel-    gen ein neues Produkt zum Reputati-
leres mobiles Internet mit einer Daten-   onsschutz, welches auch die Sicherheit
rate von bis zu 300 mbit/s ermöglicht.    im Internet abdecken sollte. Nachdem
LTE hat sich vergangenes Jahr als Tech-   das Internet bereits zu unserem zwei-
nologie durchgesetzt und wird nun nach    ten Schatten geworden ist und wir den
und nach von den führenden Mobil-         Großteil unseres Lebens dort veröffent-
funkanbietern in Deutschland umge-        lichen, war es wohl notwendig für einen
setzt. Die Hersteller von Smartphones     höheren Schutz zu sorgen. Die neuen
und Tablets haben bereits die ersten      Versicherungen umfassen neben dem
LTE-fähigen Geräte auf dem Markt.         Rechtsbeistand bei allen gerichtlichen
Außerdem ist mittlerweile auch der        Angelegenheiten auch die Organisation
Festnetz-Anschluss via LTE möglich und    der Löschung von schädlichen bzw.
ersetzt somit bald das DSL-Datenkabel.    gefährlichen Online-Inhalten für den
                                          Versicherungsnehmer und vieles mehr.
Infos zu LTE und dem Netzausbau erhal-
                                          Die meisten Produkte bauen dabei auf
ten Sie unter    www.lte-anbieter.info
                                          ein Angebot von     www.secure.me auf.
Tops & Flops



Flops 2012

       F-Commerce                                 Mobile-Banking

       Der Verkauf im Internet über das           Die Verwaltung von Bankkonten und
       Social Network Facebook wurde bisher       Zahlungsverläufen via Mobiltelefon
       nicht wirklich erfolgreich umgesetzt.      wurde bereits für 2012 erwartet. Immer
       Im Gegenteil; einige Facebook-Stores       und überall das Konto checken und
       haben 2012 ihre Türen wieder geschlos-     möglicherweise auch noch zur Zahlung
       sen, wie beispielsweise die amerika-       am Point-of-Sale mitbenutzen – das war
       nischen Shops von J.C. Penney, GAP         die Vision. Durchgesetzt hat sich das
       und Nordstrom. Zurück zu führen ist        Ganze bisher noch nicht. Wir vermuten,
       diese Entwicklung vermutlich darauf,       dass es am fehlenden Vertrauen des
       dass der Konsument wenig motiviert         Konsumenten in eine mobile App liegt,
       war, seine persönlichen Daten bzw.         oder auch die bisherigen Software-
       Zahlungsinformationen an das von Miss-     Lösungen für das Mobiltelefon die
       trauen geplagte Netzwerk „Facebook“        Ansprüche hinsichtlich der Usability
       zu übermitteln. Der Kunde, speziell        nicht erfüllen. Da noch nicht viele
       der Deutsche, vertraut zunehmend auf       Banken einen erfolgreichen Sprung in
       zertifizierte und ausgezeichnete Online-   die neuen Medien geschafft haben,
       Shops. Bei manchen Marken funktioniert     glauben wir, dass es noch eine Weile
       es, jedoch ist das Prinzip des Facebook-   dauern wird, bis sich der Trend des
       Commerce unter heutigen Bedingungen        Mobile-Bankings durchsetzt. Für irgend-
       noch nicht wirklich erfolgreich.           was braucht man seinen PC dann ja
                                                  wenigstens doch noch.
Tops & Flops



Paid-Content                               Mobile-Payment

Die Bereitschaft des Konsumenten           Mobile-Payment wurde ebenfalls schon
für Inhalte, beispielsweise Premium-       für 2012 erwartet. Die Zahlung mit dem
Zeitungsartikel o.ä. zu bezahlen, hält     Mobiltelefon in Verbindung mit NFC
sich zurzeit noch sehr in Grenzen.         sollte die Zahlungsarten am POS revolu-
Diverse Zeitungen und Magazine haben       tionieren. Die Technologie ist bereits da
versucht Zahlungsverfahren im Internet     und könnte ohne Probleme schon bald
einzuführen, um die sinkenden Umsät-       massentauglich sein, jedoch fehlt bisher
ze der Print-Ausgabe aufzufangen und       ein Unternehmen mit Vorreiter-Position
ihren qualitativ hochwertigen Inhalt       für die Einführung. Bis zum deutsch-
nicht im Internet zu verschenken. Der      landweiten Start müssen in einigen
Konsument war davon bisher noch nicht      Unternehmen anscheinend noch Verän-
überzeugt. Vielleicht liegt es daran,      derungen an den Kassen- und Buchungs-
dass der deutsche Konsument einfach        systemen vorgenommen werden. Die
noch zu geizig ist, für etwas zu bezah-    amerikanische Kaffee-Kette „Starbucks“
len, wenn es noch andere Möglichkeiten     ist bisher am weitesten fortgeschritten
gibt, ähnliche Informationen kostenlos     und hat die Technologie als eines der
zu erhalten. Vielleicht liegt es aber      ersten Unternehmen erfolgreich in Be–
auch daran, dass er einfach ungern die     trieb genommen. Auf dem deutschen
„Katze im Sack“ kauft und erst nach der    Markt müssen wir uns aber anscheinend
Bezahlung den gesamten Artikel lesen       noch etwas gedulden.
kann. Was Paid-Content angeht, müssen
sich die Verlage noch weitere Strategien
für den Konsumenten einfallen lassen.
Ausblick 2013
Ausblick 2013




                                             Smartphone vs. Tablet?

Das Jahr 2013 macht neugierig. Es gibt       Die Nutzungsszenarien von Smartphone
viele Entwicklungen der letzten Zeit, die    und Tablet driften zunehmend auseinander.
auf einschneidende Ereignisse im Digital     Smartphones werden häufiger von unter-
Commerce schließen lassen. Unternehmen       wegs genutzt und sollen einen möglichst
müssen sich zunehmend auf das Inter-         schnellen Zugriff auf Informationen bieten,
net einstellen und es strategisch für ihr    bzw. den Nutzer möglichst zügig zum Ziel
Produkt nutzen. Der Konsument erwartet       führen. Das Tablet hingegen wird gerne
mittlerweile schon die Verfügbarkeit aller   und viel zu Hause oder bei der Arbeit
Informationen – auf jedem Endgerät, zu       genutzt. Auch die Inhalte, die auf beiden
jeder Zeit an jedem Ort. Somit können        Geräten abgerufen werden, variieren
wir schon jetzt sagen, dass der Trend zu     häufiger. Wichtig ist es daher, seine Inhalte
Mobile weiter anhalten wird und in Verbin-   auf allen Geräten zur Verfügung zu stellen
dung mit Suchmaschinen zu einem der          und speziell für Tablets eigene Strategien
wichtigsten Marketinginstrumente werden      für eine lange Nutzungsdauer zu entwi-
wird.                                        ckeln und hohes Involvement des Konsu-
                                             menten zu erzeugen.
Ausblick 2013




First-Screen vs. Second-Screen            TV-Commerce                                Same-Day-Delivery
In letzter Zeit haben wir häufiger über   Wie auch schon in diesem Jahr rech-        Wir dürfen gespannt sein, ob der Trend
die Entwicklung zum Second-Screen         nen wir mit weiteren tollen Neuheiten      aus den USA auch so schnell nach
gesprochen. Das bedeutet, dass der        und Möglichkeiten im Bereich des           Europa kommt. Mit Same-Day-Delivery
Konsument während des Fernsehens          TV–Commerce. Wie die neue Form des         versuchen die großen Online-Händler
zeitgleich mit seinem Smartphone,         Home-Shoppings letztendlich aussehen       alle Produkte innerhalb von 24 Stunden
Tablet oder PC interagiert. Anhand der    wird ist noch nicht ganz abzusehen, da     zu liefern oder zumindest am nächsten
Nutzungsdaten der mobilen Endgeräte       die Verbreitung von Smart-TV und Co.       lokalen Geschäft noch am gleichen
geht man jetzt davon aus, dass sich       bisher noch zu gering ist. Wir dürfen      Tag zur Verfügung zu stellen. Eine
Smartphone & Co. zum eigentlichen         aber gespannt sein, ob von Google und      Entwicklung, die Versandhändler vor
First-Screen entwickeln und maßgeb-       Apple noch ein Gegenzug auf die von        neue Herausforderungen stellen wird.
lich die Interaktion mit dem Medium       Philips und Samsung bisher prominent       Beispielsweise wieder im Weihnachtsge-
bestimmen werden. Bei der Game-           positionierten Smart-TV Geräte kommt,      schäft 2013.
Show im Fernsehen kann der Rezipient      oder es vorerst bei set-top-Boxen
dann auf dem mobile Device zeitgleich     bleiben wird. Die neueste Generation
abstimmen, bei Voting-Shows den klas-     von Fernsehern ist internetfähig und
sischen Anruf durch eine mobile Appli-    ermöglicht somit eine neue Form von
kation ersetzen oder das Mobiltelefon     Informationsfluss am immerhin größten
liefert die notwendigen Zusatzinforma-    Bildschirm im Haus. Viel Platz und viel
tionen zur Sendung im Fernsehen. Die      Zeit für Inspiration und die Interaktion
Interaktion und das damit verbundene      mit dem potentiellen Käufer.
Involvement des Zuschauers wird um
ein Vielfaches gesteigert.
Herausgegeben von

hmmh multimediahaus AG
Agentur für Digital Commerce & Brand Communication
Am Weser-Terminal 1	
28217 Bremen

Telefon +49 4 21 / 6 96 50 -0	
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News und Trends rund um digitale Medien 2012

  • 1. Jahresrückblick 2012 News und Trends rund um digitale Medien
  • 2. Liebe Kunden, Partner und Freunde von hmmh! Was waren die digitalen Tops und Flops 2012? Erinnern Sie sich beispielsweise an den Börsengang von Facebook oder den Launch von Windows 8? Kommen Ihnen Worte, wie Cloud Services oder Paid Content in den Kopf? Welche Chancen haben Multi-Channel und TV-Commerce im kommenden Jahr? Als Dankeschön für ein spannendes Jahr 2012 haben wir die wichtigsten Ereignisse der Branche für Sie zusammen- gefasst. Lesen Sie die Highlights des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf 2013. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gern zur Verfügung – auch über Feed- back freuen wir uns! Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und einen guten Start ins neue digitale Jahr 2013. Ihr Stefan Messerknecht & Björn Portillo und das gesamte hmmh-Team
  • 3. Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2012 zurück. Die digitale Welt wächst und wir freuen uns, dass wir mit Ihnen ein Teil davon sind. Werden Sie auch Teil des neuen Digital Commerce Spot, der das nächste Mal am 21. Februar 2013 in Hamburg stattfinden wird. Bringen Sie sich auf einen neuen digitalen Stand durch viele interessante Referenten aus der Branche und betreiben Sie Networking mit unseren Gästen! Weitere Informationen unter: www.digital-commerce-spot.de
  • 4. Jahresrückblick 2012 Zahlen & Fakten News Branchen Tops & Flops Ausblick
  • 6. Zahlen & Fakten Von Immigrants zu Natives. 100 % 98,6 % 97,6 % 89,4 % 76,8 % 39,2 % 14-19 20-29 30-39 40-49 50-59 60 + Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Rund 75% aller Deutschen 70,5% Frauen sind online. 75,9% gesamt 81,5% 2012 waren laut der ARD/ZDF Onlinestudie männer rund 75% aller Deutschen im Internet aktiv und haben durchschnittlich etwa 133 Minuten Ausbildung 100 % pro Woche im Netz verbracht. Dabei zeigten Berufstätig 90,7 % sich Männer mit 147 Minuten pro Woche durch- Rentner/ 44,7 % schnittlich etwas aktiver als die Frauen mit 118 nicht berufstätig Minuten. Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 2012 Gelegentliche Onlinenutzung, Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 1998-2012 Ein hohes Wachstum verzeichnete auch die Bevölkerungsgruppe 70+ und Frauen ab 50 Jahren.
  • 7. Zahlen & Fakten JA 46 % 40 % 28% 15 % 12 % 10 % 6% 14-19 20-29 30-39 40-49 50-59 60-69 ab 70 23% JA GESA MT Jahre 54 % Jahre 60 % Jahre 72% Jahre 85 % Jahre 88 % Jahre 90 % Jahre 94 % 77% NEIN NEIN Mobile Onlinenutzung 2012 Basis: Deutschsprachige Onlinenutzer ab 14 Jahren, Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 Der Großteil aller Onliner nutzte zwischen 14 und 29 Jahren konnten 23% der deutschen immer noch überwiegend den PC hohe Zahlen in der Nutzung des Onliner nutzen das (73%) als präferiertes Gerät. Diese mobilen Internets erzielt werden. mobile Internet. Zahlen nehmen jedoch ab – zuguns- Multimedia-Anwendungen bildeten ten von Smartphones und Tablets, den größten Anteil an den genutzten die das größte Wachstum verbuchen Internet-Inhalten. So geben beispiels- konnten. Durchschnittlich stieg weise 50% der Nutzer an, Audio- die Nutzung um mehr als 50% in Content zu konsumieren. Etwas allen Altersgruppen dieses Jahr an. beliebter ist noch Video-Content bei Besonders in der jungen Zielgruppe 70% aller Nutzer.
  • 8. Zahlen & Fakten Anzahl der Unique Visitors der Top 10 sozialen Netwerke in Deutschland im August 2012 (in Millionen) Facebook.com 39,88 Xing 4,97 Google+ 3,67 Stayfriends.de 3,26 Wer-kennt-wen.de 3,08 Twitter.com 2,98 70% der deutschen Onliner VZ-Netzwerke 2,85 nutzen Social Media. MeinVZ.net 1,22 SchuelerVZ.net 1,21 Ebenfalls 70% aller Deutschen sind in Das mobile Betriebssystem Android StudiVZ.net 0,59 LinkedIn 2,39 sozialen Netzwerken aktiv. Das ent– konnte 2012 einen Marktanteil von Tumblr.com 2,38 spricht einem erneuten Wachstum von mehr als 50% erreichen und stellte iOS Odnoklassniki 2,34 6% im Vergleich zu 2011. So konnte und Windows damit in den Schatten. Facebook dieses Jahr mehr als 1 Milli- Bei den Hardware-Herstellern konnte Mobile Onlinenutzung 2012 Quelle: comScore. Deutschland; comScore; arde angemeldeter User weltweit er– Samsung dieses Jahr ordentlich punk- August 2012 reichen. Ungefähr 57% der User nutzten ten und erreichte einen Marktanteil das Social Network über das mobile von 31%, gefolgt von Apple mit etwa Internet. 21% und Nokia mit 17%.
  • 9. Zahlen & Fakten Umsätze im deutschen Versandhandel nach Warengruppen im Jahr 2011 (in Millonen Euro) Bekleidung - Textilien - Schuhe 12.820 Medien, Bild- und Tonträger 3.270 Unterhaltungselektronik 3.260 Computer 2.490 Hobby und Freizeitartikel 1.790 Aber was kauften die Nutzer eigentlich im Internet? Möbel 1.570 Haushaltsgeräte 1.260 Die beliebteste Warengruppe im etwa 116%, gefolgt von Haushalts- Baumarktartikel 1.050 Online-Handel war Bekleidung, waren (54,4%) und Lebensmitteln Auto und Motorrad 870 Textil & Schuhe mit einem jährli- (53,2%). Spielwaren 680 chen Umsatz von etwa 12,82 Milli- Lebensmittel 680 Die gesamte Digital Commerce- arden Euro in 2011 – gefolgt von Telekommunikation 610 Branche konnte laut Prognose des Büchern und Elektronikartikeln mit Drogerieartikel - Kosmetik 600 BVH in 2012 mit einer Umsatzsteige- jeweils rund 3,27 Mrd. Euro Umsatz. Haushaltswaren 590 rung von 26,5% zu 2011 rechnen. Auch Für 2012 wird mit einem Gesamtum- Schmuck und Uhren 590 die Umsätze im Digital Commerce satz von etwa 27,5 Mrd. Euro allein via Mobiltelefon nahmen zu. So Medikamente 570 im E-Commerce gerechnet. konnte im M-Commerce eine Stei- Tierbedarf 330 Die Warengruppen, die zuletzt das gerung um 204% auf einen Anteil Bürobedarf 270 größte Wachstum verzeichnen konn- von 3,1% am Gesamtumsatz erzielt ten, sind Telekommunikation mit werden. Umsatzstärkste Warengruppen im deutschen Versandhandel Quelle: Bundesverband des Deutschen Versandhandels e. V. einer Steigerung zum Vorjahr von Deutschland; TNS Infratest; 2011
  • 10. News
  • 11. News Das hat die Branche bewegt. Media Markt geht wieder online Facebook geht an die Börse Am 16. Januar 2012 eröffnete Media Mit einem runden Wert von 38$ pro Markt seine digitalen Tore und erwei- Aktie wagte das erfolgreichste soziale terte seine Multi-Channel-Strategie Netzwerk am 18. Mai 2012 den Schritt durch den neuen Online-Shop, der an die Börse NASDAQ. Nach langer mit einem ordentlichen Marketing- Vorbereitungszeit und dem Kauf der Feuerwerk beworben wurde. Allerdings Foto-App „Instagram“ war es ein großer scheint es bisher nicht so gut zu laufen, Schritt für Mark Zuckerberg, Gründer wie ursprünglich angenommen. Der der Plattform, sein Unternehmen nun Online-Shop hat angeblich bisher erst als eine der wertvollsten Marken im schwache 0,3 - 0,5 % Conversion und internationalen Vergleich zu präsentie- der Online-Umsatz ist im Vergleich zum ren. Gefolgt von Unstimmigkeiten und Gesamt-Umsatz bisher auch noch nicht dem rasanten Abfall der Aktie am Markt nennenswert. Vielleicht gibt es ja jetzt prüft nun die Börsenaufsicht alle Ereig- nach der Weihnachtszeit etwas bessere nisse rund um den Börsengang. Zahlen zu vermelden. zum Artikel zum Artikel
  • 12. News Neckermann.de ist insolvent ebay positioniert sich neu Rakuten greifen Amazon an Das 1950 von Josef Neckermann gegrün- Der Online-Marktplatz „ebay“ positio- Der japanische Online-Marktplatz dete Familienunternehmen ist seit dem nierte sich im Jahr 2012 neu. Weg vom Rakuten drängt immer weiter auf den 18. Juni 2012 offiziell insolvent gemel- Flohmarkt-Image, hin zu einer hochwer- europäischen Markt vor. Das Milliarden- det. Rund 2.000 Arbeitnehmer verloren tigen und attraktiven Shop-Plattform. Unternehmen, welches jüngst angebli- dadurch ihren festen Arbeitsplatz. Mit einem neuen Logo, welches für viel che 100 Millionen Dollar in „Pinterest“ Nach verschiedenen internen Umstruk- Kritik in den Medien sorgte, neuem investierte und das französische turierungen und Manager-Wechseln Slogan und neuen Funktionen auf Logistikunternehmen „ADS“ kaufte, wurde die Schuld für die Pleite der der Website will die Online-Auktions- möchte bald Amazon von seinem Thron Führungsebene zugeteilt: „Man habe plattform dem E-Commerce-Giganten stoßen und der größte Online-Händler unwirtschaftlich gehandelt und die Stra- Amazon mehr Konkurrenz machen. in Europa werden. Wichtigster Faktor tegie nicht auf das Internet angepasst“. Seit kurzem ist auch das Widget „Sell– in der Strategie des Unternehmens ist, Nachdem alle potentiellen Investoren Around“ in ebay integriert und eine dass der Händler und nicht der Käufer abgesprungen waren, wird das Unter- neue Mobile App soll den Zugang zur im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht. nehmen seit Oktober aufgelöst und in Plattform erleichtern. In den USA sind zum Artikel ein ordentliches Insolvenzverfahren bereits weitere App im Test, bspw. eine überführt. Der Versandhändler OTTO Second-Screen Shopping-App. hat bereits die Markenrechte und Inter- zum Artikel netpräsenzen aufgekauft. zum Artikel
  • 13. News Tablets & Smartphones Zalando expandiert weiter sind gefragt Der 2008 gegründete Online-Schuh- Ob Microsoft, Apple, Google oder Händler, der mittlerweile auch weitere Samsung; im letzten Jahr wurde der Mode-Artikel anbietet, expandierte Markt für mobile Endgeräte mit einer 2012 in weitere Länder. Belgien, Spani- Vielzahl individueller Produktneuheiten en, Dänemark und Finnland folgten überschwemmt. Diverse Bildschirmgrö- nun auf den bisherigen Siegeszug in ßen und unterschiedliche Betriebssys- Deutschland. Mit den auffälligen Werbe- teme machten den Markt zunehmend spots und dem „Schrei vor Glück“ hat undurchsichtiger und stellten den das Berliner Unternehmen es in die Nutzer vor die Qual der Wahl. iPad, High-Society des deutschen Digital Surface, Nexus & Co. erfreuten sich Commerce geschafft und erwirtschafte- allerdings steigender Attraktivität. te laut eigener Angaben in 2011 einen zum Artikel Nettoumsatz von 510 Millionen Euro. 2012 wird es vermutlich mehr als eine Milliarde Euro sein. zum Artikel
  • 14. News Google setzt neue Updates ein Microsoft präsentiert Windows 8 Die neuen Suchmaschinen-Updates Nachdem Microsoft angeblich schon seit Panda und Penguin sorgten 2012 für 2008 an dem Nachfolge-Betriebssystem große Veränderungen in den Ergebnis- von Windows 7 arbeitete, präsentierte listen von Google. Ziel war es, mit den der Konzern nun das Allround-Talent Updates die überoptimierten Websites Windows 8, welches durch das einfache und teilweise unrechtmäßig erschei- Kachel-Design auch kompatibel für nenden Suchergebnisse einzudämmen. Smartphones und Tablets ist. Man Leider wurden bei den Updates wohl merkte, dass Microsoft dazugelernt hat, auch einige andere Domains in Mitlei- was sich auch in den Vertriebswegen denschaft gezogen und von Google im bemerkbar machte. Windows 8 steht SEO-Ranking heruntergestuft. Google als Download bereit und kann noch bis unterstützte damit die Aussage, dass zum 31. Januar 2013 zum Sonderpreis SEO-Texte auf den Kunden zugeschnit- von 29,99 Euro gekauft werden. Danach ten sein sollen und nicht auf die Mecha- wird es wohl um einiges teurer. niken einer Suchmaschine. zum Artikel zum Artikel
  • 16. Branchen 2012 Lebensmittel FMCG Der Online-Handel für Lebensmittel hatte Die FMCG-Branche (Fast-moving consumer bereits einige Start-Ups ins Leben geru- goods) konnte bisher gute Erfolge durch fen. Mittlerweile sind davon einige schon die Einbindung von Digital Commerce in wieder vom Markt, da die bisher generier- die bestehenden Vertriebsstrukturen erzie- ten Umsätze im Lebensmittelhandel noch len. Beispielsweise kaufte die Media-Saturn nicht wirklich profitabel scheinen. 2011 Gruppe im letzten Jahr den russischen wurden gerade einmal 440 Millionen Euro Online-Händler „003.ru“, da laut Analysten mit dem Handel von Lebensmitteln über der russische Markt noch sehr viel Wachs- das Internet umgesetzt. Das sind weniger tum für den Online-Handel verspräche. als 1% des gesamten Branchenumsatzes. Die durchschnittlichen Warenkörbe, die Größtenteils war die bisherige Flaute in in der FMCG-Branche über das Internet dieser Branche auf die hohe Dichte an generiert wurden, lagen mit 24,10€ pro Discountern und Supermärkten in Deutsch- Einkauf deutlich höher als die Einkäufe land zurück zu führen. Die Metro-Töchter im stationären Handel (15,12€). Nahezu „real“ und „REWE“ versuchen nun die jeder sechste Internetuser besuchte 2012 Strategie des Online-Einkaufs mit anschlie- einen FMCG-Online-Shop. Je nach Produkt ßender Abholung der Bestellung in einer kann dort im nächsten Jahr noch ein hohes Filiale nach Wahl mit Drive-In-Option zu Wachstum durch bessere Preisvergleiche etablieren. und ein größeres Angebot erwartet werden.
  • 17. Branchen 2012 Möbel Printmedien Die Möbelbranche war im Online-Handel Der Kauf von Büchern und Literatur im trotz eines bisherigen Umsatzwachstums Internet ist weiterhin sehr beliebt. Bücher von etwa 20% in Q1/2012 noch eher in den gehören zu einer der meist gekauften Kinderschuhen. Neue Unternehmen, wie Warengruppen im Netz. eBooks trugen beispielsweise „Home24.de“ oder auch diesen Trend 2012 auch auf unsere digi- „Who‘s Perfect“ versuchen nun durch talen Endgeräte. Dank Kindle, iPad und TV-Spots die Aufmerksamkeit auf den Co. können wir mehr als nur ein Buch mit Online-Handel mit Möbeln und Interieur in den Urlaub nehmen und tragen keine zu lenken. Die stationären Händler hängen gefühlten 50kg Papier mehr mit uns herum. dabei noch etwas hinterher, da oftmals Vielen klassischen Verlagen ging und geht keine praktikable Strategie für den neuen es wirtschaftlich schlecht, da ihnen die Vertriebsweg im Internet existiert. IKEA passende Strategie für den Verkauf von ist der bisher größte Online-Versender von digitaler Literatur fehlt. Kürzlich stellten Möbeln und konnte sich damit bereits als zudem einige Magazine und Zeitungen erfolgreicher Multi-Channel-Händler etab- ihre Print-Version ein und veröffentlichen lieren. hmmh hatte dazu im Sommer 2012 in Zukunft nur noch digital. Die Financial eine Studie veröffentlicht, die unter Times ist nach 12 Jahren auf dem deut- anderem die Möbelbranche und die Bereit- schen Markt wieder eingestellt und wird schaft des Konsumenten zum Kauf von auch nicht digital fortgesetzt. Genauso traf Möbeln im Internet analysierte. es die Frankfurter Rundschau in diesem Jahr.
  • 18. Branchen 2012 Reise Mode Seit 2007 wächst der Online-Reisemarkt Die Modebranche ist quasi das Zugpferd stetig und erreicht 2013 voraussichtlich des Online-Handels. Mit etwa 12,82 Mrd. mehr als 50% des gesamten Branchen- Euro pro Jahr ist Bekleidung die mit volumens. Preisvergleiche und einfache Abstand gefragteste Warengruppe im Buchungen über die Online-Plattformen Internet. Viele erfolgreiche Online-Händler ermöglichten vielen Anbietern eine versuchten neue Technologien zur Indi- Umsatzsteigerung. Der Kunde freut sich vidualisierung und zur Verbesserung der über Kommentare und Kundenbewertun- Retourenquote einzusetzen. Beispielsweise gen, sieht sich via Street View sein Feri- bietet der Schuh-Anbieter GÖRTZ eine endomizil im Internet an und schätzt das Schuhanprobe via Augmented Reality oder hohe Angebot in Verbindung mit transpa- das Unternehmen „Upcload“ entwickel- renten Preisen. Für diese Branche können te eine Applikation zur Vermessung des wir noch einige weitere Veränderungen Körpers am PC. Das Gegenteil ist bei den erwarten. Fakt ist, dass sich das klassische neuen Berliner Start-Ups „Modemeister“ Reisebüro zunehmend abgrenzen sollte und „Modomoto“ der Fall. Curated- und dem Kunden einen Mehrwert bieten Shopping nennt sich das Geschäftsmodell, muss. So werden Reisebüros vermutlich welches dem Kunden unterschiedlichste in Zukunft überwiegend für komplexere Waren zusendet und der Kunde hinterher und internationale Reisen genutzt. Der alle Produkte zurücksendet, die ihm nicht einfache Flug von A nach B wird wohl eher gefallen. Die Modebranche war anschei- im Web gebucht werden. Besonders für nend am ehesten bereit Innovationen auszu- Business-Reisende ist die Internetbuchung testen und sich immer neue Herausstellungs- unumgänglich geworden. merkmale für ihre Marke einfallen zu lassen.
  • 20. Tops & Flops Tops 2012 Cloud-Services / Computing Browser-Games Cloud-Services erleichterten uns den 2012 war das Jahr der Browser-Games. Alltag und bieten uns die Möglichkeit, Die täglichen Seitenaufrufe auf die Daten auf unserem Smartphone, Gaming-Plattformen explodierten in Tablet und PC immer aktuell zu halten. Millionen-Höhe. Dem User wurden viele Egal ob Dropbox, Google MyDrive, neue Mini-Games geboten, in denen er iCloud oder Sonstige; das Angebot von entweder seine eigene Farm baute, mit Speicherplatz in der Cloud ist gefragt. Freunden Karten spielte oder seinen Auch im Cloud-Computing hat sich virtuellen Charakter ausbildete. Laut vieles getan. Unternehmen profitie- aktueller Statistiken sind auf Facebook ren von weniger Ausgaben für teure pro Monat etwa 235 Millionen aktive Hardware, geringerem Verwaltungsauf- Spieler. Top-Spiele erreichen dabei eine wand, keinen Backups oder auch einem tägliche Nutzung von mehr als 8 Millio- geringeren Stromverbrauch, sowie von nen Usern. In Deutschland gab es laut räumlicher Flexibilität der Mitarbeiter. GfK mehr als 11 Millionen aktive Nutzer Frei nach dem Motto „Performance on von Browser-Games. Demand“ kann diese Technologie schon bald in einigen Unternehmen für große Umstrukturierungen sorgen.
  • 21. Tops & Flops LTE-Einführung Reputationsschutz im Netz LTE (long-term-evolution) ist ein neuer 2011 entwickelten einige Versicherun- Mobilfunkstandard, der uns ein schnel- gen ein neues Produkt zum Reputati- leres mobiles Internet mit einer Daten- onsschutz, welches auch die Sicherheit rate von bis zu 300 mbit/s ermöglicht. im Internet abdecken sollte. Nachdem LTE hat sich vergangenes Jahr als Tech- das Internet bereits zu unserem zwei- nologie durchgesetzt und wird nun nach ten Schatten geworden ist und wir den und nach von den führenden Mobil- Großteil unseres Lebens dort veröffent- funkanbietern in Deutschland umge- lichen, war es wohl notwendig für einen setzt. Die Hersteller von Smartphones höheren Schutz zu sorgen. Die neuen und Tablets haben bereits die ersten Versicherungen umfassen neben dem LTE-fähigen Geräte auf dem Markt. Rechtsbeistand bei allen gerichtlichen Außerdem ist mittlerweile auch der Angelegenheiten auch die Organisation Festnetz-Anschluss via LTE möglich und der Löschung von schädlichen bzw. ersetzt somit bald das DSL-Datenkabel. gefährlichen Online-Inhalten für den Versicherungsnehmer und vieles mehr. Infos zu LTE und dem Netzausbau erhal- Die meisten Produkte bauen dabei auf ten Sie unter www.lte-anbieter.info ein Angebot von www.secure.me auf.
  • 22. Tops & Flops Flops 2012 F-Commerce Mobile-Banking Der Verkauf im Internet über das Die Verwaltung von Bankkonten und Social Network Facebook wurde bisher Zahlungsverläufen via Mobiltelefon nicht wirklich erfolgreich umgesetzt. wurde bereits für 2012 erwartet. Immer Im Gegenteil; einige Facebook-Stores und überall das Konto checken und haben 2012 ihre Türen wieder geschlos- möglicherweise auch noch zur Zahlung sen, wie beispielsweise die amerika- am Point-of-Sale mitbenutzen – das war nischen Shops von J.C. Penney, GAP die Vision. Durchgesetzt hat sich das und Nordstrom. Zurück zu führen ist Ganze bisher noch nicht. Wir vermuten, diese Entwicklung vermutlich darauf, dass es am fehlenden Vertrauen des dass der Konsument wenig motiviert Konsumenten in eine mobile App liegt, war, seine persönlichen Daten bzw. oder auch die bisherigen Software- Zahlungsinformationen an das von Miss- Lösungen für das Mobiltelefon die trauen geplagte Netzwerk „Facebook“ Ansprüche hinsichtlich der Usability zu übermitteln. Der Kunde, speziell nicht erfüllen. Da noch nicht viele der Deutsche, vertraut zunehmend auf Banken einen erfolgreichen Sprung in zertifizierte und ausgezeichnete Online- die neuen Medien geschafft haben, Shops. Bei manchen Marken funktioniert glauben wir, dass es noch eine Weile es, jedoch ist das Prinzip des Facebook- dauern wird, bis sich der Trend des Commerce unter heutigen Bedingungen Mobile-Bankings durchsetzt. Für irgend- noch nicht wirklich erfolgreich. was braucht man seinen PC dann ja wenigstens doch noch.
  • 23. Tops & Flops Paid-Content Mobile-Payment Die Bereitschaft des Konsumenten Mobile-Payment wurde ebenfalls schon für Inhalte, beispielsweise Premium- für 2012 erwartet. Die Zahlung mit dem Zeitungsartikel o.ä. zu bezahlen, hält Mobiltelefon in Verbindung mit NFC sich zurzeit noch sehr in Grenzen. sollte die Zahlungsarten am POS revolu- Diverse Zeitungen und Magazine haben tionieren. Die Technologie ist bereits da versucht Zahlungsverfahren im Internet und könnte ohne Probleme schon bald einzuführen, um die sinkenden Umsät- massentauglich sein, jedoch fehlt bisher ze der Print-Ausgabe aufzufangen und ein Unternehmen mit Vorreiter-Position ihren qualitativ hochwertigen Inhalt für die Einführung. Bis zum deutsch- nicht im Internet zu verschenken. Der landweiten Start müssen in einigen Konsument war davon bisher noch nicht Unternehmen anscheinend noch Verän- überzeugt. Vielleicht liegt es daran, derungen an den Kassen- und Buchungs- dass der deutsche Konsument einfach systemen vorgenommen werden. Die noch zu geizig ist, für etwas zu bezah- amerikanische Kaffee-Kette „Starbucks“ len, wenn es noch andere Möglichkeiten ist bisher am weitesten fortgeschritten gibt, ähnliche Informationen kostenlos und hat die Technologie als eines der zu erhalten. Vielleicht liegt es aber ersten Unternehmen erfolgreich in Be– auch daran, dass er einfach ungern die trieb genommen. Auf dem deutschen „Katze im Sack“ kauft und erst nach der Markt müssen wir uns aber anscheinend Bezahlung den gesamten Artikel lesen noch etwas gedulden. kann. Was Paid-Content angeht, müssen sich die Verlage noch weitere Strategien für den Konsumenten einfallen lassen.
  • 25. Ausblick 2013 Smartphone vs. Tablet? Das Jahr 2013 macht neugierig. Es gibt Die Nutzungsszenarien von Smartphone viele Entwicklungen der letzten Zeit, die und Tablet driften zunehmend auseinander. auf einschneidende Ereignisse im Digital Smartphones werden häufiger von unter- Commerce schließen lassen. Unternehmen wegs genutzt und sollen einen möglichst müssen sich zunehmend auf das Inter- schnellen Zugriff auf Informationen bieten, net einstellen und es strategisch für ihr bzw. den Nutzer möglichst zügig zum Ziel Produkt nutzen. Der Konsument erwartet führen. Das Tablet hingegen wird gerne mittlerweile schon die Verfügbarkeit aller und viel zu Hause oder bei der Arbeit Informationen – auf jedem Endgerät, zu genutzt. Auch die Inhalte, die auf beiden jeder Zeit an jedem Ort. Somit können Geräten abgerufen werden, variieren wir schon jetzt sagen, dass der Trend zu häufiger. Wichtig ist es daher, seine Inhalte Mobile weiter anhalten wird und in Verbin- auf allen Geräten zur Verfügung zu stellen dung mit Suchmaschinen zu einem der und speziell für Tablets eigene Strategien wichtigsten Marketinginstrumente werden für eine lange Nutzungsdauer zu entwi- wird. ckeln und hohes Involvement des Konsu- menten zu erzeugen.
  • 26. Ausblick 2013 First-Screen vs. Second-Screen TV-Commerce Same-Day-Delivery In letzter Zeit haben wir häufiger über Wie auch schon in diesem Jahr rech- Wir dürfen gespannt sein, ob der Trend die Entwicklung zum Second-Screen nen wir mit weiteren tollen Neuheiten aus den USA auch so schnell nach gesprochen. Das bedeutet, dass der und Möglichkeiten im Bereich des Europa kommt. Mit Same-Day-Delivery Konsument während des Fernsehens TV–Commerce. Wie die neue Form des versuchen die großen Online-Händler zeitgleich mit seinem Smartphone, Home-Shoppings letztendlich aussehen alle Produkte innerhalb von 24 Stunden Tablet oder PC interagiert. Anhand der wird ist noch nicht ganz abzusehen, da zu liefern oder zumindest am nächsten Nutzungsdaten der mobilen Endgeräte die Verbreitung von Smart-TV und Co. lokalen Geschäft noch am gleichen geht man jetzt davon aus, dass sich bisher noch zu gering ist. Wir dürfen Tag zur Verfügung zu stellen. Eine Smartphone & Co. zum eigentlichen aber gespannt sein, ob von Google und Entwicklung, die Versandhändler vor First-Screen entwickeln und maßgeb- Apple noch ein Gegenzug auf die von neue Herausforderungen stellen wird. lich die Interaktion mit dem Medium Philips und Samsung bisher prominent Beispielsweise wieder im Weihnachtsge- bestimmen werden. Bei der Game- positionierten Smart-TV Geräte kommt, schäft 2013. Show im Fernsehen kann der Rezipient oder es vorerst bei set-top-Boxen dann auf dem mobile Device zeitgleich bleiben wird. Die neueste Generation abstimmen, bei Voting-Shows den klas- von Fernsehern ist internetfähig und sischen Anruf durch eine mobile Appli- ermöglicht somit eine neue Form von kation ersetzen oder das Mobiltelefon Informationsfluss am immerhin größten liefert die notwendigen Zusatzinforma- Bildschirm im Haus. Viel Platz und viel tionen zur Sendung im Fernsehen. Die Zeit für Inspiration und die Interaktion Interaktion und das damit verbundene mit dem potentiellen Käufer. Involvement des Zuschauers wird um ein Vielfaches gesteigert.
  • 27. Herausgegeben von hmmh multimediahaus AG Agentur für Digital Commerce & Brand Communication Am Weser-Terminal 1 28217 Bremen Telefon +49 4 21 / 6 96 50 -0 Telefax +49 4 21 / 6 96 50 -190 kontakt@hmmh.de www.hmmh.de www.facebook.com/hmmh.de