Nach 20 Jahren Einheit zeigt sich ein gemischtes Bild der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Ostdeutschland; zwar haben sich Indikatoren wie das BIP pro Kopf und die Produktivität erheblich verbessert, jedoch ist die Staatsverschuldung massiv angestiegen und die Arbeitslosenquote bleibt hoch. Zudem hat die Abwanderung junger, qualifizierter Menschen zur Altersüberalterung in einigen Städten geführt, während die Skepsis gegenüber Demokratie und Marktwirtschaft wächst. Insgesamt bleibt die Bilanz ambivalent, da trotz positiver Fortschritte ernste Herausforderungen und finanzielle Belastungen bestehen.