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• Diese Präsentation stützt sich auf die
Erfahrungen der Arbeitsgruppe Migration
der Integralen Politik
• und wurde inspiriert durch den Bericht
von Leida Schuringa Synnervate, Center
for Human Emergence, Holland
Integrale Arbeit mit Asylsuchenden
Von der Abwehr in die Verantwortung
06.09.16 1
WIE KÖNNEN WIR DAMIT UMGEHEN?
„Es herrscht Krieg an den südlichen und östlichen
Grenzen unseres Wohlstandsghettos, und jeder
einzelne Flüchtling ist dessen Bote: Sie sind der
Einbruch der Wirklichkeit in unser Bewusstsein“.
Navid Kermani
06.09.16 2
• Das Bewusstsein, dass wir Menschen in
einer grosse Einheit verbunden sind, pflegen
• Kein naiver Humanismus – weniger dafür
beständiger
• Bestmögliche Information über alles, was
schon im Umfeld aufgegleist ist
• Sinnvolle Zusammenarbeit mit erfahrenen,
lokalen , kantonalen, nationalen und
internationalen Hilfsorganisationen prüfen
Gute Erfahrungen mit Ablauf gemäss den
nachfolgenden fünf Schritten
Wichtige integrale Prinzipien
Flüchtlingsarbeit differenziert angehen
06.09.16 3
Erster Schritt
Flüchtlinge sind komplett entkräftet und
benötigen:
•Schutz
•Essen
•Kleider
•medizinische und psychologische Hilfe /
Trauma-Arbeit
Schnelle Verfahren helfen
Ankommen und Überleben
Praktische schnelle Hilfe ermöglichen
06.09.16 4
Zweiter Schritt
• Ein Netzwerk von Menschen aus dem
gleichen Herkunftsland und ihrem Umfeld
gibt Sicherheit.
• Kontakt herstellen mit Menschen, die schon
länger hier sind und die gleiche Sprache
sprechen
Netzwerk / Sicherheit
06.09.16 5
Sicherheit durch Zugehörigkeit ermöglichen
Dritter Schritt
• Trotz Flucht und Ungewissheit haben viele
Asylsuchende Energie und
Engagement. Dies kann als Potential
genutzt werden.
• Sprachunterricht ist der Schlüssel zur
Integration.
• Freiwillige Arbeit oder baldmöglichst
bezahlte Arbeit verhilft zu Selbstwert sowie
finanzieller und sozialer Selbständigkeit
In die eigene Kraft kommen
Deutschstunden und Arbeit organisieren
06.09.16 6
Vierter Schritt
• In eine neue Gesellschaft hinein zu wachsen,
braucht Zeit und Kraft.
• ​Die Ambivalenzen dieses Prozesses kennen
und verstehen, gibt Helfenden
Kompetenz.
• ​Begegnungen und Partnerschaften
unterstützen den Zugang zur neuen Kultur.
• Vereine können zur Integration beitragen.
Formale + informale Gesetze kennen
Bei Sport und Kunst die neue Kultur erfahren
06.09.16 7
Fünfter Schritt
Nun sind sie fähig,
• sich eine Existenz aufzubauen,
• selbständig zu wohnen
• und einer Arbeit nachzugehen
Selbständigkeit fördern
Offenheit am Wohnsitz und am Arbeitsplatz
06.09.16 8
IN DIE GESELLSCHAFT HINEINWACHSEN VERLÄUFT IN PHASEN
• 1.Euphorie: Freude auf das Neue herrscht vor, Reaktionen auf das
Neue sind überschwänglich, weil nur das (positiv) Erwartete
wahrgenommen wird.
• 2: Missverständnisse: Ungewollte Verstösse gegen Regeln der
Aufnahmegesellschaft und Schuldzuweisung an sich selber,
Einsamkeit, Angst und Sehnsucht.
• 3: Kollisionen: Schuldzuweisung tendenziell an andere, Betonung
der Werte der eigenen Kultur, Resignation, Depression sowie
psychische und körperliche Belastungen.
06.09.16 9
IN DIE GESELLSCHAFT HINEINWACHSEN VERLÄUFT IN PHASEN
• 4: Unterschiede werden akzeptiert – Widersprüche ausgehalten.
Eigenbestimmte Balance bei Wertkonflikten zwischen der neuen und
der Herkunftskultur.
• 5: Akkulturation als gelungenes Hineinwachsen in die neue Kultur
und Übernahme von Werten und Regeln.
06.09.16 10
Integration braucht Zeit und Kraft
Ganzheitlich integrieren
Integration der Asylsuchenden:
• Stärkung gemäss Schritt 1 – 5,
• Begegnungen fördern,
• Sinnvoll begleiten – fördern und fordern
Helfende unterstützen
• die positive und selbstorganisierende Kraft
der Helfenden nutzen
• deren Bedingungen erleichtern, sie durch
Inter- oder Supervisionen unterstützen
Mögliche Schritte in der Gesellschaft
Wir sitzen alle im selben Boot
06.09.16 11
MÖGLICHE SCHRITTE IN DER POLITIK
Differenzieren
• Einen klaren Unterschied zwischen
Kriegsverfolgten und Wirtschafts-
flüchtlingen machen.
• Entsprechend unterschiedliche Strategien
für diese zwei Gruppen entwickeln.
Berücksichtigen
• Herausfinden, wie viel kontrollierte
Immigration von Kriegs- und
Wirtschaftsflüchtlingen das Land verträgt
06.09.16 12
Den Wagen nicht überladen
Achtsam sein
• Besondere Achtsamkeit auf diejenigen
Gruppen von Menschen (Einheimische
oder Einwandernde), die sich durch die
Unterschiede bedroht fühlen – geeignete
Wege suchen.
Investitionen und fairer Handel
• Investitionen in die Herkunftsländer,
damit das Auswandern für die jungen
Menschen nicht mehr notwendig wird.
• Faire Handelsbedingungen für die
Menschen und die Umwelt dort.
Mögliche Schritte in der Politik
Die Nöte aller berücksichtigen
06.09.16 13
MIGRATIONSPOLITIK DER ZUNEIGUNG
• Grundrecht und Menschenrechte sind unantastbar.
• Unterschied Arbeitsmigration und unfreiwillige
Flucht
• Not auf dem Migrationsweg – es braucht Schutz
• Solidarität in und mit Europa –
solidarisch und ressourcenangepasst
• Aufnahme, Integration, Prävention – achtsam ,
kreativ und beständig
06.09.16
Sammeln – Vernetzen – Ermutigen
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Integrale Arbeit mit Asylsuchenden

  • 1. • Diese Präsentation stützt sich auf die Erfahrungen der Arbeitsgruppe Migration der Integralen Politik • und wurde inspiriert durch den Bericht von Leida Schuringa Synnervate, Center for Human Emergence, Holland Integrale Arbeit mit Asylsuchenden Von der Abwehr in die Verantwortung 06.09.16 1
  • 2. WIE KÖNNEN WIR DAMIT UMGEHEN? „Es herrscht Krieg an den südlichen und östlichen Grenzen unseres Wohlstandsghettos, und jeder einzelne Flüchtling ist dessen Bote: Sie sind der Einbruch der Wirklichkeit in unser Bewusstsein“. Navid Kermani 06.09.16 2
  • 3. • Das Bewusstsein, dass wir Menschen in einer grosse Einheit verbunden sind, pflegen • Kein naiver Humanismus – weniger dafür beständiger • Bestmögliche Information über alles, was schon im Umfeld aufgegleist ist • Sinnvolle Zusammenarbeit mit erfahrenen, lokalen , kantonalen, nationalen und internationalen Hilfsorganisationen prüfen Gute Erfahrungen mit Ablauf gemäss den nachfolgenden fünf Schritten Wichtige integrale Prinzipien Flüchtlingsarbeit differenziert angehen 06.09.16 3
  • 4. Erster Schritt Flüchtlinge sind komplett entkräftet und benötigen: •Schutz •Essen •Kleider •medizinische und psychologische Hilfe / Trauma-Arbeit Schnelle Verfahren helfen Ankommen und Überleben Praktische schnelle Hilfe ermöglichen 06.09.16 4
  • 5. Zweiter Schritt • Ein Netzwerk von Menschen aus dem gleichen Herkunftsland und ihrem Umfeld gibt Sicherheit. • Kontakt herstellen mit Menschen, die schon länger hier sind und die gleiche Sprache sprechen Netzwerk / Sicherheit 06.09.16 5 Sicherheit durch Zugehörigkeit ermöglichen
  • 6. Dritter Schritt • Trotz Flucht und Ungewissheit haben viele Asylsuchende Energie und Engagement. Dies kann als Potential genutzt werden. • Sprachunterricht ist der Schlüssel zur Integration. • Freiwillige Arbeit oder baldmöglichst bezahlte Arbeit verhilft zu Selbstwert sowie finanzieller und sozialer Selbständigkeit In die eigene Kraft kommen Deutschstunden und Arbeit organisieren 06.09.16 6
  • 7. Vierter Schritt • In eine neue Gesellschaft hinein zu wachsen, braucht Zeit und Kraft. • ​Die Ambivalenzen dieses Prozesses kennen und verstehen, gibt Helfenden Kompetenz. • ​Begegnungen und Partnerschaften unterstützen den Zugang zur neuen Kultur. • Vereine können zur Integration beitragen. Formale + informale Gesetze kennen Bei Sport und Kunst die neue Kultur erfahren 06.09.16 7
  • 8. Fünfter Schritt Nun sind sie fähig, • sich eine Existenz aufzubauen, • selbständig zu wohnen • und einer Arbeit nachzugehen Selbständigkeit fördern Offenheit am Wohnsitz und am Arbeitsplatz 06.09.16 8
  • 9. IN DIE GESELLSCHAFT HINEINWACHSEN VERLÄUFT IN PHASEN • 1.Euphorie: Freude auf das Neue herrscht vor, Reaktionen auf das Neue sind überschwänglich, weil nur das (positiv) Erwartete wahrgenommen wird. • 2: Missverständnisse: Ungewollte Verstösse gegen Regeln der Aufnahmegesellschaft und Schuldzuweisung an sich selber, Einsamkeit, Angst und Sehnsucht. • 3: Kollisionen: Schuldzuweisung tendenziell an andere, Betonung der Werte der eigenen Kultur, Resignation, Depression sowie psychische und körperliche Belastungen. 06.09.16 9
  • 10. IN DIE GESELLSCHAFT HINEINWACHSEN VERLÄUFT IN PHASEN • 4: Unterschiede werden akzeptiert – Widersprüche ausgehalten. Eigenbestimmte Balance bei Wertkonflikten zwischen der neuen und der Herkunftskultur. • 5: Akkulturation als gelungenes Hineinwachsen in die neue Kultur und Übernahme von Werten und Regeln. 06.09.16 10 Integration braucht Zeit und Kraft
  • 11. Ganzheitlich integrieren Integration der Asylsuchenden: • Stärkung gemäss Schritt 1 – 5, • Begegnungen fördern, • Sinnvoll begleiten – fördern und fordern Helfende unterstützen • die positive und selbstorganisierende Kraft der Helfenden nutzen • deren Bedingungen erleichtern, sie durch Inter- oder Supervisionen unterstützen Mögliche Schritte in der Gesellschaft Wir sitzen alle im selben Boot 06.09.16 11
  • 12. MÖGLICHE SCHRITTE IN DER POLITIK Differenzieren • Einen klaren Unterschied zwischen Kriegsverfolgten und Wirtschafts- flüchtlingen machen. • Entsprechend unterschiedliche Strategien für diese zwei Gruppen entwickeln. Berücksichtigen • Herausfinden, wie viel kontrollierte Immigration von Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen das Land verträgt 06.09.16 12 Den Wagen nicht überladen
  • 13. Achtsam sein • Besondere Achtsamkeit auf diejenigen Gruppen von Menschen (Einheimische oder Einwandernde), die sich durch die Unterschiede bedroht fühlen – geeignete Wege suchen. Investitionen und fairer Handel • Investitionen in die Herkunftsländer, damit das Auswandern für die jungen Menschen nicht mehr notwendig wird. • Faire Handelsbedingungen für die Menschen und die Umwelt dort. Mögliche Schritte in der Politik Die Nöte aller berücksichtigen 06.09.16 13
  • 14. MIGRATIONSPOLITIK DER ZUNEIGUNG • Grundrecht und Menschenrechte sind unantastbar. • Unterschied Arbeitsmigration und unfreiwillige Flucht • Not auf dem Migrationsweg – es braucht Schutz • Solidarität in und mit Europa – solidarisch und ressourcenangepasst • Aufnahme, Integration, Prävention – achtsam , kreativ und beständig 06.09.16 Sammeln – Vernetzen – Ermutigen 14

Hinweis der Redaktion

  1. Not auf Migrationsweg