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Der FOREX-Markt
DER FOREX-MARKT ........................................................................................................................................................ 3

    KURZE ÜBERBLICK              DER HISTORISCHEN              ENTWICKLUNG            DES    WÄHRUNGSMARKTS ............................................................. 4
    VORTEILE        DES    FOREX .................................................................................................................................................. 5

        Höhe Liquidität............................................................................................................................................... 5

        Kontinuierlicher Handel............................................................................................................................ 6

        Short- und Long-Positionen..................................................................................................................... 6

        Qualität der Ausführung............................................................................................................................ 7

        Kostengünstigkeit .......................................................................................................................................... 7
    DEVISENHANDEL ............................................................................................................................................................ 7

        Währungspaare ................................................................................................................................................... 8

ANHANG 1 - DEFINITIONEN ................................................................................................................................... 10
Der FOREX-Markt
Forex, die Abkürzung von FOReign EXchange Market, ist der globale
Markt, auf dem Währungen gehandelt werden. Forex ist Synonym für
FX Market, Devisenmarkt und Währungsmarkt und bezeichnet den
weltweiten Devisenmarkt.
Der Forex ist an keinen festen Börsenplatz gebunden, sondern er
wird   durch   das   weltweite   Netz   der   Interbankenbeziehungen
konstituiert: der Devisenmarkt entwickelt sich außerbörslich
(„Over the Counter“ oder OTC). Er ist der größte Finanzmarkt der
Welt (Tagesumsatz ca. 3 Billionen US-Dollar). Ein Devisengeschäft
beinhaltet    den    gleichzeitigen    Kauf    und    Verkauf    von
unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden
sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der
jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt
bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis
zwischen zwei Währungen.
Der Forex beinhaltet jegliche Akteure, die mit Devisen handeln um
verschiede Ziele zu erreichen:
   o Grossbanken    Renditeziele
   o Investoren     Spekulation
   o Außenhändler       Ablauf   oder   Absicherung  der   Geschäfte
     (Import/Export Zahlungen)
   o Zentralbanken    Devisenmarktintervention
Devisenhandel kann Spekulation, Intervention, Absicherung, Import,
Export usw. bedeuten.
Historisch gesehen gab es kaum Zugang für Privatanleger zum Forex
und   den  Interbankenbeziehungen,    aufgrund   der  extrem   hohen
Mindesteinlage (so genannte Minimum Lot). Heute ist aber möglich
den Interbanken-Geldzufluss zu verstückeln und daher sind die
Forex-Händler wesentlich gestiegen.
Zurzeit werden die größten Umsätze wie folgt ausgeführt:
UK (31%), USA (19%), Japan (8%), Singapur (6%), Deutschland (5%)
Australien, Schweiz und Frankerich (3%).

                          Umsatz Devisenhandel% / Land

                          3   3
                      3
                                                     UK
                  4
                                                     USA
          5                                31        JAPAN
                                                     SINGAPUR
          6                                          DEUTSCHLAND
                                                     HONG KONG
                                                     AUSTRALIEN
              8                                      SCHWEIZ
                                                     FRANKREICH
                                  19
Kurze   Überblick       der    historischen       Entwicklung      des
Währungsmarkts

Von 1870 bis 1914 stellte der Goldstandard die Grundlage des
Weltwährungssystems dar. Dieses System basierte darauf, dass die
Weltwährungen von ihren Goldreserven gestützt wurden, und es
bewährte sich bis zum 1. Weltkrieg sehr gut.
Während des 1. Weltkrieges begannen die Nationen jedoch, mehr Geld
in Umlauf zu bringen, als ihre Goldreserven stützen konnten, um
ihren hohen Bedarf an flüssigen Mitteln zu decken. Diese
Entwicklung führte zu einer noch nie dagewesenen Inflation,
hervorgerufen    durch    den   Anstieg   der    Geldmenge   und   einer
fortschreitenden Aufgabe des Goldstandard-Systems.
Im Juli 1944 schufen die 16 wichtigsten westlichen Nationen den
IMF (Internationaler Währungsfonds), um die Wechselkurse zu
stabilisieren     und     ein   einheitliches     System    für    einen
internationalen Zahlungsverkehr zu schaffen. Es wurden der Preis
für Gold festgelegt und ein Reservefond angelegt, der von allen
Mitgliedstaaten anteilsmäßig finanziert wurde. Unter diesem System,
obwohl die durch den Markt beeinflussten Wechselkurse fluktuierten,
war eine Fluktuation innerhalb einer Bandbreite von höchstens -1%
bis +1% von einem vereinbarten Wert zulässig.
Die Mitgliedsstaaten mussten in das Marktgeschehen eingreifen, um
dieses Kriterium sicherzustellen. Auch dieses System funktionierte
gut bis 1960, als abweichende Inflationsraten die relative
Wettbewerbsstärke der Haupthandelsnationen veränderten.
1971 resultierten einige Dollarkrisen in dem Zusammenbruch des
Systems und so schuf der IMF das sog. Smithsonian Agreement, das
den U.S. Dollar um 10% abwertete und höhere Grenzen für die
Fluktuationsrate (nun zwischen 1% und 2,25%), festsetzte.
Im März 1973 brach auch dieses System zusammen, hervorgerufen
durch       eine        unkontrollierte        Kursentwicklung       der
Mitgliedsstaatenwährungen und die Öl-Krise.
Nach kontinuierlichen Währungskrisen gründet Europa 1978 das EWS
(Europäisches Währungssystem), das vom 13. März 1979 bis 31.
Dezember     1998     bestehende    Form     der    währungspolitischen
Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft
war.
In den 80er Jahren folgen weitere Währungskrisen, insbesondere
1985 wurden der US-Dollar (dirty floating) und 1992 das britische
Pfund weit abgewertet.
1992   wurde    der   Maastricht-Vertrag    unterschrieben,    der   die
Einführung einer einzigen europäischen Währung (EURO) ab 1. Januar
2002 bestimmt.
Heute hat sich der Forexhandel zum dynamischsten und liquidesten
Markt entwickelt. Er ist der einzige, der rund um die Uhr geöffnet
ist. Daher werden Forexkurse 24 Std. geboten.
Schneller Mittelumlauf, keine Geschäftskosten, hohe Liquidität
machen den Forexhandel zu einem der attraktivsten Märkte für
Investoren.    Dabei     kann   der   Devisenmarkt    nicht    mit   den
Aktienmärkten im herkömmlichen Sinn verglichen werden, da es keine
physisch greifbare Börsenparkette gibt. Vielmehr besteht der
Devisenmarkt   aus    einem   riesigen    Netz, das   zahlreiche
Devisenhändler aus der ganzen Welt verbindet.
Am häufigsten werden die Währungen der größten Wirtschaftsräume
(US-Dollar, Euro, Yen) gehandelt sowie Währungen aus Ländern mit
starken Finanzplätzen (z. B. Britisches Pfund und Schweizer
Franken).

Vorteile des FOREX

Der Forex-Handel oder Devisenhandel weist mehrere Vorteile auf:
   o Höhe Liquidität (kein Slippage)
   o Kontinuierlicher Handel
   o Short- und Long-Positionen
   o Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße
   o Ausführungs-Qualität
   o Kostengünstigkeit

Höhe Liquidität

Am Forex-Markt findet der Anleger JEDERZEIT einen Käufer oder
Verkäufer und die Verfügbarkeit der Liquidität ist ein riesiger
Vorteil für den Anleger, der Positionen rund um die Uhr eröffnen,
bzw. schließen kann. Die Beteiligung von vielen Akteuren macht
diesen    Markt    volatil    und     dadurch    entstehen  viele
Spekulationsahngelegenheiten.
Der FOREX ist, wie bereit erwähnt, mit 3 Billionen US-Dollar
täglicher Umsatz der weltweit größte Finanzmarkt.
Kontinuierlicher Handel

Forex-Intermediäre, bzw. Akteure, setzen in den wichtigsten
Finanzplätze auf verschiedenen Zeitzonen (Tokio, Hongkong, Sydney,
Paris, London, USA). Dadurch können Privatanleger 24 Stunden am
Tag handeln.
Dieses Bild zeigt die Umsätze und die Akteure im Ablauf des
Handelstages. Im Gelb wurden die Handelszeiten mit höheren
Umsätzen hingewiesen.
Natürlich werden höhere Umsätze hingewiesen, wenn Europäer und
Amerikaner gleichzeitig am Markt sind. Höhere Umsätze bedeuten
auch höhere Gewinn-Chancen.

Forex Time Chart

          0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

New York                                 X       X   X X X X X X
Chicago                                          X   X X X X X X X
London                         X X X X X X       X   X X
EURO                         X X X X X X X       X   X
Japan        X X X X X X X X
Neu
           X X X X X                                              X X X
Seeland
Australien X X X X X X X X
Handelszeiten der weltweit wichtigsten
Finanzmärkte (Zeitzone GMT +1)

Short- und Long-Positionen

Währungen werden in Paaren gehandelt (Währungspaaren so genannte
Cross), d.h. der Anleger eröffnet gleichzeitig eine Long-Position
auf eine Währung und eine Short-Position auf eine andere Währung.
Z.B. der Anleger ist der Meinung, dass der US-Dollar sich     gegen
den Schweizerfranken aufwerten kann    der Anleger wird eine Long-
Position auf dem US-Dollar/Schweizer Franken (USDCHF) Währungspaar,
d.h. eine Long Position auf dem US-Dollar und eine Short-Position
auf Schweizerfranken eröffnen.

Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße

Am Devisenmarkt ist die gehandelte Menge immer ein Vielfaches der
Mindestlösgröße. Am Anfang starteten die Minimum Lots ab 100.000
Euro, zurzeit bieten einige Banken Mindestlösgröße bereit ab 5.000
Euro an.
Noch dazu wird meistens auch ein Finanzhebel (30facher) angeboten.
Derzeit wäre die Teilnahme am Forex-Markt bereit mit 167 Euro
(167€ mal 30facher Hebel = 5.000€ Minimum lot) möglich.
Qualität der Ausführung

Die extrem hohe Liquidität garantiert nicht nur die Präsenz am
Markt von potentiellen Käufern und Verkäufern, sondern auch die
Möglichkeit den gewünschten Handelspreis zu bekommen ohne das so
genannte Slippage.
In jedem Markt wo es um Geschwindigkeit geht (z.B. Futures) ist
das Slippage unvermeidlich. Beim Forex ist dieses Problem durch
die hohe Liquidität minimiert.


Kostengünstigkeit

Der Devisenhandel hat keine Kosten, i.d.R. werden die Anleger mit
keinen Kommissionen belastet.
Die Ausführungskosten entstehen vom Unterschied zwischen Geld- und
Brief-Kurs (Spread). Dadurch verstecken die Performance keine
zusätzlichen Kosten und sind mehr transparent.

Devisenhandel
Der Forex-Markt ist für den Privatanleger eine gute Trading-Chance
auf   verschiedenen   Gründen.   Die  Garantie    der  extrem   hohen
Liquidität, die diesen Markt gekennzeichnet, ist nicht der einzige
Grund.
Die   hohen   Umsätze   garantieren   gegen   das   Zugreifen,   bzw.
Manipulation, von den groessen, bzw. wichtigsten Akteuren. Der
Forex-Markt ist so Liquid, dass sogar Zentralbanken wie EZB, FED
und BOJ ihr langfristig beeinflussen können.
Noch dazu am Devisenmarkt stehen grundsätzlich die wichtigen
Nachrichten   gleichzeitig   allen   Akteuren   zur   Verfügung.   Im
Unterschied zum Aktienmarkt ist das Insider Trading generell am
FOREX unmöglich.
Der FOREX bietet zusätzlich mehr Sicherheit: Stop-Order können in
der Tat rund um die Uhr ausgelöst und zum gewünschten Preis
ausgeführt werden. Da der Markt 24 Stunden und mit genug
Liquidität eröffnet ist, werden Preis-Gap nur übers Wochenende
möglich. Daher ist die Verlustbegrenzung sicherer.
Währungspaare

Der Forex-Markt bietet eine sehr große Auswahl an Währungspaaren
(auch Cross genannt), hier eine mögliche Liste:

  Kode              Beschreibung               Kode             Beschreibung
DKKJPY   Dänische Krone/Yen                  EURCAD   Euro/Kanadischer Dollar
NOKDKK   Norwegische Krone/Dänische Krone    EURHKD   Euro/Hongkong-Dollar
         Norwegische Krone/Schwedische
NOKSEK   Krone                               EURNZD   Euro/Neuseelander Dollar
NOKJPY   Norwegische Krone/Yen               EURSGD   Euro/Singapur-Dollar
         Australischer Dollar/Neuseelander
AUDNZD   Dollar                              EURUSD   Euro/US-Dollar
AUDUSD   Australischer Dollar/US-Dollar      EURCHF   Euro/Schweizer Franken
CADJPY   Kanadischer Dollar/Yen              EURGBP   Euro/Pfund Sterling
         Kanadischer Dollar/Schweizer
CADCHF   Franken                             EURJPY   Euro/Yen
NZDUSD   Neuseelander Dollar/US-Dollar       EURTRY   Euro/Türkische Lira
         Neuseelander Dollar/Schweizer
NZDCHF   Franken                             EURZAR   Euro/Südafrikanische Rand
NZDJPY   Neuseelander Dollar/Yen             CHFDKK   Schweizer Franken/Dänische Krone
                                                      Schweizer Franken/Norwegische
SGDJPY   Singapur-Dollar/Yen                 CHFNOK   Krone
                                                      Schweizer Franken/Schwedische
USDDKK   US-Dollar/Dänische Krone            CHFSEK   Krone
USDNOK   US-Dollar/Norwegische Krone         CHFJPY   Schweizer Franken/Yen
USDSEK   US-Dollar/Schwedische Krone         GBPDKK   Pfund Sterling/Dänische Krone
USDCAD   US-Dollar/Kanadischer Dollar        GBPNOK   Pfund Sterling/Norwegische Krone
USDHKD   US-Dollar/Honkhong-Dollar           GBPSEK   Pfund Sterling/Schwedische Krone
                                                      Pfund Sterling/Australischer
USDCHF   US-Dollar/Schweizer Franken         GBPAUD   Dollar
                                                      Pfund Sterling/Kanadischer
USDZAR   US-Dollar/Südafrikanische Rand      GBPCAD   Dollar
                                                      Pfund Sterling/Neuseelander
USDJPY   US-Dollar/Yen                       GBPNZD   Dollar
EURDKK   Euro/Dänische Krone                 GBPUSD   Pfund Sterling/US-Dollar
EURNOK   Euro/Norwegische Krone              GBPCHF   Pfund Sterling/Schweizer Franken
EURSEK   Euro/Schwedische Krone              GBPJPY   Pfund Sterling/Yen
EURAUD   Euro/Australischer Dollar


Der täglichen Turnover am Forex-Markt ist 3.000 Miliarden US-
Dollar. Der US-Dollar ist die meist gehandelte Devise (88,7%)
folgt bei der Euro (37,2%), Japanisches Yen (20,3%) und Britisches
Pfund (16,9%).
Hier ein Überblick auf die Notierungen des Devisenmarkts.
Anhang 1 - Definitionen
Pip

Pip bezeichnet die kleinste Preisstufe in einer   Währung.
Zum Beispiel stellt bei der Parität Euro-Dollar   eine Bewegung von
1,2234 auf 1,2235 Dollar einen Pip dar. Bei der   Parität Dollar-Yen
ist eine Bewegung von 110,43 auf 110,44 Yen ein   Pip.

Spread – Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs

Als Spread oder Geld-Brief-Spanne bezeichnet man im börslichen und
außerbörslichen organisierten Handel die Spanne zwischen Geld- und
Briefkurs. Der Kauf eines Marktinstruments erfolgt zum höheren
Briefkurs (Angebot im Markt) und der Verkauf zum niedrigeren
Geldkurs (Nachfrage des Marktes).

Rollover

Auf dem Spot-Devisenmarkt müssen Trades innerhalb von zwei
Geschäftstagen (Valuta T+2) abgewickelt werden. Wenn ein Händler
an einem Montag 100.000 € verkauft, muss er diesen Betrag am
darauf folgenden Mittwoch einbringen, es sei denn, es hat ein
Rollover stattgefunden. Der Rollover wurde ausgedacht, um die
physische Lieferung (Zahlung) der Währung zu umgehen.
Wochentags um 23:40 Uhr wird bei Konten die offene Positionen
verfügen, das Rollover durchgeführt: alle offenen Positionen
werden automatisch zum Bid- bzw. Aks-Kurs, jeweils für Long- oder
Short-Positionen, geschlossen und das tägliche Profit&Loss am
Konto gebucht. Gleichzeitig wird dieselbe Position neu eröffnet,
aber der Kaufpreis wird entsprechend den Tageszinsunterschieden
zwischen beiden Währungen geändert.

Carry Trade

Als Carry Trade (auch CCT) bezeichnet man eine Anlagestrategie auf
dem Devisenmarkt. Dabei nimmt der Investor in einer Währung mit
vergleichsweise niedrigen Zinsen einen Kredit auf. Das so
aufgenommene Geld investiert er gleichzeitig in einer Währung mit
vergleichsweise hohen Zinsen. Es handelt sich hier nicht um
risikoarme    Arbitrage.   Der    Investor    trägt   sowohl   das
Wechselkursrisiko als auch das Zinsänderungsrisiko.
Die Rendite der Currency Carry Trades setzt sich entsprechend aus
zwei Komponenten zusammen: zum einen die Differenz zwischen Haben-
und    Sollzins,     zum    anderen    der     Ertrag   aus    der
Wechselkursentwicklung.

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Forex

  • 2. DER FOREX-MARKT ........................................................................................................................................................ 3 KURZE ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN ENTWICKLUNG DES WÄHRUNGSMARKTS ............................................................. 4 VORTEILE DES FOREX .................................................................................................................................................. 5 Höhe Liquidität............................................................................................................................................... 5 Kontinuierlicher Handel............................................................................................................................ 6 Short- und Long-Positionen..................................................................................................................... 6 Qualität der Ausführung............................................................................................................................ 7 Kostengünstigkeit .......................................................................................................................................... 7 DEVISENHANDEL ............................................................................................................................................................ 7 Währungspaare ................................................................................................................................................... 8 ANHANG 1 - DEFINITIONEN ................................................................................................................................... 10
  • 3. Der FOREX-Markt Forex, die Abkürzung von FOReign EXchange Market, ist der globale Markt, auf dem Währungen gehandelt werden. Forex ist Synonym für FX Market, Devisenmarkt und Währungsmarkt und bezeichnet den weltweiten Devisenmarkt. Der Forex ist an keinen festen Börsenplatz gebunden, sondern er wird durch das weltweite Netz der Interbankenbeziehungen konstituiert: der Devisenmarkt entwickelt sich außerbörslich („Over the Counter“ oder OTC). Er ist der größte Finanzmarkt der Welt (Tagesumsatz ca. 3 Billionen US-Dollar). Ein Devisengeschäft beinhaltet den gleichzeitigen Kauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen am Interbankenmarkt. Dadurch bilden sich Tauschverhältnisse, so dass der Wert jeder Währung in der jeweils anderen ausgedrückt werden kann. Auf dem Devisenmarkt bildet sich so der nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen. Der Forex beinhaltet jegliche Akteure, die mit Devisen handeln um verschiede Ziele zu erreichen: o Grossbanken Renditeziele o Investoren Spekulation o Außenhändler Ablauf oder Absicherung der Geschäfte (Import/Export Zahlungen) o Zentralbanken Devisenmarktintervention Devisenhandel kann Spekulation, Intervention, Absicherung, Import, Export usw. bedeuten. Historisch gesehen gab es kaum Zugang für Privatanleger zum Forex und den Interbankenbeziehungen, aufgrund der extrem hohen Mindesteinlage (so genannte Minimum Lot). Heute ist aber möglich den Interbanken-Geldzufluss zu verstückeln und daher sind die Forex-Händler wesentlich gestiegen. Zurzeit werden die größten Umsätze wie folgt ausgeführt: UK (31%), USA (19%), Japan (8%), Singapur (6%), Deutschland (5%) Australien, Schweiz und Frankerich (3%). Umsatz Devisenhandel% / Land 3 3 3 UK 4 USA 5 31 JAPAN SINGAPUR 6 DEUTSCHLAND HONG KONG AUSTRALIEN 8 SCHWEIZ FRANKREICH 19
  • 4. Kurze Überblick der historischen Entwicklung des Währungsmarkts Von 1870 bis 1914 stellte der Goldstandard die Grundlage des Weltwährungssystems dar. Dieses System basierte darauf, dass die Weltwährungen von ihren Goldreserven gestützt wurden, und es bewährte sich bis zum 1. Weltkrieg sehr gut. Während des 1. Weltkrieges begannen die Nationen jedoch, mehr Geld in Umlauf zu bringen, als ihre Goldreserven stützen konnten, um ihren hohen Bedarf an flüssigen Mitteln zu decken. Diese Entwicklung führte zu einer noch nie dagewesenen Inflation, hervorgerufen durch den Anstieg der Geldmenge und einer fortschreitenden Aufgabe des Goldstandard-Systems. Im Juli 1944 schufen die 16 wichtigsten westlichen Nationen den IMF (Internationaler Währungsfonds), um die Wechselkurse zu stabilisieren und ein einheitliches System für einen internationalen Zahlungsverkehr zu schaffen. Es wurden der Preis für Gold festgelegt und ein Reservefond angelegt, der von allen Mitgliedstaaten anteilsmäßig finanziert wurde. Unter diesem System, obwohl die durch den Markt beeinflussten Wechselkurse fluktuierten, war eine Fluktuation innerhalb einer Bandbreite von höchstens -1% bis +1% von einem vereinbarten Wert zulässig. Die Mitgliedsstaaten mussten in das Marktgeschehen eingreifen, um dieses Kriterium sicherzustellen. Auch dieses System funktionierte gut bis 1960, als abweichende Inflationsraten die relative Wettbewerbsstärke der Haupthandelsnationen veränderten. 1971 resultierten einige Dollarkrisen in dem Zusammenbruch des Systems und so schuf der IMF das sog. Smithsonian Agreement, das den U.S. Dollar um 10% abwertete und höhere Grenzen für die Fluktuationsrate (nun zwischen 1% und 2,25%), festsetzte. Im März 1973 brach auch dieses System zusammen, hervorgerufen durch eine unkontrollierte Kursentwicklung der Mitgliedsstaatenwährungen und die Öl-Krise. Nach kontinuierlichen Währungskrisen gründet Europa 1978 das EWS (Europäisches Währungssystem), das vom 13. März 1979 bis 31. Dezember 1998 bestehende Form der währungspolitischen Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft war. In den 80er Jahren folgen weitere Währungskrisen, insbesondere 1985 wurden der US-Dollar (dirty floating) und 1992 das britische Pfund weit abgewertet. 1992 wurde der Maastricht-Vertrag unterschrieben, der die Einführung einer einzigen europäischen Währung (EURO) ab 1. Januar 2002 bestimmt. Heute hat sich der Forexhandel zum dynamischsten und liquidesten Markt entwickelt. Er ist der einzige, der rund um die Uhr geöffnet ist. Daher werden Forexkurse 24 Std. geboten. Schneller Mittelumlauf, keine Geschäftskosten, hohe Liquidität machen den Forexhandel zu einem der attraktivsten Märkte für Investoren. Dabei kann der Devisenmarkt nicht mit den Aktienmärkten im herkömmlichen Sinn verglichen werden, da es keine physisch greifbare Börsenparkette gibt. Vielmehr besteht der
  • 5. Devisenmarkt aus einem riesigen Netz, das zahlreiche Devisenhändler aus der ganzen Welt verbindet. Am häufigsten werden die Währungen der größten Wirtschaftsräume (US-Dollar, Euro, Yen) gehandelt sowie Währungen aus Ländern mit starken Finanzplätzen (z. B. Britisches Pfund und Schweizer Franken). Vorteile des FOREX Der Forex-Handel oder Devisenhandel weist mehrere Vorteile auf: o Höhe Liquidität (kein Slippage) o Kontinuierlicher Handel o Short- und Long-Positionen o Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße o Ausführungs-Qualität o Kostengünstigkeit Höhe Liquidität Am Forex-Markt findet der Anleger JEDERZEIT einen Käufer oder Verkäufer und die Verfügbarkeit der Liquidität ist ein riesiger Vorteil für den Anleger, der Positionen rund um die Uhr eröffnen, bzw. schließen kann. Die Beteiligung von vielen Akteuren macht diesen Markt volatil und dadurch entstehen viele Spekulationsahngelegenheiten. Der FOREX ist, wie bereit erwähnt, mit 3 Billionen US-Dollar täglicher Umsatz der weltweit größte Finanzmarkt.
  • 6. Kontinuierlicher Handel Forex-Intermediäre, bzw. Akteure, setzen in den wichtigsten Finanzplätze auf verschiedenen Zeitzonen (Tokio, Hongkong, Sydney, Paris, London, USA). Dadurch können Privatanleger 24 Stunden am Tag handeln. Dieses Bild zeigt die Umsätze und die Akteure im Ablauf des Handelstages. Im Gelb wurden die Handelszeiten mit höheren Umsätzen hingewiesen. Natürlich werden höhere Umsätze hingewiesen, wenn Europäer und Amerikaner gleichzeitig am Markt sind. Höhere Umsätze bedeuten auch höhere Gewinn-Chancen. Forex Time Chart 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 New York X X X X X X X X Chicago X X X X X X X X London X X X X X X X X X EURO X X X X X X X X X Japan X X X X X X X X Neu X X X X X X X X Seeland Australien X X X X X X X X Handelszeiten der weltweit wichtigsten Finanzmärkte (Zeitzone GMT +1) Short- und Long-Positionen Währungen werden in Paaren gehandelt (Währungspaaren so genannte Cross), d.h. der Anleger eröffnet gleichzeitig eine Long-Position auf eine Währung und eine Short-Position auf eine andere Währung. Z.B. der Anleger ist der Meinung, dass der US-Dollar sich gegen den Schweizerfranken aufwerten kann der Anleger wird eine Long- Position auf dem US-Dollar/Schweizer Franken (USDCHF) Währungspaar, d.h. eine Long Position auf dem US-Dollar und eine Short-Position auf Schweizerfranken eröffnen. Handel mit Finanzhebel und niedriger Mindestlösgröße Am Devisenmarkt ist die gehandelte Menge immer ein Vielfaches der Mindestlösgröße. Am Anfang starteten die Minimum Lots ab 100.000 Euro, zurzeit bieten einige Banken Mindestlösgröße bereit ab 5.000 Euro an. Noch dazu wird meistens auch ein Finanzhebel (30facher) angeboten. Derzeit wäre die Teilnahme am Forex-Markt bereit mit 167 Euro (167€ mal 30facher Hebel = 5.000€ Minimum lot) möglich.
  • 7. Qualität der Ausführung Die extrem hohe Liquidität garantiert nicht nur die Präsenz am Markt von potentiellen Käufern und Verkäufern, sondern auch die Möglichkeit den gewünschten Handelspreis zu bekommen ohne das so genannte Slippage. In jedem Markt wo es um Geschwindigkeit geht (z.B. Futures) ist das Slippage unvermeidlich. Beim Forex ist dieses Problem durch die hohe Liquidität minimiert. Kostengünstigkeit Der Devisenhandel hat keine Kosten, i.d.R. werden die Anleger mit keinen Kommissionen belastet. Die Ausführungskosten entstehen vom Unterschied zwischen Geld- und Brief-Kurs (Spread). Dadurch verstecken die Performance keine zusätzlichen Kosten und sind mehr transparent. Devisenhandel Der Forex-Markt ist für den Privatanleger eine gute Trading-Chance auf verschiedenen Gründen. Die Garantie der extrem hohen Liquidität, die diesen Markt gekennzeichnet, ist nicht der einzige Grund. Die hohen Umsätze garantieren gegen das Zugreifen, bzw. Manipulation, von den groessen, bzw. wichtigsten Akteuren. Der Forex-Markt ist so Liquid, dass sogar Zentralbanken wie EZB, FED und BOJ ihr langfristig beeinflussen können. Noch dazu am Devisenmarkt stehen grundsätzlich die wichtigen Nachrichten gleichzeitig allen Akteuren zur Verfügung. Im Unterschied zum Aktienmarkt ist das Insider Trading generell am FOREX unmöglich. Der FOREX bietet zusätzlich mehr Sicherheit: Stop-Order können in der Tat rund um die Uhr ausgelöst und zum gewünschten Preis ausgeführt werden. Da der Markt 24 Stunden und mit genug Liquidität eröffnet ist, werden Preis-Gap nur übers Wochenende möglich. Daher ist die Verlustbegrenzung sicherer.
  • 8. Währungspaare Der Forex-Markt bietet eine sehr große Auswahl an Währungspaaren (auch Cross genannt), hier eine mögliche Liste: Kode Beschreibung Kode Beschreibung DKKJPY Dänische Krone/Yen EURCAD Euro/Kanadischer Dollar NOKDKK Norwegische Krone/Dänische Krone EURHKD Euro/Hongkong-Dollar Norwegische Krone/Schwedische NOKSEK Krone EURNZD Euro/Neuseelander Dollar NOKJPY Norwegische Krone/Yen EURSGD Euro/Singapur-Dollar Australischer Dollar/Neuseelander AUDNZD Dollar EURUSD Euro/US-Dollar AUDUSD Australischer Dollar/US-Dollar EURCHF Euro/Schweizer Franken CADJPY Kanadischer Dollar/Yen EURGBP Euro/Pfund Sterling Kanadischer Dollar/Schweizer CADCHF Franken EURJPY Euro/Yen NZDUSD Neuseelander Dollar/US-Dollar EURTRY Euro/Türkische Lira Neuseelander Dollar/Schweizer NZDCHF Franken EURZAR Euro/Südafrikanische Rand NZDJPY Neuseelander Dollar/Yen CHFDKK Schweizer Franken/Dänische Krone Schweizer Franken/Norwegische SGDJPY Singapur-Dollar/Yen CHFNOK Krone Schweizer Franken/Schwedische USDDKK US-Dollar/Dänische Krone CHFSEK Krone USDNOK US-Dollar/Norwegische Krone CHFJPY Schweizer Franken/Yen USDSEK US-Dollar/Schwedische Krone GBPDKK Pfund Sterling/Dänische Krone USDCAD US-Dollar/Kanadischer Dollar GBPNOK Pfund Sterling/Norwegische Krone USDHKD US-Dollar/Honkhong-Dollar GBPSEK Pfund Sterling/Schwedische Krone Pfund Sterling/Australischer USDCHF US-Dollar/Schweizer Franken GBPAUD Dollar Pfund Sterling/Kanadischer USDZAR US-Dollar/Südafrikanische Rand GBPCAD Dollar Pfund Sterling/Neuseelander USDJPY US-Dollar/Yen GBPNZD Dollar EURDKK Euro/Dänische Krone GBPUSD Pfund Sterling/US-Dollar EURNOK Euro/Norwegische Krone GBPCHF Pfund Sterling/Schweizer Franken EURSEK Euro/Schwedische Krone GBPJPY Pfund Sterling/Yen EURAUD Euro/Australischer Dollar Der täglichen Turnover am Forex-Markt ist 3.000 Miliarden US- Dollar. Der US-Dollar ist die meist gehandelte Devise (88,7%) folgt bei der Euro (37,2%), Japanisches Yen (20,3%) und Britisches Pfund (16,9%).
  • 9. Hier ein Überblick auf die Notierungen des Devisenmarkts.
  • 10. Anhang 1 - Definitionen Pip Pip bezeichnet die kleinste Preisstufe in einer Währung. Zum Beispiel stellt bei der Parität Euro-Dollar eine Bewegung von 1,2234 auf 1,2235 Dollar einen Pip dar. Bei der Parität Dollar-Yen ist eine Bewegung von 110,43 auf 110,44 Yen ein Pip. Spread – Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs Als Spread oder Geld-Brief-Spanne bezeichnet man im börslichen und außerbörslichen organisierten Handel die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs. Der Kauf eines Marktinstruments erfolgt zum höheren Briefkurs (Angebot im Markt) und der Verkauf zum niedrigeren Geldkurs (Nachfrage des Marktes). Rollover Auf dem Spot-Devisenmarkt müssen Trades innerhalb von zwei Geschäftstagen (Valuta T+2) abgewickelt werden. Wenn ein Händler an einem Montag 100.000 € verkauft, muss er diesen Betrag am darauf folgenden Mittwoch einbringen, es sei denn, es hat ein Rollover stattgefunden. Der Rollover wurde ausgedacht, um die physische Lieferung (Zahlung) der Währung zu umgehen. Wochentags um 23:40 Uhr wird bei Konten die offene Positionen verfügen, das Rollover durchgeführt: alle offenen Positionen werden automatisch zum Bid- bzw. Aks-Kurs, jeweils für Long- oder Short-Positionen, geschlossen und das tägliche Profit&Loss am Konto gebucht. Gleichzeitig wird dieselbe Position neu eröffnet, aber der Kaufpreis wird entsprechend den Tageszinsunterschieden zwischen beiden Währungen geändert. Carry Trade Als Carry Trade (auch CCT) bezeichnet man eine Anlagestrategie auf dem Devisenmarkt. Dabei nimmt der Investor in einer Währung mit vergleichsweise niedrigen Zinsen einen Kredit auf. Das so aufgenommene Geld investiert er gleichzeitig in einer Währung mit vergleichsweise hohen Zinsen. Es handelt sich hier nicht um risikoarme Arbitrage. Der Investor trägt sowohl das Wechselkursrisiko als auch das Zinsänderungsrisiko. Die Rendite der Currency Carry Trades setzt sich entsprechend aus zwei Komponenten zusammen: zum einen die Differenz zwischen Haben- und Sollzins, zum anderen der Ertrag aus der Wechselkursentwicklung.