Ein Unternehmen schaffen
Führungsherausforderungen für
Entrepreneure
Praxisakademie Koppelsberg 2015
PG
Area under the curve:
Science/Tec, Humanities,
Theater, PBS, Multimedia,
eBusiness Platforms,
eBusiness Strategies,
Consulting, Start-ups,
Leadership
Founder ZFF | CFL (2013)
Zentrale Herausforderung
• Aus dem Chaos eine
geeignete Ordnung
schaffen
• Eine bestehende
Ordnung durch eine
geeignetere ersetzen
Der Anfang
• Ein Problem
• Die Idee zu einer Lösung
»People first!«
»We expected that good-to-great leaders
would start with the vision and strategy.
Instead, they attended to people first, strategy
second. They got the right people on the bus,
moved the wrong people off, ushered the right
people to the right seats — and then they
figured out where to drive it.«
(Jim Collins)
Praktische Herausforderung #1:
Besetzung!
• Gründerteam
zusammenstellen
• Kriterien:
– sich ergänzende
Charaktere
– sich ergänzende
Kompetenzen
– Balance zwischen
Homogenität und
Diversität
Praktische Herausforderung #2:
Führung | Gruppendynamik
Konstitution einer ziel-
orientierten Gemein-
schaft aus einer Aggre-
gation von Individuen
• Überlebenssicherung
• Arbeitsteilung
• Steigerung der
Wirksamkeit
• Steigerung der
Reichweite
Führung - Dimensionen
• Soziale Orientierung: Gemeinschaft
– Zugehörigkeit
– Position, Rolle, Aufgabe
– Interaktionsmodell(e)
• Kulturelle Orientierung: Identität
– Glaubenssystem
– Werte
– Artefakte (Organisation, Prozesse…)
• Situative Orientierung: Aktion
– Wo stehen wir?
– Wo wollen wir hin?
– Was wollen wir dort?
– Wie kommen wir dorthin?
Praktische Herausforderung #3
Handeln im VUCA Environment!
• Volatilität
• Ungewissheit
• Complexität
• Ambiguität
 Fokussiert handeln, lange bevor eine Option
›durchanalysiert‹ ist
Führungsprozess
»There‘s no such thing as«
kreatives Chaos!
• Durch kreatives Handeln schaffen wir
geeignete Ordnungen aus (anscheinend)
chaotischen Gegebenheiten.
• Chaotisches Handeln erschwert bzw.
verhindert Kreativität.
Praktische Herausforderung #4:
Die Dinge geregelt kriegen (GTD)
Sich selbst, dem Team, dem
Unternehmen Struktur geben:
• Nicht die ganze Welt auf einmal neu erfinden wollen!
• Klären und Einhalten von Verantwortungsbereichen
• Adaption von geeigneten Prozessmodellen, e.g. BMC,
24steps
• Agiles Projektmanagement mit geeigneten Methoden
u. Tools, e.g. Scrum, Kanboard
• Entscheidungen treffen und umsetzen
Persönliche Herausforderung #5
Vision – Ziele – Strategie(n)
• Wo will ich mit meinem Unternehmen in fünf
Jahren stehen?
• Wie breche ich die Vision herunter zu
realisierbaren Zielen?
• Eine »Entrepreneurial Strategy« ist emergent
– aber sie emergiert nicht von selbst.
• Jeder Plan ist nur gültig bis zur ersten
Realitätsberührung. (n. Moltke d. Ä.)
Persönliche Herausforderung #6
Verkaufen!
• Verkaufen steht nicht am Ende, sondern am
Anfang des Prozesses.
• Durch die vielen Gespräche mit potentiellen
Kunden gewinnt die Idee eine präzise Gestalt
– Marktreife – und das zukünftige
Unternehmen die wichtigsten ersten Leads.
• Sales is Marketing!
• The investor does‘nt buy the horse – he buys
the jockey!
Persönliche Herausforderung #7
Finanzierung
• Wie? – Wann? – Von wem? – Wieviel? – Zu
welchem Preis?
 Exit als Endziel?
 Das angelsächsische Start-up | Build |
Exploit-Modell ist nicht das Maß aller Dinge.
 Welche Rolle will ich in meinem eigenen
Unternehmen tragen: die eines
Unternehmers oder die eines angestellten
Managers?
Persönliche Herausforderung #8
Das Produkt kommt zuletzt
• Wer ist mein Kunde?
• Was braucht er? Wofür ist er bereit, Geld
auszugeben?
• Marktsegmentierung – der heilige Gral
• Bridgeheads and Beachhead Markets
• Pretotyping
• Minimum (!!!) Viable Product Definition
• Prototyping – Vapour ware & Banana Products
• Rel. 2.0 für den Produktivbetrieb
Praktische Herausforderung #9
Transformation
Nicht mehr nur ein Start-up!
• 1st hires
• Strukturen und Hierarchie-Ebenen
• Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren
• Die eigene Rolle neu definieren: Führungs- oder
Expertenlaufbahn?
• Loslassen!!!
• Internationalisierung
Praktische Herausforderung → ∞
Persönliche Entwicklung
Unternehmertum | Führungsstärke
Kontakt
Zentrum für Führung
Peter Gräser & Kollegen
www.zentrum-fuer-fuehrung.de
blog.zentrum-fuer-fuehrung.de
p.graeser@zentrum-fuer-fuehrung.de
+49 (0) 30 2067 3486
Abbildungen
Folie #02: Peter Gräser – ZFF|CFL
Folie #03: „• 2C; 8: 89 / =CA(284 A1>: C)“ von I, George Shuklin.
Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia
Folie #04: NASA/CXC/MIT/UMass Amherst/M.D.Stage et al.:
Chandra Discovers Relativistic Pinball Machine
http://chandra.harvard.edu/photo/2006/casa/
Folie #07: Steve Jobs bei der Präsentation des iPad; Photo: Apple
Folie #08: Lorenzo Lotto, Giovan Francesco Capoferri : Magnum
Chaos
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lotto_Capoferri_Magnum
_Chaos.jpg
Folie #11: Peter Gräser – ZFF|CFL
Folie #19: Peter Gräser – ZFF|CFL
Folie #20: Peter Gräser – ZFF|CFL

Ein Unternehmen schaffen

  • 1.
    Ein Unternehmen schaffen Führungsherausforderungenfür Entrepreneure Praxisakademie Koppelsberg 2015
  • 2.
    PG Area under thecurve: Science/Tec, Humanities, Theater, PBS, Multimedia, eBusiness Platforms, eBusiness Strategies, Consulting, Start-ups, Leadership Founder ZFF | CFL (2013)
  • 3.
    Zentrale Herausforderung • Ausdem Chaos eine geeignete Ordnung schaffen • Eine bestehende Ordnung durch eine geeignetere ersetzen
  • 5.
    Der Anfang • EinProblem • Die Idee zu einer Lösung
  • 6.
    »People first!« »We expectedthat good-to-great leaders would start with the vision and strategy. Instead, they attended to people first, strategy second. They got the right people on the bus, moved the wrong people off, ushered the right people to the right seats — and then they figured out where to drive it.« (Jim Collins)
  • 7.
    Praktische Herausforderung #1: Besetzung! •Gründerteam zusammenstellen • Kriterien: – sich ergänzende Charaktere – sich ergänzende Kompetenzen – Balance zwischen Homogenität und Diversität
  • 8.
    Praktische Herausforderung #2: Führung| Gruppendynamik Konstitution einer ziel- orientierten Gemein- schaft aus einer Aggre- gation von Individuen • Überlebenssicherung • Arbeitsteilung • Steigerung der Wirksamkeit • Steigerung der Reichweite
  • 9.
    Führung - Dimensionen •Soziale Orientierung: Gemeinschaft – Zugehörigkeit – Position, Rolle, Aufgabe – Interaktionsmodell(e) • Kulturelle Orientierung: Identität – Glaubenssystem – Werte – Artefakte (Organisation, Prozesse…) • Situative Orientierung: Aktion – Wo stehen wir? – Wo wollen wir hin? – Was wollen wir dort? – Wie kommen wir dorthin?
  • 10.
    Praktische Herausforderung #3 Handelnim VUCA Environment! • Volatilität • Ungewissheit • Complexität • Ambiguität  Fokussiert handeln, lange bevor eine Option ›durchanalysiert‹ ist
  • 11.
  • 12.
    »There‘s no suchthing as« kreatives Chaos! • Durch kreatives Handeln schaffen wir geeignete Ordnungen aus (anscheinend) chaotischen Gegebenheiten. • Chaotisches Handeln erschwert bzw. verhindert Kreativität.
  • 13.
    Praktische Herausforderung #4: DieDinge geregelt kriegen (GTD) Sich selbst, dem Team, dem Unternehmen Struktur geben: • Nicht die ganze Welt auf einmal neu erfinden wollen! • Klären und Einhalten von Verantwortungsbereichen • Adaption von geeigneten Prozessmodellen, e.g. BMC, 24steps • Agiles Projektmanagement mit geeigneten Methoden u. Tools, e.g. Scrum, Kanboard • Entscheidungen treffen und umsetzen
  • 14.
    Persönliche Herausforderung #5 Vision– Ziele – Strategie(n) • Wo will ich mit meinem Unternehmen in fünf Jahren stehen? • Wie breche ich die Vision herunter zu realisierbaren Zielen? • Eine »Entrepreneurial Strategy« ist emergent – aber sie emergiert nicht von selbst. • Jeder Plan ist nur gültig bis zur ersten Realitätsberührung. (n. Moltke d. Ä.)
  • 15.
    Persönliche Herausforderung #6 Verkaufen! •Verkaufen steht nicht am Ende, sondern am Anfang des Prozesses. • Durch die vielen Gespräche mit potentiellen Kunden gewinnt die Idee eine präzise Gestalt – Marktreife – und das zukünftige Unternehmen die wichtigsten ersten Leads. • Sales is Marketing! • The investor does‘nt buy the horse – he buys the jockey!
  • 16.
    Persönliche Herausforderung #7 Finanzierung •Wie? – Wann? – Von wem? – Wieviel? – Zu welchem Preis?  Exit als Endziel?  Das angelsächsische Start-up | Build | Exploit-Modell ist nicht das Maß aller Dinge.  Welche Rolle will ich in meinem eigenen Unternehmen tragen: die eines Unternehmers oder die eines angestellten Managers?
  • 17.
    Persönliche Herausforderung #8 DasProdukt kommt zuletzt • Wer ist mein Kunde? • Was braucht er? Wofür ist er bereit, Geld auszugeben? • Marktsegmentierung – der heilige Gral • Bridgeheads and Beachhead Markets • Pretotyping • Minimum (!!!) Viable Product Definition • Prototyping – Vapour ware & Banana Products • Rel. 2.0 für den Produktivbetrieb
  • 18.
    Praktische Herausforderung #9 Transformation Nichtmehr nur ein Start-up! • 1st hires • Strukturen und Hierarchie-Ebenen • Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren • Die eigene Rolle neu definieren: Führungs- oder Expertenlaufbahn? • Loslassen!!! • Internationalisierung
  • 19.
    Praktische Herausforderung →∞ Persönliche Entwicklung
  • 20.
  • 22.
    Kontakt Zentrum für Führung PeterGräser & Kollegen www.zentrum-fuer-fuehrung.de blog.zentrum-fuer-fuehrung.de p.graeser@zentrum-fuer-fuehrung.de +49 (0) 30 2067 3486
  • 23.
    Abbildungen Folie #02: PeterGräser – ZFF|CFL Folie #03: „• 2C; 8: 89 / =CA(284 A1>: C)“ von I, George Shuklin. Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia Folie #04: NASA/CXC/MIT/UMass Amherst/M.D.Stage et al.: Chandra Discovers Relativistic Pinball Machine http://chandra.harvard.edu/photo/2006/casa/ Folie #07: Steve Jobs bei der Präsentation des iPad; Photo: Apple Folie #08: Lorenzo Lotto, Giovan Francesco Capoferri : Magnum Chaos http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lotto_Capoferri_Magnum _Chaos.jpg Folie #11: Peter Gräser – ZFF|CFL Folie #19: Peter Gräser – ZFF|CFL Folie #20: Peter Gräser – ZFF|CFL