Cystische Fibrose   Diagnostik
Lernziele Erläutern der diagnostischen Kriterien zum Nachweis der CF (klinisch, Labortests, Genetik). Den Stellenwert des Chlorid-Schweißtests bei der Diagnose einordnen zu können. Die Bedeutung des pränatalen Screenings und der neonatalen Untersuchungen zu erfassen. Eine umfassende Kenntnis der verschiedenen diagnostischen Verfahren zum Nachweis der CF zu entwickeln.
Die Diagnose wird nicht auf genetischem Wege gestellt, sondern basiert auf dem klinischen Erscheinungsbild*: eine oder mehrere klinisch auffällige Befunde > 60 mmol/L Chlorid im Schweiß * Bereits 1997 wurde eine Konsensus-Gruppe einberufen, um die klinischen Befunde, die die CF-Diagnose stützen zu definieren und Labortests zu identifizieren, die eine CFTR-Fehlfunktion nachweisen.  Cystische Fibrose: Diagnose
Chlorid-Schweißtest Der Schweißtest bleibt der "Goldstandard" zum Nachweis oder zum Ausschluss einer Cystsichen Fibrose. Der Schweißtest gilt als die sicherste Untersuchungsmethode, ist jedoch zuverlässig erst ab dem 3. Lebensmonat einsetzbar. Die Rationale für diesen Test beruht auf der Erkenntnis, das die CFTR-Dysfunktion zu einer erhöhten Natrium- und Chlorid-Konzentration im Schweiß führt.
 
Chlorid-Schweißtest II Für die meisten CF-Betroffenen wird die klinische Diagnose durch einen erhöhten Chlorid-Wert im Schweiß von  >60 mmol/L bestätigt (Pilocarpin-Iontophorese Methode). Werte zwischen 40-60 mmol/L werden als grenzwertig eingeordnet und    bedürfen einer weiteren Abklärung. Werte von <40 mmol/L gelten als normal.
Schweißtest (Chlorid-Iontophorese)
Chloridwerte im Schweiß   normal CF   Schweiß-Chlorid (mEq/l)
Diagnostik - wenn der Schweißtest nicht möglich ist  Der  Immunreaktive-Trypsinogen-Test (IRT)  wird bei Neugeborenen eingesetzt, die nicht genügend Schweiß für den Schweißtest produzieren.  Beim IRT werden Blutproben 2 bis 3 Tagen nach der Geburt auf ein spezielles Protein, dem Trypsinogen, hin untersucht. Ein positiver IRT-Test muss durch andere Untersuchungen bestätigt werden.
Optional - zusätzliche Diagnostik bei CF Ein kleiner Prozentsatz der CF-Patienten (ca. 1 %) weist normale Chlorid-Konzentrationen auf (<40 mmol/L). Weiter diagnostische Verfahren erlauben den Nachweis auch bei untypischen, milden Formen der Erkrankung mit normalen Chlorid-Schweißkonzentrationen: Analyse von Mutationen innerhalb des CF-Gens  Das Vorhandensein einer bestimmten Mutation in den zwei CFTR-Genen, sagt mit großer Wahrscheinlichkeit die Erkrankung voraus . Potenzialdifferenzmessung der Nasenschleimhaut  (PD) Unregelmäßigkeiten im Ionen-Transport im Epithel der Atemwege bei CF sind mit Veränderungen der transepithelialen Potenzialdifferenz verbunden, die gemessen werden kann. Eine hohe basale Potenzialdifferenz über die relativ Chlorid-undurchlässige Membran sind typisch für CF-Patienten.
Diagnostik -  Potenzialdifferenzmessung der Nasenschleimhaut   Potenzialdifferenzmessung  der Nasenschleimhaut    oder der Rektalschleimhaut (durch Biopsie gewonnen) höhere Ionen-Konzentration in der Schleimhautzelle    bei CF-Patienten normal: ø  25 mV (12 - 51 mV) pathologisch: > 47 mV (22 - 103 mV )
Diagnose - Funktionseinschränkungen   einzelner Organe  Eine weiterführende Diagnostik ist notwendig, um nachzuweisen, in welchem Ausmaß die verschiedenen Organsysteme, wie z.B. Lunge oder Darm betroffen sind.  Folgende Untersuchungen, die zudem die Diagnose erhärten können, werden durchgeführt: Röntgenaufnahmen,  Lungenfunktionstests,  Sputumkultur zum Erregernachweis und  Stuhluntersuchungen, um Unregelmäßigkeiten bei der    Verdauung nachzuweisen.
Diagnostik - Organsysteme  Darm Messung der Pankreasfunktion Messung des Fettgehaltes im Stuhl Messung von Trypsin im Stuhl (nur noch selten eingesetzt) Sekretin-Stimulationstest - Die Sekretin-Stimulation gilt als die    sensibelste Methode die exokrine Pankreas-Insuffizienz zu erfassen Elastase-Nachweis im Stuhl - gängiges Verfahren, weil einfach    durchzuführen Röntgenbilder in mehren Sequenzen vom oberen    Gastrointestinaltrakt
Diagnostik - Organsysteme  Lunge Röntgenthoraxaufnahme oder CT der Lunge (High-Resolution CT) Lungenfunktionstests  Lungenfunktionsparameter können zuverlässig erst ab dem 4 - 6 Lebensjahr bestimmt werden, daher weniger zur Diagnosestellung,  sondern eher zur Verlaufskontrolle.
Diagnostik im zeitlichen Verlauf pränatal neonatal  Standarduntersuchungen bei Jugendlichen und    Erwachsenen mit Verdacht auf CF Verlaufsuntersuchungen bei CF-Patienten
Pränatales Screening Die In-utero-Diagnose der CF basiert auf dem Nachweis von zwei CF-Mutationen beim Fetus durch Chorionzottenbiopsie oder einer Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung). Indikationen für ein pränatales Screening sind:  CF-Genträgerstatus der Eltern CF-Erkrankung bei Geschwistern Hinweise für eine fetale intestinale Obstruktion während der    Routine-Ultraschall-Untersuchung.
Neonatales Screening I Einige europäische Länder nehmen an einem neonatalen Screening Programm für CF teil.  Das neonatale Screening-Protocol ist von Land zu Land unterschiedlich. Zum Standard zählen: Messung des immunoreactiven Trypsinogen (IRT) im Blut wenn positiv, dann wird eine CFTR Gen-Analyse    durchgeführt
Kein neonatales CF-Screening in Deutschland
Neonatales Screening II Eine frühe CF-Diagnose durch ein neonatales Screening ist mit folgenden Vorteilen verbunden: Verbesserter Ernährungsstatus Verringerte Morbidität Allerdings konnte bisher in keiner Studie der Nachweis erbracht werden, dass die neonatale Diagnostik mit einer geringer ausgeprägten Lungenerkrankung oder einer verbesserten Überlebensrate einhergeht.
Neonatale Diagnostik 1 Lebenswoche + Wiederholung in der 4.- 6.Woche:   Nachweis von immunreaktivem Trypsin (IRT), normalerweise ist kein Trypsin im Blut vorhanden. Gentest : 35 - 40 der häufigsten Mutation werden getestet Schweißtest : Pilocapin + Gleichstromelektrode wird zur Schweißsekretion auf Haut aufgebracht, sammeln mit Kapillarkollektor nach dem 1. Lebenstag durchführbar
Diagnostik  - Verlaufskontrolle bei CF-Patienten Kontrolle von Länge, Gewicht, Thoraxumfang Röntgenthoraxaufnahme Sputumkultur bzw. tiefer Rachenabstrich zum Erregernachweis  Messung des Fettgehaltes im Stuhl Bestimmung von Entzündungsparametern Lungenfunktionstests Allgemeine Laboruntersuchungen: Blutbild, Elektrolyte,    Transaminasen, Gerinnung, BKS, CRP, Immunglobuline, Eisen    etc.
Charts für die Kurzschulung
Diagnostik Schweißtest :  Chloridkonzentration im Schweiß > 60 mmol/l; sicherste Untersuchungsmethode, jedoch erst ab dem 3. Lebensmonat Trypsinogen -Bestimmung im Fersenblut des Neugeborenen (bei CF meist erhöhte Konzentration) Pränatal : gentechnologischer Nachweis veränderter DNA-Abschnitte auf Chromosom 7 (CF-DNA-Sonde)    Chorionzottenbiopsie erfasst Großteil der betroffenen Kinder

Diagnostik

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    Lernziele Erläutern derdiagnostischen Kriterien zum Nachweis der CF (klinisch, Labortests, Genetik). Den Stellenwert des Chlorid-Schweißtests bei der Diagnose einordnen zu können. Die Bedeutung des pränatalen Screenings und der neonatalen Untersuchungen zu erfassen. Eine umfassende Kenntnis der verschiedenen diagnostischen Verfahren zum Nachweis der CF zu entwickeln.
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    Die Diagnose wirdnicht auf genetischem Wege gestellt, sondern basiert auf dem klinischen Erscheinungsbild*: eine oder mehrere klinisch auffällige Befunde > 60 mmol/L Chlorid im Schweiß * Bereits 1997 wurde eine Konsensus-Gruppe einberufen, um die klinischen Befunde, die die CF-Diagnose stützen zu definieren und Labortests zu identifizieren, die eine CFTR-Fehlfunktion nachweisen. Cystische Fibrose: Diagnose
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    Chlorid-Schweißtest Der Schweißtestbleibt der &quot;Goldstandard&quot; zum Nachweis oder zum Ausschluss einer Cystsichen Fibrose. Der Schweißtest gilt als die sicherste Untersuchungsmethode, ist jedoch zuverlässig erst ab dem 3. Lebensmonat einsetzbar. Die Rationale für diesen Test beruht auf der Erkenntnis, das die CFTR-Dysfunktion zu einer erhöhten Natrium- und Chlorid-Konzentration im Schweiß führt.
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    Chlorid-Schweißtest II Fürdie meisten CF-Betroffenen wird die klinische Diagnose durch einen erhöhten Chlorid-Wert im Schweiß von >60 mmol/L bestätigt (Pilocarpin-Iontophorese Methode). Werte zwischen 40-60 mmol/L werden als grenzwertig eingeordnet und bedürfen einer weiteren Abklärung. Werte von <40 mmol/L gelten als normal.
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    Chloridwerte im Schweiß normal CF Schweiß-Chlorid (mEq/l)
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    Diagnostik - wennder Schweißtest nicht möglich ist Der Immunreaktive-Trypsinogen-Test (IRT) wird bei Neugeborenen eingesetzt, die nicht genügend Schweiß für den Schweißtest produzieren. Beim IRT werden Blutproben 2 bis 3 Tagen nach der Geburt auf ein spezielles Protein, dem Trypsinogen, hin untersucht. Ein positiver IRT-Test muss durch andere Untersuchungen bestätigt werden.
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    Optional - zusätzlicheDiagnostik bei CF Ein kleiner Prozentsatz der CF-Patienten (ca. 1 %) weist normale Chlorid-Konzentrationen auf (<40 mmol/L). Weiter diagnostische Verfahren erlauben den Nachweis auch bei untypischen, milden Formen der Erkrankung mit normalen Chlorid-Schweißkonzentrationen: Analyse von Mutationen innerhalb des CF-Gens Das Vorhandensein einer bestimmten Mutation in den zwei CFTR-Genen, sagt mit großer Wahrscheinlichkeit die Erkrankung voraus . Potenzialdifferenzmessung der Nasenschleimhaut (PD) Unregelmäßigkeiten im Ionen-Transport im Epithel der Atemwege bei CF sind mit Veränderungen der transepithelialen Potenzialdifferenz verbunden, die gemessen werden kann. Eine hohe basale Potenzialdifferenz über die relativ Chlorid-undurchlässige Membran sind typisch für CF-Patienten.
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    Diagnostik - Potenzialdifferenzmessung der Nasenschleimhaut Potenzialdifferenzmessung der Nasenschleimhaut oder der Rektalschleimhaut (durch Biopsie gewonnen) höhere Ionen-Konzentration in der Schleimhautzelle bei CF-Patienten normal: ø 25 mV (12 - 51 mV) pathologisch: > 47 mV (22 - 103 mV )
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    Diagnose - Funktionseinschränkungen einzelner Organe Eine weiterführende Diagnostik ist notwendig, um nachzuweisen, in welchem Ausmaß die verschiedenen Organsysteme, wie z.B. Lunge oder Darm betroffen sind. Folgende Untersuchungen, die zudem die Diagnose erhärten können, werden durchgeführt: Röntgenaufnahmen, Lungenfunktionstests, Sputumkultur zum Erregernachweis und Stuhluntersuchungen, um Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung nachzuweisen.
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    Diagnostik - Organsysteme Darm Messung der Pankreasfunktion Messung des Fettgehaltes im Stuhl Messung von Trypsin im Stuhl (nur noch selten eingesetzt) Sekretin-Stimulationstest - Die Sekretin-Stimulation gilt als die sensibelste Methode die exokrine Pankreas-Insuffizienz zu erfassen Elastase-Nachweis im Stuhl - gängiges Verfahren, weil einfach durchzuführen Röntgenbilder in mehren Sequenzen vom oberen Gastrointestinaltrakt
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    Diagnostik - Organsysteme Lunge Röntgenthoraxaufnahme oder CT der Lunge (High-Resolution CT) Lungenfunktionstests Lungenfunktionsparameter können zuverlässig erst ab dem 4 - 6 Lebensjahr bestimmt werden, daher weniger zur Diagnosestellung, sondern eher zur Verlaufskontrolle.
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    Diagnostik im zeitlichenVerlauf pränatal neonatal Standarduntersuchungen bei Jugendlichen und Erwachsenen mit Verdacht auf CF Verlaufsuntersuchungen bei CF-Patienten
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    Pränatales Screening DieIn-utero-Diagnose der CF basiert auf dem Nachweis von zwei CF-Mutationen beim Fetus durch Chorionzottenbiopsie oder einer Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung). Indikationen für ein pränatales Screening sind: CF-Genträgerstatus der Eltern CF-Erkrankung bei Geschwistern Hinweise für eine fetale intestinale Obstruktion während der Routine-Ultraschall-Untersuchung.
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    Neonatales Screening IEinige europäische Länder nehmen an einem neonatalen Screening Programm für CF teil. Das neonatale Screening-Protocol ist von Land zu Land unterschiedlich. Zum Standard zählen: Messung des immunoreactiven Trypsinogen (IRT) im Blut wenn positiv, dann wird eine CFTR Gen-Analyse durchgeführt
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    Neonatales Screening IIEine frühe CF-Diagnose durch ein neonatales Screening ist mit folgenden Vorteilen verbunden: Verbesserter Ernährungsstatus Verringerte Morbidität Allerdings konnte bisher in keiner Studie der Nachweis erbracht werden, dass die neonatale Diagnostik mit einer geringer ausgeprägten Lungenerkrankung oder einer verbesserten Überlebensrate einhergeht.
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    Neonatale Diagnostik 1Lebenswoche + Wiederholung in der 4.- 6.Woche: Nachweis von immunreaktivem Trypsin (IRT), normalerweise ist kein Trypsin im Blut vorhanden. Gentest : 35 - 40 der häufigsten Mutation werden getestet Schweißtest : Pilocapin + Gleichstromelektrode wird zur Schweißsekretion auf Haut aufgebracht, sammeln mit Kapillarkollektor nach dem 1. Lebenstag durchführbar
  • 21.
    Diagnostik -Verlaufskontrolle bei CF-Patienten Kontrolle von Länge, Gewicht, Thoraxumfang Röntgenthoraxaufnahme Sputumkultur bzw. tiefer Rachenabstrich zum Erregernachweis Messung des Fettgehaltes im Stuhl Bestimmung von Entzündungsparametern Lungenfunktionstests Allgemeine Laboruntersuchungen: Blutbild, Elektrolyte, Transaminasen, Gerinnung, BKS, CRP, Immunglobuline, Eisen etc.
  • 22.
    Charts für dieKurzschulung
  • 23.
    Diagnostik Schweißtest : Chloridkonzentration im Schweiß > 60 mmol/l; sicherste Untersuchungsmethode, jedoch erst ab dem 3. Lebensmonat Trypsinogen -Bestimmung im Fersenblut des Neugeborenen (bei CF meist erhöhte Konzentration) Pränatal : gentechnologischer Nachweis veränderter DNA-Abschnitte auf Chromosom 7 (CF-DNA-Sonde)  Chorionzottenbiopsie erfasst Großteil der betroffenen Kinder

Hinweis der Redaktion

  • #4 Despite the genetic etiology of the disease, as well as the wide knowledge of CFTR mutations, the diagnosis of cystic fibrosis remains clinical and not genetic. In most cases, the diagnosis is straightforward when the presence of one or more typical clinical features (see next slide) is confirmed by a finding of more than 60 mmmol/L chloride in sweat.
  • #5 Self explanatory slide Note: The Pilocarpine iontophoresis method is a rapid method for stimulating sweating and facilitating the determination of sweat chloride concentration . It involves using a chemical (pilocarpine) and a mild electric current to make a part of the skin sweat, wrapping the area with plastic and a pad to absorb the sweat, and then collecting the sweat about one-half an hour later.
  • #7 Self explanatory slide Note: The Pilocarpine iontophoresis method is a rapid method for stimulating sweating and facilitating the determination of sweat chloride concentration . It involves using a chemical (pilocarpine) and a mild electric current to make a part of the skin sweat, wrapping the area with plastic and a pad to absorb the sweat, and then collecting the sweat about one-half an hour later.
  • #11 Self explanatory slide
  • #17 Self explanatory slide Note: as for neonatal screening, the long term advantage of prenatal diagnosis for the health of CF patients is not fully confirmed
  • #18 Neonatal screening programmes aimed at diagnosing CF in the neonatal period are differently implemented in various geographic regions. Usually, the first screening tool remains the measure of immunoreactive trypsinogen in dried blood spots: blood is drawn two or three days after birth and analyzed for a specific protein (called trypsinogen) secreted by the pancreas. If an IRT level is elevated, an infant may have cystic fibrosis. However, a positive test must be followed by other testing, because there are a fair number of false positives and problems other than CF that can cause a positive IRT. Other testing may include: another IRT in a month, CFTR gene mutation testing, and/or sweat chloride testing. As for CFTR gene analysis, the first step is the search for the commonest CFTR mutation (DF 508) or a panel of common mutations. Infants with two mutations are referred to a CF enter and those with one mutation are referred for sweat testing. Despite early CF diagnosis by neonatal screening is correlated with improved nutritional status and decreased morbidity, it has not been definitely associated to long term benefits, such as slowing the progression of lung disease or prolonging survival
  • #20 Neonatal screening programmes aimed at diagnosing CF in the neonatal period are differently implemented in various geographic regions. Usually, the first screening tool remains the measure of immunoreactive trypsinogen in dried blood spots: blood is drawn two or three days after birth and analyzed for a specific protein (called trypsinogen) secreted by the pancreas. If an IRT level is elevated, an infant may have cystic fibrosis. However, a positive test must be followed by other testing, because there are a fair number of false positives and problems other than CF that can cause a positive IRT. Other testing may include: another IRT in a month, CFTR gene mutation testing, and/or sweat chloride testing. As for CFTR gene analysis, the first step is the search for the commonest CFTR mutation (DF 508) or a panel of common mutations. Infants with two mutations are referred to a CF enter and those with one mutation are referred for sweat testing. Despite early CF diagnosis by neonatal screening is correlated with improved nutritional status and decreased morbidity, it has not been definitely associated to long term benefits, such as slowing the progression of lung disease or prolonging survival
  • #21 Pilocapin bewirkt eine lokale cholinerge Stimmulation, Acetylcholin ist Transmitter, der die Schweißdrüse zur Sekretion veranlaßt