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Kategorie: Garten | Bauen | Wohnen
Baustoff Stroh: Abfallprodukt - nachhaltiges Bauen mit Stroh
Baustoffe 2019 - Stroh als Baustoff, sind wir in die Zeit zurück gereist? Die Wände des Strohballenhauses dämmen und tragen - Zwischenruf und
Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart
Baustoff Stroh - Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin
(Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/)
Vorteile von Wänden aus Stroh - bessere Dämmung als bei konventionellen Bauweisen. Ist das Stroh zurück? Bauen
mit Stroh, Holz und Lehm lassen auf einfache Weise gesunde und umweltfreundliche Immobilien entstehen. Diese
Bauweise war vergessen, erläutert Immobilienexperte und Autor Eric Mozanowski. Stroh als Baustoff - Mitte der
achtziger Jahre eine Wiederentdeckung, erobert langsam den Markt. Das Besondere ist der lasttragende
Strohballenbau, der sich in Deutschland in der Entwicklung befindet, erläutert Eric Mozanowski.
Technik der Erstellung von Strohwänden
Strohballenbau ist neu und altbewährt zugleich. Stroh ist kein neuer Baustoff. Der Bauherr, der Architekt und das
Bauunternehmen verbinden Alt und Neu. Der Keller besteht aus einer Betonkonstruktion oder wird mit Ziegeln
gemauert. Darüber bildet eine Decke aus Beton den Abschluss. Der Rest des Gebäudes: eine Holzständerkonstruktion.
Zwischen den Hölzern füllt gepresster Stroh die Hohlräume, die mit Lehm verputzt werden.
Naturmaterialien: Vorteile der Strohwände
Gepresster Stroh hat eine normale Feuerwiderstandsklasse. Es ist unbrennbar, weil die Strohballen stark gepresst
wurden. Zudem besteht ein hoher Isolationswert. Die Herstellung und Verarbeitung ist umweltschonend. Stroh, ein
Abfallprodukt der Getreideernte, steht günstig zur Verfügung. Mit den jährlichen Abfällen könnten tausende von
Strohhäusern gebaut werden, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Der Nachteil von Stroh: Nässe und Feuchtigkeit. Auf
der anderen Seite verwöhnt das Haus die Bewohner durch ein gutes Klima. Lehm Putz atmet und hält die Luftfeuchte
auf einem angenehmen Maß.
Die Geschichte von Strohballen-Häusern
Die Idee, aus Strohballen Häuser zu bauen, besteht länger als 150 Jahre. Bauern aus Nebraska in den USA machten
aus der Not eine Tugend. In der Gegend um Nebraska gibt es wenig Wald. Die Getreidefelder vor Ort brachten die Idee.
Aus der Not eine Alternative entwickelt, war die Motivation. Durch die aufkommende Strohballenpresse entstanden
Ziegel, die übereinandergeschichtet wurden. Technisch kamen zwei verschiedene Varianten auf. Entweder erstellt der
Bauherr erst ein tragendes Holzständerwerk und die Zwischenräume werden mit Strohballen verschlossen, oder das
gesamte Gebäude besteht aus gepresstem Stroh. Nach Auskunft des Fachverbandes Strohballenbau Deutschland
(FASBA) wird die Anzahl strohgedämmter Gebäude in Deutschland auf ca. 300 geschätzt, erläutert Eric Mozanowski.
Seit 2006 sind Strohballen in Deutschland als Dämmstoff bauaufsichtlich zugelassen.
Vorgehensweise in Deutschland
In Deutschland werden Strohballen in nichttragenden Konstruktionen verbaut, bei denen in aller Regel ein
Holzständerwerk das Gewicht von Dach und Obergeschossen abfängt. Fachgerecht eingesetzte Strohballen sind
widerstandsfähig gegen Wind und Wetter, Ungeziefer und Schimmel. Die gute Dämmwirkung der Strohballen und mit
einer 35 cm Wanddicke wird Passivhausstandart erreicht. Rohre für Wasser und Kabel für Strom werden zwischen die
Strohballen gelegt. Schutz gegen Schwelbrände bringt eine zusätzliche Hülle, Verzweigungs- und Schalterdosen
werden feuerfest ummantelt. Häuser dieser Art haben eine lange Lebensdauer und stehen über einhundert Jahre. Am
Ende der Immobilie: wird das Strohhaus in weiten Teilen kompostiert. Strohhäuser eignen sich für alle, egal ob sonnig,
regnerisch, kalt oder warm, Strohhäuser werden in Österreich, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Schweden, England,
Schottland, Neuseeland und Amerika gebaut.
Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er
sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski
führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland
fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen
Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter:
http://www.immobilien-news-24.org
Kontakt
Eric Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Str. 32
70174 Stuttgart
Tel.: +49 (0)71122063173
Fax: +49(0)71122063180
E-Mail: mozanowski@yahoo.de
Web: http://www.immobilien-news-24.org
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  • 2. Gepresster Stroh hat eine normale Feuerwiderstandsklasse. Es ist unbrennbar, weil die Strohballen stark gepresst wurden. Zudem besteht ein hoher Isolationswert. Die Herstellung und Verarbeitung ist umweltschonend. Stroh, ein Abfallprodukt der Getreideernte, steht günstig zur Verfügung. Mit den jährlichen Abfällen könnten tausende von Strohhäusern gebaut werden, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Der Nachteil von Stroh: Nässe und Feuchtigkeit. Auf der anderen Seite verwöhnt das Haus die Bewohner durch ein gutes Klima. Lehm Putz atmet und hält die Luftfeuchte auf einem angenehmen Maß. Die Geschichte von Strohballen-Häusern Die Idee, aus Strohballen Häuser zu bauen, besteht länger als 150 Jahre. Bauern aus Nebraska in den USA machten aus der Not eine Tugend. In der Gegend um Nebraska gibt es wenig Wald. Die Getreidefelder vor Ort brachten die Idee. Aus der Not eine Alternative entwickelt, war die Motivation. Durch die aufkommende Strohballenpresse entstanden Ziegel, die übereinandergeschichtet wurden. Technisch kamen zwei verschiedene Varianten auf. Entweder erstellt der Bauherr erst ein tragendes Holzständerwerk und die Zwischenräume werden mit Strohballen verschlossen, oder das gesamte Gebäude besteht aus gepresstem Stroh. Nach Auskunft des Fachverbandes Strohballenbau Deutschland (FASBA) wird die Anzahl strohgedämmter Gebäude in Deutschland auf ca. 300 geschätzt, erläutert Eric Mozanowski. Seit 2006 sind Strohballen in Deutschland als Dämmstoff bauaufsichtlich zugelassen. Vorgehensweise in Deutschland In Deutschland werden Strohballen in nichttragenden Konstruktionen verbaut, bei denen in aller Regel ein Holzständerwerk das Gewicht von Dach und Obergeschossen abfängt. Fachgerecht eingesetzte Strohballen sind widerstandsfähig gegen Wind und Wetter, Ungeziefer und Schimmel. Die gute Dämmwirkung der Strohballen und mit einer 35 cm Wanddicke wird Passivhausstandart erreicht. Rohre für Wasser und Kabel für Strom werden zwischen die Strohballen gelegt. Schutz gegen Schwelbrände bringt eine zusätzliche Hülle, Verzweigungs- und Schalterdosen werden feuerfest ummantelt. Häuser dieser Art haben eine lange Lebensdauer und stehen über einhundert Jahre. Am Ende der Immobilie: wird das Strohhaus in weiten Teilen kompostiert. Strohhäuser eignen sich für alle, egal ob sonnig, regnerisch, kalt oder warm, Strohhäuser werden in Österreich, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Schweden, England, Schottland, Neuseeland und Amerika gebaut. Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org Kontakt Eric Mozanowski Eric Mozanowski Theodor-Heuss-Str. 32
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