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Barrierefreiheit in eBooks

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Übersicht
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Barrierefreiheit in eBooks
Warum ePub?
Formatierung, Struktur und Typographie
Semantik in eBooks
Features

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2
Barrierefreiheit in eBooks
• Für Blinde: Strukturierte Erschließbarkeit
des Inhalts
• Für Sehbehinderte: Vergrößerbarkeit und
Anpassbarkeit
• Für Menschen mit LeseRechtschreibschwäche: Anpassbarkeit
der Inhalte, gute Lesbarkeit

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3
Warum ePub?
• ePub ist ein offenes Format auf XMLBasis.
• Es erfüllt viele Voraussetzungen wie
Strukturierbarkeit, Anpassbarkeit,
Trennung von Inhalt und Gestaltung
• Es wird von allen eBook-Readern
unterstützt, Ausnahme Amazon Kindle

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4
Grundsätzliches
• In ePub können die gleichen Fehler wie bei
HTML gemacht werden, die Dokumente sollten
von Profis erstellt oder geprüft werden.
• Verzichten Sie auf DRM, es stört die wenig
technikaffinen Leser und ist von den für Profis
leicht zu umgehen.
• Wichtig ist die Anpassbarkeit, die durch die
Trennung von Struktur, Design und Inhalt
gewährleistet ist.
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5
Digitale Typographie
• Viele Geräte haben eine niedrige Auflösung von ca.. 150
DPI, wählen Sie daher eine gut lesbare Schriftart. Es gibt
spezielle Schriften für Sehbehinderte oder Dyslektiker.
Wichtig ist, diesen Gruppen zu erlauben, die Texte an
ihre Anforderungen anzupassen.
• Blocksatz verschlechtert die Lesbarkeit insbesondere bei
Vergrößerung.
• Sondereffekte wie Versalien, Kursiv- oder Fettdruck
verschlechtern die Lesbarkeit.
• Farbiger Text ist oft nicht zu erkennen, da die meisten
Geräte nur 16 Graustufen beherrschen.
• Links sollten der besseren Erkennbarkeit wegen
unterstrichen werden.
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6
Struktur
• Es können und sollen viele Tags aus HTML
übernommen werden, zum Beispiel Überschriften,
Listen, Abkürzungen und so weiter.
• Texte sollten daher am besten in einer
Auszeichnungssprache wie HTML oder Markdown
erstellt werden, da insbesondere HTML-Editoren viele
Strukturelemente für Barrierefreiheit unterstützen.
Markdown kann leichter in HTML konvertiert werden als
Dokumente aus Textverarbeitungen.

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7
Bilder und Grafiken
• Bilder und Grafiken benötigen einen Alternativtext
für Blinde und Leute, die Bilder wegen der
Performanz abgeschaltet haben.
• Bilder und Grafiken sollten bei 16 Graustufen und
150 DPI noch gut zu erkennen sein.
• Für schematische Darstellungen wie Diagramme
sind Vektorformate wie SVG zu bevorzugen, da sie
verlustfrei vergrößerbar und anpassbar sind.

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8
Semantik in eBooks
Sprechende Bücher
Segmentierung
• Neben der
Mikrosemantik auf der
Textebene gibt es
noch die
Makrosemantik, die
Segmentierung des
Buches in logische
Abschnitte.
• In SIGIL teilen Sie
dazu das Buch in
einzelne Kapitel auf.
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•

10
Meta-Daten
• Mit dem Metadaten-Editor
in SIGIL sollten Sie dem
Dokument weitere
semantische
Informationen nach dem
Dublin-Core-Standard
zuweisen, z.B. Sprache,
Autor, Titel, ISBN…
• Sie finden den Editor
unter „Werkzeuge“,
klicken Sie auf BasisInfos oder auf Rolle
hinzufügen
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11
Features
Inhaltsverzeichnis
• Auch für kurze Texte kann ein
Inhaltsverzeichnis sinnvoll sein.
• Wenn Sie konsequent mit HTMLÜberschriften gearbeitet haben, können
Sie mit SIGIL ein Inhaltsverzecihnis
automatisch erzeugen lassen.
• Gehen Sie dazu unter Werkzeuge ->
Inhaltsverzeichnis.
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Index
• Der Index ist eine weitere
Orientierungshilfe. Nehmen Sie nur
relevante Texte mit maximal vier oder
wnniger relevanten Fundstellen auf.
• SIGIL kann automatisch alle Begriffe
indizieren, löschen Sie diejenigen heraus,
die aus Ihrer Sicht nicht relevant sind.

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14
Index erstellen
•

•

•

Um einen Index aller Begriffe
im Text zu erstellen, wählen
Sie unter Werkzeuge -> Index
-> Index-Editor
Rechtsklicken Sie in das Feld
für die Begriffe und wählen Sie
„Automatisch ausfüllen“, jetzt
sind alle Begriffe, die im
Dokument verwendet wurden
im Index
Sie können die Begriffe jetzt
einzeln entfernen, die nicht
benötigt werden

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Danke!
• Für weitere Infos zur
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besuchen Sie meine
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  • 2. Übersicht • • • • • Barrierefreiheit in eBooks Warum ePub? Formatierung, Struktur und Typographie Semantik in eBooks Features www.netz-barrierefrei.de 2
  • 3. Barrierefreiheit in eBooks • Für Blinde: Strukturierte Erschließbarkeit des Inhalts • Für Sehbehinderte: Vergrößerbarkeit und Anpassbarkeit • Für Menschen mit LeseRechtschreibschwäche: Anpassbarkeit der Inhalte, gute Lesbarkeit www.netz-barrierefrei.de 3
  • 4. Warum ePub? • ePub ist ein offenes Format auf XMLBasis. • Es erfüllt viele Voraussetzungen wie Strukturierbarkeit, Anpassbarkeit, Trennung von Inhalt und Gestaltung • Es wird von allen eBook-Readern unterstützt, Ausnahme Amazon Kindle www.netz-barrierefrei.de 4
  • 5. Grundsätzliches • In ePub können die gleichen Fehler wie bei HTML gemacht werden, die Dokumente sollten von Profis erstellt oder geprüft werden. • Verzichten Sie auf DRM, es stört die wenig technikaffinen Leser und ist von den für Profis leicht zu umgehen. • Wichtig ist die Anpassbarkeit, die durch die Trennung von Struktur, Design und Inhalt gewährleistet ist. www.netz-barrierefrei.de 5
  • 6. Digitale Typographie • Viele Geräte haben eine niedrige Auflösung von ca.. 150 DPI, wählen Sie daher eine gut lesbare Schriftart. Es gibt spezielle Schriften für Sehbehinderte oder Dyslektiker. Wichtig ist, diesen Gruppen zu erlauben, die Texte an ihre Anforderungen anzupassen. • Blocksatz verschlechtert die Lesbarkeit insbesondere bei Vergrößerung. • Sondereffekte wie Versalien, Kursiv- oder Fettdruck verschlechtern die Lesbarkeit. • Farbiger Text ist oft nicht zu erkennen, da die meisten Geräte nur 16 Graustufen beherrschen. • Links sollten der besseren Erkennbarkeit wegen unterstrichen werden. www.netz-barrierefrei.de 6
  • 7. Struktur • Es können und sollen viele Tags aus HTML übernommen werden, zum Beispiel Überschriften, Listen, Abkürzungen und so weiter. • Texte sollten daher am besten in einer Auszeichnungssprache wie HTML oder Markdown erstellt werden, da insbesondere HTML-Editoren viele Strukturelemente für Barrierefreiheit unterstützen. Markdown kann leichter in HTML konvertiert werden als Dokumente aus Textverarbeitungen. www.netz-barrierefrei.de 7
  • 8. Bilder und Grafiken • Bilder und Grafiken benötigen einen Alternativtext für Blinde und Leute, die Bilder wegen der Performanz abgeschaltet haben. • Bilder und Grafiken sollten bei 16 Graustufen und 150 DPI noch gut zu erkennen sein. • Für schematische Darstellungen wie Diagramme sind Vektorformate wie SVG zu bevorzugen, da sie verlustfrei vergrößerbar und anpassbar sind. www.netz-barrierefrei.de 8
  • 10. Segmentierung • Neben der Mikrosemantik auf der Textebene gibt es noch die Makrosemantik, die Segmentierung des Buches in logische Abschnitte. • In SIGIL teilen Sie dazu das Buch in einzelne Kapitel auf. www.netz-barrierefrei.de • 10
  • 11. Meta-Daten • Mit dem Metadaten-Editor in SIGIL sollten Sie dem Dokument weitere semantische Informationen nach dem Dublin-Core-Standard zuweisen, z.B. Sprache, Autor, Titel, ISBN… • Sie finden den Editor unter „Werkzeuge“, klicken Sie auf BasisInfos oder auf Rolle hinzufügen www.netz-barrierefrei.de 11
  • 13. Inhaltsverzeichnis • Auch für kurze Texte kann ein Inhaltsverzeichnis sinnvoll sein. • Wenn Sie konsequent mit HTMLÜberschriften gearbeitet haben, können Sie mit SIGIL ein Inhaltsverzecihnis automatisch erzeugen lassen. • Gehen Sie dazu unter Werkzeuge -> Inhaltsverzeichnis. www.netz-barrierefrei.de 13
  • 14. Index • Der Index ist eine weitere Orientierungshilfe. Nehmen Sie nur relevante Texte mit maximal vier oder wnniger relevanten Fundstellen auf. • SIGIL kann automatisch alle Begriffe indizieren, löschen Sie diejenigen heraus, die aus Ihrer Sicht nicht relevant sind. www.netz-barrierefrei.de 14
  • 15. Index erstellen • • • Um einen Index aller Begriffe im Text zu erstellen, wählen Sie unter Werkzeuge -> Index -> Index-Editor Rechtsklicken Sie in das Feld für die Begriffe und wählen Sie „Automatisch ausfüllen“, jetzt sind alle Begriffe, die im Dokument verwendet wurden im Index Sie können die Begriffe jetzt einzeln entfernen, die nicht benötigt werden www.netz-barrierefrei.de 15
  • 16. Danke! • Für weitere Infos zur Barrierefreiheit besuchen Sie meine Website unter www.oliveiraonline.net • oder kaufen Sie mein Buch! www.netz-barrierefrei.de 16