Das digitale Ensemble.
Musik mit Smartphones.

Musikmachen mit iPod,
iPad, iPhone & Co


                     43. AfS-Bundeskongress für Musikpädagogik 2011
Matthias Krebs                           Musizieren mit Schulklassen
25. September 2011                   Praxis • Konzepte • Perspektiven
Intro – Worum geht es?
                                                                                                          Seminar-Szene
                                                                                                          Uni Potsdam

                                                                                                          Musikunterricht
                                                                                                          mit mobilen
                                                                                                          Endgeräten
                                                                                                          (mEiMu-LAB)
Fotos: Matthias Krebs, Monika Wulff




                                                                                                          Senioren-
                                                                                                          Workshop mit
                                                                                                          mobilen
                                                                                                          Endgeräten

                                                                                                          Konzert-Foto
                                                                                                          DigiEnsemble
                                                                                                          Berlin
                                      •   Nicht die Geräte und deren Funktionalität stehen im Fokus, sondern
                                          das gemeinsame Musizieren mit flexiblen, intuitiv bedienbaren Geräten.
                                      Matthias Krebs                                                                  / 2
Matthias Krebs

•    Studienrat (Musik, Physik), Dipl.-Musikpädagoge, Opernsänger
•    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Weiterbildung an der
     Universität der Künste Berlin, Projektentwicklung „DigiMediaL“
•    Lehrbeauftragter an der UdK Berlin und der Universität Potsdam


•    Dissertationsvorhaben „Musiklernen im Social Web“

•    Initiator einer Reihe von medienbezogenen Projekten im Musikunterricht:
     MuviPro (Musikvideos), mEiMu (Smartphones), popMUpro (Popmusik) etc.

•    Blogger: www.handymusik.wordpress.com | www.netzmusik.wordpress.com

•    Gründer/Leiter des „DigiEnsemble Berlin“ - Musik mit Smartphones

Matthias Krebs                                                                    / 3
Intro

•     Eine Vision ist es, musikalische Ausdrucksmöglichkeiten zu schaffen, die sich
      nur noch über die Kreativität des Nutzers, nicht durch die Bedienung eines
      Gerätes, definiert.




    DigiEnsemble Berlin - "St. Anna" for     HANNAH JAMMING WITH
    iPod (VQ: Youtube)                       POLYCHORD (VQ: Youtube)

Matthias Krebs                                                                    / 4
Intro
Hobby? Geräusch?           echt?
                      Zukunft?
      Instrument?
Proberaum?        Musizieren?
        Musik? Ausgrenzung?
Ablauf?
                    professionelle
       Klänge?
                    Musiker/-innen?
  Interaktion?
     Musikunterricht?    Noten?
 Apple-               musikalischer
          Spielzeug?
 Marke?               Ausdruck?
•   Es geht natürlich nicht darum, herkömmliche Instrumente zu ersetzen. Vielmehr
    soll der musikalische Nutzen der neuartigen medialen und technischen
    Entwicklungen untersucht werden. Interessanter Weise stehen dabei schnell
    musikbezogene und gestalterische Fragen im Fokus der damit musizierenden
    Spieler.
Matthias Krebs                                                                / 5
Fragestellungen (Auswahl, Ausgangspunkt für verschiedene Projekte)
•    Welche neuartigen Spielweisen gibt es bei den
     App-Instrumenten?
•    Wie lassen sich die Musik-Apps kategorisieren?
•    Wie entwickeln sich die App-Instrumente
     (funktional, qualitativ und quantitativ)?
                                                         Foto: Cora-Mae Gregorschewski
•    Wie gestaltet sich das gemeinsame
     musikalische Spiel mit Smartphones und Tablet-PCs?
•    Was macht das Musizieren mit mobilen Endgeräten interessant für Leute mit
     geringen musikalischen Erfahrung oder Profimusiker?
•    Welche Ansätze gibt es für die Entwicklung einer zukünftigen Musikkultur mit
     mobilen Endgeräten?

•    Ziel: Die genuinen Eigenschaften der Geräte und der Apps erkunden, die den
     Umgang mit Musik determinieren.
Matthias Krebs                                                                     / 6
Ausgangspunkt

•    Als erstes Smartphone mit Touch-Steuerung kam 2007
     das iPhone auf den Markt.
•    Millionen von Menschen besitzen Smartphones oder
     vergleichbare mobile Endgeräte (iPhone, iPod touch,
     iPad, Android-Geräte, Nintendo DS etc.).                   BQ: Comscore, Feb. 2011

•    Am 11. Juli 2008 wurde der App Store mit 500 Apps
     eröffnet.
•    Mittlerweile gibt es über 450.000 Apps, davon allein ca.
     11.000 Musik-Apps für iOS (iPhone etc.)
      • Aber nur ein Teil dieser Apps ermöglicht Musik selbst
          zu gestalten bzw. zu musizieren (Schätzung: 15%).
          -> App-Instrumente (ca. 600 )
Matthias Krebs                                                                     / 7
Ausgangspunkt

•   Auch auf anderen Plattformen als iOS (Apple) gibt es vergleichbare Musik-
    Anwendungen. Z. B.:
      • auf Smartphone und Tablet-PCs mit Android/Windows-Betriebssystem
           • https://market.android.com/apps/MUSIC_AND_AUDIO
           • http://www.windowsphone.com/de-DE/categories/musicandvideo


         •   auf Nintendo-Spielkonsolen

•   Im Vergleich zum Angebot an Musik-Apps auf iOS gibt es große Unterschiede
    zu Android/Nintendo und anderen Plattformen: Anzahl, Leistung, Hardware-
    Erweiterbarkeit, Funktionalität sind bei iOS weit fortgeschrittener.
   Im Folgenden werden insbesondere Musikprogramme (Musik-Apps) für die
    iOS-Plattform demonstriert.
Matthias Krebs                                                              / 8
Themenbereiche dieser Präsentation

1. Elektronische Instrumente – App-Instrumente
         •   Sind Smartphones richtige Musikinstrumente?




2. Gemeinsames Musizieren mit Smartphones
         •   Mit Smartphones im Ensemble spielen…




Matthias Krebs                                             / 9
VQ: Youtube


Entwicklung und Eigenschaften

ELEKTRONISCHE INSTRUMENTE

Matthias Krebs                                / 10
Elektroakustische Anfänge




                                 •   K-H. Stockhausen, seit 1952 in Köln (Studio
                                     für Elektronische Musik des WDR)
BQ: http://www.elektropolis.de


Matthias Krebs                                                                / 11
Zur Vorgeschichte der Elektronischen Musik Kölner Schule

•   Arbeitsgeräte:
    Tonbandmaschinen,
    Mischpulte,
    Tongeneratoren, Filter,
    Ringmodulatoren,
    Hallräume.
•   „Geschnitten" wurde im
    wörtlichen Sinn: das
    Tonmaterial wurde in
    Gestalt von
    Tonbandstücken            BQ: http://www.musik-for.uni-oldenburg.de/elektronischemusik/blatt6.htm

    zurechtgelegt und dann
    zusammengeklebt.
Matthias Krebs                                                                                   / 12
Modulare Synthesizer mit Tastatur




                                                   Heinz Funk demonstriert das
                                                   MOOG Modular System
                                                   (ZDF 1978, VQ: Youtube)
 The Poog (Pogo Studio Moog Modular Synth, 1977,
 BQ: http://www.marksmart.net)



Matthias Krebs                                                                   / 13
Weitere Entwicklung elektronischer bzw. digitaler Klangerzeuger




MOOG Minimoog (1970)                         Atari ST (1985)
Yamaha DX7 (1983)                            NI Reaktor (1998)




                  BQ: http://sequencer.de)
Matthias Krebs                                                    / 14
Neuere Entwicklungen
Seaquence: Modulare Netzmusik?             Reactable: Klötzchen-Musik?




•   „Seaquence ist eine experimentelle     •   Reactable ist ein elektronisches
    musikalische Petrischale, in die man       Musikinstrument auf einem Tisch
    Lebensformen hineinwerfen kann, die        mit einer anfassbaren Benutzer-
    dann zu Kompositionen werden.“             schnittstelle um das spezielle
    DeBug                                      Computerprogramm zu steuern.
Matthias Krebs                                                                / 15
musikalische Module/Objekte auf dem Smartphone bzw. Tablet-PC




Screenshot, Youtube
•   Musikmachen von Unterwegs




Matthias Krebs                                                  / 16
Soundtoys: NodeBeat / Soundrop (iPad )
                                         Screenshot, iPad




                                                                Screenshot, iPad




•   „generative Musik“ – Anwendungen, die Musik nach bestimmten Regeln sowie
    menschlichen Interaktionen generieren.
Matthias Krebs                                                             / 17
Soundtoys: Magic Piano / iBone (iPad)




                                                                     Screenshot, iPad




Screenshot, iPad

•   Soundtoys – spielerisch zu entdeckende, atmosphärisch mystifizierte, virtuelle
    Klangräume
Matthias Krebs                                                                  / 18
Frage: Was charakterisiert eigentlich Musikinstrumente?

Screenshot: Six Strings (iPad)




•   Töne und Harmonien schöpfen…
•   gemeinsames Musizieren, kulturelles Ereignis…
Matthias Krebs                                            / 19
Definitionsversuch: Musikinstrumente

•   Musikinstrumente zeichnen sich im Allgemeinen durch eine gezielte
    Kontrollierbarkeit eines spezifischen, fein nuancierbaren Spektrums an
    Klangfarben aus. Sie geben Musizierenden Möglichkeiten an die Hand, sich
    durch Kombination verschiedener Klangfarben und die Gestaltung von
    Klangverläufen musikalisch auszudrücken.




                   Foto: Heinz-Eberhard Boden
Matthias Krebs                                                                 / 20
Definitionsversuch: App-Instrumente

•    Smartphones = tragbare Computer (mit Telefonfunktion) = „Möglichkeitsmaschine“

•    Apps (=Applikationen): verbreitete Bezeichnung für flexibel kombiniere und
     erweiterbare Anwendungsprogramme mit einem klar umgrenzten/einge-
     schränkten Funktionsumfang.

•    App-Instrumente erweitern die strukturelle Flexibilität von Software-Instrumenten,
     indem sie die Vorteile einer prinzipiell frei gestaltbaren Klangerzeugung mit einer
     variablen Spieloberfläche (Multitouch-Bedienung und weitere Sensoren)
     kombinieren. Besonders grafische Konzepte, die nicht einfach nur traditionelle
     Instrumente abbilden, sondern ein musikalisches Konzept anbieten, dass
     schlüssig auf die mobilen Geräte abgestimmt ist, haben sich als musikalisch gut
     nutzbar erwiesen.
Matthias Krebs                                                                     / 21
App-Instrumente: eher Nachbildungen trad. Instrumente




                                                    Screenshots, iPad
•   Six Strings | iBone | OMGuitar
•   Drum Meister | Pianist Pro | iShred (iPhone)

Matthias Krebs                                                          / 22
App-Instrumente: neuartige Spieloberflächen




                                              Screenshots, iPad
•   SoundPrism | Bebot | Mugician
•   Seline | SynthX | MorphWiz

Matthias Krebs                                              / 23
Weitere interessante App-Instrumente




                                            Screenshots, iPad
•   iELECTRIBE | Audioprom | GarageBand
•   Slewpi | Symphony Pro | BeatBox Ultra

Matthias Krebs                                           / 24
App-Instrumente (Eigenschaften)

•   Flexibilität
•   Intuitive Bedienung (Touch-Steuerung und andere Sensoren)
•   Verbreitung
•   Vielfalt
•   Controller/Fernbedienung
•   Graphische Spieloberfläche -> Transparenz
•   Partizipation
•   Vernetzung / Synchronisierung
•   Mobilität
•   Alltagsgegenstand
•   Erweiterbarkeit                             und weitere…
Matthias Krebs                                                  / 25
App-Musik

•   Bei der App-Musik wird Musik als Kunstform nicht neu erfunden. Vielmehr
    adaptiert sie Handlungsformen und Ästhetiken aus vergangenen musikalischen
    Epochen mit Bezug auf die unterschiedlichsten Musikgenre, ohne bisher
    besonders innovativ zu werden.

•   Die Verwendung des Begriffs >App-Musik< bezeichnet diejenige Musik, welche durch
    die Verwendung von Programmen (Apps) auf mobilen Endgeräten entsteht und über
    den reinen Konsum von Musikaufnahmen hinausgeht. Die Musik entsteht in Interaktion
    des Nutzers mit dem Medium (teilweise auch umgekehrt). Eine eigenständiges Feld
    musikalischer Praxis lässt sich bisher nur erahnen. Die Experimente stehen noch am
    Anfang. Dafür gibt es aber sehr viele Versuche von Hobbymusikern - wie man auf
    Youtube sehen kann. Hier entwickelt sich eine eigene Dynamik, an der Viele teilhaben
    und gemeinsam nach Lösungen suchen.


Matthias Krebs                                                                       / 26
GEMEINSAMES MUSIZIEREN


Matthias Krebs           / 27
Musizieren auf mobilen Endgeräten (Beispielvideos )
Screenshots, VQ: Youtube




                           •   Umfangreiche Videosammlung unter:
                               www.youtube.de/digiensemble [Favoriten] [Playlists] und auf Anfrage
                           Matthias Krebs                                                            / 28
Magic Fiddle for iPad [St. Lawrence String Quartet]




Screenshot, VQ: Youtube

Matthias Krebs                                        / 29
Musikmachen mit Laien
Foto: Monika Wulff




                     •   Vortrag und Workshops bei der          •   selbstinitiiertes Projekt „mobile
                         26. Berliner Sommer-Uni der Berliner       Endgeräte im Musikunterricht“
                         Akademie mit 450 begeisterten              (mEiMu) mit Studierenden der Uni
                         Senioren (20 Senioren im Workshop)         Potsdam (Mai 2011)
                     •   weitere Treffen verabredet, ab         •   Eigenkomposition und Gruppen-
                         Oktober (lange Mailingliste)               musizieren in einer Schulstunde
                     Matthias Krebs                                                                     / 30
mobile Endgeräte im Musikunterricht (mEiMu) (SoSe 2011)

•    Musikpädagogisches Proseminar an der Universität Potsdam
•    Das Projekt wird unter www.meimulab.wordpress.com dokumentiert.

•    24. Mai 2011 - Unterrichtsprojekt mEiMu-LAB
       • 11 Studierende
       • 5 verschiedene Projekte
       • 5 Musikstücke mit Videoaufnahme
       • Musikbesprechungen mit den
          SuS in Folgestunden, Hörspielproduktion
       • Videoergebnisse unter
                 www.youtube.de/user/meimulab
•    Alle Konzepte zu den einzelnen Musikprojekten werden als Unterrichtsideen
     für Musiklehrerinnen und -lehrer auf dem Blog veröffentlicht.

Matthias Krebs                                                               / 31
mEiMu-LAB – das Unterrichtsprojekt mit Smartphones im Musikunterricht
Fotos: Matthias Krebs




  Matthias Krebs                                                      / 32
Artikel zum mEiMu-Projekt (erschienen am 20. Juni 2011, Laurence Thio)
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-06/handy-
musikunterricht-schule




•   Viele Leser des Artikels waren irritiert. Wie der musikalische
    Umgang der Schüler mit den Geräten stattfand und welche
    Unterrichtsziele verfolgt wurden, konnten sie sich schwer
    vorstellen.
Matthias Krebs                                                           / 33
Bitte nicht verwechseln…
                                                                           VQ: Youtube




•   Musikunterricht ist keine Apple-Werbeveranstaltung.
•   App-Instrumente sind kein „besseres“ Keyboard.
•   Moderne Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs bewirkt das, was den
    Menschen seit jeher dazu gebracht hat, Fortschritt zu akzeptieren: Sie senken
    Komplexität. Musik ist aber eine reiche Kunstform. Simplizität in der Nutzung
    sollte ein „Mehr“ für die unmittelbare musikalische Gestaltung bedeuten. Dazu
    sollten stets Ziele (Unterrichtsziele, Transparenz, Spielbarkeit, Visualisierung
    etc.) für die Nutzung der „Möglichkeitsmaschinen“ entscheidend sein.
Matthias Krebs                                                                    / 34
Musik mit Smartphones

•   Im DigiEnsemble Berlin spielen professionelle Musikerinnen und Musiker mit
    unterschiedlichem musikalischem Hintergrund. Sie erproben, wie mit Smartphones und
    Tablet-PCs im gemeinsamen Spiel musiziert werden kann und experimentieren mit
    unterschiedlichen Musikgenres. Prinzipielle mediale und technische Bedingungen
    stecken den Möglichkeitsrahmen für die künstlerische Praxis ab. Mit fokussierten
    Projekten untersucht das DigiEnsemble Berlin systematisch neuartige Musikrichtungen
    und -praktiken. Es präsentiert seine Ergebnisse in Konzerten und veröffentlicht
    regelmäßig Materialien zum Thema App-Musik.
                                                    Fotos: Lukasz Fabijanczyk




Matthias Krebs                                                                      / 35
Ostinato für 8 iPods (iPhone/iPad) – DigiEnsemble Berlin




Screenshots: Video und Noten unter www.digiensemble.de/ostinato

•   „Ostinato für 8 iPods“ ist ein Versuchsaufbau. Wie klingt wohl ein pseudo-
    klassisches Stück auf einem Smartphone?
    Das Stück soll dazu anregen, kreativ mit App-Instrumenten umzugehen und
    musikalische Erfahrungen im gemeinsamen Spiel zu sammeln. Die einfach
    gehaltene Komposition steht jedem Interessierten frei zur Verfügung.
Matthias Krebs                                                                   / 36
Weiterentwicklung – 2. Phase




    Foto: Matthias Krebs | Laborkonzert des DigiEnsemble Berlin, Dokumentiert von DWtv

•   Gibt es eine originäre „App-Musik“ und wie klingt sie?
•   Wie ist Musik gemacht, die nur mit Smartphones/Tablet-PCs erklingen kann?
Matthias Krebs                                                                           / 37
Finale

•   Eine Vision ist es, musikalische Ausdrucksmöglichkeiten zu
    schaffen, die sich nur noch über die Kreativität des Nutzers, nicht
    durch die Bedienung eines Gerätes, definiert.

•   Aber warum von Hardware reden, scheint doch genau deren
    allmähliches Verschwinden die Magie der digitalen Welt
    auszumachen.
Denkt man diese Entwicklung zu Ende, wird schließlich sämtliches
musikalisches Schaffen zu einer Form kreativen Umgangs und
Austausches mit Klang sein – eine App.

Matthias Krebs                                                       / 38
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!




Matthias Krebs
www.matthiaskrebs.net


                                       43. AfS-Bundeskongress für Musikpädagogik 2011
                                                           Musizieren mit Schulklassen
                                                       Praxis • Konzepte • Perspektiven

Matthias Krebs                                                                    / 39
Creative-Commons-Lizenz für diese Vortragsfolien




                  Was sind Creative-Commons-Lizenzen? http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/

Matthias Krebs
Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise.



          Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW)

          Matthias Krebs
          Wissenschaftliche Projektentwicklung
          DigiMediaL

          krebs@udk-berlin.de



 Kontakt:                                           www.matthiaskrebs.net
 krebs@udk-berlin.de
 0177 7373939                                       www.handymusik.wordpress.com
                                                    www.netzmusik.wordpress.com
 www.facebook.com/matthiaskrebs
                                                    www.meimulab.wordpress.com
 www.gplus.to/matthiaskrebs                         www.muvipro.wordpress.com
                                                    www.musiklernen.tumblr.com
 www.twitter.com/matzerak
                                                    www.slideshare.net/matzerak

Matthias Krebs

Musikmachen mit Smartphones - AfS Kongress 2011

  • 1.
    Das digitale Ensemble. Musikmit Smartphones. Musikmachen mit iPod, iPad, iPhone & Co 43. AfS-Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 Matthias Krebs Musizieren mit Schulklassen 25. September 2011 Praxis • Konzepte • Perspektiven
  • 2.
    Intro – Worumgeht es? Seminar-Szene Uni Potsdam Musikunterricht mit mobilen Endgeräten (mEiMu-LAB) Fotos: Matthias Krebs, Monika Wulff Senioren- Workshop mit mobilen Endgeräten Konzert-Foto DigiEnsemble Berlin • Nicht die Geräte und deren Funktionalität stehen im Fokus, sondern das gemeinsame Musizieren mit flexiblen, intuitiv bedienbaren Geräten. Matthias Krebs / 2
  • 3.
    Matthias Krebs • Studienrat (Musik, Physik), Dipl.-Musikpädagoge, Opernsänger • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Weiterbildung an der Universität der Künste Berlin, Projektentwicklung „DigiMediaL“ • Lehrbeauftragter an der UdK Berlin und der Universität Potsdam • Dissertationsvorhaben „Musiklernen im Social Web“ • Initiator einer Reihe von medienbezogenen Projekten im Musikunterricht: MuviPro (Musikvideos), mEiMu (Smartphones), popMUpro (Popmusik) etc. • Blogger: www.handymusik.wordpress.com | www.netzmusik.wordpress.com • Gründer/Leiter des „DigiEnsemble Berlin“ - Musik mit Smartphones Matthias Krebs / 3
  • 4.
    Intro • Eine Vision ist es, musikalische Ausdrucksmöglichkeiten zu schaffen, die sich nur noch über die Kreativität des Nutzers, nicht durch die Bedienung eines Gerätes, definiert. DigiEnsemble Berlin - "St. Anna" for HANNAH JAMMING WITH iPod (VQ: Youtube) POLYCHORD (VQ: Youtube) Matthias Krebs / 4
  • 5.
    Intro Hobby? Geräusch? echt? Zukunft? Instrument? Proberaum? Musizieren? Musik? Ausgrenzung? Ablauf? professionelle Klänge? Musiker/-innen? Interaktion? Musikunterricht? Noten? Apple- musikalischer Spielzeug? Marke? Ausdruck? • Es geht natürlich nicht darum, herkömmliche Instrumente zu ersetzen. Vielmehr soll der musikalische Nutzen der neuartigen medialen und technischen Entwicklungen untersucht werden. Interessanter Weise stehen dabei schnell musikbezogene und gestalterische Fragen im Fokus der damit musizierenden Spieler. Matthias Krebs / 5
  • 6.
    Fragestellungen (Auswahl, Ausgangspunktfür verschiedene Projekte) • Welche neuartigen Spielweisen gibt es bei den App-Instrumenten? • Wie lassen sich die Musik-Apps kategorisieren? • Wie entwickeln sich die App-Instrumente (funktional, qualitativ und quantitativ)? Foto: Cora-Mae Gregorschewski • Wie gestaltet sich das gemeinsame musikalische Spiel mit Smartphones und Tablet-PCs? • Was macht das Musizieren mit mobilen Endgeräten interessant für Leute mit geringen musikalischen Erfahrung oder Profimusiker? • Welche Ansätze gibt es für die Entwicklung einer zukünftigen Musikkultur mit mobilen Endgeräten? • Ziel: Die genuinen Eigenschaften der Geräte und der Apps erkunden, die den Umgang mit Musik determinieren. Matthias Krebs / 6
  • 7.
    Ausgangspunkt • Als erstes Smartphone mit Touch-Steuerung kam 2007 das iPhone auf den Markt. • Millionen von Menschen besitzen Smartphones oder vergleichbare mobile Endgeräte (iPhone, iPod touch, iPad, Android-Geräte, Nintendo DS etc.). BQ: Comscore, Feb. 2011 • Am 11. Juli 2008 wurde der App Store mit 500 Apps eröffnet. • Mittlerweile gibt es über 450.000 Apps, davon allein ca. 11.000 Musik-Apps für iOS (iPhone etc.) • Aber nur ein Teil dieser Apps ermöglicht Musik selbst zu gestalten bzw. zu musizieren (Schätzung: 15%). -> App-Instrumente (ca. 600 ) Matthias Krebs / 7
  • 8.
    Ausgangspunkt • Auch auf anderen Plattformen als iOS (Apple) gibt es vergleichbare Musik- Anwendungen. Z. B.: • auf Smartphone und Tablet-PCs mit Android/Windows-Betriebssystem • https://market.android.com/apps/MUSIC_AND_AUDIO • http://www.windowsphone.com/de-DE/categories/musicandvideo • auf Nintendo-Spielkonsolen • Im Vergleich zum Angebot an Musik-Apps auf iOS gibt es große Unterschiede zu Android/Nintendo und anderen Plattformen: Anzahl, Leistung, Hardware- Erweiterbarkeit, Funktionalität sind bei iOS weit fortgeschrittener.  Im Folgenden werden insbesondere Musikprogramme (Musik-Apps) für die iOS-Plattform demonstriert. Matthias Krebs / 8
  • 9.
    Themenbereiche dieser Präsentation 1.Elektronische Instrumente – App-Instrumente • Sind Smartphones richtige Musikinstrumente? 2. Gemeinsames Musizieren mit Smartphones • Mit Smartphones im Ensemble spielen… Matthias Krebs / 9
  • 10.
    VQ: Youtube Entwicklung undEigenschaften ELEKTRONISCHE INSTRUMENTE Matthias Krebs / 10
  • 11.
    Elektroakustische Anfänge • K-H. Stockhausen, seit 1952 in Köln (Studio für Elektronische Musik des WDR) BQ: http://www.elektropolis.de Matthias Krebs / 11
  • 12.
    Zur Vorgeschichte derElektronischen Musik Kölner Schule • Arbeitsgeräte: Tonbandmaschinen, Mischpulte, Tongeneratoren, Filter, Ringmodulatoren, Hallräume. • „Geschnitten" wurde im wörtlichen Sinn: das Tonmaterial wurde in Gestalt von Tonbandstücken BQ: http://www.musik-for.uni-oldenburg.de/elektronischemusik/blatt6.htm zurechtgelegt und dann zusammengeklebt. Matthias Krebs / 12
  • 13.
    Modulare Synthesizer mitTastatur Heinz Funk demonstriert das MOOG Modular System (ZDF 1978, VQ: Youtube) The Poog (Pogo Studio Moog Modular Synth, 1977, BQ: http://www.marksmart.net) Matthias Krebs / 13
  • 14.
    Weitere Entwicklung elektronischerbzw. digitaler Klangerzeuger MOOG Minimoog (1970) Atari ST (1985) Yamaha DX7 (1983) NI Reaktor (1998) BQ: http://sequencer.de) Matthias Krebs / 14
  • 15.
    Neuere Entwicklungen Seaquence: ModulareNetzmusik? Reactable: Klötzchen-Musik? • „Seaquence ist eine experimentelle • Reactable ist ein elektronisches musikalische Petrischale, in die man Musikinstrument auf einem Tisch Lebensformen hineinwerfen kann, die mit einer anfassbaren Benutzer- dann zu Kompositionen werden.“ schnittstelle um das spezielle DeBug Computerprogramm zu steuern. Matthias Krebs / 15
  • 16.
    musikalische Module/Objekte aufdem Smartphone bzw. Tablet-PC Screenshot, Youtube • Musikmachen von Unterwegs Matthias Krebs / 16
  • 17.
    Soundtoys: NodeBeat /Soundrop (iPad ) Screenshot, iPad Screenshot, iPad • „generative Musik“ – Anwendungen, die Musik nach bestimmten Regeln sowie menschlichen Interaktionen generieren. Matthias Krebs / 17
  • 18.
    Soundtoys: Magic Piano/ iBone (iPad) Screenshot, iPad Screenshot, iPad • Soundtoys – spielerisch zu entdeckende, atmosphärisch mystifizierte, virtuelle Klangräume Matthias Krebs / 18
  • 19.
    Frage: Was charakterisierteigentlich Musikinstrumente? Screenshot: Six Strings (iPad) • Töne und Harmonien schöpfen… • gemeinsames Musizieren, kulturelles Ereignis… Matthias Krebs / 19
  • 20.
    Definitionsversuch: Musikinstrumente • Musikinstrumente zeichnen sich im Allgemeinen durch eine gezielte Kontrollierbarkeit eines spezifischen, fein nuancierbaren Spektrums an Klangfarben aus. Sie geben Musizierenden Möglichkeiten an die Hand, sich durch Kombination verschiedener Klangfarben und die Gestaltung von Klangverläufen musikalisch auszudrücken. Foto: Heinz-Eberhard Boden Matthias Krebs / 20
  • 21.
    Definitionsversuch: App-Instrumente • Smartphones = tragbare Computer (mit Telefonfunktion) = „Möglichkeitsmaschine“ • Apps (=Applikationen): verbreitete Bezeichnung für flexibel kombiniere und erweiterbare Anwendungsprogramme mit einem klar umgrenzten/einge- schränkten Funktionsumfang. • App-Instrumente erweitern die strukturelle Flexibilität von Software-Instrumenten, indem sie die Vorteile einer prinzipiell frei gestaltbaren Klangerzeugung mit einer variablen Spieloberfläche (Multitouch-Bedienung und weitere Sensoren) kombinieren. Besonders grafische Konzepte, die nicht einfach nur traditionelle Instrumente abbilden, sondern ein musikalisches Konzept anbieten, dass schlüssig auf die mobilen Geräte abgestimmt ist, haben sich als musikalisch gut nutzbar erwiesen. Matthias Krebs / 21
  • 22.
    App-Instrumente: eher Nachbildungentrad. Instrumente Screenshots, iPad • Six Strings | iBone | OMGuitar • Drum Meister | Pianist Pro | iShred (iPhone) Matthias Krebs / 22
  • 23.
    App-Instrumente: neuartige Spieloberflächen Screenshots, iPad • SoundPrism | Bebot | Mugician • Seline | SynthX | MorphWiz Matthias Krebs / 23
  • 24.
    Weitere interessante App-Instrumente Screenshots, iPad • iELECTRIBE | Audioprom | GarageBand • Slewpi | Symphony Pro | BeatBox Ultra Matthias Krebs / 24
  • 25.
    App-Instrumente (Eigenschaften) • Flexibilität • Intuitive Bedienung (Touch-Steuerung und andere Sensoren) • Verbreitung • Vielfalt • Controller/Fernbedienung • Graphische Spieloberfläche -> Transparenz • Partizipation • Vernetzung / Synchronisierung • Mobilität • Alltagsgegenstand • Erweiterbarkeit und weitere… Matthias Krebs / 25
  • 26.
    App-Musik • Bei der App-Musik wird Musik als Kunstform nicht neu erfunden. Vielmehr adaptiert sie Handlungsformen und Ästhetiken aus vergangenen musikalischen Epochen mit Bezug auf die unterschiedlichsten Musikgenre, ohne bisher besonders innovativ zu werden. • Die Verwendung des Begriffs >App-Musik< bezeichnet diejenige Musik, welche durch die Verwendung von Programmen (Apps) auf mobilen Endgeräten entsteht und über den reinen Konsum von Musikaufnahmen hinausgeht. Die Musik entsteht in Interaktion des Nutzers mit dem Medium (teilweise auch umgekehrt). Eine eigenständiges Feld musikalischer Praxis lässt sich bisher nur erahnen. Die Experimente stehen noch am Anfang. Dafür gibt es aber sehr viele Versuche von Hobbymusikern - wie man auf Youtube sehen kann. Hier entwickelt sich eine eigene Dynamik, an der Viele teilhaben und gemeinsam nach Lösungen suchen. Matthias Krebs / 26
  • 27.
  • 28.
    Musizieren auf mobilenEndgeräten (Beispielvideos ) Screenshots, VQ: Youtube • Umfangreiche Videosammlung unter: www.youtube.de/digiensemble [Favoriten] [Playlists] und auf Anfrage Matthias Krebs / 28
  • 29.
    Magic Fiddle foriPad [St. Lawrence String Quartet] Screenshot, VQ: Youtube Matthias Krebs / 29
  • 30.
    Musikmachen mit Laien Foto:Monika Wulff • Vortrag und Workshops bei der • selbstinitiiertes Projekt „mobile 26. Berliner Sommer-Uni der Berliner Endgeräte im Musikunterricht“ Akademie mit 450 begeisterten (mEiMu) mit Studierenden der Uni Senioren (20 Senioren im Workshop) Potsdam (Mai 2011) • weitere Treffen verabredet, ab • Eigenkomposition und Gruppen- Oktober (lange Mailingliste) musizieren in einer Schulstunde Matthias Krebs / 30
  • 31.
    mobile Endgeräte imMusikunterricht (mEiMu) (SoSe 2011) • Musikpädagogisches Proseminar an der Universität Potsdam • Das Projekt wird unter www.meimulab.wordpress.com dokumentiert. • 24. Mai 2011 - Unterrichtsprojekt mEiMu-LAB • 11 Studierende • 5 verschiedene Projekte • 5 Musikstücke mit Videoaufnahme • Musikbesprechungen mit den SuS in Folgestunden, Hörspielproduktion • Videoergebnisse unter www.youtube.de/user/meimulab • Alle Konzepte zu den einzelnen Musikprojekten werden als Unterrichtsideen für Musiklehrerinnen und -lehrer auf dem Blog veröffentlicht. Matthias Krebs / 31
  • 32.
    mEiMu-LAB – dasUnterrichtsprojekt mit Smartphones im Musikunterricht Fotos: Matthias Krebs Matthias Krebs / 32
  • 33.
    Artikel zum mEiMu-Projekt(erschienen am 20. Juni 2011, Laurence Thio) http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2011-06/handy- musikunterricht-schule • Viele Leser des Artikels waren irritiert. Wie der musikalische Umgang der Schüler mit den Geräten stattfand und welche Unterrichtsziele verfolgt wurden, konnten sie sich schwer vorstellen. Matthias Krebs / 33
  • 34.
    Bitte nicht verwechseln… VQ: Youtube • Musikunterricht ist keine Apple-Werbeveranstaltung. • App-Instrumente sind kein „besseres“ Keyboard. • Moderne Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs bewirkt das, was den Menschen seit jeher dazu gebracht hat, Fortschritt zu akzeptieren: Sie senken Komplexität. Musik ist aber eine reiche Kunstform. Simplizität in der Nutzung sollte ein „Mehr“ für die unmittelbare musikalische Gestaltung bedeuten. Dazu sollten stets Ziele (Unterrichtsziele, Transparenz, Spielbarkeit, Visualisierung etc.) für die Nutzung der „Möglichkeitsmaschinen“ entscheidend sein. Matthias Krebs / 34
  • 35.
    Musik mit Smartphones • Im DigiEnsemble Berlin spielen professionelle Musikerinnen und Musiker mit unterschiedlichem musikalischem Hintergrund. Sie erproben, wie mit Smartphones und Tablet-PCs im gemeinsamen Spiel musiziert werden kann und experimentieren mit unterschiedlichen Musikgenres. Prinzipielle mediale und technische Bedingungen stecken den Möglichkeitsrahmen für die künstlerische Praxis ab. Mit fokussierten Projekten untersucht das DigiEnsemble Berlin systematisch neuartige Musikrichtungen und -praktiken. Es präsentiert seine Ergebnisse in Konzerten und veröffentlicht regelmäßig Materialien zum Thema App-Musik. Fotos: Lukasz Fabijanczyk Matthias Krebs / 35
  • 36.
    Ostinato für 8iPods (iPhone/iPad) – DigiEnsemble Berlin Screenshots: Video und Noten unter www.digiensemble.de/ostinato • „Ostinato für 8 iPods“ ist ein Versuchsaufbau. Wie klingt wohl ein pseudo- klassisches Stück auf einem Smartphone? Das Stück soll dazu anregen, kreativ mit App-Instrumenten umzugehen und musikalische Erfahrungen im gemeinsamen Spiel zu sammeln. Die einfach gehaltene Komposition steht jedem Interessierten frei zur Verfügung. Matthias Krebs / 36
  • 37.
    Weiterentwicklung – 2.Phase Foto: Matthias Krebs | Laborkonzert des DigiEnsemble Berlin, Dokumentiert von DWtv • Gibt es eine originäre „App-Musik“ und wie klingt sie? • Wie ist Musik gemacht, die nur mit Smartphones/Tablet-PCs erklingen kann? Matthias Krebs / 37
  • 38.
    Finale • Eine Vision ist es, musikalische Ausdrucksmöglichkeiten zu schaffen, die sich nur noch über die Kreativität des Nutzers, nicht durch die Bedienung eines Gerätes, definiert. • Aber warum von Hardware reden, scheint doch genau deren allmähliches Verschwinden die Magie der digitalen Welt auszumachen. Denkt man diese Entwicklung zu Ende, wird schließlich sämtliches musikalisches Schaffen zu einer Form kreativen Umgangs und Austausches mit Klang sein – eine App. Matthias Krebs / 38
  • 39.
    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! Matthias Krebs www.matthiaskrebs.net 43. AfS-Bundeskongress für Musikpädagogik 2011 Musizieren mit Schulklassen Praxis • Konzepte • Perspektiven Matthias Krebs / 39
  • 40.
    Creative-Commons-Lizenz für dieseVortragsfolien Was sind Creative-Commons-Lizenzen? http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/ Matthias Krebs
  • 41.
    Ich freue michauf Ihre Fragen und Hinweise. Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs Wissenschaftliche Projektentwicklung DigiMediaL krebs@udk-berlin.de Kontakt: www.matthiaskrebs.net krebs@udk-berlin.de 0177 7373939 www.handymusik.wordpress.com www.netzmusik.wordpress.com www.facebook.com/matthiaskrebs www.meimulab.wordpress.com www.gplus.to/matthiaskrebs www.muvipro.wordpress.com www.musiklernen.tumblr.com www.twitter.com/matzerak www.slideshare.net/matzerak Matthias Krebs