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Keeper Projekt
Das skalierbare und zuverlässige Langzeitarchiv
Schnell, zuverlässig und skalierbar – Mit dem KEEPER Projekt entstand bei der Max-Planck-
Gesellschaft ein Langzeitdatenarchiv auf Basis der private Cloud Lösung Seafile. Es garantiert die
Speicherung sämtlicher Daten für alle Mitarbeiter für mindestens ein Jahrzehnt.
1
Keeper Projekt
Das skalierbare Langzeitarchiv
Seafile bei der Max-Planck-Gesellschaft
Die Herausforderung großer
Datenmengen
Universitäten, Forschungsinstitute sowie kleine
und mittelständische Unternehmen benötigen die
Fähigkeit, schnell und unkompliziert Daten
speichern, tauschen und langfristig archivieren
zu können. Diese Fähigkeit wird zunehmend zu
einer Grundvoraussetzung um sich im immer
schneller werden Wettbewerb behaupten zu
können.
Dementgegen stehen immer größer werdende
Datenmengen, komplizierte Organisations-
verflechtungen, Internetkriminalität und strenge
Datenschutzbestimmungen. Dies ist nur ein
Bruchteil der täglichen Herausforderungen mit
denen IT Abteilungen täglich konfrontiert werden
und die es zunehmend kompliziert machen eine
performante und zuverlässige Lösung anzubieten.
Im Rahmen des KEEPER Projektes hat die Max-
Planck-Gesellschaft mit Hilfe der private Cloud
Software Seafile ein einzigartiges Speicher- und
Archivierungssystem für sämtliche Mitarbeiter
und Forschungspartner der Max-Planck-Institute
geschaffen. KEEPER garantiert jedem Mitarbeiter
einen Terabyte Speicherplatz, die für mindestens
10 Jahre bereitgestellt werden.
Key Facts
· 1 TB Speicherplatz und 10 Jahre garantierte
Aufbewahrung für jeden Mitarbeiter der Max-
Planck-Institute
· Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit durch
lokales Arbeiten und zentrale
Datenspeicherung in der Max-Planck-
Infrastruktur
· Erfüllt die Achivierungsvorschriften der Max-
Planck-Gesellschaft und die Regeln zur
Sicherung "guter wissenschaftlicher Praxis"
2
Keeper Projekt
Ein zentraler Datenspeicher für alle Max-Planck-Institute
Wieso Seafile sich am Ende gegen alle Alternativen durchsetzen konnte
KEEPER ist ein Service der „Max Planck Digital
Library (MPDL)“. Die MPDL ist eine zentrale
Einheit der Max-Planck-Gesellschaft, mit dem
Ziel die bestmögliche Unterstützung in den
Bereichen der Informations-bereitstellung, dem
Datenmanagement und der
Publikationsunterstützung zu bieten. KEEPER ist
dabei eine zentrale Speicher- und
Synchronisations- und Archivierungslösung um
den riesigen Datenmengen der Forscher und
Forscherinnen eine Heimat zu geben.
Eine zentrale Anforderung neben dem
Datenmanagement war die nahtlose Integration
in bestehende Arbeitsprozesse. Nur wenn der
Arbeitsfluss der Mitarbeiter nicht gestört oder
verändert wird, erreicht man die größtmögliche
Akzeptanz der Anwender.
Mit KEEPER hat man dieses Ziel erreicht und
bietet nun jedem Mitarbeiter ein umfangreiches
Datenspeicherkontingent von bis zu einem
Terabyte. Die Mitarbeiter können wie gewohnt
lokal an Ihren Forschungsdaten arbeiten, diese
jedoch zentralisiert in der Max-Planck-
Infrastruktur speichern.
Natürlich ist eine der wichtigsten Aufgaben von
KEEPER die Langzeitarchivierung von Dateien
und Informationen, sobald ein Projekt
abgeschlossen ist. Gleichzeitig können durch die
Synchronisationsfähigkeiten Daten im Team oder
mit externen Forschungspartnern unkompliziert
geteilt werden.
Darüber hinaus erspart KEEPER seinen Nutzern
eine Menge Sorgen: KEEPER wurde so aufgebaut,
dass sich die Mitarbeiter sicher sein können, dass
sie durch die Nutzung sämtliche
Archivierungsvorschriften der Max-Planck-
Gesellschaft erfüllen und auch automatisch die
Regeln zur Sicherung „guter wissenschaftlicher
Praxis“ einhalten. Gleichzeitig schützt KEEPER
sämtliche Daten dank seiner integrierten
Dateiversionierung und die Volltextsuche
erleichtert das Auffinden der gesuchten
Informationen.
Obwohl KEEPER bisher primär den internen
Mitarbeitern zur Verfügung stand, starte Anfang
2018 der Rollout von KEEPER an alle Mitarbeiter
der Max-Planck-Institute. Gleichzeitig können
kooperierende Unternehmen und Institute auch
Zugang zum KEEPER Speichersystem erhalten. Es
ist geplant das Datenvolumen von KEEPER
kontinuierlich zu vergrößern um in der finalen
Ausbaustufe Petabyte an Daten aufnehmen zu
können.
Wenn man ein Langzeitdatenarchiv für die
nächsten Jahrzehnte plant, kann die
Evaluationsphase gar nicht umfangreich genug
sein. Neben der Prüfung der geforderten
Funktionen gilt es auch Sicherheitsaspekte,
Zuverlässigkeit und die voraussichtlichen
Folgekosten abzuwägen.
So haben Mitarbeiter der „Max Planck Digital
Library“ und des KEEPER Projektes neun
Softwarelösungen mehrere Wochen unter die
Lupe genommen und auf Herz und Nieren
geprüft. Am Ende konnte sich „Seafile“ gegenüber
allen anderen private Cloud-Lösungen klar
durchsetzen und Konkurrenten wie ownloud,
github, pydio und powerfolder hinter sich lassen.
Seafile überzeugte seine Tester mit der besten
Performance und Stabilität im gesamten Testfeld,
wobei die gute Integration in die vorhandenen
Arbeitsprozesse eine Grundvoraussetzung war.
Hinzu kamen die umfangreichen Möglichkeiten
der API Schnittstelle, die ansprechende und
individuell anpassbare Oberfläche, die
ausgefeilten Algorithmen und eine gute
Unterstützung für verschiedene
Backendclustersysteme.
3
Keeper Projekt
Technische Details
Der Aufbau des Datenarchivs erfolgt in Phasen
Die Entwicklung des KEEPER Projektes erfolgte
bisher in zwei aufeinander aufbauenden Phasen.
In der ersten Phase genügte noch ein einzelner
„Seafile Server“ mit 4 CPU-Kernen und 32 GB RAM
für die ca. 200 Anwender. Als Storage Backend
kamen zwei weitere virtuelle Maschinen und ein
gespiegeltes IBM Cluster-Speichersystem zum
Einsatz. Dieses hochverfügbare Backend
bewältigte mit Leichtigkeit die durchschnittlich
30 Gigabyte an Datenbewegungen pro Tag.
In Phase 2 des KEEPER Projektes wurde der
Seafile Server durch weitere Server zu einem
Applikation-Cluster ergänzt. Mit Hilfe von
vorgeschalteten Loadbalancern werden die
Nutzerzugriffe verteilt und ein separater Server
für Hintergrundarbeiten entlastet die
Applikationsserver. Ein weiterer Server für Real-
Time Backups ist in Planung.
Das Storage Backend basiert weiterhin auf einem
IBM GPFS, wurde jedoch auf zwei Standorte
verteilt. Weitere Ergänzungen gab es im
Clustermanagement. So wurden zusätzliche
Softwarelösungen wie Icinga und Kibana zur
Überwachung und zum Monitoring der VMs und
Server integriert.
Die nächsten Schritte, die das KEEPER Projekt im
Jahr 2018 angehen möchte, ist die Integration mit
internen und externen IT-Services. Weitere
Phasen werden in den kommenden Jahren mit
Sicherheit folgen.
Quelle: „Seafile as long term archiving tool for Max-Planck institutions“ von Vladislav Makarenko, Max Planck Digital Library
4
Keeper Projekt
Seafile und die Max-Planck-
Gesellschaft
Eine gute und langfristige Verbindung
Seafile Ltd.
Seafile ist eine on-premise File Hosting und
Sharing Lösung, die seit 2012 von der Seafile Ltd.
mit Sitz in Peking entwickelt wird. Seafile wird
weltweit von über 500.000 Nutzern täglich
genutzt. Unternehmen und Organisationen wie
Kaspersky Lab oder die Humbordt-Universität zu
Berlin setzen auf die Vorteile der Seafile-Cloud.
Den Europavertrieb von Seafile hat die Mainzer
Firma datamate übernommen. Mit der Seafile
Community Edition bietet der Hersteller einen
Seafile Server mit eingeschränkten Funktionen
unter einer Open Source Lizenz an.
Max-Planck-Gesellschaft
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der
Wissenschaften e. V. (MPG) ist eine der führenden
deutschen Institutionen im Bereich der
Grundlagenforschung. Der gemeinnützige Verein
mit Sitz in Berlin unterhält 84 rechtlich
unselbstständige Forschungsinstitute und
-einrichtungen in ganz Deutschland.
Die Max-Planck-Gesellschaft genießt weltweite
Anerkennung. Nicht-universitäre
Forschungsinstitutionen haben sie 2006 im
Times-Higher-Education-Supplement-Ranking
zur weltweit besten nicht-universitären
Forschungseinrichtung gekührt.
datamate
datamate ist Seafiles offizieller
Support- und Vertriebspartner in
Europa.
datamate GmbH & Co. KG
117er Ehrenhof 5
55118 Mainz / Deutschland
Telefon +49 (0)61313270777
Email seafile@datamate.org
https://de.seafile.com
https://datamate.org/seafile

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  • 1. Keeper Projekt Das skalierbare und zuverlässige Langzeitarchiv Schnell, zuverlässig und skalierbar – Mit dem KEEPER Projekt entstand bei der Max-Planck- Gesellschaft ein Langzeitdatenarchiv auf Basis der private Cloud Lösung Seafile. Es garantiert die Speicherung sämtlicher Daten für alle Mitarbeiter für mindestens ein Jahrzehnt.
  • 2. 1 Keeper Projekt Das skalierbare Langzeitarchiv Seafile bei der Max-Planck-Gesellschaft Die Herausforderung großer Datenmengen Universitäten, Forschungsinstitute sowie kleine und mittelständische Unternehmen benötigen die Fähigkeit, schnell und unkompliziert Daten speichern, tauschen und langfristig archivieren zu können. Diese Fähigkeit wird zunehmend zu einer Grundvoraussetzung um sich im immer schneller werden Wettbewerb behaupten zu können. Dementgegen stehen immer größer werdende Datenmengen, komplizierte Organisations- verflechtungen, Internetkriminalität und strenge Datenschutzbestimmungen. Dies ist nur ein Bruchteil der täglichen Herausforderungen mit denen IT Abteilungen täglich konfrontiert werden und die es zunehmend kompliziert machen eine performante und zuverlässige Lösung anzubieten. Im Rahmen des KEEPER Projektes hat die Max- Planck-Gesellschaft mit Hilfe der private Cloud Software Seafile ein einzigartiges Speicher- und Archivierungssystem für sämtliche Mitarbeiter und Forschungspartner der Max-Planck-Institute geschaffen. KEEPER garantiert jedem Mitarbeiter einen Terabyte Speicherplatz, die für mindestens 10 Jahre bereitgestellt werden. Key Facts · 1 TB Speicherplatz und 10 Jahre garantierte Aufbewahrung für jeden Mitarbeiter der Max- Planck-Institute · Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit durch lokales Arbeiten und zentrale Datenspeicherung in der Max-Planck- Infrastruktur · Erfüllt die Achivierungsvorschriften der Max- Planck-Gesellschaft und die Regeln zur Sicherung "guter wissenschaftlicher Praxis"
  • 3. 2 Keeper Projekt Ein zentraler Datenspeicher für alle Max-Planck-Institute Wieso Seafile sich am Ende gegen alle Alternativen durchsetzen konnte KEEPER ist ein Service der „Max Planck Digital Library (MPDL)“. Die MPDL ist eine zentrale Einheit der Max-Planck-Gesellschaft, mit dem Ziel die bestmögliche Unterstützung in den Bereichen der Informations-bereitstellung, dem Datenmanagement und der Publikationsunterstützung zu bieten. KEEPER ist dabei eine zentrale Speicher- und Synchronisations- und Archivierungslösung um den riesigen Datenmengen der Forscher und Forscherinnen eine Heimat zu geben. Eine zentrale Anforderung neben dem Datenmanagement war die nahtlose Integration in bestehende Arbeitsprozesse. Nur wenn der Arbeitsfluss der Mitarbeiter nicht gestört oder verändert wird, erreicht man die größtmögliche Akzeptanz der Anwender. Mit KEEPER hat man dieses Ziel erreicht und bietet nun jedem Mitarbeiter ein umfangreiches Datenspeicherkontingent von bis zu einem Terabyte. Die Mitarbeiter können wie gewohnt lokal an Ihren Forschungsdaten arbeiten, diese jedoch zentralisiert in der Max-Planck- Infrastruktur speichern. Natürlich ist eine der wichtigsten Aufgaben von KEEPER die Langzeitarchivierung von Dateien und Informationen, sobald ein Projekt abgeschlossen ist. Gleichzeitig können durch die Synchronisationsfähigkeiten Daten im Team oder mit externen Forschungspartnern unkompliziert geteilt werden. Darüber hinaus erspart KEEPER seinen Nutzern eine Menge Sorgen: KEEPER wurde so aufgebaut, dass sich die Mitarbeiter sicher sein können, dass sie durch die Nutzung sämtliche Archivierungsvorschriften der Max-Planck- Gesellschaft erfüllen und auch automatisch die Regeln zur Sicherung „guter wissenschaftlicher Praxis“ einhalten. Gleichzeitig schützt KEEPER sämtliche Daten dank seiner integrierten Dateiversionierung und die Volltextsuche erleichtert das Auffinden der gesuchten Informationen. Obwohl KEEPER bisher primär den internen Mitarbeitern zur Verfügung stand, starte Anfang 2018 der Rollout von KEEPER an alle Mitarbeiter der Max-Planck-Institute. Gleichzeitig können kooperierende Unternehmen und Institute auch Zugang zum KEEPER Speichersystem erhalten. Es ist geplant das Datenvolumen von KEEPER kontinuierlich zu vergrößern um in der finalen Ausbaustufe Petabyte an Daten aufnehmen zu können. Wenn man ein Langzeitdatenarchiv für die nächsten Jahrzehnte plant, kann die Evaluationsphase gar nicht umfangreich genug sein. Neben der Prüfung der geforderten Funktionen gilt es auch Sicherheitsaspekte, Zuverlässigkeit und die voraussichtlichen Folgekosten abzuwägen. So haben Mitarbeiter der „Max Planck Digital Library“ und des KEEPER Projektes neun Softwarelösungen mehrere Wochen unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Am Ende konnte sich „Seafile“ gegenüber allen anderen private Cloud-Lösungen klar durchsetzen und Konkurrenten wie ownloud, github, pydio und powerfolder hinter sich lassen. Seafile überzeugte seine Tester mit der besten Performance und Stabilität im gesamten Testfeld, wobei die gute Integration in die vorhandenen Arbeitsprozesse eine Grundvoraussetzung war. Hinzu kamen die umfangreichen Möglichkeiten der API Schnittstelle, die ansprechende und individuell anpassbare Oberfläche, die ausgefeilten Algorithmen und eine gute Unterstützung für verschiedene Backendclustersysteme.
  • 4. 3 Keeper Projekt Technische Details Der Aufbau des Datenarchivs erfolgt in Phasen Die Entwicklung des KEEPER Projektes erfolgte bisher in zwei aufeinander aufbauenden Phasen. In der ersten Phase genügte noch ein einzelner „Seafile Server“ mit 4 CPU-Kernen und 32 GB RAM für die ca. 200 Anwender. Als Storage Backend kamen zwei weitere virtuelle Maschinen und ein gespiegeltes IBM Cluster-Speichersystem zum Einsatz. Dieses hochverfügbare Backend bewältigte mit Leichtigkeit die durchschnittlich 30 Gigabyte an Datenbewegungen pro Tag. In Phase 2 des KEEPER Projektes wurde der Seafile Server durch weitere Server zu einem Applikation-Cluster ergänzt. Mit Hilfe von vorgeschalteten Loadbalancern werden die Nutzerzugriffe verteilt und ein separater Server für Hintergrundarbeiten entlastet die Applikationsserver. Ein weiterer Server für Real- Time Backups ist in Planung. Das Storage Backend basiert weiterhin auf einem IBM GPFS, wurde jedoch auf zwei Standorte verteilt. Weitere Ergänzungen gab es im Clustermanagement. So wurden zusätzliche Softwarelösungen wie Icinga und Kibana zur Überwachung und zum Monitoring der VMs und Server integriert. Die nächsten Schritte, die das KEEPER Projekt im Jahr 2018 angehen möchte, ist die Integration mit internen und externen IT-Services. Weitere Phasen werden in den kommenden Jahren mit Sicherheit folgen. Quelle: „Seafile as long term archiving tool for Max-Planck institutions“ von Vladislav Makarenko, Max Planck Digital Library
  • 5. 4 Keeper Projekt Seafile und die Max-Planck- Gesellschaft Eine gute und langfristige Verbindung Seafile Ltd. Seafile ist eine on-premise File Hosting und Sharing Lösung, die seit 2012 von der Seafile Ltd. mit Sitz in Peking entwickelt wird. Seafile wird weltweit von über 500.000 Nutzern täglich genutzt. Unternehmen und Organisationen wie Kaspersky Lab oder die Humbordt-Universität zu Berlin setzen auf die Vorteile der Seafile-Cloud. Den Europavertrieb von Seafile hat die Mainzer Firma datamate übernommen. Mit der Seafile Community Edition bietet der Hersteller einen Seafile Server mit eingeschränkten Funktionen unter einer Open Source Lizenz an. Max-Planck-Gesellschaft Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. (MPG) ist eine der führenden deutschen Institutionen im Bereich der Grundlagenforschung. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin unterhält 84 rechtlich unselbstständige Forschungsinstitute und -einrichtungen in ganz Deutschland. Die Max-Planck-Gesellschaft genießt weltweite Anerkennung. Nicht-universitäre Forschungsinstitutionen haben sie 2006 im Times-Higher-Education-Supplement-Ranking zur weltweit besten nicht-universitären Forschungseinrichtung gekührt. datamate datamate ist Seafiles offizieller Support- und Vertriebspartner in Europa. datamate GmbH & Co. KG 117er Ehrenhof 5 55118 Mainz / Deutschland Telefon +49 (0)61313270777 Email seafile@datamate.org https://de.seafile.com https://datamate.org/seafile