Successfully reported this slideshow.
Erlösmodelle im Netz
              -
Zwischen Paid Content und Link Economy


            Dr. Holger Schmidt / FAZ
Paid Content
          –
der Traum der Verleger
Online fees will give people one less reason to
stop subscribing to the newspaper. Fewer
people will be saying, `Why am I ...
Neue Paid Content Ansätze
Ansatz 1: Journalism Online


• Amerikanisches Start-Up, gegründet von
  Medienmanagern Steven Bill, Gordon Crovitz
  und ...
Ansatz 2: Kachingle




Leser unterstützen mit
$5 im Monat die
Inhaltelieferanten, die
ihnen den besten
Inhalt geliefert h...
Warum sollte jemand
         Kachingler werden?
• Cynthia Typaldos (Gründerin): Wahrscheinlich
  nicht, weil viele Mensche...
Ansatz 3: Pro Publica
           • Spenden des Milliardärs
             Herbert Sandler
             finanzieren ein Team ...
Ansatz 4: Spot. US
           • Journalisten schlagen
             Themen vor.
           • Die Internetgemeinde
         ...
Zahlungsbereitschaft der Leser
Wie viele Online-Leser zahlen?
• Beispiel New York Times (Times Select):
  227.000 Kunden zahlten $3,70 im Monat. Zu
  die...
Wie viele Online-Leser zahlen?
• Aktuelle Studie der Newspaper Association of
  America (NAA)
• Ausgangspunkt: 250.000 Onl...
„Bezahlinhalte sind für die Verlage kein
realistisches Szenario. Sie wandeln zwischen 1
      und 10 Prozent ihrer Online-...
„Die echte Information im Internet –
   Informationsgüter wie Nachrichten,
Börsenkurse oder Karten – verkauft sich
einfach...
Link Economy

„Medienmarken sind weniger eine Destination
 oder ein Magnet, um Menschen anzuziehen,
 denn eine Marke, die ...
Konzept:
           Größtmögliche Verbreitung der
           kostenlosen Inhalte im Web.

Ziel:
           Maximale Reichw...
• Option 1:
  Automatische Verbreitung per Schnittstelle
  (API)

• Option 2:
  Verbreitung von Menschen im Web 2.0
  per ...
Guardian
Monetarisierung I
• New York Times:

 Verhandlungen mit Google. Auf allen Seiten, auf
 denen Inhalte der „New York Times"
...
Monetarisierung II
• Guardian:

 „Guardian"-Partner müssen als Bedingung dem
 „Guardian"-Werbenetzwerk beitreten, damit
 a...
Verbreitung der Inhalte im Web 2.0
Erlösmodelle im Netz: Zwischen Paid Content und Link-Economy
Erlösmodelle im Netz: Zwischen Paid Content und Link-Economy
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Erlösmodelle im Netz: Zwischen Paid Content und Link-Economy

4.710 Aufrufe

Veröffentlicht am

Erlösmodelle im Netz: Zwischen Paid Content und Link-Economy

  1. 1. Erlösmodelle im Netz - Zwischen Paid Content und Link Economy Dr. Holger Schmidt / FAZ
  2. 2. Paid Content – der Traum der Verleger
  3. 3. Online fees will give people one less reason to stop subscribing to the newspaper. Fewer people will be saying, `Why am I buying this thing when I can get it free online? Steven Brill, Co-CEO Journalism Online
  4. 4. Neue Paid Content Ansätze
  5. 5. Ansatz 1: Journalism Online • Amerikanisches Start-Up, gegründet von Medienmanagern Steven Bill, Gordon Crovitz und Leo Hindery Jr. • Ziel: Aufbau einer globalen Bezahlplattform, auf der das Zahlen für Inhalte einfach sein soll. • Möglich sind Abos für ein Jahr, einen Monat, einen Tag oder Pay-per-Use.
  6. 6. Ansatz 2: Kachingle Leser unterstützen mit $5 im Monat die Inhaltelieferanten, die ihnen den besten Inhalt geliefert haben
  7. 7. Warum sollte jemand Kachingler werden? • Cynthia Typaldos (Gründerin): Wahrscheinlich nicht, weil viele Menschen den Wunsch haben, eine Zeitung zu unterstützen. • Sondern: Kachingler können ein Profil erstellen, das die Seiten zeigt, die sie unterstützen. Das kann per Facebook oder Twitter verbreitet werden. „Kachingle zeigt sehr genau, was mir wichtig ist“
  8. 8. Ansatz 3: Pro Publica • Spenden des Milliardärs Herbert Sandler finanzieren ein Team von 32 Journalisten • Ziel: Produktion investigativer Geschichten, die Misstände aufdeckt. • Journalisten wählen eine Zeitung oder Website, die die Story drucken darf.
  9. 9. Ansatz 4: Spot. US • Journalisten schlagen Themen vor. • Die Internetgemeinde spendet Geld, wenn diese Geschichte geschrieben werden soll. • Ist genügend Geld zusammen, wird der Artikel allen Zeitungen oder Websites zur Verfügug gestellt.
  10. 10. Zahlungsbereitschaft der Leser
  11. 11. Wie viele Online-Leser zahlen? • Beispiel New York Times (Times Select): 227.000 Kunden zahlten $3,70 im Monat. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Website 13 Millionen Leser im Monat. Zahlerquote: 2 Prozent
  12. 12. Wie viele Online-Leser zahlen? • Aktuelle Studie der Newspaper Association of America (NAA) • Ausgangspunkt: 250.000 Online-Leser • Ergebnis: 5000 Leser sind bereit, $17 im Monat zu zahlen. Zahlerquote: 2 Prozent
  13. 13. „Bezahlinhalte sind für die Verlage kein realistisches Szenario. Sie wandeln zwischen 1 und 10 Prozent ihrer Online-Leser in Abonnenten um, verabschieden sich aber vom Wachstum. Und die Möglichkeit, eine große Story zu haben, die um die Welt geht, können sie dann vergessen. Hinter einer Paid-Content- Mauer sinkt die Relevanz des Mediums", Clay Shirky, Medienwissenschaftler
  14. 14. „Die echte Information im Internet – Informationsgüter wie Nachrichten, Börsenkurse oder Karten – verkauft sich einfach zu absoluten Grenzkosten: null“ Carl Shapiro / Hal R. Varian, Information Rules
  15. 15. Link Economy „Medienmarken sind weniger eine Destination oder ein Magnet, um Menschen anzuziehen, denn eine Marke, die überall zu finden ist. Je mehr Stellen, an denen eine Marke und ihre Inhalte präsent sind, desto besser" Jeff Jarvis
  16. 16. Konzept: Größtmögliche Verbreitung der kostenlosen Inhalte im Web. Ziel: Maximale Reichweite, Präsenz der Marke auf vielen Seiten im Web Monetarisierung: Werbung
  17. 17. • Option 1: Automatische Verbreitung per Schnittstelle (API) • Option 2: Verbreitung von Menschen im Web 2.0 per Facebook, Twitter, Friendfeed …
  18. 18. Guardian
  19. 19. Monetarisierung I • New York Times: Verhandlungen mit Google. Auf allen Seiten, auf denen Inhalte der „New York Times" eingebunden sind und Google über sein Werbeprogramm Adsense vertreten ist, wird eine Erlösteilung diskutiert. Möglich ist auch das Modell, die Inhalte, die per API verteilt werden, direkt mit Google-Werbung anzureichern.
  20. 20. Monetarisierung II • Guardian: „Guardian"-Partner müssen als Bedingung dem „Guardian"-Werbenetzwerk beitreten, damit auch die Online-Werbung von dem Reichweitenzuwachs der Inhalte profitiert.
  21. 21. Verbreitung der Inhalte im Web 2.0

×